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300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Fahrzeuge, Waffen, Gerät, Ausrüstung und Uniformen
Rabe
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Rabe » 11. Mär 2016, 22:08

Adjustierung ist exerzierplatz und kasernenhof unsinn.
Im 'einsatz' traegt man/sie was passt.
Zum kfz: ich habe es schon einige male gepostet, hier noch einmal:
bei den anschaffungen haben sich gewisse personen "g'sund g'schtessn".
Warum ist der aufdecker vom dienst so merkwuerdig ruhig wenn es dieser sache kommt?

innsbronx
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von innsbronx » 13. Mär 2016, 20:12

Apropos Adjustierung.... Ist zwar ein anderer Verein, aber schaut euch mal an in welchem Räuberzivil die Vorarlberger Cobra auftritt: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2762718/

Elo59
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Elo59 » 13. Mär 2016, 20:15

Rabe hat geschrieben:Adjustierung ist exerzierplatz und kasernenhof unsinn.
Im 'einsatz' traegt man/sie was passt.
Zum kfz: ich habe es schon einige male gepostet, hier noch einmal:
bei den anschaffungen haben sich gewisse personen "g'sund g'schtessn".
Warum ist der aufdecker vom dienst so merkwuerdig ruhig wenn es dieser sache kommt?


Ich hoffe, dass eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung schon bei der Staatsanwaltschaft liegt, damit Ihr Posting nicht nur warme Luft bleibt!

theoderich
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 13. Mär 2016, 21:09

Rede des Generalstabschefs

Jedenfalls müssen wir unsere Soldaten ausreichend vorbereiten und ausrüsten. Wir müssen für unsere Soldaten eine realistische und zeitgemäße Ausbildungsumgebung schaffen. Wir sind aber auch gefordert die konzeptiven Grundlagen zu verfeinern und vor allem die nötige Ausbildungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Lassen Sie mich auch einige Gedanken zum Bundesheer der Zukunft darstellen: Die aktuelle Lage ist wenig erfreulich – das ist mir bewusst. Die logistische Sicherstellung für die Vorhaben des Bundesheeres ist nicht nur eine Herausforderung sondern in Teilbereichen mit einem erheblichen Realisierungsrisiko behaftet. Wir sind dabei, die nötigen Maßnahmen einzuleiten, um hier die gröbsten Spitzen auffangen zu können – aber auch das benötigt einige Zeit der Umsetzung!

Eine klare Prioritätensetzung bleibt uns nicht erspart – die verfügbaren Mittel sind selbst bei einer Stabilisierung auf dem derzeitigen Niveau nicht ausreichend, um das Bundesheer in der derzeitigen Form weiter zu führen.

Klare Schwergewichtsbereiche, die in Zukunft im Zentrum der Beurteilungen zu MUST – SHOULD – COULD stehen, wurden wie folgt definiert:

    - Der Schutz des Soldaten als wichtigster Faktor der Beurteilung,

    - Nachrichtengewinnung und Aufklärung sowie

    - die Verbesserung der Mobilität.

In unsicheren Zeiten ist es von besonderer Wichtigkeit ein gutes Lagebild zu haben, dazu dienen alle unsere Sensoren. Diese sind vielfältig und reichen von unseren in der Krise bewährten Nachrichtendiensten bis hin zu einer modernen Aufklärungstruppe auf einem zeitgemäßen technischen Niveau.

Eine gleichmäßige Verteilung der hochwertigen Mittel wird auch in Zukunft nicht erreichbar sein. In vielen Bereichen lebt die Organisation nach wie vor von der Aufbauarbeit in der Zeit der Raumverteidigung und viele Systeme erreichen nun das Ende ihrer Lebenszeit.

Den besten Schutz für unsere Soldaten im Einsatz sicherzustellen, ist eine Verpflichtung der Führung! Und diese Verpflichtung besteht nicht nur auf dem Papier! Wir müssen eine zeitgemäße Ausrüstung verfügbar machen, wenn wir mit robusten Kräften in entsprechende Einsätze gehen müssen – denken Sie nur an einen möglichen Einsatz der EU Battle Group.

[...]

Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich als mittelfristiges Planziel für die Bereitstellung angeordnet, dass jeder infanteristische Kampfverband des ÖBH zumindest eine Kp mit geschützter Mobilität aufweisen soll. Dass diese Ausstattung nicht morgen vor der Tür stehen wird ist klar, jedoch ist das Planungsziel eine klare Vorgabe an die Bereitstellung, dessen Erfüllung ich einfordern und für dessen finanzielle Sicherstellung ich kämpfen werde! Ähnliches gilt auch für die Verbesserung der Präzisionswirkung.

Wie Sie wissen, hat es die Zusagen für ein Sonderinvestprogramm gegeben – diese ist gerade so groß, dass in einige ausgesuchte Bereiche investiert werden kann – das betrifft die Luftstreitkräfte, die Miliz, die Reform des Wehrdienstes und die Mobilität.

Für eine Nachhaltige Sicherstellung des Dienstes im Bundesheer in der Form, welche die Konzepte und Vorschriften verlangen, sind diese Mittel nicht ausreichend! Die Beurteilung hat ergeben, dass zunächst vordringlich in folgende Bereiche zu investieren ist: Es muss unser Ziel sein, dem Ambitionsniveau entsprechend eine zeitgemäße Ausstattung für die Soldaten mit moderner Schutzkomponente, Bewaffnung und IKT-Ausstattung zu erreichen.

Neben der verbesserten Ausstattung der aktiven Verbände mit geschützten Fahrzeugen unterschiedlicher Art, wird als Ziel auch die Teilausstattung der zehn Infanterieverbände der Miliz verfolgt. Wollen wir die Miliz auf hohem Niveau schlagkräftig, nutzbar und einsetzbar machen, sind weitere Investitionen vor allem in die Ausrüstung und Ausstattung nötig. Drohnen und Bodenüberwachungsradar, die Fähigkeit die Sanitätsversorgung zu Role 2 fertig aufbauen und ein humanitäres Feldspital stellen, eine zeitgemäße Ausstattung der ABC-Abwehr und MP sowie ein Aufwachsen des Personalrahmens, sind weitere Beispiele des dringenden Bedarfs.

Sie sehen – die Liste ist lang und die nötigen Mittel sind hoch. Es ist uns als Militärs klar, dass wir im Bundesheer nicht alle Fähigkeiten umfassend abbilden können – und wenn es nicht zu einer Aufstockung und Stabilisierung des Verteidigungsbudgets kommt, werden wir in immer weniger Bereichen überhaupt in der Lage sein, zeitgemäße Fähigkeiten aufzuweisen! Kooperation im internationalen Rahmen ist hier natürlich eine Chance, aber kein Selbstzweck und schon gar nicht ein neues Wort für Trittbrettfahren! Wollen wir ein international akzeptierter Partner sein, so müssen wir das auch ernst nehmen und den Worten Taten folgen lassen. Es ist aber auch wichtig, die Ambition auf das Mögliche abzustimmen – das Mögliche muss auf die politischen Rahmenbedingungen und den hier gegebene Handlungsspielraum ebenso Rücksicht nehmen, wie auf die materielle und personelle Sicherstellung.

Auszug aus einer Rede des Chefs des Generalstabs des Österreichischen Bundesheers im Rahmen der Kommandanten-Besprechung am 27 01 2016 in der MTK



innsbronx hat geschrieben:Apropos Adjustierung.... Ist zwar ein anderer Verein, aber schaut euch mal an in welchem Räuberzivil die Vorarlberger Cobra auftritt: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2762718/


War in Annaberg genauso:



Ich weiß wirklich nicht, was es daran auszusetzen gibt. Die amerikanischen Spezialeinsatzkräfte in Libyen waren ähnlich unterwegs:


Dr4ven
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Dr4ven » 15. Mär 2016, 09:49

Die haben nicht die Zeit bei einer Alarmierung sich um einen Dresscode zu kümmern der den Usern hier gefällt.
Ist doch sowas von egal, Hauptsache die Ausrüstung ist am Mann.

theoderich
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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 29. Mär 2016, 12:27

Kostenüberschreitung bei Rüstungsvorhaben des BMLV (6243/J) (Beantwortet am 9. Juli 1999)



geplante Maßnahmen zur Verlängerung der Nutzungsdauer von LKW-Pinzgaue (1020/J) (Beantwortet am 23. Juni 1995)



Parlamentskorrespondenz Nr. 301 vom 29.03.2016
Das Parlament in der Zweiten Republik online zum Nachlesen

100.000 parlamentarische Dokumente mit 1 Million Seiten elektronisch rückerfasst

Bis vor wenigen Jahren waren parlamentarische Dokumente nur bis 1996 rückerfasst, nun kann auf alle Gesetzesinitiativen, Regierungsvorlagen, Entschließungen, Ausschussberichte und parlamentarische Anfragen samt Beantwortungen ganz einfach und unkompliziert mittels Volltextsuche auf der Parlamentswebsite unter http://www.parlament.gv.at zugegriffen werden. Vollständig digitalisiert wird das Parlamentsgeschehen der Zweiten Republik Ende dieses Jahres sein. Dann nämlich, wenn auch die nun noch fehlenden Berichte der Bundesregierung sowie die Rechnungshof- und Volksanwaltschaftsberichte einzeln in der Parlamentsdatenbank erfasst werden konnten.


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 07. Apr 2016, 19:55

Das rote Barett. Truppenzeitung des JgB25, Bd. 1 (2016) hat geschrieben:Der bissige Prohaska

Der Flüchtlingseinsatz bindet nach wie vor große Teile der Armee,
wobei ich in naher Zukunft auch keine andere Entwicklung seh.
Der Jahresplan des Bataillons steht daher auf ungewissen Beinen,
denn auch die normale Ausbildung muss im Plan aufscheinen.
Doch selbst wenn das Bataillon im Herbst nicht im AssE steht,
bezweifle ich, dass sich die NATO Evaluierung Level 2 ausgeht.
Der Geräte- und Personalbedarf für dieses Vorhaben ist bekannt,
darauf wie dieser Bedarf gedeckt werden soll, bin ich gespannt.
Denn der Verband muss sich intensiv auf diese Übung vorbereiten
und kann daher nicht auf toten Pferden reiten.
Ab September muss das Gerät zu 100 % zur Verfügung stehen,
will man gut gerüstet in die Überprüfung gehen.

Der Kahlschlag im Fuhrpark stellt für mich das größte Problem dar,
diese schlimme Situation ist mittlerweile nicht nur Insidern klar.
Dass der Fahrzeugbestand schon jetzt nicht reicht, das ist erwiesen,
sonst hätte man nicht zivile Kleinbusse anmieten müssen.
Allein in Kärnten werden im AssE sechs solcher Busse verwendet,
ich frag‘ mich nur, wo das noch endet.
Auch an die Kosten will ich besser nicht denken,
denn schließlich habe ich nichts zu verschenken


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 16. Apr 2016, 20:32

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 22. Apr 2016, 21:56

Alleinstellungsmerkmal des Heeres in Gefahr

Wer als österreichischer Soldat in den Auslands-einsatz in den Kosovo geht, ist offenbar gut beraten, einen Teil seines Solds in Schutz-ausrüstung zu investieren. Splitterschutzbrillen seien standardmäßig ebensowenig vorhanden wie taugliche Holster für die Dienstpistole, schreibt die parlamentarische Bundesheerkommission in ihrem bisher nicht veröffentlichten Jahresbericht 2015. Die Kosten für private Ersatzbeschaffungen betrügen 200 Euro (für „praktikable Oberschenkelholster“) und 80 Euro (für die Brille).

Die Kommission, die seit dem Vorjahr von drei aktiven Abgeordneten geleitet wird, hat ihren Jahresbericht bereits im Februar fertiggestellt. Die früher übliche Präsentation in einer Pressekonferenz der Karwoche fiel aber zum zweiten Mal in Folge aus. SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl als geschäftsführender Vorsitzender der Kommission sieht darin einen normalen Vorgang. Vor der Veröffentlichung solle der Verteidigungsminister Gelegenheit bekommen, zu den Ergebnissen Stellung zu nehmen, sagte Pendl zur TT. Und Öffentlichkeit bekomme der Bericht ohnehin, wenn er später im Verteidigungsausschuss des Nationalrats behandelt wird.

Der TT liegt eine Kopie des Berichts vor. Zu finden sind darin die üblichen Vergleichszahlen. 2015 sind 398 Beschwerden eingelangt, im Jahr davor waren es 508. 60 Prozent der Beschwerden kamen von Grundwehrdienern, viele wegen Beschimpfungen („Antihirn!“), Schikanen (22 Liegestütze für die gesamte Gruppe am 22. Geburtstag eines Rekruten) und die Missachtung ärztlicher Vorgaben.

Zu finden sind aber auch Berichte über Infrastruktur- und Ausbildungsmängel. An mehreren Stellen ist die Rede davon, dass das Bundesheer sein Alleinstellungsmerkmal zu verlieren drohe, nämlich die Fähigkeit zum Einsatz dort, wo andere Organisationen nicht mehr können.

Schwachstellen gibt es offenbar genügend. Zu lesen ist von einem „Personalfehl“, neue Geländeautos als Ersatz für die alten „Pinzgauer“ könnten den Bedarf weder quantitativ noch qualitativ decken, in etlichen Kasernen seien die Sanitäreinrichtungen kaputt.

    http://www.tt.com/politik/innenpolitik/11397687-91/alleinstellungsmerkmal-des-heeres-in-gefahr.csp

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Doppeladler » 01. Mai 2016, 19:32

Wohl Quelle der Inspiration vieler Beschaffer im BMLVS: Mitsubishi L200 bzw. Triton als "Koh Samui Jeep Safari" Fahrzeug. Eine Jägergruppe geht sich da locker aus ;-)
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In Thailand gibt es auch L200 für den Mülltransport mit 3 Meter hohen Aufbauten.

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 27. Mai 2016, 13:39

Bundesheer: Doskozil startet Investitionsprogramm

Der Zulauf wird bereits heuer beginnen. So werden in diesem Jahr noch gepanzerte Fahrzeuge der Typen "Pandur" (7 Stk), "Husar" (22 Stk) und "Dingo" (18 Stk) zulaufen.

Die Gebirgsverbände des Bundesheeres werden heuer mit Quads (72 Stk) und Universalgeländefahrzeugen "Hägglund" (32 Stk) ausgestattet. Dazu kommen noch 440 ungepanzerte geländegängige Kleinfahrzeuge und LKWs und weitere Spezialfahrzeuge für die ABC-Abwehr- und Sanitätstruppe sowie für die Militärpolizei. Ab 2018 werden neue Gruppenfahrzeuge als Ersatz für die ausgeschiedenen Pinzgauer beschafft.


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Elo59 » 27. Mai 2016, 13:55

7 Pandure im Investitionsprogramm und laufen heuer noch zu? Da hat der HBM entweder was verwechselt, falsch oder gar nicht verstanden!

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 27. Mai 2016, 13:59

Die 22 GMF Iveco "Husar" sind auch schon seit 2008 geordert, die dazugehörige BAA seit 2013! Die "Pandur" sind die gebrauchten aus Belgien, die schon 2015 bestellt worden sind und als Führungs- bzw. EloKa-Fahrzeuge dienen sollen:


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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von Dr4ven » 27. Mai 2016, 14:15

Elo59 hat geschrieben:7 Pandure im Investitionsprogramm und laufen heuer noch zu? Da hat der HBM entweder was verwechselt, falsch oder gar nicht verstanden!


So ist die Einkaufsliste eben künstlich länger, dem geneigten ahnungslosen Leser kanns eh wurscht sein.
Mir kam ja bereits der erste laute Lacher aus als ich 1.209 Milliarden Investitionen lesen musste, also ich weiss nicht ob der Theuretsbacher einfach nichts mehr recherchiert oder ob ihm gesagt wurde er solle diese Zahlen so verwenden.
Möglich ist heutzutage ja einfach alles und wie man heute so liest sollen auch plötzlich die Befugnisse des Oberbefehlhabers beschnitten werden...na sowas!

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Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Beitrag von theoderich » 27. Mai 2016, 15:05

Jahresbericht 2015 der Parlamentarischen Bundesheerkommission für Beschwerdewesen (III-272 d.B.)

VII. 5. Bericht zum Prüfbesuch beim Kommando Einsatzunterstützung

Am 16. Dezember 2015 führte die Parlamentarische Bundesheerkommission einen Prüfbesuch beim KdoEU im Kommandogebäude Heckenast – Burian sowie beim Heereslogistikzentrum im Arsenal in Wien durch.

[...]

Das derzeitige Projekt zur Effizienzsteigerung der Materialerhaltung und Instandsetzung sieht eine Eingliederung der Werkstättenkompanien der Truppe beim KdoEU vor. 58 Werkstätten sollen auf 28 (davon neun Räderwerkstätten) reduziert werden. Ein Aspekt der Konzentration liegt in der technischen Komplexität neuer Heereskraftfahrzeuge, die top ausgestattete Prüfwerkstätten erforderlich machen.

Fahrzeuge

Aus Gründen der Kostenminimierung wurde das Ausscheiden des geländegängigen Heereskraftfahrzeuges „Pinzgauer“ (etwa 600 Stück mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 40 Jahren) forciert. Die Beschaffung eines entsprechenden Ersatzes für die Truppe ist ausstehend. Die vor kurzem zugewiesenen Mitsubishi L200 decken den Transportbedarf der Truppe weder quantitativ noch qualitativ ab. Infolge des Fehlens von Gerät kann auf Lageszenarien nur unzureichend reagiert werden bzw. wird das Alleinstellungsmerkmal des Bundesheeres schrittweise aufgegeben.

Grundsätzliche Probleme

Infolge des Fehlens von Reserven in den derzeitigen Strukturen des Bundesheeres kann auf Lageentwicklungen und aktuelle Bedrohungssituationen nur unzureichend reagiert werden bzw. wird das Alleinstellungsmerkmal des Bundesheeres schrittweise aufgegeben:

    An geländetauglichen Fahrzeugen besteht ein Fehl.

    Die beträchtliche Verringerung der Zahl an Kampfpanzern bewirkt eine Reduktion der Eigensicherungskomponente bei der Bewältigung von aktuellen Bedrohungsszenarien.

    Die Abhängigkeit von zivilen Anbietern bei der Abdeckung des Treibstoffbedarfs führt – unter der Annahme eines längerfristigen Stromausfalls – zur massiven Beeinträchtigung der Kommandoführungsaufgaben etwa bei der Kommunikation zwischen Bundesheer-Kommandostrukturen/Lagezentren.



Stellungnahme

5.5 Bericht zum Prüfbesuch beim Kommando Einsatzunterstützung

[...]

Hierzu wird angemerkt, dass die technische Komplexität von Fahrzeugen erst in Verbindung mit immer kleiner werdenden Stückzahlen im Zuständigkeitsbereich bisheriger Materialerhaltungsdienste (MatE-Dienste) der Truppe sowie der Aufwändigkeit der erforderlichen Ausrüstung und Ausstattung von MatE-Diensten zur Erwägung einer Bedarfsdeckung durch weniger, spezialisierte Stellen führt. Da die Umsetzung der BH 2018, insbesondere der Heereslogistik (HLog) NEU, derzeit ruht, wurden jedoch noch keine Veranlassungen gesetzt. Jedenfalls ist beabsichtigt, dass bei den kleinen Verbänden eine Autarkie im Bereich der Materialerhaltung bestehen bleibt.

Zum Punkt Fahrzeuge darf angemerkt werden, dass 40 Jahre alte Kraftfahrzeuge des Typs Pinzgauer sowie die teilweise nur wenige Jahre jüngeren Fahrzeuge des Typs Puch G nicht nur aus Gründen der Kostenminimierung (Betriebs- und Materialerhaltungskosten) zu ersetzen wären, sondern auch nach Kriterien der Sicherheit von Insassen sowie des Umweltschutzes bereits lange nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen.

[...]

Festgestellt wird, dass die nunmehr dem BMLVS zugewiesenen zusätzlichen Finanzmittel mit Schwergewicht zur Verbesserung der Mobilität der Truppe (präsente Verbände und Milizverbände) eingesetzt werden. Damit wird es gelingen, die Situation im Bereich der Fahrzeuge im ÖBH deutlich zu verbessern.

Die Reduktion der Kampfpanzer geht mit der Verschiebung von der konventionellen Bedrohung zur nicht-konventionellen Bedrohung einher, denn Kampfpanzer sind als Element der beweglichen Kampfführung im Verbund mit Panzergrenadieren zur Abwehr mechanisierten Kräften im Rahmen der konventionellen Bedrohungslage vorgesehen. Generell kann ein Einsatz des Kampfpanzers auch bei einer nicht-konventionellen Bedrohung nicht zur Gänze ausgeschlossen werden.

Unter Berücksichtigung des derzeitigen Bevorratungszieles für Dieselkraftstoff und der vorhandenen Tankstelleninfrastruktur des ÖBH ist eine teilweise Abhängigkeit von zivilen Anbietern im Falle des "Black Out" derzeit nicht auszuschließen. Das Schließen von weiteren Heerestankanlagen ist derzeit nicht beabsichtigt.


Zuerst verkauft man im Jahr 2014 insgesamt 650 "Pinzgauer" für 3.610.078 Euro an das Dorotheum - und dann lässt man mehr als vier Jahre lang eine Lücke klaffen. Wäre interessant, welche Lösungen für das Problem des fehlenden Gruppenfahrzeugs mittlerweile evaluiert wurden, Iveco LRV und L200-Umbau sind ja bekannt.

Antworten
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