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BeitragVerfasst: 30. Dez 2014, 17:01 

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Nachfrageverfahren 2013

Zitat:
Wirkungsbereich des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport

Luftraumüberwachungsflugzeuge – Vergleich der Republik Österreich mit der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH; Follow–up–Überprüfung

Reihe Bund 2013/2

Das BMLVS setzte mehr als die Hälfte der Empfehlungen des RH zumindest teilweise um. Nicht umgesetzt waren insbesondere die Empfehlungen zur Sicherstellung der im Vergleich mit der Eurofighter GmbH dargestellten Entgeltreduktion bei den Betriebskosten in voller Höhe, zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Ersatz– und Umlaufteilen und zur Einsatzfähigkeit der Eurofighter–Piloten.

Im Vergleich wurde eine Entgeltreduktion von 120 Mio. EUR bei den Betriebskosten (In–Service–Support–Verträge), hochgerechnet auf die geplante Nutzungsdauer der Flugzeuge von 30 Jahren, angeführt. Von diesen 120 Mio. EUR waren rd. 17 Mio. EUR bei den ersten Serviceverträgen gesichert. Bei den Folgeverträgen wies das BMLVS eine Entgeltreduktion aus dem Vergleich in Höhe von rd. 19 Mio. EUR aus. Die Höhe der Entgeltreduktion war nicht nachvollziehbar.

Die Verfügbarkeit von Ersatz– und Umlaufteilen war trotz Bemühungen des BMLVS eingeschränkt. Durchschnittlich waren rd. 24 % (2010) bzw. rd. 32 % (2011) der Gesamtflotte wegen fehlender Ersatz– und Umlaufteile nicht einsatzbereit, wobei Beeinträchtigungen insbesondere im zweiten Halbjahr 2011 vorlagen.

Keiner der Eurofighter–Piloten erreichte die vom BMLVS für die volle Einsatzbefähigung vorgesehene jährliche Flugstundenleistung. Statt 110 Flugstunden jährlich absolvierten sie im Durchschnitt 74 Stunden (2010) bzw. 70 Stunden (2011).

Die nachvollziehbaren Gesamtausgaben für das System Eurofighter beliefen sich von 2005 bis 2011 — unter Berücksichtigung der Refundierung aufgrund des Vergleichs von 250 Mio. EUR im Jahr 2009 — auf rd. 1,566 Mrd. EUR. Für die Jahre 2012 bis 2015 schätzte das BMLVS die Folgeausgaben einschließlich ausständiger Kaufpreisraten für die Flugzeuge auf rd. 1,011 Mrd. EUR.

Zitat:
FAZIT

BMLVS wurden 2013 die Kostenrechnung und das Wirkungscontrolling des Bundes bis auf Ebene des Betreibers (Überwachungsgeschwader, Werft) eingeführt. Somit werden die Ausgaben für den Betrieb des Systems Eurofighter, wie vom RH empfohlen, nunmehr umfassend erfasst.

Mit einem Wartungsoptimierungsprogramm werden Einsparungen bei Logistikleistungen in Höhe von rd. 10 % (4 Mio. EUR bis 5 Mio. EUR pro Jahr) erzielt. Das BMLVS leitete ein weiteres Optimierungsprogramm ein, das zu zusätzlichen Einsparungen von 10 % bei Logistikleistungen führen wird.

Vom BMLVS zugesagt wurden insbesondere die noch ausständige Evaluierung des Organisationsplans für den Materialstab Luft, die Fertigstellung des Ausbildungskonzepts für Militärpiloten, das Erwirken von Einsparungen bei der Pilotenausbildung sowie die Konkretisierung des Bedarfs an Einsatzausrüstung. Auch die Umsetzung der Empfehlungen des RH hinsichtlich Verhandlung bzw. Abwicklung von Verträgen wurde überwiegend zugesagt (z.B. zeitgerechter Abschluss von Folgeverträgen, nachvollziehbare Prüfung der Preisangemessenheit). Offen war insbesondere die Sicherstellung der im Vergleich vereinbarten Entgeltreduktion in Höhe von 120 Mio. EUR auf 30 Jahre. Die vom RH empfohlene Sicherstellung ist laut BMLVS bei der EF GmbH nicht durchsetzbar.

Nicht umgesetzt war zudem die Empfehlung zur Sicherstellung der Flugstundenproduktion und der damit verbundenen Einsatzfähigkeit der Eurofighter–Piloten. Die seit April 2014 veranlassten Einsparungsmaßnahmen, insbesondere bei Treibstoff und Ersatzmaterial, führten zu einer signifikanten Reduktion der Flugstunden für das Jahr 2014 sowie zu einer Reduktion der Anzahl an Eurofighter–Piloten.

Hinsichtlich der Verfügbarkeit von Ersatz– und Umlaufteilen verwies das BMLVS auf die bestehenden In–Service–Support–Verträge. Darüber hinausgehende Leistungen wären nur durch Zukauf bzw. durch Eintritt in teure Leistungsverträge durchsetzbar. Für die gegenwärtige Aufgabenstellung der Eurofighter wäre dies aber unverhältnismäßig und unvertretbar.



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BeitragVerfasst: 06. Jan 2015, 20:44 

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Eurofighter staubig
Schweizer Jets fliegen doppelt so oft wie unsere

Zitat:
Ein Vergleich zeigt: Die Schweizer Armee fliegt mit jedem ihrer 32 "Hornet"- Kampfjets im Schnitt 179,25 Stunden pro Jahr - das Bundesheer lässt jeden seiner 15 Eurofighter an 365 Tagen indes nur für 71,33 Stunden aus dem Hangar. Das ist nicht nur gefährlich und bringt Probleme für die Jet- Piloten - es führt den Eurofighter- Kauf völlig ad absurdum.

Zitat:
Wie die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage belegt, stiegen die 32 Abfangjäger vom Typ F/A- 18 "Hornet" 2012 zu 5.736 Flugstunden auf. Das macht im Schnitt für jeden Jet eine Einsatzdauer von 179,25 Stunden pro Jahr. Und jeder Eurofighter flog im Jahresschnitt nur 71,33 Stunden...

"Sauteure Flugzeuge, die dann eh nicht fliegen"

"Der Frust bei den toll ausgebildeten Eurofighter- Piloten des Bundesheeres wächst: Sie müssen fürchten, dass aufgrund der wenigen Starts ihre Fluglizenz verfällt", kritisiert Peter Pilz, der Sicherheitssprecher der Grünen. Und Pilz fragt: "Was macht das für einen Sinn, sauteure Flugzeuge zu kaufen, die dann eh nicht fliegen dürfen, weil der Betrieb zu viel kostet? Die Eurofighter sollen eingemottet werden."

Der Grüne fordert erneut eine Kooperation mit den Schweizern - und ist damit einer Meinung mit einflussreichen Experten im Verteidigungsministerium.

    Richard Schmitt, Kronen Zeitung/kal


Die "Kronen Zeitung" und ihre "Experten". Und die österreichische Situation mit der der Schweizer Luftwaffe zu vergleichen, ist einfach unseriös.

Solche eigenartigen "G'schichterl" hat die "Krone" schon vor fast sieben Jahren publiziert:

    Zitat:
    26.03.2008, 18:22

    Sündteurer Flop?
    Debakel rund um Eurofighter- Einführung

    Veraltete Ersatzteile, die Jets wegen kleinster Pannen ständig auf dem Boden und zu wenig Piloten - nach dem Polit- Hickhack und der milliardenschweren Beschaffung entwickelt sich nun auch die Einführungsphase des Eurofighters zu einem Debakel. Insider wissen: So lässt sich der heimische Luftraum nicht überwachen! Das ganze Projekt scheint gescheitert.

    Zuerst wollte er sie gar nicht, dann nur noch 15 Stück, und jetzt kann ihm die Beschaffung der 1,6 Milliarden teuren Abfangjäger gar nicht mehr schnell genug gehen - Verteidigungsminister Norbert Darabos steckt in der Eurofighter- Falle, aus der es, laut Insidern, kaum ein Entrinnen geben kann.

    Heeresexperten wissen: "Selbst wenn ab Jahresmitte, genau genommen nach Ende der Fußball- EM, die ersten neun Stück der Düsenjäger im Einsatz sind - die Luftraumüberwachung Österreichs kann damit nicht sichergestellt werden." Denn auch beim Fliegen gilt die militärische Regel, dass zwei Drittel der Maschinen auf dem Boden bleiben müssen. Sei es aufgrund von Wartung oder Bereitschaft. Verschärfend kommt hinzu, dass im Juli die von der Schweiz geborgten F- 5 zurückgegeben werden müssen. Als Alternative stehen nur die Saab 105 zur Verfügung. Baujahr: 1968...

    Milliardenflop als "Herausforderung"

    Und da wäre noch das Problem mit den fehlenden Piloten. Da die Ausbildungskosten für die "Teurofighter" so hoch sind, werden für die bestellten 15 Jets derzeit nur 14 Piloten ausgebildet. Erst im Jahr 2017 soll es für junge Flugzeugführer die nächste Chance geben, einen Platz im Cockpit zu ergattern. Der Großteil des Personals sei dementsprechend demotiviert und ziehe sich frustriert in die Privatwirtschaft zurück. Wartungstechniker sollen aufgrund der rigorosen Sparmaßnahmen mittlerweile jedes Spezialwissen verlieren, die aus dem deutschen Werk gelieferten Ersatzteile schon jetzt völlig veraltet sein. Die Konsequenz: Schon ein einziges Schräubchen kann dazu führen, dass ein Jet vielleicht für Wochen auf dem Boden bleiben muss.

    Vom milliardenschweren Flop will man im Verteidigungsministerium naturgemäß nichts wissen. Norbert Darbos, der derzeit in den USA weilt, lässt über seinen Sprecher Answer Lang nur so viel ausrichten: "In der Einführungsphase gibt es Herausforderungen, die zu bewältigen sind. Ab Juli ist die Einsatzfähigkeit aber sicher gewährleistet..."

      Von Gregor Brandl



Zuletzt geändert von theoderich am 06. Jan 2015, 21:56, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06. Jan 2015, 21:35 

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Bezgl. des EF upgrades um 2020:
Was soll das noch einmal kosten? 200 Mio.?
Ist das ein Ergebnis aus dem Darabos-Vergleich weil T1 anstelle von T2 gekauft wurden?
Hat uns der Darabos wieder sparen geholfen?
Oder wäre das upgrade auch bei T2 notwendig gewesen?


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BeitragVerfasst: 07. Jan 2015, 06:32 

Registriert: 08. Feb 2012, 19:01
Beiträge: 812
...


Zuletzt geändert von Maschin am 26. Jun 2016, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 07. Jan 2015, 08:29 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
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Der Pilz reißt die Klappe auf und schon stehts in der Kronenzeitung.
Wenn der mal ruhig wäre, würde man auch Geld sparen.
Wie stellt sich der Pilz eine Kooperation mit der Schweiz vor?
Kooperieren heißt, das beide etwas einbringen müssen, nicht nur einer (Schweiz)!
Warum reitet man ständig wegen den knapp 2 Mrd. auf den EF rum?
Die sollten man lieber an die Hypo, Beteiligung an ESM usw. denken, da ist der EF das geringste Problem.


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BeitragVerfasst: 07. Jan 2015, 09:28 

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Zitat:
Und Pilz fragt: "Was macht das für einen Sinn, sauteure Flugzeuge zu kaufen, die dann eh nicht fliegen dürfen, weil der Betrieb zu viel kostet? Die Eurofighter sollen eingemottet werden."


Im Umkehrschluss kann man dann auch sagen: "Die Politik bekommt eh nichts gebacken, also weg damit."


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BeitragVerfasst: 07. Jan 2015, 09:36 

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Die Anfrage auf die sich die "Krone" hier bezieht, ist im übrigen schon mehr als ein Jahr alt (Bezogen auf den damaligen Wechselkurs und die geleisteten Flugstunden dürfte die Schweizer Luftwaffe im Jahr 2012 umgerechnet 144 Mio. EUR für den Betrieb der F/A-18 aufgewendet haben.):


Dass die Schweizer Armee ihre F/A-18 öfter fliegen lässt, liegt wohl auch daran, dass sie ein "geringfügig höheres" Budget als Österreich hat. Dort standen im Jahr 2012 insgesamt 2 825 512 400 CHF für den Sach- und Betriebsaufwand zur Verfügung - das sind (nach dem Wechselkurs vom 27. März 2013) 2,3 Mrd. EUR:


Und wie sah es in Österreich aus? Laut dem Arbeitsbehelf Bundesfinanzgesetz 2012 verfügte das BMLVS damals über 547,3 Mio. EUR für den laufenden Betrieb (Bei einem Gesamtbudget von 2.240,3 Mio. EUR - inklusive Sport.). Nicht einmal 24 % des Betriebsaufwands der Schweizer Armee. Aus den restlichen Budgetdokumenten und dem Bundesrechnungsabschluss geht wegen der verwendeten Begriffe nicht hervor, welche Ausgaben zu Personal, Investitionen oder Betrieb gerechnet werden.


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BeitragVerfasst: 07. Jan 2015, 16:12 

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Ich frage mich, wer da den Pilz immer ins Ohr flüstert. Wenn der aus Bundesheerkreisen immer mit Zahlen gefüttert wird, die ihm aber gar nichts angehen, wird der nie Ruhe geben.
Der Sicherheitssprecher einer Oppositionspartei gibt seinen Senf ab und die Zeitung schreibt es. Ist ja in einer Demokratie nix schlechtes. Interessant wäre aber eine Stellungnahme der zuständigen Seite in der selben Zeitung.
Eben wenn der Airchief sagen würde, daß man gerne mehr Stunden fliegen würde, aber nicht die Mittel dafür bekommt. Der EF ist nicht Schuld an der Misere. Und das man mit einer ordent. Stundenzahl und genügend Piloten keinen Saab-Nachfolger braucht, die Lösung ist auch billiger.
Man lässt sich ständig vom Pilz die Schneid abkaufen. Eines Tages wird der auch in Pension gehen.


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BeitragVerfasst: 07. Jan 2015, 20:18 

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Du siehst das etwas falsch.

Der Pilz wurde schon immer von Whistleblowern des Bundsheeres versorgt, das gibt er auch ganz offen zu wenn du ihn bei einem Mittagessen fragst. :)
Der saugt sich ja nichts aus den Fingern, sondern wird mit gewissen Infoschnipseln diverser interner Futterneider viel eher gezielt manipuliert und wer den Pilz kennt weiss vorher was er sagt, schreibt und tut, der ist ja berechenbar weil das das Einzige ist was sein erbärmliches politisches Leben überhaupt noch rechtfertigt.
Andererseits weiss ich dass viele Soldaten einfach bei ihm den Frust ablassen...und da ist die Partei egal.

Und wenn du glaubst dass sich ein BG Gruber einfach so vor die Kamera stellen darf, kennst du General Commenda nicht, vor dem hat mittlerweile jeder nur noch Schiss.

Im Bundesheer sind tiefe Gräben, jeder kämpft gegen jeden um nicht unterzugehen und die Politik nutzt das aus.


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BeitragVerfasst: 07. Jan 2015, 20:37 

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Und der Commenda hat die "flexible" LRÜ ja angefangen....


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BeitragVerfasst: 08. Jan 2015, 01:29 

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Beiträge: 449
Der Commenda ist was er ist:
Party soldier, first and foremost!
Fuer mich pers. ist das thema LRUE usw. schon lange abgeschlossen.
Darum bring is immer die NZ loesung auf: Oben Ohne!


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BeitragVerfasst: 08. Jan 2015, 06:48 

Registriert: 08. Feb 2012, 19:01
Beiträge: 812
...


Zuletzt geändert von Maschin am 26. Jun 2016, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08. Jan 2015, 08:23 

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Ich frage mich ab und zu wie es wäre, hätte man anstelle von 15 kastrierten EF, 15 kastrierte SPÖ-Gripen.

Mich würde es nicht wundern, wenn man die EF dem BAE-Konzern (Anteilseigner von Eurofighter) um billiges Geld zurück gibt und dafür alte C/d hingestellt bekommt.


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BeitragVerfasst: 08. Jan 2015, 09:52 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3392
Geh bitte vergiss das endlich, WENN das ginge und WENN wirklich etwas faul wäre, dann wären wir sie schon los...oder was glaubst warum der Norbert heute immer noch auf dem Vertrag aus 2007 sitzt?

Das ist alles nur ein politisches Kasperletheater um das Thema am köcheln zu halten, das Bundesheer intern auseinander zu dividieren und somit leichtes Spiel zu haben - das sieht man doch wie es derzeit funktioniert!

Wie kann es sonst sein dass sich der Generalstab hinstellt und beinhart in die Kamera sagt dass der EF dem Bundesheer das Genick bricht anstatt die Wahrheit zu propagieren dass das kleine Budget der Grund ist warum das Grillwürstel am Kuchenteller plötzlich viel grösser als am Hauptspeisenteller aussieht?
mal ehrlich, so blöd das ernsthaft zu glauben kann ja kein Generalstabsoffizier sein (oder doch??) - also steckt da ja wohl eine Absicht dahinter.

Ja wenn das Bundesheer intern nicht fähig ist an einem Strang zu ziehen, wie soll sich da etwas bessern?
Der Plan der 70er sich im Bundesheer abhängige Beamte zu schaffen, ist voll aufgegangen.

Ohne aktiver LRÜ kann man sich gar nicht mehr an irgendwelchen Ausschreibungen für ein sportliches Grossereignis wie eine Winterolympiade oder Fussball EM bewerben, nicht mal das wissen die Österreicher.
Geschweige denn Wirtschaftsgipfel, OPEC, UN oder wasweissichdennschon...also ALLES worauf sich die Regierungsparteien immer so stolz draufhauen wenns um den Standort Wien oder den durch den UN Standort angeblichen Schutz des Staates (LOL) geht.
Der Kreisky hat Letzteres ja schon ernsthaft geglaubt..


Zuletzt geändert von Dr4ven am 08. Jan 2015, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08. Jan 2015, 10:01 
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Registriert: 29. Jul 2008, 20:32
Beiträge: 1984
Danke Dra4ven du sprichst mir aus der Seele. Ich kann diese unendliche Jammerei hier nicht mehr ertragen was auch zu einer starken Reduktion meiner Aktivität im Forum geführt hat. Die Situation ist wie sie ist, es muss gespart werden. Es wird jedoch auch nach wie vor Neuanschaffungen und Wartungen im Bereich Ausrüstung und Gerät geben. Wenn in Zukunft die LRÜ noch stärker auf den eventuell geleasten Hilfsjäger verlagert wird dann ist es so, ich kann die Dramatik der Situation jedoch nicht ganz verstehen. Werden OH-58 und AL-3 durch ein gemeinsames Muster ersetzt dann hat man vl nicht den besten Hubschrauber für jeden einzelnen Zweck, aber man hat neues Gerät und den Luxus für jeden Zweck das passende Gerät zu haben leistet sicher außer den USA sowieso keiner.

_________________
Beordert bei 1./JgB NÖ


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