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BeitragVerfasst: 23. Feb 2017, 12:54 

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Sachausschreibung für S95510/68-MIMZ/2017, Bundesland Salzburg, Untertagebauwerk und Obertagebauwerk, Erneuerung Haus- und Gebäudeleittechnik

Zitat:
Auftragsbezeichnung: S95510/68-MIMZ/2017, Bundesland Salzburg, Untertagebauwerk und Obertagebauwerk, Erneuerung Haus- und Gebäudeleittechnik;

Gegenstand des Auftrags: Erneuerung von Haustechnik und Gebäudeleittechnik:

    - Wasseraufbereitung Pumpwerk, Trinkwasseraufbereitung im UTB,

    - Beleuchtung im UTB und Pumpwerk,

    - Haustechnikerneuerung im OTB1 unterteilt in Gebäudeautomation, Elektrotechnik und Heizung-,Klima-, Lüftung- und Sanitärtechnik.


Die Bewerbungen können für das gesamte Bauvorhaben, als auch für einzelne Bereiche erfolgen.; CPV-Codes: 45000000; Erfüllungsort: Bundesland Salzburg, ÖSTERREICH (AT).



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BeitragVerfasst: 22. Apr 2017, 11:48 

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Salzburger Nachrichten hat geschrieben:
Wo die Regierung bunkert

In seinem Zwillingsturm tummeln sich Haie und Meeresschildkröten. Im Flakturm in der Wiener Stiftskaserne würden im Ernstfall ganz andere große Tiere Unterschlupf finden.

WIEN. Man kennt die Szene aus Hollywoodfilmen: Ein übermächtiger Feind greift an. Der Welt droht der Untergang. Nur ein Häuflein Aufrechter kann sich retten und setzt den Kampf gegen das Böse fort. Aber wohin rettet man sich im Falle eines Weltuntergangs?

Wenn man in dem Häuflein Aufrechter die österreichische Bundesregierung vermutet, war die Antwort bisher einfach: Sie rettet sich in den Regierungsbunker in St. Johann im Pongau. Doch es gibt noch eine zweite Möglichkeit, noch geheimer und sagenumwobener als der Bunker in St. Johann: den Bunker in der Wiener Stiftskaserne.

Der Koloss aus 150.000 Tonnen Stahlbeton steht unmittelbar neben der Mariahilfer Straße, der belebtesten Einkaufsstraße Wiens. Bekannter ist sein wenige hundert Meter entfernter Zwillingsturm, in dem sich das Haus des Meeres befindet. Den Stiftsbunker kennt kaum jemand. Er ist wegen der umliegenden Häuser nur schwer zu sehen. Und vor allem: Er ist militärisches Sperrgebiet. "Höchste Sicherheitsstufe A", wie der zuständige Brigadier Reinhard Ruckenstuhl sagt.

Für den Ernstfall existiert eine Liste von 400 Funktionsträgern, die in den Stiftsbunker flüchten dürfen: vom Bundespräsidenten und Bundeskanzler abwärts. Was sie im Falle des Falles dort erwartet, ist eine Welt für sich - bedrückend, aber im Wortsinn bombensicher.

"Der Bunker ist nahezu unverwundbar", berichtet Ruckenstuhl. Die Wände bestehen aus bis zu acht Meter dickem Stahlbeton, das Gebäude ist von der Außenluft unabhängig und kann gasdicht gemacht werden. Es ist somit "standfest" gegen atomare, biologische und chemische Angriffe.

Erbaut wurde der Bunker 1943/44 als Flakturm. Im Inneren konnten bei alliierten Luftangriffen die NS-Gauleitung und bis zu 5000 Personen aus der Zivilbevölkerung Schutz finden.

Wo damals die Wiener um ihr Leben zitterten, ist heute alles vorbereitet für die 400 Namen auf der Liste: 400 Arbeitsplätze mit allen technischen Anschlüssen, 400 Betten in winzigen Kämmerchen, die man keinen Gefangenen zumuten würde. Kein Tageslicht, keine Fenster, keine Frischluft. Es ist kein Zufall, dass der Bunker sicherheitstechnisch als Bergwerk klassifiziert ist. "Nicht jeder hält es aus, hier zu arbeiten", erzählt Ruckenstuhl.

Doch für rund 40 Bedienstete ist der Stiftsbunker ihr täglicher Arbeitsplatz. Denn der ehemalige Flakturm ist nicht nur möglicher Regierungsbunker, sondern auch das Nervenzentrum der Republik. Er beherbergt etwa die Schaltstelle der Bundeswarnzentrale. Wenn in Österreich die Sirenen heulen, läuft das technisch über den Stiftsbunker. Im Jahr 1986 bemerkte die hier eingerichtete Bundesstrahlenwarnzentrale als Erstes, dass im fernen Tschernobyl etwas Schreckliches passiert war.

Der Stiftsbunker ist auch das Ausweichrechenzentrum für das gesamte Bundesheer. Im Krisenfall würde die Heeresführung hierher übersiedeln, ebenso die Vertreter anderer wichtiger Ressorts. "Wir sind die erste Anlaufstelle in jeder Situation von Infrastrukturverlust", sagt der für die Betriebsleitung zuständige Hauptmann Roland Götzendorfer.

Er zeigt dem Besucher, was für diesen Fall alles vorbereitet ist: Besprechungsräume, Speisesaal, Küche, Bäder, eine Krankenstation. Selbst ein kleines ORF-Studio ist eingerichtet, von dem aus sich die Bundesregierung an die Menschen draußen wenden könnte. Der Betrieb des Bunkers ist durch ein Notstromaggregat gesichert. Auch ein Lebensmittellager gibt es. "Ein autarker Betrieb über mehrere Tage ist möglich", erklärt Ruckenstuhl.

Eine Leitung in die mindestens 2,5 Meter dicken Stahlbetonwände zu bohren dauert Tage, wie Götzendorfer erzählt. Und Leitungen gibt es in dieser Kommandozentrale zuhauf.

Gerüchten zufolge existiert sogar eine geheime U-Bahn-Linie, mit der die Regierung im Ernstfall direkt vom Ballhausplatz in den Stiftsbunker gebracht werden könnte. "Stimmt nicht", sagt Brigadier Ruckenstuhl. Die U3 verkehre zwar in der Nähe, mache aber um den Bunker extra eine Kurve. Den 150.000 Tonnen Stahlbeton seien die Statiker doch lieber ausgewichen.


Täusche ich mich oder gibt es jedes Jahr mindestens einen Artikel zum Stiftsbunker und einen zur EZ/B? Der "Running Gag" der österreichischen Medienlandschaft.


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BeitragVerfasst: 20. Mai 2017, 18:16 

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SCHLAGER Gerald: Friedenstarnung von Festen Anlagen, in: TRUPPENDIENST, Bd. 1 (1985), p. 50-52



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BeitragVerfasst: 29. Mai 2017, 10:18 

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BeitragVerfasst: 18. Jul 2017, 19:16 

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Beiträge: 20714
Liegenschaftsveräußerungen (12558/AB)

Zitat:
Liegenschaftsbezeichnung

    Ehem. Feste Anlage Eggendorf, Gst. 127/2, EZ 295

Ort

    Paudorf

Bundesland


Grundstücksfläche m²

    607

Flächenwidmung (zum Verkaufszeitpunkt)

    Grünland - Land- und Forstwirtschaft

Mindestverkaufspreis (Schätzwert)

    667,70

Erzielter Verkaufspreis

    1.881,70

Datum Kaufvertrag

    12.02.2015

Käufer

    Hr. Aufreiter

Zitat:
Liegenschaftsbezeichnung

    Ehem. Feste Anlage Türkenschanze 1-7, EZ 169, EZ 800

Ort

    Petronell-Carnuntum

Bundesland


Grundstücksfläche m²

    20.690

Flächenwidmung (zum Verkaufszeitpunkt)

    Grünland - Land- und Forstwirtschaft, Wald

Mindestverkaufspreis (Schätzwert)

    35.173,00

Erzielter Verkaufspreis

    49.000,00

Datum Kaufvertrag

    07.09.2016

Käufer

    Marktgemeinde Petronell-Carnuntum

Zitat:
Liegenschaftsbezeichnung

    Ehem. Feste Anlage Aschach; EZ 893, Gst 80/3

Ort

    Aschach an der Donau

Bundesland


Grundstücksfläche m²

    140

Flächenwidmung (zum Verkaufszeitpunkt)

    Grünland - Land- und Forstwirtschaft, Wald

Mindestverkaufspreis (Schätzwert)

    294,00

Erzielter Verkaufspreis

    1.368,50

Datum Kaufvertrag

    04.02.2016

Käufer

    Hr. Huemer

Zitat:
Liegenschaftsbezeichnung

    Ehem. Feste Anlage Aschach; EZ 893, Gst 952/6

Ort

    Aschach an der Donau

Bundesland


Grundstücksfläche m²

    576

Flächenwidmung (zum Verkaufszeitpunkt)

    Grünland - Land- und Forstwirtschaft, Wald

Mindestverkaufspreis (Schätzwert)

    1.209,60

Erzielter Verkaufspreis

    5.631,50

Datum Kaufvertrag

    22.01.2016

Käufer

    Hr. Wassermair

Zitat:
Liegenschaftsbezeichnung

    Ehem. Feste Anlage Aschach; EZ 893, Gst 942/3

Ort

    Aschach an der Donau

Bundesland


Grundstücksfläche m²

    387

Flächenwidmung (zum Verkaufszeitpunkt)

    Grünland - Land- und Forstwirtschaft, Wald

Mindestverkaufspreis (Schätzwert)

    812,70

Erzielter Verkaufspreis

    2.128,00

Datum Kaufvertrag

    09.03.2016

Käufer

    Fr. Nachbaur



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BeitragVerfasst: 07. Aug 2017, 11:19 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
S95510/382-MIMZ/2017, Bundesland Salzburg in einer militärisch sensiblen Anlage, Thermische Sanierung Fassade und Fenster, Baumeisterarbeiten (GU)

Zitat:
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrag oder Beschaffungsvorhabens

Thermische Sanierung Fassade und Fenster, Baumeisterarbeiten, Das Gebäude liegt auf ca. 600 m Seehöhe, in einer milit. Anlage ist bei einem Hochbau (Länge ca. 52m, Breite ca. 20m, Höhe ca. 9.06 bis Traufenkante+KG+ausgebautes Dachgeschoss die Fassade inkl. Fenster zu erneuern.


Dabei geht es um das Obertagebauwerk der EZ/B (bei diesem Artikel ist auch ein Videobeitrag enthalten):


Der im ORF-Video gezeigte Elektroschlepper trägt das Logo von AXIMA Suez:



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BeitragVerfasst: 01. Sep 2017, 17:38 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
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BeitragVerfasst: 16. Nov 2017, 22:06 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Hat man den Flakturm in der Stiftskaserne "eingepackt"?



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