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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 22. Dez 2016, 17:07 

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"Krone" bei der KFOR
Unser Heer am Balkan als Waffe gegen Islamisten


Pilz wirkt unter Soldaten wirklich extrem deplatziert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 23. Dez 2016, 13:09 

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Planstellen beim Heer "werden militärisch bleiben"

Zitat:
Die Führungspositionen im Heer bleiben auch künftig Militärs vorbehalten. Pläne, einige Leitungsfunktionen mit zivilen Planstellen zu unterlegen, wurden verworfen. Auch dass der Generalstabschef ein Generalsekretär mit zivilen Befugnissen wird, "ist vom Tisch", sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ).

Das für Personal zuständige, ebenfalls SPÖ-geführte Bundeskanzleramt hatte im Rahmen der aktuellen Heeres-Reform vorgeschlagen, dass wesentliche Spitzenpositionen in der sogenannten Zentralstelle künftig von Zivilisten besetzt werden, was klarerweise für Aufregung im Bundesheer sorgte. Konkret sollte die Funktion des derzeitigen Generalstabchefs durch einen Generalsekretär ersetzt und aus der jetzigen sogenannten MBO-9 (Militärberufsoffizier)-Funktion eine zivile A1-9-Funktion werden. Betroffen vom Wunsch einer zivilen Besetzung waren auch die Sektion III (Logistik und Beschaffung) sowie die Kommanden Logistik und Führungsunterstützung. Das kommt so aber doch nicht: Die Planstellen werden "weiterhin so besetzt wie sie jetzt auch sind, also werden militärisch bleiben", betonte Doskozil am Freitag. Die Diskussionen über militärische oder zivile Planstellen "sind an und für sich erledigt", "diese Positionen werden militärisch bleiben", sagte der Minister.

Zitat:
Lange hatte Doskozil außerdem überlegt, den Generalstabschef als Generalsekretär auch mit zivilen Befugnissen auszustatten. "Das ist vom Tisch. Wir werden beim alten Modell des Generalstabschefs in dieser Rolle festhalten", meinte der Ressortchef nun. "Für mich waren immer beide Optionen eine Variante", aber man habe das jetzt lange durchdiskutiert und er sei gemeinsam mit der militärischen Führung zu dem Ergebnis gekommen, dass man das jetzige System beibehalte und vom Generalsekretärs-Modell abgehe, wobei weiterhin wie geplant eine Sektion aufgelöst und eine Generalstabsdirektion implementiert werden soll.



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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 24. Dez 2016, 12:40 

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Soldaten auf den Straßen? Für Doskozil durchaus vorstellbar

Zitat:
Dass bewaffnete Soldaten zur Abschreckung das Straßenbild sichtbar prägen, will Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) auch in Österreich nicht mehr ausschließen. „Es muss uns klar sein, auf welchem Pfad wir uns bewegen. Ich will solche Situationen nicht. Das Ziel muss sein, dass wir unsere derzeitigen Sicherheitsstandards aufrechterhalten können. Aber wir wissen nicht, wie sich die Lage weiter entwickelt“, sagt Doskozil im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.

„Sowohl wir haben Kompetenzen als auch das Innenministerium und wenn es um das Thema Sicherheit geht, erwartet sich die Bevölkerung, dass wir beide Kompetenzen auch einbringen, wenn es erforderlich ist“, sagt der Heereschef. Auch in Brüssel und in Paris unterstütze das Militär die Sicherheitsorgane durch seine öffentliche Präsenz. Doskozil verweist dazu auf die Miliz als jenen Faktor, der in der Lage sei, kritische Infrakstruktur in größerer Dimension zu schützen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 29. Dez 2016, 07:29 

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Steyr Mannlicher holt Rheinmetall-Konzern ins Boot

Zitat:
Durch ein Kooperationsprojekt mit dem deutschen Rüstungsriesen Rheinmetall Defence erhofft sich die österreichische Waffenschmiede Steyr Mannlicher aus Kleinraming beste Chancen für einen Rüstungsauftrag der deutschen Bundeswehr. Denn die Bundeswehr muss alle Sturmgewehre austauschen.

Zitat:
Die Steyr-Mannlicher-Chefs Ernst Reichmayr und Gerhard Unterganschnigg stehen schon mit einem neu entwickelten AUG-Nachfolger "Gewehr bei Fuß". Und zwar diesmal mit einem starken Partner, nämlich dem deutschen Rheinmetall-Konzern mit Sitz in Düsseldorf. Mannlicher und Rheinmetall werden das neue Sturmgewehr RS556 gemeinsam auf den Markt bringen. Der deutsche Partner kann beim allfälligen Bundeswehrauftrag auf einen Wertschöpfungsanteil von 60 Prozent verweisen, was die Chancen von Steyr Mannlicher gegenüber der ersten Runde des Jahres 1994 enorm steigert.

Weiterentwicklung

Das neue RS556 schaut zwar aus wie eine US-amerikanische Waffe, ist aber die Weiterentwicklung des Steyr-Sturmgewehres 77. Nur mit einem Handgriff und ohne Werkzeug kann der Lauf ausgewechselt werden. Es stehen drei Lauflängen zur Verfügung. Je nach Länge kann die Waffe als Sturmgewehr, Maschinenpistole oder als leichtes Maschinengewehr eingesetzt werden. Aufgrund einer speziellen Oberflächenbeschichtung funktioniert das Gewehr auch ohne Waffenöl, was vor allem bei Wüsteneinsätzen ein großer Vorteil ist. Vom früheren Sturmgewehr 77 wurden auch Gasdruckeinrichtung und der Drehkopfverschluss übernommen.

Die Montageschiene entspricht der NATO-Norm und kann je nach Wunsch verschiedene Optiken und Nachtsichtgeräte und Laser-Lichtmodule aufnehmen. Auch die Montage eines Granatwerfers mit dem Kaliber 40 Millimeter ist möglich. Über Preise gibt es keine Angaben.



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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 01. Jan 2017, 12:05 

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Beiträge: 20734
Zitat:
Sicherheitspaket soll im ersten Halbjahr stehen

Im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt, harrt das Sicherheitspaket der Regierung, inklusive Sicherheitskabinett und mehr Befugnissen für das Bundesheer, weiter der Umsetzung. „Ich hoffe, dass wir das mit allen Facetten im ersten Halbjahr über die Bühne kriegen“, sagte nun Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) im APA-Interview.

Verfassungsmehrheit benötigt

Die Dauer rechtfertigte der Ressortchef damit, dass es sich um wesentliche Änderungen der Zuständigkeiten handle, die man „rechtlich korrekt“ abarbeiten müsse. Es habe interne Stellungnahmen und Ergänzungen gegeben, nun könne man es in der Regierung besprechen. „Relativ zeitnahe“ soll dann auch die Opposition in die Gespräche eingebunden werden, nicht zuletzt für die Verfassungsmehrheit. In ein bis zwei Monaten will der Minister das Paket „in den parlamentarischen Prozess bringen“.

Für die Verfassungsmehrheit will Doskozil auch schon gute Anzeichen haben, so gebe es bei den Grünen Ansprechpartner, die sich derartige Schritte in Kombination mit einem geänderten Rechtsschutz vorstellen könnten. Der Minister ist ebenfalls dafür, den Rechtsschutz des Ressorts auszulagern: die Kontrolle von Maßnahmen im Nachhinein ins Parlament, Bewilligungen im Vorhinein in eine unabhängige Behörde.



31. Dezember 2016

    Bundesheer rüstet Militäranlagen in NÖ um 100 Millionen Euro auf

    Zitat:
    Knapp mehr als 100 Millionen Euro wird das Bundesheer 2017 in Niederösterreich in den Bau und in die Wartung seiner Kasernen und weiterer militärischer Liegenschaften investieren. Dabei fließen die Mittel sowohl in Neubauten und in die Generalsanierung von altem Gebäudebestand, als auch in die Instandhaltung bestehender Anlagen. 65 Bauvorhaben will das Bundesheer landesweit realisieren.

    Laut Projektliste, die dem NÖ Wirtschaftspressedienst vorliegt, bekommen das meiste Geld die Melker Pioniere. Um 33 Millionen Euro erhält das in Melk stationierte Pionierbataillon 3 einen neuen Garagenbezirk und neue Werkstätten. Ebenfalls ein großer Brocken ist die Generalsanierung der Unterkünfte der Heerestruppenschule in der Kaserne Zwölfaxing, die sich mit 21 Millionen Euro zu Buche schlägt.

    Knapp 16 Millionen Euro landen bei der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule in Langenlebarn, wo u.a. Modernisierungsarbeiten am Flugplatz und an den Tankstellen sowie die Generalsanierung des Anschlussgleises an das ÖBB-Netz vorgesehen sind. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag werden auch die Militärakademie und die Flugfeldkaserne in Wiener Neustadt zukunftsfit gemacht: Elf Millionen fließen dort u.a. in die Generalsanierung von Unterkünften sowie in die Dach- und Kanalsanierung.



Zuletzt geändert von theoderich am 02. Jan 2017, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 02. Jan 2017, 09:48 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
Luftstreiftkräfte werden von Salzburg aus geleitet

Zitat:
Die 170 Mitarbeiter in der Schwarzenbergkaserne planen und koordinieren alles rund ums Fliegen im Bundesheer und verwalten dabei ein Budget von rund 330 Millionen Euro.

Zitat:
Neue Hubschrauber und Trainingsjets benötigt

Herausforderungen für die Luftstreitkräfte gibt es aktuell genug zu lösen, betont Gruber: „Wir haben einige Luftfahrzeugflotten, die jetzt bald ein Alter von 50 Jahren erreichen. Daher ist eine Nachbeschaffung notwendig. Es geht dabei um den leichten Mehrzweckhubschrauber und um den Trainingsjet Saab 105. Die müssen in den nächsten Jahren dringend ersetzt werden. Das war in den letzten Jahren eine Budgetfrage - aber jetzt zeigt sich die Chance, notwendige Beschaffungen durchzubringen.“



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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 03. Jan 2017, 09:13 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
Bundesheer: Neue Strukturen seit 1. Jänner

Zitat:
Um auch angenehmere Arbeitsbedingungen bieten zu können, werden dieses Jahr mehrere Millionen Euro in Baumaßnahmen gesteckt. Konkret soll in die Standorte in Melk, Zwölfaxing (Bezirk Bruck an der Leitha), Wiener Neustadt, Langenlebarn (Bezirk Tulln), Bruckneudorf (Burgenland), Hochfilzen (Tirol), Salzburg, Feldbach (Steiermark) und Innsbruck (Tirol) investiert werden. Darüber hinaus sollen 2017 auch neue Fahrzeuge gekauft und geländegängige Lkw ausgetauscht werden. Außerdem bekommen die Soldaten neue Ausrüstung wie Kampfhelme und Schutzwesten.



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