Aktuelle Zeit: 18. Nov 2017, 12:47

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 409 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 28  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 09. Jan 2017, 19:07 
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 23. Mär 2005, 14:53
Beiträge: 1289
In diesem Thread sollen die Medienberichte des Jahres 2017 gesammelt werden.

Medienberichte 2016: viewtopic.php?f=3&t=4447
Medienberichte 2015: viewtopic.php?f=3&t=4212
Medienberichte 2014: viewtopic.php?f=3&t=3950


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 10. Jan 2017, 12:07 

Registriert: 10. Okt 2016, 14:47
Beiträge: 42
Hallo zusammen.

Ist zwar kein "Medienbericht" aber stells trotzdem hier mal rein, weis nicht wos hin soll

Hab mal dem Bmlv ne Anfrage gesendet bezüglich geschützter Mobilität und Black Hawk.
Habe nun ne rückmail bekommen.
Gekürzte Version:
Geschützte Mobilität ist der Schwerpunkt bei der Beschaffung.
Es werden in den nächsten Jahren Husar, Pandur und Häglundsbeschafft.
Dem Umfang der Beschaffung werden diese Systeme beginnend 2017 zulaufen
Allfällige Erhöhung der aktuell vorgesehenen Stückzahlen ist dabei noch zu Prüfen.

Update Black Hawk:
Das Vergabeverfahren läuft derzeit ganz Konkret.
In den nächsten 3 Jahren wird dieses System auf den neuesten Technischen Stand gebracht.

Grüße


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 10. Jan 2017, 18:25 

Registriert: 26. Okt 2013, 16:55
Beiträge: 220
Heißt auf den neuesten technischen Stand gebracht das die Avionik getauscht wird oder daß die 9 Hawks auf Standard M hochgerüstet werden?

Alexander-Linz hat geschrieben:
Hallo zusammen.

Ist zwar kein "Medienbericht" aber stells trotzdem hier mal rein, weis nicht wos hin soll

Hab mal dem Bmlv ne Anfrage gesendet bezüglich geschützter Mobilität und Black Hawk.
Habe nun ne rückmail bekommen.
Gekürzte Version:
Geschützte Mobilität ist der Schwerpunkt bei der Beschaffung.
Es werden in den nächsten Jahren Husar, Pandur und Häglundsbeschafft.
Dem Umfang der Beschaffung werden diese Systeme beginnend 2017 zulaufen
Allfällige Erhöhung der aktuell vorgesehenen Stückzahlen ist dabei noch zu Prüfen.

Update Black Hawk:
Das Vergabeverfahren läuft derzeit ganz Konkret.
In den nächsten 3 Jahren wird dieses System auf den neuesten Technischen Stand gebracht.

Grüße


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 10. Jan 2017, 19:12 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
7. Januar 2017

    Schieder: "Schützen der EU-Außengrenze und Neutralität sind vereinbar"

    Zitat:
    Der Anblick von Soldaten auf heimischen Straßen ist für Österreicher befremdlich. Doch man wird sich daran gewöhnen müssen. Demnächst kommt ein "Sicherheitsvorsorge-Gesetz" ins Parlament, das die Befugnisse des Heeres im In- und Ausland ausweitet.

    Was das Heer im Inland bisher im Wege einer "Assistenz" für das Innenministerium erbrachte, soll es künftig als ureigene Aufgabe zuerkannt bekommen. Zu diesen Aufgaben soll gehören, dass Soldaten Botschaften bewachen, und dass im Krisenfall die Miliz kritische Infrastruktur beschützt.

    Die SPÖ, die das Heer gern links liegen ließ und aus den Bürgerkriegserfahrungen von 1934 stets vor dessen Einsatz im Inland warnte, findet die neue Entwicklung überraschend positiv. Klubobmann Andreas Schieder: "Es wird grundsätzlich dabei bleiben, dass für die Sicherheit im Inland die Polizei sorgt. Aber das Bemühen von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, das Heer aktiv für Aufgaben auch abseits des Katastrophenschutzes heranzuziehen, anstatt es in der Kaserne herumsitzen zu lassen, finde ich richtig."

    Manche Inlandsaufgaben des Heeres gebietet die ökonomische Vernunft: Dass Gefangenentransporte in Heeresfahrzeugen mit Heereschauffeuren durchgeführt werden, erspart dem Justizministerium Ausgaben für Fahrzeuge, die beim Heer ohnehin herumstehen.

    Mehr Ordnungskräfte

    Wie Doskozil ist Schieder der Meinung, dass es beim Inlandseinsatz Grenzen gibt. Ideen, Soldaten in Zügen patrouillieren zu lassen, lehnen Minister und Klubchef ab. Schieder: "In Zügen kann ich mir Soldaten nicht vorstellen." In öffentlichen Verkehrsmitteln und großen Einkaufszentren bevorzugt Schieder, ein System von Sicherheitsbeauftragten und Ordnungskräften auszubauen, die weder Polizei noch Heer angehören: "Diese Ordnungskräfte sollen in erster Linie dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung dienen."

    Das Gesetzespaket, das laut Ministerratsvortrag der Sicherheitsvorsorge dient, enthält auch eine Ausweitung für Auslandseinsätze des Heeres. Laut Rechtslage darf das Heer die EU-Außengrenze schützen, wenn es dafür ein EU-Mandat gibt. Bilateral darf das Heer aber nur unter dem Titel "humanitärer Einsatz" einem anderen EU-Land helfen. Derzeit ist das Heer an der ungarisch-serbischen Grenze im Einsatz, wo in unwegsamem Gebiet Tausende Flüchtlinge die Grenze überqueren (wollen). Das Heer hilft dort beim Straßenbau. Solche Einschränkung auf "humanitäre Zwecke" soll nun aus dem Gesetz fallen. Ziel ist, einen europäischen Außengrenzschutz aufzubauen, der aus einem Mix aus Polizei, Armee und zivilen Kräften besteht.

    Schieder sieht darin kein Problem: "Der Schutz der europäischen Außengrenze ist mit der Neutralität vereinbar." Das gelte für die Entsendung von Soldaten an die Außengrenze anderer EU-Länder ebenso wie für den Einsatz von Spezialtruppen gegen Schlepper im Mittelmeer.

    Den neuen Kompetenzen für das Heer müssen zwei Drittel der Nationalratsabgeordneten zustimmen. Es soll noch vor dem Sommer durchs Parlament.



5. Januar 2017

    Alouette III zurück
    Neue Strukturen: Bundesheer rüstet in Kärnten auf

    Zitat:
    Das Jägerbataillon 26 (500 Soldaten) wurde bereits dem Kärntner Kommando übergeben, auch das Miliz- Bataillon (800 Mann) untersteht seit kurzem der Kärntner Verantwortung.

    Bis 2020 sollen insgesamt 500 neue Arbeitsplätze besetzt werden. In einem ersten Schritt entstehen ab diesem Monat 80 Jobs mit einer Militärstreifen- Kompanie in der Windisch- Kaserne. Auch mit dem militärischen Servicecenter, das für die Bausubstanz- Erhaltung verantwortlich ist, wandern 35 Arbeitsplätze nach Kärnten. Gitschthaler: "Unsere Prioritäten 2017 liegen in der Personalgewinnung und der Weiterführung der Unterstützung der Polizei an unserer Südgrenze. Auch die Bewältigung von Naturkatastrophen ist ein sehr wichtiger Punkt in diesem Jahr."

    Für die Grenzüberwachung und den Kampf gegen die Naturgewalten soll auch die Ausrüstung verbessert werden. Nachdem der Heeres- Hubschrauber den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen ist, wird die "Alouette III" jetzt wieder in Klagenfurt stationiert. "Ab Februar oder März könnte der Hubschrauber bereits wieder zurückkehren", heißt es.

    Neu angeschafft werden für die Soldaten Splitterschutzwesten und Helme. Profitieren sollen Kärntner Einheiten auch von der Erneuerung des Fuhrparks.

    Bereits in Planung ist der Neubau bei der Hensel- Kaserne in Villach. Die Goinger- Kaserne in Bleiburg bleibe fix geöffnet, heißt es.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 11. Jan 2017, 22:25 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Steirischer Militärkommandant: Endlich die "lang ersehnten Mittel"

Zitat:
Eine Einsatzbilanz wie selten und einen aus Heeressicht erfreulichen Blick in die Zukunft legte der steirische Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner am Mittwoch beim 35. Neujahrsempfang in der Gablenzkaserne vor: Grenz-Assistenzeinsatz, Unwetter-Hilfe in Stanz, Flugshow Airpower auf der "positiv erledigt"-Seite und gleichzeitig die "lang ersehnte" finanzielle Höherdotierung des Heeresressorts.

Zitat:
Die zweitägige Flugshow Airpower in Zeltweg habe mit rund 150.000 Besuchern pro Tag ohnehin schon hohe Sicherheitserfordernisse gehabt. Durch die Anschläge in Nizza und in Bayern im Sommer 2016 gewarnt, wurden Blockaden der Zufahrtsstraßen mit Panzern und – erstmals – lückenlose Zutrittskontrollen vorbereitet. "Dieses Kontrollverfahren in wenigen Stunden, an 225 Einzelkontrollstellen kompetent, genau und freundlich abzuwickeln war für das Jägerbataillon Steiermark sehr herausfordernd, aber es wurde nahezu perfekt bewältigt", lobte Zöllner. Die Schulung dafür sei durch das Jägerbataillon 18 aus St. Michael und die Militärstreife erfolgt. Unter dem Aspekt der jahrelangen Reduzierungen gesehen, sei ein Erfolg nur "unter außergewöhnlichen zeitlichen Belastungen" möglich gewesen.

Das Ende der Sparmaßnahmen – die Zöllner seit Jahren fast schon traditionell zum Neujahrsempfang gefordert hatte – habe zusätzliche Motivation für alle Truppen in der Steiermark gebracht. Darüber hinaus sei auch wieder die Führungskompetenz des Militärkommandos gestärkt worden. Mit dem Jägerbataillon 18 habe man einen leistungsfähigen Verband unterstellt bekommen. Die Stärkung der Miliz erhöhe auch die Fähigkeit zum Raum- und Objektschutz: Neben dem schon bisher zur Verfügung stehenden Jägerbataillon Steiermark "Erzherzog Johann" wurden die Jägerkompanie Deutschlandsberg und die Wachkompanie Belgier-Kaserne in Graz neu aufgestellt.

Der von Minister Hans-Peter Doskozil (SPÖ) "herausverhandelte, lange ersehnte Budgetaufwuchs" werde am Investitionsweg bereits wirksam: "Neue Kampfhelme, Fahrzeuge und anderes Gerät sind bereits bei der Truppe", meldete Zöllner. Auch die angelaufene Personaloffensive zeige Wirkung: "Die Zahl der Pilotenanwärter hat sich um 300 Prozent erhöht, die Zahl der Kaderanwärter ist wesentlich gestiegen und auch der Anteil der Zivildiener sinkt wieder spürbar", so der Brigadier.



Zehn Millionen Euro flossen 2016 in steirische Heeresbauten

Zitat:
Das schlägt sich auch bei den Investitionen in die baufällige Infrastruktur nieder, wie Zöllner in seiner Rede bilanzierte. "Wir konnten in Summe 33 Einzelbauvorhaben von in Summe 7,4 Millionen Euro umsetzen", berichtete Zöllner und verwies dabei besonders auf die Arbeiten in den Kasernen Feldbach und Zeltweg. Auch seien die Mittel für die Instandhaltung im Laufe des Jahres von knapp einer auf 2,8 Millionen Euro erhöht worden, damit konnte man 350 wichtige Vorhaben umsetzen. "Somit wurden über zehn Millionen Euro in zeitgemäße und lebenswerte Unterkünfte alleine in der Steiermark investiert", freute sich der Militärkommmandant.



Teilsanierung der Ostarrichi-Kaserne

Zitat:
In die Ostarrichi-Kaserne in Amstetten werden nach Auskunft des Bundesheeres rund 3,2 Millionen Euro in die Generalsanierung der Unterkunftsgebäude fließen. Demnach sollen auf zwei Ebenen insgesamt 56 Zweibettzimmer entstehen, wovon sich je zwei Zimmer eine Nasszelle mit Dusche und WC teilen. Der Baubeginn soll Anfang 2017 erfolgen.



Zuletzt geändert von theoderich am 14. Jan 2017, 00:26, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 12. Jan 2017, 11:38 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3392
Bundesheerpanzer rollen auf YouTube

http://diepresse.com/home/panorama/oest ... uf-YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=8USaSIXdXt8


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 12. Jan 2017, 16:30 
Benutzeravatar

Registriert: 29. Jul 2008, 20:32
Beiträge: 1985
Van der Bellen will Rolle als Oberbefehlsha­ber "sehr ernst nehmen"

kurier.at hat geschrieben:
Er werde seine Rolle als Oberbefehlshaber des Militärs "sehr ernst nehmen" und sehe sich als "Schirmherr und Unterstützter des Bundesheeres", sagte Van der Bellen im Anschluss an das Treffen.


https://kurier.at/politik/inland/van-de ... 40.664.841

_________________
Beordert bei 1./JgB NÖ


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 12. Jan 2017, 17:00 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Asyl-Debatte: Sobotka kritisiert Doskozils "fantasievolle Phrasen"

Zitat:
"Das Bundesheer ist nicht in der Lage, die gesamte grüne Grenze Österreichs zu sichern, da bringt es auch nichts, fantasievolle Phrasen zu dreschen", konterte nun Sobotka. Er habe deshalb Transitzonen vorgeschlagen, weil man eine Lösung für jene brauche, die illegal ins Land kommen und hier aufgegriffen werden. "Wenn der Verteidigungsminister unsere Grenzen lückenlos sichern kann, verzichte ich aber gerne auf meinen Vorschlag", richtete Sobotka dem Regierungskollegen aus.



Heer geht neue Wege
Umstrittener "Sniper" wirbt um junge Soldaten


Typisch "Kronen Zeitung": Einfach das Wort "umstrittener" vor eine Person legen - schon wird ihr Handeln anrüchig oder kriminell.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 13. Jan 2017, 17:59 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Oberösterreich bekommt neues Jägerbataillon

Zitat:
Erstmals seit vier Jahrzehnten werden österreichweit drei Bataillone neu gegründet. Das Jägerbataillon 15 wird seinen Sitz in Oberösterreich haben, zunächst mit zwei Kompanien in der Kaserne Freistadt: Rund 600 Soldaten umfasst ein fertig aufgestelltes Bataillon - ein Drittel davon sind Berufssoldaten.

Heer für junge Menschen attraktiver machen

Das Heer steht nun vor der ungewohnten Herausforderung, genügend Soldaten zu finden, schildert Emmerich Bauer von Heerespersonalamt. „Wir haben im Jahr etwa 120 bis zu 150 Ruhestandsversetzungen in Oberösterreich und die sollen natürlich ersetzt werden. Außerdem müssen Einheiten aufgebaut werden. Und die neue Jägerbataillon soll in weiterer Folge in den nächsten Jahren zu einer zweiten Kompanie wachsen.“

Um das Heer für junge Menschen attraktiv zu machen, wurden unter anderem die Gehälter erhöht, Kriterien bei Eignungstests gelockert und die Ausbildung gestrafft.

Zitat:
Es müssen eigentliche alle Waffengattungen gestärkt werden. „Es kommt auf den richtigen Mix an“, sagt Raffetseder, „Wir brauchen infanteristische Kampfteile, etwa gepanzerte Kräfte, aber genauso Fliegerabwehrkräfte. Und wir brauchen Kräfte, die in der Lage sind, im Cyber Bereich tätig zu sein.“



Doskozil: „Lückenlose Überwachung utopisch“

Zitat:
Innenminister Sobotka hat ihre Äußerungen zu seinem neuen Vorschlag als „fantasievolle Phrasen“ bezeichnet. Laut ihm muss man Menschen ins Land lassen und Aufhaltezentren schaffen, weil das Heer die grüne Grenze nicht lückenlos überwachen kann.

    Auf diese Ebene begebe ich mich nicht. Ich will weder unsere Polizisten noch Soldaten kritisieren. Sonst würde mir auch einiges einfallen.

Was denn?

    Das vergessen Sie lieber gleich wieder. Ich kommentiere solche Aussagen einfach nicht. Natürlich ist eine lückenlose Grenzüberwachung utopisch. Daher muss man Aufgriffe im Landesinneren ebenfalls zurückbringen und – noch viel wichtiger – das Thema der EU-Außengrenzsicherung forcieren.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 15. Jan 2017, 15:46 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Zitat:
Serbien droht dem Kosovo mit der Armee

Nach dem Streit über einen von der Kosovo-Polizei gestoppten serbischen Zug hat Belgrad mit dem Einsatz seiner Armee gedroht. „Wir werden die Armee schicken, um die Serben vor ihrer potenziellen Ermordung zu schützen“, sagte Staatspräsident Tomislav Nikolic nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates heute in Belgrad: „Wenn Serben umgebracht werden, werden wir die Armee schicken. Wir werden alle hingehen. Auch ich werde gehen, das wäre für mich nicht das erste Mal.“

Am Vortag seien beide Länder „am Rande eines Konflikts“ gestanden, sagte er weiter. „Das Auftauchen der (albanischen Sonderpolizei, Anm.) ROSU war ein Zeichen, dass die Albaner Krieg wollen.“ Die EU müsse jetzt klar sagen, ob sie bei dem jüngsten Streit aufseiten des Kosovo stehe.



14. Januar 2017

    "Wir müssen bei der Werbung um Soldaten konkurrenzfähiger werden"

    Zitat:
    OÖN: Bei der Werbung werden sogar Videoblogger eingesetzt. Ein Clip mit Panzern aus Wels schaffte es gerade zum Youtube-Hit. Ist das der Versuch, der Armee ein neues Image zu geben?

      Kurt Raffetseder: Es heißt nicht umsonst: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Unsere Zielgruppe sind die jungen Menschen, und wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die anders kommunizieren. Wir müssen bei der Werbung konkurrenzfähiger werden. Und das ist ein Weg dorthin.

    Wie viele neue Soldaten benötigt das Bundesheer in den kommenden Jahren?

      Man hat uns in den vergangenen zehn Jahren planmäßig an Haupt und Gliedern beschädigt – auch bei der Moral. Minister Doskozil hat die Talfahrt gestoppt, aber, man kann nicht in einem Jahr gutmachen, was zuvor reduziert worden ist. Wir werden bei der Mannschaft in den kommenden Jahren im Schnitt 1200 neue Soldaten brauchen – pro Jahr versteht sich.

    Zitat:
    Wie viele der Freiwilligen schaffen es tatsächlich, dass sie den Anforderungen genügen?

      Das Werbepotenzial ist in etwa das Dreifache. Das heißt, wir brauchen pro Jahr bis zu 4000 Interessierte. Im Vorjahr waren es schon 3900 Freiwilligenmeldungen – nach erst 2400 im Jahr 2015.

    Welche Veränderungen bringt 2017 für das Militärkommando?

      Eine wesentliche ist, dass die Abläufe in der Gesamtorganisation vereinfacht werden. Das heißt etwa den Zusammenschluss der Bauorganisationen unter Führung des Militärkommandos. Zudem kommt die Neuaufstellung eines Jägerbataillons – und zwar mit einer ersten Kompanie in Freistadt per Juli. Aber auch das Militärkommando selbst muss personell gestärkt werden – wir wurden ja bis hin zur Grenze der Durchhaltefähigkeit gekürzt.

    Mit dem Schließen von Standorten ist es also vorbei. Was heißt das für das Amtsgebäude Garnisonstraße in Linz und die dort untergebrachte Stellungsstraße?

      Die Ergänzungsabteilung und die Stellungsstraße werden nach Hörsching verlegt. Allerdings gibt es derzeit einen ,Aufmarschhalt‘. Daher ist ein Abschluss der Verlegung zeitlich noch nicht absehbar.

    Was passiert danach mit dem Amtsgebäude in Linz?

      Ich gehe davon aus, dass es veräußert werden wird.



Zuletzt geändert von theoderich am 20. Jan 2017, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 16. Jan 2017, 19:12 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Kern vermisst Kaktus in Regierungsbunker





Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 17. Jan 2017, 12:23 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Rekruten werden dicker: Bundesheer kämpft gegen Kilos

Zitat:
Wer zum Bundesheer geht, nimmt oft an Gewicht zu. Das ist ein Faktum, das in der Truppe schon länger bekannt ist. Das Verteidigungsministerium ging nun aber der Frage nach, an welcher Körpermasse die Grundwehrdiener genau zulegen. Sprich: Muskeln oder Fett?

Die Antwort dürfte einige im Heer überraschen. Laut Oberstarzt Georg Rosenmayr vermutete man im Verteidigungsressort vielfach, dass junge Männer während des Wehrdienstes an Kraft zunehmen. Aber: „Das ist oft nicht der Fall“, sagt der Mediziner. Oder zumindest nicht nur. Das ist die Erkenntnis einer Studie, die Rosenmayr in Kooperation mit dem Akademischen Institut für Ernährungsmedizin durchgeführt hat. Rund 400 Grundwehrdiener des Gardebataillons in Wien wurden dafür beobachtet und untersucht. Ihr Körperfettanteil betrug zu Beginn im Schnitt 15 Prozent. Am Ende des Wehrdienstes waren es 16,8 Prozent.

Bis zu 20 Stunden Unterricht

Allerdings: Der Wert bezieht sich nur auf jene Wehrpflichtigen, die keine Ernährungstipps bekamen. Rund die Hälfte der jungen Männer erhielt nämlich 15 bis 20 Stunden Ernährungsunterricht. Ihnen wurde erklärt, welche Lebensmittel welche Nährstoffe enthalten. Und wie eine ausgewogene Mahlzeit zusammengesetzt sein soll. Der Kurs scheint sich auszuzahlen. Denn: „Diese Gruppe nahm deutlich weniger an Körperfett zu“, sagt Rosenmayr. Am Ende ihres Wehrdienstes betrug der Körperfettanteil nämlich 15,3 Prozent.

Doch woher kommt es, dass Grundwehrdiener ohne Schulung an Fett zunehmen?

Dafür gibt es mehrere Erklärungen. Zum einen wird bereits bei der Stellung festgestellt, dass ein hoher Teil der jungen Männer übergewichtig ist. Sie haben vielfach also schon eine ungesunde Ernährungsweise. Im Kindes- und Jugendalter seien allgemein 18 bis 20 Prozent der Burschen übergewichtig, sagt Rosenmayr. (Bei den Mädchen und jungen Frauen seien es übrigens 20 bis 22 Prozent.)

Aber zurück zu den Grundwehrdienern. Was auch bei der Gewichtszunahme mitspielen könnte: In einigen Kasernen gibt es Buffets, an denen sich die Rekruten selbst bedienen und ihre Speisen teilweise auch selbst zusammenstellen können. Ein Faktor ist laut Rosenmayr aber auch: „Der Grundumsatz der Grundwehrdiener steigt in den ersten Monaten.“ Sie bewegen sich viel, brauchen also auch viele Kalorien und essen dementsprechend. „Dann ist der Dienst aber in einigen Fällen nicht mehr so fordernd, und es wird nicht mehr so viel Energie verbraucht.“



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 07:50 

Registriert: 08. Dez 2005, 17:48
Beiträge: 127
Heer plant Investitionen von 200 Millionen Euro

Zitat:
Das Bundesheer will heuer rund 200 Millionen Euro in Ausrüstung und Gerät investieren. So sollen 40 Allschutztransportfahrzeuge „Dingo“ um insgesamt 51 Mio. Euro beschafft werden, auf der Einkaufsliste stehen außerdem 34 Mannschaftstransportpanzer „Pandur“.
Die neuen „Pandur“-Radpanzer werden insgesamt 105 Mio. Euro kosten. Gefertigt werden sie in Wien, Auftragnehmer sind die General Dynamics European Land Systems-Steyr GmbH (GDELS-Steyr) sowie die Advanced Information Technology GmbH (ESLAIT).
Geld wird auch in die persönliche Ausrüstung der Soldaten gesteckt. Diese soll modernisiert beziehungsweise ergänzt werden. Dabei geht es um Kampfhelme, Headsets, Schutzbrillen, Gehörschutz oder Schutzwesten.


http://www.orf.at/#/stories/2375665/


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 07:58 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20714
Bundesheer - 100 Mio. für neue "Dingos" und "Pandur"-Panzer

Zitat:
Die geschützten Mehrzweckfahrzeuge Husar bekommen 22 Beobachtungs- und Aufklärungsausstattungen um 34,3 Mio. Euro. Erneuert werden zudem die Avionik der Black Hawk-Hubschrauber um 21,7 Mio. Euro sowie der Selbstschutz und die Nachtflugfähigkeit der Transportmaschinen C-130 Hercules um 8,2 Mio. Euro.



Zuletzt geändert von theoderich am 19. Jan 2017, 21:28, insgesamt 3-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2017
BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 08:14 

Registriert: 10. Okt 2016, 14:47
Beiträge: 42
Morgen...
Intressant was da Steht:
40 Dingo um 51 Mil. €
Da ist wieder Fraglich ob da die 18 neuen Dingo und die 22 Husar in Summe ja 40 Stück gemeint ist.
Und Beobachtungszeugs für Husare: ist das echt so teuer?
Und die Preisgestaltung C-130 und Black Hawk ist auch bissal eigenartig.
Oder sind da eventuell nur "Teilbeträge" angegeben.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 409 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 28  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  


Link zu Doppeladler.com
Link zu The Modeller
Link zu den Freunden Historischer Schiffe
Doppeladler.com - Plattform für Österreichs Militärgeschichte
The Modeller - Österreichs Militärgeschichte durch die Modellbaubrille
FHS - Die Freunde Historischer Schiffe
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de