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300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Fahrzeuge, Waffen, Gerät, Ausrüstung und Uniformen
theoderich
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 30. Mai 2016, 15:51

Unter der Leitung des amtsführenden Vorsitzenden, Herrn Abgeordneten zum Nationalrat Otto Pendl, statteten Mitglieder der Parlamentarischen Bundesheerkommission letzte Woche der 7. Jägerbrigade in der Klagenfurter Windisch-Kaserne einen Truppenbesuch ab.

Des Weiteren wies Wörgötter eindringlich auf die zur Auftragserfüllung notwendigen Investitionen hinsichtlich Infrastruktur, moderner Ausrüstung für die Soldaten und der Mobilität (Erhöhung des Pandur- und Mannschafts-Kfz Fuhrparks) hin.


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 09. Jun 2016, 08:12

Valentin Tusch GmbH Sonderfahrzeugbau

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TACTICAL 5 TON VEHICLE

High-speed vehicle, armoured, 1.7 t payload, add-on kit for closed armouring, incl. mine protection, providing long range self-sufficiency for special operations.

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LIGHT TROOP/CARGO CARRIER

Utility military support vehicle, armoured or unarmoured, space for up to 9 passengers or 1.5 ton payload for cargo/equipment transport.



Das einzige Fahrzeug, das irgendwie vergleichbar wäre, wird in Belgien eingeführt:


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 12. Jun 2016, 20:10

Achleitner CARRIER 4x4

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Ein stark modifizierter Iveco Daily 4x4. Passt ins Schema, verfügt aber über keinen Minenschutz und offensichtlich auch über keine Bewaffnungsmöglichkeit.


Die neuen SOF-Fahrzeuge sind auch interessant:


Die Beteiligung von Soframe deutet aber darauf hin, dass hier möglicherweise auf die französischen Programme véhicule léger pour forces spéciales (VLFS) und poids lourds pour forces spéciales (PLFS) abgezielt wird:


Die offiziellen Angaben zu den Konkurrenzprodukten von Renault und Acmat sprechen von 1 - 2 t Nutzlast:

Zuletzt geändert von theoderich am 15. Jun 2016, 11:36, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 14. Jun 2016, 15:13

LiveChat zur neuen Struktur des Bundesheeres. Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Berthold Sandtner ist Leiter des Referates Planung und verantwortlich für die Zusammenstellung der Beurteilungsberichte an den Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil. Heute Dienstag, den 14. Juni 2016, wird er hier in der Zeit von 1400 - 1600 Uhr eure Fragen zur neuen Struktur des Bundesheeres beantworten. Vorab hat er eure bisherigen Fragen zusammengefasst und beantwortet:

Welche Fahrzeuge werden für den Ersatz der Pinzgauer ins Auge gefasst?

    Hier sind verschieden Typen geschützter und ungeschützter Gruppenfahrzeuge in Beurteilung. Welches Fahrzeug im Detail wo zugewiesen wird, wird auch vom zukünftigen Aufgabenspektrum der Truppe und von der Finanzierbarkeit abhängen.


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 17. Jun 2016, 09:02

Jagdkommando readies VT Hunter OTV for possible West African operations

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Diese Stoßstange sah man schon vor ein paar Jahren an einem ähnlichen Fahrzeug von Rheinmetall, dem "Amarok M (= Military)":


Austrian special forces could soon deploy with the latest tactical ground vehicle in its inventory to support their French counterparts in Mali, IHS Jane's has learnt. According to defence sources, a reconnaissance team is currently in Mali conducting a ground appreciation study ahead of a government decision to deploy a force element.

Sources explained to IHS Jane's how a task force comprising approximately 20 operators from the Jagdkommando could potentially be deployed with the air-transportable 4x4 VT Hunter Open Tactical Vehicles (OTVs), comprising a base chassis from Mitsubishi and upgraded by Austrian company Valentin Tusch GMBH Sonderfahrzeugbau (Special Vehicles).

Capable of carrying up to seven personnel, the VT Hunter OTV is powered by a 3.2-litre common rail turbo-diesel or 3.8-litre V6 petrol engine. The platform has a gross vehicle weight of two tonnes; a wheelbase of 2.78 m; and a payload capacity of up to 1,500 kg.

The OTV has a maximum fuel tank capacity of 88 litres although an optional 60-litre fuel tank can be added to extend its range.

The vehicle features a ring mount for a 12.7-mm heavy machine gun in either mechanical or electronic configuration, as well as multiple fixtures for 7.62-mm machine guns and assault rifles. Survivability can be improved with the integration of STANAG Level 1 protection with the exception of the roof area.

Other features are a heavy duty bumper; side rail footboards for canister assembly; four lockable ammunition and weapon boxes; anti-spall protection equipment; a sand tyre kit; roof-mounted cable cutter; blast attenuating seats; and two spare wheels.

For amphibious operations, two floatation devices can be deployed to provide buoyancy.

The vehicle is also equipped with a global positioning system and satellite communications suite with additional space for two radio antennas.

Two OTVs can be internally transported by medium-sized transport aircraft such as the C-130 as well as rotary wing platforms such as the CH-47 heavy lift helicopter.



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Ähnlich wie das Modell der Schweiz oder der deutschen Bundeswehr, nur mit Minenschutz und Zusatzpanzerung (Und wahrscheinlich weniger Platz für Gepäck und Ausrüstung.):



In Schweden gibt es einen Prototyp für den Fjärrspaningsterrängbil 1511 inklusive Minen- und Splitterschutz:


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 17. Jul 2016, 10:23


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 08. Sep 2016, 12:51

Der bissige Prohaska, in: Das rote Barett. Die Truppenzeitung des Jägerbataillons 25, Bd. 2 (2016), p. 26

Ein kleines Licht ist für das Heer am Horizont jetzt aufgegangen -
die Umsetzung der Ankündigungen des Ministers hat angefangen.
Wie viele andere sehe ich das jedoch nur als allerersten Schritt,
damit das Militär schön langsam wieder kommt in Tritt.
Unter dem Sparkurs, der in den letzten Jahren wurde beschritten,
hat das ÖBH mehr als eigentlich zumutbar gelitten.
Nun gilt es, einerseits Altlasten sofern noch möglich aufzuarbeiten,
anderseits braucht es die Weichenstellung für die neuen Zeiten.
Was beim Material so bitter fehlt, wurde oft schon aufgelistet,
zu fordern wär, dass man die Verbände gemäß Gerätesoll ausrüstet.
Doch selbst dann ist bei weitem noch nicht Schluss,
weil man die neue Technik und die neuen Bedrohungen
ja auch berücksichtigen muss.
Die Menge an Gerät, um die es hier geht, ist alles andere als klein,
im Gegenteil, sie wird von beinah‘ ungeahnter Größe sein.

Dem Anschein nach ist die Welt noch heil im Bataillon,
doch hinter den Kulissen bemerkt man die Misere schon.
In der Versorgung, im Logistikbereich spielen sich Dramen ab,
vor allem die Fahrzeugausstattung ist einfach zu knapp.
Fahrzeuge werden am laufenden Band verliehen oder abgestellt,
kaum möglich, dass man hier noch den Überblick behält.
Die Handlungsfreiheit ist dadurch nicht mehr gegeben,
solche Zustände musste man bis dato niemals noch erleben.



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Heereslogistikschule

2. September ·

Bei uns im Inst Kraftfahrwesen entsteht gerade ein neues Lehrmodell von Mitsubishi


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 13. Sep 2016, 14:12

HUBER Norbert: Landmobilität und Fahrzeugbeschaffungen, in: Truppendienst, Bd. 3 (2016), p. 232 - 239

p. 238-239 hat geschrieben:Entwicklungslinien gemäß den Budgets 2016 bis 2020

[...]

Demnach zeichnen sich folgende Beschaffungslinien ab:

    - Die Anzahl der geschützten Fahrzeuge wird erhöht. Die letzten 22 Fahrzeuge des "Husar" mit einer hochwertigen Aufklärungs- und Beobachtungsanlage werden ab 2017 zulaufen.

    - Bereits Ende 2015 wurde in Zusammenarbeit mit Deutschland ein Vertrag über zusätzliche 18 Allschutztransportfahrzeuge (ATF) "Dingo" 2, davon vier Fahrzeuge für die Materialerhaltungstruppe, ausgehandelt. Dazu kommen drei geschützte Bergefahrzeuge.

    - Ergänzend konnten sieben "Pandur" 1 von Belgien erworben werden.

    - Die Beschaffung weiterer geschützter oder gepanzerter Fahrzeuge für den Trupp-Level und vor allem für den geschlossenen Transport einer Infanteriegruppe ist geplant.

    - Die Beweglichkeit der österreichischen Infanterie vor allem auch im Hochgebirge wird durch den Zulauf von Quads deutlich verbessert. Diese Fahrzeuge können durch Raupenketten auch im Winter als Überschneefahrzeuge verwendet werden und verbessern die Gebirgsmobilität deutlich.

    - Neben diesen kleinen Fahrzeugen konnte auch der Vertragsabschluss für 32 Stück größere Universalgeländefahrzeuge der Type "Hägglunds" BvS 10 erreicht werden. Diese hochmodernen Fahrzeuge werden vor allem die Gebirgstruppen ab Ende 2018 verstärken.

    - Der Ersatz der Puch G- und "Pinzgauer"-Flotte wird beschleunigt aufgenommen.

In diesem so wichtigen Bereich des Ersatzes von Puch G und Pinzgauer werden mehrere Umsetzungslinien verfolgt:

    - Die Nutzung kostengünstiger, handelsüblicher Fahrzeuge (SUV, Pick-up) wird dort fortgesetzt, wo der Verwendungszweck es zulässt.

    - Eine "Militarisierung" dieser Fahrzeuge ist nur in geringem Umfang (z.B. Einbau von Clip in-Versionen für Funkgeräte) vorgesehen.

    - Fahrzeuge, die für Einsatz oder Ausbildung vorgesehen sind, werden einen höheren Adaptierungsgrad aufweisen müssen (z. B. Funkgeräteeinbau, Tarnmöglichkeiten, Bewaffnung etc.). Aufgrund dieser speziellen Ausrüstung werden diese Fahrzeuge länger im Gebrauch stehen und brauchen eine robuste Bauweise. Bedingt durch eine längere Nutzungszeit und die Verwendung bei Einsätzen, wird auch die Materialerhaltung durch das Bundesheer erfolgen müssen. Um die logistischen Kosten gering zu halten, werden Fahrzeuge zu wählen sein, mit denen Fahrzeugfamilien aufgebaut werden können. Damit soll erreicht werden, dass auch bei verschiedenen Varianten der logistische Aufwand durch Verwendung einer gemeinsamen Basis gering bleibt.

Besondere Aufmerksamkeit wird dem Transport einer Infanteriegruppe gewidmet. Neben der beschriebenen Beschaffung von gepanzerten Fahrzeugen wird ein neues, echtes Gruppenfahrzeug gesucht werden müssen. Die vollständige Ausrüstung aller 20 Jägerbataillone des Bundesheeres mit Fahrzeugen kann aus budgetären Gründen nur in Stufen erfolgen. Die aktuellen Einsatzszenarien des ÖBH erfordern jedoch einen hohen Bereitschaftsgrad für alle Verbände, einschließlich der Miliz. Daher sind die notwendigen Fahrzeuge in dem erforderlichen Ausmaß bereit zu halten, um zeitverzugslos bei Einsätzen in Österreich wirksam werden zu können.


Damit steht fest: Der modifizierte L200 für Jägergruppen und Aufklärungstrupps ist als Kandidat zur Nachfolge des "Pinzgauer" definitiv ausgeschieden. Eine im Rahmen des verfügbaren Budgets finanzierbare Lösung als Gruppenfahrzeug müsste im Vergleich zu in Europa üblichen Lösungen (Allschutztransportfahrzeug, Radpanzer) ein "Billigfahrzeug" sein. Die Schweiz hat 2013 für ihre GMTF zwischen 1,25 und 1,29 Mio. EUR pro Stück gezahlt.

    Botschaft über die Beschaffung von Rüstungsmaterial 2013 (Rüstungsprogramm 2013), p. 31 hat geschrieben:Die Beschaffungskosten pro Fahrzeug inklusive Waffenstation (ohne die Anteile Logistik, Ausbildung, Teuerung und Risiko) der mit dem RP 2008 beziehungsweise der Zusatzbotschaft zum RP 2010 bewilligten und mit vorliegender Botschaft beantragten GMTF bewegen sich zwischen 1,53 und 1,58 Millionen Franken. Die unterschiedlichen Beschaffungskosten pro Fahrzeug/Waffenstation liegen in den jeweiligen Bestellgrössen und den sich daraus ergebenen Einzelpreisen auf den Einkaufsteilen.


Am ehesten könnte ich mir einen speziell adaptierten Mercedes-Benz G vorstellen, evtl. in der 6x6-Variante. Wie z.B. das Surveillance and Reconnaissance Vehicle in Australien:


Eine entsprechende Adaptierung mit einem passenden Heckaufbau vorausgesetzt ließe sich eine Jägergruppe transportieren. Eine leichte Panzerung und ein gewisser Schutz gegen Minen wäre auch möglich. Und der Preis würde trotzdem beträchtlich unter den Stückkosten eines "Dingo 2" oder "Pandur 2" liegen. Ich bin mir sicher, dass Magna Steyr, Empl und die Valentin Tusch Sonderfahrzeugbau GmbH oder Ressenig gemeinsam eine sehr gute Lösung entwickeln könnten. Bleibt die Frage, ob das BMLVS in der Lage wäre, 100.000 - 200.000 EUR für ein Gruppenfahrzeug zu bezahlen.
Zuletzt geändert von theoderich am 14. Sep 2016, 00:57, insgesamt 14-mal geändert.

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von steff1 » 13. Sep 2016, 16:36

Ich halte - bei aller Hoffnung durch die Budgeterhöhung - die Beschaffung einer bedeutenderen Anzahl an zusätzlichen gepanzerten/geschützten Fahrzeugen und eines nicht gepanzerten Gruppenfahrzeugs letztlich für unwahrscheinlich, das geht sich nicht aus. Am Ende wäre man schon froh, wenn man die Truppe per LKW bewegen könnte und es da und dort ein paar Pandur, Dingo und Husar gibt.

theoderich
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 13. Sep 2016, 17:48

Der Generalstab hat im Februar den finanziellen Mindestbedarf zur Teilausstattung von 10 Jägerbataillonen Miliz und 12 selbständigen Jägerkompanien Miliz sowie der Vollausstattung von 3 geschützten Jägerbataillonen, 3 geschützten hochgebirgsbeweglichen Jägerkompanien, 2 leichten Jägerbataillonen (Transportcontainer), einem luftbeweglichen Jägerbataillon und des Jagdkommandos mit 425 Mio. EUR beziffert.

Und es geht sich wirklich nicht aus:

    Allschutztransportfahrzeug (2018-2020ff)

      43 Mio. EUR

    geschütztes Mehrzweck-Fahrzeug (2019-2020ff)

      38 - 54 Mio. EUR

    Mannschaftstransportpanzer "Neu" (2019-2020ff)

      72 - 76 Mio. EUR

    Universal-Geländefahrzeug 0,25 t (Quad leicht) (2017-2019)

      12 Mio. EUR

    Universal-Geländefahrzeug 0,5 t (Quad schwer) (2019)

      8 Mio. EUR

    geschütztes Universal-Geländefahrzeug 5t (BvS) (2018 - 2020ff)

      108 - 165 Mio. EUR

    LKW bis 5t geländegängig geschützt (2019 - 2020ff)

      25 Mio. EUR

    geschützte Container (2018 - 2019)

      16 Mio. EUR

    Ungeschützte Mobilität für Miliz (2017 - 2020ff)

      103 Mio. EUR

    SUMME

      425 - 502 Mio. EUR

Die Anfang Juli getätigte Bestellung von 32 BvS10 liegt z.B. mit einem Wert von 85 Mio. EUR weit unter dem tatsächlichen Bedarf. Und die in den Verhandlungen zum Bundesfinanzrahmen erreichte "strukturelle Budgeterhöhung" reicht lediglich für einen minimalen Fähigkeitserhalt:

    Bereits im Endbericht ÖBH 2018 wurde für einen minimalen Fähigkeitserhalt beim Bundesheer ein zusätzlicher (mindest-) Finanzmittelbedarf von € 1.044 Mio. bis 2020 geäußert, demgegenüber als Sonderinvest eine Finanzierungszusage von € 350 Mio. sowie die in Aussicht Stellung weiterer Mittel von € 266 Mio. nach 2019 stehen. Insgesamt handelt es sich dabei um € 616 Mio., wodurch ein Delta von € 428 Mio. alleine bei einer Betrachtung bis 2020 entsteht. Stellt man den Bedarf bis 2020 lediglich der 1. Tranche des Sonderinvest gegenüber ist das Delta als entsprechend höher (ca. € 700 Mio.) anzunehmen. Zusätzlich sind die Abschläge im BFR 2016-19 in der Höhe von € 176 Mio. zu berücksichtigen, welche den Sonderinvest von ca. € 350 Mio wiederum halbieren.

    Dieser, bereits 2014 beurteilte Minimalinvestbedarf von etwa € 1 Mrd. hat sich nun nicht nur bestätigt, sondern ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen noch gestiegen.


Heuer sind bei einem Budget von 1.718,493 Mio. EUR nur 13.818.000 EUR für "Sonstige Kraftfahrzeuge", 5.000.000 für "Sonstige Kraftfahrzeuge Sonderfinanzierung", 1.026.000 für PKW und 15.779.000 für "Gepanzerte Fahrzeuge" eingeplant. Macht in Summe 35.623.000 EUR für 2016 oder 2,07 % des verfügbaren Jahresbudgets. Offiziell stehen angeblich ca. 400 Mio. EUR pro Jahr für Investitionen zur Verfügung.

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Alarich » 13. Sep 2016, 18:56

LKW bis 5t geländegängig geschützt


Da bin ich mal gespannt ob das MAN sind mit Rhnm Kabine

Allschutztransportfahrzeug (2018-2020ff)

43 Mio. EUR

geschütztes Mehrzweck-Fahrzeug (2019-2020ff)

38 - 54 Mio. EUR


Das werden wohl DINGO und IVECO sein

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 13. Sep 2016, 19:01

Das "bis 5t" steht für die Nutzlast. Die kleinste Ausführung des MAN HX, der HX 60, hat schon eine Nutzlast von 6 t (Eine Modular Armoured Cabin wiegt ca. 1,4 t.) - inklusive Panzerung würde dieses Modell in den Bereich möglicher Kandidaten fallen:

    The 4x4 class: HX 60

    In the 4x4 class, RMMV's answer is the HX60. The vehicle is powered by a water-cooled 6-cylinder MAN D0836 diesel engine with direct fuel injection and output of 240 kW or 326 hp. If absolutely identical parts and total interoperability are required, the larger D2066 engine from the 6x6 or 8x8 is available as an alternative. Measuring 7.44 metres in length, the standard version of the vehicle is extremely mobile in all types of terrain. Capable of attaining a top speed of more than 90 km/h, it features 60% gradeability and a step climbing capability of half a metre. Furthermore, it can cross 1.20-wide ditches and has a 0.75 metre fording capability, which can be increased to 1.20 metres in accordance with customer requirements. Its total authorized weight is 18 tons, with a military payload of six tons.

    The 6x6 class: HX 58

    The HX 58 is powered by a 6-cylinder MAN D2066 diesel engine with direct fuel injection. With cubic capacity of 10,518 cm³, its output comes to 324 kW (440 hp). Measuring 8.68 metres in length, the vehicle attains top speeds in excess of 90 km/h. Its superb off-road manoeuvrability corresponds to the HX 60. The vehicle's maximum permissible weight is 27.5 tons, with a military payload of nine tons. This makes the HX 58 a universal, highly mobile transport vehicle. Like all RMMV vehicles, the HX 58 is also available with a modular armour cabin (MAC) or integrated armour cabin (IAC) for maximum Class 3 ballistic protection and Class 3b anti-mine protection in accordance with NATO STANAG 4569.

    The 8x8 class: HX 77 and HX 81

    The HX 77 has the same MAN D2066 powerpack as the HX 58. The IAC meets NATO STANAG 4569 criteria, providing the crew with excellent protection from ballistic threats, landmines and IEDs. In terms of mobility, it exceeds all other vehicle classes, and is capable of crossing trenches up to 2.50 metres in width.

    The vehicle is 10.27 metres long and has a maximum authorized weight of 40 tons, with a military payload of 15 tons. Thanks to its container handling unit (CHU) and/or hook lift system, the HX 77 is the perfect armoured transport vehicle for carrying ISO 20 ft. containers, which today form the backbone of military and civilian logistics.

    The HX 81 is powered by an MAN D2868 8-cylinder diesel engine with direct fuel injection. With cubic capacity of 16,160 cm³, the engine has a 500 kW (680 hp) output. In terms of off-road mobility, the HX 81 essentially matches the performance of the HX 77. Equipped with an IAC, the vehicle is designed to serve either as a semi-trailer or tank transporter; it has a maximum authorized gross train weight of 130 tons. This means that it can carry modern main battle tanks across rough terrain.


    Bild


Es gäbe natürlich auch Panzerungslösungen für den UNIMOG:



Gemessen an den verfügbaren Daten werden am ehesten gepanzerte Lkw von MAN aus der HX- oder der SX-Baureihe bestellt. Der MAN SX wird seit dem letzten Jahr in niedriger Stückzahl als Kranfahrzeug genutzt:

Zuletzt geändert von theoderich am 14. Sep 2016, 12:32, insgesamt 15-mal geändert.

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Alarich » 13. Sep 2016, 19:21

Danke für Info

Dann seid ihr besser dran wie die BW die suchen schon seit 5 Jahren ( Unimog oder Dingo Up )
und immer noch keine Meinung dazu

theoderich
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 13. Sep 2016, 19:56

Die Fahrzeugfamilie 5t und 15t ist vom BAAInBw schon vor einem halben Jahr ausgeschrieben worden:


Dabei geht es um ungeschützte Fahrzeuge. Keine "Dingos".

Alarich
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Alarich » 13. Sep 2016, 20:13

Ja Richtig
Aber immer noch keine 2t

Antworten
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