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12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Flugzeuge, Großgerät, Fliegerhorste, ...
theoderich
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von theoderich » 20. Aug 2014, 18:11

Uralte Saab-Jets sollen Eurofighter-Lücken stopfen

Sie wurde Ende der 50er-Jahre entwickelt, feierte 1963 ihren Jungfernflug – und ist offenbar Österreichs Zukunftshoffnung für die Landesverteidigung: die Saab 105.

Zwölf Stück des ursprünglich als "Schulflugzeug" konzipierten Jets sollen demnächst modernisiert werden und bis 2020 jene Lücken stopfen, die der Eurofighter-Sparplan hinterlässt. Eigentlich hätten die alten Saab-Jets durch die Kampfflieger abgelöst werden sollen. Nun sind sie die Alternative für ihre Nachfolger.

Im Verteidigungsministerium heißt es, dass Saab und Eurofighter alternierend den Luftraum verteidigen sollen. In welchem Verhältnis, wollte man nicht kundtun. Der grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz behauptet unter Berufung auf "Informationen aus dem Generalstab", dass die Eurofighter künftig nur noch an 14 Tagen im Monat in "Gleitzeit" Dienst tun werden. Die restlichen Tage müsse die Saab 105 übernehmen.

Fix ist zumindest, dass die Eurofighter ab September 1070 Stunden pro Jahr im Dienst sein werden, die veralteten Saab 105 rund 1200 Stunden. Das entspräche etwa dem Verhältnis.

Kritik am Sparpaket kommt jetzt auch von der steirischen Offiziersgesellschaft: "Unserer Gesellschaft ist es zumutbar, dass in Österreich der Luftraum rund um die Uhr gesichert werden kann", sagt Oberst Gerhard Schweiger. "Nur Luxemburg hat ein noch geringeres Heeres-Budget als wir." Der Grüne Pilz fordert eine Stilllegung der Eurofighter.

"Reformkonzept"

"Der Sparkurs stellt das Bundesheer vor schwierige Herausforderungen. Für die Jahre 2014 und 2015 mussten wir Sofortmaßnahmen setzen, die schmerzhaft sind", sagt Verteidigungsminister Gerald Klug zum KURIER. Derzeit arbeite man an einem "Reformkonzept", mit dem die Struktur des Heeres langfristig an die neue Budgetsituation angepasst werde. Ziel sei, die Armee auf die "einsatzwahrscheinlichsten Szenarien" auszurichten. Gemeint sind damit: Katastrophenhilfe, Friedensmissionen im Ausland, die Luftraumüberwachung und die Ausbildung von Grundwehrdienern.

Den Vorhalt, dass die nationale Sicherheit angesichts des rigiden Sparkurses schwerlich gewährleistet werden könne, lässt Klug nicht gelten. "Wir haben trotz Sparkurs und der sehr negativen Begleitdebatte zu jeder Zeit alle Aufträge zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Das sollte auch einmal gesehen werden."

Nicht verhehlen will der Minister freilich, dass das Heer ob des Sparkurses vor allem für junge Grundwehrdiener nicht mehr so attraktiv ist, wie es sein könnte. "Es wäre naiv zu glauben, dass die andauernde Debatte über Einsparungen dem Image des Heeres nicht schadet", sagt Klug. "Ich bin aber davon überzeugt, dass unsere jungen Burschen sich auch in Zukunft gerne für das Militär entscheiden werden, aus Pflichtbewusstsein und weil wir trotz allem ein attraktives Angebot haben."


Was derzeit im BMLVS abläuft, ist nur noch unverantwortlich. Und vor Klug habe ich mittlerweile eine ähnliche Abscheu wie vor Darabos.

Dr4ven
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von Dr4ven » 20. Aug 2014, 19:53

Und dabei ist die Planung 2018 bis 2020 noch gar nicht öffentlich gemacht worden.

Weinviertler
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von Weinviertler » 20. Aug 2014, 20:42

Hallo Leute!

Die sind halt alle KLUG!


Beste Wünsche und kameradschaftliche Grüße

Weinviertler

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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von iceman » 20. Aug 2014, 21:22

In einem Nachbarland weiter herrscht Bügerkrieg und unsere Regierung schärt das einen feuchten Dreck.
Am besten man löst das BMLVS auf und schafft nur mehr ein Staatssekretariat im Bundeskanzleramt.

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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von Dr4ven » 21. Aug 2014, 07:59

Genau das ist es was die Politik will dass das Volk denkt, also quasi "Die sind jetzt eh schon komplett umsonst und die kosten uns 2 Milliarden jährlich die wir woanders besser gebrauchen können."
Bankenhilfe zB..haha.

Schon mal drüber nachgedacht?

Propellix
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von Propellix » 21. Aug 2014, 10:02

Naja, wenn die alten Schweden-Dosen jetzt für die letzten 5 Jahre modernisiert werden müssen, was kostet denn das wieder?
12 mal neue Funkgeräte mit 8,33kHz Kanalraster, dazu neue Mode-S Transponder und irgendeine Form von RNAV kompatibler Navigation; kostet in Summe?
Und ein Garmin 1000 für ein 172er Cessna wird´s wohl nicht tun, weil ob das für die in der 105er zu erwartenden G-Kräfte zertifiziert ist, wage ich zu bezweifeln.
Dafür gibt´s Geld? Für FÜNF Jahre?
Und was dann?
Dann gibt´s genug Geld, damit die Taifune wieder mehr fliegen? Und müssen das die 12 aktuellen, armen Piloten dann packen?

Bitte das kann es doch alles nicht sein. Wieviele 105er Piloten gibt´s aktuell, 16/18/20? Wenn die 105er 2020 abgestellt wird, was passiert mit denen? Werden dann einige auf den Taifun geschult, um die dort Abzurüstenden zu ersetzen und den Aufstockungsbedarf abzudecken?

GANZ blöde Frage: Weiß irgendwer, welche 12 Zellen (die Registrierungen) da jetzt tatsächlich modernisiert werden sollen? Ist das schon entschieden?
Vom Himmel hoch, da komm ich her, ach wenn ich nur schon unten wär´!
A jeder Flug, der hat a End; "Cleared to land!"

theoderich
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von theoderich » 21. Aug 2014, 10:24

Was umgerüstet wurde bzw. wird, steht in einer parlamentarischen Anfrage (Ich bilde mir ein, dazu auch einmal genauere Informationen gefunden zu haben. Die stehen hier irgendwo im Forum.):

    Einsparungen bei Fliegerabwehr und Luftraumüberwachung (7146/J)

    9. Welche konkreten Maßnahmen erfolgen im Rahmen dieses Updates?

      Zu 9:

      Durch das Update wird die Kommunikations- und Navigationsausrüstung partiell erneuert.

    10. Welchen budgetären Umfang hat das gesamte update?

    11. Wie hoch sind für 2011 das Upgrade bzw. die Maßnahmen zur Lebensdauerverlängerung für die Saab 105 OE und in welchen Voranschlagsätzen budgetiert?

    12. Wie viele Saab 105 OE sollen im Jahr 2011 einem Upgrade bzw. den Maßnahmen zur Lebensdauerverlängerung unterzogen werden?

      Zu 10 bis 12:

      Bis zum Jahr 2013 ist die Modifikation von zwölf Luftfahrzeugen vorgesehen, wobei bei der VA-Post 4670202 und VA-Post 6173000 insgesamt 2.160.000 Euro hiefür vorgesehen sind.

    13. Bis zu welchem Datum sollen durch diese Maßnahmen die Saab 105 OE weiterhin nutzbar sein?

      Zu 13:

      Eine weitere Nutzung bis mindestens 2020 ist geplant.


Die Saab-105OE haben mit Stand 27. Mai 2014 insgesamt 148.481 Flugstunden absolviert. Die Maschine mit den geringsten Flugstunden 3.438 und die mit den meisten 5.157. Jeder der verbliebenen 12 Jets soll bis 2020 insgesamt 6000 Flugstunden (1970 - 2020) erflogen haben. Die ursprüngliche Lebensdauer jeder Zelle hätte 4.500 Flugstunden betragen, das wurde mit Strukturverbesserungen gesteigert. Es ist nicht abwegig zu vermuten, dass sich Österreich nach Außerdienststellung der Saab-105OE auch der "Eurofighter" entledigen wird.


Austria further reduces QRA capabilities

____________________________________________________________

    Ver-Heerende Optik (Kommentar)

    Nun stand der teure Eurofighter wegen der Machenschaften rund um den Kauf ohnedies schon im Kreuzfeuer. Warum gibt ihn das Heer nun medial zum Abschuss frei? Weil jährlich fünf Millionen zu sparen sind - "wichtigste Aufgabe" hin oder her.

    Es überlebe der Sport

    Zwei Tage nach Schmidseders Aderlass kommt nun diese Meldung: Das Bundesheer baut um 15 Millionen Euro eine Biathlonanlage am Truppenübungsplatz Hochfilzen in Tirol. Das ist das Dreifache der Einsparungen beim Eurofighter. Die Jets dürfen also wegen einer Biathlonanlage drei Jahre lang nicht im Normalbetrieb fliegen? Die Sprecherin des Sportressorts, das im Verteidigungsministerium angesiedelt ist, Anja Richter, sagt, man dürfe "nicht Äpfel mit Birnen vergleichen". Außerdem handle es sich um ein militärisches Gelände. Die Investitionen kämen somit dem Truppenübungsplatz zugute. So werde es dort neue Unterkunftsgebäude für die Athleten geben. Sportminister Gerald Klug, der auch Verteidigungsminister ist, lobt die "Synergien zwischen "Sport und Heer". Stimmt. Eurofighter-Piloten mit mehr Tagesfreizeit können künftig zumindest auf Tontauben schießen.


        Biathlonanlage am Truppenübungsplatz Hochfilzen wird um 20 Millionen Euro ausgebaut - Doppelnutzung durch Heer und Sport

        In den Jahren 2016 bis 2018 ist Tirol Austragungsort für vier Weltmeisterschaften. Neben den Biathlon-, den Kletter-, den Rodel- sowie den Bob- und Skeletonweltmeisterschaften finden auch die International Children's Games in Tirol statt. In Vorbereitung auf die Großereignisse investieren Bund und Land Tirol in die Sportinfrastruktur und schaffen ein noch breiteres Angebot sowohl für den Spitzen- als auch für den Breitensport.

        In Hochfilzen, wo 2017 die Biathlon Weltmeisterschaften über die Bühne gehen, präsentierten Sport- und Verteidigungsminister Gerald Klug und LH Günther Platter ein 35,5 Millionen Euro schweres Investitionspaket. "Jede einzelne Investition ist nachhaltig", versichern BM Klug und LH Platter, "denn wir legen Wert darauf, dass die Anlagen nicht nur einmalig für ein Großereignis zur Verfügung stehen, sondern auch für Nachwuchsveranstaltungen sowie für Trainingszwecke der Vereine, Verbände und Schulen genutzt werden können."

        Modernes Biathlonzentrum

        Die Hauptinvestition wird in die Biathlon-Anlagen am Truppenübungsplatz Hochfilzen getätigt: Über 20 Millionen Euro fließen in den Zu- und Umbau des Zentralgebäudes, die Errichtung einer Kleinkaliber-Indoor-Schießanlage und die Schaffung eines Servicebereiches mit Umkleideräumen und Wachskabinen. Außerdem wird die Skirollerbahn verlängert. Bauherr ist die Heeresverwaltung.

        "Wir schaffen in Hochfilzen ein modernes Biathlonzentrum, das den Anforderungen als Austragungsort der WM 2017 gerecht wird", erklärt Klug. 15 Millionen Euro der Investition trägt das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport. Fünf Millionen Euro übernimmt das Land Tirol. "Damit sichern wir den Standort Hochfilzen auch als Weltcuport langfristig ab. Zudem sollen die Anlagen verstärkt auch im Sommer und zu Trainingszwecken diverser Mannschaften genutzt werden", sieht LH Günther Platter weitere positive Auswirkungen.

        Heer und Sport

        "In Hochfilzen wird die Symbiose von Bundesheer und Sport besonders deutlich. Über die Heeresleistungssportzentren sind wir in der Lage, Spitzenleistungen unserer Sportlerinnen und Sportler zu fördern und sportliche Erfolge für Österreich einzufahren. Die Doppelnutzung der Infrastruktur für militärische und für sportliche Zwecke bringt zudem eine optimale Auslastung", sieht Sport- und Verteidigungsminister Gerald Klug eine Reihe von Vorteilen.

        Top-Infrastruktur für Top-Leistungen

        "Wir sind stolz darauf, dass wir den Zuschlag für diese internationalen Sportevents bekommen haben. Tirol ist ein guter Boden für perfekt organisierte Sport-Großveranstaltungen. Wir bieten eine Top-Infrastruktur für Top-Leistungen", freut sich Platter. Sowohl was die sportliche als auch was die touristischen Voraussetzungen anlangt, habe Tirol die besten Voraussetzungen für Sport-Großveranstaltungen. Neben den vielen Freiwilligen bezeichnet Platter das Bundesheer als "Rückgrat" für die Durchführung solcher Veranstaltungen.


        Die Mittel dafür können aber kaum aus dem Verteidigungsetat kommen, denn das Konto Nr. 4642 "Erstellung von Gebäuden, Invest. Aufwand" im Detailbudget 14.02.02.05 Facility Management des Bundesvoranschlags 2014 weist genau 0 EUR für Neubauten u. dgl. aus. Für den Investitionsaufwand bei Sonderanlagen sind nur lächerliche 45.000 EUR eingeplant. Gleiches gilt für das Sportbudget (egal ob 2013, 2014 oder 2015) - nirgends ist von einem Biathlonzentrum für Hochfilzen die Rede.
____________________________________________________________

Hier etwas zum Schmunzeln:

    Nationalrat XVI. GP - 23. Sitzung - 1. Dezember 1983

    Roppert: [...] Dazu einige Fakten, Hohes Haus! Die Saab 1050, die wir verwenden, die derzeit noch fliegt, war nie und wird auch nie ein Flugzeug, das unserer Luftüberwachung voll gerecht werden könnte. Dies ist nicht einmal so sehr der Punkt, den ich herausstreichen möchte. Ich habe gesagt: noch fliegt. Denn wir alle wissen, daß in längstens drei Jahren diese Saab 105 auf Grund von zu erwartender Materialermüdung mit einem Flugverbot belegt werden wird und damit am Boden festgehalten ist. Das System Goldhaube ist also dadurch nur zur Hälfte wirksam. Der aktive Teil fehlt.


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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von stolli » 23. Aug 2014, 22:41

Ähnlich auch der Kärntner Militärkommandant Walter Gitschthaler und sein steirischer Kollege Heinz Zöllner. "Uns fehlen nicht Konzepte, sondern Geld", sagte Gitschtaler in einer Aussendung. Und Zöllner erinnerte daran, dass die von Spindelegger erwähnten - heuer abgezahlten - Eurofighter-Raten ursprünglich nicht vom Bundesheer hätten finanziert werden sollen. "Nun geht man offenbar davon aus, dass das Bundesheer nach Abzahlung der Eurofighter plötzlich dieses Geld übrig hätte", kritisiert Zöllner.






quelle:http://kurier.at/politik/inland/bundesheer-scharfe-kritik-an-finanzminister-spindelegger-fischer-stellt-sich-hinter-militaerfuehrung/81.720.657

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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von Propellix » 29. Aug 2014, 22:01

Der zu erwartende neue Finanzminster Schelling soll angeblich ein ausgeprägter Gegner des Berufsheeres sein und unkonventionelle Ansätze bevorzugen; ich vermute einmal das die Jet-Flieger damit noch heuer eingestellt wird. Auch die Flächenfliegerei nützt der Miliz nichts, und könnte möglicherweise aufgegeben werden. Bei den Hubschraubern wird vielleicht alles ersatzlos abgestellt, wo nicht zumndest ein Jägergruppe hineinpasst.
Dafür haben wir sicher bald dreimal soviele Militärmusikzüge und üppigst besetzte Militärkommanden. Weil die sind der ÖVP ja wichtig, den Totengräbern des einsatzorientierten Bundesheeres
Budget eher wohl so in Richtung unter 1 Mrd.
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von theoderich » 29. Aug 2014, 23:08

Ich kenne von Schelling nur eine Aussage bezüglich Bundesheer:

    "Irgendwann holen dich die Versäumnisse ein" (28. April 2014)

    Sie selbst haben für das Regierungsprogramm die Kapitel Finanzen, Steuern und Pensionen mitverhandelt?

    Schelling: Ja, und deswegen sage ich es einmal vorsichtig: Übertrieben mutig ist die Politik mit Reformen nicht. Es müsste ausgabenseitig viel passieren. Was mich aber am meisten stört, ist, dass wir immer nur über Strukturen reden und nie über die strategischen Ziele. Beispiel Bundesheer: Da fragen wir nicht, was soll die grundsätzliche Aufgabe sein, sollen wir in den Krieg ziehen oder für Katastrophenschutz bereitstehen, sondern da fragen wir gleich einmal nach der Wehrpflicht. Beispiel Lehrer: Wir diskutieren nicht die Bildungsreform, wir diskutieren das Lehrerdienstrecht. Wir fangen immer an der falschen Seite an.


Und in diesem Punkt hat er völlig recht. Aber ich erwarte mir vom wahrscheinlich neuen Finanzminister keine Wunder.

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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von Weinviertler » 30. Aug 2014, 06:58

Hallo Leute!

Ein Tipp für den neuen Herrn Minister: Sicherheitsstrategie lesen!


Beste Wünsche und kameradschaftliche Grüße

Weinviertler

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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von theoderich » 07. Sep 2014, 19:42

Kein Geld: Bundesheer kann nicht mehr helfen

Verunsichert verließen auch hochrangige Militärs die letzte Kommandantenbesprechung im Ministerium. Dort erfuhren sie, dass der Eurofighter Mitte 2015 gänzlich stillgelegt werden muss. Als nächstes folgen wegen Ersatzteilmangels die hochmodernen Black Hawk. In wenigen Jahren liegen 80 Prozent der vorhandenen Helikopter-Flotte am Boden. Das ist beunruhigend angesichts einer Meldung aus Libyen, wonach Dschihadisten einer libyschen Airline elf Passagier-Jets gestohlen haben. Die Flieger sollen offenbar für Terrorangriffe umgerüstet werden.

Menschenrechte

Volksanwalt Peter Fichtenbauer ist "hochgradig alarmiert" und sieht in der Situation eine Serie von Rechtsbrüchen. Er will deshalb amtswegige Prüfverfahren einleiten.



Es wäre interessant, wie das in der Schweiz gesehen wird:

    Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraumes
    Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats Galladé 12.4130 vom 12. Dezember 2012


    vom 27. August 2014

    Wahrung der Lufthoheit

    Zur Wahrung der Lufthoheit wird die Luftwaffe weiterhin den Luftpolizeidienst durchführen. Derzeit ist sie nur zu den normalen Flugbetriebszeiten oder nach Vorbereitung in der Lage, mit Kampfflugzeugen im Luftpolizeidienst zu intervenieren. In Zukunft soll das rund um die Uhr möglich sein. Es ist vorgesehen, an einem Standort permanent zwei bewaffnete Einsatzflugzeuge rasch abrufbereit verfügbar zu halten, um einen Luftpolizeieinsatz jederzeit durchführen zu können. Weil dazu nicht nur zusätzliche Piloten, sondern auch Bodenpersonal wie Mechaniker, Flugverkehrsleiter und Unterstützungs-personal der Führungsunterstützungsbasis und der Logistikbasis der Armee rekrutiert und ausgebildet werden müssen, wird die stufenweise Realisierung bis 2020 dauern.

    In Zeiten von erhöhten Spannungen und konkreten Bedrohungen soll die Luftwaffe während mehreren Wochen zwei oder vier Kampfflugzeuge in der Luft zur Intervention innerhalb von wenigen Minuten bereit halten können; dies nach einer Vorbereitungszeit von maximal zwei Wochen und mit der Unterstützung durch die Miliz. Dazu muss sie über mehr als bloss 32 geeignete Kampfflugzeuge verfügen, insbesondere um die Durchhaltefähigkeit sicherstellen zu können. Mit Fliegerabwehrmitteln schützt sie zusätzlich wenige Schlüsselobjekte oder -räume.

    5.1 Zusammenarbeit im Einsatz

    Abkommen mit Nachbarstaaten

    Zur Zusammenarbeit bei der Wahrung der Lufthoheit gegen nichtmilitärische Bedrohungen bestehen Verträge mit Frankreich (2004), Italien (2006), Deutschland (2007) und Österreich (2008).56 Alle vier Abkommen sehen den Austausch des Luftlagebilds vor [Dabei handelt es sich um ein Luftlagebild, das mit militärischen Primärradar- und Sekundärradarsystemen erzeugt wird und auch nicht-kooperierende Luftfahrzeuge enthält. Zivile Betreiber, wie etwa die Firma Skyguide, betreiben hauptsächlich Sekundärradarsysteme, die nur kooperierende Luftfahr-zeuge erfassen, d.h. Flugobjekte, die sich mittels Transpondergerät zu erkennen geben wollen und können. Funktioniert das Transpondergerät nicht oder will ein Luftraumbenutzer sich nicht zu erkennen geben, empfangen Sekundärradarsysteme keine Signale.]. Die Verträge mit Frankreich und Italien gestatten zudem luftpolizeiliche Massnahmen über dem jeweiligen Partnerland (also aus Sicht der Schweiz über Frankreich oder Italien) gegen nicht-kooperierende zivile Luftfahrzeuge [Konkret kann ein Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe ein nicht-kooperierendes ziviles Luftfahrzeug unter französischer Führung auf einen neuen Kurs oder auf einem Flugplatz in Frankreich zur Landung zwingen, inklusive Abfeuern von Warnschüssen.]. Auch der Vertrag mit Deutschland ermöglicht es militärischen Luftfahrzeugen, zur Informationsgewinnung den Luftraum des jeweils anderen Lands zu nutzen. Er lässt aber keine weiteren Eskalationsstufen wie Warnschüsse oder die Erzwingung einer Landung zu. Der Vertrag mit Österreich geht am wenigsten weit; er beschränkt sich im Wesentlichen auf den Austausch des Luftlagebilds. Trotz dieser Einschränkung hat sich die Zusammenarbeit mit Österreich während des jährlichen World Economic Forum bewährt.


theoderich
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von theoderich » 12. Nov 2014, 06:06

Flugstundenkürzung bei der Luftraumüberwachung (2375/J)

1. Welche konkreten Einsparungen erhofft man sich durch die Kürzung von Flugstunden bei der Luftraumüberwachung?

2. Ab welchem genauen Zeitpunkt sollen Flugstunden der Eurofighter und der Saab 105 gekürzt werden?

3. Wie bewerten Sie als Bundesminister für Landesverteidigung und Sport die Reduktion der Flugstunden hinsichtlich einer einwandfreien Luftraumüberwachung zur Wahrung der Lufthoheit?

    Zu 1 bis 3:

    Im Rahmen der Budgetkürzungen im Bereich des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport mussten unter anderem auch Maßnahmen hinsichtlich der zu erbringenden Flugstundenanzahl für die Luftfahrzeuge Saab 105 Ö (Reduktion um 400) und Eurofighter „Typhoon“ (Reduktion um 370) gesetzt werden. Die konkreten Einsparungen ergeben sich aus dieser Reduktion. Auf die Durchführung der aktiven Luftraumüberwachung und die Flugsicherheit hat die Anzahl der Flugstunden keinen Einfluss. Diese Maßnahmen erstrecken sich über das ganze Jahr, beginnend mit April 2014.


    Das bedeutet, dass jeder "Eurofighter"-Pilot (1.130 Flugstunden ab 2015; 14 Piloten + 2 Piloten in Ausbildung) nur noch auf höchstens 70 Flugstunden pro Jahr kommen darf! Und das hat wiederum zur Folge, dass - wie bisher schon - nur eine stark eingeschränkte Einsatzbefähigung (60 Flugstunden pro Jahr und Pilot) möglich sein wird. Für die volle Einsatzbefähigung sind 110 Flugstunden je Pilot vorgeschrieben, die Grundbefähigung ohne Einsatzfähigkeit erfordert jährlich 50 Flugstunden ...

      Verordnung des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport über Militärluftfahrt-Personalausweise (Militärluftfahrt-Personalverordnung 2012 – MLPV 2012)

      Grundbefähigung

      § 11. (1) Die Grundbefähigung ist die Befähigung, Militärluftfahrzeuge eines bestimmten Typs im Fluge nach Sichtflugregeln bei Tag sowie den dazu erforderlichen Sprechfunkverkehr zu führen.

      [...]

        3) Für den Erhalt der Gültigkeit der Grundbefähigung sind die nach dem jeweiligen Stand der Technik und den militärischen Erfordernissen erforderliche Flüge mit, nach Typ des Militärluftfahrzeugs differenziert, mindestens 40 bis 60 Flugstunden pro Jahr als verantwortlicher Militärpilot oder unter Aufsicht eines Militärfluglehrers im Rahmen der Einsatzmilitärpilotenausbildung im Fluge einschließlich der erforderlichen Überprüfungsflüge zu absolvieren. Bei Militärluftfahrzeugen, für die eine Doppelbesatzung zwingend vorgeschrieben ist, sind die Flugzeiten des zweiten Militärpiloten (Co-Pilot), unter Aufsicht eines verantwortlichen Piloten (Captain), auf die Flugzeiten als verantwortlicher Militärpilot anzurechnen. Auf die, nach Typ des Militärluftfahrzeugs differenzierten, 40 bis 60 Stunden als verantwortlicher Militärpilot können nach dem Kalkül des § 1 Abs. 3 bis zu 20 Flugstunden auf Simulatoren angerechnet werden. Im Falle einer mehr als dreimonatigen dienstlichen Fortbildungsmaßnahme kann das Stundenerfordernis für den jeweils betroffenen Militärpiloten unter Berücksichtigung des Qualitätsmaßstabes nach § 1 Abs. 3 um drei Prozent pro Monat herabgesetzt werden.

      Erweiterungen der Grundbefähigung

      § 12. [...]

        (5) Die Befähigung „Instrumentenflug“ ist die Befähigung, Instrumentenflüge mit Militärluftfahrzeugen eines bestimmten Typs durchzuführen. Voraussetzungen für die Eintragung dieser Erweiterung sind jedenfalls

          1. mindestens 200 Gesamtflugstunden,

          2. die Absolvierung eines Ausbildungsprogrammes mit mindestens 40 Flugstunden und

          3. die Ablegung einer Prüfung mit einem theoretischen und einem praktischen Prüfungsteil.

        Im Falle der Z 1 dürfen bis zu 40 Stunden auf einem in Betracht kommenden Flugsimulator angerechnet werden. Im Falle der Z 2 dürfen bis zu 20 Stunden auf einem in Betracht kommenden Flugsimulator durchgeführt werden. Im Falle der Z 3 dürfen Teile des theoretischen und praktischen Prüfungsteils in einem von der Prüfungskommission nach § 5 festzulegenden Umfang auf einem in Betracht kommenden Flugsimulator durchgeführt werden.

      [...]

        (11) Für den Erhalt der Erweiterungen der Grundbefähigung sind folgende Kriterien zu erfüllen

          1. für die Typenerweiterung zehn Flugstunden pro Jahr als verantwortlicher Militärpilot und zwei Handhabungsprüfungen im Abstand von maximal sechs Monaten,

          2. für die Befähigung „Nachtsichtflug“ drei Flugstunden bei Nacht unter Sichtflugregeln und zehn Nachtlandungen pro Jahr,

          3. für die Befähigung „Kunstflug“ zwei Kunstflüge pro Jahr,

          4. für die Befähigung „Schleppflug“ zwei Schleppflüge pro Jahr,

          5. für die Befähigung „Instrumentenflug“ zwei Instrumentencheckflüge pro Jahr im Abstand von maximal sechs Monaten, bei mehreren Typen ist nur ein Checkflug pro Typ und Jahr erforderlich,

          6. für die Befähigung „Militärfluglehrer“ die nachweisliche Tätigkeit als Militärfluglehrer,

          7. für die Befähigung „Militär-Instrumentenfluglehrer“ die nachweisliche Tätigkeit als Militär-Instrumentenfluglehrer,

          8. für die Einsatzpilotenbefähigung die nachweisliche Tätigkeit als Einsatzpilot und

          9. für die Abnahmepilotenbefähigung die Innehabung einer Befähigung nach Abs. 8.


4. Wurden bereits Flugstunden, welche zur Luftraumüberwachung gedient hätten, gekürzt?

5. Wenn ja, wie viele und über welche Gebieten?

    Zu 4 und 5:

    Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft sind keine Flugstunden erforderlich. Die Durchführung der aktiven Luftraumüberwachung bedeutet im Wesentlichen das Bereithalten einer Alarmrotte am Boden sowie anlassbezogene Einsatzflüge nach Alarmstart.

6. Gibt es bereits konkrete Verhandlungen, über eine Festlegung einer zeitlichen Begrenzung dieser Maßnahme?

7. Wenn ja, wie weit sind diese Verhandlungen gediehen?

8. Wenn nein, warum nicht?

    Zu 6 bis 8:

    Die diesbezüglichen Planungen sind derzeit in Bearbeitung.


Eurofighter-Piloten droht der Jobverlust (2377/J)

    Einleitend ist festzuhalten, dass Eurofighter-Piloten auf Grund der sehr hohen physischen Belastungen je nach körperlicher Konstitution vom Flugdienst abgezogen, aber weiterhin im Fachbereich verwendet werden. Dies war seit Einführung des Eurofightersystems bisher bei sechs Piloten der Fall.

1. Sind Sie über die aktuelle Situation der vier Eurofighter-Piloten informiert?

2. Wenn ja, seit wann?

3. Wie lange sind die vier Eurofighter-Piloten beim österreichischen Bundesheer beschäftigt?

4. Wie lange sind die vier Flugzeugführer als Eurofighter-Piloten beschäftigt?

5. Wie hoch waren die jeweiligen Gesamtausbildungskosten der vier Eurofighter-Piloten?

    Zu 1 bis 5:

    Ja. Die Piloten sind seit März 1990 bzw. Mai 1991 im Ressort, als Eurofighter-Piloten werden sie seit 2007 bzw. 2008 verwendet. Aufgrund der individuellen und langjährigen Ausbildungslaufbahnen ist eine spezifizierte Kostenzuordnung nicht möglich.

6. Gibt es bereits Verhandlungen, über die Verträge der oben genannten Piloten?

7. Wenn ja, wie weit sind diese gediehen?

8. Wenn nein, warum nicht?

9. Für den Fall, dass die Verträge nicht verlängert werden: Gibt es Alternativpläne, um die vier Piloten entsprechend ihrer Ausbildung und ihren Befähigungen einzusetzen?

10. Wenn ja, welche Alternativpläne gibt es?

11. Bis wann ist mit einer Entscheidung über die Zukunft der vier Eurofighter-Piloten seitens des österreichischen Bundesheeres zu rechnen?

    Zu 6 bis 11:

    Wie einleitend erwähnt, werden im Falle des Abzugs von Piloten vom Flugdienst, diese in einschlägigen fliegerischen Fachfunktionen weiterverwendet.

theoderich
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von theoderich » 09. Jan 2015, 11:40

Luftraumüberwachung heuer auf Sparflamme

Ab dieser Woche trainiert das Heer für die Luftraumsicherungs-Operation mit dem Namen „Daedalus 15“. Das Budget dafür fällt wegen der Sparmaßnahmen beim Bundesheer allerdings bedeutend geringer aus. Während man bisher jedes Jahr eine halbe Million Euro für die Luftraumüberwachung ausgab, werden es heuer zwischen 300.000 und 350.000 Euro sein, sagt Oberstleutnant Edgar Strasser: „Die Sparmaßnahmen greifen natürlich überall.“

Die Kostenreduktion will man durch den Einsatz von weniger Personal, weniger Luftfahrtzeugen und einem geringeren Überstundeneinsatz erreichen. Insgesamt werden 1.000 österreichische Soldaten im Einsatz sein, davon etwa 350 in Vorarlberg.

In Hohenems stehen diesmal zwei Hubschrauber bereit, ein „Black Hawk“ und der Notarzt-Helikopter „Alouette 3“. Wie in den vergangenen Jahren wird der österreichische Luftraum an der Grenze zur Schweiz über Tirol und Vorarlberg auch von Eurofightern abgeflogen. Schon in den kommenden Tagen soll es soweit sein. Sechs Eurofighter werden dafür abgestellt, die jeweils paarweise fliegen werden, erklärt Strasser.



Luftraumsicherungsmaßnahmen anlässlich des World Economic Forum WEF 2015 in DAVOS/Schweiz



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Zuletzt geändert von theoderich am 10. Jan 2015, 14:02, insgesamt 2-mal geändert.

Maschin
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Re: 12 "Eurofighter" und weitgehendes Aus für "Goldhaube"?

Beitrag von Maschin » 09. Jan 2015, 18:37

...
Zuletzt geändert von Maschin am 26. Jun 2016, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

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