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BeitragVerfasst: 15. Jul 2016, 16:57 

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Beim Abfotografieren der inneren Details des Flakturms waren die "heute"-Journalisten aber sehr fleißig ...


"Objekt 6": Im Krisenraum der Regierung (13. Juli 2016)

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Zitat:
Die Militärs nennen ihn "Objekt 6". Bunker, sollte der nicht in die Tiefe führen? Brigadier Reinhard R. verwirrt Neuankömmlinge. "Willkommen im Bergwerk". Um zu ergänzen, "von hier aus geht es jetzt acht Stockwerke nach oben."

Ein Bergwerk im Herzen Wiens? "Objekt 6 unterliegt dem Bergrecht", klärt der Brigadier auf. Zu den wichtigen Räumen geht es tatsächlich aufwärts. Hinter 3,5 Meter dicken Betonwänden sind 400 Arbeitsplätze eingerichtet. "Wir können die Anlage mehrere Tage lang abschotten", erzählt der Brigadier.

Zitat:
Wie oft machen Sie Führungen? "Nie", antwortet der Kommandant und wundert sich über solche Fragen. Geheimhaltung ist für ihn oberste Pflicht.

Zitat:
Im fünften Stock gelangt man in die geheime "Betriebsüberwachungszentrale". In dem fensterlosen Raum stehen die Soldaten mit dem Verteidigungsministerium und dem Regierungsbunker im Pongau in Kontakt.

Im Krisenfall gäbe es für die Regierung keinen Luxus: Die 400 Betten befinden sich in kleinen Zimmern. Zur Dusche geht es über den Korridor. Nur auf den Kontakt zu den Österreichern müsste man nicht verzichten. Im zweiten Stock befindet sich das Mini-ORF-Studio. Ein Raum, von dem aus hoffentlich niemals gesendet werden muss.



Zuletzt geändert von theoderich am 26. Jul 2016, 22:30, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18. Jul 2016, 07:58 

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Ich war zufällig am selben Tag dort .. aber etwas fehlt mir doch: Die extrem geheime Mini-U-Bahn! :-)


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BeitragVerfasst: 18. Jul 2016, 09:17 

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Die Tunnel im Bereich des Mitteltrakts und des Flakturms sind aber sogar im Baugrundkataster Wien zu finden:

Zitat:
Station Neubaugasse - Station Volkstheater (incl. Wendegleis)

Objektnummer: 300129



Zuletzt geändert von theoderich am 18. Jul 2016, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18. Jul 2016, 09:19 

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Schon klar, ich wollte aber Fotos.


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BeitragVerfasst: 20. Jul 2016, 21:34 

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Es gibt eine Eindeckung der U-Bahn, die von der Tunnelkreuzung nördlich des Flakturms bis zum 1991-1992 errichteten Wirtschafts- und Unterkunftsgebäude (WUG) an der Siebensterngasse führt:


Eine direkte Anbindung an den Flakturm scheint also nicht zu existieren - eine Anbindung der Kaserne an die U-Bahn aber schon. Wie am Plan zu sehen ist, gibt es auch keine direkte Verbindung zum Bundeskanzleramt - nur die unmittelbar daneben gelegene Station Minoritenplatz.


Zitat:
95B

Re: Geheime U-Bahn-Station?

« Antwort #12 am: 24. August 2013, 18:58:53 »

Die Story vom Geheimanschluss zum Flakturm in der Stiftskaserne rührt wohl daher, dass sich nach der Station Volkstheater in Richtung Mariahilfer Straße ein Wendegleis befindet. Da das Wendegleis horizontal verläuft und die Strecke ansteigt, sieht es für viele Fahrgäste so aus, als würde das Wendegleis abtauchen. Außerdem war sicher schon der eine oder andere Urban Explorer da unten und hat gesehen, dass am Ende des Wendegleistunnels eine Tür ist. Diese Tür ist ein Notausgang, der tatsächlich im Häuserblock der Stiftskaserne an die Oberfläche kommt, es gibt dort allerdings keinen Verbindungsgang zum Bunker.



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BeitragVerfasst: 19. Aug 2016, 15:43 

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Vorarlberg und das Ende des Kalten Krieges

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Zitat:
Nun wurden die rund 9 Tonnen schweren Panzertürme, die für die Verteidigung der Lingenauer Brücke errichtet worden waren, mit Unterstützung von Pionieren des Militärkommandos Vorarlberg abgebaut und abtransportiert.


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BeitragVerfasst: 31. Aug 2016, 21:03 
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Wieder zwei weniger: "Zwei Panzertürme von ausgemusterten M-47 Patton des Bundesheeres wurden in Egg-Großdorf als Bunkertürme verbaut. Sie sollten deutsche und italienische Einheiten daran hindern, über die Lingenauer Brücke zu marschieren."

http://www.vol.at/kalter-krieg-in-vorar ... -2/4869032


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BeitragVerfasst: 11. Sep 2016, 10:17 

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Akte 580. Unterlagen zu den Flak-Türmen in Wien in russischer Sprache.



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BeitragVerfasst: 16. Jan 2017, 19:20 

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BeitragVerfasst: 16. Jan 2017, 21:40 

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Kern besucht den Regierungsbunker... und findet ihn durch die Bundeswehr besetzt vor ;-)

http://fotoservice.bundeskanzleramt.at/ ... r/_AND5408


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BeitragVerfasst: 16. Jan 2017, 23:37 

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innsbronx hat geschrieben:
Kern besucht den Regierungsbunker... und findet ihn durch die Bundeswehr besetzt vor ;-)


Mich würde interessieren was zwei bzw. deutsche Soldaten in (unseren) vermeintlich so geheimen Bunker zu tun haben.
Es ist ja bekanntlich immer die Rede von einem EU Heer aber abgesehen das dies noch lang nicht Thema ist oder so gelebt ist/wird,
wage ich bezweifeln das 2 österreichische Soldaten in einem streng geheimen Regierungsbunker in Deutschland sitzen.

Von anderen mitteleuropäischen Ländern (Nato/KIOP) wie Frankreich, England etc. mal ganz abgesehen, und bei ehemaligen Sowjetstaaten ganz sicher noch weniger.

P.s. passt zwar nicht ganz zum Thema, aber wenn schon Deutsche bei uns im Bunker sitzen hat, zieht wohl das Argument man könne keine gemeinsam LRÜ mit Deutschland und Schweiz durchführen (ausser Davos) bzgl. Thema Geheimhaltung, National Interessen und andere Länder würden unseren Luftraum nicht schützen auch nicht mehr. Wohl so eine Vorstufe von EU Heer Light, oder kommt jetzt nach Französisch/Deutscher Kompanie Vorbild eine Österreichisch/Deutsche Bunker Kompanie.

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Einheit - Korps - Gott - Vaterland

Die Neutralität ist dann glaubwürdig und wird auch akzeptiert, wenn sie bewaffnet ist.


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BeitragVerfasst: 17. Jan 2017, 00:25 

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innsbronx hat geschrieben:
Kern besucht den Regierungsbunker... und findet ihn durch die Bundeswehr besetzt vor ;-)


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Ich habe mir mal die Schulterabzeichen angesehen. Einer dürfte ein Oberstabsfeldwebel sein:



In Deutschland erledigt die Aufgaben des österreichischen Betriebsstabes das Zentrum Luftoperationen in Uedem. Dieses ist in einem Bunker in der Paulsberg-Kaserne untergebracht:


Und auch dort waren schon österreichische Offiziere zu Besuch:

    Schriftliche Fragen
    mit den in der Woche vom 2. Juni 2008
    eingegangenen Antworten der Bundesregierung


    Zitat:
    62. Abgeordnete Ulla Jelpke (DIE LINKE.)

      Auf die Durchführung welcher Maßnahmen im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft wird die Bundeswehr derzeit vorbereitet, bzw. welche Maßnahmen sind geplant (bitte aufführen nach Einsatzorten, Amtshilfeleistungen, Einsätzen im Sinne von Artikel 87a Abs. 2 GG, sonstigen Unterstützungsleistungen und Eigensicherungsmaßnahmen und jeweils das eingesetzte Gerät sowie die Zahl der eingeplanten Soldaten angeben)?

    Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Kossendey vom 4. Juni 2008

      Deutschland wurde von Österreich und der Schweiz um Unterstützung bei der Gewährleistung der Sicherheit im Luftraum gebeten. Im Einzelnen sollten dazu Flugbeschränkungsgebiete, die im Luftraum von Österreich und der Schweiz gelten, auch auf den deutschen Luftraum ausgedehnt und durchgesetzt werden. Die entsprechenden Flugbeschränkungsgebiete wurden im Rahmen der Zuständigkeit durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erlassen.

      Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und der Strafverfolgung bei Verletzung der Flugbeschränkungen setzen die Länder Bayern und Baden-Württemberg ihre Polizeihubschrauberstaffeln ein. Im Zuge dessen baten diese beiden Länder um Amtshilfe der Luftwaffe zwecks Aufnahme von je zwei Verbindungsbeamten in einen Gefechtsstand des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe in Meßstetten und um taktische Unterstützung aus diesem Gefechtsstand heraus per Radar, Funk und Luftlageinformationen zum Einsatz der Hubschrauberkräfte. Die Amtshilfe wurde durch den Bundesminister der Verteidigung am 27. Mai 2008 gebilligt.

      Die Luftwaffe wird zur Gewährleistung der Sicherheit im Luftraum unter Berücksichtigung der Großveranstaltung „Fußball-Europameisterschaft“ sowie zur Unterstützung der Landespolizeien Bayern und Baden-Württemberg die Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Führungszentrale Nationale Luftverteidigung in Uedem und des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe durch intensivierte Radar-Luftraumüberwachung und Bereitstellung zusätzlicher Kontrollpositionen veranlassen. Weiterhin wird eine zusätzliche nationale Alarmrotte (zwei Luftfahrzeuge vom Typ Phantom F-4F) am Standort des Jagdgeschwaders 74 in Neuburg an der Donau in Bodenbereitschaft gestellt. Darüber hinaus beteiligt sich die Luftwaffe an der Verbindungsorganisation durch Entsenden je eines Stabsoffiziers in die Einsatzzentrale der Schweiz nach Dübendorf und in das Luftraumüberwachungszentrum von Österreich nach St. Johann. Ergänzend dazu werden Verbindungsbeamte der Landespolizeien Bayern und Baden-Württemberg im Gefechtsstand des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe in Meßstetten und Verbindungsoffiziere aus Österreich und der Schweiz in die Führungszentrale Nationale Luftverteidigung in Uedem aufgenommen.

      Darüber hinaus wird durch die Bundeswehr keine weitere Unterstützung, weder im Rahmen der Amtshilfe noch gegenüber Dritten, im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft 2008 geleistet.



    Weissbuch 2008

    Zitat:
    Verstärkte Luftraumüberwachung anlässlich der EURO 2008

    [...]

    Aufgrund der Grenznähe der Austragungsorte kam es zu einer intensiven Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten Österreichs; so wurden Luftlagedaten und Verbindungsoffiziere ausgetauscht. Teilweise wurden die über Österreich erlassenen Flugbeschränkungsgebiete durch die Nachbarstaaten ergänzt und fallweise aktiv überwacht. Österreichische Verbindungsoffiziere waren nach Uedem/Deutschland (Bereich NATO-Nord), Poggio Renatico/Italien (Bereich NATO-Süd) und Dübendorf/Schweiz (Co-Veranstalter der EURO 2008) abgestellt.


Hier der Bunker im Poggio Renatico:



Rechts hinter Kern sitzt ein Schweizer. Ich glaube nicht, dass in der Luftraumüberwachungszentrale besonders viel "geheim" ist.


Zuletzt geändert von theoderich am 17. Jan 2017, 02:26, insgesamt 5-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17. Jan 2017, 00:52 

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theoderich hat geschrieben:
Ich habe mir mal die Schulterabzeichen angesehen. Einer dürfte ein Oberstabsfeldwebel sein:
Rechts hinter Kern sitzt ein Schweizer.


Abgesehen davon das die meisten Österreicher bzw. die Zivilbevölkerung die jeweiligen Abzeichen bzw. Tarnmuster/Uniformen der jeweilen Länder nicht kennen,
ist das auffällige Tarnmuster der Bundeswehr wohl sogar denn meisten Europäern ohne militärischer Ausbildung, Interesse oder fachkundigen Informationen ein Begriff.
Wenn dann noch zum Vorschein kommt oder sogar von medialer Seite berichtet wird das sich das Schweizer Militär in diesen Bunker befinden, frage ich mich was das mit einem/r sich kaum mit dem Militär befassende, identifizierenden(ausser Katastrophenschutz) österreichischen Bevölkerung macht.

Und so wird gewollt oder ungewollt wieder ein Bundesheer gezeigt welches man nicht zeigen will oder sollte. Denn daraus lässt sich wohl für jeden Österreicher die Frage stellen was bzw. für wenn dieser Regierungsbunker wohl so Geheim sind/ist? Für die (nicht mehr vorhandenen) Feinde, anderen Staaten, Militärs oder vielleicht doch nur Geheim für die Regierung oder gegen die (eigene) Zivilbevölkerung im Fall der Fälle. Kann man natürlich immer mit zweierlei Augenmaß sehen.

Ein Heer beginnt nicht nur in Struktur, Aufstellung und Bewaffnung sondern auch in der richtigen Berichterstattung!

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BeitragVerfasst: 17. Jan 2017, 07:33 
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Im selben Komplex aber in anderen Bereichen wie der Regierungsbunker befindet sich auch das Kommando Luftstreitkräfte, das wurde auch besucht und ich nehme an das Foto stammt von dort. Das sich dort gerade Deutsche und Schweizer befinden ist wegen des Weltwirtschaftsforums völlig einleuchtend.

http://diepresse.com/home/innenpolitik/ ... perationen

Zitat:
Aber Kern und Doskozil flogen nicht nur nach Salzburg, um den Hochsicherheitstrakt zu begutachten: Im selben Gebäudekomplex befindet sich auch das Kommando Luftstreitkräfte – und dort herrscht derzeit Hochbetrieb.

_________________
Beordert bei 1./JgB NÖ


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BeitragVerfasst: 17. Jan 2017, 12:17 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Zitat:
bundesheer.online @joektn @hansjoerg_porod @adrianosimion @zulubravo01 Das sind Verbindungsoffiziere, die während der Operation "Dädalus" im Bunker arbeiten. Das Bundesheer sichert gemeinsam mit der Schweiz und Deutschland den Luftraum rund um das Weltwirtschaftsforum in Davos. Und um die Operation abzustimmen, befinden sich diese Offiziere in Österreich, und gleichzeitig sind Bundesheer-Offiziere in der Schweiz.



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