Aktuelle Zeit: 18. Nov 2017, 07:14

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 94 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 7  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 16. Okt 2008, 17:10 

Registriert: 08. Dez 2005, 17:48
Beiträge: 127
In die Stabskompanie des Jägerbataillons Salzburg ist anscheinend eine schwere Scharfschützengruppe integriert-siehe Truppenzeitung Jägerbataillon Salzburg.
Kann mir einer erklären ob es diese Gruppe auch in den anderen Milizbataillonen gibt und mit welchen Scharfschützengewehren diese ausgerüstet sind?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 16. Okt 2008, 20:58 

Registriert: 28. Okt 2006, 20:59
Beiträge: 279
chris10 hat geschrieben:
In die Stabskompanie des Jägerbataillons Salzburg ist anscheinend eine schwere Scharfschützengruppe integriert-siehe Truppenzeitung Jägerbataillon Salzburg.
Kann mir einer erklären ob es diese Gruppe auch in den anderen Milizbataillonen gibt und mit welchen Scharfschützengewehren diese ausgerüstet sind?


Derzeit gibt es nur eine fix eingeführte schwere Scharfschützengruppe- und zwar beim JaKdo. Bei den Jägern ist diese Gruppe gerade in Einführung. Als Waffe wurde das 12,7mm HS 50 von Steyr eingeführt.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2008, 08:20 
Benutzeravatar

Registriert: 07. Nov 2006, 13:36
Beiträge: 883
Laut Waffentechniker der HVS ist das einschüssige 12,7mm HS 50 von Steyr als Sportwaffe anzusehen und nur für Trainingszwecke gedacht. Einsatzwaffe ist und bleibt das Barrett Modell 95M mit 5-Schuss Magazin.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2008, 16:46 

Registriert: 28. Okt 2006, 20:59
Beiträge: 279
Cyclop hat geschrieben:
Laut Waffentechniker der HVS ist das einschüssige 12,7mm HS 50 von Steyr als Sportwaffe anzusehen und nur für Trainingszwecke gedacht. Einsatzwaffe ist und bleibt das Barrett Modell 95M mit 5-Schuss Magazin.


Das M95 ist ein Exote sonst nichts- eigentlich ist es daher genau umgekehrt. Mittlerweile nützen schon zwei Bundesheerverbände das HS 50 als Einsatzwaffe.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 07. Dez 2009, 21:19 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Im "Gebirgsschützen" 2/09 gibt es auf S. 13 ein Foto von der Scharfschützenausbildung mit dem M95:



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 09. Dez 2009, 17:19 

Registriert: 28. Okt 2006, 20:59
Beiträge: 279
theoderich hat geschrieben:
Im "Gebirgsschützen" 2/09 gibt es auf S. 13 ein Foto von der Scharfschützenausbildung mit dem M95


Das Foto auf Seite 13 zeigt kein M95 sondern das halbautomatische 12,7mm sSSG M107 mit ZF 6-24x ohne ballistischem Rechner.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 09. Dez 2009, 18:13 
Benutzeravatar

Registriert: 07. Nov 2006, 13:36
Beiträge: 883
M107 = neuer Name für das M82A1M (sonst gleich)


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 09. Dez 2009, 18:36 

Registriert: 28. Okt 2006, 20:59
Beiträge: 279
Cyclop hat geschrieben:
M107 = neuer Name für das M82A1M

M107 = die militärische Bezeichnung für das M82. Die ÖBH Version entspricht der zivilen A3 Version.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 03. Dez 2010, 14:55 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Täusche ich mich, oder ist die Waffe in der Mitte ein Steyr HS.50 (Mündungsbremse und Zweibein stimmen auf jeden Fall überein.)? Das wäre das erste offizielle Foto des Bundesheeres, seit das Gewehr eingeführt wurde.

Bild

Scharfschützen (I)

Zitat:
Schwerer Scharfschützentrupp

Ein schwerer Scharfschützentrupp ist ein Scharfschützentrupp, welcher unter Einsatz eines schweren Scharfschützenwaffensystems grundsätzlich ohne unmittelbaren Anschluss an eigene Teile ausgewählte Ziele vorrangig auf weite Entfernungen, auch wenn sie sich hinter Deckungen und leichten Panzerungen befinden, mit präzisem Feuer bekämpft.


Zitat:
Schweres Scharfschützenwaffensystem

Das schwere Scharfschützenwaffensystem ist die Gesamtheit an Waffen, Munition, Ausrüstung und Gerät, die den schweren Scharfschützentrupp befähigt, Ziele auf 1 500 m und andere empfindliche Ziele (Radar, Raketen, FM-Kfz) auf 2 000 m zu bekämpfen. Im Vergleich zum Scharfschützenwaffensystem sind folgende Komponenten geändert: - Waffe; - Zielfernrohr: 6- bis 24 fache Vergrößerung; - Munition: Streukreis unter 100 cm auf 1 000 m; - Zubehör: Wärmebildgerät.


Zitat:
Der Trupp besteht aus einem Scharfschützenpaar und einem Sicherungsschützen. Gegebenenfalls kann der Scharfschützentrupp durch einen Sicherungstrupp verstärkt werden. Dieser wird bei längerer Einsatzdauer neben den Sicherungstätigkeiten vor allem zur Geländeverstärkung und für Versorgungstätigkeiten herangezogen.



Scharfschützen (II)

Zitat:
Der schwere Scharfschützentrupp

Der schwere Scharfschützentrupp kämpft nach den gleichen Grundsätzen wie der Scharfschützentrupp. Seine Hauptaufgabe liegt in der Zerstörung bzw. Funktionsminderung von Gerät und Einrichtungen, die für die feindliche Einsatzführung von entscheidender Bedeutung sind. Dazu zählen: - Fernmeldeeinrichtungen (Knoten-, Relais-, Richtfunk-, Sendeanlagen); - Waffensysteme (Abschussrampen von Raketen, Lenkwaffen); - Luftfahrzeuge (jeglicher Art am Boden, Hubschrauber bei Anlandung); - Fahrzeuge (Führungsfahrzeuge und Waffenträger, auch leicht gepanzerte); - Soldaten hinter Deckungen (im Orts- bzw. Gebirgskampf, hinter Sandsackstellungen).

Im Gegensatz zum Scharfschützentrupp, der grundsätzlich alle lohnenden Mannziele am Gefechtsfeld bekämpft, eröffnet der schwere Scharfschützentrupp nur auf besonders wichtige oder gefährliche Einzelpersonen das Feuer, um sich nicht frühzeitig zu verraten.

Das können in erster Linie feindliche Scharfschützen sowie Kommandanten von der Bataillonsebene aufwärts sein (dies erfordert einerseits leistungsfähige Zielaufklärungsmittel und andererseits eine Einweisung durch den S2-Dienst in die feindliche Führungsstruktur).


Zitat:
Anmerkungen zur Nachtkampffähigkeit

Grundsätzlich ist ein Nachtsichtsystem erforderlich, das rasch und ohne Justiervorgang auf das Zielfernrohr aufgesetzt werden kann. Die bislang verwendeten Nachtsichtoptiken (Restlichtverstärker) erreichen ihre Leistungsgrenze bei etwa 600 m. Diese Entfernung ist bei Verwendung eines Schalldämpfers zur Tarnung des Mündungsknalles und Mündungsfeuers durchaus ausreichend.

Bei Verwendung von Unterschallmunition ist die Einsatzschussweite auf 100 m begrenzt. Gleichzeitig muss aber auch ein dementsprechendes Beobachtungsgerät zur genauen Zielaufklärung (Erkennen, Identifizieren) zur Verfügung stehen. Das erfordert eine hohe Auflösung des Gerätes oder eine thermische Freund-Feind-Kennung für alle eigenen Soldaten (Strahlungsblocker oder Wärmequelle).

Bei den schweren Scharfschützenwaffen ist ein Wärmebildgerät für den Einsatz bei Nacht (unter gewissen Umständen aber auch bei Tag) erforderlich (zusätzlich Zielaufklärung wie vorher erwähnt).


Zitat:
So, wie sich die Anforderungen an den Scharfschützen ändern, müssen sich auch die verwendeten Waffen und das Kaliber ändern. Das 7,62-mm-Scharfschützengewehr 69 (SSG 69) ist schon etwas in die Jahre gekommen. Dass diese Waffe und vor allem das Kaliber nicht mehr dem letzten Stand entsprechen, zeigte sich klar, als wir am 9. September 2002 das Stadion in Kabul sicherten. Die deutschen Kameraden wiesen uns österreichischen Scharfschützen Einsatzschussweiten von maximal 200 bis 300 Metern zu. Sie übernahmen die weiteren Distanzen, für die ihre Waffen mit den schwereren und stabileren Geschossen besser geeignet waren.

Gerade in einem Land wie Afghanistan, wo man in einer Höhenlage von 1 800 Metern und mehr schießt, noch dazu bei stark wechselnden Windverhältnissen, ist ein schwereres Geschoß von entscheidendem Vorteil.



Zuletzt geändert von theoderich am 20. Okt 2012, 10:14, insgesamt 7-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 03. Dez 2010, 18:34 

Registriert: 26. Mai 2009, 08:50
Beiträge: 334
frage zu steyr anti-materiel rifle.

Gibts die Steyr IWS 2000, im Kaliber 15.2 x 169 mm, noch?
Hat das Bundesheer die vielleicht mal getestet?

Bild


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 03. Dez 2010, 22:47 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Spicer, Mark: Illustrated Manual of Sniper Skills, St Paul (2006)

Zitat:
Austria: Steyr IWS 2000
The Austrian arms company, Steyr-Mannlicher, has ventured into the world of the large caliber rifle with its IWS 2000 (IWS = Individual Weapon System), which is also described as an anti-materiel rifle (AMR). The weapon fired a 15,2 mm Special APFSDS (Armor-Piercing Fin-Stabilized Discarding Sabot) round through a smooth bore (i.e. unrifled) barrel. This round is slightly larger than the commonly used .50BMG (Browning Machine Gun) (12.7 mm), but has now been surpassed , for shoulder-held weapons, by the 20mm round used in several of the weapons described below. The IWS 2000 and its round are described to destroy anything on the battlefield except for a main battle tank and have been developed into an extremely destructive weapons system. The 308-grain APFSDS tungsten dart will penetrate nearly two inches (40mm) of rolled homogenous armor at 1,0933 yards (1,000 m) and is reported to be capable of going through the side armor of any modern infantry fighting vehicle (IFV).

Data

Model Steyr IWS2000 AMR
Caliber 15.2 mm (598 inch)
Muzzle velocity 4,757 ft/sec (1,450 m/sec)
Weight 39,7 lb (18 kg)
Barrel 47,52 inches (1,200mm)
Magazine Five rounds


    http://books.google.at/booksid=B5u5UI6NzbcC&pg=
    PA237&lpg=PA237&dq=steyr+iws2000&source=bl&ots=18IKwcR4ts&sig=
    g8hxV2v80clYdbNgMCPhXPD3qV0&hl=de&ei=TGD5TO7IGIas8QOum7TECQ&sa=
    X&oi=book_result&ct=result&resnum=10&ved=0CGgQ6AEwCTgU#v=onepage&q&f=false

Bild

Bild

Bild

Bild


Jane's Infantry Weapons 2000 hat geschrieben:
Steyr 15.2 mm IWS 2000 Anti-Matériel Rifle (AMR)

Development

    In order to fill a perceived gap in the number of support weapon types available to the infantry, Steyr-Mannlicher began the development of what they termed an Anti-Matériel Rifle (AMR) during the mid-1980s. At that time they envisaged a two-man single shot rifle capable of accurate fire up to 1,000 m, the intended targets being armoured personnel carriers, soft-skin vehicles, electronics equipment and helicopters. The ammunition was to be APDS or APFSDS with early development concentrating on APDS.

    Early trials with ammunition based on 12.7 mm cartridges demonstrated that an APFSDS approach would be more beneficial, resulting in the construction of a small number of 14.5 mm AMR 5075 semi-automatic rifles with smooth-bore barrels. Trials with these weapons resulted in a change of calibre to 15.2 mm and a change of programme name to Infantry Weapon System 2000 (IWS 2000).

    Development work is still in being with a view to perfecting the ammunition and increasing the muzzle velocity to 1,500 m/s. The most recent development work on the weapon concentrated on reducing the overall weight and dimensions with a view to producing a prototype of a five-shot semi-automatic rifle. Other possible future options could include a low-rate automatic fire version and the use of a rifled barrel so as to explore other ammunition design possibilities.

Description

    The 15.2 mm IWS 2000 is a heavyweight precision rifle designed as a relatively inexpensive system for the long-range attack of matériel such as light armoured vehicles, aircraft on the ground, fuel and supply dumps, radar installations and similar targets. It can be dismantled into two units for pack carriage.

    The rifle is a semi-automatic bullpup, using plastics and light metal to reduce the weight as far as is consistent with the strength demanded by its role. The mechanism employs the long recoil principle of operation, the barrel and bolt recoiling for about 200 mm, after which the bolt is unlocked and held while the barrel is returned to battery. The bolt is then released, collects a cartridge from the Magazine and chambers it, locking into the barrel by a rotary motion.

    Recoil of the barrel is reduced by a cylindrical multi-port muzzle brake of considerable efficiency and is controlled by a hydropneumatic annular system carried in a ring cradle forming the front portion of the tubular receiver. The weapon is supported by a bipod, attached above the recoil cradle and by an adjustable firing pedestal beneath the butt. A ×10 optical sight is fitted as standard.

    The five-round box magazine is inserted from the right side, at an angle of about 45º below the horizontal.

    The complete 15.2 mm APFSDS round weighs 150 g and is 207 mm long. The cartridge case (maximum diameter at the base is 26 mm) is of part-synthetic construction, conventional bottle-necked in form and carries a 20 g fin-stabilised tungsten dart projectile which has a muzzle velocity of 1,450 m/s ±10 m/s; the complete projectile assembly with its four sabot segments weighs 35 g. The projectile has a practical range of 1,000 m and a probable range of 1,500/2,000 m depending upon the type of target. At 1,000 m range the current projectile has been demonstrated to pierce 40 mm of RHA plate and the secondary fragmentation behind the plate is considerable. The high velocity bestows an exceptionally flat trajectory; the vertex at 1,000 m range is no more than 800 mm above the line of sight.

Specifications
Provisional

    Cartridge: 15.2 mm Special (APFSDS)
    Operation: long recoil, semi-automatic
    Locking: rotating bolt
    Feed: 5-round box magazine
    Weight: ca 18 kg
    Length: 1.8 m
    Barrel: 1.2 m
    Rifling: smoothbore
    Sight: ×10 telescope
    Muzzle velocity: 1,450 m/s (±10 m/s)
    Max chamber pressure: 4,800 bar

Manufacturer

    Steyr-Mannlicher AG & Co KG
    Postfach 1000, A-4400 Steyr.

Status

    Advanced development.



Jane's Ammunition Handbook 2001-2002 hat geschrieben:
15.2 mm Steyr AMR

Synonyms:

    15.2 mm IWS 2000

Armament:

    Steyr-Mannlicher 15.2 mm anti-matériel rifle.

Development

    Developed in 1988 to 1990 by Steyr-Mannlicher for their anti-matériel sniping rifle, a heavy rifle designed to attack vulnerable equipment at long range. Development of the weapon is complete. Originally 15 mm, then changed to 14.5 mm, the calibre is now 15.2 mm.

Description

    The cartridge is of partially synthetic material, partly metal construction and of conventional bottlenecked form. The projectile is a fin-stabilised 35 g, 5.5 mm tungsten dart with an effective range of 1,000 to 2,000 m depending upon the nature of the target. At 800 m range the dart will penetrate 40 mm of Rolled Homogeneous Armour (RHA), with considerable secondary fragmentation behind the plate. The high velocity produces an exceptionally flat trajectory. The vertex at 1,000 m range is only 800 mm above the line of sight. The cartridge uses a long primer to give optimum ignition of the propelling charge, and a pusher plate drives the projectile up the bore.

Specifications

    Round length: 207 mm
    Round weight: 150 g
    Case diameter: 26 mm
    Bullet diameter: 5.5 mm
    Bullet weight: 35 g
    Muzzle velocity: 1,450 m/s
    Muzzle energy: 36,793 J
    Max pressure: 4,800 bar

AUSTRIA

Manufacturer

    Steyr-Mannlicher GmbH

Type: Fin-stabilised discarding sabot: See above



Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


Zitat:
AMR-5075

Beitrag von ISEK am 16. Feb 2004, 23:38

Steyr AMR (Anti Material Rifle)
Kaliber: 14,5mm (Treibkäfig) 170mm(!) Patrone

Die bis jetzt angegebenen Grunde warum dieses Projekt wieder auf Eis gelegt wurde.

- Mehr als mangelhafte wundballistische Leistungen.
- Mangelhafte Präzision (abweichung)
- Hohe Produktionskosten zum Herstellen halbwegs präziser Munition.

Ausserdem kamen bei dieses Projekt mehrere Probleme ans Tageslicht.

- Genfer Konvention
- Das Gewehr war deutlich zu ungenau. Die Pfeilstabilisierte Munition fliegt erst nach
ein paar metern Stabiliesiert da vorher die Mundüngswolke das Geschoss überholt.
- Teuren Produktionskosten für die Patrone.
- Nachschubprobleme / bzw. Lösungsschwierigkeiten...



Zuletzt geändert von theoderich am 06. Jun 2014, 18:06, insgesamt 13-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 05. Dez 2010, 00:06 

Registriert: 28. Okt 2006, 20:59
Beiträge: 279
theoderich hat geschrieben:
Täusche ich mich, oder ist die Waffe in der Mitte ein Steyr HS.50 (Mündungsbremse und Zweibein stimmen auf jeden Fall überein.)

Richtig, im Bild Steyr HS .50 mit S&B 3-12x50


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 05. Dez 2010, 19:35 

Registriert: 08. Dez 2005, 17:48
Beiträge: 127
Ist das die Version (M1) mit seitlichem Magazin bzw. ist das HS.50 bei der 6. Jägerbrigade regulär eingeführt oder wurde es nur zur Präsentationszwecken von Steyr Mannlicher zur Verfügung gestellt, da auch andere Firmenprodukte vorgestellt wurden?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 06. Dez 2010, 17:11 

Registriert: 18. Jun 2006, 19:39
Beiträge: 110
Reine Show-Vorführung. Es gibt bei der Truppe flächendeckend keine sSSG.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Schwere Scharfschützengruppe?
BeitragVerfasst: 06. Dez 2010, 22:29 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Diese Einheit wird auch nur in der Zeitung des JgB Salzburg erwähnt:

Zitat:
Der Aufklärungszug (Olt Martin Gasser) liefert die Grundlagen für die Beurteilung der Feindlage (einschließlich der ABC Lage) durch den S 2. Die Aufklärungstrupps sind durchwegs kampfkräftig (PAR 66 und PAL). Abgerundet wird die Gliederung des Zuges noch durch eine schwere Scharfschützengruppe.



Wenn man sich die paar Informationen durchliest, die im Internet herumschwirren, scheinen diese Gruppen reine "Geistereinheiten" zu sein. Das einzige Foto auf der Homepage des Bundesheeres, auf dem man "gewöhnliche" Soldaten mit einem schweren Scharfschützengewehr sieht, wurde ín der Truppenzeitung des JgB 26 publiziert und stammt aus Hochfilzen:



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 94 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 7  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 4 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  


Link zu Doppeladler.com
Link zu The Modeller
Link zu den Freunden Historischer Schiffe
Doppeladler.com - Plattform für Österreichs Militärgeschichte
The Modeller - Österreichs Militärgeschichte durch die Modellbaubrille
FHS - Die Freunde Historischer Schiffe
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de