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BeitragVerfasst: 06. Apr 2008, 21:00 
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Neues Typenblatt in der RAL 7013 Datenbank: Pilatus PC-7 Turbo Trainer

Link: http://www.doppeladler.com/oebh/luftfahrzeuge/pc7.htm

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BeitragVerfasst: 08. Apr 2008, 12:08 

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danke robert t für die hervorragenden fotos der pc-7, insbesondere der bewaffnungsvarianten.
.betreffend glascockpit der pc-7, wie die schweiz ihre pc-7 modernisieren will, wäre auch für einen teil unserer pc-7 flotte (zb. 9 stück) ein thema für eine zeitgemäße moderne pilotenausbildung.
.betreffend bewaffnung der pc-7 mit hmp-250 u lau-7a wäre natürlich auch eine möglichkeit, diese bewaffnung auf ec-635 hubschrauber zu montieren. diese waffen sind bereits für diesen hs freigegeben.
die ec-635 wären dann mit gun-pods für die lrü bzw. mit zusätzlichen lau-7a auch für bewaffnete aufklärung oder begleitschutz bei auslandseinsätzen (einsätze wie derzeit zb. tschad) bestens geeignet.


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BeitragVerfasst: 25. Feb 2012, 15:02 

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Eine mögliche Ergänzung zum Typenblatt:

Bericht

des Ständigen Unterausschusses des Rechnungshofausschusses gemäß § 32e Abs. 4 GOG

zur Untersuchung der Abwicklung der Kompensationsgeschäfte im Rahmen von Beschaffungen des Bundesheeres in den Jahren 1983 bis 1995


Zitat:
b) FN, Belgien

Im Zusammenhang mit dem Ankauf der Bewaffnung des Pilatus-Porter-Schulflugzeuges durch das Bundesministerium für Landesverteidigung bei der belgischen Firma FN – Fabrique National (vertreten in Österreich durch BDP Wehrtechnik Ges.m.b.H.) (Information des Bundesministeriums für Handel, Gewerbe und Industrie durch das Bundesministerium für Landesverteidigung über erteilten Zuschlag an FN am 11. Oktober 1983) wurde die nachstehende Gegengeschäftsvereinbarung in Form eines inte­grierenden Bestandteiles des Grundvertrages des Bundesministeriums für Landesverteidigung mit FN geschlossen: Kompensation 70%, Erfüllungszeitraum 1. Jänner 1982 bis 31. Dezember 1988, Listen­vorlage jeweils zum 30. Juni und 31. Dezember eines jeden Jahres, erstmals zum 31. Dezember 1983, 10% Pönale.

Die Konditionen wurden auf die Konditionen des Gegengeschäftsvertrages im Zusammenhang mit der Beschaffung des Pilatus-Porter-Schulflugzeuges (von der Firma PRB, Konto Nr. 27) abgestimmt.

Vertragserfüllung bereits am 30. August 1985 mit einem Überhang zugunsten des Unternehmens in Höhe von 310 544 S.


O.T.:

In diesem Bericht sind auch die Gegenkandidaten für die damalige Beschaffung der lFAL "Mistral" vermerkt:

Zitat:
24. November 1992: Es ergeht das Ersuchen von Bundesminister Fasslabend an Bundesminister Schüssel um Bewertung der Gegengeschäftsangebote im Zusammenhang mit der Beschaffung der IFAL. Angebote wurden gelegt von den Firmen Matra (F), Bofors (S), Hughes (USA), Shorts (GB).

2. Dezember 1992: Bewertung der Bieter durch die Abteilung IV/6 auf Basis einer Bewertung der AOEM, die zu folgendem Ergebnis gelangt:

1. Matra,
2. Bofors,
3. Hughes,
4. Short Brothers.


Zitat:
Mai 1993: Gleichzeitige Unterzeichnung des Beschaffungs- und des Gegengeschäftsvertrages. Kaufpreis 1 097 Millionen Schilling, Kompensationsquote 200% (somit sind 2 194 Millionen Schilling zu kompen­sieren), Erfüllung in den ersten fünf Jahren 50% (Pönale 7%), die restlichen 50% in einer Gesamtlaufzeit von zehn Jahren (Pönale 3%), also bis 18. Mai 2003.


Matra "Mistral"
Bofors RBS-70
Hughes "Stinger"
Short Brothers (?"Starstreak" oder "Starburst"?)

Dazu kommen Infos zur Beschaffung des Zielzuweisungs- bzw. Tieffliegererfassungsradars:

Zitat:
25. Mai 1994: Thomson-Präsentation in der Wirtschaftskammer Österreich.

30. Juni 1994: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten wird vom Bundesministerium für Landesverteidigung über die Ausschreibung von TER und ZZR informiert.

Juli 1994: Informelle Information durch das Bundesministerium für Landesverteidigung, daß die DASA ausscheidet bzw. eine offizielle Information über die Thomson-Präferenz, wobei allenfalls Splitting mit Alenia möglich ist.


Zitat:
29. November 1994 und 23. Februar 1995: Tagung des Landesverteidigungsrates, der in der zweiten Sitzung die Beschaffung von TER und ZZR zugunsten Thomson zur Kenntnis nimmt.


Zitat:
2. und 15. März 1995: Vertragsverhandlungen mit Thomson.

16. März 1995: Unterzeichnung des Gegengeschäftsvertrages mit Thomson.

17. März 1995: Unterzeichnung des Kaufvertrages zwischen dem Bundesministerium für Landesver­teidigung und Thomson.


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BeitragVerfasst: 25. Feb 2012, 19:41 
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Danke für die Detailinfos!


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BeitragVerfasst: 20. Feb 2013, 23:10 

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Institut Fliegerabwehr (MilizInfo 1/2013)

Zitat:
Das Institut ist nicht nur für die Kaderausbildung der Waffengattung Fliegerabwehr, sondern auch für die Vorbereitung und Durchführung von Luftzielschießen mit Fliegerabwehrwaffen im Inund Ausland zuständig. Als neue Aufgabe ist das Luft-Luftschießen mit Hubschraubern und Flugzeugen im Inland hinzugekommen, bei dem das Institut diese Schießen unterstützt. Dabei wird eine Doppeltrefferauswerteanlage mit dem Bedienpersonal eingesetzt, die nun auch den fliegerischen Teilen (OH58 und PC7) zur Verfügung steht.



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Zuletzt geändert von theoderich am 30. Okt 2014, 16:00, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 10. Nov 2013, 08:50 

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BeitragVerfasst: 29. Okt 2014, 21:05 

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BeitragVerfasst: 29. Okt 2014, 21:29 

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Lese ich richtig? BOMBENADAPTER und BOMBEN? Seit wann gibt es diese Bewaffnung für die österreichischen PC-7?


Wahrscheinlich handelt es sich beim Adapter um den ALKAN BRU-65 A:



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BeitragVerfasst: 29. Okt 2014, 21:59 

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Beiträge: 86
Die doch recht detaillierte Angaben zur Bewaffnung der PC-7 erstaunen mich, vor einigen Jahren bekam man auf Anfrage zur Bewaffnung der Saab 105, wie Munitionsvorrat der MK etc. nur den Hinweis "militärisches Geheimnis".
Wäre interessant zu wissen ob mit diesen Bomben auch jemals geübt wurde/wird.


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 15:13 
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Beiträge: 1290
Danke Alpine!


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 15:20 

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Beiträge: 3393
Auf der Alkan Europa Map scheinen alle europ. Kunden und die Flugzeugtypen dazu auf, nur Österreich nicht.


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 16:18 

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Beiträge: 20791
Vielleicht gab es eine Neuanschaffung für die FAC/JTAC-Ausbildung?


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 16:39 

Registriert: 28. Nov 2010, 23:08
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Oder sie wurden über Pilatus beschafft, damit sie unter deren Wartung fallen. Denn die Schweiz SCHEINT als Kunde auf; oder es ist alles viel einfacher und das Bundesheer WOLLTE nicht als Kunde genannt werden...

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Vom Himmel hoch, da komm ich her, ach wenn ich nur schon unten wär´!
A jeder Flug, der hat a End; "Cleared to land!"


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 17:04 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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In einem Land, in dem alle schon bei der Erwähnung einer möglichen Bewaffnung mit Bomben oder Lenkwaffen hysterisch werden und von "Kampfbombern" reden, wäre letztere Version eher nachvollziehbar.


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014, 17:14 

Registriert: 26. Mär 2008, 08:28
Beiträge: 939
Wohnort: Graz
Foto einer Yak-11 mit Übungsbomben:

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Und von einer Texan:

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