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BeitragVerfasst: 19. Apr 2013, 07:25 

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Sachausschreibung für 5303 Thalgau, ORS Kolomannsberg, GU ohne Haustechnik

Zitat:
Auftragsbezeichnung: 5303 Thalgau, ORS KOLOMANNSBERG, Obj. 002, Aufstockung/Zubau, Generalunternehmerleistungen ohne Haustechnik; CPV-Codes: 45000000; Erfüllungsort: 5303 Thalgau, ORS KOLOMANNSBERG (AT); Auskünfte: MILITÄRISCHES IMMOBILIENMANAGEMENTZENTRUM, Roßauer Lände 1, 1090 WIEN, Ing. Schütz, ADir RgR, Tel: +43 664-6221927.



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BeitragVerfasst: 19. Apr 2013, 12:43 

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Hallo,

weis da jemand mehr was da am Kolomannsberg Aufgestockt oder zugebaut werden soll?

MfG
Werner


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BeitragVerfasst: 19. Apr 2013, 15:36 

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Vermutlich geht es um die Aufstockung eines Zubaus. Also, dass man auf einem der Zubauten bei den Radartürmen ein weiteres Stockwerk aufbaut.

Bild


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BeitragVerfasst: 20. Apr 2013, 07:32 

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theoderich hat geschrieben:
Vermutlich geht es um die Aufstockung eines Zubaus. Also, dass man auf einem der Zubauten bei den Radartürmen ein weiteres Stockwerk aufbaut.


Dadurch ich in Thalgau Wohne werde ich das mal im Auge behalten.

MfG Werner


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BeitragVerfasst: 28. Jul 2013, 13:53 

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„Goldhaube“: Weiter warten auf Neustart

Zitat:
Mit dem Ausfall der 35 Millionen Euro teuren Anlage auf dem Speikkogel hat das Luftraumüberwachungssystem Goldhaube ein nur notdürftig gestopftes Loch, und war zuerst von ein paar Monaten die Rede, sind es jetzt bis zur geplanten Wiederinbetriebnahme im November eineinhalb Jahre.

Heer: Verzögerung witterungsbedingt

Im Sommer 2012 stellte man fest, dass aufgrund der Witterung eine Reperatur am Speikkogel selbst nicht möglich ist, so Bundesheer-Sprecher Christian Fiedler: „Die Anlage liegt auf 2.100 Meter Höhe im Gebirge. Deshalb konnte mit den Abbauarbeiten erst im Mai begonnen werden. Derzeit befindet sich die Antenne, das sogenannte Radom, zur Reparatur bei der Herstellerfirma in Rom.“

Versicherungsfrage

In Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma und dem Verteidigungsministerium wird nun auch abgeklärt, ob die Versicherung für den Schaden haftet - dabei kommt es darauf an, welche Teile der Antenne beschädigt wurden. Wie groß der Schaden tatsächlich ist, der durch den Blitzschlag an der Anlage entstand, könne aber erst nach Wiederinstallation genau beziffert werden, heißt es vom Bundesheer.



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BeitragVerfasst: 17. Sep 2013, 20:19 

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Weiter Funkstille bei Radarstation Koralpe

Bild

Zitat:
Seitdem fehlt die zweite "weiße Kugel", die sonst vom Tal aus immer gut sichtbar war. Dafür konnte man aber verfolgen, wie das zweite, etwa 19 Meter große Radom zusammengebaut wurde.

Dieses befindet sich derzeit noch neben der Radarstation. Das hätte sich diese Woche ändern sollen, doch das Wetter machte dem Bundesheer einen Strich durch die Rechnung. "Wir konnten am Montag lediglich die Primärantenne anheben, für das Radom waren die Wetterbedingungen zu schlecht. Es schneite sogar", sagt Hauptmann Christian Pucher vom Luftraumüberwachungskommando in Salzburg.

350-Tonnen-Mobilkran

Ein 350-Tonnen-Mobilkran der Firma Prangl wurde bereits letzte Woche angefordert. "Erste Hubarbeiten wurden schon Freitag und Samstag durchgeführt aber das Radom ist 13 Tonnen schwer. Durch den Wind konnten wir das Risiko nicht eingehen", sagt Projektleiter Jürgen Wörndle.

Als nächster Termin wurde der 7. Oktober ins Auge gefasst. Die Primärantenne ist zwar montiert und dreht sich schon, sendet aber noch keine Signale. "Erst mit der Montage des Sekundärraders gehen wir wieder in Betrieb", sagt Pucher. Derzeit wird die Radarstation von der mobilen Station am steirischen Kulm ersetzt.

Beim neuen Radom wurden vor allem im Bereich des Blitzschutzes Verbesserungen vorgenommen. "Es ist vollkommen metallfrei und besteht auch aus einem neuen Material, einer Art Verbundwerkstoff", sagt der Kommandant der Radarstation Major Bernd Billinger.



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BeitragVerfasst: 23. Sep 2013, 15:14 

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Sachausschreibung für 5303 Thalgau, ORS Kolomannsberg, Kran

Zitat:
Beschreibung: Kran - Lieferung und Montage sowie Demontage des bestehenden Spindelkrans.


Bild


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BeitragVerfasst: 27. Okt 2013, 22:39 

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Neuer Blitzschutz für die "Goldhaube" (23. Oktober 2013)

Bild

Zitat:
Die Vorbereitungen für die Wiederinbetriebnahme der militärischen Radarstation auf dem Speikkogel (2140 Meter Seehöhe) im Koralmgebiet sind bereits im Laufen. Nachdem, wie ausführlich berichtet, die tonnenschwere generalsanierte Kuppel über die hochsensiblen "Radaraugen" gestülpt worden war, müssen jetzt technische Hochpräzessionsgeräte neu justiert werden. Wie lange die Arbeiten noch dauern werden, steht noch nicht fest. Im Verteidigungsministerium hat man den Monat November im Visier.


Zitat:
Die Herstellerfirma in Italien übernahm die Sanierung. Ob eine Versicherung für den Schaden aufkommen wird, steht noch nicht fest.

Kritiker führten ins Treffen, dass die Beschädigungen mit dem Blitzableitersystem in Zusammenhang stehen könnten. Schließlich seien die Blitzableiter innen statt außen verlegt worden. Dazu Oberst Michael Bauer, Pressesprecher im Verteidigungsministerium. "In der ersten Variante waren die Blitzableiter tatsächlich innen. Vor einigen Jahren wurde auf ein außen liegendes System umgebaut, weil sich der Stand der Technik verändert hatte. Die Beschädigungen 2012 stehen aber in keinem kausalen Zusammenhang mit dem Blitzableitersystem."

Und jetzt? "Bei den Reparaturarbeiten hat die italienische Firma ein neues System integriert, welches die Kuppel bei Extremwetterlagen noch besser schützen soll." Vor 30 Jahren ging das "Radon" schon einmal zu Bruch. Damals ließen extreme Temperaturschwankungen von Plus 14 auf Minus 19 Grad die hochsensible Hülle in tausende Stücke bersten. Im März 2009 gab es in der Anlage einen Kabelbrand.



Zitat:
1987

[...]

    01.11: Volle Inbetriebnahme des LRÜ-Systems „ Goldhaube” in der EZ-B im Raum St. Johann i. Pg.



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BeitragVerfasst: 27. Mär 2014, 12:31 

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Ich bin auf einen recht interessanten RH-Bericht zur Entwicklung des Systems "Goldhaube" gestoßen:

    Tätigkeitsbericht des Rechnungshofes
    Verwaltungsjahr 1965 .
    (1. Teil)


    Zitat:
    Verwaltungsbereich des Bundesministeriums für Landesverteidigung

    Prüfungsergebnisse aus dem Jahre 1964

    Einheiten der Luftstreitkräfte auf dem Fliegerhorst Hörsching

    Zitat:
    darauf hinzuweisen, daß die Organisationspläne für die Fliegertruppe fast ausnahmslos veraltet sind und in keiner Weise mehr den derzeitigen Verhältni8sen und Erfordernissen entsprechen. Der RH berücksichtigte in seinen Ausführungen die Schwierigkeiten, die bei der Neugliederung der Luftstreitkräfte, vor allem hinsichtlich der Kompetenzabgrenzung gegenüber den Landstreitkräften, zu überden sind, und nahm ebenso Bedacht auf den Umstand, daß die Möglichkeiten einer wirksamen Landesverteidigung durch die Österreich im Staatsvertrag auferlegten militärischen Beschränkungen außerordentlich eingeengt sind. Er verwies aber auch auf die großen Nachteile, die mit der anhaltenden ungeklärten Situation der Luftstreitkräfte verbunden sind, und ersuchte das Ministerium, alles daranzusetzen, daß den Luftstreitkräften der gebührende Platz im Gesamtkonzept eingeräumt werde, das allein die Grundlage einer konsequenten, zielstrebigen Arbeit am weiteren Aufbau des Bundesheeres und die Basis aller größeren Beschaffungsplanungen sein könne.

    80, 2. Das BM für Landesverteidigung erwiderte zunächst, die Verzögerung in der Fertigstellung der neuen Organisationspläne für die Fliegertruppe sei darauf zurückzuführen, daß vorerst die schwierige und umfangreiche Materie der Luftraumverteidigung Österreichs bearbeitet werden mußte und sich erst aus dem Ergebnis dieser Studie die Neuorganisation der Fliegertruppe ableiten lasse. Gegen Ende des Jahres 1965 gab dann das Ministerium die Neugliederung der Luftstreitkräfte bekannt, die Anfang des Jahres 1966 in Kraft getreten ist.



    Tätigkeitsbericht des Rechnungshofes
    Verwaltungsjahr 1968


    Zitat:
    Trotz ungenügender Budgetierung sei es dem BM f. Landesverteidigung bisher gelungen, den für die Ausbildung unbedingt erforderlichen Betrieb aufrechtzuerhalten und die wichtigsten Rüstungsgüter, wenngleich in einem nur bescheidenen Umfang, anzuschaffen. Die dem BM f. Landesverteidigung seit seinem . Bestehen zur Verfügung gestellten Mittel reichten jedoch nicht aus, die Kosten des Betriebes und der im Sinne des Auftrages erforderlichen Rüstung zu bedecken. Alle Großvorhaben, wie z. B. Erneuerungen und Ergänzungen im Zuge der Heeresmotorisierung und Heeresmechanisierung, Aufbau eines wirkungsvollen Truppenluftschutzes und Aufbau einer glaubwürdigen Luftraumverteidigung müßten extra über mehrjährige Programme finanziert werden.

    Die Aufstellung eines mehrjährigen Finanzierungsplanes analog der vom BM f. Landesverteidigung erstellten Feinplanung für die nächsten fünf Jahre sei deswegen schwer durchführbar, weil gerade in den letzten Jahren der Budgetrahmen für Ermessenskredite aus allgemeinen Einsparungsgründen stark gekürzt worden sei. In den letzten Jahren seien nicht einmal die für die notwendige Erneuerung, Instandhaltung und Instandsetzung von Gerät erforderlichen Mittel in genügendem Maße vorhanden gewesen. In den Jahren 1969 und 1970 werde hingegen durch die Bewilligung eines Sonderkredits für ein Sonderprogramm, für das eine gesonderte Planung vorliege, eine starke Erhöhung der Anlagenkredite eintreten. Die Aufstellung eines Finanzplanes für einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren wäre daher unrealistisch.


    Zitat:
    42, 17. Ein Vorhaben, das nur auf Grund einer gesicherten finanziellen Basis durchgeführt werden kann, soll es nicht zu erheblich verteuernden Teillösungen, Verzögerungen und Improvisationen kommen, ist zweifellos der Aufbau der Luftraumverteidigung. Nach Ansicht des RH ist die Frage, welches Ausmaß die Luftraumverteidigung erreichen soll, nicht nur im Hinblick auf die hohen Kosten eines Luftraumverteidigungssystems, sondern auch im Hinblick auf die Bestimmungen des Neutralitätsgesetzes bezüglich der Verteidigung der staatlichen Existenz und Unabhängigkeit mit allen zu Gebote stehenden Mitteln eine Angelegenheit essentieller Bedeutung.

    Mit dem Problem der Luftraumverteidigung konnte sich das BM f, Landesverteidigung in den ersten Jahren des Aufbaues des Bundesheeres nur verhältnismäßig wenig beschäftigen. Nach der Umorganisation des Bundesheeres im Jahre 1963 wurde eine Luftraumverteidigungskommission gebildet, die die allgemeinen Grundzüge einer Luftraumverteidigung in den verschiedenen Stadien der Gefährdung, Bedrohung und Verletzung der österreichischen Lufthoheit festlegte und Maßnahmen zur Schaffung eines geeigneten Instruments der aktiven Luftraumverteidigung, in die Wege leitete.

    Eine wirksame Luftraumverteidigung erfordert ein komplexes Abwehrsystem, das sich, gestützt auf eine ausreichende Versorgungsbasis, hauptsächlich aus einem Luftraumüberwachungsnetz (Radarnetz), einer ausreichenden Anzahl von Hochleistungsflugzeugen, einem Fliegerleitsystem, bodengebundenen Fliegerabwehreinheiten (Abwehrraketen mengenmäßig Österreich durch den Staatsvertrag verboten) und einer Einsatzzentrale zusammensetzt. Die Errichtung eines solchen Abwehrsystems setzt ein Gesamtkonzept voraus, das sowohl die finanziellen als auch die personellen und technischen Möglichkeiten Österreichs berücksichtigt.

    Um eine Grundlage für die Entscheidung zu erhalten, welche Variante eines Luftraumverteidigungssystems für Österreich tragbar ist, erteilte das BM f. Landesverteidigung im Jahre 1966 einer ausländischen Firma mit internationalen Erfahrungen und großer Leistungskapazität den Auftrag, zwei Vorstudien (Radarbedeckungsdiagramm ; Modell eines Luftraumverteidigungssystems) auszuarbeiten, wobei sie von gewissen Gegebenheiten und Planungsabsichten, z. B. Anzahl und Lage der Großraumradarstationen und Militärflugplätze, Anzahl und Art der Hochleistungsflugzeuge, auszugehen hatte. Die beiden Vorstudien (Kosten rund 2 Mill. S) wurden dem BM f. Landesverteidigung in verhältnismäßig kurzer Zeit in englischer Sprache vorgelegt. Die Auswertung und die Übersetzung nahmen dagegen lange Zeit in Anspruch, da dem BM f. Landesverteidigung nur wenige sprachlich und technisch zugleich versierte Fachkräfte zur Verfügung stehen. Das BM f. Landesverteidigung nahm auch zwei private Fachleute unter Vertrag, die nach der ministeriellen Entscheidung über Art und Umfang des Projekts, mit dessen Durchführung die projektverfassende Firma betraut werden sollte, als Sachverständige des Ministeriums an der Realisierung des Projekts, bei der auch die Beteiligung der österreichischen Industrie im größtmöglichen Umfang vorgesehen war, mitwirken sollten.

    Nach diesen und anderen Vorarbeiten sah sich jedoch das BM f. Landesverteidigung bewogen, von dem in Aussicht genommenen Projekt zurückzutreten. Die ausländische Firma, die schon aus eigenem Entschluß konkrete Vorarbeiten begonnen hatte, erhielt keinen Durchführungsauftrag, die Werkverträge mit den beiden Sachverständigen wurden gelöst.

    Der RH hielt dem BM f. Landesverteidigung vor, daß es ein Großvorhaben in Angriff genommen hatte, obwohl dessen Durchführung finanziell nicht gesichert war.

    Das BM f. Landesverteidigung erwiderte, die beiden Vorstudien seien schon deshalb notwendig gewesen, um die für verschiedene Varianten eines Luftraumüberwachungsnetzes erforderlichen Aufwendungen hinreichend abschätzen zu können. Die sichere und fortlaufende Verwirklichung der vorhandenen Pläne sei bisher an der mangelhaften, zeitlich und mengenmäßig unsicheren Finanzierung gescheitert.

    42, 18. Hauptziel der Luftraumverteidigung ist in Friedenszeiten, die Verletzung der österreichischen Lufthoheit schon durch die Präsenz der Luftstreitkräfte zu verhindern bzw. unerlaubt eingeflogene Fremdflugzeuge zu identifizieren, um auf diplomatischem Wege wegen der Verletzung der Lufthoheit Protest erheben und die Zusage der Vorbeugung weiterer Luftraumverletzungen erwirken zu können.

    Der Stand der österreichischen Luftraumverteidigung entspricht nicht dem Durchschnitt vergleichbarer europäischer Staaten. Auf die Darstellung von Einzelheiten (Fliegerverteidigungsleitsystem, Einsatzbereitschaft der Flugzeuge, Leistungsfähigkeit der Radarstationen, Personallage, Ersatzteilversorgung) darf aus verständlichen Gründen verzichtet werden. Das Bundesheer ist darum bemüht, mit den veralteten technischen Einrichtungen und Flugzeugen und trotz fehlenden Fachpersonals die ihm gestellten Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen.

    42, 19. In letzter Zeit wurde auch die Zusammenarbeit mit dem BM f. Verkehr und verstaatlichte Unternehmungen intensiviert, die sich nicht nur auf eine enge Zusammenarbeit mit den zivilen Flugsicherungsstellen erstreckt, sondern auch den Bau einer gemeinsam zu benützenden Großraumradarstation zum Ziele hat.

    Wie das BM f. Landesverteidigung mitteilte, wird der Bau dieser Radarstation aus budgetären Gründen in nächster Zeit nicht möglich sein. Im Rahmen des Sofortprogramms 1969/70 (Wehr-Milliarde) sei jedoch in der Tranche 1970 ein Betrag von 60 Mill. S für die Luftraumüberwachung bzw. für das Flugfunksystem vorgesehen. Es sei beabsichtigt, noch einige Funkstationen zu bauen, wodurch eine wesentliche Verbesserung der Fliegerführung erreicht werden könne.



        betreffend den Bericht des Bundesministers für Landesverteidigung über dengegenwärtigen Stand der militärischen Landesverteidigung (111-34 der Beilagen) (7. Juni 1978)

        Zitat:
        - zu Seite 72, Fernmdde-Geräteausrüstung:

        [...]

          Der Aufbau des geplanten Luftraumüberwachungssystems wird im Rahmen des Projektes GOLDHAUBE mit besonderer Priorität durchgeführt.



    Bericht des Finanz- und Budgetausschusses über die Regierungsvotlage (1020 und Zu 1020 der Beilagen): Bundesfinanzgesetz für das Jahr 1979 samt Anlagen

    Zitat:
    Ansatz 1/40108

    Aufwendungen


    Gegenüber dem Voranschlag des Jahres 1978 wurden bei ,diesem Ansatz 432851 000 S mehr veranschlagt.

    [...]

    Die Beschaffung von Investitionsgütern konzentriert sich auf jene Teilgebiete, bei denen der Ersatz veralteten und unbrauchbaren Gerätes durch solche nach ,dem letzten Stand der Technik, bzw. ·dort, wo eine Ergänzung oder Aufstockung aus Rationalisierungsgründen erforderlich ist. Hier sei vor allem ·auf die Fortsetzung. der Beschaffung von modernen Handfeuerwaffen, Fahrzeugbeschaffungen und die Modernisierung des Fernmeldegerätes sowie die Fortführung des Luftraumbeobachtungssystems GOLDHAUBE hingewiesen. Die Munitionsbeschaffung stellt - wie in den Vorjahren - einen weiteren Schwerpunkt im Rahmen ,der Beschaffungsplanungen dar. Schließlich findet die Verbesserung des Stellungssystems im Raume Wien durch die Errichtung einer Diagnosestraße in diesem Bereich Berücksichtigung.



    Bericht des Finanz- und Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (460 und Zu 460 der Beilagen): Bundesfinanzgesetz für das Jahr 1981 samt Anlagen

    Zitat:
    Die Beschaffung von Investitionsgütern konzentriert sich auf jene Teilgebiete, bei denen in erster Linie Beschaffungen zum Erhalt des derzeitigen Kampfwertes (IST-Stand) als auch solche, die der Auffüllung bereits bestehender oder unmittelbar vor der Aufstellung befindlichen Einheiten, vor allem der Landwehr, dienen, erforderlich sind. Hier sei vor allem auf die Bereitstellung von Mitteln für die Bewaffnung der Infanterie, für die Fortsetzung der Kampfpanzerbeschaffung
    und der Arbeiten am Projekt GOLDHAUBE, für die Einleitung der Beschaffung von Panzerhaubitzen sowie von österreichischen Fernsprechern und Funksprechgeräten für gepanzerte Fahrzeuge hingewiesen.



    Bericht des Finanz- und Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (815 und Zu 815 der Beilagen): Bundesfinanzgesetz für das Jahr 1982 samt Anlagen der Beilagen)

    Zitat:
    Die Beschaffung von Investitionsgütern konzentriert sich auf jene Teilgebiete, bei denen in erster Linie Beschaffungen zum Erhalt. des derzeitigen Kampfwertes (IST-Stand) als auch solche, die der Auffüllung bereits bestehender oder unmittelbar vor der Aufstellung befindlichen Einheiten, vor allem der Landwehr, dienen, erforderlich sind. Hier sei vor allem auf die Bereitstellung von Mitteln für die Bewaffnung der Infanterie, für die vermehrte Beschaffung von Bekleidung und Mannesausrüstung, für die Fortsetzung der Panzerhaubitzenbeschaffung und der Arbeiten am Projekt GOLDHAUBE sowie die Beschaffung von österreichischen Fernsprechern und Funksprechgeräten für gepanzerte Fahrzeuge hingewiesen.



    Bericht des Finanz- und Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (1220 und Zu 1220 der Beilagen): Bundesfinanzgesetz für das Jahr 1983 samt Anlagen

    Zitat:
    Hier sei vor allem auf die Bereitstellung von Mitteln für die Bewaffnung der Infanterie mit Handfeuerwaffen, leichten Geschützen und Granatwerfern sowie auf die vermehrte Beschaffung von Bekleidung und Mannesausrüstung hingewiesen. Weitere Schwerpunkte bilden die Beschaffung von Panzerhaubitzen, von Funksprechgeräten für gepanzerte Fahrzeuge sowie von Feuerleitgeräten. Für das Projekt GOLDHAUBE sind rund 380 Millionen Schilling zur Fertigstellung der Bauvorhaben und für die Beschaffung diverser Geräte vorgesehen.



    Bericht des Finanz- und Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (70 und Zu 70 der Beilagen): Bundesfinanzgesetz für das Jahr 1984 samt Anlagen

    Zitat:
    Ansatz 1/40108

    Aufwendungen


    Gegenüber dem Voranschl~g des Jahres 1983 wurden ·bei diesem Ansatz rund 516 000 000 S mehr veranschlagt.

    [...]

    Weitere Schwergewichte bilden die Beschaffung von Panzerhaubitzen, von Funksprechgeräten. für gepanzerte Fahrzeuge sowie von Feuerleitgeräten. Für das Projekt GOLDHAUBE bereitgestellte Mitte! sollen sicherstellen, daß das System 1984 in Betrieb gehen kann.



    Bericht des Finanz- und Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (400 und Zu 400 der Beilagen): Bundesfmanzgesetz für das Jahr 1985 samt Anlagen

    Zitat:
    Ansatz 1/40108
    Aufwendungen


    Gegenüber dem Voranschlag 1984 wurden bei diesem Ansatz 1 203753000 S mehr veranschlagt.

    [...]

    Für das Projekt GOLDHAUBE sind rund 496 Millionen Schilling zur Fertigstellung von Bauvorhaben und für die Beschaffung diverser Geräte vorgesehen.



    Bericht des Finanz- und Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (740 und Zu 740 der Beilagen): Bundesfinanzgesetz für das Jahr 1986 samt Anlagen

    Zitat:
    Titel 1/401

    Heer und Heeresverwaltung


    [...]

    Die für das System GOLDHAUBE bereitgestellten Mittel sollen sicherstellen, daß das System in betrieblicher Hinsicht fertiggestellt und verbessert werden kann. Hauptaugenmerk wird dabei der Datenverarbeitung und Datenübertragung gewidmet.

    Im Bereich der Luftstreitkräfte sind Mittel insbesondere für die Anzahlung der Luftraumüberwachungsflugzeuge, welche die in Friedens- und Krisenzeiten bedeutsame Wahrung der Lufthoheit in effizienterem Maße als bisher sicherstellen sollen, sowie für die Bereitstellung der hiezu erforderlichen Infrastruktur vorgesehen.



    Kommando Luftraumüberwachung (Reihe Bund 1998/1)

    Zitat:
    Allgemeines

    2 Zum Zweck der Aufrechterhaltung der Souveränität und der Neutralität der Republik Österreich wirkte das Kommando Luftraumüberwachung im Rahmen des Luftraumüberwachungssystems "Goldhaube" bei der Wahrung der Lufthoheit mit. Dies erfolgte vor allem mittels radargestützter Beobachtung des Luftraumes, Identifizierung unbekannter Flugobjekte, erforderlichenfalls Leitung aktiver Identifizierungsmaßnahmen durch Luftraumüberwachungs–Flugzeuge und Dokumentationen von Luftraumverletzungen für allfällige diplomatische Schritte. Darüber hinaus trug das Kommando Luftraumüberwachung zur Ermittlung eines Lagebildes für die operative Führung bei.

    Im Vergleich mit seiner Vorgängerorganisation, dem Flugmelderegiment, besaß der neue Verband erweiterte Zuständigkeiten:

      (1) Betrieb einer Einsatzzentrale (einschließlich einer EDV–, einer Wetterdienst– und einer Luftraumüberwachungs–Zentrale und der Radarleitung von Luftraumüberwachungs–Flugzeugen),

      (2) Betrieb der militärischen Flugverkehrskontrollzentrale und

      (3) Führung einer Organisationseinheit zum Betrieb der in Anlieferung befindlichen Tieffliegererfassungs–Radargeräte (seit Mai 1997).

    Zitat:
    Materialausstattung und Einsatzbereitschaft

    7.1 Seit Mitte der Achtzigerjahre verfügte das Bundesheer — abgesehen vom Radarbild ziviler Radarstationen — auch über die Radardaten der militärischen ortsfesten und mobilen Stationen. Die Betriebsbereitschaft der militärischen Anlagen entsprach in den Jahren 1988 bis 1996 jener der zivilen Anlagen.

    Wegen der vom damaligen Bundesamt für Zivilluftfahrt Anfang der Neunzigerjahre geplanten technischen Umstellung ziviler Radarstationen drohte der Wegfall eines wesentlichen Teils der von diesen Anlagen für die militärische Luftbeobachtung nutzbaren Daten; dies war dem BMLV seit Mitte 1992 bekannt.

    Nach Umstellung der ersten zivilen Anlage (April 1995) leitete die zuständige Abteilung des BMLV im August 1996 Maßnahmen ein, um wieder über die weggefallenen Daten zu verfügen. Im April 1997 lag bei der Einkaufsabteilung ein Entwurf zu diesem Vorhaben vor. Zur gleichen Zeit erfolgte die Umstellung einer zweiten zivilen Anlage, wodurch die Datenverfügbarkeit für die militärische Luftraumbeobachtung weiter eingeschränkt wurde. Der Zeitpunkt der Wiederverfügbarkeit der zivilen Radardaten war nicht absehbar.

    7.2 Der RH beurteilte die Leistungsfähigkeit der militärischen Radarstationen positiv. Seiner Ansicht nach war damit, wie auch durch die Qualifikation des Personals, eine wesentliche Voraussetzung für die Erfüllung der Aufgaben dieses Verbandes gegeben. Dieses Ziel erschien jedoch mittlerweile durch den Wegfall der durch zivile Stationen beigestellten Daten beeinträchtigt, wozu nach Einschätzung des RH die übermäßig lange Dauer der Entscheidungsfindung durch das BMLV beigetragen hatte. Um eine optimale Aufgabenerfüllung zu gewährleisten, sollte das BMLV nunmehr ohne unnötigen Aufschub eine zweckmäßige und wirtschaftliche Entscheidung herbeiführen.

    7.3 Laut Stellungnahme des BMLV habe es eine aufgabenadäquate und kostengünstige Lösung ins Auge gefaßt.


    Einsatz erneuerbarer Energien

    8.1 Zwecks verstärktem Einsatz umweltschonender Energieformen plante das Amt für Wehrtechnik im Jahr 1995, eine im hochalpinen Gelände liegende Netzfunkstelle mit Sonnenenergie zu betreiben. Hiedurch sollte eine Ersparnis von rd 85 % der bisherigen Energiekosten (rd 900 000 S jährlich für Dieselöl samt Transportkosten) und eine Amortisation der Errichtungskosten in rd fünf Jahren eintreten.

    Mit dem Bau der Stromversorgungsanlage wurde im Jahr 1996 begonnen.

    8.2 Der RH anerkannte das umweltfreundliche und kostensparende Vorhaben. Er empfahl, bei positivem Projektergebnis auch andere geeignete Einrichtungen entsprechend umzurüsten.

    8.3 Laut Stellungnahme des BMLV sei das Bauvorhaben noch nicht abgeschlossen.


    Weitere Feststellungen

    9 Weitere Empfehlungen des RH betrafen die Nachtdienste sowie die planstellenmäßigen Auswirkungen der neuen (günstigeren) Schichtdienstregelung der Luftraumüberwachungszentrale, Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des Flugfunknetzes, die Führung der Kassengeschäfte, die Wirtschaftsführung bei Bekleidung und Wirtschaftsgerät, die Festlegung von Ersatzbeträgen bei Verlusten sowie die Küchenhygiene, bauliche Verbesserungen im Küchenbereich und den Brandschutz.



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BeitragVerfasst: 26. Aug 2014, 12:17 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Einige interessante Fotos vom Kolomansberg (Ich wusste nicht, dass es dort eine verbunkerte Leitstelle gab.):

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BeitragVerfasst: 28. Aug 2014, 17:09 

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Beiträge: 22
theoderich hat geschrieben:
Einige interessante Fotos vom Kolomansberg (Ich wusste nicht, dass es dort eine verbunkerte Leitstelle gab.):

wieso "gab"?


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BeitragVerfasst: 28. Aug 2014, 18:04 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20712
Weil sie 2001 stillgelegt und verkauft worden ist.


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BeitragVerfasst: 29. Aug 2014, 13:33 

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Beiträge: 22
aber am kolomansberg selber befindet sich doch noch immer der präsidentenbunker und das lager sämtlicher staatsgeheimnisse (daten) Oo


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BeitragVerfasst: 29. Aug 2014, 14:30 

Registriert: 08. Dez 2006, 23:34
Beiträge: 251
Das was du meinst ist die EZB Berg, die ist aber in St.johann i.P.


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BeitragVerfasst: 29. Aug 2014, 21:29 

Registriert: 31. Aug 2012, 10:54
Beiträge: 22
MB hat geschrieben:
Das was du meinst ist die EZB Berg, die ist aber in St.johann i.P.

ok stimmt. da hab ich mich vertan. mea culpa


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