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BeitragVerfasst: 20. Okt 2017, 12:34 

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Ob sich da wer im Hintergrund mit wem geeinigt hat, und wegen möglicher anderer Aufträge keinen Wirbel mehr machen will?
Was hat´n der HPD der RUAG versprochen? Noch ein paar PC-7/PC-6 als Ersatzteilspender oder zum weiterverhökern? Oder den Auftrag fürs Cockpit-Upgrade PC-7?

_________________
Vom Himmel hoch, da komm ich her, ach wenn ich nur schon unten wär´!
A jeder Flug, der hat a End; "Cleared to land!"


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2017, 20:45 

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Radarwarnempfänger

Das BMLVS beteiligt sich an einer internationalen Sammelbestellung für Radarwarnempfänger des Typs Northrop Grumman AN/APR-39(D)V2. Laut einer Aussendung des US-Verteidigungsministeriums vom 21. September 2017 ist der Großteil der Bestellung für die US Navy und US Army (95 % des Auftragswerts) vorgesehen. Kleinere Tranchen gehen an Japan (3,5 %), Kanada (5 %) und Österreich (1 %). Der österreichische Anteil beläuft sich auf 1,366,462 USD (Zum Umrechnungskurs vom 21. September 1,147,805 EUR.).
Im Falle Österreichs handelt es sich um ein Upgrade der bestehenden Radarwarnempfänger, wie sie bereits in den S-70A42 „Black Hawk“ eingerüstet sind. Die Integration dieser Systeme in die Augusta Bell AB-212 läuft derzeit und soll in den kommenden Monaten abgeschlossen sein.

http://milnews.at/


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BeitragVerfasst: 03. Nov 2017, 21:04 

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Beiträge: 20712
Hirnrissige Formulierung:

    Viel zu wenige Piloten für Bundesheer-Helikopter

    Zitat:
    Nach dem Lawinenunglück von Galtür wurden vor 15 Jahren neun Transporthubschrauber vom Typ "Black Hawk" angeschafft. Seither haben sich die fliegenden Lastenträger bei Dutzenden Katastrophenfällen bewährt, den Hubschraubern der Firma Sikorsky mangelt es aber an diversen Innovationen. In vielen Bereichen muss technisch nachgerüstet werden.



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BeitragVerfasst: 06. Nov 2017, 14:15 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Black-Hawk-Umbau: Ein Risiko mit Potenzial



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BeitragVerfasst: 06. Nov 2017, 20:49 

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Beiträge: 86
Wenn GAS wirklich alles an orginal Avionik(das betrifft dann wahrscheinlich auch Teile der Flugsteuerung/Triebwerksmanagment) entfernen will, und durch eigne Systeme ersetzt verliert das Luftfahrzeug normalerweise seine Zulassung denke ich, so ein Zulassungsverfahren bei den Behörden wird auch nicht gerade billig sein, ein anderer Aspekt sind etwaige Rechtsstreitigkeiten bei einem Flugunfall (falls technisch bedingt) zwischen den beiden Firmen und der Republik.
Ob es so klug ist sich mit dem Hersteller zu verscherzen bleibt fraglich, man ist ja auch auf andere Ersatzteile angewiesen, für Zelle, dynamische Teile etc., da könnte es dann zu plötzlichen "Preisanpassungen" und "Lieferschwierigkeiten" kommen...


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BeitragVerfasst: 06. Nov 2017, 22:19 

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Beiträge: 449
Die aeltern poster hier werden sich noch an den sager des (ehemaligen) aufdecker's von dienst erinnern:
'Man sollte Europaeisch denken (bez. anschaffung)'.
Meiner meinung nach wurde der Puma/Cougar damals mit sehr seichetn ausreden abgelehnt.
Diese ausreden koennen in der damaligen druck-ausgabe vom Truppendienst nachgelesen werden!


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 11:05 

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Beiträge: 195
Thomas hat geschrieben:
Wenn GAS wirklich alles an orginal Avionik(das betrifft dann wahrscheinlich auch Teile der Flugsteuerung/Triebwerksmanagment) entfernen will, und durch eigne Systeme ersetzt verliert das Luftfahrzeug normalerweise seine Zulassung denke ich, so ein Zulassungsverfahren bei den Behörden wird auch nicht gerade billig sein, ein anderer Aspekt sind etwaige Rechtsstreitigkeiten bei einem Flugunfall (falls technisch bedingt) zwischen den beiden Firmen und der Republik.
Ob es so klug ist sich mit dem Hersteller zu verscherzen bleibt fraglich, man ist ja auch auf andere Ersatzteile angewiesen, für Zelle, dynamische Teile etc., da könnte es dann zu plötzlichen "Preisanpassungen" und "Lieferschwierigkeiten" kommen...

So wie ich das sehe:
Bei C-130 ist es normal dass zig Hersteller Upgrades vornehmen.
Bei den S-70 war das bis dato nicht so.
Dass das der Hersteller nicht mag - ja. Das wird auch exzellent im QVV/Addendum Artikel dargelegt.
Es ist bekannt, dass es der Industrie in der Phase der schrumpfenden Rüstungsbudgets gelungen ist teils wahnsinnige Verträge durchzubringen. Man nehme nur die Eurofighter - da gibt es bekanntermaßen Spezialisten aus den USA die jeden Start absegnen (um sinnvoll Systeme wie Freun/Feind Kennung etc nutzen zu können). Das ist aus verteidigungspolitischer Sicht eine viel zu hohe Abhängigkeit vom einem Hersteller. Kaufen wir ein Produkt oder kaufen wir das Nutzungsrecht an Software. Ich meine weiterhin ersteres.


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 12:18 

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de10kcl hat geschrieben:
Man nehme nur die Eurofighter - da gibt es bekanntermaßen Spezialisten aus den USA die jeden Start absegnen (um sinnvoll Systeme wie Freun/Feind Kennung etc nutzen zu können). Das ist aus verteidigungspolitischer Sicht eine viel zu hohe Abhängigkeit vom einem Hersteller. Kaufen wir ein Produkt oder kaufen wir das Nutzungsrecht an Software. Ich meine weiterhin ersteres.


Entschuldige, aber diesbezüglich hast du absolut keine Ahnung worüber du hier redest.


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 13:54 

Registriert: 17. Jun 2016, 11:30
Beiträge: 195
Dr4ven hat geschrieben:
de10kcl hat geschrieben:
Man nehme nur die Eurofighter - da gibt es bekanntermaßen Spezialisten aus den USA die jeden Start absegnen (um sinnvoll Systeme wie Freun/Feind Kennung etc nutzen zu können). Das ist aus verteidigungspolitischer Sicht eine viel zu hohe Abhängigkeit vom einem Hersteller. Kaufen wir ein Produkt oder kaufen wir das Nutzungsrecht an Software. Ich meine weiterhin ersteres.


Entschuldige, aber diesbezüglich hast du absolut keine Ahnung worüber du hier redest.

Und du weißt, wer hinter den Artikeln in der Krone dazu steckt? Und bestätigt vom BMLVS. War doch hier auch im Forum.
http://www.krone.at/568118


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 14:07 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20712
Was die "Krone" da berichtet hat, war ein völliger Unsinn. Österreich hat mit SHAPE und Deutschland ein sogenanntes CISMOA (Communications Interoperability and Security Memorandum of Agreement) zur Bereitstellung von Link 16 abgeschlossen. Das US-Personal in Zeltweg sind die unten genannten "INFOSEC custodians".

    der Beschaffung von Lizenzen für MIDS LVT und GPS Krypto Variable (546/J)


      Zitat:
      Zu 1 bis 2, 23 bis 25, 34 bis 35 und 51:

      Die erste Besprechung mit der zuständigen US-Dienststelle United States European Command (US EUCOM) zwecks Freigabe der Nutzung und Beschaffung US-klassifizierter Geräte, Systeme und Verfahren fand am 24. August 2004 in Wien statt. Der offizielle Antrag (letter of request) wurde am 12. Jänner 2005 gestellt. Die im Bundesministerium für Landesverteidigung zur Beschaffung der Lizenzen und Geräte zuständigen Stellen rechneten ab Einleitung mit einem Zeitrahmen von ca. 18 Monaten bis zur Freigabe. Nach den mir vorliegenden Informationen war der Umstand, dass das Zustandekommen des Bilateral Security Agreement (BSA) erst mit November 2006 erfolgte, zum damaligen Zeitpunkt nicht vorhersehbar.


      Zitat:
      Zu 17 bis 19:

      Mit den US-Dienststellen wurde ein Bilateral Security Agreement (BSA) verhandelt und unterzeichnet. Die Unterzeichnung des BSA ist Teil des Freigabeprozesses und beinhaltet keine rechtlich verpflichtende Zusage der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Das BSA regelt den Schutz der von der US-Regierung nach positivem Abschluss des Beschaffungsverfahrens zur Verfügung gestellten Daten und Geräte.


      Zitat:
      Zu 37 bis 41:

      Ohne MIDS LVT ist – so wie mit den bisher in Österreich eingesetzten Luftraumüber­wachungsflugzeugen – lediglich ein unverschlüsselter Datenaustausch Bord-Bord und Bord-Boden möglich. Ein Flugbetrieb ohne GPS Krypto Variable ist möglich, bedürfte aber einer gesonderten Zulassung der Luftfahrzeuge. Ungeachtet dessen ist die Inbetriebnahme des Eurofighter „Typhoon“ zur Ausschöpfung seiner Leistungsmöglichkeiten naturgemäß mit MIDS-LVT und GPS Krypto Variable zweckmäßig und daher vorgesehen.


    Untersuchungsausschussprotokoll (1/GO) 32. Sitzung, 07.05.2007 - öffentlicher Teil (68/KOMM)

    Zitat:
      Bundesminister Günther Platter: Ich möchte zunächst eine prinzipielle Erklärung zu dem Thema „Lizenzen“ abgeben: Es ist in letzter Zeit beziehungsweise in den letzten Wochen da oder dort der Vorwurf laut geworden, dass man die Lizenzen zu spät bestellt hätte. Dazu stelle ich Folgendes fest:

      Zum Ersten: Mitte des Jahres 2004 wurde vom Bundesministerium für Landesverteidigung mit den Vertretern der amerikanischen Seite in Wien mit den Verhandlungen begonnen – also nicht, so wie es einmal gelautet hat, erst im Jahre 2006, sondern Mitte des Jahres 2004.

      Zum Zweiten: Diese Verhandlungen mit den US-Vertretern mündeten in einem Vertragsentwurf im Frühsommer 2006. Dieser Vorschlag wurde dann hausintern durch die Abteilung Fremdlegistik begutachtet und geprüft. Das Ergebnis war, dass es ein Ressortübereinkommen zwischen dem Bundesministerium für Landesverteidigung und dem Pentagon geben soll. Damit wurde damals das Procedere klar und eindeutig definiert.

      Im November 2006 wurde das notwendige Memorandum of Agreement zwischen dem Bundesministerium für Landesverteidigung und den amerikanischen Behörden unterschrieben, und damit wurde im November 2006 die rechtliche Basis für die Freigabe der Lizenzen geschaffen.

      Es war bereits im Vorjahr evident, dass schon im Jahr 2004 mit den Verhandlungen begonnen und im November 2006 die rechtliche Basis für die Freigabe der Lizenzen, das Memorandum of Agreement, geschaffen wurde. Das heißt, es ist Schritt für Schritt vorgegangen worden: 2004 Verhandlungsbeginn, dann Abklärung, wie dieses Übereinkommen gemacht werden soll, dann Schaffung der rechtlichen Basis im November 2006.

      Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist aber, dass es unabhängig davon notwendig war, dass wir die geschützten Bauteile, für die wir Lizenzen brauchen, zwölf Monate vorher zur Verfügung stellen, und zwar der Eurofighter GmbH. Das haben wir erreicht, indem die von den Betreibernationen festgelegte Referenzluftwaffe, also die Deutsche Bundeswehr, die notwendigen Bauteile zur Verfügung gestellt hat, sodass wir laut Vertrag pflichtgemäß diesen Punkt erfüllt haben.

      Zusammenfassend möchte ich noch einmal sagen: Es wurde rechtzeitig mit den Verhandlungen begonnen. Es wurde die rechtliche Basis dafür hergestellt. Wir haben vertragskonform die Bauteile geliefert. Wir haben alles getan mit dem Ziel, dass wir eine lückenlose Luftraumüberwachung durchführen können.

      Wenn ich mir jetzt die künftige Bewertung anschaue, was die Entwicklung betreffend die Lizenzen betrifft, so möchte ich eines klar sagen: Plan war, dass wir bis Mai 2007 bei der Lieferung des ersten Eurofighter die Lizenzen zur Verfügung haben, damit mit dem Ausbildungsbetrieb und dem Trainingsbetrieb in Österreich begonnen werden kann. Und ich gehe davon aus, dass bis dahin die Lizenzen zur Verfügung stehen. Aber ich bin seit längerer Zeit nicht mehr Verteidigungsminister, deshalb ist mir diesbezüglich der letzte Stand nicht bekannt.

    Abgeordneter Mag. Gernot Darmann (BZÖ): Herr Bundesminister, um ins Detail zu gehen: Sie haben gerade gesagt, im Dezember 2006 wurde das Memorandum of Agreement unterzeichnet, um die rechtliche Basis für die Freigabe der Lizenzen zu schaffen. Um welche Lizenzen ist es da gegangen?

      Bundesminister Günther Platter: Es handelt sich dabei einerseits um die Lizenzen, was das militärische GPS anlangt, und andererseits geht es um die digitale Funkmöglichkeit Boden/Luft, Luft/Boden. Im Groben gesagt: Das sind die Voraussetzungen dafür.

      Es ist, wie schon gesagt, mit dem Memorandum of Agreement die rechtliche Basis hergestellt worden. Es wurde vorgesorgt, dass diese Lizenzen kommen. Aber den Letztstand kann ich hier und heute nicht sagen. Das müsste der Verteidigungsminister Darabos sagen können.

    Abgeordneter Mag. Gernot Darmann (BZÖ): Als ehemaliger Verteidigungsminister werden Sie es vermutlich wissen, und zwar aus der Zusammenarbeit mit den Experten: Welche von diesen Lizenzen, die da angefordert wurden, sind wirklich für den Flugbetrieb, der für den Eurofighter ab Sommer dieses Jahres geplant ist, notwendig, nämlich, damit diese aufsteigen und den Betrieb, wie vorgesehen ist, aufnehmen können?

      Bundesminister Günther Platter: Wichtig ist, dass diese Lizenzen zur Verfügung stehen, damit mit dem Ausbildungsbetrieb in Österreich begonnen werden kann. Einerseits haben wir von der Referenzluftwaffe der Bundesrepublik Deutschland dieses Gerät und Mietlizenzen bekommen. Das war zwölf Monate vorher notwendig, damit die Produktion fertig gestellt werden konnte.

      Der zweite Schritt ist nun: Mit den Lizenzen – wie ich höre, auch aus medialer Berichterstattung, sollen diese Lizenzen im Mai da sein – kann dann der volle Ausbildungs- und Trainingsbetrieb mit den Eurofightern in Österreich begonnen werden. Das ist der derzeitige Stand.

    Zitat:
    Abgeordnete Mag. Dr. Maria Theresia Fekter (ÖVP): Herr Minister, der Aktenlage können wir entnehmen, dass in einer Besprechung am 22. Mai 2006, also ein Jahr vor der geplanten Lieferung, diskutiert wurde, dass die benötigten Schlüssel, also diese ganzen Link 16 GPS et cetera, nicht direkt an Österreich, sondern nur an ein NATO-Mitglied übergeben werden dürfen. Daher muss man mit einer diesbezüglichen Referenznation ein Abkommen schließen. Und dies sollte nach Stand der Verhandlungen Deutschland sein. Wurden Sie darüber informiert?

      Bundesminister Günther Platter: Ich bin natürlich informiert darüber, dass das der Fall ist. Es ist so: NATO-Mitglieder bekommen automatisch diese Möglichkeit, die brauchen nicht zusätzlich die Lizenz von Amerika, aber ein Nicht-NATO-Land braucht das. Aber das ist eben über die Bundesrepublik Deutschland dann gelaufen.

    Zitat:
    Abgeordneter Dr. Günther Kräuter (SPÖ): Sie zwingen uns wirklich, dass wir Ihnen die „NATO-restricted“-Dokumente vorhalten.

    Haben Sie gewusst, dass zwei amerikanische Militärs in Zeltweg stationiert werden?

      Bundesminister Günther Platter: Das ist ein üblicher Vorgang.

    Abgeordneter Dr. Günther Kräuter (SPÖ): Was kostet das?

      Bundesminister Günther Platter: Das ist mir jetzt nicht bekannt. Aber das wäre jetzt das Gleiche, wenn wir SAAB Gripen gekauft hätten, ist es ebenfalls notwendig, dass hier von Amerika Leute kommen. Ich glaube, es sind zwei, die dann genau beurteilen und mit unseren Leuten durchreden und besprechen, wie diese Daten verwendet werden können, damit hier kein Missbrauch gemacht wird. Aber das ist in Österreich so der Fall, das ist bei allen anderen Nationen der Fall, die nicht NATO-Staaten sind, die diese Lizenz benötigen. Aber bei SAAB Gripen wäre das jedenfalls genau so.



    Security Assistance Management Manual

      CCMD ... Combatant Command

    C3 - Technology Transfer and Disclosure

    Zitat:
      C3.7.3.1. C4ISR Definition. C4ISR encompasses systems, procedures, and techniques used to collect and disseminate information. It includes intelligence collection and dissemination networks, command and control networks, and systems that provide the common operational/ tactical picture. It also includes information assurance products and services, as well as communications standards that support the secure exchange of information by C4ISR systems. Under the C4ISR umbrella, systems exchange digital, voice, and video data to appropriate levels of command. The two key aspects of C4ISR systems are access to secure networks controlled by Information Security (INFOSEC) products and services, and the classified data resident in the C4ISR networks. See CJCSI 6510.06B (not for public release) for information on the release of U.S. INFOSEC products (Communications Security (COMSEC), cryptographic algorithms, cryptographic key material, security infrastructure) to foreign purchasers. Transfers of U.S. C4ISR capabilities to countries and international organizations must support a U.S. Combatant Commander’s (CCDR) interoperability requirements or otherwise clearly benefit U.S. objectives. A purchaser’s desire to be interoperable with the United States is insufficient justification for release. A purchaser must obtain approval from the supporting CCMD for access to classified U.S. C4ISR and INFOSEC prior to submitting a Letter of Request (LOR) for C4ISR. Pre-LOR coordination activities will take place between the requesting foreign purchaser (via SCO in country or Embassy in the United States) and DSCA (Programs Directorate). See Section C3.3.4. Prior to physically receiving any U.S. INFOSEC products or services associated with a secure C4ISR system, the purchaser must negotiate and sign a Communication Interoperability and Security Memorandum of Agreement (CISMOA) or other INFOSEC agreement (e.g., COMSEC MOU, INFOSEC Equipment Agreement) with the CCMD.

    Zitat:
    C3.7.3.2. C4ISR Release Process.

      C3.7.3.2.1. Release of Classified Military Data. Interoperable systems that exchange classified military information are subject to a releasability review and approval as defined in NDP-1. In addition to classified system hardware and software information, all data flowing between foreign and secure U.S. C4ISR systems are classified. Approvals for release of U.S. classified data flowing over secure coalition networks are required before issuance of LOA and/or P&A data. See Section C3.6.

      C3.7.3.2.2. INFOSEC Release. The release process for INFOSEC products is defined in CJCSI 6510.06B. INFOSEC releases to non-NATO nations (excluding Australia and New Zealand) are limited to specific quantities in support of a specific interoperability requirement with the exception of GPS/PPS and IFF Mode 4 releases, which are not limited to a specific quantity or platform. Once GPS/PPS and IFF Mode 4 devices are approved for release, the purchaser may obtain them through National Security Agency-authorized channels.

      C3.7.3.2.3. INFOSEC LOAs. The Director, National Security Agency, (DIRNSA) is the National Manager for INFOSEC products to include both external COMSEC equipment and embedded cryptographic modules. The IA for COMSEC and embedded cryptographic modules is determined by the Acquisition Manager of a particular device. DIRNSA may allow some NSA-managed INFOSEC materiel to be included on other IA managed LOAs due to urgent operational requirements, end of fiscal year funding issues, etc. Requests for exceptions to allow NSA-managed INFOSEC materiel on other IA LOAs will not be granted due to the lack of an existing NSA LOA or to avoid the Small Case Management Line. Special Purpose INFOSEC equipment (“S” Type COMSEC) will be provided to Non-NATO Nations on NSA-managed FMS cases only. Requests to allow “S” Type COMSEC equipment on other IA LOAs will not be granted.

      C3.7.3.2.4. INFOSEC Validation/Authorization. All IAs, even those responsible for the acquisition of the INFOSEC equipment and embedded cryptographic modules, must request DIRNSA determination as to whether INFOSEC equipment and embedded cryptographic modules are releasable and whether they can be included on an LOA written by an IA other than NSA. Requests must include a copy of the purchaser’s LOR, nomenclature of the INFOSEC and/or embedded cryptographic modules, quantities, and identify the weapon system or platform in which the INFOSEC equipment will be integrated. DIRNSA will provide a written response to the IA within 30 days of the request. Some responses may include special instructions for INFOSEC materiel that requires special handling.

      C3.7.3.2.5. Classification of INFOSEC. The association of a specific INFOSEC product with a foreign government may be classified; however, classifying the entire FMS case will be avoided, when possible. See Section C5.4.10. for more information on classified FMS cases.

      C3.7.3.2.6. INFOSEC Accounts, Facilities, and Custodians. C4ISR purchasers may be required to establish a dedicated INFOSEC account and purchase an INFOSEC facility manned by two U.S.-accredited INFOSEC custodians. The CCMD determines whether an INFOSEC account is required during the negotiation phase of the CISMOA with the purchaser. NSA and the CCMD may assign additional duties to INFOSEC custodians.



Zuletzt geändert von theoderich am 07. Nov 2017, 21:35, insgesamt 6-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 14:30 

Registriert: 17. Jun 2016, 11:30
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theoderich hat geschrieben:
Was die "Krone" da berichtet hat, war ein völliger Unsinn.

Ich will dir gerne glauben, dass es Unsinn war. Aber bei einem Richard Schmitt kann ich nicht glauben, dass es "völliger Unsinn" sei. Außerdem - aber dahinter könnte auch Führungsprobleme der Presseabteilung des BH stecken - konnte ich kein Dementi finden.
Am 9. Mai hat Krone doch nochmal nachgelegt und auch den Namen der US-Behörde/Einheit genannt:
Zitat:
Sie werden vielmehr von der absolut nicht kleinen Foreign- Military- Sales- Einheit (FMS) der Defence Security Cooperation Agency (DSCA) gestellt, die ihren Sitz direkt im Pentagon in Washington hat.

Auf Wikipedia wird das Thema ganz interessant diskutiert. Daher auch der Verweis auf Schweden - neutrale Staaten die nicht zur NATO gehören.
https://en.wikipedia.org/wiki/Talk%3AEu ... er_Typhoon


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 14:51 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20712
de10kcl hat geschrieben:
Aber bei einem Richard Schmitt kann ich nicht glauben, dass es "völliger Unsinn" sei.


In diesem Fall schon. Du wirst du nicht ernsthaft glauben, dass man für "jeden Start" eines Eurofighter quasi ein O.K. dieser "INFOSEC custodians" braucht, die lediglich für ein kleines Teilsystem des "Eurofighter" verantwortlich sind? Link 16 gibt es übrigens auch in den F/A-18 "Hornet" der Schweizer Luftwaffe und Finnlands und in den schwedischen JAS-39C/D "Gripen". Und da macht man keinen Medienrummel um ein paar Sicherheitsleute.


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 15:05 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3392
de10kcl hat geschrieben:
- konnte ich kein Dementi finden.


Naja, dann hast du das kleine Ein-mal-Eins im Umgang mit den Medien nicht erkannt.
Lass den Schmitt ruhig ein oder zweimal unwidersprochen seinen Blödsinn schreiben - nach 1 Woche erinnert sich niemand mehr daran und es ist aus den Medien verschwunden.

Mit dem Abgang von BM Doskozil und vor allem seinem Hauptgönner der ihn ja erst in die online Krone als EF Gegner reinpushte (Michael Häupl), wo er auch brav seinen Job erledigte, wird der Medien-Populist bald allen anderen in Sachen Wahrheitsgehalt noch weiter hinterher schwimmen.


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BeitragVerfasst: 12. Nov 2017, 11:24 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20712
New civil Black Hawks revealed (Rotorhub, Vol. 11, Bd. 2, April/May 2017)

Zitat:
At the same exhibition in Dallas, Global Aviation Solutions (GAS) presented ist Acehawk, which is likely to remain the only aircraft offered with the Garmin G5000H avionics suite.

Darrell Kindley, CEO of GAS, told RH that the platform on display was the first installation of the Acehawk kit, and an STC is expected to be gained by Q2 of 2018.

‘The Acehawk is a retrofit kit available for UH-60A/Ls and S-70 aircraft. We are marketing that all over the world to various countries and also domestically here in the United States, for some users here locally,’ Kindley said.

The Acehawk cockpit features four 12in, 4K displays and two touchscreen controllers; Panoramic View and Synthetic Vision Technology; and the option to integrate third party radios, sensors and other mission Equipment without affecting the G5000H core software.

In addition, GAS was issued with a Restricted Category Type Certificate (RCTC) for the UH-60A by the FAA in October 2016, allowing the company to offer the aircraft as an option to US and international customers.



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