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DOPPELADLER.COM • Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stilllegen! - Seite 19
Seite 19 von 19

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 22. Nov 2017, 09:56
von theoderich
Türkis-Blau vertagt Eurofighter-Entscheidung auf 2018

Nach Informationen der Kleinen Zeitung kamen die türkis-blauen Verhandler in den letzten Tagen überein, die Frage, wie mit dem Abfangjäger umzugehen sei, auf die Zeit nach der Regierungsbildung zu verschieben. „Das können wir nicht in drei, vier Verhandlungsrunden entscheiden“, erklärt ein Insider. „Das werden wir uns in Ruhe unter Einbindung von Experten später genauer anschauen.“

Wie die Entscheidung ausfällt, steht in den Sternen. "Wir haben jetzt das Flugzeug, das muss man sich dann sehr genau überlegen", heißt es in Verhandlungskreisen. Doskozil hatte ja zu Jahresbeginn eine Taskforce eingerichtet, die im Juni zur Erkenntnis gelangt ist, dass ein Ausstieg der Republik langfristig billiger kommt. In dieser Frage fand Doskozil mit Peter Pilz einen Bündnisgenossen. Möglich ist, dass der Ausstieg revidiert wird und man sich mit einer simplen Nachrüstung der Maschinen begnügt.

Dass die neue Regierung unter Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache am Eurofighter festhält, nur weil das umstrittene Flugzeug unter Schwarzblau angekauft wurde, ist wenig wahrscheinlich. Der Abfangjäger belastet das Heeresbudget über alle Maßen, in weiten Teilen der Bevölkerung ist das Gerät zutiefst unpopulär. Anders als Wolfgang Schüssel oder andere langjährige ÖVP-Politiker verbindet Kurz mit dem 2002 getätigten Beschaffungsvorgang emotional herzlich wenig - der heutige ÖVP-Chef war damals 16 Jahre jung. Dass die zwei vehementesten Eurofighter-Kritiker, Doskozil und Pilz, nicht mehr dem neuen Parlament angehören, würde ein Festhalten am Eurofighter politisch erleichtern.



Kleine Zeitung hat geschrieben:Der Abfangjäger belastet das Heeresbudget über alle Maßen


Ist das die von der Partei ausgegebene Sprachregelung? 70,2 Mio. EUR bei einem Etat von 2.084,145 Mio. EUR oder 3,36% sind eine "Belastung über alle Maßen"?

Das Bildungsministerium hat letztes Jahr bei einem Voranschlag von 8.091.547.000,00 EUR ca. 638,209 Mio. EUR für räumliche Infrastruktur ausgegeben. Lassen wir deshalb alle Schulen verfallen, weil es das Budget "über alle Maßen" belastet?

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 22. Nov 2017, 14:57
von de10kcl
theoderich hat geschrieben:
Kleine Zeitung hat geschrieben:Der Abfangjäger belastet das Heeresbudget über alle Maßen


Ist das die von der Partei ausgegebene Sprachregelung? 70,2 Mio. EUR bei einem Etat von 2.084,145 Mio. EUR oder 3,36% sind eine "Belastung über alle Maßen"?

Das Bildungsministerium hat letztes Jahr bei einem Voranschlag von 8.091.547.000,00 EUR ca. 638,209 Mio. EUR für räumliche Infrastruktur ausgegeben. Lassen wir deshalb alle Schulen verfallen, weil es das Budget "über alle Maßen" belastet?

Im Standard steht es noch extremer:
DerStandard hat geschrieben:– noch dazu, wo als allgemein bekannt gilt, dass die Eurofighter wegen ihrer hohen Betriebskosten einen Großteil des Verteidigungsetats verschlingen.

Im Standard gibt es viele Poster. Darauf haben schon einige hingewiesen. Und viele der Redakteure lesen die Posts. Hier aber nicht. Sehr auffällig.
Ich bin jetzt spekulativ, aber genau dieses Vorgehen hat zuletzt ein sehr guter Journalist vom ORF kritisiert:
Da hat eine Partei eine Vorlage an ein paar Redaktionen bzw nahestehende Redakteure geschickt.
Ein Trauerzeichen, weil auch beim Standard gibt es kompetente Journalisten für dieses Thema - wobei man nur mal kurz vorher googeln müsste. Qualitätskontrolle NULL - und dann wird in Zeitungen wie dem Standard über die gemeinhin als Boulevard bekannten Medien wie die von Wolfgang Fellner verächtlich berichtet. Selber ist man keinen Deut besser.
Das ist die Journalisten des Standard:
"Nina Weißensteiner, Jahrgang 1972, Studium der Publizistik und Politikwissenschaft in Salzburg, ist seit Mai 2007 Innenpolitikredakteurin des STANDARD."

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 22. Nov 2017, 15:47
von Dr4ven
Frau Weißensteiner ist unglaublich naiv und bekannt dafür gar nicht bzw. schlecht zu recherchieren bzw. eine gewisse politische Richtung zu unterstützen.

Beispiele ihrer Naivität?

http://derstandard.at/2000042982244/Waf ... logGroup=2

http://derstandard.at/2000034175516/Erw ... logGroup=3

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 22. Nov 2017, 20:07
von theoderich
de10kcl hat geschrieben:Ein Trauerzeichen, weil auch beim Standard gibt es kompetente Journalisten für dieses Thema


Höchstens Conrad Seidl, unter Vorbehalt.

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 23. Nov 2017, 14:51
von theoderich
Schweiz will nicht mit Österreich Kampfjets kaufen

Die Schweizer Regierung hält nichts von einer gemeinsamen Beschaffung von Kampfflugzeugen mit Österreich. Das wäre „mit großen politischen, technischen und finanziellen Risiken verbunden“, schrieb die Regierung heute in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung. Die Anfrage kam vom Sozialdemokraten Pierre-Alain Fridez, der auf Einsparungsmöglichkeiten verwies.

„Möglich“, dass sich Anforderungen unterscheiden

Es sei „möglich bis wahrscheinlich“, dass sich die militärischen Anforderungen unterschieden, argumentiert die Regierung. Auch seien die Zeitpläne verschieden. Österreich wolle seine neuen Kampfflieger schon vor 2020 bestellen. Zudem würde die gemeinsame Beschaffung die Handlungsfreiheit der Partner bezüglich Typenentscheidung oder Zeitplan verringern. Sollte die Schweiz nach einer Volksabstimmung aus dem Projekt aussteigen wollen, hätte das schweren politischen und möglicherweise finanziellen Schaden zur Folge.

Österreich ist derzeit auf der Suche nach neuen Kampfflugzeugen, weil es die korruptionsumwitterten Eurofighter-Jets loswerden will. Der Plan von SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil sieht vor, dass die teuren Flugzeuge ab 2020 schrittweise durch neue Jets ersetzt werden. Es ist unklar, ob sich eine künftige schwarz-blaue Regierung an diesen Plan halten wird. Dem Vernehmen nach soll die heikle Frage in eine Kommission ausgelagert werden. Doskozil warnt daher schon vor einem möglichen Rückzieher vom Eurofighter-Ausstieg.


Die Formulierungen klingen, als stammten sie direkt aus der SPÖ-Parteizentrale.



Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 28. Nov 2017, 17:43
von theoderich
Nächstes Koalitionspaket beschlussreif:
Jährlich eine Milliarde Euro mehr für das Bundesheer!

• Ebenso wird ein Team mit Mitgliedern des Generalstabs, mit Piloten und ausländischen Experten die "Causa Eurofighter" klären: So soll die Entscheidung, wie Österreichs Luftraum künftig geschützt wird, entpolitisiert werden. "Wir können uns dabei auch eine Partnerschaft mit der Schweiz vorstellen", kommt dazu aus der ÖVP.


Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 28. Nov 2017, 21:36
von iceman
Schon wieder eine Expertenkomission?
"Partnerschaft mit der Schweiz?"

Hallo????

Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis...
Unsere Politiker, egal welcher Farbe, sind Meister in Probleme verwalten, anstatt sie zu lösen!

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 29. Nov 2017, 11:20
von Dr4ven
Die Schweiz hat doch bereits abgewunken.
Finanziell und politisch zu riskant und zu früh - sagte man.

Die Schweiz hat mein vollstes Verständnis.

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 29. Nov 2017, 13:19
von Propellix
Den Basti interessiert das ÖBH NULL. PV-Wahlen sind im Sicherheitsbereich ein Desaster für die ÖVP, alle wählen blau. Kann ihm also wurscht sein.
Der FPÖ ist´s auch egal, weil die sind nur am Innenministerium zum Jagen der Asylanten interessiert.
Solange man der FPÖ nicht glaubhaft versichert, dass der Eurofighter für Abschiebeflüge taugt, wird er genauso abgestellt werden, da zu teuer.
Als Ersatz kommen dann zehn alte BAe 146 zur LRÜ (Radar haben die Eh´) und außerdem kann man die schwarz anstreichen und in der Nacht für Abschiebeflüge nutzen.
Mit anderen Worten: Fürs ÖBH gibt´s nix. Denn der Schelling wird garantiert bleiben, denn wenn er tatsächlich als Euro-Gruppen-Vorsitzender angedacht ist, KANN sich der Basti diesem Renommee-Gewinn nicht entgehen lassen.

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 29. Nov 2017, 15:50
von Dr4ven
Propellix hat geschrieben:Der FPÖ ist´s auch egal, weil die sind nur am Innenministerium zum Jagen der Asylanten interessiert.


Nicht so ganz.
Dem rechten Flügel der Partei gefällt es gar nicht, dass der HC das BMI will, weil sie wissen, dass sie Dank dem Nichtstun des Aussenministers genau gar niemanden abschieben können, ergo dessen in 5 Jahren nichts vorweisen werden können, ausser gestiegene Illegalenzahlen.

Die hätten viel lieber zugesehen wie die ÖVP im BMI versagt und das BMLVS gehabt aber beides spielt's nicht, deshalb drängten sie HC Anfangs darauf, das BMI sein zu lassen, da er niemals den Vize Kanzler und das BMI zeitlich unter einem Hut bringen kann und da der HC eigentlich ein kleiner Faulpelz ist, war ihm das dann zu viel Hacke und er sah es ein.

Leider ging die Strategie der Rechts-Rechten dann doch nicht so ganz auf und der liebe intern eher von denen gehasste HC setzt sich doch frecherweise den Kickl aufs BMI Hockerl um dem VdB eine reinzuwürgen...und somit geht das interne Intrigieren munter weiter.
Ja, auch in der F-Partie herrscht der nackte Flügelkampf und ich gebe denen keine 2 Jahre, wenn sie den alten medialen N-Klotz am Bein nicht endlich absägen und verbrennen.

Was den EF angeht - der bleibt und sie suchen nur nach einer politischen Endlösung, die Kohle istund bleibt für immer und ewig in schwarz-türkiser Hand, ergo dessen ist Skeptik angebracht, ganz egal ob EF Update, Hubschrauber oder gar die wunderbaren 1% des BiP.
Ich glaube gar nichts mehr, bis nicht das Parlament das Budgetgesetz dazu beschliesst.
Und bis dahin bleiben für mich alle Politiker die gleichen farblosen Schweine am Futtertrog die sich holen was ihnen zusteht.

Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 29. Nov 2017, 20:10
von theoderich
ZIB 2

Mi, 29.11.2017 22.00 Uhr




Kein Kommentar:

    Aufwärtstrend im Heer: Minister Doskozil zieht Bilanz

    Luftraumüberwachung

    Minister Doskozil läutete auf Basis des Berichts einer Expertenkommission das Ende der teuren Eurofighter und den Umstieg auf eine kostengünstigere und militärisch effektivere Luftraumüberwachung ein. Derzeit wird der österreichische Luftraum durch ein Zwei-Flotten-System überwacht: durch die Überschallflugzeuge vom Typ Eurofighter und ergänzend durch die Unterschallflugzeuge Saab 105OE.

      http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=9231

      Luftraumüberwachung: Neuregelung der Luftraumüberwachung auf Schiene gestellt

      Minister Doskozil läutet auf Basis des Berichts einer Expertenkommission („Sonderkommission Luftraumüberwachung) unter der Leitung von Generalmajor Karl Gruber, Kommandant der Luftstreitkräfte, das Ende der teuren Eurofighter und den Umstieg auf eine kostengünstigere und militärisch effektivere Luftraumüberwachung ein. Derzeit wird der österreichische Luftraum durch ein Zwei-Flotten-System überwacht: durch das Überschallflugzeug Eurofighter Typhoon der Tranche 1 und in Ergänzung durch das Unterschallflugzeug Saab 105 OE. Das Österreichische Bundesheer hätte alleine für die im Vergleich zu alternativen Flotten schlechter ausgerüsteten 15 Eurofighter in den nächsten 30 Jahren in Summe zwischen 4,4 und 5,1 Milliarden Euro aufzuwenden.

      Umfassende Maßnahmen im Bereich Antikorruption

        Anti-Korruptionspaket für saubere Beschaffungen wird eingeführt –militärische Beschaffungen in Zukunft ohne Gegengeschäfte

          o Alle militärischen Beschaffungsvorgänge in Zukunft ohne Gegengeschäfte

          o Keine Rechtsgeschäfte des BMLVS über Lobbyisten

          o Neue Ablauforganisation bei Beschaffungsentscheidungen im Bundesheer

          o Neue Vertragsbestimmungen für alle Beschaffungen

          o Verbesserung der Transparenz

        Strafanzeige gegen Airbus wegen Betrugs eingebracht

        Das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport bringt eine Strafanzeige gegen die beiden Airbus-Unternehmen wegen des begründeten Verdachts auf Betrug und arglistige Täuschung ein. Die Republik Österreich hat sich dieser Strafanzeige als Privatbeteiligte angeschlossen und den bis 31.1.2016 eingetretenen Schaden von bis zu EUR 1,1 Mrd. geltend gemacht. Hinzu kommt der Schaden aus den zukünftig entstehenden Mehraufwendungen für den Betrieb des Eurofighter, der heute noch nicht beziffert werden kann.


Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 15. Dez 2017, 12:47
von theoderich
Ersatzteilfighter: Der Geheimbericht



Ersatzteile für Eurofighter kosten 15 Millionen Euro pro Jahr


Bei "News" gibt es offensichtlich Artikel "auf Bestellung". Der Text ist voller Andeutungen, wie unglaublich toll und günstig es doch sei, die Eurofighter außer Dienst zu stellen, neue Flugzeuge zu kaufen und alles andere "regelt sich von selbst und kostet nichts":

    Dass es dieses Problem beim Eurofighter der ältesten Tranche gibt, ist bekannt. Überraschend wirkt jedoch die Dramatik, die aus dem Expertenkonzept hervorgeht: Eine Abbildung in dem Papier "zeigt, dass es in den nächsten Jahren über fast alle Systeme und alle Rechner zur Obsoleszenz von Geräten oder Gerätekomponenten kommen wird".

    Die beste Lösung für das Gesamtproblem besteht laut dem Expertenkonzept darin, die "Tranche 1 Plattform" zu "entkernen" und "die Hülle mit original Tranche2/3a-Leben" zu füllen. Dieser Vorgang nennt sich "Basic Enhancement Modul" und beinhaltet in der Minimumvariante den Tausch von sage und schreibe 35 Baugruppen. Im Konzept steht dazu: "Dies erscheint als ein drastischer Austausch von noch funktionalem Equipment, aber unter Berücksichtigung der (...) Obsoleszenzprobleme ist dies die einzig echte Option zur Obsoleszenzbeseitigung der Tranche 1." An anderer Stelle heißt es: "Wie (...) erläutert, ist eine einfache, kostengünstige Maßnahme zum Erhalt der Tranche 1 zur Bereinigung der Obsoleszenzen nicht möglich."

    Angesichts dieser Zahlen und Überlegungen erscheint die heurige Entscheidung von Noch-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ), die Eurofighter einzumotten und neue Flieger anschaffen zu wollen, in einem neuen Licht. Zwar hatte die "Sonderkommission Aktive Luftraumüberwachung", auf deren Bericht sich der Minister stützte, als zweite mögliche Variante einen Weiterbetrieb der Eurofighter bei gleichzeitiger "Nachrüstung" gesehen. Allerdings schränkte man ein: "Alle Beschaffungs-und Betriebsvarianten mit einem Weiterbetrieb des Eurofighter Typhoon der Tranche 1 (...) sind mit dem (...) beschriebenen Kostenrisiko der Tranche 1 dieses Modells verbunden."

    Die Obsoleszenzen wären bei der Tranche 2 auch eingetreten - eben einige Jahre später.

    Einige Jahre kosten hier freilich Millionen.

    Am Ende ihres Berichts meinen die deutschen Experten: "Eine zeitnahe Einleitung der notwendigen Maßnahmen ist anzustreben." Die Flieger stehen lassen und andere kaufen ist eine Option, die sie nicht geprüft haben.
__________________________________

Kunasek (FPÖ) bei Doskozil:
Erstes Geheimtreffen der Heeres-Minister!

Immerhin sind in den kommenden Monaten Entscheidungen bei hochbrisanten Themen nötig: So muss sich Türkis-Blau klar sein, wie die Linie bei der Causa Eurofighter weiterverfolgt werden soll. Dazu ein Ministeriums-Insider. "Wenn jetzt nicht bald die Entscheidung für eine Nachfolge der Saab 105 OE kommt, dann wird die Zeit knapp - 2020 werden die Jets ausgemustert. Und falls man am Modell Eurofighter festhält, wird das für den Steuerzahler sehr, sehr teuer."


Re: Ergebnis Eurofighter-Sonderkommission. Doskozil: stillle

Verfasst: 15. Dez 2017, 15:36
von theoderich
"Stärkung der Luftraumüberwachung" - Realitätsverlust²

    Stärkung der Luftraumüberwachung

    Hans Peter Doskozil läutet das Ende der teuren Eurofighter ein und stellt die Weichen für ein alternatives Ein-Flotten-System. Ziel ist der Umstieg ab 2020 auf eine Luftraumüberwachung, die günstiger und jederzeit einsatzfähig ist.

    Strafanzeige gegen Airbus

    "Durch diese Täuschungshandlung ist der Republik Österreich ein enormer finanzieller Schaden erwachsen. Experten in unserem Haus beziffern diesen Schaden mit bis zu 1,1 Milliarden Euro"

    Im Juni 2017 wurde daraufhin ein neues Anti-Korruptionspaket beschlossen. Gegengeschäfte bei Beschaffungen gehören der Vergangenheit an.


Aber Hauptsache man konnte sich wieder erfolgreich vor einer Entscheidung zur Nachfolge der uralten Saab-105OE drücken. Die werden wahrscheinlich noch 20 Jahre fliegen müssen, wenn kein Wunder geschieht.


P.S.: Was das Havranek-Magazin hier schreibt, klingt mehr als unwahrscheinlich: