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BeitragVerfasst: 21. Mai 2014, 08:31 

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ALLES vom Oberstleutnant aufwärts denkt nur an "die Hose" wegen der Pension. Den Generalstäblern ist ALLES EGAL außer ihrer Pense.
Man sollte sich bewußt sein, dass in diesem Forum Idealisten unterwegs sind und im ÖBH sitzen Verwaltungsbeamte; dort wo man sie hinstellt, tun sie was befohlen ist.
In ihrer gesamten Sozialisierung kam NIE vor, dass die Politik ihre Organisation einmal so an die Wand fahren würde, dass so etwas wie Ungehorsam einmal notwendig werden könnte; es galt und GILT das Primat der Politik.
Angesichts dieser Budgetsituation wäre in jedem anderen Land bereits ein Militärputsch in Vorbereitung. Aber unsere Offiziere sind eben keine Militärs sondern UNKÜNDBARE BEAMTE; wer die Füße stillhält, darf mit 60/70/80% Letztbezug in Pension gehen. So macht die Politik die Offiziere mundtot.
Und die Jahre unter Darabos haben das ihre dazu beigetragen.

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BeitragVerfasst: 21. Mai 2014, 22:18 

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Also bitte mal wieder runterkommen: So unbefriedigend die Situation ist, aber einem Militärputsch das Wort reden ist jetzt wirklich daneben.


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BeitragVerfasst: 22. Mai 2014, 21:10 

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Ich bin da der gleichen Meinung wie em.
Da bei den Personalkosten kaum eingspart werden kann, ein neues Dienstrecht ist ja nicht in Sicht und die Militärkommanden kann man auch nicht so einfach abschaffen, kann nur bei den Betriebskosten eingespart werden, nur hier wird an der falschen Stelle gespart!
Die eine Möglichkeit wäre massiv bei den Standorten einzusparen.
Eine jede Kaserne oder Fliegerhorst muß bewacht und geheizt werden, braucht Strom und Wasser, Abwassergebühren, Instandhaltungskosten. Hier müssten sich doch Millionen einsparen lassen.
Natürlich wird man dann sagen, daß in den verbleibenden Kasernen neue Unterkünfte gebaut werden müßten - weiß nicht was langfristiger billiger ist - ein Unterkuntsgebäude bauen oder eine Kaserne erhalten.

Weniger Standorte würde auch weniger Rekruten bedeuten. Deshalb hoch mit den Tauglichkeitskriterien und Reduktion der ET auf 3, dafür nur Vollkontingente.

Aus Hörsching hört man zur Zeit, daß die Herkules auch dem Sparstift zum Opfer fallen soll - wie wäre es, die Militärmusik in Hörsching bzw. in Ö aufzuösen - davon redet aber keiner. Eine Militärmusik, die Garde, muß in Ö doch reichen.

Welchen milit. Sinn haben die Hubschrauberstützpunkte Klagenfurt und Schwaz? Sicher keinen.

Falls man wirklich die 105 nächstes Jahr stilllegt, hätten die s-70 und kiowas Platz in Hörsching. Das hätte den Vorteil, daß Hörsching zentraler liegt als Lale. Wieder Geld gespart. Ein etwaiger Nachfolger der Al-3 hätte wahrscheinlich auch in Zeltweg Platz. Ansonsten muß man halt das Museum rausräumen.

Warum leistet sich das Bundesheer zwei reduzierte PzBat auf zwei Standorten? Eines auf einem Standort, wieso geht das nicht? Wieso hat das Bundesheer fünf versch. Kettenfahrzeuge - ein oder zwei auf Leopard und Ulan wäre billiger.

Kein Politiker spricht mehr von der Landesverteidigung sondern nur mehr vom Katastrophenschutz - wieso hat dann das Bundesheer gleich viele Pi.-Bat. wie Artilleriebat.? Die Miliz PiKp haben nicht einmal genug Fahrzeuge und Gerät.

Irgendwie habe ich die leise Ahnung, daß die Herrschaften im Generalstab oder im Ministerium alle schon weltfremd sind und keine Ahnung mehr haben, was draußen bei der Truppe geschieht.


Zuletzt geändert von iceman am 22. Mai 2014, 21:48, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22. Mai 2014, 21:30 

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Die Militärmusiken usw kannst du nicht auflösen, wegen dem österreichischen Föderalismus, denn jeder Landeshäuptling braucht ja seine kleine Mini-Garde.


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BeitragVerfasst: 22. Mai 2014, 21:36 

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In jdem Ort in Ö gibt es Blasmusikkapellen - die spielen alle kostenlos zu Ehren der Landeshauptleute auf.


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BeitragVerfasst: 22. Mai 2014, 22:23 

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innsbronx hat geschrieben:
Also bitte mal wieder runterkommen: So unbefriedigend die Situation ist, aber einem Militärputsch das Wort reden ist jetzt wirklich daneben.

In Thailand geht´s ja auch. Bevor der Bürgerkrieg losbrach, hat das Militär halt die Notbremse gezogen.
Bloß wir werden bald kein Militär mehr haben, dass bei Bedarf ebensolches leisten kann. Jedoch wäre solches mit unseren Beamtenschädeln eh´ nicht zu machen.
Und wenn der Herr Spindelegger meint, bei 1,9 Mrd. Budget können € 45 Mio. ja nicht so ein Problem sein, dann sollte man ihm das Problem einmal drastisch vor Augen führen.
Wahrscheinlich wirklich eindringlich wäre es, alle Vertragsbediensteten vor die Tür zu setzen; dann müssten die Unteroffiziere wieder deren Aufgaben übernehmen. Spätestens dann hat der Spindi den Herrn Neugebauer an der Backe; viel Spaß mit dem dann.

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BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 07:38 
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Was redest du hier Propellix? Meinst du ernsthaft man braucht eine starke Armee um bei zivilen Unruhen mal schnell zu Putschen?

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BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 08:02 

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Milizler hat geschrieben:
...Meinst du ernsthaft man braucht eine starke Armee um bei zivilen Unruhen mal schnell zu Putschen?

Man braucht Leute, die initiativ werden, wenn es notwendig ist. Kann ich beim derzeitigen "Gold Brass" nicht erkennen. Der Commenda ist sicher kein Entacher.
Sich immer nur dem Diktat der Politik zu fügen, ist billig. Aber da sich das Offizierskorps nicht einig ist, wird jeder, der den Mumm hat, aufzubegehren, durch irgendeinen windelweichen Parteisoldaten ersetzt. So wird das nichts mehr, und es wäre wirklich besser den ganzen Laden einfach abzudrehen.
Denn in der Meining der MEHRHEIT der österr. Bevölkerung braucht man den Blödsinn eh´ nicht.

Irgendwie sehen das jene in Bosnien, die gerade von Helis des Bundesheeres aus den Fluten gerettet wurden, wahrscheinlich anders...

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BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 08:20 

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Milizler hat geschrieben:
Was redest du hier Propellix? Meinst du ernsthaft man braucht eine starke Armee um bei zivilen Unruhen mal schnell zu Putschen?


Zivile Unruhen kommen ja nicht von irgendwo her und haben ihre guten Gründe!

Die Armee ist da um die Bürger und den Staat an sich zu schützen, nicht die Politiker!
Die Politik hat die militärische Führungsriege mit dem Beamtenstatus und der Gewerkschaft von sich abhängig gemacht und somit wird sich nichts ändern solange das so bleibt!
Da man den Beamtenstatus als Politiker nicht reformieren kann ohne seine politische Karriere zu zerstören, hilft nur die Nullung oder komplette Umstellung auf ein Minimundus Berufsheer mit ~7000 Soldaten und ~5000 VBs und das wird ja offensichtlich derzeit angepeilt.
Das sehen hier wohl ein paar etwas anders?

Und ja ich bin mittlerweile auch dafür dass man als Erstmassnahme mal den Laden ewtas abdreht, alle VBs mal auf die Strasse setzt, viele der alten Vizes zwangspensioniert und abwartet was passiert.
Aber das wäre für Österreich wohl zu unsozial...Fakt ist dass es sich der Generalstab und viele andere schon richten werden können, egal wie.


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BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 19:54 

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Bin da ganz deiner Meinung: VBS reduzieren, Aufgaben an die Beamten übertragen, GWD nach hause schicken, Standorte reduzieren. Das Bundesheer hätte dann für seine Verhältnisse genug Geld.
Das derzeitge tam-tam könnte man sich somit ersparen.


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BeitragVerfasst: 23. Mai 2014, 21:41 

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Beiträge: 3393
Während ich davon rede quasi in den Streik zu gehen indem man die Politik mit harten Massnahemn zwingt etwas zu tun, redest du dem Klug nach dem Mund, denn genau das was du mit "damit haben sie dann genug Geld" sagst, ist das was die Politik will, nichts Anderes.
Im Prinzip sagen die "ihr habt 1.8 Mrd. und keinen Cent mehr - schauts selbst wie ihr damit auskommts."

Es ist einfach klar dass man nicht gewillt ist mehr Geld ranzuschaffen, also muss man das Bundesheer nach dem Budget ausrichten indem man Fähigkeiten abbaut und bei allen Teilstreitkräften schrumpft.
Und das wird anstatt grundlegender Reformen des Dienstrechtes mit mittelfristiger Abschaffung der Beamten auch passieren - treffen wirds die Luftstreitkräfte da man am Boden eh kaum noch was ausser der Kette nehmen kann - ob das der Commenda macht - wohl kaum..
Und die GWDs schick ich sicher NICHT nach Hause, die behalte ich 8-12 Monate - was natürlich eine politische Entscheidung und somit Selbstmord wäre, andererseits hat man dafür gestimmt, also sollte man das auch richtig machen.


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BeitragVerfasst: 24. Mai 2014, 20:03 

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ein weiteres TT.com Interview mit Brigardier Gruber

Zitat:
Wien – Brigadier Karl Gruber hat für die Luftstreitkräfte des Bundesheeres gerade erst eine massive Kürzung von Treibstoffkontingenten und Flugstunden verordnet. Doch schon drohe die nächste Kürzung, berichtet der Leiter des Teilstabs Luft im Streitkräfteführungskommando im Gespräch mit der TT. Die Folgen seien drastisch, warnte er – bis hin zu Einschränkungen der Katastrophenhilfe, bei der die Militärhubschrauber oft unverzichtbar sind. Vor allem aber kritisierte Gruber angesichts zu kurzfristiger Vorgaben die politische Führung. „Panikmaßnahmen“ könnten zu Entscheidungen führen, die sich später als falsch herausstellen.

„Man wirft uns vor, falsche Maßnahmen zu setzen. Aber wir haben gar keine Chance, vernünftigere zu treffen“, sagte der Brigadier. Und weiter: „Die Politik treibt uns vor sich her. Sie dreht am Geldhahn und am Planstellenhahn und schaut zu, was passiert. Und das mit unzumutbaren Planungszeiten.“ Spielraum für Einsparungen gebe es keinen mehr: „Faktum ist, dass wir derzeit mit jeder Maßnahme Fähigkeiten vernichten.“

Wie berichtet, hat Gruber bereits die Zahl der Jetpiloten reduziert. Ab Juli muss er darüber hinaus die Betriebsstunden der Luftraumüberwachung kürzen. Derzeit gilt die Einsatzbereitschaft sieben Tage in der Woche von acht bis 20 Uhr, im Winter kürzer.

Für den neuen Einsatzplan wartet er aber noch auf Vorgaben von seinen Vorgesetzten. Entweder würden die Einsatzstunden generell gekürzt – tageweise etwa – oder indem die Wochenenden eingespart werden. Möglich wäre auch, die Luftraumüberwachung auf Zeiten von Großereignissen zu konzentrieren.

Andere Folgen des Sparprogramms würden überhaupt aber erst später spürbar – beim nächsten Katastropheneinsatz etwa. Nicht nur der Treibstoff begrenze die Einsatzfähigkeit, auch die Überstundenkontingente. Gruber: „Man wird schon ein paar Hubschrauber sehen. Aber es werden nicht mehr so viele sein. Und sie werden nicht mehr so lange durchhalten können. Und um 16 Uhr werden wir der Behörde erklären müssen, dass niemand mehr fliegen kann, auch wenn noch Menschen abzuholen wären.“


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BeitragVerfasst: 25. Mai 2014, 19:25 
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BeitragVerfasst: 08. Jun 2014, 14:07 

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Beiträge: 2
Tja das Problem ist immer das gleiche,
die Politiker können nicht wirtschaften und ausbaden müssen es andere.
ein Flugzeug anzuschaffen ohne die Erhaltungskosten mit einzurechnen ob wir uns das auch leisten können ist ungefähr so wie wenn man sich einen Ferrari kauft und die Versicherung und den Sprit dafür nicht leisten kann. Anschaffen ist das eine erhalten das andere.
Man könnte ja den Luftraum auch mit PC 7 überwachen das wäre günstiger und für die langsamen Privat Maschinen für die Eurofighter und Saab generell zu schnell sind ausreichend. Und die 105 er und EF müssten halt für die schnelleren einsatzbereit bleiben.
Aber es wäre auch günstiger und in Anbetracht der Erhaltungskosten ein anderes Flugzeug zu kaufen. Aber durch die geschickten Nachverhandlungen wodurch wir ein Tranche 1 Modell erworben haben besitzen wir einen unverkäuflichen EF den so sicher keiner haben will.
Gr stone


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BeitragVerfasst: 08. Jun 2014, 16:14 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
Beiträge: 1013
Naja, einen neuen Abfangjäger kaufen, das würde einen Rattenschwanz nach ziehen: neue Ausschreibung starten, Bieter einladen, Piloten und Wartungspersonal umschulen, Fligerwerft umbauen.
Der mediale Trommelwirbel wäre enorm, man müßte das der Bevölkerung als günstigste Lösung verkaufen.
Zudem müsste man die EF loswerden, der Nachfolger müßte dann eine absolute Billigvariante wie eine M-346 oder T-50 sein, etwas anderes eine Klasse höher wird es sicher nicht spielen.
Vielleicht haben die Italiener an unseren EF Interesse wenn man ihnen die M-346 abkauft, oder die Engländer mit den Hawks.


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