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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 14. Jun 2010, 21:35 

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jetzt lasst doch den armen politiker wahlwerbung machen. Der mann will doch landeshauptmann werden.

p.s.: allgemein ist dieses Photosammeln der politiker mehr als nervig. Am besten nix tun, 10 min auf jeder veranstaltung, photo als beweis und dann behaupten, dass man die jeweilige sache unterstützt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 14. Jun 2010, 21:42 

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Zitat:
"Die Ausrüstung der ersten drei Jägerbataillone ist nun abgeschlossen. Nun kann der operative Einsatz beginnen. Unseren Soldaten steht nunmehr das modernste Funksystem der Welt zur Verfügung", so der Minister.


Zitat:
Als einer der ersten Verbände wurde das steirische Jägerbataillon 18 mit dem neuen System ausgestattet. Im Bild: Darabos mit Kommandant Oberst Manfred Hofer.


Mein Bruder hat dieses System erst vor kurzem in St. Michael zu Gesicht bekommen. Als ich ihm berichtet habe, dass es heute übergeben worden ist, hat er sich (zu meiner Überraschung) gewundert, weil CONRAD doch eh schon längst verwendet wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 17. Jun 2010, 15:57 

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CONRAD Radio System Enters Service with Austrian Armed Forces



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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 25. Mär 2011, 17:12 

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Zitat:
Neues VHF- Truppenfunksystem

Pioniere werden mit neuem Truppenfunksystem "CONRAD" ausgestattet

Am Dienstag den 15. März fand die erste taktische Systemeinweisung für Kommandanten aller Ebenen beim Kommando 3. Panzergrenadierbrigade statt.

Bild


Zitat:
Der Zulauf der Digitalfunksysteme, einschließlich der notwendigen Umbauten in Fahrzeugen, wird beim Pionierbataillon 3 bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Zu erwarten ist, dass pro Verband etwa 300 solcher Systeme in Betrieb genommen werden können.




CONRAD - das VHF-Truppenfunksystem des Österreichischen Bundesheeres (TRUPPENDIENST, Folge 316, Ausgabe 4/2010)

Zitat:
Beschafft wurden ca. 5 000 Funkgeräte in verschiedenen Varianten und mit verschiedenen Teilkomponenten. CONRAD besteht aber nicht nur aus der "Hardware" (Funkgeräte, Einbausätze und Zubehör), sondern umfasst auch die erforderliche "Software" (Funknetzmanagement- und Schlüsselmanagementsystem) sowie eine Ausbildungsanlage an der Fernmeldetruppenschule. Das Österreichische Bundesheer verfügt mit CONRAD erstmals über ein VHF-Truppenfunksystem und nicht mehr nur über miteinander (mehr oder weniger) kompatible Truppenfunkgeräte. Die Zuweisung an die Truppe soll bis 2012 abgeschlossen sein.



Zuletzt geändert von theoderich am 11. Aug 2013, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 10. Feb 2012, 15:54 

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Der Fernmeldezug der Task Force 25 (Das rote Barett 4/2011)

Zitat:
Zusammen mit den neuen Funkstationsätzen des System Conrad wurden uns auch neue Mast-Antennensätze (Pu-8, Pu-10, AMX-85) geliefert, die bei richtiger Anwendung die Reichweite und Qualität des Signals um ein Vielfaches erhöhen.




Interessante Idee:

Zitat:
So wurde bei der Kader-, Luftlande- und Gefechtsausbildung im September 2011 ein fliegendes Relais erprobt. Die Erprobung wurde mit dem Hubschrauber S-70 Blackhawk sowie der AB-212 durchgeführt. Sie war sowohl für den Fernmeldezug sowie den Hubschrauberbesatzungen ein Erfolg.

Der Einbau der Relaisstationen in die Hubschrauber gestaltete sich problemlos. So fanden zwei FUS96D (Funksatz 96D, tragbares Conrad System) in die Sitztaschen in der letzten Sitzreihe des S-70 Platz.

In der Praxis flogen wir von Velden bis in die Karawanken wobei sich die Gegenstellen in Klagenfurt (Khevenhüllerkaserne) sowie in Maria Rain befanden. Das Ergebnis der Signalstärke war beeindruckend: „Loud and Clear“ (Signalstärke „sehr gut“, Verständigungsqualität „ausgezeichnet“). Diese Erprobung war für die Führungsebene sehr aufschlussreich, da sie nun über ein schnell einsatzbereites Relais verfügt, dass zeitlich jedoch nur begrenzt einsetzbar ist. In weiteren Erprobungen wurde versucht, durch das integrierte GPS (Global Positional System) die Position der einzelnen Funktrupps, in einer elektronischen Lagekarte immer aktuell darzustellen. Auch diese Erprobung gestaltete sich erfolgreich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 11. Feb 2012, 11:08 
Uns werden noch die Hubschrauber ausgehen! Überhaupt bei dem Sparprogramm


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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 18. Jul 2012, 13:52 

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Ein interessantes Detail im Artikel zur "Decisive Engagement 11" im aktuellen "Truppendienst":

DECISIVE ENGAGEMENT 11 (TRUPPENDIENST, Folge 327, Ausgabe 3/2012)

Zitat:
Während der Übungsplanung ergaben sich noch die selbst erstellten Zusatzvorgaben, durch diese Gefechtsübung ein Maximum an Erfahrungen im Umgang mit dem Führungsinformationssystem "PHOENIX 2", dessen Erweiterung um die "Blue-Force-Tracking"-Funktion und dem in Einführung befindlichen System "Combat NG" samt "Common Layer" (das beim Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 erprobt und getestet wird) zu erarbeiten. PHOENIX 2 ist eine Erprobung der digitalen Echtzeit-Lagedarstellung. Das "Blue-Force-Tracking" ist ebenfalls eine Echtzeitdarstellung der Kampftruppe (mittels GPS-Modul in den CONRAD-Funkgeräten wird der Standort der Soldaten/Truppe "live" eingespielt), die zur Zeit erprobt wird, es fehlt jedoch die Schnittstelle zum PHOENIX 2.


P.S.: Die bis dato ersten Fotos des Truppenfunksystems CONRAD im Einsatz bei der Miliz:

Bild

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 04. Aug 2012, 00:24 

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Sachausschreibung für GZ E90014/3/0-KA/2012; Akkumulatoren für das Truppenfunksystem CONRAD (Verhandlungsverfahren gemäß BVergGVS 2012)

Zitat:
Gegenstand des Auftrags: Lieferung von 7.500 Stück (optional weitere 6.000 Stück) Akkumulatoren für die Nutzung der im BMLVS eingeführten VHF-Truppenfunkgeräte und der Fernbedienungssätze des Systems CONRAD, welche mechanisch kompatibel mit dem eingeführten Akkumulator des Herstellers Elbit für den Betrieb des S/E RT-9101A bzw. HFG RT-710NC sein müssen und vergleichbare Eigenschaften betreffend Lade- und Entladevorgänge und Lagerung besitzen müssen.; CPV-Codes: 31430000.



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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 03. Nov 2012, 11:08 

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GZ E90014/5/00-00/KA/2012; Mastsätze für das Truppenfunksystem (Verhandlungsverfahren gemäß BVergGVS 2012)

Zitat:
Beschreibung: Lieferung von 387 Mastsätze bestehend aus: Mast CLARK PU8, Mast CLARK PU10, COMROD Mastsatz AMX-85-0, COMROD Mastsatz AMX-54-0, COMROD Antennen für PU-Maste



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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 11. Aug 2013, 14:35 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20724
Das Informationsmodul "Waffen und Gerät" auf der Homepage des BMLV ist im Bereich der Fernmeldeausrüstung auf den neuesten Stand gebracht worden:


_______________________________


Führungsunterstützung (TRUPPENDIENST, Folge 331, Ausgabe 1/2013)

Zitat:
Radio Access Point

Der Radio Access Point (RAP) ist eine Funktionalität bzw. ein Service des Truppenfunksystems CONRAD. Der RAP dient zur Realisierung der Kommunikation zwischen einem mobilen Funkteilnehmer aus einem Funknetz und einem Teilnehmer in einem leitungsgebundenen Netz. Zusätzlich ist die Kommunikation zwischen zwei mobilen Funkteilnehmern verschiedener Netze möglich bzw. auch die Zusammenschaltung zweier Funknetze machbar. Dies wird als Funknetzkopplung über RAP bezeichnet. Mittels RAP können Sprache und Daten übertragen werden.

Der RAP besteht aus einzelnen, verlegbaren und zusammenschaltbaren Komponenten (RAP-Knoten). Ein RAP-System beinhaltet alle Komponenten und Baugruppen, die notwendig sind, um einzelnen mobilen Teilnehmern oder Funknetzen eine Überleitung in das verlegbare oder ortsfeste Fernmeldesystem zu ermöglichen.

Der Betrieb erfolgt aus einem verlegbaren Shelter. Das Organisationselement hat eine Stärke von vier Soldaten. Die maximal mögliche Entfernung eines RAP-Systems von einem verlegbaren Vermittlungssystem beträgt zwei Kilometer. Diese Strecke wird durch Lichtwellenleiter überbrückt.

Die Konfiguration des RAP erfolgt mit einem Funknetzmanagementsystem. Dieses besteht aus einer speziellen Software mit eigenem Rechner, der auch für die Programmierung der CONRAD-Funkgerätefamilie verwendet wird. Es wird eine Installationsdatei erstellt, die "Sprach- und Datenanteile" konfiguriert. Sie enthält zusätzlich die IP-Adresse des RAP-Systems, das Telefonbuch, die Funknetzkonfiguration sowie ergänzende Parameter.

Im September 2012 wurde das erste RAP-System geliefert. Die bereits erörterte Hauptaufgabe eines RAP ist es, den Übergang zwischen dem IFMIN-Netz (drahtgebunden) und einem Funkgerät (drahtungebunden), auch "Mobile User" genannt, zu ermöglichen. Dies geschieht unter Einbindung von zwei gehärteten Rechnern, zwei "Voice over IP" Radio Gateways und vier CONRAD-Funkgeräten in Verbindung mit einem Lichtwellenleiterconverter und einem Switch. Zusätzlich muss eine Lichtwellenleiterverbindung zu einem Knotenvermittlungssystem vorhanden sein, um diesen Übergang zum IFMIN-Netz realisieren zu können. Diese Durchschaltungsmöglichkeiten zwischen mobilem und drahtgebundenem Kommunikationsteilnehmer konnten während eines ausführlichen Systemtests im Oktober 2012 mehrfach geübt werden. Vor allem für drahtgebundene Teilnehmer war es neu, am Telefon die Tasten "4" für Empfangen und "6" für Senden zu drücken sowie ihr Gespräch mit "over" zu beenden.


Zitat:
Das Wechselaufbausystem

Nach der Überleitung vom Fernmeldebataillon 1 zum FüUB1 kam das System Wechselaufbau als logistisch bedeutendes Transportelement zur Truppe.

Die Einführung dieses Systems steht für eine Disposition von möglichst hoher Kubatur an Laderaum für Gerät und Mannschaft mit möglichst wenigen Kraftfahrzeugen und geringem Personalaufwand zur ökonomischen und kostengünstigen Gestaltung des Fuhrparks. Dies verlangt speziell bei Einsätzen oder Übungen eine sorgfältige Planung des Transportmanagements sowie eine effiziente Manipulation der Wechselaufbauten bei Verfügbarkeit eines entsprechenden Manipulationsgerätes. Zur Manipulation dieser Wechselaufbauten steht derzeit lediglich ein handbetriebener Manipulationssatz, verlastet auf einem Anhänger, zur Verfügung. Dies macht das Handling der Wechselaufbauten sehr zeitaufwändig. Durch die Anschaffung eines Schwenk­laders wird dies in Zukunft wesentlich erleichtert und beschleunigt.

Die Wechselaufbauten sind im FüUB1 für folgende Verwendungen vorgesehen:

    Vermittlungssystem Netz;
    Radio Access Point (RAP);
    Shelter FM/allgemein (RiFuTrp, EinrTrp, LWLTrp);
    Patiententransport;
    Mannschaftstransport;
    Ladebordwand/allgemein.

Als Force Provider ist ein geschlossener Einsatz des FüUB1 eher unwahrscheinlich. Daher kann der Transportbedarf aus heutiger Sicht mit den derzeitigen Ressourcen ohne Probleme abgedeckt werden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 09. Okt 2013, 16:41 

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Beiträge: 20724
Das System wird inzwischen auch bei der Miliz eingeführt:




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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 28. Nov 2013, 06:33 

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Beiträge: 20724
Zwischen den Fronten (Der Legionär. Truppenzeitung des Panzerstabsbataillons 3, 4. Ausgabe 2013)

Zitat:
Das Panzerstabsbataillon 3 als Übungsteilnehmer an der Verbandsübung der 3. Panzergrenadierbrigade „CORNUCOPIA 13“.


Zitat:
Während des gesamten Übungszeitraumes führte die Kompanie mehrere Erprobungen in der Führungsunterstützung durch. So wurde zum Beispiel erstmalig das sogenannte „Radio Access Point“ System zum Einsatz gebracht. Die Funktrupps des Funkzuges erprobten alle Einsatzmöglichkeiten des Truppenfunksystems CONRAD, so auch die Möglichkeit der Vernetzung mit IFMIN-Telefonen. Parallel dazu erprobte der Netzzug die Möglichkeit der Einbindung und Datenübertragung von 3.VE Systemen über Richtfunk. Dazu wurde die bewegliche Befehlsstelle des Brigadekommandanten, abgestützt auf zwei Schützenpanzer ULAN, mit einem Richtfunkmasten ausgestattet. Dies ermöglichte einen auf Richtfunk gestützten Datenaustausch zwischen Hauptgefechtsstand und beweglicher Befehlsstelle und somit eine synchronisierte digitale Lagedarstellung.



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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 09. Dez 2013, 16:28 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20724
DER SOLDAT. Unabhängige Zeitung für Wehr- und Sicherheitspolitik. Nr. 23/2013, 4. Dezember 2013 hat geschrieben:
Perlen die nicht glänzen

Meist unbemerkt und unbedankt arbeiten die Fernmeldemechaniker aller Verbände des Österreichischen Bundesheeres an der Einsatzbereitschaft des IKT-Geräts unserer Armee. An einem Beispiel soll diese Leistung vor den Vorhang gebracht werden.

Mit der Beschaffung des Truppenfunksystems CONRAD wurden auch die Komponenten für einen RAP (Radio Access Point) beschafft. Durch die Abteilung IKTPl wurde die Einführung dieser RAPs in die ebenfalls beschafften Wechselaufbau Funk festgelegt. Nach Fertigung eines Prototypen W-Aufbau Funk RAP durch das Kommando Einsatzunterstützung (KdoEU) wurde die gesamte IKT-Installation inkl. der Abnahmeprüfung der Elektrowerkstätte des Führungsunterstützungsbataillons 2 in St. Johann/P. übertragen. Die anfordernde, hochwertige Aufgabe stellt bei Fremdvergabe an zivile Firmen im Antel des KdoEU einen Wert von ca. 100.000 € dar und pro W-Aufbau einen Wert von ca. 20.000 € - bei den gefertigten 30 Stk. W-Aufbau Funk RAP also 600.000 € Eigenleistung dar.

Initiative gefordert

Die Installation und Montage von vier CONRAD-Funkgerätesätzen, einem Kurzwellenfunkgerätesatz mit Leistungsverstärker, von zwei Computern und Überleitungseinrichtungen sowie dazugehörigem Switch auf engstem Raum, nach ergonomischen Kriterien und unter Beachtung von elektrischer Sicherheit stellt allein bei den unterschiedlichen Kabeltypen eine Herausforderung dar.

Die Logistik zur Sicherstellung von neu beschafften Komponenten (CONRAD), von Zurüstteilen aus Eigenfertigung, von aus ausgeschiedenen Fahrzeugen ausgerüsteten Komponenten (Kurzwelle) fordert auch von allen Versorgungsorganen hoe Eigeninitiative und Mitarbeit.

Durch Einbindung der Fernmeldemechaniker der Bedarfsträger wurde zusätzlich unbezahlbares Wissen für Materialerhaltung und Instandsetzung, aber auch weitere Fähigkeitsentwicklung genutzt.

Das Truppenfunksystem CONRAD und insbesondere der RAP wurden durch mehrere Nationen besucht. Mit Staunen und Bewunderung wurde dabei Funktion, Qualität und v.a. die Eigenleistung gewürdigt.

Als planungsverantwortlicher Offizier darf ich den beteiligten Fernmeldemechanikern meine Hochachtung ausdrücken. Jeder Kommandant ist im Sinne der Leistungsfähigkeit seines Verbands gut beraten, die Perle Fernmeldemechaniker zu fordern und zu fördern und sie manchmal vor den Vorhang zu stellen.

    Obst Horst Treiblmaier


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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 17. Sep 2014, 00:06 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20724
Der Kommunikator. Die Truppenzeitung des Führungsunterstützungsbataillon 2, Ausgabe 3/14 hat geschrieben:
DafuSo II - Anwenderfeldtest

    Bericht und Foto: Offizierstellvertreter Alexander Schober

Auf Anordnung SKFüKdo wurde in den Kalenderwochen 28 und 29 bei uns in der Krobatinkaserne ein Anwenderfeldtest mit der neuen Datenfunksoftware (DaFuSo II), durchgeführt. Diese für uns als Truppe doch völlig neue Erfahrung brachte auch einige Herausforderungen mit sich. Kleinere wirtschaftliche und logistische Problemchen mussten beseitigt werden, um dem äußerst engagierten Team ein effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Seitens Führungsunterstützungszentrum (FüUZ) wurde der Feldtest von Ing. Jürgen Leithner geleitet, der in betrieblichen Belangen und mit auch sonst herausragendem know how durch Vizeleutnant Michael Neugebauer unterstützt wurde.

ADir Peter Loher, Referent Funk in der J6 Abteilung des SKFüKdo, eröffnete die Veranstaltung und ließ sich am Ende die erarbeiteten Ergebnisse präsentieren.

Den ebenfalls nicht zu unterschätzenden Anteil an Erprobungspersonal wurde durch das JaKdo, dem FüUB1 und FüUB2 gestellt. Schon nach kurzer Zeit wurde die Kluft zwischen Systemprogrammierern und Usern augenfällig. Einige Dinge, die für die Entwickler im Rahmen von Labortests selbstverständlich schienen, stellte uns Anwender doch vor gröbere Schwierigkeiten. Nach kurzen Diskussionen konnten in den meisten Fällen die „Wünsche“ der Zugs- und Truppkommandanten so ausformuliert werden, dass die Techniker die neue Software anpassen konnten.

Der systemverantwortliche DI Gerald Noth war die gesamte Zeit über beim FüUB2 und dafür verantwortlich, dass möglichst viele Änderungs- und Verbesserungsvorschläge praktisch über Nacht umgesetzt wurden.

Auch der Leiter der Abteilung für einsatzorientierte Applikationen Dr. Thomas Windholz überzeugte sich an zwei Tagen von der geleisteten Arbeit und schien mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Natürlich treten, wenn eine neu entwickelten Software so früh in Zusammenarbeit mit der Truppe getestet wird, auch Probleme auf, die im Labor nicht entstanden wären. Nach Vorliegen aller Resultate muss eine abschließende Evaluierung zeigen, ob der Nutzen der Veranstaltung den doch erheblichen Aufwand rechtfertigt.

Seitens FüUB2 kann diese Frage zu 100% mit ja beantwortet werden. Alle Anwender waren begeistert bei der Sache und viele der eingebrachten Vorschläge sollten helfen, dass die DaFuSo II von der Ausrollung weg ein wertvolles, den User unterstützendes Tool darstellt.

Wenn auch die übergeordneten Dienststellen zum gleichen Ergebnis kommen, sollte es durchaus möglich sein, dass auch in zukünftigen Ausgaben wieder einmal ein Bericht über einen interessanten, beim FüUB2 durchgeführten, Anwenderfeldtest erscheinen wird.



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 Betreff des Beitrags: Re: Truppenfunksystem "CONRAD"
BeitragVerfasst: 11. Mär 2015, 14:18 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20724
Der CONRAD-Vor-Vor-Vorläufer:



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