[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/phpbb/session.php on line 583: sizeof(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/phpbb/session.php on line 639: sizeof(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
DOPPELADLER.COM • Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH? - Seite 7
Seite 7 von 11

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 27. Sep 2015, 07:52
von iceman
Was ist die "Libelle" für ein Typ?

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 27. Sep 2015, 07:56
von theoderich
Bild

Das ist einfach eine allgemeine Bezeichnung für die Hubschrauber der Flugpolizei.

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 02. Okt 2015, 12:56
von theoderich
Neuer Knaus-Heliport in St. Johann eröffnet (1. Oktober 2015)

Bild

Das Hubschrauberunternehmen Knaus hat am Donnerstag in St. Johann im Pongau seinen neuen Heliport offiziell eröffnet. Der Sieben-Millionen-Euro-Neubau bietet Flugrettung, Transport, Technik und Verwaltung Platz.

Eine neue Start und Landefläche, zwei neue Hangars, moderne Technik- und Aufenthaltsräume - der Heliport in St. Johann spielt alle Stückerl. „Früher haben die Piloten in der Früh alle Maschinen abdecken müssen - gerade im Winter war das mühsam - mit Schnee und Eis“, sagt Firmenchef Roy Knaus. „Jetzt können die Maschinen aus dem geheizten Hangar herausgezogen werden. Wir müssen nicht mehr Hubschrauber rangieren und ersparen uns sicher 80 bis 90 Prozent Arbeitszeit - nur für Rangiertätigkeiten.“

Vier Helikopter stehen dauerhaft in St. Johann. Platz wäre für zwölf, sagt Knaus: „Wir haben jetzt sieben Rettungsstandorte in Salzburg und Tirol. Das macht ungefähr 50 Prozent unseres Aufgabenspektrums aus. Das andere sind alle möglichen Transportflüge, Personenflüge, Besichtigungsflüge, Lawinensprengen, Leitungskontrolle, Katastropheneinsätze - alles, wozu man Hubschrauber braucht.“

An dem neuen Heliport in St. Johann gab es auch Kritik: Anrainer hatten Bedenken wegen des Fluglärms. Ein vier Meter hoher Wall soll ihn abhalten. Die Piloten profitieren hingegen vom neuen Stützpunkt, sie können deutlich schneller starten: „Die ganzen Landeflächen, der ganze Vorplatz - das hat sich alles massiv verbessert“, sagt Pilot Thomas Wolf. Am Sonntag wird der Heliport feierlich eröffnet, mit einem Tag der offenen Tür.


Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 03. Okt 2015, 10:47
von Alpine
theoderich hat geschrieben:Und so weit ich mich erinnern kann, gibt es seit vielen Jahren Hochgebirgslandekurse vom Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg aus - nicht beim Mini-Helipad in Schwaz

und vom Tüpl Hochfilzen in Tirol; ABER: in Schwaz sind auch abwechselnd andere Aigner Piloten stationiert, damit diese das Gelände in Tirol und Vorarlberg kennenlernen und auch "ortskundig" sind, das ist dann sicher ein Aspekt der in Zukunft wegfällt; vor ein paar Jahren war zB die Schwazer Crew die einzige, die einen Cobra-Hubschrauber bei Dunkelheit dank Ortskenntnis nach Vorarlberg lotsen konnte

theoderich hat geschrieben:Was für einen Unterschied macht EIN leichter Verbindungshubschrauber?

im Ernstfall einen sehr großen, da brauchst du nur mit entsprechenden Leuten reden oder zB schauen, was ein einziger Hubschrauber der Flugpolizei 1999 bei der "Galtür-Nebenlawine" Valzur geleistet hat und der Bundesheerhubschrauber im Zillertal. Und die von euch angesprochenen "zahlreichen Rettungshubschrauber in Tirol" sind Notarzt-Helis, wo du vielleicht 2 Leute zusätzlich hineinbekommst aber weder Verbindungs- noch leicht TransportHS

theoderich hat geschrieben:"Zehn oder mehr Hubschrauber" - dieser Gurgiser kennt die örtlichen Gegebenheiten der Frundsberg-Kaserne wohl nur vom Hörensagen.

lt. offizieller Planung ist Vomp für bis zu 15 (!) Hubschrauber ausgelegt; es geht um die Abwicklung des lfd. Betriebes von mehreren Maschinen gleichzeitig, nicht darum wie viele Maschinen im Hangar platz haben

theoderich hat geschrieben:So weit ich mich an die Fragestellung erinnern kann, hat man sich für Wehrpflicht und Zivildienst, nicht "für den Katastrophenschutz" ausgesprochen.

und genau das ist in der öffentlichen Diskussion wieder komplett untergegangen, es wurde nur von der Wichtigkeit des HS für den Katastrophenschutz gesprochen; ich weiß aber, dass in Schwaz doch auch ziemlich oft zusätzliche AL3 oder die AB212 und Black-Hawk durchaus für militärische Zwecke stationiert waren, wenn ich zB am Stützpunkt vorbei bin, waren verhältnismäßig oft AB212 da; wie das in Zukunft läuft ist in den öffentlichen Diskussionen komplett ausgeblendet worden; und da kommen dann die TEUR 50 an Jahreskosten auch wieder schnell mit jetzt nötigen Ersatzmaßnahmen zusammen, denn in Innsbruck dürfen sie auch nicht gratis tanken und landen und parken,....
Das mit dem Einsparungspotential ist für mich daher ein mehr als zu hinterfragendes Argument, da der Personalstand gleich bleibt, die Betriebskosten gleichbleiben, ... und jetzt sogar zusätzliche Fremdkosten (von Crew-Unterbringung über Treibstoff bis Miete bis Flughafengebühren...) anfallen.... aber bitte....

Propellix hat geschrieben:Leute, darum geht´s doch nicht. Glaubt Ihr das ernsthaft?
Es geht darum, dass der Herr Landeshauptmann doch sein Privattaxi braucht, wenn irgendwo das Ergebnis eines Lawinenabganges aus der Luft zu begaffen ist oder auf einer Berghütte ein neues Pissoir eröffnet wird.

Du verwechselst wohl den Häupl mit dem Platter....Tirol ist nicht Wien....

aber jetzt genug damit, die Entscheidung ist gefallen und so ist es jetzt ...

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 03. Okt 2015, 11:09
von theoderich
Danke für die Infos.

Alpine hat geschrieben:und genau das ist in der öffentlichen Diskussion wieder komplett untergegangen, es wurde nur von der Wichtigkeit des HS für den Katastrophenschutz gesprochen; ich weiß aber, dass in Schwaz doch auch ziemlich oft zusätzliche AL3 oder die AB212 und Black-Hawk durchaus für militärische Zwecke stationiert waren


Wenn Platter und seine Mitstreiter etwas nachvollziehbarere Argumente als das ewige "Agieren gegen die Interessen des Westens" oder die "Unabdingbarkeit für Katastropheneinsätze" herangezogen hätten, hätte ich dieser Show etwas abgewinnen können. Es ist alles mehr als gründlich misslungen.

Alpine hat geschrieben:Und die von euch angesprochenen "zahlreichen Rettungshubschrauber in Tirol" sind Notarzt-Helis, wo du vielleicht 2 Leute zusätzlich hineinbekommst aber weder Verbindungs- noch leicht TransportHS


Es gibt darunter ein paar Hubschrauber, die man - laut Firmenangaben - auch für Personentransporte verwenden kann:


Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 07. Okt 2015, 16:47
von theoderich
Tirol kauft Hubschrauber: Platter verteidigte Lösung im Landtag

Man werde einen Hubschrauber für Katastrophenfälle haben, der “leistungsstark” sei, meinte der Landeshauptmann in der Fragestunde des Landtages. Heftige Kritik setzte es erneut für Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ), den Platter trotz zahlreicher Interventionen in seiner Entscheidung, die Kaserne aufzulassen und den Heeres-Hubschrauber abzuziehen, nicht umstimmen konnte. “Das war eine klassische Fehlentscheidung”, sagte Platter.

Kauf durch Land, Betrieb durch Innenministerium

Der Landeschef erklärte den Abgeordneten die nunmehrige Lösung, wonach Tirol das neue Fluggerät, das zwischen 2,5 und vier Millionen Euro kosten soll, kaufen werde. Betreiben werde den Hubschrauber – wie mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) vereinbart – dann das Innenministerium. Platter argumentierte, dass damit “365 Tage Einsatzbereitschaft” gegeben seien. So gesehen sei die jetzige Lösung sogar besser als die “Letztlösung” mit dem Bundesheer, bei der an den Wochenenden keine Piloten vor Ort einsatzbereit gewesen seien.


365 Tage Einsatzbereitschaft - mit einem Hubschrauber ...

Die Grünen sahen den Auftrag des Bundesheeres im Katastrophenfall in dieser Causa schon “seit längerem nicht mehr umgesetzt”, wie Landtags-Vizepräsident, LAbg. Hermann Weratschnig meinte. Er ortete ein Versagen der gesamten Bundesregierung.

Opposition kritisiert Platter: “Prestigeprojekt”

Kritik an Platters Lösung kam vor allem von der oppositionellen Liste Fritz. Der Landeshauptmann sei “unehrlich”, wenn er erklären wolle, dass uns “der Hubschrauber im Katastrophenfall herausreißt”, sagte Klubobfrau, LAbg. Andrea Haselwanter-Schneider. Zudem frage sie sich, woher das Geld für das Fluggerät kommen solle. Aber für “Prestigeprojekte des Landeshauptmannes” habe man offenbar Geld zur Verfügung. Ob dieser Formulierung zeigte sich Platter erbost. Das Wort “Prestigeprojekt” in diesem Zusammenhang zu verwenden, sei “letztklassig”.

FPÖ: Hubschrauber-Ankauf “nett gemeint”

Der FPÖ-LAbg. Edi Rieger erinnerte an die Zeit Platters als Verteidigungsminister, bei der dieser die “Auflösung des Bundesheeres” eingeleitet habe. Der Hubschrauber-Ankauf sei “nett gemeint”, aber es handle sich nur um eine Verschleierungstaktik für das “Versagen der ÖVP in der Bundesregierung”.

SPÖ-LAbg. Georg Dornauer zeigte sich mit der Vorgangsweise des Ministeriums seines Parteifreundes Klug “nicht zufrieden”. Temporäre Verlegungen von Bundesheer-Hubschraubern nach Tirol seien “nicht relevant”, denn Katastrophen seien nicht voraussehbar. Dornauer nahm Klug aber auch in Schutz. Diesem “Verantwortungslosigkeit” zu unterstellen, wie es die ÖVP tue, sei nicht der richtige Zugang.





5. Oktober 2015

    Während LH Günther Platter (VP) einen zusätzlichen Polizeihubschrauber um 2,5 bis vier Mio. Euro für den Katastrophenschutz ankaufen möchte, will eine parlamentarische Bürgerinitiative weiter um den Bundesheerhubschrauberstützpunkt in Vomp kämpfen. Eingebracht hat sich VP-Nationalrat Hermann Gahr, als Erstunterzeichner fungiert der ehemalige Nationalratspräsident Andreas Kohl (ÖVP). Auch Salzburger und Vorarlberger VP-Abgeordnete unterstützen die Initiative. „Das österreichische Bundesheer ist laut Artikel 79 der Bundesverfassung zur Hilfeleistung bei Elementarereignissen und Unglücksfällen außergewöhnlichen Umfanges verpflichtet. Die Ankündigungen Klugs stehen dazu klar im Widerspruch“, sagt Khol. Gehe es nach Verteidigungsminister Klug, stünden in Zukunft 40 Hubschrauber des Bundesheeres in Ostösterreich und kein einziger in den westlichen Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg. „Das ist fahrlässig und unverantwortlich gegenüber der heimischen Bevölkerung“, kritisiert Gahr.

      http://www.tt.com/politik/landespolitik/10591171-91/kraftwerksstillstand--sp-kritisiert-kosten.csp

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 07. Okt 2015, 17:01
von Milizler
Ich hab selten so gelacht.

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 10. Okt 2015, 14:25
von Alpine
bringt zwar eh nix mehr, aber ein gutes Argument haben auch noch die Klagenfurter eingebracht und gilt dies analog für den Vomper Tankwagen.

An das habe ich bisher auch noch nicht gedacht: der Tankwagen aus Schwaz war ja bereits bisher bei jeder Verlegung von BH Hubschraubern in Kasernen oder "Fußballpätze" oder andere Orte in Tirol im Einsatz, so wie es jetzt auch in Zukunft geplant ist seitens BMLV .... aber wo soll da im Ernstfall jetzt ein Tankwagen her? denn der Fahrtweg von Aigen oder Hörsching nach Tirol ist jetzt wirklich lang, zumal die BH-Tankfahrzeuge auch nicht kurzfristig über die Autobahn Deutsches Eck fahren dürfen

Diese Verzögerung bezieht sich nicht nur auf die Ankunft des Hubschraubers selbst, sondern auch auf Tankfahrzeuge. "In ein Fahrzeug passen 13.000 Liter Treibstoff. Ein Black Hawk Hubschrauber verbraucht in einer Stunde mehr als 600 Liter. ....
Die Tragweite dessen wird erst bei genauerem Hinsehen bewusst. "Ein Flug von Aigen im Ennstal würde den Black Hawk eineinhalb Stunden kosten, inklusive der Vorbereitungszeit der Crew sprechen wir von mindestens dreieinhalb Stunden. Die Tanklaster müssen ebenso von Aigen im Ennstal anreisen und auch dorthin zurückfahren wenn nachgetankt werden muss. Dies würde eine Fahrt von mindestens drei Stunden in eine Richtung inkludieren", erklärt Langwieser.
....
Der Hubschrauberstützpunkt verfügt nämlich als einer der wenigen über das Equipment und die Ausbildung für Luftfahrzeugrettungen. In Notsituationen können so die Hubschrauberbesatzungen in Sicherheit gebracht werden. Auch eine medizinische Zusatzausrüstung für Hubschrauber ist vorhanden. Diese wäre, bei Schließung, durch die fehlenden Lagerungsmöglichkeiten zwar vor Ort, aber nicht einsatzfähig.

Ein wichtiges Detail am Rande ist, dass dieser Hubschrauberstützpunkt jährlich 36.000 Euro kostet. Den Betrag würde man aber durch eine Schließung und die Notwendigkeit, die Einsätze vom Ennstal aus zu fliegen, sicherlich überschreiten", erklärt Langwieser.


http://www.meinbezirk.at/klagenfurt/chr ... 23985.html

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 10. Okt 2015, 16:26
von innsbronx
Es ist schon ein Faktum, dass in Westösterreich die Strukturen überproportional abgebaut werden. Vorarlberg ist bald de facto demilitarisiert (abgesehen von Miliz), in Tirol wird es auch immer dünner. Was kommt als nächstes weg? Absam?

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 10. Okt 2015, 22:57
von theoderich
Der seit 1998 erfolgte Abbau in Ostösterreich war bzw. ist wesentlich stärker. Ich habe hier mal ein Aufstellung der Kasernenstandorte und der Schließungen gemacht:


In Vorarlberg (1), Tirol (4) und Salzburg (3) wurden (bzw. werden 2016 im Rahmen von ÖBH 2018) seit den späten 90er-Jahren insgesamt 8 Kasernen geschlossen. Dagegen 31 im Norden (Oberösterreich - 4), Osten (Niederösterreich - 9, Wien - 4, Burgenland - 4) und Süden (Kärnten - 3, Steiermark - 7).

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 12. Okt 2015, 11:49
von cliffhanger
Alpine hat geschrieben:bringt zwar eh nix mehr, aber ein gutes Argument haben auch noch die Klagenfurter eingebracht und gilt dies analog für den Vomper Tankwagen.

An das habe ich bisher auch noch nicht gedacht: der Tankwagen aus Schwaz war ja bereits bisher bei jeder Verlegung von BH Hubschraubern in Kasernen oder "Fußballpätze" oder andere Orte in Tirol im Einsatz, so wie es jetzt auch in Zukunft geplant ist seitens BMLV .... aber wo soll da im Ernstfall jetzt ein Tankwagen her? denn der Fahrtweg von Aigen oder Hörsching nach Tirol ist jetzt wirklich lang, zumal die BH-Tankfahrzeuge auch nicht kurzfristig über die Autobahn Deutsches Eck fahren dürfen

Diese Verzögerung bezieht sich nicht nur auf die Ankunft des Hubschraubers selbst, sondern auch auf Tankfahrzeuge. "In ein Fahrzeug passen 13.000 Liter Treibstoff. Ein Black Hawk Hubschrauber verbraucht in einer Stunde mehr als 600 Liter. ....
Die Tragweite dessen wird erst bei genauerem Hinsehen bewusst. "Ein Flug von Aigen im Ennstal würde den Black Hawk eineinhalb Stunden kosten, inklusive der Vorbereitungszeit der Crew sprechen wir von mindestens dreieinhalb Stunden. Die Tanklaster müssen ebenso von Aigen im Ennstal anreisen und auch dorthin zurückfahren wenn nachgetankt werden muss. Dies würde eine Fahrt von mindestens drei Stunden in eine Richtung inkludieren", erklärt Langwieser.
....
Der Hubschrauberstützpunkt verfügt nämlich als einer der wenigen über das Equipment und die Ausbildung für Luftfahrzeugrettungen. In Notsituationen können so die Hubschrauberbesatzungen in Sicherheit gebracht werden. Auch eine medizinische Zusatzausrüstung für Hubschrauber ist vorhanden. Diese wäre, bei Schließung, durch die fehlenden Lagerungsmöglichkeiten zwar vor Ort, aber nicht einsatzfähig.

Ein wichtiges Detail am Rande ist, dass dieser Hubschrauberstützpunkt jährlich 36.000 Euro kostet. Den Betrag würde man aber durch eine Schließung und die Notwendigkeit, die Einsätze vom Ennstal aus zu fliegen, sicherlich überschreiten", erklärt Langwieser.


http://www.meinbezirk.at/klagenfurt/chr ... 23985.html


Und jetz ratet mal warum der nö feuerwehrverband 2stk. wechselcontainer Treibstoff angeschafft hat? weil man sich bei der Anforderung von HS für Waldbrand ect. anscheinend nicht mehr darauf verlassen kann das das BH auch der treibstoffnachschub liefern kann..............

siehe ( Bild 32 , 33 ) : http://www.bfk.zwettl.at/aktuelles/arti ... 0cc7e819f/

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 16. Okt 2015, 13:50
von theoderich
Parlamentskorrespondenz Nr. 1095 vom 15.10.2015
FPÖ und Grüne kritisieren Förderung der Internationalen Schule Wien

Absage für Bundesheerhubschauberstützpunkt Vomp in Tirol

Der Hubschrauberstützpunkt Vomp in Tirol soll aufgelassen werden, wogegen der FPÖ-Abgeordnete Gerald Hauser mit einem Antrag eintritt. Dadurch würden sich die Anflugzeiten bei Katastrophen und Notfällen verlängern, bedauerte Hauser, der die Alternativlösung durch den Ankauf eines Hubschraubers in Frage stellte. In einer namentlichen Abstimmung blieb der Vorstoß der FPÖ in der Minderheit. Von insgesamt 154 Abgeordneten traten 62 für die Beibehaltung ein; 92 Abgeordnete stimmten dagegen.


Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 17. Okt 2015, 08:43
von Alpine
so in der Presse http://tirol.orf.at/news/stories/2737372/

und das angeblich die Wahrheit:

Hubschrauberstützpunkt Schwaz Facebook hat geschrieben:Heute fand im Außerfern eine Großübung mit 4 AB-212 1 Blackhawk und einer Alouette III statt.
Damit wollte das Verteidigungsministerium beweisen, dass jederzeit Hubschrauber schnell ohne Hubschrauberstützpunkt Vomp nach Tirol verlegt werden können.
Aufgrund des Wetters kamen gestern alle Hubschrauber mit stundenlanger Verspätung nach Tirol, wurden am Stützpunkt Vomp betankt und flogen dann weiter.
Die Alouette III kam ebenfalls erst am Abend in Tirol an und musste am Stützpunkt übernachten, da nur hier die Möglichkeiten(Hangar usw) in ordentlicher Form gegeben sind um einen Hubschrauber auch bei Nacht zu warten und zu betreuen.
Anscheinend ist es doch nicht so einfach ohne unseren Stützpunkt, auch wenn die Bevölkerung sowohl vom Militärkommando Tirol als auch vom Ministerium bewusst falschinformiert wird.


https://www.facebook.com/Hubschrauberst ... 331409664/

Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 17. Okt 2015, 09:19
von theoderich
Hier die Originalaussendung des BMLVS:

    Bundesheer: Hubschrauber-Übung „Hilfe aus der Luft“ in Tirol

    Mit dem Training testeten die Luftstreitkräfte ihre Bereitschaft für mögliche Assistenzeinsätze in Tirol. Trotz schwierigster Wetterbedingungen konnten die sechs Bundesheer-Hubschrauber die Übung absolvieren.

    Trotz widriger Wetterbedingungen konnte der Hubschraubertransportverband aus dem Osten Österreichs rechtzeitig nach Tirol verlegt werden und die Übungsaufgaben optimal erfüllen. Die Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und den Einsatzorganisationen funktionierte reibungslos.

    Das Bundesheer bereitet sich bei extremen Wetterereignissen vorausschauend auf etwaige Assistenzanforderungen durch die zivilen Behörden vor und stellt Hubschrauber bereit. Dies funktioniert durch die Zusammenarbeit des Militärwetterdienstes mit den Militärkommanden sowie mit den zivilen Behörden. Damit ist ein situationsangepasster Kräfteeinsatz in jedem Bundesland rechtzeitig möglich.


Re: Finanziert das Land Tirol einen Helikopter für das ÖBH?

Verfasst: 17. Okt 2015, 11:36
von innsbronx
Hab diesen Hubschrauberverband über Innsbruck gesehen. So viele Hubschrauber auf einmal sieht man normalerweise nur beim Tankbesuch der Amis.