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BeitragVerfasst: 01. Jul 2017, 07:56 

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innsbronx hat geschrieben:
Wäre doch eine gute Gelegenheit ein paar ex-US UH-60A inklusive ACEHAWK Upgrade gleich sehr günstig zu kaufen. Oder nicht?


Finde ich für eine bessere Idee als den Ankauf neuer Mehrzweckhubschrauber. Das Bundesheer braucht Transportkapazität, ich sehe keinen Sinn in leichte Hubschrauber. Zumal Airbus jetzt schon aus dem Rennen ist.


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BeitragVerfasst: 01. Jul 2017, 09:42 

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Für Pilotenausbildung und bewaffnete Aufklärung kann und wird man aber bestimmt keinen "Black Hawk" heranziehen. Und es gibt genug andere Szenarien, in denen ein S-70 schlichtweg überdimensioniert ist.

Man kann froh sein, dass überhaupt das Cockpit-Upgrade finanziert werden konnte. Zusätzliche Hubschrauber dieser Leistungsklasse wird es für das Bundesheer nie geben. Obwohl gerade der Kauf von drei zusätzlichen "Black Hawk" als Ersatz für die künftig fehlende Transportkapazität wegen der viel zu kleinen Nachfolgebeschaffung für die Al-3 geplant war.


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BeitragVerfasst: 02. Jul 2017, 21:29 

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Rabe hat geschrieben:
Da kein geld und das nicht vorhandene geld muss in die foerderung(en) und 'soziales'.

Na geh, das kriegt alles die Militärmusik für neue Notenständer.
Denn wer noch keinen hat, geht rauf und holt sich einen runter! ;-)

_________________
Vom Himmel hoch, da komm ich her, ach wenn ich nur schon unten wär´!
A jeder Flug, der hat a End; "Cleared to land!"


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BeitragVerfasst: 02. Jul 2017, 22:16 

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[quote="theoderich"]Für Pilotenausbildung und bewaffnete Aufklärung kann und wird man aber bestimmt keinen "Black Hawk" heranziehen. Und es gibt genug andere Szenarien, in denen ein S-70 schlichtweg überdimensioniert ist.

Und wenn der nächste Mehrzweckhubschrauber gar nicht bewaffnet ist?
Pilotenausbildung kann man auch auslagern und wenn der s-70 zu groß ist, hat man die Bell 212.


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BeitragVerfasst: 04. Jul 2017, 08:28 

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RUAG files court case against Black Hawk upgrade contract award

Zitat:
Swiss company RUAG took legal action against the Austrian Ministry of Defence's (MoD) 1 June EUR48 million (USD55 million) contract award to Ace Aeronautics - conducting business as Global Aviation Solutions - for the cockpit/avionics upgrade of the Bundesheer's nine S-70A42 Black Hawk helicopters.

RUAG officials "feel aggrieved" by the selection and have therefore asked Vienna's Federal Administrative Court to review the bidding and selection process. The MoD confirmed the case, conceding that it would delay the upgrade.

RUAG bid for the contract together with Rockwell-Collins.

Previously, Sikorsky, which bid for the contract with Elbit as the prime bidder, wrote to the MoD expressing "bewilderment" that the winning company had offered what Sikorsky/Elbit described as "civilian" Garmin-5000 displays and avionics installed mainly in business jets, adding that it was unlikely it would authorise the use of its intellectual property.



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BeitragVerfasst: 05. Jul 2017, 06:38 

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Black Hawk-Hubschrauber: Heftige Querschläger nach Auftragsvergabe

Zitat:
Vom Eurofighter bis zum Black Hawk wird derzeit um die Lufthoheit gekämpft. Nun sieht Hersteller Sikorsky sogar die Luftsicherheit in Gefahr, wenn die technische Black-Hawk-Aufrüstung von Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil durchgezogen wird wie geplant. Das belegen dem KURIER vorliegende interne Schreiben.

Zitat:
Am 1. Juni unterzeichnete Doskozil einen Vertrag über die Modernisierung der Cockpit-Elektronik und Hardware der Black Hawks mit der bisher unbekannten US-Firma Ace Aeronautical/Global Aviation Solutions (Ace/GAS). Die Helikopter werden mit einem Multi-Funktionssystem der US-Firma Garmin ausgestattet, das für Tag-und Nacht-Einsätze alle notwendigen Informationen für die Navigation liefert. Diese sei auch wichtig für "sicherheitsrelevante Systeme", wie der Hersteller betont.

"Geistiges Eigentum"

Der Auftragswert beträgt, wie berichtet, rund 48 Millionen Euro. Neben dem unterlegenen Schweizer Rüstungskonzern Ruag, der eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Vergabe eingebracht hat, steigt nun auch Sikorsky auf die Barrikaden.

Alex Sharp, Europa-Chef des US-Hubschrauberkonzerns, beschwerte sich in einem Brief bitter bei Minister Doskozil. Sharp betont, dass "jede Lösung ausnahmslos die geistigen Eigentumsrechte von Sikorsky berücksichtigen" muss. Bereits im Mai hatte Sharp in einem Schreiben an den Generalstab sinngemäß vorgebracht, dass ohne Support und technische Daten angeblich nichts an den Black Hawks erneuert werden kann.

Sikorsky hatte sich im ersten Vergabeverfahren, das wegen Formalfehler aufgehoben wurde, direkt um den Deal beworben. Im zweiten Durchgang war Sikorsky bloß "Junior-Partner" des israelischen Rüstungsriesen Elbit. Fakt ist: Mit den Newcomern Ace Aeronautics aus Huntsville, Alabama, hat Sikorsky keine Verträge.

"Wir unterstreichen, dass Ace Aeronautical aktuell keine Vereinbarung (mit Sikorsky) besitzt, wie in der Leistungsbeschreibung Ersatz Avionik zwingend gefordert wurde, und wir glauben, dass es äußerst schwierig werden wird, eine solche Vereinbarung zu erzielen", schreibt Sharp an Doskozil. Sikorsky hat nämlich generell rechtliche und technische Bedenken gegen die Update-Lösungen von Ace Aeronauticals.

"Diese Vergabe ist ungefähr so als wenn man einen teuren Mercedes mit unlizenzierten Bauteilen aus China hochrüsten würde", heißt es aus dem Sikorsky-Umfeld. In einem Schreiben wird das sogar als "Risiko für die Flugsicherheit" bezeichnet.

Im Verteidigungsministerium sieht man den Fall gelassen: "Es gibt keinerlei Zweifel, dass die Entscheidung transparent durchgeführt wurde und militärisch die beste Lösung gefunden wurde. Das wurde von einer unabhängigen Kommission festgestellt. Die Vergabe wurde auch von der internen Revision begleitet."


Dass der Bundesminister persönlich den Kaufvertrag unterzeichnet hat, möchte ich stark bezweifeln.


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BeitragVerfasst: 05. Jul 2017, 07:43 

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Beiträge: 86
Das habe ich mir gleich gedacht das dass nicht so ohne weiteres funktionieren wird, ohne Support von Sikorsky wird das schwierig, da kann GAS viel versprechen, die wollen ja ein Geschäft machen.
Na, das wird noch lustig werden, und die S-70 werden wohl am Boden bleiben.


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BeitragVerfasst: 05. Jul 2017, 08:29 

Registriert: 17. Jun 2016, 11:30
Beiträge: 196
Thomas hat geschrieben:
Das habe ich mir gleich gedacht das dass nicht so ohne weiteres funktionieren wird, ohne Support von Sikorsky wird das schwierig, da kann GAS viel versprechen, die wollen ja ein Geschäft machen.
Na, das wird noch lustig werden, und die S-70 werden wohl am Boden bleiben.

Also ich wäre vorsichtig.
Es ist bekannt, dass bei so Aufträgen scharf geschossen wird. Die 9 Jets per se kratzen Sikorsky finanziell nicht wirklich, aber wenn dann zukünftig evtl Dutzende von anderen Staaten dem nachfolgen sollten...
Jedenfalls muss man schauen, ob irgendwelche Antworten kommen die mehr sind als "alles iO".
Bis jetzt hat das Ministerium nur solche blabla Antworten gegeben.
Weil ohne Details zu kennen:
Wie GAS Referenzen liefern konnte, ist mir ein Rätsel. Und ich denke, dass das Ministerium schon Referenzen gefordert haben wird. Und wenn nicht, dann interessiert mich, warum man keine Referenzen wollte.


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BeitragVerfasst: 06. Jul 2017, 15:22 

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Beiträge: 297
Mir schwant übles: no na ist die zivile Ausrüstung billiger, GAS hat ev. zivile Referenzen, und mit Sikorsky hat niemand geredet. Dann hat aber der Herr Doskozil seinen Beschaffungsskandal, und zwar so was von einem lupenreinen..


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BeitragVerfasst: 25. Jul 2017, 12:08 

Registriert: 26. Jun 2017, 10:03
Beiträge: 5
Zitat:
13938/J 1 von 2
vom 18.07.2017 (XXV.GP)
ANFRAGE
des Abgeordneten MMMag. Dr. Axel Kassegger
und weiterer Abgeordneter
an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport
betreffend Umrüstung Black-Hawk Hubschrauber

Der Homepage der Zeitung Kurier konnte folgender Artikel, erstellt am 05.07.2017,
06:00 entnommen werden:
"Black Hawk-Hubschrauber: Heftige Querschläger nach Auftragsvergabe
Die Umrüstung der Bundesheer-Hubschrauber sorgt schon jetzt für schrille Nebengeräusche.
Hersteller Sikorsky beklagt sich beim Minister und Generalstab.
Vom Eurofighter bis zum Black Hawk wird derzeit um die Lufthoheit gekämpft. Nun
sieht Hersteller Sikorsky sogar die Luftsicherheit in Gefahr, wenn die technische
Black-Hawk-Aufrüstung von Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil durchgezogen
wird wie geplant. Das belegen dem KURIER vorliegende interne Schreiben.
Die Vergabe von Rüstungsaufträgen ist meist mit lautstarken Nebengeräuschen verbunden.
Am 1. Juni unterzeichnete Doskozireinen Vertrag über die Modernisierung
der Cockpit-Elektronik und Hardware der Black Hawks mit der bisher unbekannten
US-Firma Ace Aeronautical/Global Aviation Solutions (Ace/GAS). Die Helikopter werden
mit einem Multi-Funktionssystem der US-Firma Garmin ausgestattet, das für
Tag-und Nacht-Einsätze alle notwendigen Informationen für die Navigation liefert.
Diese sei auch wichtig für "sicherheitsrelevante Systeme", wie der Hersteller betont.
"Geistiges Eigentum"
Der Auftragswert beträgt, wie berichtet, rund 48 Millionen Euro. Neben dem unterlegenen
Schweizer Rüstungskonzern Ruag, der eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht
gegen die Vergabe eingebracht hat, steigt nun auch Sikorsky auf die
Barrikaden.
Alex Sharp, Europa-Chef des US-Hubschrauberkonzerns, beschwerte sich in einem
Brief bitter bei Minister Doskozil. Sharp betont, dass 'jede Lösung ausnahmslos die
geistigen Eigentumsrechte von Sikorsky berücksichtigen" muss. Bereits im Mai hatte
Sharp in einem Schreiben an den Generalstab sinngemäß vorgebracht, dass ohne
Support und technische Daten angeblich nichts an den Black Hawks erneuert werden
kann.
Sikorsky hatte sich im ersten Vergabeverfahren, das wegen Formalfehler aufgehoben
wurde, direkt um den Deal beworben. Im zweiten Durchgang war Sikorsky bloß
"Junior-Partner" des israelischen Rüstungsriesen Elbit. Fakt ist: Mit den Newcomern
Ace Aeronautics aus Huntsville, Alabama, hat Sikorsky keine Verträge.
"Wir unterstreichen, dass Ace Aeronautical aktuell keine Vereinbarung (mit Sikorsky)
besitzt, wie in der Leistungsbeschreibung Ersatz Avionik zwingend gefordert wurde,
und'wir glauben, dass es äußerst schwierig werden wird, eine solche Vereinbarung
zu erzielen", schreibt Sharp an Doskozil. Sikorsky hat nämlich generell rechtliche und
technische Bedenken gegen die Update-Lösungen von Ace Aeronautica/s.
"Diese Vergabe ist ungefähr so als wenn man einen teuren Mercedes mit unlizenzierten
Bauteilen aus China hochrüsten würde", heißt es aus dem Sikorsky-Umfeld. In
einem Schreiben wird das sogar als "Risiko für die Flugsicherheit" bezeichnet.
13938/J 1 von 2
vom 18.07.2017 (XXV.GP)
http://www.parlament.gv.at
Im Verteidigungsministerium sieht man den Fall gelassen: "Es gibt keinerlei Zweifel,
dass die Entscheidung transparent durchgeführt wurde und militärisch die beste Lö­
sung gefunden wurde. Das wurde von einer unabhängigen Kommission festgestellt.
Die Vergabe wurde auch von der internen Revision begleitet.""
In diesem Zusammenhang richten die unterfertigten Abgeordneten an den Herrn
Bundesminister für Lande'
sverteidigung und Sport folgende
Anfrage
1. Ist Ihnen bekannt, ob Ace Aeronautical/Global Aviation Solutions (Ace/GAS)
solche Upgrade-:-Programme bereits durchgeführt hat?
2. Konnte bei der Vergabe des Auftrags zur Umrüstung der Black Hawk-Hubschrauber
die US-Firma Ace Aeronautical/Global Aviation Solutions Referenzen
angeben?
3. Wenn ja, wie viele?
4. Wenn ja, welche?
5. Wenn nein, warum erhielt sie den Auftrag?
6. Wurde beim Vergabeverfahren die in der Leistungsbeschreibung stehende Forderung,
dass das Unternehmen, das mit der Umrüstung beauftragt wird, Vereinbarungen
mit Si,korsky haben muss, außer Acht gelassen?
7. Wenn ja, warum?
8. Aufgrund welcher Formalfehler wurde das erste Vergabeverfahren aufgehoben?

9. Ist es richtig, dass das von Ace Aeronautical/Global Aviation Solutions
(Ace/GAS) angebotene System GARMIN 5000H aus der kommeziellen Luftfahrt
stammt und daher ein ziviles System ist und nicht ein "rein militärisches
System" wie in der Ausschreibung gefordert?
10. Wenn ja, wie begründen Sie das?
11. Könne bei dem Hubschrauber Modifikationen ohne die Unterstützung der Firma
Sikorsky durchgeführt werden?
12.Gibt es in diesem Zusammenhang lizenzrechtliche Probleme?
13. Wie oft wurde das Projekt ausgeschrieben?
14. Wurden alle Ausschreibungen auf Basis gleicher rechtlicher Grundlagen durchgeführt?

15. Wenn nein, warum nicht?



https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_13938/imfname_648893.pdf


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BeitragVerfasst: 25. Jul 2017, 12:24 

Registriert: 26. Jun 2017, 10:03
Beiträge: 5
Zitat:
Garmin® announces G5000H upgrade program for the Sikorsky S-70 and UH-60 Black Hawk helicopters
Wednesday, April 26, 2017 6:00 am CDT
Dateline:
OLATHE, Kan.
EmailPDFPrintRSS
Public Company Information:
NASDAQ:GRMNKYG372601099

OLATHE, Kan.--(BUSINESS WIRE)--Garmin International Inc., a unit of Garmin Ltd. (NASDAQ: GRMN), today announced the availability of the G5000H integrated flight deck upgrade for the existing fleet of Sikorsky S-70 and UH-60A/L Black Hawk helicopters through Global Aviation Solutions (GAS). The G5000H modernizes the cockpit, offers key safety enhancements, improves situational awareness and fulfills global airspace modernization initiatives. Additionally, the G5000H upgrade offers greater reliability, provides added cost-savings that solves avionics obsolescence and expands the operational capability of these versatile helicopters.

“Alongside Global Aviation Solutions, we’re excited to bring the G5000H upgrade to the existing fleet of UH-60A/L and S-70 helicopters,” said Carl Wolf, Garmin vice president of aviation sales and marketing. “With modern technologies such as HSVT, HTAWS and more, operators behind the G5000H will experience a significant reduction in pilot workload, optimal alerting capabilities, as well as an improved level of situational awareness throughout all phases of flight. This modernization program also brings next generation avionics capability and expanded utility to these helicopters, providing pilots with the best information available while in-flight. It’s simply a terrific upgrade for these versatile, combat-proven helicopters.”

The G5000H installation in the Sikorsky S-70 and UH-60A/L Black Hawk helicopters incorporate four 12-inch high-resolution widescreen displays and two touchscreen controllers that serve as the pilot interface to the integrated flight deck. Two primary flight displays (PFD) and two multi-function displays (MFD) support multi-pane capability, allowing pilots to simultaneously view flight information alongside maps, checklists, weather and more. Charts can be viewed across all four displays and are geo-referenced, including Garmin FliteCharts™ terminal approach procedures or optional Garmin ChartView powered by Jeppesen, as well as geo-referenced SafeTaxi® airport diagrams.

Available with this G5000H upgrade, Helicopter Synthetic Vision Technology (HSVT™) seamlessly blends and displays a 3D depiction of terrain, obstacles, traffic and the runway environment so the image on the display replicates what the pilot would see outside the cockpit on a clear day. HSVT merges with Helicopter Terrain Awareness and Warning System (HTAWS) to provide alert coloring and voice alerts to warn pilots of potential ground hazards by displaying obstacles and terrain that may pose a threat.

The G5000H integrated flight deck is a state-of-the-art avionics suite that is equipped to meet and exceed global airspace modernization initiatives, while also offering a lower cost of ownership. With the G5000H upgrade, these helicopters receive a fully integrated Federal Aviation Administration (FAA) and European Aviation Safety Agency (EASA) rule-compliant Automatic Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B) Out solution. Additionally, Garmin Connext® services are available as an option and include access to worldwide weather, voice calling and text messaging within the G5000H.

Additional features that are expected to be available with the G5000H integrated flight deck upgrade for the S-70 and UH-60A/L helicopters:

Wide area augmentation system (WAAS/SBAS) navigation is supported.
ADS-B In traffic and weather is available as an option using the GDL® 88 datalink.
Exceeds NextGen/Single European Sky (SES) global airspace initiatives.
Worldwide datalink weather solutions enable the display of graphical weather including NEXRAD, METARs, TAFs, TFRs, winds aloft and more.
TCAS II combines ADS-B enhanced active and passive surveillance data to pinpoint specific traffic threats, issuing a Resolution Advisory (RA) if an immediate conflict is detected.
Seamless interface with third-party products, including radios, sensors and other mission-critical equipment.
GWX weather radar is included as optional equipment and offers four-color storm cell display capabilities with Turbulence Detection and Ground Clutter Suppression as additional options.
GRA™ 5500 radar altimeter provides a smooth and consistent readout of above ground level (AGL) altitude, even in rough terrain, tree canopies, sand or choppy water.
The first flight of a Global Aviation Solutions G5000H-equipped UH-60A Black Hawk helicopter occurred in March 2017. Global Aviation Solutions expects certification of the G5000H in the UH-60A/L and S-70 helicopters in 2018. Contact Garmin to discuss how to incorporate the G5000H into various applications at: aviation.sales@garmin.com.

Garmin’s aviation business segment is a leading provider of commercial solutions to OEM, aftermarket, military and government customers. Garmin’s portfolio includes navigation, communication, flight control, hazard avoidance, an expansive suite of ADS-B solutions and other products and services that are known for innovation, reliability, and value. For more information about Garmin’s full line of avionics, go to http://www.garmin.com/aviation.

For decades, Garmin has pioneered new GPS navigation and wireless devices and applications that are designed for people who live an active lifestyle. Garmin serves five primary business units, including automotive, aviation, fitness, marine, and outdoor recreation. For more information, visit Garmin's virtual pressroom at garmin.com/newsroom, contact the Media Relations department at 913-397-8200, or follow us at facebook.com/garmin, twitter.com/garmin, or youtube.com/garmin.

About Garmin

Garmin International Inc. is a subsidiary of Garmin Ltd. (Nasdaq: GRMN). Garmin Ltd. is incorporated in Switzerland, and its principal subsidiaries are located in the United States, Taiwan and the United Kingdom. Garmin, Connext, GDL and SafeTaxi are registered trademarks and FliteCharts, GRA and HSVT are trademarks of Garmin Ltd. or its subsidiaries.

All other brands, product names, company names, trademarks and service marks are the properties of their respective owners. All rights reserved.

Notice on Forward-Looking Statements:

This release includes forward-looking statements regarding Garmin Ltd. and its business. Such statements are based on management’s current expectations. The forward-looking events and circumstances discussed in this release may not occur and actual results could differ materially as a result of known and unknown risk factors and uncertainties affecting Garmin, including, but not limited to, the risk factors listed in the Annual Report on Form 10-K for the year ended December 31, 2016, filed by Garmin with the Securities and Exchange Commission (Commission file number 0-31983). A copy of such Form 10-K is available at http://www.garmin.com/aboutGarmin/invRe ... ports.html. No forward-looking statement can be guaranteed. Forward-looking statements speak only as of the date on which they are made and Garmin undertakes no obligation to publicly update or revise any forward-looking statement, whether as a result of new information, future events, or otherwise.


http://newsroom.garmin.com/press-release/featured-releases/garmin-announces-g5000h-upgrade-program-sikorsky-s-70-and-uh-60-blac


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BeitragVerfasst: 03. Aug 2017, 13:59 

Registriert: 26. Okt 2013, 16:55
Beiträge: 220
Weiß man schon wies jetzt mit dem Upgrade weitergeht?
Und dazu eine Frage als Laie - ist das Garmin echt "so zivil" wie die Konkurrenz vorwirft das es für einen militärischen Einsatz nicht brauchbar wäre?


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BeitragVerfasst: 05. Aug 2017, 15:33 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20772
Ikarus1980 hat geschrieben:
Und dazu eine Frage als Laie - ist das Garmin echt "so zivil" wie die Konkurrenz vorwirft das es für einen militärischen Einsatz nicht brauchbar wäre?


Es gibt bis dato nur einen Hersteller, der in seinen Militärhubschraubern von Haus aus Garmin-Displays verbaut hat. Der UH-60M/S-70M und S-70i verwenden Avionik von Rockwell Collins:



Im Airbus Helicopters H135M und H145M wird ein System namens HELIONIX genutzt:


Es handelt sich dabei um Instrumente (u.a. auch Bildschirme) von Airbus, die mit einem Garmin GTN 750 gekoppelt sind:



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BeitragVerfasst: 09. Aug 2017, 22:37 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20772
Kampf um Hubschrauber
Sicherheitsrisiko? Black-Hawk-Deal unter Beschuss

Zitat:
Diese 14 Männer und eine Frau sind Auftragnehmer des österreichischen Verteidigungsministeriums in einem riesigen Rüstungsdeal. 45 Millionen Euro wurden bereits bei ihnen in Auftrag gegeben: für die Aufrüstung der aktuell neun Hubschrauber umfassenden Black-Hawk-Flotte des Bundesheeres. Doch der Rüstungsdeal ist heißer umkämpft als zunächst erwartet. Manches erinnert an den Eurofighter. Und auch der Wahlkampf könnte eine Rolle spielen.

Vereinfacht erklärt: Österreich besitzt veraltete Black-Hawk-Hubschrauber der Firma Sikorsky, nur noch vier sind einsatzbereit. Diese Helikopter sind 15 Jahre alt und benötigen einen kompletten Umbau – darunter auch sehr viel Bordelektronik. Doch statt in die teure Marken-Werkstätte zu gehen, werden die Bundsheer-Hubschrauber zum neuen Diskont-Mechaniker ums Eck gebracht, der verspricht, alles um rund 25 Prozent billiger zu machen. Hersteller Sikorsky und eine weitere "Vertragswerkstätte" (in diesem Fall der Schweizer Rüstungskonzern RUAG) rennen dagegen Sturm und sehen erhebliche Gefahren durch nicht vom Hersteller lizensierte Einbauten.

Billigster Anbieter

Die erst 2015 gegründete Firma Ace Aeronautics übernimmt dabei die Rolle der Diskont-Werkstätte. In Mails von Sikorsky ist deshalb von "gefährdeter Luftsicherheit" die Rede. Die von Ace angeboteten Umbauten wären derart gefährlich, dass sogar die Tankanzeigen fehlerhaft sein könnten. Sikorsky rechnet damit, dass es Probleme mit Garantien geben würde. Der von Ace angebotene Umbau sei eine "noch niemals im militärischen Einsatz stehende zivile Technologielösung". Fazit: Der Umbau wäre ein Sicherheitsrisiko.

Das Verteidigungsministerium geht hingegen davon aus, dass die "volle Leistungsfähigkeit" hergestellt werden kann. Auch Ace hat im April in einer Presserklärung sein Upgrading heftig beworben – niedrige Betriebskosten und hohe Sicherheit werden dort versprochen. Firmenboss Darrell Kindley will nun aber nichts mehr zu dem Umbau sagen.

Feststellungsklage

Der Schweizer Rüstungskonzern RUAG (sozusagen die Vertragswerkstätte von Sikorsky) hat, wie berichtet, jedenfalls Einspruch gegen die Vergabe erhoben und eine Feststellungsklage eingebracht. Sie wollen das Geschäft auf diese Weise an Land ziehen.

Bild

Warum im Hintergrund so heftig gestritten wird, zeigt auch die (geheime) Ausschreibung, die der KURIER einsehen konnte. In dieser wird eine bislang noch unbekannte "zusätzliche Option" gefordert – nämlich eine Erweiterung der heimischen Black-Hawk-Flotte um bis zu vier Helikopter. Dabei geht es um ein Folgegeschäft von bis zu 120 Millionen Euro, also weit mehr als bisher gedacht.

Alte Hubschrauber

Die Firma aus Alabama besitzt tatsächlich bereits vier Black Hawks – allerdings offensichtlich nur das erste Modell A, zugeschnitten auf den Vietnamkrieg, gebaut in den 70er- und 80er-Jahren. Diese auf den österreichischen Standard aufzurüsten wäre zumindest schwierig, wie eine dem KURIER zugespielte Grafik (siehe unten) zeigt. Fast alle Teile müssten komplett ausgewechselt werden.

Das Verteidigungsministerium geht davon aus, dass die von Ace gelieferten Helikopter "eine Nutzungszeit für das Bundesheer von 40 Jahren" haben werden. Bei dem Modell A ähnlichen Modell V sei ein Umbau gelungen.

Bild


Was zahlt man für derartige Medienkampagnen?


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BeitragVerfasst: 10. Aug 2017, 11:47 

Registriert: 18. Dez 2012, 19:45
Beiträge: 114
Wenn man die Option des Folgeauftrages umrechnet, wären das 30 Mio Euro für einen Blackhawk.

Gäbe es eurer Meinung nach sinnvolle Alternativen, z.B. die S70i? Ich persönlich kann mich nicht mit einem so "zusammengestöpselten" S-70A-42 anfreunden.

Und wenn man diesen Angaben glauben darf

http://www.ainonline.com/aviation-news/2010-07-05/sikorsky-s-70i-new-black-hawk-export-variant-makes-first-flight

kostete eine Basis-S70i 2011 unter 13 Mio USD, was mit einer großzügigen Inflationsrate heute sagen wir 18 Mio USD/Stk. wären. Zuzüglich Adaptierungskosten abzüglich Mengenrabatt, starkem Euro und eventueller Restwert der alten Flotte, wäre es wohl besser 12-14 neue, einheitliche Geräte anzuschaffen.


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