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Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Flugzeuge, Großgerät, Fliegerhorste, ...
Dr4ven
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von Dr4ven » 05. Jul 2017, 15:35

Ja, das ist alles bekannt und steht hier im Forum mehrmals.

de10kcl
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von de10kcl » 05. Jul 2017, 17:08

Conrad Seidl im Standard - wie immer einer der wenigen Journalisten bei uns mit einer Ahnung.
Ich nehme auch an, dass er nachrecherchiert hat und mit seinen Kontakten im Ministerium gesprochen hat.

Aber auch er hat 2 Fehler bzw Ungereimtheiten übernommen:
  1. F-16 und Gripen in einem Atemzug mit Rafale. Die hat 2 Triebwerke. Das ist schon eine andere Leistungsklasse.
  2. Das mit den Kosten pro Flugstunde. Einerseits hat der Minister darüber gejammert in der Pressestunde, andrerseits hat er selber ausgeführt, dass moderne bzw viele Flieger in einer ähnlichen Dimension bei den Flugkosten pro Stunde liegen.

http://derstandard.at/2000060779924/Dos ... -loswerden

theoderich
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von theoderich » 05. Jul 2017, 17:41

Schicksalstag für Eurofighter

Der ehemalige Generalstabschef Edmund Entacher hält es für sinnvoll, das derzeitige System beizubehalten. "Die Eurofighter sind ja moderne Flieger, die noch eine schöne zeitliche Reichweite haben." Man solle sie sparsam fliegen und die Saab 105 durch ein anderes Fabrikat ersetzen. Die Saab-Jets kämen langsam an ihre Grenzen, es wäre gefährlich, sie weiter zu nutzen, sagt Entacher. Freilich klinge es schneidiger, nur mit Eurofightern zu fliegen, doch wäre das unsinnig teuer.

Eine Einflottenlösung gebe es in keinem Land in Europa, meist handle es sich um Mischungen. "Ich bezweifle, dass das überhaupt finanzierbar wäre", sagt Entacher. Man müsse den seinerzeitigen Eurofighter-Kauf akzeptieren. Vom Hersteller eine gute Abwicklung des Kaufs zu verlangen, ihn aber gleichzeitig zu klagen, hält Entacher für ungeschickt. "Aber wenn am Ende des Tages eine vernünftige Luftraumüberwachung funktioniert, bin ich schon zufrieden", so der ehemalige Generalstabschef. Für ein neutrales Land wie Österreich sei das ein Muss und sogar rechtlich vorgeschrieben.

FPÖ-Wehrsprecher Reinhard Bösch kennt die Pläne zwar noch nicht im Detail, weiß aber, dass von der Sonderkommission 18 Varianten für die Luftraumüberwachung ausgearbeitet wurden. Er vertraut darauf, dass die Experten ihre Entscheidung argumentieren können und dass diese schlüssig sein werde. Ob die Entscheidung eine neue Regierung überstehen werde, sei jedoch fraglich.

Die anderen Parteien würden über den Prozess Bescheid wissen und vor der Veröffentlichung informiert, heißt es seitens eines Sprechers des Verteidigungsministers. Mit großem Widerstand wird nicht gerechnet. "Die Sonderkommission ist mit Luftfahrtexperten bestückt, deren Empfehlungen sind nicht so einfach vom Tisch zu wischen", heißt es weiter. Trotz baldiger Neuwahlen sollte die Entscheidung nachhaltig sein, da es sich um eine wichtige Weichenstellung für das Bundesheer handle und diese eine lange Vorlaufzeit brauche. Die Entscheidungshoheit liege so oder so beim Minister, er bräuchte dafür nicht einmal die Zustimmung anderer, heißt es von einer anderen Stelle aus dem Ministerium.

Mit dem laufenden Eurofighter-U-Ausschuss ist Entacher nicht unzufrieden. "Die Erwartungshaltung war nicht sehr hoch, man fragte sich, was möchte man da noch durchkauen?", sagt Entacher. Da sich der U-Ausschuss aber auf den Zweitvertrag unter dem damaligen Verteidigungsminister Norbert Darabos konzentriert habe, sei öffentlich geworden, dass da "ein ganz mieser Vertrag" eingefahren worden sei. Die Republik habe zwar 250 Millionen Euro weniger ausgegeben, aber dennoch nicht gespart. "Es gab eine Serie von Nachteilen", so Entacher. Intern sei das schon bekannt gewesen, in der Öffentlichkeit aber nicht. Und das sei nun an die Oberfläche gespült worden.

Auch Bösch sieht im U-Ausschuss eine gute Aufarbeitung des Darabos-Vergleichs. "Er hat den Vergleich zulasten der Republik in unverantwortlicher und unbedarfter Weise verhandelt und so das Projekt Eurofighter in eine Sackgasse gebracht."



Abfangjäger: Gripen statt Eurofighter?

Der Bericht der Kommission aus dem Verteidigungsministerium liegt nun vor, er soll aber, wie „Die Presse“ aus dem Verteidigungsministerium erfahren hat, keine eindeutige Empfehlung an den Minister enthalten, sondern dem Ressortchef verschiedene mögliche Varianten anbieten. Zwei wesentliche Erfordernisse sind aber fixiert: Erstens müsse es weiterhin Überschallflugzeuge für die Luftraumüberwachung geben – es müssen also entweder die Eurofighter weiter betrieben oder eine andere Lösung gefunden werden. Zweitens müsse es auch eine Ausbildung mit Unterschallfliegern geben. Diese erfolgt derzeit mit den Saab 105, die aber spätestens 2020 aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Auch da gibt es mehrere Varianten, vom Ankauf neuer Flugzeuge bis hin zur Auslagerung der Ausbildung bei anderen Armeen.

Doskozil wird also eine politische Entscheidung treffen müssen, welche Variante er wählt. Wie diese aussehen wird, hat er schon angedeutet: Auch das Aussortieren der Eurofighter ist für ihn eine Möglichkeit, hat er mehrmals erklärt. Dies wäre nun auch im Wahlkampf die einzig populäre Variante, die sich mit Hinweis auf die hohen Betriebskosten gut verkaufen lässt.

Bleiben zwei Fragen: Was passiert mit den Eurofightern, und was kommt statt ihnen? Ziel der rechtlichen Schritte, die das Verteidigungsministerium im Februar eingeleitet hat, ist die Auflösung des Eurofighter-Vertrags und somit die Rückgabe der Flieger an den Hersteller. Das allerdings ist ein Langfristprojekt und wäre nur am Ende eines langwierigen Rechtsstreits oder im Zuge eines Vergleichs realisierbar. Eine andere Möglichkeit wäre ein Verkauf der gebrauchten Flieger, wobei da in erster Linie jene Länder infrage kommen, die die Eurofighter bereits in ihrer Flotte haben, also die Nato-Staaten Deutschland, Italien, Großbritannien und Spanien. Fraglich ist, wie viel vom Kaufpreis von 1,6 Milliarden Euro da noch zu holen ist.

Einkauf bei Donald Trump?

Als Ersatz für die Eurofighter kommen – wenn bei den Betriebskosten gespart werden soll – eigentlich nur zwei Modelle infrage: Die amerikanischen F-16 oder die schwedischen Saab-Gripen – jenes Modell also, das vor fünfzehn Jahren bei der Ausschreibung dem Eurofighter unterlegen ist.

Laut dem Militärluftfahrtjournalisten Georg Mader – er ist Österreich-Korrespondent der Militärfachzeitschrift „Jane's Defence“ – sind gebrauchte F-16 in Europa aber derzeit gar nicht auf dem Markt. „Österreich könnte die F-16 nur in den USA kaufen, von Trump“, so Mader. Wahrscheinlicher ist aber die andere Variante. Das Bundesheer dürfte nun doch auf den Saab-Gripen setzen – und diesen nicht direkt über den Hersteller beziehen, sondern über die schwedische Armee. Dieses Geschäft von Regierung zu Regierung hätte den Vorteil, dass man sich eine langwierige Beschaffung über eine Ausschreibung sparen würde. In dieser Variante wäre auch möglich, dass Österreich die Flieger nicht kauft, sondern least, wie das auch Tschechien macht. Billig wäre allerdings auch diese Variante nicht: Tschechien zahlt für 14 Flugzeuge 80 Millionen Euro im Jahr an Leasingraten. Saab sei laut seinen Informationen in der Lage, Flugzeuge für Österreich innerhalb von 18 Monaten fertigzustellen, sagt Mader.


Das Entwerfen von "Varianten", so unwahrscheinlich sie auch sein mögen, ist wirklich eine Zwangsneurose bei den österreichischen Journalisten.


Eurofighter: PR-Beraterin weist FPÖ-Nähe zurück

Im Eurofighter-Untersuchungsausschuss ist heute Nachmittag die PR-Beraterin und frühere FPÖ-Mitarbeiterin Romana Schmidt befragt worden - mit wenig erhellendem Ergebnis. Schmidts PR-Firma war ab Ende 2002 für Eurofighter tätig, Auftraggeber sei der EADS-Lobbyist Alfred Plattner gewesen. Das Honorar betrug fast 900.000 Euro - „mit großem Abstand der größte Auftrag“ ihrer Firma, wie Schmidt sagte.

PR-Firma sollte Eurofighter „sympathischer“ machen

Die Abgeordneten wunderten sich, warum eine Einzelunternehmerin so einen Auftrag bekam, und fragten im Wesentlichen danach, was denn die Leistung für das Geld gewesen sei. „Es ist im Großen und Ganzen um eine Charmeoffensive für das Produkt gegangen“, erklärte Schmidt. Beauftragt sei sie mit Recherchen und Analysen worden, die Frage sei gewesen, wie man bei Zielgruppen wie „Frauen, Senioren, Jugend“ das militärische Flugzeug „sympathischer“ machen könne.

Es sei nicht ihre Aufgabe gewesen, auf die politische Stimmung einzuwirken. Auch bei Herbert Scheibner (FPÖ), den sie aus ihrer Tätigkeit als parlamentarische Mitarbeiterin kannte, habe sie nicht interveniert, betonte Schmidt auf eine entsprechende Frage.

Erste Zeugin will Gegengeschäfte nur aus Medien kennen

Am Vormittag wurde Erika Schild, Mitarbeiterin der für die Gegengeschäfte zuständigen Euro Business Development GmbH (EBD), befragt. Kritiker wie der Noch-Grüne Peter Pilz vermuten dahinter eine „Fälscherwerkstatt“. Den Vorwurf, dass es Gegengeschäfte gegeben haben soll, die in Wahrheit keine waren, kenne sie nur aus den Medien und „vom Hören-Sagen“, meinte Schild.

Die Ende 2004 gegründete EBD war als Tochterfirma der Eurofighter-Firma EADS in Österreich zuständig für die Gegengeschäfte. Pilz spricht lieber von einem „Gegengeschäftsbazar“. Der Verdacht lautet, dass Unternehmen Geld bekommen hätten, damit ein Geschäft als Gegengeschäft deklariert wird, obwohl es eigentlich keines war.


Der ORF wieder mal in manipulativer Höchstform: "Erste Zeugin will Gegengeschäfte nur aus Medien kennen".
Zuletzt geändert von theoderich am 06. Jul 2017, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.

iceman
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von iceman » 05. Jul 2017, 21:37

Wemm man eins und eins zusammenzählt, ist klar was rauskommen wird:
Es wird keinen Saab Ersatz geben, weil kein Geld.
Es wird keine neuen Abfangjäger geben, weil kein Geld und die Beschaffung würde zu lange dauern.
F-16 aus den USA, na den Medienaufschrei möchte ich hören.
Bleibt nur eine Leasingvariante von Gripen C mit der schwedischen Luftwaffe, also 80 Mio. Leasinrate plus 80 Mio. Betriebskosten. Hört sich im ersten Moment toll an, später fragt man sich, ob unsere EF T1, die besser als der Gripen sind, nicht doch günstiger sind.

theoderich
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von theoderich » 05. Jul 2017, 23:55

iceman hat geschrieben:Bleibt nur eine Leasingvariante von Gripen C mit der schwedischen Luftwaffe, also 80 Mio. Leasinrate plus 80 Mio. Betriebskosten.


Stimmt nur leider nicht:

    Die Presse" hat geschrieben:Billig wäre allerdings auch diese Variante nicht: Tschechien zahlt für 14 Flugzeuge 80 Millionen Euro im Jahr an Leasingraten.

Laut dem tschechischen Bundesrechnungsabschluss (Fiskální výhled ČR - listopad 2016) hat der Staat im Jahr 2015 9,9 Mrd. CZK oder umgerechnet 366,31 Mio. EUR (Wechselkurs vom 14. 11. 2016) für die Leasingraten von nur 14 JAS-39 "Gripen" bezahlt!!


2014 waren es 10 Mrd. CZK. Nix mit "billigem Leasing" - die Kosten sind ruinös! Die Tschechen fliegen vielleicht 2000 Stunden pro Jahr.

Im Jahresabschluss des tschechischen Verteidigungsministeriums für 2016 findet man ein eigenes Konto für den Betrieb der tschechischen JAS-39C/D. Außerdem wird der Wert der Leasingvereinbarung 2016-2027 mit 43,649,282 000 CZK angegeben, das sind umgerechnet 1,671,809,797 EUR oder 151 Mio. EUR pro Jahr (Mehr als doppelt so teuer wie der Betrieb der österreichischen "Eurofighter".):

    Závěrečný účet státního rozpočtu za rok 2016

    Final State Budget Account for 2016

    Název zakázky: Pořízení a zabezpečení provozu nadzvukových letounů

    Veřejná zakázka byla vyhlášena v roce 2003 ve výši 21 926 185 tis. Kč na období financování 2005 až 2015. V roce 2014 bylo období financování rozšířeno o roky 2016 – 2027 a schválený objem veřejné zakázky na celkovou výši 43 649 282 tis. Kč, a to formou dodatku č. 9 ke smlouvě uzavřené se Švédským královstvím. Jedná se o veřejnou zakázku vyhlášenou mimo režim zákona o veřejných zakázkách. Jde o dlouhodobý projekt, jehož předmětem je pronájem 14 letounů, užívání nehmotného majetku, výcvik pilotů a ostatní služby s cílem zabezpečení kontinuity ochrany vzdušného prostoru ČR nadzvukovými letouny, schopnými působit za všech povětrnostních podmínek v součinnosti s ostatními druhy vojsk NATO i mimo území ČR. Tato veřejná zakázka byla v roce 2016 realizována v rámci akce č. 107V621001001, kdy byla ke splátce realizované v roce 2015 odvedena daň z přidané hodnoty ve výši 277 850 tis. Kč a srážková daň ve výši 45 961 tis. Kč.


    Order Title: Acquisition and operation of supersonic airplanes

    The public contract was announced in 2003 in the amount of CZK 21,926,185 000 for the financing period from 2005 to 2015. In 2014, the financing period was extended to 2016-2027 and the approved volume of the public contract for a total amount of CZK 43,649,282 000 in the form of Addendum No 9 to the Agreement concluded with the Kingdom of Sweden. This is a public contract declared outside the Public Procurement Act. It is a long-term project involving the lease of 14 aircraft, the use of intangible assets, pilots training and other services in order to ensure the continuity of airspace protection of the Czech Republic by supersonic aircraft capable of operating under all weather conditions in cooperation with other types of NATO troops and outside the Czech Republic. This public contract was implemented in the year 2016 under the action No. 107V621001001, when the value added tax amounting to 277,850 thousand CZK was paid in 2015 and withholding tax amounting to CZK 45,961 000 CZK.

    Program č. 107 62 – Udržení a rozvoj schopností nadzvukového letectva

    Program byl schválen pro období 2014 – 2027 a jeho dlouhodobým cílem je zajistit kontinuitu ochrany vzdušného prostoru ČR nadzvukovým letectvem, která je realizována prostřednictvím dodatku smlouvy o pronájmu letounů JAS 39 - Gripen mezi Českou republikou a Švédským královstvím. Program navazuje na program 207 860 Pořízení a zabezpečení provozu nadzvukových letadel v letech 2004 - 2015.


    Program No. 107 62 - Maintaining and Developing the Supersonic Aviation Capabilities

    The program was approved for the period 2014-2027 and its long-term objective is to ensure the continuity of the airspace protection of the Czech Republic by supersonic aircraft, which is implemented through the addition of the JAS 39 - Gripen lease agreement between the Czech Republic and the Kingdom of Sweden. The program follows the program 207 860 Acquisition and security of operation of supersonic aircraft between 2004 - 2015.



2016 dürften es 323 811 000 CZK gewesen sein, umgerechnet 12,4 Mio. EUR. Unter der Bezeichnung "Udržení a rozvoj schopností nadzvukového letectva" (S. 351 im PDF) findet man für das Leasing wieder andere Angaben, die umgerechnet 50,67 Mio. EUR betragen. Das passt aber nicht mit dem Gesamtauftragswert von umgerechnet 1,6 Mrd. EUR von 2016-2027 zusammen.

    Na základě dodatku č. 11 ke „Smlouvě“ byla již v roce 2015 uhrazena švédské straně vlastní splátka za pronájem letounů ve výši 1 323 096 tis. Kč za rok 2016. V roce 2016 byly v ČR uhrazeny DPH a srážková daň ze zaplacené splátky ve výši 323 811 tis. Kč.


    On the basis of Appendix 11 to the "Treaty", it was already paid to the Swedish side in 2015 the respective payment for the lease of airplanes in the amount of 1 323 096 000 CZK for 2016.

Bei den im Programm No. 107 62 genannten Zahlen geht es nicht um die Leasingraten, sondern um die Beschaffung von Zusatzausrüstung (31 Stk. Planungs- und Steuerungssysteme, 8 Präzisionslandungssysteme, Funkgeräte für die Fluglotsen, Einbau von TACSAT in die Flugzeuge).

Details zur Vertragsgestaltung findet man im folgenden Rechnungshofbericht aus dem Jahr 2007:

    Letouny taktického letectva Armády České republiky

    K pořízení letounů JAS 39 Gripen byla dne 14. června 2004 uzavřena „Smlouva mezi Českou republikou a Švédským královstvím týkající se nájmu letounů JAS 39 Gripen, systémů podpory a poskytnutí souvisejících služeb“. Cena kontraktu byla 20 684,195 mil. Kč, z toho cena nájmu 19 650 mil. Kč a částka 1 034,195 mil. Kč na úhradu příslušné daně z příjmů pronajímatele. Prvních šest letounů bylo předáno AČR 18. dubna 2005, poslední 31. srpna 2005, doba nájmu skončí 30. září 2015.

    Financování je rozděleno do období let 2004 až 2015 a je prováděno v rámci programu státního rozpočtu ev. č. 207 860 – Pořízení a zabezpečení provozu nadzvukových letadel s podprogramy ev. č. 207 862 – Pronájem nadzvukových letounů a výcvik personálu a ev. č. 207 863 – Zabezpečení operačního nasazení nadzvukových letounů. Celková výše výdajů programu je 23 581,594 mil. Kč. V letech 2004 až 2005 bylo vyčerpáno v rámci programu celkem 1 807,037 mil. Kč.

    V souvislosti s nájmem letounů JAS 39 Gripen byla dne 14. června 2004 mezi Českou republikou – Ministerstvem obrany a Gripen International Kommanditbolag uzavřena „Smlouva o programu průmyslové spolupráce“. Smluvní strany se dohodly, že závazek průmyslové spolupráce (offsety) odpovídá 130 % ceny nájmu a činí 25 545 mil. Kč. Dále bylo dohodnuto, že alespoň 20 % závazku budou tvořit přímé transakce.


    For the purchase of JAS 39 Gripen aircraft, the "Agreement between the Czech Republic and the Kingdom of Sweden on the lease of JAS 39 Gripen, support systems and the provision of related services" was concluded on 14 June 2004. The contract price was CZK 20,684.195 million, of which the renting cost was CZK 19,650 million and the amount of CZK 1,034,195 million for the payment of the relevant income tax to the lessor. The first six aircraft were handed over to the Czech Armed Forces on April 18, 2005, the last of August 31, 2005, the lease ends on September 30, 2015.

    Funding is divided into the period 2004 to 2015 and is implemented under the state budget program, No. 207 860 - Acquisition and security of operation of supersonic aircraft with subprograms ev. No. 207 862 - Rental of supersonic aircraft and training of personnel and ev. No. 207 863 - Ensuring the operation of supersonic aircraft. The total amount of program expenditure is CZK 23,581.594 million. Between 2004 and 2005, a total of CZK 1,807.037 million was spent under the program.

    In connection with the lease of JAS 39 Gripen, the "Contract on the Industrial Cooperation Program" was concluded on 14 June 2004 between the Czech Republic - the Ministry of Defense and Gripen International Kommanditbolag. The parties agree that the commitment of industrial cooperation (offsets) corresponds to 130% of the rent and amounts to CZK 25,545 million. It was further agreed that at least 20% of the obligation would be direct transactions.


    II.3 Provozuschopnost letounů JAS 39 Gripen

    Vzhledem k plnění úkolu NATINADS a dalších úkolů spojených s ochranou vzdušného prostoru České republiky je provozuschopnost nadzvukových letounů JAS 39 Gripen klíčová. Provozuschopné je letadlo schopné letu bez technického omezení (poruch, závad, s nevyčerpaným meziopravním resursem a nepřekročenou dobou technického života), na kterém jsou provedeny všechny předepsané činnosti (přípravy). Provozuschopnost se vyhodnocuje a vykazuje každodenně.

    Letouny JAS 39 Gripen celkem nalétaly do 10. října 2006 (doba kontroly) při 2 473 letech 2 278 letových hodin. Podle kritéria, kterým je střední doba mezi poruchami, označovaného jako MTBF (Mean Time Between Failure), dosahovaly letouny poměrně nízkou spolehlivost 2:09 letové hodiny na poruchu. Od zahájení provozu v dubnu 2005 dosáhla provozuschopnost letounů v průměru 53,8 %. Podle smlouvy má být nejméně 60 %.

    S cílem zlepšit uvedený stav vyvolalo MO jednání se švédskou stranou. Odstraňování běžných poruch, základní a střední úroveň údržby na letounech provádí podle smlouvy letecký technický personál AČR, v případě složitější závady v součinnosti se švédskými specialisty. Potřebné náhradní díly a materiál zajišťuje švédská strana. Od března do října 2006 byla na všech letounech v rámci smlouvy provedena u výrobce ve Švédsku modernizace avionických, komunikačních a dalších systémů.


    II.3 Operability of JAS 39 Gripen

    The operability of JAS 39 Gripen supersonic aircraft is due to the fulfillment of the NATINADS task and other tasks related to the protection of the airspace of the Czech Republic. An aircraft capable of flying without technical limitations (failures, faults, unused intermodal resource and non-existent time of technical life) on which all prescribed activities (preparation) are performed is operational. Operability is evaluated and reported on a daily basis.

    The JAS 39 Gripen aircraft flew by 2,783 flight hours until October 10, 2006 (check-in time) at 2,473 years. Depending on the Mean Time Between Failure (MTBF), the aircraft achieved a relatively low reliability of 2:09 flight hours per fault. Since its launch in April 2005, the aircraft's serviceability has averaged 53.8%. According to the contract it should be at least 60%.

    In order to improve this situation, the MO has been negotiating with the Swedish side. Decrease of common faults, basic and intermediate level of maintenance on airplanes is carried out according to the contract by AČR Aeronautical Technical Staff, in case of more complicated defects in co-operation with Swedish specialists. Required spare parts and materials are provided by the Swedish side. From March to October 2006, on all airplanes under the contract, a modernization of avionics, communications and other systems was carried out at the Swedish manufacturer.


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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von GG » 06. Jul 2017, 07:17

Vielleicht sollte diese Information an die österreichischen Medien weitergeleitet werden, um den derzeit verbreiteten Schwachsinn abzustellen. Allerdings würde man dort wahscheinlich wegen des erwarteten Geldsegens aus dem Wahlkampf darauf derzeit sicher nicht reagieren. Ich glaube aber, wenn diese Fakten in der Öffentlichkeit auftauchten, wäre der "preiswerte" Ausstieg aus dem EF gestorben.

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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von theoderich » 06. Jul 2017, 08:45

Unverständlich ist, wieso sich die Angaben des Finanzministeriums und des Verteidigungsministeriums über die Kosten des Leasings so stark unterscheiden. Im Jahresabschluss 2015 des Verteidigungsministeriums stehen für den Leasingvertrag mit Schweden 946 000 000 CZK oder 36,23 Mio. EUR [Čerpání ... Entnahmen; Wechselkurs vom 5. 7. 2017: 1 EUR = 26,109 CZK] - das Finanzministerium spricht aber von 9,9 Mrd. CZK. Also um den Faktor 10 höhere Ausgaben.

Das tschechische Statistikamt hat Ende 2015 einen Artikel zum Gripen-Leasing publiziert:

    Statistical capture of JAS-39 Gripen aircrafts lease (7. Dezember 2015)

    Extended lease of the JAS-39 Gripen supersonic fighter aircrafts will be reflected since October in various statistical domains. According to the methodological rules of Eurostat, this transaction is understood the same as in 2005, i.e. as financial leasing. The capture will influence the amount of the state budget deficit and debt and it will be also reflected in imports in terms of CZSO national accounts as well as in the Czech National Bank (CNB) balance of payments.

    With effect from 1 October 2015, the lease of the JAS-39 Gripen supersonic fighter aircrafts by the Czech Republic from Sweden was extended, namely until 2027. Based on a concluded contract, the Czech Republic will repay Swedish crowns 5.4 bn, i.e. currently CZK 15.6 bn (VAT and withholding tax excluded). Instalments will take place always in the end of March of the given year.

    The value of the purchased asset will be captured in the period of acquisition (Q4 2015) as a debt-financed investment expenditure of the general government sector. As for fiscal indicators, the mentioned will be reflected in the figures for 2015 as the deficit increase (or as the surplus decrease) and increase of the debt by the value of the purchased asset (CZK 9.9 bn).

    In the following years, instalments from the state budget will be broken down to the part, which is the repayment of the principal of the debt in the amount of CZK 9.9 bn and parts related to payments for services and interests. Since the liability is denominated in a foreign currency, the unpaid part of the principal may change during time depending on the exchange rate development. The interests will affect the amount of the gross national income during the entire contract. With regard to low interest rates, currently the total amount of interests is CZK 0.4 bn.

    The value of aircrafts in the amount of CZK 9.9 bn will be captured in imports of goods in the CZSO national accounts in the Q4 2015 and in October balance of payments compiled by the CNB. The CZSO news release on External Trade will contain information about the influence of the import of aircrafts on the external trade balance for October 2015.

    Payments for services provided by the Swedish counterpart will be reflected in all years of the contract as an increase of intermediate consumption with a corresponding impact on the amount of final consumption of the general government and GDP. At the same time, these services will be captured in imports of services in the national accounts as well as in the balance of payments. The total amount of payments for services is CZK 5.3 bn.

Zuletzt geändert von theoderich am 06. Jul 2017, 10:23, insgesamt 1-mal geändert.

de10kcl
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von de10kcl » 06. Jul 2017, 09:33

theoderich hat geschrieben:Unverständlich ist, wieso sich die Angaben des Finanzministeriums und des Verteidigungsministeriums über die Kosten des Leasings so stark unterscheiden. Im Jahresabschluss 2015 des Verteidigungsministeriums stehen für den Leasingvertrag mit Schweden 946 000 000 CZK oder 36,23 Mio. EUR [Čerpání ... Entnahmen; Wechselkurs vom 5. 7. 2017: 1 EUR = 26,109 CZK] - das Finanzministerium spricht aber von 9,9 Mrd. CZK. Also um den Faktor 1000 höhere Ausgaben.

Also die Zahlen per se konnt ich jetzt auch nicht überleiten.
Aber es sind doch "multiple versions of the truth" - so ein moderner Begriff für das Konzept.
Das eine sind Zahlungsflüsse, also Einnahmen und Ausgaben.
Da fließt jedes Jahr Geld, anscheinend knapp 40 Mio jeweils im März.
Das andere ist der Gesamtwert der Flugzeuge. Den rechnet man bei so einem Finanzleasing, also quasi einem Kredit, irgendwie aus den zukünftigen Verpflichtungen um. Da würde so ca 1 Mrd, ein paar Hundert Mio plus oder Minus, Sinn machen. Das ist der Betrag von dem das Finanzministerium spricht. Das wird aus Sicht der Masstricht-Regeln als Ausgabe am Beginn des Leasing gerechnet und erhöht danach die Staatsverschuldung. Nach Maastricht werden keine Vermögenswerte gegengerechnet, keine doppelte Buchhaltung.

Dr4ven
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von Dr4ven » 06. Jul 2017, 10:49

Unterm Strich sind die genauen Zahlen egal.
Ein Gripen Leasing ist so oder so um Einiges teurer als 15 EF mit einem Update zu versehen UND 3-6 Doppelsitzer zu kaufen.

DAS ist ja der ganze Witz an der Sache.

de10kcl
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von de10kcl » 06. Jul 2017, 11:06

Dr4ven hat geschrieben:Unterm Strich sind die genauen Zahlen egal.
Ein Gripen Leasing ist so oder so um Einiges teurer als 15 EF mit einem Update zu versehen UND 3-6 Doppelsitzer zu kaufen.

DAS ist ja der ganze Witz an der Sache.

Also für eine sinnvolle Überwachung müssen wir ein paar Doppelsitzer und eine 2. Staffel EF haben.
Da sind wir bei den 30 als Unter-Untergrenze.
Ich denke zwar, dass man durchaus sogar 15 gebrauchte EF aus der Tranche 1 bekommt, aber das bedeutet halt Beträge in diesen Dimensionen:
10 Mio pro Upgrade für die 15 Jets
150 Mio für Doppelsitzer
500-1000 Mio für weitere Jets
Mit Infrastrukturumbau etc bist dann bei definitiv über 1 Mrd an Investitionskosten. Das ist schon einiges.
Nur ein anderer Jet in halbwegs vernünftigen Stückzahlen kostet auch 2 Mrd und mehr. Dann noch Infrastrukturumbau und Trainingskosten etc und die potentiellen Einsparungen sowie der Effekt, dass man meist Jahre braucht um die Logistik und die Verfügbarkeit eingespielt zu haben.

Dr4ven
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von Dr4ven » 06. Jul 2017, 13:29

Deine Zahlen sind komplett aus der Luft gegriffen.
Das notwendige Update um alle Obsoleszenzen der T1 zu bereinigen kostet ca. 350 Millionen und T1 bekommst um 30-40 Mille von Spanien und Italien.
Mit 18-24 EF, sprich 3 Single und 6 Twins und mindestens 2200 Flugstunden brauchen wir auch keine SAAB 105 Nachfolger mehr.
Traut sich halt politisch keiner von der SPÖ und ÖVP, leisten kann sich unser angeblich reiches Land das zweimal wenn man wollte.

Es wird aber darauf hinauslaufen was ich bereits gesagt hatte - man wird durch aktives NICHTSTUN den EF spätestens 2022 am Boden haben, denn wenn es keinen Gripen gibt, darf auch sonst nichts sein.
Die Presse Info die Morgen rauskommt beinhaltet ja auch nur noch "Vorschläge" - an die sich weder Minister, noch die nächste Regierung halten muss und wird.

Eigentlich sollte man die Empfehlungen des Rechnungshofes bei Anschaffungen des Bundes verfassungsmässig verankern, dann hört sich so ein populistisches Kasperltheater auf.

Man muss endlich kommunizieren, dass KEINE Lösung ausser das Aufgeben der Jetfliegerei billiger als die Jetzige sein wird, alles Andere ist eine Lüge.

de10kcl
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von de10kcl » 06. Jul 2017, 13:46

Dr4ven hat geschrieben:Deine Zahlen sind komplett aus der Luft gegriffen.
Das notwendige Update um alle Obsoleszenzen der T1 zu bereinigen kostet ca. 350 Millionen und T1 bekommst um 30-40 Mille von Spanien und Italien.

Nein, nicht vollständig aus der Luft. Ich kenne das mit 30-40 Mille von Italien. Wobei - ob das aktuell auch noch so wäre, müsste man natürlich sehen. Die Phase der schrumpfenden Verteidigungsbudgets in Westeuropa ist im Prinzip vorbei. Italien noch ein wenig, Spanien weiß ich nicht auswendig, aber Großteil erhöht, besonders in Osteuropa sogar massiv.
Und da du 3-6 Stück geschrieben hast, hab ich halt salopp 150 Mio hingeschrieben. Natürlich wären Bandbreiten korrekter gewesen.
Wegen T1 Upgrade:
Ich bin mal sportlich von einem Mini-Upgrade wie bei den S70 ausgegangen. Daher nur 10 Mio pro Stück und nicht über 20 Mio. Auch da wären Bandbreiten korrekter gewesen.
Zu 105:
Das wird der Kasus Knaxus. Bin gespannt, was der Minister morgen veröffentlichen wird.
Ich dachte, dass deine Variante davon ausgeht, nur noch einen "Jet" zu verwenden. Weil die Zweisitzer braucht man ja nur wenn man eben direkt springt von zB PC21 auf Jet.
Wie wir wissen war auch der ursprüngliche Vertrag EF (24 Stück plus 6 Optionen) davon ausgegangen, so die 105 ablösen zu können.

iceman
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von iceman » 06. Jul 2017, 15:25

Man wird versuchen, direkt von der schwedischen Luftwaffe Gripen zu mieten.

innsbronx
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von innsbronx » 06. Jul 2017, 15:57

Das kann doch hinten und vorne nicht günstiger sein als der Weiterbetrieb der EF und wäre eine Idiotie sondergleichen.

theoderich
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Re: Eurofighter: Keine weiteren Prozesse

Beitrag von theoderich » 06. Jul 2017, 16:06

In einem Land wo es einen Darabos-Deal und eine Verstaatlichung der Hypo-Alpe-Adria gegeben hat, ist das leider besonders realistisch.

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