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DOPPELADLER.COM • 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant - Seite 3
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Verfasst: 14. Jan 2008, 09:52
von malcat
Wahrscheinlich ist es den Herrn Baons und BrigKdt und Schreibtischtätern nicht zuzumuten mit einem Fetzendach-Fahrzeug unterwegs zu sein. Immerhin sieht das Ding martialischer aus als ein A6.

Verfasst: 19. Feb 2008, 09:21
von Franz
Dass der VW Touareg trotz aller Unkenrufe mit den früheren Kommandantenfahrzeugen Puch 700 C, VW 181, VW Golf usw. IN DIESER VERWENDUNG sicher mithalten kann, steht ja außer Zweifel.
Wenn ich auch die Zufuhr jeglichen Neumaterials in Richtung Bundesheer grundsätzlich begrüße, scheint mir die Priorierung der Beschaffungen und die damit einhergehende Erstellung der spezifischen Lastenhefte doch hinterfragenswert zu sein: Wenn nämlich die Fähigkeit, z.B. eine Schützengruppe mit Bewaffnung und Gepäck transportieren zu wollen, eine wesentliche Forderung an das Fahrzeug gewesen wäre, hätte niemals ein Nissan Pathfinder oder ein VW Touareg in die nähere Auswahl kommen können. Ich kann daher mit der pauschalen Aussage des BMfLV, der Touareg sollte den Puch G ersetzen, nichts anfangen (das kann er bestenfalls in der oben angeführen spezifischen Verwendung).
Ob die Außenwirkung, vorrangig ein trotz aller Preisnachlässe noch immer sehr teures und prestigeträchtiges Fahrzeug für Stäbe zu beschaffen, während die Zufuhr neuer Puch/Mercedes G oder eines VERGLEICHBAREN Fahrzeuges für die Truppe vordringlich wäre, ein gutes Zeichen ist, sollte ruhig jeder Entscheidungsträger für sich beantworten. Eigentlich traurig, dass in Graz immer wieder Serien von Puch G in allen erdenklichen Militärversionen auch im Auftrag afrikanischer Staaten, für deren notleidende Bevölkerung gleichzeitig gesammelt wird, montiert werden und das Bundesheer meint, mit 3 angebotenen Schicki-Micki-SUV-Modellen einer Bundesbeschaffungsbehörde das Auslangen zu finden....

Verfasst: 19. Feb 2008, 19:39
von Bad Rabbit
Ob die Außenwirkung, vorrangig ein trotz aller Preisnachlässe noch immer sehr teures und prestigeträchtiges Fahrzeug für Stäbe zu beschaffen, während die Zufuhr neuer Puch/Mercedes G


die mercedes G-klasse ist nicht nur eines der geländegängigsten, sondern auch eines der teuersten geländefahrzeuge; sogar gebraucht und angegammelt sind die verdammt teuer

Verfasst: 19. Feb 2008, 20:51
von Robert T
Wie bereits geschrieben: laut kanadischen Medien kostete ein nackter Mercedes "G" für die kanadische Armee im Jahr 2004 44.000 kanadische Dollar - ca. 30.000 Euro. Nutzfahrzeug ist nicht gleich Luxus-SUV.

Preis

Verfasst: 19. Mär 2008, 22:40
von Beobachter
In der aktuellen Ausgabe von "Einsatz" (downloadbar) kommt auch die Anschaffung der VW Touareg zur Sprache. Dabei sagt Hans Georg Heinke, ein Touareg koste EUR 33.000 und damit nur ein Drittel im Vergleich zu einem Puch G. Kostet ein neuer Puch G damit tatsächlich EUR 99.000???

Verfasst: 20. Mär 2008, 07:16
von Robert T
Siehe Oben (Ende Seite 2) - Sowohl das Einsatz TV Magazin als (ganz besonders) auch das Printmagazin hängt Darabos an den Lippen und gibt jeden Blödsinn unreflektiert weiter.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 02. Mai 2008, 21:10
von chris10
Lt. Standard Interview mit VM Darabos werden demnächst 145 gepanzerte "Allschutz"-Fahrzeuge und 103 ungepanzerte Mehrzweckfahrzeuge für das Bundesheer ausgeschrieben. Bin gespannt welche Typen das Rennen machen.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 04. Mai 2008, 11:00
von chris10
Wurden eigentlich die 15 Dingo 2 und die MAN LKW's (Hakenladesysteme) schon ausgeliefert? Hat wer genauere Abgaben diesbezüglich?

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 02. Jun 2008, 09:40
von chris10
Habe soeben in meiner "Lieblingszeitung" dem Kleinformat gelesen, dass das ÖBH die ABC Dingos schon erhalten hat.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 06. Jun 2008, 10:05
von bs
KMW und GDELS entwicklen zukunftsweisendes Artilleriesystem
05.06.2008
Krauss-Maffei Wegmann (KMW), München, und General Dynamics European Land Systems (GD ELS), Wien, entwickeln und vertreiben gemeinsam das neue, luftverladbare, autonome und besatzungslose 155mm Artilleriesystem DONAR. DONAR ist die Antwort auf den stark wachsenden Bedarf moderner Streitkräfte nach präziser indirekter Feuerunterstützung, die so genannte luftnahe Unterstützungseinsätze von Kampfflugzeugen und- hubschraubern ergänzen oder sogar ersetzen kann.

Ein erster Prototyp hat auf dem Versuchsgelände des Bundesamts für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) bereits strenge Mobilitäts- und Feuertests bestanden und wird auf der wird im Juni 2008 auf der weltweit größten Fachmesse für Landsysteme, der EUROSATORY, in Paris vorgestellt.

Frank Haun, Vorsitzender der KMW-Geschäftsführung, und John C. Ulrich, Präsident der General Dynamics European Land Systems, sehen die Partnerschaft der beiden Unternehmen positiv: „Diese Zusammenarbeit ist für uns von großem und nachhaltigem Wert. DONAR ist eine der bedeutendsten Innovationen im Bereich der Artilleriesysteme, von der alle Beteiligten profitieren werden.”

Durch die gemeinsame Arbeit können GD ELS und KMW ihre Stärke und Kompetenz in das Projekt einbringen, um damit einen effektiven Nutzen für europäische und internationale Verteidigungskräfte zu schaffen. Die Partnerschaft folgt auch dem wachsenden europäischen Trend hin zu einer erweiterten multinationalen Zusammenarbeit der Industrie auf dem Gebiet der Landsysteme.

Einzigartige Systemeigenschaften: eine Lösung
Als gemeinsames europäisches Technologieprogramm wird DONAR durch seine einzigartigen Systemeigenschaften das bisherige Verständnis der Artillerie revolutionieren und herkömmliche Systeme ersetzen, die derzeit noch von modernen Streitkräften genutzt werden (z.B. M109, AS90, K9). So reduziert DONAR unter anderem die Anforderungen an Besatzung und Logistik und kann autonom eingesetzt werden.

Lufttransport möglich – das Gesamtgewicht des Systems liegt unter 31,5 Tonnen. Daher kann es im zukünftigen europäischen Transportflugzeug A400M oder in einem ähnlichen Flugzeug, das über Nutzlastkapazitäten dieser Klasse verfügt, transportiert werden.

Autonome Funktion – Das vollständig fernbedienbare Artilleriemodul ist mit einer 155mm (52 Kal.) Kanone ausgestattet. Damit entspricht die Feuerkraft von DONAR der einer PzH2000. Die Höchstreichweite beträft mehr als 56 km (vlap). DONAR hat einen Munitionsvorrat von 30 155mm (Zünder-) Granaten und eine entsprechende Anzahl an Lademodulen an Bord. Trotz einer merklichen Gewichts- und Größenreduzierung funktioniert das Geschützmodul ohne zusätzliche Stabilisierung und bietet einen Azimutbereich von 360 Grad. Durch den autonome Charakter des Systems fügt sich DONAR problemlos in die vernetzte, zentralisierte Betriebsablaufsteuerung (Netzwerkzentrische Kriegsführung) ein.

Hohe Mobilität & Überlebensfähigkeit - Das System besitzt die hohe Mobilität eines Infanterie-Kampffahrzeugs, die angepasst auf den Artillerieeinsatz von einer Version des ASCOD 2 abgeleitet wurde. Die Besatzung besteht aus zwei Soldaten (Fahrer und Kommandant), die getrennt vom automatischen Geschützmodul das System aus einer hochgeschützten Fahrerkabine bedienen. Durch dieses Zusammenspiel von Mensch und Technik sind extrem schnelle Abfeuer- und Bewegungsmanöver möglich. Die Überlebensfähigkeit der Besatzung und des Systems wurde sowohl durch die niedrige Silhouette als auch durch den Schutz der Kabine verbessert, die einen sehr hohen NATO-Schutzklassenstandard erfüllt und die Besatzung gegen Handfeuerwaffen und Granatsplitter von Artillerie- und Mörsermunition schützt.

[b]Auch nicht schlecht!!
ASCOD 2 ??? - Hab ich da was verpasst?[/b]

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 06. Jun 2008, 15:58
von TL
bs hat geschrieben:ASCOD 2 ??? - Hab ich da was verpasst?


Dieses System ist auf einer ASCOD/Ulan Wanne aufgebaut.

Bild

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 12. Jun 2008, 19:34
von chris10
Auf der Homepage von Achleitner Fahrzeugbau ist der neue "PMV Survivor II" zu sehen. Kennt dieses Fahrzeug schon jemand genauer?

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 13. Jun 2008, 10:56
von wolfgang
Also ich muss schon sagen, dass ist ein interessantes Fahrzeuges dieser PMV Survivor II. Vielleicht sollte sich dieses Fahrzeug mal das ÖBH anschauen. Immerhin sollen jetzt geschützte Transportfahrzeuge beschafft werden.

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 13. Jun 2008, 13:33
von Cyclop
Klingt gar nicht so schlecht und könnte in den Raster passen:
http://www.achleitner.com/files/Downloa ... %204x4.pdf

Re: 300 geschützte Kfz u. VW Touareg als G-Ersatz geplant

Verfasst: 14. Jun 2008, 05:46
von Merlin
Der Survivor ist in Punkto Größe und Gewicht mit dem Dingo vergleichbar. Ob er das gleiche Schutzniveau bietet kann ich nicht beurteilen. Falls ein anderes Fahrzeug nicht signifikant leistungsfähiger und/oder billiger ist als die bereits eingeführten Dingos, sehe ich da kaum eine Chance dass ein anderes Modell beschafft werden würde.