[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/phpbb/session.php on line 583: sizeof(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/phpbb/session.php on line 639: sizeof(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
DOPPELADLER.COM • 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant - Seite 4
Seite 4 von 51

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 16. Jun 2008, 09:29
von Doppeladler
Merlin, ich geb Dir recht. Das Allschutz-Transportfahrzeug wird wohl der Dingo 2 werden und für die geschützten Fahrzeuge ist der Survivor eine Nummer zu groß.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 16. Jun 2008, 09:42
von wolfgang
Frage an doppeladler: Weißt du hier schon näheres, ist die Ausschreibung schon draußen oder gibt es gar keine und werden die Allschutzfahrzeuge gleich so beschafft. Wird es sicher der Dingo. Auf der Eurosatory Homepage wird geschrieben, dass der 6x6 Pandur ÖSTERREICH angeboten wurde.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 16. Jun 2008, 10:45
von GG
Es wurde überlegt, den Pandur II 6x6/8x8 für das ATF anzubieten. Da aber die Ausschreibung völlig auf den Dingo zugeschnitten ist, (Mussforderung Winschutzscheiben, Pritsche usw.) wurde davon Abstand genommen und ein passendes Fahrzeug in Kooperation mit einem externen Partner angeboten.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 21. Jun 2008, 18:06
von Doppeladler
Bilder von Eurosatory 2008 by deagel.com
Bild
Dingo 2 - neues Gesicht
Bild
Kleiner Dingo - AMPV von KMW - wird wohl nicht schnell genug in Serie gehen (für uns).
Bild
Großer Dingo - Grizzly GFF4 von KMW
Bild
Renault Sherpa 3A
Bild
MOWAG Eagle IV
Bild
PMV Survivor II

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 21. Jun 2008, 18:43
von wolfgang
Ich habe vor kurzem in der Zeitschrift Einsatz gelesen, dass 145 Stk. Allschutzfahrzeuge und 103 Stk. ungepanzerte Fahrzeuge ausgeschrieben werden. OK die 145 Allschutzfahrzeuge war klar, aber die 103, vormals 150 Stk. geschützte Fahrzeuge, haben sich wohl geändert. Dann wird es wohl nichts mit dem Mowag Eagle IV oder Caracal, die sind ja in einer gewissen Weise gepanzert. Und laut kommender Ausschreibung, es wurde von den kommenden Wochen gesprochen, werden diese 103 Stk. wohl nicht gepanzert sein. Was meint ihr, oder hat jemand bessere Infos.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 21. Jun 2008, 20:55
von TL
wolfgang hat geschrieben:Was meint ihr, oder hat jemand bessere Infos.


Zitat von GenLt Freyo Apfalter:

"We are interested in this vehicle. We have given notice of an interest in a contract for 150 of these vehicles, and this [the Survivor II] is one of the bidders".

http://www.defensenews.com/osd_story.ph ... &i=3588861

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 08. Jul 2008, 23:08
von TL
Traurig, aber wahr:

Kurier hat geschrieben:Frust bei Soldaten und Industrie

Mit Billigkäufen im Ausland frustriert das Bundesheer die Soldaten und gefährdet heimische Industriestandorte.

Die Industrie ist über die Einkaufspolitik des Heers nicht erfreut. DruckenSendenLeserbrief
Gepanzerte Fahrzeuge aus Deutschland, Scharfschützengewehre aus den USA – egal, was das Bundesheer beschafft, die heimische Wehrwirtschaft wird zunehmend ausgebootet.

Österreichische Erfolgsprodukte, wie Steyr-Allradfahrzeuge, Panzer, das Sturmgewehr 77 und die Glock-Pistole sind in Zusammenarbeit zwischen Industrie und dem Bundesheer entstanden. Produkte, die weltweit konkurrenzfähig sind und einige Industriestandorte begründeten.

Damit ist es nun vorbei. Im Jahre 2004 tauchte erstmals in der Bundesheer-Reformkommission die Idee auf, künftig auf Eigenentwicklungen zu verzichten und billig am Weltmarkt ein zu kaufen.

Fantasievolle Strategen
Das wird seither mit Konsequenz durchgezogen. So kaufte Verteidigungsminister Günther Platter bereits ein Jahr später ohne Ausschreibung 20 gepanzerte Lkw "Dingo" beim deutschen Hersteller Krauss-Maffei Wegmann um 13,3 Millionen Euro. Heimische Hersteller wurden nicht gefragt.
Die Dingo-Flotte ist still und heimlich auf 35 Stück angewachsen, und soll sogar auf 450 Stück gesteigert werden. Wobei die Planungsstrategen im Verteidigungsministerium viel Fantasie bewiesen und sogar Sonderausführungen für die Militärgeografen und die Heerespsychologen einplanten.
Jetzt wurde die nächste Tranche von 150 "Allschutzfahrzeugen" um 170 Millionen Euro ausgeschrieben. Die Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeuge GmbH (SSF) mit Sitz in Wien Simmering braucht sich mit ihren Radpanzern "Pandur" gar nicht bewerben. Denn die Ausschreibung ist so gestaltet, dass wieder nur Krauss-Maffei Wegmann zum Zug kommen kann.

Das ist schön für den Ex-Verteidigungsminister und Tiroler Neo-Landeshauptmann Günther Platter, der den Dingo-Deal als Einstandsgeschenk nach Innsbruck mitnehmen kann. Denn als Montagewerk ist der Tiroler Fahrzeugbauer Empl in Kaltenbach im Gespräch.
Den Soldaten graut es hingegen bei dem Gedanken, dass sie künftig nur mehr mit Dingos unterwegs
sein können. Denn der ist nur ein Transport- und Patrouillenfahrzeug, aber keineswegs ein Kampffahrzeug. Mit den Dingos wollen die Soldaten im Kosovo nicht einmal gegen eine Albaner-Demonstration vorgehen, heißt es, weil man beim seitlichen Aussteigen zur Zielscheibe wird. Und im Gelände kommt er mit zwei Unimog-Achsen auch nicht weit.

Für Eduard Paulus, Präsident der Offiziersgesellschaft (OG), sind die Beschaffungen militärisch nicht nachvollziehbar: "Wir brauchen andere Dinge, vor allem Radpanzer." Das wären eben die Fahrzeuge der Simmeringer SSF.

Notbremse
Auch Rudolf Lohberger, Geschäftsführer der Arge Wehrwirtschaft in der Wirtschaftskammer, ortet eine Österreich-feindliche Beschaffungspolitik. Er hofft aber auf die neue Führungsspitze beim Heer. "Mit Generalstabschef Edmund Entacher und Rüstungsdirektor Freyo Apfalter haben wir wieder ausgewiesene Fachleute im Ministerium, ein echtes Bemühen um Zusammenarbeit ist spürbar."

Entacher, der kurz nach Amtsantritt vergeblich versucht hatte, die derzeit laufende Dingo-Ausschreibung zu stoppen, zieht im KURIER-Gespräch die Notbremse: "Mit den nun zulaufenden Dingos ist der dringendste Bedarf gedeckt, der nächste Beschaffungsschwerpunkt müssen Radpanzer sein."

Eine Ankündigung, die Steyr-Betriebsrat Franz Neuhauser hoffen lässt. Zwar sei das Steyr-Werk in Wien Simmering noch mit Auslandsaufträgen ausgelastet, aber mittelfristig sieht Neuhauser für den Standort nur eine Chance, wenn auch die eigene Armee die Produkte kauft. Andersfalls könne der US-Eigentümer Genera Dynamics auf die Idee kommen, die Panzertechnik in die Schweiz zu verlegen. Betroffen ist auch die Maschinenfabrik Liezen, wo die Wannen gefertigt werden.
Ein echter Knackpunkt ist aber noch das Heeresbudget, das nach Berechnungen der Offiziersgesellschaft auf den historischen Tiefststand von 0,63 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt gesunken ist. Dadurch, so deren Präsident Paulus, gäbe es für künftige Investitionen keinen Spielraum mehr.


Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 09. Jul 2008, 06:55
von Nikolaus
Diese Kritik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das Bundesheer ist kein Subventionierungsinstrument für die österreichische Rüstungsindustrie (die im übrigen mittlerweilen sowieso großteils in ausländischem Besitz ist), sondern eine Armee mit sehr begrenztem Investitionsbudget, das so effizient wie möglich einzusetzen ist. Woher eine Beschaffung bezogen wird, ist irrelevant, solange die Anforderungen erfüllt werden (darunter auch die Liefersicherheit).

Und die Kritik am Dingo ist sowieso völlig daneben. Der Dingo ist ein geschützter LKW, der faktisch ausschließlich für Auslandseinsätze beschafft wird, in denen unsere Soldaten derzeit mit Puch G mit Fetzendach umherkurven müssen. Hat der Gegner da ein Luftdruckgewehr, dann ist es aus mit der Mannschaft. Der Dingo ist hier ein Riesenfortschritt für die Sicherheit unserer Truppen. Und zu behaupten, ein Unimog (der ja die Basis des Dingo darstellt) wäre für das Gelände nicht geeignet, entbehrt auch jeder Grundlage.

Um Radpanzer verlegen zu können, fehlt es uns schlichtweg an der nötigen Transportkapazität bzw. sind die Kosten dafür erheblich höher als bei der Verlegung von Dingos. Im Einsatz ist es sicher besser, die Mannschaft mit 5 Dingos transportieren zu können, als ums gleiche Geld einen Schützenpanzer an den Einsatzort bringen zu können und den Rest auf Puch G aufzuteilen.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 09. Jul 2008, 08:38
von Cyclop
Seh ich auch so. Das Heer ist weder zur Subventionierung österreichischer Unternehmen da, noch zur Subventionierung unterentwickelter Regionen durch unsinnige Kasernenstandorte. Je wichtiger eine Ausrüstungskomponente, desto eher muss das Austro-Produkt einem harten Vergleichstest unterzogen werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, wie (überlebens-)wichtig geschütze Fahrzeuge sind. Daher wünsche ich mir richtige Feldtests mit den Kandidaten in allen Kategorien und keine Direktvergaben nach kurzer Probefahrt. Tschechien und Portugal haben gezeigt, dass sich heimische Produkte auch bei intensiven Tests nicht verstecken brauchen.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 15. Jul 2008, 21:42
von TL
Passend zum Thema: das österreichische AUSBATT/UNDOF Kontingent am Golan wurde vor kurzem mit dem ATF RG-32M ausgestattet:


http://www.steyr-motors.com/applications/a100.htm

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 16. Jul 2008, 10:08
von Beobachter
I war sowieso schon etwas überrascht, dass RG-32M bisher in der Diskussion nicht erwähnt wurde - Insb aufgrund des Österr-Bezugs durch die Motoren von Steyr. Wenn man dann noch eine österr. Montage auf die Beine stellt, hat man ein gutes Fahrzeug, dass sich bei anderen Streitkräften schon bewähren musste (zB Schweden). Das wär dann schon fast ein österr. Produkt.
Noch nicht verstanden habe ich bis zum heutigen Tag, wie das österreichische AUSBATT/UNDOF Kontingent zu seiner Ausrüstung kommt. Sisu Radpanzer, M113 Transportpanzer, LKW von Renault, Geländewagen von Nissan und Toyota und jetzt noch RG-32M (Woher kommt eigentlich diese Info?). Stellt die UNO die Ausrüstung oder machen die dort eigene Ausschreibungen?

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 16. Jul 2008, 12:14
von chris10
Auf der BH-Homepage unter Auslandseinsätze/Golan/Aktuelles/Roadshow gibt's ein Bild vom RG-32M zu sehen. Aus dem Text geht aber nicht eindeutig hervor ob das Fahrzeug dem ÖBH gehört oder der UNO. Ein paar ergänzende Infos und Fotos wären interessant.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 29. Jul 2008, 20:34
von Milizler
Kann mir wer sagen von welchem US Scharfschützengewehr weiter oben die Rede ist?

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 30. Jul 2008, 06:33
von Cyclop
Ist zwar off-topic, wird sich allerdings um das .50er Barrett Modell 95M handeln ist - so glaube ich - das einzige US Produkt.

RG-32M ist vom Papier her sicher auch ein ernstzunehmender Kandidat vom Hersteller mit der größten Erfahrung was minenschutz betrifft - BAE Systems Land Systems South Africa (früher Land Systems OMC).

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 09. Sep 2008, 10:34
von stonehenge
Das ist doch ein Armutszeugnis unserer Regierung das solche dinge Beschafft werden ohne der Heimischen Waffenindustrie die eine Große Tradition hat und Qualitativ hochwertig ist und jeden Auftrag bruacht nicht mal eine Chance anzubieten.
Wenn das so weitergeht werden auch diese Fabriken bald geschlossen wieder weniger Arbeitsplätze und die Politiker hamstern sich das geld ein denne Interresiert doch überhaupt nicht was das Heer braucht oder nicht weil sonst würde es solche unnötigen Anschaffungen wie diese Komische Panzerfahrzeug Dingo gar nicht geben.
Ist den Irgendwer vom Heer gefragt worden ob das ein sinnvolles Gerät ist für uns?

Und unser Sturmgewehr ist immer noch eines der besten die es gibt das gegen ein Amerikanisches Modell auszutauschen währe Wahnsinn immerhin haben selbst teilweise die Spezialeinheiten der Amis ein Gewehr von uns in Verwendung.

Das hat auch seinen Grund.

Tarurig für unser Heimische Wirtschaft.
StHGE