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BeitragVerfasst: 18. Jan 2016, 19:59 

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Brenner, Flüchtlinge und ein neuer Hubschrauber

Zitat:
Unabhängig von der Bewältigung der Flüchtlingskrise geht es ganz allgemein um das Thema Sicherheit. Fixiert hat das Land in den vergangenen Tagen die Ausschreibung für einen zweiten Hubschrauber für das Innenministerium. Das Anforderungsprofil und ein Konzept für die ganzjährige Einsatzbereitschaft für den Katastrophenschutz wurden erarbeitet. Zum gesamten Spektrum zählen Erkundungs- und Einsatzflüge bei Katastrophenereignissen sowie Wartungs- und Transportflüge für Wetterstationen, Digitalfunkstationen, Monitoringstationen und andere Messeinrichtungen der verschiedenen Dienststellen des Amtes der Tiroler Landesregierung. Sollte der Hubschrauber nicht benötigt werden, steht er für polizeiliche Einsätze zur Verfügung.

Die geschätzten Kosten für die Anschaffung werden mit vier Mio. Euro beziffert, der Hubschrauber selbst dann vom Innenministerium betrieben. Die Regierung dürfte am Dienstag grünes Licht für die Ausschreibung geben.

    http://www.tt.com/politik/landespolitik/11007481-91/brenner-flüchtlinge-und-ein-neuer-hubschrauber.csp

Damit geht sich maximal eine EC135/H135 aus.


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BeitragVerfasst: 19. Jan 2016, 21:26 

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Aktuelles aus der Regierungssitzung

Zitat:
Sicherheit geht vor – im Anschluss an den gestrigen Sicherheitsgipfel mit rund 500 Mitgliedern der Einsatzorganisationen beschloss heute die Tiroler Landesregierung die Anschaffung eines Hubschraubers für den Zivil- und Katastrophenschutz sowie eine Aufstockung der Förderung für die Tiroler Bergrettung. „Ein permanent in Tirol stationierter Helikopter ist für unser Land, das immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird, unerlässlich“, ist LH Günther Platter überzeugt.

Der Hubschrauber wird speziell für den Katastrophenschutz einsetzbar sein, aber auch für die Bekämpfung von Waldbränden oder für Erkundungsflüge mit Fachleuten wie z.B. der Landesgeologie oder des Lawinenwarndienstes im Rahmen einer Gefahrenbeurteilung für Siedlungsräume oder öffentliche Verkehrswege zur Verfügung stehen. „Die Polizei wird den landeseigenen Hubschrauber betreiben – das Land Tirol, die Behörden und die Einsatzorganisationen können ihn jedoch jederzeit anfordern“, informiert LH Platter. Das Land nimmt dafür bis zu maximal vier Millionen Euro in die Hand. Das Bundesministerium für Inneres (BMI) wickelt den Beschaffungsvorgang ab und stellt in der Zwischenzeit einen Helikopter samt Besatzung zur Verfügung.



Land beschließt Hubschrauber-Ankauf

Zitat:
Am Dienstag hat die Landesregierung den Kauf eines landeseigenen Hubschraubers für den Zivil- und Katastrophenschutz um vier Millionen Euro beschlossen. Betrieben wird er von der Polizei. Das Land, Behörden und Einsatzorganisationen können ihn jederzeit anfordern, erklärte Platter. Der Hubschrauber soll für den Katastrophenschutz, aber auch für die Bekämpfung von Waldbränden oder Erkundungsflügen von Landesgeologen oder dem Lawinenwarndienst zur Verfügung stehen.

Kauf ist für Liste Fritz „Polit-Prestige-Projekt“

Andrea Haselwanter-Schneider, Klubobfrau der Liste Fritz, bezeichnet den Ankauf wörtlich als „Platters-Polit-Prestige-Projekt“. Es seien ohnehin bis zu 15 Rettungshubschrauber, ein Hubschrauber des Innenministeriums sowie private Transporthubschrauber ständig verfügbar. Außerdem sei es billiger, im Bedarfsfall einen Hubschrauber anzumieten. Die Liste Fritz rechnet vor, dass die Flugstunde bei Anmietung eines privaten Hubschraubers rund 1.600 Euro koste, eine Flugstunde des Landeshubschraubers würde 3.300 Euro pro Flugstunde kosten, so die Liste Fritz.

Die FPÖ meint, dass der landeseigene Hubschrauber im Katastrophenschutz wenig nütze. Es brauche den Stützpunkt Vomp.



Zuletzt geändert von theoderich am 10. Nov 2016, 12:56, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20. Apr 2016, 11:36 

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http://tirol.orf.at/news/stories/2769590/


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BeitragVerfasst: 22. Apr 2016, 08:10 

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Zitat:
Hangar soll erhalten bleiben

So soll der Hangar, der für Wartungsarbeiten benötigt wird, samt Infrastruktur erhalten bleiben, erklärte Tirols Militärkommandant Herbert Bauer am Donnerstag. Das bedeute noch nicht, dass ständig ein Hubschrauber in Vomp stehen werde, aber bei Bedarf könnten so ein oder mehrere Helis in Vomp stationiert werden. Derzeit wird auch geprüft, ob eine ständige Stationierung möglich ist, so Bauer. Die Entscheidung darüber dürfte bis Mitte Juni fallen. Jener abgetrennte Teil der Kaserne, der für Asylwerber genützt werde, sei durch Flugbetrieb nicht beeinträchtigt, meinte der Militärkommandant.

http://tirol.orf.at/news/stories/2770028/


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BeitragVerfasst: 12. Mai 2016, 12:02 

Registriert: 18. Dez 2012, 19:45
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Auszug aus der heutigen TT, Seite 4, nachdem der Helikopter-Stützpunkt in Vomp nun doch bleibt:

Zitat:
Was bedeutet nun die Reaktivierung von Vomp? Schliesslich plant das Land um bis zu 4 Mio Euro den Ankauf eines Hubschraubers für Katastrophenfälle, der dann dem Innenministerium/der Polizei zur Verfügung gestellt werden soll. Was bedeutet die neue Situation für die Pläne des Landes? Details zur Austattung mit Personal und Gerät würden och bei einem Besuch des Verteidigungsminister geklärt, sagt Platter. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass nicht nur der Stützpunkt für den Katastrophenschutz in Westösterreich wieder in Betrieb geht, sondern dass auch ein Bundesheerhubschrauber nach Tirol zurückkehrt.


Wenn A3 und OH-58 wirklich nur durch 12 Stk. eines neuen Types ersetzt werden wird sich wohl kaum ein eigener HS für Tirol ausgehen.

Zitat:
Vorerst bliebt die Vereinbarung mit dem Innenministerium aufrecht, heißt es aus dem Büro des Landeshauptmannes. Alles weitere hängt von den Gesprächen ab. Künftig könnte es demnach sogar zwei Hubschrauber geben. Der bisherige war jährlich rund 24 Stunden bei Assistenzeinsätzen in der Luft


Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der da den Kopf schüttelt!?


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BeitragVerfasst: 12. Mai 2016, 12:28 

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stefanT hat geschrieben:

Zitat:
Der bisherige war jährlich rund 24 Stunden bei Assistenzeinsätzen in der Luft


Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der da den Kopf schüttelt!?


das mit den 24 Stunden war irgend eine "Klugsche"Zahl die damals den Abzug rechtfertigen sollte:
Alpine hat geschrieben:
Meldung von der Facebook-Seite Hs-Stütztpunkt Schwaz:
Zitat:
Zum gestrigen Artikel in der TT und den falschen Zahlen von Minister Klug ein paar Fakten:

1. wurde in den letzten Jahren durchschnittlich weit mehr Stunden bei Assistenzeinsätzen erbracht als die kolportierten 24 in der TT.

2. Wurden heuer bis Oktober bereits über 170 Stunden nur mit der am Stützpunkt stationierten Alouette III erbracht. Also weit mehr als die durchschnittliche Auslastung eines Bundesheerhubschraubers von 140 Stunden. Dabei sind jedoch keine Stunden von anderen in Schwaz zeitweise stationierten HS inkludiert.

3. Ist und wird in Linz keine einzige Alouette III stationiert.

Somit liegt leider im Artikel der Tiroler Tageszeitung nahezu 0 Wahrheitsgehalt, geschweige denn sind die von Minister Klug und seinem Generalstab geschönten Zahlen als haltlos und wohl frei erfunden zu betrachten.


und nochmals, es handelte sich um einen Militär-Hubschrauber, also sollten auch die militärischen Flugstunden überwiegen, und nicht wie in der ganzen Diskussion immer nur auf die Assistenzeinsätze gehen


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BeitragVerfasst: 12. Mai 2016, 13:56 

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Alpine hat geschrieben:
das mit den 24 Stunden war irgend eine "Klugsche"Zahl die damals den Abzug rechtfertigen sollte:


Die stand am 23. November 2015 so in einer Anfragebeantwortung des Bundesministers:

    Hubschrauberstützpunkt in Vomp (6580/J)

    Zitat:
    1. Wie hoch ist die Auslastung der derzeit 66 Hubschrauber in Besitz des österreichischen Bundesheeres insgesamt (Flugstunden pro Jahr)?

    2. Wie hoch ist die Auslastung (Flugstunden pro Jahr) der Hubschrauber in Tirol?

      Zitat:
      Zu 1 und 2:

      Die durchschnittliche Auslastung der Hubschrauber des Österreichischen Bundeheeres für die Jahre 2011 bis 2014 lag bei rund 140 Flugstunden pro Jahr und Hubschrauber. Der Hubschrauber in Vomp flog im Zeitraum 2011 – 2014 durchschnittlich pro Jahr 24 Stunden und 21 Minuten für Assistenzeinsätze bzw. für zivile Bedarfsträger.

Es wäre interessant, wie häufig der Hubschrauber in Vomp für militärische Bedarfsträger geflogen ist.


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BeitragVerfasst: 26. Mai 2016, 02:21 

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Knaus: Millionen für zwei „Super Pumas“

    http://www.tt.com/wirtschaft/11545794-91/knaus-millionen-für-zwei-super-pumas.csp


Bild


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BeitragVerfasst: 08. Jun 2016, 15:30 

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aktuell in Schwaz:
2x Oh58
2x S-70
1x AB-212
1x SAR Alouette 3

Bild
Foto (c) Facebook-Seite HS Stützpunkt Schwaz

und mit dem Geld, was man sich für die Capricorn2016 und andere militärische Einsätze in Walchen an Landegebühren, Parkgebühren und Tankaufschlägen am Flughafen Innsbruck spart, ist vermutlich das "Klugsche"Einsparungsargument schon dahin...


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BeitragVerfasst: 10. Jun 2016, 15:58 

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lt. orf

Zitat:
Tirol wird voraussichtlich ab Herbst wieder einen Militärhubschrauber bekommen. Das ist das Ergebnis einer Neuorganisation des Bundesheeres, die Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil (SPÖ) am Freitag in Wien präsentierte.Demnach wird der Hubschrauberstützpunkt in Vomp weiterbetrieben. Tirols Militärkommandant Herbert Bauer sagt, der Hubschrauberstützpunkt Vomp bleibe mit seinen Einrichtungen und Hangar erhalten. „Ich gehe davon aus, dass im Herbst voraussichtlich wieder ein militärischer Hubschrauber ständig dort stationiert wird.“


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2016, 10:12 

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Zwei große Transporthubschrauber bei Knaus

Zitat:
Das Helikopter-Unternehmen Heli Austria des Salzburgers Roy Knaus hat seine Flotte um zwei große Transporthubschrauber erweitert. Die beiden „Super Pumas“ können je nach Seehöhe eine Masse von jeweils bis zu 4,2 Tonnen anheben und transportieren.

Zitat:
Heli Austria habe für die beiden Hubschrauber rund neun Millionen Euro investiert.

Zitat:
Drei Piloten sind laut Knaus auf die neuen Maschinen eingeschult worden. Die beiden Pumas werden vom Heli Austria Hauptstützpunkt in St. Johann im Pongau und vom Stützpunkt Hochgurgl in Tirol aus operieren.



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BeitragVerfasst: 24. Jun 2016, 10:24 

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Beiträge: 114
Das sind meiner Meinung nach wirkliche "Katastrophen"-Hubschrauber, die im Ernstfall wirklich was bringen. Nachdem wahrscheinlich wieder eine BH-Al3 in Vomp stationiert wird, braucht das Land eh keinen eigenen HS mehr anschaffen. Elegante Lösung...zumindest bis die Al3 auslaufen.

Bei den Knaus Pumas dürfte es sich angesichts des Preises um gebrauchte Hubschrauber handeln.


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BeitragVerfasst: 24. Jun 2016, 18:23 

Registriert: 12. Nov 2008, 18:23
Beiträge: 297
..vor allem handelt es sich um gegroundete Hubschrauber:
https://en.wikipedia.org/wiki/CHC_Helikopter_Service_Flight_241
http://www.offshoreenergytoday.com/aibn-releases-preliminary-report-on-super-puma-crash-norway/

Wünschen wir dem Betreiber, dass sich der Spaß rechnet, ich habe aber meine Zweifel.


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BeitragVerfasst: 25. Jun 2016, 11:04 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Jedenfalls sind die beiden Hubschrauber schon etwas betagt:

    Super Puma für schwere Transportflüge

    Zitat:
    Heli Austria habe für die beiden Hubschrauber, die im Jahr 1994 gebaut wurden, rund neun Millionen Euro investiert.

    Wie Roy Knauss gegenüber tirol.ORF.at betonte, seien die Maschinen im Verbrauch günstiger als die bisher verwendeten Maschinen und außerdem leiser.



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BeitragVerfasst: 17. Jul 2016, 11:13 

Registriert: 09. Jul 2016, 16:18
Beiträge: 2
@Orakel

Beide Super Pumas von Heli Austria sind nicht vom Grounding betroffen, es handelt sich hierbei um AS 332L bzw. L1.
Das Grounding betrifft die EC 225, AS 332L2 und die AS 552, die im Bereich des Getriebes anders konstruiert sind, als die beiden der Heli Austria.

Eine der Beiden Super Pumas ist jetzt bereits in Sardinien zur Waldbrandbekämpfung stationiert.

LG
Michael


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