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BeitragVerfasst: 19. Jan 2014, 23:13 

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Das Bundesheer wollte 24, der Scheibner 12 und der Grasser hat für 9 + 3 sein ok gegeben.
Das Problem ist nicht nur Wien, sondern jeder Landesfürst, die picken ja förmlich auf jeder ihrer Kasernen.


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BeitragVerfasst: 20. Jan 2014, 09:25 

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Maschin hat geschrieben:
...Ich sehe das größte Problem was unser Land hat heißt einfach nur WIEN!!!!

Genau; Bundesländer an die Macht!
Wien?!? Warm abtragen, einplanieren und gut ist´s.

Offenbar ist das BH selbst SEHR daran interessiert, die Eurofighter loszuwerden. Bloß was dann? Nix?
Na gut, der Austro Control ist´s dann wahrscheinlich wurscht, solange die ganzen NATO-Flieger alle einen Flugplan abgeben. Ob die dann eine diplomatische Freigabe haben, unser Land mit Außenlasten am direkten Weg in den Einsatz überfliegen oder nicht, ist denen dann gleich. Aber ob das mit unserer obsoleten "Neudralidäd" vereinbar ist? Ob das mit unserem angeblichem Selbstverständnis als souveräner Staat vereinbar ist?

Und bevor da jetzt einer argumentiert, Luxemburg hat auch keine LRÜ, Liechtenstein auch nicht und was Slowenien hat, ist ein Witz.
Die LRÜ für Luxemburg wird von Belgien mitgemacht, Lichtenstein hat einen Vertrag mit der Schweiz und Slowenien wird von Italien oder den USA aus Aviano mitgemacht.
JEDER souveräne Staat hat eine LRÜ; nur wir halt dann nicht mehr.
Naja, der letzte beim ÖBH möge dann bitte das Licht abdrehen...
Was ist das nur für ein Staat? Gar keiner...

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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 09:42 

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Propellix hat geschrieben:
Maschin hat geschrieben:
...Ich sehe das größte Problem was unser Land hat heißt einfach nur WIEN!!!!

Genau; Bundesländer an die Macht!
Wien?!? Warm abtragen, einplanieren und gut ist´s.


Ich als Tiroler bin da sofort dabei, wir haben eh zu wenig Parkplätze, am besten gleich das Burgenland mit damit die Russen schon mal ihre T-90 dort parken können wenn der Darabos grünes Licht gibt.
Ach so, warte, die brauchen eh nur noch den Gashahn abdrehen, sorry.

Abgesehen davon - wieso einen Bundesrat, 9 Landtage und 9 Militärkommanden erhalten?

Propellix hat geschrieben:
Na gut, der Austro Control ist´s dann wahrscheinlich wurscht, solange die ganzen NATO-Flieger alle einen Flugplan abgeben. Ob die dann eine diplomatische Freigabe haben, unser Land mit Außenlasten am direkten Weg in den Einsatz überfliegen oder nicht, ist denen dann gleich.


Seit 1. Oktober 2013 hat die Austro Control mit militärischen Überflügen nichts mehr zu tun - LEIDER!
Und NATO Jets haben von jeher mit scharfer Munition unser Land überflogen und direkt im Einsatzland abgeworfen insofern es eine UN Resolution gab, siehe Libyen - und gab es keine wurden sie eben in Aviano oder auf Zypern oder in der Türkei aufmunitioniert.
Mehr als "nichts wird besser" sage ich dazu nicht.

Propellix hat geschrieben:
Slowenien wird von Italien oder den USA aus Aviano mitgemacht.


Nein, seit neuesten von den Ungarn, was ja der bessere Witz ist.


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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 10:06 

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Dr4ven hat geschrieben:
Seit 1. Oktober 2013 hat die Austro Control mit militärischen Überflügen nichts mehr zu tun - LEIDER!


Das kann man so nicht sagen. Anprechpartner ist jetzt offiziell das BMLVS, die auch die Clearance erteilen dürfen. Die Regeln und Vorschriften für diese Flüge legt aber die Austro Control fest. Unter bestimmten Vorraussetzungen muss die Clearance beim BMI eingeholt werden.


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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 10:17 

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I-Tüpferl Reiter.. :-)

Mit dem BMI höchstens wenns Flüge und/mit Landungen im Inland gibt.

Seit 1.Oktober 2013 haben die Antragsteller in den Botschaften mit der AC absolut nix mehr zu tun, der gesamte Schriftverkehr rennt via MOD/Attaché Abteilung, Aussenamt und EZ Luft.
Intern herrscht da natürlich Austausch, muss es ja, davon ist man aber als Antragsteller unberührt, endet aber immer in einer zusätzlichen zeitlichen Verzögerung was es nicht leichter sondern komplizierter macht.
Typisch Österreich eben.


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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 11:17 

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Wir sind hier wieder OT aber wen es interessiert, der kann die Details im AIP SUP 011/13 nachlesen:

http://www.austrocontrol.at/jart/prj3/a ... _11_en.pdf

Das Military Control Center befindet sich übrigens bei der AustroControl in der Schnirchgasse.


Zuletzt geändert von Raveman am 21. Jan 2014, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 11:19 

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Dr4ven hat geschrieben:
I-Tüpferl Reiter.. :-)

Mit dem BMI höchstens wenns Flüge und/mit Landungen im Inland gibt.

Seit 1.Oktober 2013 haben die Antragsteller in den Botschaften mit der AC absolut nix mehr zu tun, der gesamte Schriftverkehr rennt via MOD/Attaché Abteilung, Aussenamt und EZ Luft.


Genaues dazu HIER!
Und bevor da einer blöd fragt: "Operativ" heißt ATC-seitig, sprich Transponderausstattung, Funkausstattung (UHF/VHF/8.33kHz, etc.)

Aber das meinte ich gar nicht; jeder ausländische Militärflug erhält eine FPN (Flight Permission Number). Diese wird im Flugplan im Feld 18 vermerkt. Weiters tragen solche Flüge bei der Flugart ein M im Flugplan. Dadurch wird der Flug in eine Queue gestellt, und ein Mitarbeiter der ACG checkt diesen mit der FPN-Liste des betreffenden Tages gegen.
Fehlt diese FPN gibt er den Flugplan nicht frei, und der Flug kann abgewiesen werden.

Und jetzt kommt´s: Ohne österr. Abfangjäger fliegt der einfach ein, und der Fluglotse serviciert den wie jeden anderen zivilen Flug. Mit AJ wird er ihn darauf hinweisen, dass er im Fall des Einfluges ins Bundesgebiet Besuch bekommen wird.

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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 11:27 

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Oder er meldet sich gar nicht bei der ATC, gibt auch keinen Flugplan auf und fliegt einfach durch. Alles schon passiert.


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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 12:02 

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Propellix hat geschrieben:
Genaues dazu HIER!


Na eben nicht, das ist veraltet, Raveman hat den richtigen Link mit den aktuellen Anforderungen die auch so stimmen und dort seht ihr auch die Word/pdf Sheets mit denen zu arbeiten ist und die NUR an das BMLVS geht wo es dann INTERN weitergeleitet wird, was ja auch die zeitliche Verzögerung verursacht.

Und was das einfliegen in österr. Luftraum angeht, so sinds gerade Diejenigen von denen man es eher nicht glaubt die Blödsinn machen...die US Streitkräfte verursachen ca. 80% der Überflüge und machen weitaus weniger Probleme mit sowas als der Rest von Briten, Russen und dgl..

Man könnte auch so denken und handeln:
Und wenn man von Österreichs Luftfahrzeugen nicht beim illegalen Überflug fotografiert werden will, macht man den Flug ausserhalb der Bürozeiten.

Traut sich halt kaum wer weil das immer eine Diplomatische Note zur Folge hat und im allerschlimmsten Fall neben dem Attaché noch den Botschafter involviert, dessen Folgen kein Pilot auf sich laden will, glaubt mir.
Übrigens ist die böse böse US Botschaft die EINZIGE die sowas überhaupt beantwortet, alle anderen ignorieren sowas auch noch - soviel zu den anderen Ländern und der Ernsthaftigkeit der Sache.

So, ich hoffe genug OT für heute, ich hoffe dass dennoch der Kauf der 3 UH-60 durchgeht und man genau deswegen die Rücklagen "gesichert" hat.
Man wirds wohl bald erleben.


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BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 12:15 

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MMn wird´s eben mit Verweis auf die Einsparungen GAR nix geben. Es wird weiter abgestellt werden (müssen), bloß das Personal wird bleiben. Und damit werden sich bloß die Betriebskosten einsparen lassen.
Die ganzen UOs in Aigen/Lale/sonstwo bleiben alle im Stand, sitzen halt dann auf der Seetaler Alpe oder sonstwo und gehen langlaufen.
Und der Militärmusikbeauftragte stimmt gemeinsam mit den UOs "die Reblaus" an.

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BeitragVerfasst: 27. Feb 2014, 17:22 

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Das Thema "Black Hawk" ist ein für alle Mal gestorben:

    Zitat:
    Klug: Bundesheer muss 45,4 Millionen einsparen

    Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) hat heute bei einer Kommandantenbesprechung in Graz über die Einsparungen im Jahr 2014 informiert. 45,4 Mio. Euro muss das Ressort sparen, die durch ein Aufbrauchen der Rücklagen erbracht werden sollen. Relativ gleichmäßig sind davon die Bereiche Personal, Betrieb, Bau und Beschaffungen betroffen.

    Zitat:
    Absage an zusätzliche „Black Hawks“

    Im Bereich Bauvorhaben und Sanierungen werden rund zehn Mio. Euro eingespart. Rund 12,7 Mio. Euro spart das Heer bei Beschaffungen: Der Ersatz von Fahrzeugen (Pinzgauer und Puch G) wird auf zwei Tranchen aufgeteilt, was fünf Mio. Euro bringen soll. Rund sechs Mio. Euro bewältigt man, indem die Modernisierung - etwa im Sensorik-Bereich - der „Black Hawk“-Transporthubschrauber heuer nicht umgesetzt wird. Abgesagt wird außerdem der Ankauf von drei zusätzlichen „Black Hawks“ und 36 Allschutztransportfahrzeugen „Dingo“.


Ich würde sagen, diskutieren wir in 14 Jahren weiter. Dann ist die heute betriebene Mini-Flotte von S-70 beinahe am Ende ihrer Lebensdauer.


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BeitragVerfasst: 24. Jul 2014, 06:38 

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"Update" Black-Hawk-Hubschrauberflotte (1594/J)

Zitat:
6. Stimmt es, dass der geplante Ankauf der 3 zusätzlichen Black-Hawk-Hubschrauber gestoppt wird?

    Zitat:
    Zu 1 und 6:

    Ja.

Zitat:
7. Wenn ja, war der Beschaffungsvorgang bereits in Gange?

    Zitat:
    Zu 7:

    Nein.

Zitat:
9. Wenn ja bei 6, welche Einsparungen ergeben sich dadurch?

    Zitat:
    Zu 9:

    Es ergeben sich keine Einsparungen, da die Beschaffung zwar geplant, aber noch nicht budgetiert war.


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BeitragVerfasst: 05. Aug 2014, 22:42 

Registriert: 11. Mär 2012, 03:50
Beiträge: 451
hier ein (kopierter) auszug von einer internationalen news web site:

"The Obama administration is planning to sell Tunisia 12 UH-60M Black Hawks for a total estimated cost of $700 million, according to a notice posted late last month by the Defense Security Cooperation Agency, a U.S government agency that manages arms sales.

The aircraft would be equipped with Hellfire missiles, machine guns and other sophisticated military technology, according to the agency. The sale requires consent of Congress."


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BeitragVerfasst: 22. Apr 2016, 14:03 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20762
Zitat:
Angeschafft wird ein neuer Mehrzweckhubschrauber, der sechs bis acht Personen transportieren kann. Davon sollen etwa zwölf Stück gekauft werden, das Pflichtenheft soll bis zum Sommer genehmigt werden. Sie sollen die derzeit im Dienst befindlichen Alouette III und die Bell OH-58 „Kiowa“ ersetzen. Die Wahrscheinlichkeit für die zuletzt diskutierte Anschaffung von drei zusätzlichen Black-Hawk-Hubschraubern bezeichnete Commenda hingegen als „sehr gering“.



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BeitragVerfasst: 07. Aug 2016, 07:04 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20762
35 Millionen Euro für die Spezialeinheit Jagdkommando

Zitat:
"Noch nicht völlig vom Tisch" sieht Doskozil seinen Wunsch nach mehr Black Hawk-Hubschraubern fürs Heer. "Wir prüfen jetzt, ob wir überhaupt das Geschäftsmodell ändern", im Raum stehe eine Leasingvariante, mit der man flexibler agieren könnte.


Bevor man hier für Material, das man nie selbst besitzen wird, Millionenbeträge einem Leasinggeber in den Rachen wirft, wäre es ehrlicher, die Sache bleiben zu lassen. Schon der geplante Ersatz der Saab-105OE durch ein geleastes Modell wird mit einer Belastung von 750 Mio. - 1,2 Mrd. EUR über 30 Jahre (25 - 40 Mio. EUR pro Jahr) einen nicht unbeträchtlichen Teil der Investitionsmittel binden. Und dabei hat man es sicher nicht mit Operating Leasing (Nutzungsüberlassung), sondern mit Finanzierungsleasing (Ratenkauf) zu tun (Ich glaube nicht, dass sich ein Anbieter bei so einem Zeitraum auf eine reine Nutzungsüberlassung, wie es bei den F-5 "Tiger" oder dem Bergepanzer "Büffel" der Fall gewesen ist, einlassen würde.).


    Zitat:
    Die Zurechnung von Leasinggütern an den Leasinggeber (Operating Leasing) oder an den Leasingnehmer (Finanzierungsleasing) hing gemäß Einkommensteuerrichtlinien 2000 (EStRL) davon ab, ob die entgeltliche Überlassung des Leasinggutes gleich einer echten Vermietung als bloße Nutzungsüberlassung zu sehen ist (Operating Leasing), oder ob sich die Überlassung wirtschaftlich als Kauf (Ratenkauf) darstellte (Finanzierungsleasing). Die EStRL beschrieben Finanzierungsleasing — im Speziellen Vollamortisationsverträge — als jene Fälle, bei denen der Leasingnehmer während der Mietdauer (Grundmietzeit) für die Investitionskosten und einen Gewinn des Leasinggebers aufzukommen hatte. Konkret nannte die EStRL folgende Varianten für Vollamortisationsverträge (d.h. Finanzierungsleasing):

      – Grundmietzeit und betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer stimmen annähernd überein (Grundmietzeit beträgt mehr als 90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer);

      – Grundmietzeit beträgt weniger als 40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer;

      – der Leasingnehmer hat bei einer Grundmietzeit von mindestens 40 % und höchstens 90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach Ablauf der Grundmietzeit das vertraglich vereinbarte Optionsrecht, gegen Leistung eines wirtschaftlich nicht angemessenen Betrags den Gegenstand zu erwerben oder den Leasingvertrag zu verlängern;

      – das Leasinggut ist speziell auf die individuellen Bedürfnisse des Leasingnehmers zugeschnitten und kann nach Ablauf der Vertragsdauer nur noch bei diesem eine wirtschaftlich sinnvolle Verwendung finden (Spezialleasing); eine nur beim Leasingnehmer wirtschaftlich sinnvolle Verwendung kann angenommen werden, wenn die Verwertung oder Nutzung des Leasinggegenstandes aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nur dem Leasingnehmer möglich ist.



    Maßnahmen ÖBH 2018. Erweiterte Beurteilung

    Zitat:
    4.17 Aufstockung der Flotte an mittleren Transporthubschaubern

    Beschreibung/Begründung:

    Die Lufttransportaufgaben werden vorwiegend durch den Einsatz des mittleren Transporthubschrauber (S70) und den leichten Transporthubschrauber THS (AB212) abgedeckt. Das System S70 ist mit Priorität auf die Fähigkeiten „Taktischer Lufttransport“ und MEDEVAC (Medical Evacuation) im Inland und im Ausland auszurichten. Die geringe Stückzahl (9 Stk) geht derzeit einher mit der eingeschränkten taktische Verfügbarkeit aufgrund vieler anspruchsvoller Einsatzprofile bzw. dem derzeit abzudeckendem Einsatzspektrum (Assistenzeinsatz, Such- und Rettungsdienst / Medical Evacuation, Ausbildung) und bewirkt eine Verminderung der verfügbaren taktischen Lufttransport-Kapazität.

    Die vorgesehene Reduktion der Hubschrauberflotte (OH 58 und Alouette 3) macht den Ersatz von Luftransportkapazität im Ausmaß von ca. 50 Soldaten zum Erhalt der derzeitigen Leistungsfähigkeit notwendig.

    Für die Bewältigung von zukünftigen Aufgaben ist jedenfalls mit der Erhöhung des Bedarfes an Lufttransportkapazität zu rechnen.

    Mit drei mittleren Transporthubschraubern (S70) kann bei der Annahme der jeweiligen Transportkapazität von 14 Personen pro Hubschrauber zumindest der derzeitige Bedarf stabilisiert werden.

    Insbesondere kann mit den zusätzlichen Hubschraubern das BM.I im Rahmen von Einsätzen zur Terrorismusabwehr oder der Migrationslage durch das rasche Verbringen von Reaktionskräften hervorragend unterstützt werden.

    Abdeckung im Sonderinvest/Realisierungsprogramm:

    Die Beschaffung von S70 ist grundsätzlich durch das gültige Militärische Pflichtenheft (24 Stk) abgedeckt.

    Mittel für die Beschaffung von zusätzlichen S70 sind im Sonderinvest allerdings nicht vorgesehen.

    Der im Sonderinvestitionsprogramm vorgesehene Aufwand für den materialerhaltungsbedingten Ersatz von Avionikkomponenten der bestehenden S70 Flotte des ÖBH ist in Umsetzung. Ein Zusammenhang bei einer Aufstockung der Flotte S70 um 3 Stück im Hinblick auf Kommonalität mit den in Betrieb befindlichen 9 S70 des ÖBH wird im Vergabeverfahren berücksichtigt.

    Zusätzlicher Ressourcenbedarf

    Die Beschaffung von 3 Stück S70 über das US Foreign Military Sales-Programm (FMS) ist weitgehend ausgeplant.

    Für die Beschaffung sind Budgetmittel in der Höhe von rund € 100 Mio. absehbar. Dieser Wert ergibt sich aus der Analyse eines Ende 2013 bei den US Stellen eingeholten Entwurfes für einen LOA (Letter of Offer and Acceptance). Nach Rücksprache mit den US Stellen ist der LOA jederzeit erneuerbar, die 3 Stück S-70 wären nach wie vor über FMS beschaffbar.

    Eine Bereitstellung der Budgetmittel für das US FMS-Programm wird voraussichtlich in 3-4 Jahresraten mit Beginn im Jahr 2017 anfallen. Dabei werden die Anzahl und Höhe der Jahresraten verhandelbar sein.

    Die Beschaffung von 3 S70 würde bedeuten, die derzeitige Staffel auf 12 S70 aufzustocken. Die bedeutet das Erreichen der Struktur einer Normstaffel.

    Personell bedeutet dies eine Aufstockung der Staffel um 6 Piloten mit der Zuordnung der entsprechenden Anzahl an Flugstunden und damit des erforderlichen Betriebsaufwandes von 540 Flugstunden und ca. € 1,5 Mio. pro Jahr.

    Empfohlen wird das Verfügbarmachen von zusätzlichen Mitteln in der Höhe von € 100 Mio. Zusätzlich sind die jährlichen Betriebskosten von ca. € 1,5 Mio zu budgetieren.



    Konvergenzkriterien



Obendrein hat das BMLVS schon jetzt ein gewaltiges Problem mit Vorbelastungen in seinem Budget. 75 - 85 % des Verteidigungsetats werden von Vorbelastungen eingenommen - für Investitionen gibt es kaum noch Spielraum. Langfristige Bindungen durch Leasingverträge für Rüstungsgüter verschlimmern dieses Problem nur noch.


Zuletzt geändert von theoderich am 25. Mai 2017, 00:09, insgesamt 1-mal geändert.

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