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Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Flugzeuge, Großgerät, Fliegerhorste, ...
Maschin
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Maschin » 18. Okt 2013, 14:03

...
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theoderich
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von theoderich » 07. Mai 2014, 21:33

Militär kämpft gegen Windpark, um Flugzone zu erhalte

Josef Gumpinger, Bürgermeister von Brunn, ist entsetzt. "Ich hab’ erfahren, dass die Tiefflugzone in Zukunft vier Mal so groß wie der Truppenübungsplatz sein soll." Das hätte seiner Ansicht nach Auswirkungen auf das gesamte Waldviertel. Gumpinger spricht von einem falschen Weg, wenn das Heer keine Rücksicht auf die Bewohner nimmt. "Wenn das Militär schon viel üben muss, was hat das Waldviertel davon? Es kann nicht sein, dass wir nur den Lärm schlucken müssen. Die Region braucht auch Infrastruktur und Arbeitsplätze", sagt Nationalratsmandatar Werner Groiß und befürchtet negative Folgen für die Lebensqualität.

Michael Bauer, Sprecher des Ministeriums, entgegnet: "Wir wollen keine Einflugschneise ausweiten, sondern die bestehende erhalten." Durch den Windpark wären keine Flugmanöver mehr möglich. "Wir schauen, dass wir dort üben können, wo die wenigsten Bürger betroffen sind." Laut einer parlamentarischen Anfrage betrugen die Kosten in Allentsteig im Vorjahr 22,8 Millionen Euro. Geübt wird dieser Tage praktisch im gesamten Bundesgebiet. Seit Montag gab es laut Bundesheer nur drei Lärmbeschwerden.



Flugbetrieb: Heer will Zone ausweiten! (06.05.2014, 09:29)

Opfer einer dramatischen Ausweitung der Flugbewegungen am Truppenübungsplatz (TÜPL) Allentsteig könnten die Bewohner der Anrainergemeinden werden. Durch den Einspruch des Bundesheeres gegen den geplanten gemeinsamen Windpark der Gemeinden Brunn, Göpfritz und Ludweis wurde bekannt, dass das Heer eine weitreichende Tiefflugzone durchsetzen will. Verstärkt sollen hier künftig Übungen (Angriffe, Schießen) stattfinden.

„Der Bereich, der betroffen wäre, ist viermal so groß wie der TÜPL“, ist Brunns Bürgermeister Josef Gumpinger entsetzt. Er ärgert sich, weil das Heer mit seinen Plänen bislang hinter dem Berg gehalten hat: „Wir müssen in Widmungsfragen jede Änderung verhandeln, und das Heer braucht keine Rücksicht nehmen!“ Anlass dafür, dass die Pläne ruchbar wurden, ist der Einspruch gegen den Windpark, der eben in einer Einflugschneise liegen würde. Die Konsequenzen wären jedoch nicht nur nach Meinung Gumpingers viel weitreichender.

Parlamentarier stellen Minister Klug Fragen

In einer parlamentarischen Anfrage der Waldviertler Abgeordneten Werner Groiß, Angela Fichtinger, Martina Diesner-Wais und Georg Strasser an Minister Gerald Klug ist von einer drohenden „zunehmenden akustischen und wirtschaftlichen Belastung“ die Rede. In der Tiefflugzone würden sogar noch die Bezirkshauptstädte Horn, Zwettl und Waidhofen liegen, weiters Groß Siegharts und der Luftkurort Gars am Kamp. „Die ,neue Eurofighter-Einflugschneise‘ wird die Bevölkerung in zahlreichen Gemeinden negativ beeinträchtigen und die Möglichkeit der Errichtung von Windkraftanlagen erheblich beschneiden.“ An geb lich ist sogar daran gedacht, den TÜPL für Übungszwecke an ausländische Verbände zu vermieten!

„Ein Windpark ,Die Wild‘ würde die derzeitigen Flugrouten für Eurofighter und Pilatus Porter PC7 beim Luft-Boden-Schießen und Luft-Luftschießen im Bereich Äpfelgschwendt-Felsenberg massiv stören“, begründet Werner Suez vom Militärkommando NÖ den Einspruch des Heeres. Das Land habe versichert, militärische Interessen in den bevorstehenden Verfahren für neue Windkraftanlagen zu berücksichtigen. Das Heer prüfe derzeit zwar auch alternative Flugrouten, aber ebenso „rechtliche Möglichkeiten gegen eine Realisierung der in der Eignungszonenverordnung ausgewiesenen Flächen“.


Die Bananenrepublik wieder mal in Höchstform ...

theoderich
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von theoderich » 05. Jun 2014, 20:12

Genug gespart (4. Juni 2014)

Dullnig berichtete außerdem über einen Zusammenschluss der Bürgermeister von Judenburg, Knittelfeld, Zeltweg, Spielberg und Fohnsdorf, um in Sachen Lärm der Eurofighter zu agieren.



JUDENBURGER STADTNACHRICHTEN, Ausgabe Dezember 2013 - Februar 2014 hat geschrieben:Lärmbelästigung durch Überschallflüge

Schreiben von Bürgermeister Hannes Dolleschall an den BM für Landesverteidigung Mag. Gerald Klug

Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
z. Hd. Hrn. BM Mag. Gerald Klug
Rossauer Lände 1
1090 Wien

Betrifft: Lärmbelastungen durch den Eurofighterbetrieb - Flugeinsatzplan

Sehr geehrter Herr Bundesminister!

in den letzten Wochen – nach der Durchführung der „Airpower 2013“ – häufen sich die Beschwerden aus der Bevölkerung über zunehmende Lärmbelastungen durch den Betrieb der Eurofighter. Besonders negativ fällt dabei auf, dass derzeit Flüge direkt über dem Stadtgebiet in geringen Höhen vermehrt erfolgen, was entsprechend die Lärmbelästigung und damit den Unmut der Bevölkerung naturgemäß verstärkt. Die Bewohner von Judenburg und Umgebung gewinnen zunehmend den Eindruck, dass der Flugbetrieb ausschließlich vom Zufall bestimmt oder an irgendwelchen, von außen nicht nachvollziehbaren Interessen des Bundesheeres sowie des für den Flugbetrieb eingesetzten Boden- und Luftpersonals ausgerichtet wird.

Die verständlichen Schutzbedürfnisse der Bevölkerung, welche darauf abzielen, dass im Regelbetrieb gewisse Wochentage sowie Tages- und Nachtzeiten vom Flugbetrieb freigehalten werden, werden völlig ignoriert. Seitens der Stadtgemeinde Judenburg wird daher sehr eindringlich ersucht, umgehend die Erstellung eines Flugeinsatzplanes für den normalen Regel- und Übungsbetrieb zu veranlassen.

Dieser sollte neben den Interessen der Landesverteidigung selbstverständlich auch den berechtigten Anspruch der Wohnbevölkerung auf möglichst geringe Einwirkungen und Belästigungen entsprechend berücksichtigen. Darüber hinaus ist es dann aber auch notwendig, die tatsächliche Einhaltung dieses Flugeinsatzplanes zu gewährleisten. Erneut wird daher, aus Gründen der Transparenz und zur Wiederherstellung einer intakten Vertrauensbasis, eindringlich angeregt, dass die Stadtgemeinde Judenburg eine wöchentliche Dokumentation über Starts und Landungen im Rahmen des Eurofighterbetriebes für die jeweils vergangene Woche erhält, aus der neben dem Tag auch der Zeitpunkt und die Art der Flugbewegung (Übungsbetrieb oder Alarmeinsatz) ersichtlich ist. Als Bürgermeister der Stadtgemeinde Judenburg darf ich daher ebenso höflich wie dringend ersuchen, die notwendigen Schritte und Veranlassungen zu treffen und mich über die geplanten weiteren Maßnahmen und die Vorgangsweise möglichst rasch zu informieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Für die Stadtgemeinde Judenburg
    Der Bürgermeister



ZELTWEG PRÄSENT. Ausgabe 01 - 2014 (Amtliche Mitteilung), p. 7 hat geschrieben:Infos zum Eurofighter-Flugbetrieb

Seit der Durchführung der „Airpower 2013“ kommt es zu vermehrtem Flugbetrieb und damit auch zur Lärmbelästigung
für die Zeltweger Bevölkerung. Bürgermeister Hermann Dullnig setzt sich für eine Beruhigung ein.


Bereits im August des Vorjahres wendete sich Bürgermeister Hermann Dullnig an Verteidigungsminister Mag. Gerald Klug, da es seit der Durchführung der „Airpower 2013“ zu vermehrtem Flugbetrieb der Eurofighter und damit verbundener Lärmbelästigung für die Zeltweger Bevölkerung gekommen ist.

Nach mehrmaliger Nachfrage langte Anfang März ein Antwortschreiben seitens des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport bei der Stadtgemeinde Zeltweg ein. In diesem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass im Zuge der Raumordnung auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser und in Zusammenhang mit einer möglichen Mitbenutzung des Flugplatzes im Rahmen ziviler Projekte in der näheren Umgebung, eine Studie bei der TU Wien in Auftrag gegeben wurde.

Verzögerungen

Leider kommt es bei der Fertigstellung dieser Studie, die für Ende 2013/Anfang 2014 geplant war, zu Verzögerungen. Das Bundesministerium bittet um Verständnis, dass mit der Einberufung eines Kontaktgremiums zugewartet wird, bis die Ergebnisse der gegenständlichen Studie vorliegen. Dies wird nach derzeitigem Informationsstand im zweiten Quartal 2014 der Fall sein.

Die betroffenen Bürgermeister der Umlandgemeinden werden dann zu einer ersten Sitzung eingeladen, in der die Rahmenbedingungen für das Kontaktgremium festgelegt werden sollen.

Bürgermeister setzt sich weiter ein

Da der erhoffte Flugeinsatzplan für den normalen Regel- und Übungsbetrieb in diesem Schreiben nicht in Aussicht gestellt wird, wird Bürgermeister Dullnig die skizzierte Vorgehensweise genau im Auge behalten und nach Möglichkeit weiterhin im Sinne der lärmgeplagten Bevölkerung urgieren.


ZELTWEG PRÄSENT. Ausgabe 03 - 2013 (Amtliche Mitteilung), p. 9 hat geschrieben:Aufgrund der vermehrten Flüge der Eurofighter hat Bürgermeister Hermann Dullnig einen Brief an den Bundesminister Mag. Gerald Klug geschrieben:

      STADTGEMEINDE ZELTWEG

      Bundesministerium für
      Landesverteidigung und Sport
      z. Hd. Hrn. BM Mag. Gerald Klug
      Roßauer Lände 1
      1090 Wien

      Zeltweg, 28.08.2013

      Betrifft: Lärmbelastungen durch den Eurofighterbetrieb - Flugeinsatzplan

      Sehr geehrter Herr Bundesminister,

      in den letzten Wochen – nach der Durchführung der „Airpower 2013“ – häufen sich die Beschwerden aus der Bevölkerung über zunehmende Lärmbelastungen durch den Betrieb der Eurofighter. Besonders negativ fällt dabei auf, dass derzeit Flüge direkt über dem Stadtgebiet in geringen Höhen vermehrt erfolgen, was entsprechend die Lärmbelästigung und damit den Unmut der Bevölkerung naturgemäß verstärkt.

      Bereits im Jahr 2010 hat sich die Stadtgemeinde mehrmals mit dem dringlichen Ersuchen um die Erstellung eines Flugeinsatzplanes für den normalen Regel- und Übungsbetrieb an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport gewendet.

      Die Bewohner von Zeltweg und Umgebung gewinnen zunehmend den Eindruck, dass der Flugbetrieb ausschließlich vom Zufall bestimmt oder an irgendwelchen, von außen nicht nachvollziehbaren Interessen des Bundesheeres sowie des für den Flugbetrieb eingesetzten Boden- und Luftpersonals ausgerichtet wird. Die verständlichen Schutzbedürfnisse der Bevölkerung, welche darauf abzielen, dass im Regelbetrieb gewisse Wochentage sowie Tages- und Nachtzeiten vom Flugbetrieb freigehalten werden, werden völlig ignoriert.

      Seitens der Stadtgemeinde Zeltweg wird daher noch einmal sehr eindringlich ersucht, umgehend die Erstellung eines Flugeinsatzplanes für den normalen Regel- und Übungsbetrieb zu veranlassen. Dieser sollte neben den Interessen der Landesverteidigung selbstverständlich auch den berechtigten Anspruch der Wohnbevölkerung auf möglichst geringe Einwirkungen und Belästigungen entsprechend berücksichtigen. Darüber hinaus ist es dann aber auch notwendig, die tatsächliche Einhaltung dieses Flugeinsatzplanes zu gewährleisten.

      Erneut wird daher, aus Gründen der Transparenz und zur Wiederherstellung einer intakten Vertrauensbasis, eindringlich angeregt, dass die Stadtgemeinde Zeltweg eine wöchentliche Dokumentation über Starts und Landungen im Rahmen des Eurofighterbetriebs für die jeweils vergangene Woche erhält, aus der neben dem Tag auch der Zeitpunkt und die Art der Flugbewegung (Übungsbetrieb oder Alarmeinsatz) ersichtlich ist.

      Als Bürgermeister der Stadtgemeinde Zeltweg darf ich daher ebenso höflich wie dringend ersuchen, die notwendigen Schritte und Veranlassungen zu treffen und mich über die geplanten weiteren Maßnahmen und die Vorgangsweise möglichst rasch zu informieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Für die Stadtgemeinde Zeltweg
      Der Bürgermeister:

        Hermann Dullnig



Hier etwas älteres:

      Verhandlungsschrift

      über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates
      am 25.09.2008


      I. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit.

      Bürgermeister Dir. Kurt Haller begrüßt die erschienenen Gemeinderäte, stellt die rechtzeitige Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest und eröffnet die Sitzung.

      Darüber hinaus werden vom Vorsitzenden die Vertreterin der Presse und die Zuhörer willkommen geheißen.

      Zur Tagesordnung teilt Bürgermeister Dir. Kurt Haller mit, dass drei Dringlichkeitsanträge eingelangt sind und übergibt zunächst an GR Peter Lorberau das Wort:

      [...]

      Anschließend stellt 2. Vzbgm. Johann Richter nachstehenden

        D r i n g l i c h k e i t s a n t r a g der Grün-Alternativen Liste Zeltweg:

        Der Eurofighterbetrieb ist für die Bevölkerung von Zeltweg unzumutbar und gesundheitsgefährdend. Der Flugbetrieb der Eurofighter ist in dieser Form sofort einzustellen!

        Der Eurofighterbetrieb verursacht, wie man mittlerweile feststellen konnte, eine gewaltige Lärmbelastung für die Bevölkerung. Der Gemeinderat von Zeltweg spricht sich gegen den weiteren Flugbetrieb der Eurofighter in Zeltweg aus.


        Begründung:

          1.) „Es liegt kein Lärmgutachten für Zeltweg über den Flugbetrieb der Eurofighter vor.

          2.) Bis jetzt wurde kein Eurofighter-Flugeinsatzplan in Abstimmung mit der betroffenen Bevölkerung von Zeltweg erstellt.

          3.) Keine Gespräche von Seiten des Bundesheeres mit der belasteten Bevölkerung von Zeltweg aber auch nicht mit deren Gemeinderäten.

          4.) Lärm ist gesundheitsgefährdend, Ignoranz der Volksgesundheit durch verantwortliche Stellen des Staates.

          5.) Gefahr der weiteren Entsiedelung aus Zeltweg, wenn das Recht auf Lebensqualität und Gesundheit weiterhin durch den Betrieb dieser Eurofighter massiv gefährdet wird.

          6.) Der Flugbetrieb der Eurofighter ist bis zum Vorliegen der Lärmgutachten und des Flugeinsatzplanes, unter Einbindung der Bevölkerung und deren Gemeindevertreter, ab sofort einzustellen.“

      Anschließend verliest 2. Vzbgm. Johann Richter den

        D r i n g l i c h k e i t s a n t r a g der Grün-Alternativen Liste Zeltweg:

        Der Eurofighterbetrieb ist für die Bevölkerung von Zeltweg unzumutbar und gesundheitsgefährdend. Der Flugbetrieb der Eurofighter ist in dieser Form sofort einzustellen!

        Der Eurofighterbetrieb verursacht, wie man mittlerweile feststellen konnte, eine gewaltige Lärmbelastung für die Bevölkerung. Der Gemeinderat von Zeltweg spricht sich gegen den weiteren Flugbetrieb der Eurofighter in Zeltweg aus.


        Begründung:

          1.) Es liegt kein Lärmgutachten für Zeltweg über den Flugbetrieb der Eurofighter vor.

          2.) Bis jetzt wurde kein Eurofighter-Flugeinsatzplan in Abstimmung mit der betroffenen Bevölkerung von Zeltweg erstellt.

          3.) Keine Gespräche von Seiten des Bundesheeres mit der belasteten Bevölkerung von Zeltweg aber auch nicht mit deren Gemeinderäten.

          4.) Lärm ist gesundheitsgefährdend, Ignoranz der Volksgesundheit durch verantwortliche Stellen des Staates.

          5.) Gefahr der weiteren Entsiedelung aus Zeltweg, wenn das Recht auf Lebensqualität und Gesundheit weiterhin durch den Betrieb dieser Eurofighter massiv gefährdet wird.

          6.) Der Flugbetrieb der Eurofighter ist bis zum Vorliegen der Lärmgutachten und des Flugeinsatzplanes, unter Einbindung der Bevölkerung und deren Gemeindevertreter, ab sofort einzustellen.

        Begründung der Dringlichkeit:

        Unsere Geduld ist zu Ende, der Schutz der Gesundheit und Lebensqualität für die Menschen unserer Stadt ist vorrangig und dringend notwendig. Noch sind nicht alle Eurofighter im Einsatz, was wird dann werden?

      Ergänzend führt 2. Vzbgm. Johann Richter aus, dass der Gemeinderat am 30. 08. 2001 bereits einen Mehrheitsbeschluss gefasst und sich gegen die Stationierung der neuen Abfangjäger ausgesprochen hat.

      Abstimmung über die Dringlichkeit:

      Für die Zuerkennung der Dringlichkeit stimmen 21 Gemeinderäte:

        Bgm. Dir. Kurt Haller, 1. Vzbgm. Josef Blattl, Finanzstadtrat Robert Steinbrugger, StR Hermann Dullnig, GR John Berdev, GR Anton Brandner, GR Fritz Enzinger, GR Claudia Kaiser-Ertl, GR Brigitte Konrad, GR B.Ed. Marco Krätschmer, GR Gerald Pirkopf, GR Ing. Günter Reichhold, GR Siegfried Simbürger, GR Friedrich Wachter, GR Armin Wassertheurer, GR Robert Weber, 2. Vzbgm. Johann Richter, GR Leopold Leitner, GR Hubert Sittlinger, GR Josef Richter und GR Peter Lorberau.

      Gegen die Zuerkennung der Dringlichkeit stimmen die Gemeinderäte GR Helmut Ranzmaier und GR Manuela Grillitsch.

      Bgm. Dir. Kurt Haller schlägt vor, diesen Antrag zur Behandlung und Ausarbeitung dem Umweltausschuss zuzuteilen, zumal auch ein Lärmgutachten noch nicht vorhanden ist und bereits mehrmals die Zusendung eines Einsatzplanes gefordert wurde.

      2. Vzbgm. Johann Richter:

        Mit diesem Vorschlag bin ich nicht einverstanden. Der Antrag ist sehr dringlich und erfordert die sofortige Behandlung. Die Eurofighter machen gewaltigen Lärm. Wir müssen hier mit Nachdruck vorgehen und ersuche ich nochmals meinem Antrag in dieser Form zuzustimmen.

      FStR Robert Steinbrugger:

        Es gibt einige Punkte, die uns aufregen müssten. Mit der Stationierung der Eurofighter sollte sich auch die Zahl der Arbeitsplätze erhöhen, was noch nicht erfolgt ist. Die Formulierung: „Einstellung des Flugbetriebes ab sofort“, gefällt mir nicht. Als Gemeinde sollte man keine Forderung stellen, die nicht erfüllbar ist. Grundsätzlich bin ich dafür, dass aus einer sicheren Argumentationsebene heraus ein Schreiben verfasst wird. Man muss sich vorher informieren, d.h. die Baubewegungen anschauen, Lärmbelastungen untersuchen. Aufgrund dieser Bewertungen kann man dann Einwendungen erheben. Ich bin dafür, dass im Umweltausschuss Informationen eingeholt werden sollen.

      GR Leopold Leitner:

        Wenn das Schreiben dann besser ausformuliert werden kann, stimme ich zu. Eine Einstellung des gesamten Flugbetriebes kann auch nicht gefordert werden.

      GR Josef Richter:

        Im Schreiben muss auch eine terminliche Festlegung verlangt werden.

      Bgm. Dir. Kurt Haller ersucht um Abstimmung über den Vorschlag, den Antrag dem Umweltausschuss zur raschen Beratung und Einholung von Unterlagen zur Ausformulierung eines Schreibens zu übergeben.

      Der Vorschlag des Bürgermeisters, den Antrag dem Umweltausschuss zur raschen Beratung und Einholung von Unterlagen zur Ausformulierung eines Schreibens zu übergeben, wird mit 19 Stimmen der Gemeinderäte Bgm. Dir. Kurt Haller, 1. Vzbgm. Josef Blattl, Finanzstadtrat Robert Steinbrugger, StR Hermann Dullnig, GR John Berdev, GR Anton Brandner, GR Fritz Enzinger, GR Claudia Kaiser-Ertl, GR Brigitte Konrad, GR B.Ed. Marco Krätschmer, GR Gerald Pirkopf, GR Ing. Günter Reichhold, GR Siegfried Simbürger, GR Friedrich Wachter, GR Armin Wassertheurer, GR Robert Weber, GR Leopold Leitner, GR Hubert Sittlinger und GR Peter Lorberau,

      gegen 4 Stimmen von GR Helmut Ranzmaier und GR Manuela Grillitsch und 2. Vzbgm. Johann Richter und GR Josef Richter (jeweils Stimmenthaltung) angenommen.
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Maschin
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Maschin » 05. Jun 2014, 20:25

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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Thomas » 05. Jun 2014, 21:10

BM Klug hat ja bereits reagiert...siehe Einsparungen.
Aber wer weiß, eines Tages wird man sich vielleicht sogar nach Flugbetrieb sehnen, dann wenn´s auch Zeltweg dicht machen mit allen militärischen und zivilen Arbeitsplätzen die da dran hängen in der Region, da hilft auch kein Gran Prix mehr etwas.
In Aigen gibt's keine Lärmbeschwerden, sind ja auch die "guten" Hubschrauber.

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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Maschin » 05. Jun 2014, 22:29

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theoderich
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von theoderich » 05. Jun 2014, 22:45

Nach etwas Recherche habe ich herausgefunden, dass die Forderungen nach einem "Flugeinsatzplan" à la "Draken" absolut unrealisierbar sind (Wie soll das funktionieren, mit nur einem Einsatzflugplatz im ganzen Bundesgebiet?):

    Fliegerregiment 2, Kommando
    Zl. 2536-2400/30/87

      Zeltweg, 04 03 87

    Negativeinflüsse bei der Implementierung der S 35 - DRAKEN in ÖSTERREICH

    I.

      Als besondere Belastung ist aufzuzeigen, daß seitens der politischen Führung der wehrpolitische Bereich sehr vernachlässigt wird.

      Der Artikel 5 des HAAGER-Abkommens, der 'die Pflichten der Neutralen festlegt, wird fast in allen politischen Führungsebenen ignoriert.

      Die Folge davon ist die negative Einstellung breiter Bevölkerungsteile auf alle erforderlichen Anstrengungen der Landesverteidigung im allgemeinen und die Luftraumüberwachung im besonderen.

    II.

      Bisher festgestellte Angriffe auf die Vorhaben der Luftraumüberwachung richten sich
        a) gegen das Lfz S 35 - DRAKEN selbst .
        b) gegen erforderliche Infrastrukturmaßnahmen und
        c) gegen Stationierungsvorhaben und den zu erwartenden Betrieb.

      zu a)

        Gegen das Lfz S 3S - DRAKEN kommen Einwände aus aktiven Bürgerinitiativen und eine organisierte Gegnerschaft aus der steirischen ÖVP, vor allem im Hinblick auf das Alter des Gerätes, seine fliegerische Gefährlichkeit, die zu erwartende Lärmbelästigung und die angebliche Nichterfüllung der im Vertrag geforderten Leistungsdaten.

        Diese organisierte Gegnerschaft wird vor allem von der steirischen Presse voll aufgegriffen und auch eigenständig ausgeweitet, wobei sich diese immer wieder auf Informationen von militärischen Insidern beruft.

        Als Vertreter dieser aufgezeigten negativen Meinung haben sich mit besonderer Wirksamkeit die Offiziere Obstlt, Ha a s und Obstlt Dipl.-Ing. S c h m i d t einen Namen gemacht.

        Während der aus dem Militärdienst ausgeschiedene Obstlt Dipl.-Ing. Sc h m i d t das Lfz selbst als ungeeignet bezeichnet, äußert sich Obstlt H a a s gegenüber seinen Vorgesetzten nunmehr so, daß er persönlich nichts gegen das Fluggerät S 35 einzuwenden hätte, sondern ausschließlich beschleunigte und umfassende vorbereitende Maßnahmen fordere, die nach seiner Meinung auf der Planungsseite unzureichend wären.

        Negativ wirkt sich auch aus, d;lß es weder eine heeresinterne Information über die bereits yerifizierten Leistungsdaten des S 35 gibt, noch eine solche Information nach außen gegeben wurde.

      zu b)

        Die für die Implementierung erforderlichen Baurnaßnahmen geraten in: Zeitverzug, sodaß mit Sicherheit eine Verzögerung der Betriebsaufnahme eintreten wird.

        Das vom Kdo FlR 2 als wichtigstes Kriterium gesehene Problem der Betriebsfähigkeit des Flugplatzes ZELTWEG ist ungelöst, da der Platz ohne Verlängerung der Landebahn über die derzeitigen Grundgrenzen hinaus, nur mit höchstem Risiko, und in jedem Fall, nur eingeschränkt zu betreiben wäre.

        Die mit Vorvertrag erreichte Zustimmung der angrenzenden Grundbesitzer für einen Abverkauf an die Republik wird nicht genutzt und die Kaufverträge sind noch immer nicht abgeschlossen.

        Da die Besitzer ihrerseits aufgrund der Ministerzusage fest mit dem Kaufabschluß rechnen konnten, haben sie selbst Vor- und Kaufverträge in der Peripherie abgeschlossen, um auf diese Weise ihre landwirtschaftlichen Betriebe ohne Einschränkungen weiterführen zu können.

        Die Besitzer drängen jetzt mit großem Unmut und mit Verärgerung auf eine rasche Entscheidung, da sie selbst unter großem finanziellen Druck stehen und vereinzelt sogar Betriebsumstellungen vorgenommen haben.

        Da die Verlängerung der Ausrollstrecke in ZEL TWEG das wichtigste Sicherheitskriterium für den Betrieb der S 35 darstellt, sollte die Realisierung mit allen Mitteln und so rasch wie möglich durchgeführt werden.

        Durch diese Maßnahme werden die An- und Abflughöhen zum Vorteil der Anrainer verändert, die Sicherheit wesentlich erhöht, und die Lärmbelastung entscheidend reduziert, da alle angrenzenden Siedlungsräume sowohl bei Start, wie auch bei der Landung in einer größeren Höhe überflogen werden.

      zu c)

        Die von außen kommende organisierte Gegnerschaft in der Steiermark richtet sich gegen die Stationierung aller 24 S 35 in GRAZ/THALERHOF und ZELTWEG.

        Diese Einstellung wird von allen Parteien des Landes getragen und man zeigt sich nicht bereit, die Gesamtbelastung der Luftraumüberwachung ausschließlich in der Steiermark zu tragen.

        Hier ist eine Übereinstimmung auch mit den Piloten des ÜbwGeschw nicht zu übersehen, die dem Betrieb des S 35 ohne gleichzeitige Verfügbarkeit einer eingeschränkten Anzahl von Trainern S 105 Ö ablehnen. Auch seitens Kdo FlR 2 wird .dies als ein wesentliches Flugsicherheitsproblem gesehen und der Vorschlag eingebracht, daß man in der Neuorganisation gemischte Staffeln aufstellt und diese nach Möglichkeit auch auf mehrere, mindestens 2 Bundesländer verteilt. Die Zielvorstellung seitens Kdo FlR 2 wäre die Ausstattung jeder Staffel mit 8 S 35 und 4 S 105 Ö.

        Zur Stationierung wird vorgeschlagen, je eine solche Staffel in GRAZ/THALERHOF, ZELTWEG und LINZ/HÖRSCHING zu stationieren. Dieses Modell würde die höchstmögliche Flugsicherheit garantieren und wäre auch gegenüber der landespolitischen Einstellung in der Steiermark und gegenüber der Bevölkerung insofern vertretbar, als man die Tatsache ins Treffen führen kann, daß in der Regel immer nur etwa 50% des Fluggerätes für den Flugbetrieb zur Verfügung stehen und sich die restlichen 50% in einer ständigen Instandsetzungs-Rotation befinden.

        Es kann daher angenommen werden, daß sich die Bevölkerung der Räume GRAZ/THALERHOF, ZELTWEG und LINZ/HÖRSCHING mit dem aus dieser Konstellation zu erwartenden Flugbetrieb am ehesten abfinden wird.

    III.

      Die Anliegen des Betriebspersonals (Piloten und Techniker) sind allen Führungsebenen bis in die Details bekannt und werden daher in diesem Arbeitspapier nicht mehr angeführt. Aufgezeigt wird jedoch, daß nach Ansicht Kdt/FlR 2, eine reibungslose Implementierung des LRÜ-Flugzeuges S 35 nur unter Mitwirkung aller bisherigen Kommandanten und Piloten (auch die älteren Düsenpiloten eingeschlossen) möglich erscheint. Jede radikale Personalrochade würde sich negativ auf das ÜbwGeschw auswirken und die schon gegebene Demotivation noch verstärken.

    IV.

      Die Primärüberlegungen sind:

        1. Die vorgeschlagene Dislozierung erscheint auch aus taktischen Überlegungen sinnvoll. Sie ergibt eine bessere Abfangsymmetrie und deckt die beiden getrennten Wettergebiete (nördl. und südl. der Alpen) auch bei Schlechtwetterverhältnissen ab.

        2. Die Abstützung auf 3 Mil-Flugplätze mit allen Bodeneinrichtungen ist mit Sicherheit die beste Basis für den Flugeinsatzplan.

        3. Die Piloten können in ihren derzeitigen Lebensräumen verbleiben. Sie haben im gemischten Verband die angestrebte Existenzsicherheit und die besten fliegerischen Voraussetzungen für eine sichere Durchführung des LRÜ-Dienstes.

        4. Dieser Vorschlag wird von allen Verantwortungsträgern der Durchführungsebene, von der Staffel bis zum Regimentskommando, und von allen Piloten des ÜbwGeschw als die bestmögliche Lösung angesehen. Er gewährleistet die uneingeschränkte Mitarbeit des fliegenden Verbandes, und die angestrebte Verwirklichung wäre die stärkste und wirksamste Motivation für die Auftragserfüllung.

        5. Da der letzte Beschluß der steirischen Landesregierung über die Ablehnung der Luftraumüberwachung nicht als endgültig angenommen werden kann, könnte der aufgezeigte Vorschlag des FlR 2 einen möglichen Kompromiß darstellen, da der Grundgedanke eine optimale Verteilung der Belastungen und die größtmögliche Betriebssicherheit im LRÜ-Dienst anstrebt.

      Der Regimentskommandant:

        Eitner, Bgdr



    Und er fliegt doch ... (Gemeindezeitung Wundschuh. 3. Jg., Nr. 1, September 1988)

    Am 6. Juni 1988 wurden die ersten 6 Draken nach Österreich überstellt. Am 30. August folgten zwei weitere. Mit dem geordneten Draken-Flugbetrieb soll im Jahr 1990 begonnen werden.

    Der Flugeinsatzplan sieht zum Beispiel für das Jahr 1990 vor, daß es in Österreich neben den 167.000 zivilen Flugbewegungen 3129 Flugbewegungen der Saab 35 OE „Draken“ geben wird. Für Graz sind im Jahr 1990 986 „Draken“-Starts und 13.267 Starts mit zivilen Flugzeugen vorgesehen.

    Um den Draken-Lärm in einem ertragbaren Bereich zu halten, sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

      • Nachtflüge nur fünf Prozent aller Flugstunden; letzte Landung nicht später als 22 Uhr

      • keine Tiefflüge (unter 1000 Meter über Grund)

      • Überschallflüge nur über 10.000 Metern Höhe und eingeschränkt auf bestimmte Räume

      • Lärmschutzhallen für Triebwerksstandläufe

      • Lärmminderung durch bestimmte Startverfahren

      • Errichten von Lärmschutzdämmen

      • Übungsflugverbot an Wochenenden und Feiertagen


Tonne
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Tonne » 06. Jun 2014, 06:34

Zu dem Bericht: Zusammenschluß der Bürgermeister wegen Fluglärm.
Die Herren sollen mal nach Wien kommen und sich in der Einflugschneise des Flughafen Wien
ansiedeln. Ich wohne ca in 11 km Luftlinie vom Flughafen entfernt. Wir haben hier Tage wo in
ca 90 Sekunden Abständen die Flugzeug in ca 300 Meter über unser Wohngebiet den Landeanflug
dürchführen. Flugberieb geht bis ca 23 Uhr.
Manchmal, so wie Heute um 6,30 hört man sogar die Schubumkehr beim Abbremsen.
Das sind Gründe sich aufzuregen.
LG aus Wien

Dr4ven
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Dr4ven » 06. Jun 2014, 07:49

Tonne, du hast Nachbarn die haben sich vom Flughafen Schwechat einen Wintergarten als Ausgleich zahlen lassen.
Ist eben immer die Frage wer zuerst da war, der Flughafen oder der Anrainer.

Tonne
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Tonne » 06. Jun 2014, 08:45

Hallo Dr4ven!
Leider wirst im Großraum Wien nichts erreichen.
Vielleicht kennst Du den Slogan " Wien ist anders"
Das stimmt, wohne seit 74 in einer Eigentumswohnung, 1985 hat der Flughafen Wien im Grundbuch
eine Sicherheitseintragung für den Flughafen eintragen lassen. Wozu wissen nur die Götter
LG Heinz

em
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von em » 06. Jun 2014, 09:20

Da gebe ich Maschin auch recht, die Bürgermeister sind die Abziehbilder der Bundespolitiker-Idioten !

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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Dr4ven » 06. Jun 2014, 13:32

Tonne hat geschrieben:Vielleicht kennst Du den Slogan "Wien ist anders"?
LG Heinz


Du meinst eher ANDERSRUM!
Deshalb und was daraus in den letzten 20 Jahren geworden ist ziehen wir auch weg.
Ich als Exil-Tiroler muss laut meinem Arbeitskollegen ohnehin alle 6 Monate mein Visum erneuern. :-)

theoderich
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von theoderich » 06. Jun 2014, 22:46

Irgendwie ist die Aufregung um den Fluglärm ja per se schwachsinnig - die Bürgermeister die hier Zeter und Mordio schreien, sollten einmal am Nationalfeiertag zum Wehrtechnik-Stand am Heldenplatz kommen. Dort hat die ARWT/OPMT vergangenes Jahr dieses System ausgestellt:

    Bild

    Bild

In dieser Präsentation der armasuisse gibt es seriöse Informationen zu den Lärmemissionen des "Eurofighter" und der anderen für den TTE getesteten Flugzeugtypen:


theoderich
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von theoderich » 19. Sep 2014, 12:36

Auf Facebook waren wieder einmal ein paar "Spezialisten" unterwegs:

    Sisi Franz > ‎Bundesheer

    17. September um 05:13 ·

    s.g. herren!
    unerklärlich ist mir die gestrige luftraumuberwachung mit mehrmaligen überflügen über bad ischl und ein heute nochmaliger überflug zur Mittagszeit. wir dachten das heer muss sparen.

    stellen sie diesen wahnsinn, krieg spielen zu wollen, ab. konzentrieren sie sich lieber auf den katastrophenschutz.


    danke

    Edwin Gruber, Kad Sams, Tamara Ernhard und 19 anderen gefällt das.


      Bundesheer

      Lieber Sisi Franz! Vorerst tut es uns leid Ihre Ruhe gestört zu haben. Die von Ihnen wahrgenommenen Flugbewegungen sind jedoch Teil der Auftragserfüllung, welche die österreichische Bundesverfassung dem Bundesheer vorgibt. Neben der Katastrophenhilfe, den Auslands- und Assistenzeinsätzen steht die militärische Landesverteidigung an erster Stelle -> und das muss geübt werden.

      2 · 21 Std.

        Edwin Gruber

        Dann bitte wenigstens woanders die teuren flugmeilen verbraten, nicht über Landschaften, die von vielen Urlaubern für Ruhe und Erholung genutzt werden!

        15 Min

Beim Florianiprinzip sind die Österreicher wahrscheinlich Weltmeister.

Dr4ven
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Re: Aus einer Tageszeitung "Es war wie im Krieg"...

Beitrag von Dr4ven » 19. Sep 2014, 18:55

Tja, gegen Dummheit gibts leider keine Impfung, aber eventuell würden 2 Wochen Syrien oder Ukraine Urlaub für eine Immunisierung ein paar Wunder wirken.

Antworten
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