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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 23. Nov 2016, 13:04 
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MIttlerweile gibt es einen Presse Artikel dazu: http://diepresse.com/home/panorama/oest ... e/index.do

Es geht um den Transport von besonders gefährlichen Verbrechern bzw. Terrorverdächtigen in Spezialfahrzeugen des Heeres. Ich denke das wird nicht allzu oft vorkommen, und man möchte hier die vorhandenen Mittel des ÖBH nutzen. Am besten eignet sich wohl der Dingo für solche Zwecke.

_________________
Beordert bei 1./JgB NÖ


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 23. Nov 2016, 13:34 

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Anti-Terror-Übung mit 800 Soldaten und 50 Polizisten in Niederösterreich

Zitat:
Sobotka übergab einen gepanzerten Mannschaftstransporter der österreichischen Firma Achleitner an die Polizei. Weitere Anschaffungen würden im Zuge einer Investitionsoffensive bis 2017 folgen.



AEGIS16: Polizei und Bundesheer üben gemeinsam

Zitat:
Im Rahmen der gemeinsamen Einsatzübung übergab Innenminister Wolfgang Sobotka einen gepanzerten Mannschaftstransporter der österreichischen Firma Achleitner an die Polizei. Weitere Anschaffungen werden im Zuge einer Investitionsoffensive bis 2017 folgen.



Salzburger Nachrichten hat geschrieben:
Die Sozialistische Jugend als Reservoir für Berufssoldaten

Salzburger Nachrichten 23 Nov 2016 Alexander Purger

16.645 Euro und 50 Cent. - Das ist der Schulkalender der Sozialistischen Jugend (SJ) heuer den Steuerzahlern wert. Denn wie eine Anfrageserie im Parlament ergab, haben vier SPÖ-geführte Ministerien den Druck des Schulkalenders mit dieser Summe gefördert. Falsch, sie haben nichts gefördert, sie haben Inserate geschaltet. Und zwar aus folgenden Gründen: Das Infrastrukturministerium investierte 5436 Euro, "um einer jungen Zielgruppe das Online-Angebot des Ministeriums näher zu bringen". Das Sozialministerium gab 2754 Euro aus, um seinem Informationsauftrag nachzukommen.

Das Gesundheitsministerium begründete seine 4819,50 Euro damit, dass Inserate im SJ-Schulkalender der "allgemeinen Information" dienten. Und das Verteidigungsministerium teilte mit, dass sein Inserat zum Preis von 4536 Euro eine "zielgruppenorientierte Einschaltung im Zuge der Personalwerbung des österreichischen Bundesheeres" darstelle.

Daraus kann man entnehmen, wo das österreichische Bundesheer das Reservoir zur Anwerbung von Berufssoldaten sieht. Bei der Sozialistischen Jugend.


Zuletzt geändert von theoderich am 27. Nov 2016, 20:37, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 23. Nov 2016, 15:33 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Und "Puls 4" hat einen unterirdischen Beitrag dazu gebracht:

Zitat:
Sabine Loho: "So, Fabian. Wir machen jetzt mal ein Rätsel: Was ist deiner Meinung nach das begehrteste Anschlagsziel für Terroristen hier in Österreich? Ich helfe dir: Flughafen und U-Bahn sind's nicht!"

    Fabian Kissler (grinsend): "Natürlich sind es Flughafen und U-Bahn nicht. Wenn man ... Maria Enzersdorf haben kann. Das liegt ja bitte auf der Hand."

LOHO (grinsend): "Absolut richtig! Stimmt zu hundert Prozent!"

    KISSLER: "Ja, das ist offenbar die Meinung der Polizei und des Bundesheeres. Denn dort hat es jetzt schon wieder eine groß angelegte Anti-Terror-Übung gegeben."

LOHO: "Ja. Spaß beiseite - 800 Soldaten, Spezialisten der "Cobra", Diensthunde, Radpanzer, Helikopter, trainierten das Zusammenspiel im Ernstfall."
__________________________

[Hintergrundmusik von "24"; Viergeteilter Bildschirm: Cobra-Beamte, die sich vom Hubschrauber abseilen, Cobra-Beamte mit verhaftetem "Terroristen", Cobra-Beamte und Soldaten beim Festnehmen eines "Terroristen", Soldat mit Diensthund beim Durchsuchen eines Kofferraums; Cobra-Beamte, die sich vom Hubschrauber abseilen] 800 Soldaten [Brückenfahrzeug der Cobra und Iveco LMV der Militärpolizei beim Vorbeifahren] und 50 Polizisten [Cobra-Beamte mit Helm, ABC-Schutzmaske und Maschinenpistolen] sichern heute morgen das Gelände [Einfahrt zum EVN-Verwaltungsgebäude mit Soldaten mit StG77; im Hintergrund Journalisten, Soldaten und Polizeibeamte] des niederösterreichischen Stromversorgers EVN. [BM Sobotka und StvChGStb Bair] Für Innenminister Wolfgang Sobotka [Bewaffnete Cobra-Beamte und Soldaten mit ABC-Schutzmasken] ist das martialische Spektakel vor allem ein Signal ...

    Wolfgang Sobotka (Innenminister): "An potentielle Terroristen. Versucht es nicht in Österreich! Hier tritt euch eine polizeiliche Gewalt auf der Höhe ganz besonderer Einsatzfähigkeit entgegen. Ihr habt keine Chance."

[BM Sobotka und andere Beobachter, darunter BM Doskozil und GenLt Bair] Das Szenario: Ein Anhänger der Terrormiliz IS [Schlendernder Mann mit verpixeltem Gesicht und Putzwagen] hat sich Zutritt aufs Gelände verschafft, [Anfliegender Polizeihubschrauber hinter Ästen eines Baums] um den niederösterreichischen Gemeinden "den Strom abzudrehen". [Schlendernder Mann mit verpixeltem Gesicht und Putzwagen] Und zwar mit einer radioaktiven Massenvernichtungswaffe: Hier gut getarnt in einem blauen Kübel.

[Aus dem Gebäude laufenden Cobra-Beamte mit Maschinenpistolen und ABC-Schutzmasken] Spezialeinheiten der Polizei [Cobra-Beamte mit verhaftetem "Terroristen"] und des Heeres stellen den Attentäter [Polizeibeamte mit StG77 beim Verhaften eines "Terroristen" bei einer Fahrzeugkontrolle] und einen weiteren Terrorverdächtigen.

[BM Doskozil bei Ansprache mit einem Podium mit Aufschrift "AAB3", daneben UAS "Tracker" auf einem Tisch] Zur Belohnung gibt es anschließend von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil [Übergabe der Helme] neue Helme für die Soldaten. Etwa 1000 Euro kostet so ein Helm. 20.000 sind geordert - macht 20 Millionen Euro Gesamtkosten. Wäre das Geld angesichts schimmliger Kasernen nicht anderswo vordringlicher vonnöten, Herr Minister?

    Hans Peter Doskozil (Verteidigungsminister, SPÖ): "Ich glaube es ist schon ganz wichtig, dass man dort investiert, wo es um den unmittelbaren Schutz der Soldatinnen und Soldaten geht."

[Angetretene Soldaten beim Entgegennehmen der Helme] Dem "Schutzgeld" für die Helme sollen bis 2020 dann weitere 500 Millionen Euro [GMF Iveco mit davor stehenden Militärpolizisten] folgen, um das Bundesheer auch helmabwärts wieder auf Vordermann zu bringen. [Anfliegender Polizeihubschrauber hinter Ästen] Auch in mehr Flugmobilität des Heeres soll investiert werden. Vielleicht kann sich der ehemalige Polizist Hans Peter Doskozil dann ebenfalls so elegant aus einem Hubschrauber schwingen, wie die Ex-Kollegen der Cobra.

    DOSKOZIL: "Nein, das hab' ich niemals gemacht. Und ich gehe davon aus, dass das von einem Minister auch nicht notwendig ist. Und daher werde ich das zukünftig auch nicht machen."

[Schwebender Polizeihubschrauber]



"Krone"-Video vom Zugriff
Anti- Terror- Übung mit Soldaten, Cobra und Panzer



Österreichische Waffen gegen Zivilisten in der Osttürkei

Zitat:
Türkische Sonderkommandos setzen in den Kurdengebieten offenbar Scharfschützengewehre österreichischer Herkunft gegen Zivilisten ein. Dem grünen Abgeordneten Peter Pilz zufolge verwenden Sniper der Polizei Steyr-Gewehre.

Das "Dezernat für Sondereinsätze der türkischen Polizei", die Anti-Terror-Spezialeinheit der türkischen Polizei, erwarb 2011 auf Umwegen mehr als 600 Stück des Scharfschützengewehrs SSG 08. Die Polis Özel Harekât (PÖH) ist in den Kurdengebieten im Einsatz, Bilder zeigen Mitglieder der Truppe mit dem SSG 08.

"Sportwaffe"

Das vom österreichischen Hersteller Steyr Mannlicher produzierte Gewehr wird als "Sportwaffe" vertrieben. Aus diesem Grund fällt die Waffe, die vor allem von Scharfschützen bei Militär und Polizei benutzt wird, nicht unter eine verschärfte Genehmigungspflicht nach dem Kriegsmaterialgesetz. Im Gegensatz zu Waffen, die als Kriegsmaterial klassifiziert werden, wurde für das SSG 08 keine Ausfuhrgenehmigung durch Innen-, Außen- und Verteidigungsministerium benötigt, sondern lediglich durch das Wirtschaftsministerium. Dazu war weder ein Endverbrauchszertifikat, noch eine Überprüfung der Situation der Menschenrechte im Zielland nötig.

Seit 2012 ist die Ausfuhr von Verteidigungsgütern wie dem SSG 08 auch innerhalb der EU genehmigungspflichtig, die Regelung der Materie im Außenwirtschaftsgesetz setzt dabei die Vorgaben der Europäischen Union um.

Im Herbst 2011 waren 600 Stück der Gewehre aus Österreich an die Firma Kilic Feintechnik nach Deutschland geliefert worden. Diese Firma ist auf die Montage von Zielfernrohren spezialisiert. Kilic hatte die Ausfuhr der Gewehre an die türkische Polizei beantragt, was von den deutschen Behörden genehmigt wurde, wie die Beantwortungen parlamentarischer Anfragen im deutschen Bundestag belegen.

Schüsse "auf alles, was sich bewegt"

Pilz hatte am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Abgeordneten von SPÖ, ÖVP und FPÖ an der Parlamentarischen Versammlung der Nato in Istanbul teilgenommen und bei der Gelegenheit Vertreter der prokurdischen Partei HDP und der Zeitung "Cumhuriyet" besucht. HDP-Politiker hatten dabei berichtet, dass sie bei Rettungseinsätzen nach Artillerieangriffen auf die kurdischen Städte Diyarbakır und Cizre aus großer Distanz gezielt beschossen wurden. Neben ihm sei einem Mann direkt in den Kopf geschossen worden, erzählte einer der türkischen Oppositionellen dem grünen Abgeordneten.



Zuletzt geändert von theoderich am 26. Nov 2016, 23:52, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 23. Nov 2016, 17:29 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3393
Oberleutnant hat geschrieben:
innsbronx hat geschrieben:
Langsam wird's lächerlich. Was kommt als nächstes? Bundesheer unterstützt Wiener Linien bei der Fahrscheinkontrolle?


Lächerlich ist es schon lange.
Bin im Zivilberuf Lehrer an einer BHMS. Was glaubt ihr bekommen unsere Schüler seit Jahrzehnten, das war zu meiner Schulzeit auch schon so, eingetrichtert?
Landesverteidigung mitsamt Bundesheer nur für Dumme, wenn man dafür einsteht ist man gleich im rechten Eck! Zivildienst mitsamt allen Sozialorganisationen nur für die Klugen, wer dafür einsteht ist ein wahrlicher Gutmensch und kann sich über alle Anderen erhöhen!

Vor allem Deutsch-, Religions- - spreche hier vor allem von kath. und ev. -, Geschichtelehrer und Lehrer für Politische Bildung an, diese sind hier zum größten Teil extrem staatsfeindlich unterwegs, obwohl sie vom Staat bezahlt werden.

Die Saat der 68er ist voll aufgegangen und am schlimmsten sind die Spät 68er die zur Zeit am Ruder sitzen. Diese gibt es aber auch beim Bundesheer, wenn man sich so manche Aussagen aus dem Generalstab anhört!


Ich zitiere einen Freund von mir, damit ich deine Aussage unterstreichen kann:

Zitat:
mir ist ein aktueller fall bekannt in dem ein landesverband seine komplette jungschuetzenmannschaft verloren hat als die diesen sommer ins gymnasium gekommen sind, dort wurde von den lehrern gefragt welche hobby sie haben und als sie sportschiessen gesagt haben gab es in fuenf von acht faellen vorladungen der eltern, es wurde gefragt ob waffen im haus sind und es wurde ihnen im sinne des schulerfolges dringend nahegelegt das zu aendern.
die anderen drei haben dann auch aufgehoert ..

da ging es um LUFTgewehr .....


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 23. Nov 2016, 20:56 

Registriert: 12. Nov 2008, 18:23
Beiträge: 297
ad Militärhochschule: Ob Gen.Lt. Csitkovics - wie die meisten seiner Vorgänger - den 4. Stern bekommt oder nicht.. die Dienstklassen sind unabhängig geregelt, peinlich ist allenfalls das Hick-Hack, mit dem der akademische Stellenwert der LVAk "ganz brav innerösterreichisch" sabotiert wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 24. Nov 2016, 09:06 

Registriert: 14. Dez 2011, 13:35
Beiträge: 595
Orakel hat geschrieben:
ad Militärhochschule: Ob Gen.Lt. Csitkovics - wie die meisten seiner Vorgänger - den 4. Stern bekommt oder nicht.. die Dienstklassen sind unabhängig geregelt, peinlich ist allenfalls das Hick-Hack, mit dem der akademische Stellenwert der LVAk "ganz brav innerösterreichisch" sabotiert wird.


Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, weshalb jemand ein Interesse hätte, eine Militärhochschule zu sabotieren. Die Frage ist viel eher, ob man entsprechend qualifiziertes wissenschaftliches Personal gewinnen kann. Im ISS gibt es - wenn ich mich nicht täusche - bspw. nur einen Habilitierten und der kommt eigentlich vom HGM.

Übrigens, das ZMS der Bundeswehr in Potsdam hat einen Kommandeur (im Rand eines Oberst) und einen zivilen (verbeamteten) Stellvertreter des Kommandeurs, den Leitenden Wissenschaftler. Die Universität der Bundeswehr ist überhaupt zivil geleitet. Mir ist nicht ganz klar, weshalb es in Österreich wieder einen General als Leiter benötigt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 24. Nov 2016, 09:31 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Budgetdebatte: Militär und Sport


Einleitend so einen Sch... zum "Eurofighter" zu sagen - diesen Tiefpunkt hätte ich von Doskozil nicht erwartet. Aber da klingt wohl der Parteipolitiker durch.


innsbronx hat geschrieben:
Im ISS gibt es - wenn ich mich nicht täusche - bspw. nur einen Habilitierten und der kommt eigentlich vom HGM.


Richtig. Den Institutsleiter, HR Univ.-Doz. Dr. Schmidl. Am IFK scheint es überhaupt niemanden zu geben.


Zuletzt geändert von theoderich am 25. Nov 2016, 02:07, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 24. Nov 2016, 11:07 

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Beiträge: 297
Weil es bisher nicht notwendig war, hat sich niemand um die Habilitation gekümmert (zumal das mitteleuropäische 'Special' immer unweichtiger wird) - mir fallen einige Leute ein, die das locker und zügig schaffen.

Logisch erscheint die interne Sabotage nicht, aber 1. muss im ÖBH nicht immer als logisch begründbar sein, und 2. gibt es in der zivilen Beamtenschaft seit Jahrzehnten einen "Abwehrkampf" gegen volle A-Wertigkeit von Offizieren, so gesehen hat das im Dienstrecht einen bezifferbaren Hintergrund (und wir wären wieder bei der unsäglichen Verbeamtung, weil über Jahrzehnte die Definition von "Militärpersonal" blockiert wurde)


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 24. Nov 2016, 13:06 

Registriert: 14. Dez 2011, 13:35
Beiträge: 595
Orakel hat geschrieben:
(zumal das mitteleuropäische 'Special' immer unweichtiger wird)


Das wird zwar immer wieder behauptet, ist aber nicht der Fall. Tatsächlich hat die Habilitation durch die QVs an öffentlichen Unis sogar eher ein Comeback gemacht. In der BRD schaut es mit der Einführung von tenure track auch danach aus.

Orakel hat geschrieben:
mir fallen einige Leute ein, die das locker und zügig schaffen.


Kumulative Habilitationen gab es um das Jahr 2000 zu Hauf (hatte mit angekündigten Dienstrechts- und Universitätsreformen zu tun). Wie viele davon haben es in Folge auf eine ordentliche Professur geschafft? Kaum jemand. Ohne second book bleibt das wissenschaftliche Renommee in den Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften einfach zu gering (und von diesen Zweigen sprechen wir auch bei einer militärischen Hochschule, nicht etwa von den Naturwissenschaften, wo aber bspw. in der Biologie eine kumulative Promotion auch nicht verbreitet ist). Eine Hochschule des Bundesheers muss sich auch im tertiären Bildungs- und Forschungssektor auf Augenhöhe bewegen. Die MILAK der Schweiz ist bspw. der ETH Zürich angegliedert, einer Topuniversität.


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 24. Nov 2016, 21:43 

Registriert: 21. Mär 2006, 18:11
Beiträge: 248
Oberleutnant hat geschrieben:
Was glaubt ihr bekommen unsere Schüler seit Jahrzehnten, das war zu meiner Schulzeit auch schon so, eingetrichtert?
Landesverteidigung mitsamt Bundesheer nur für Dumme, wenn man dafür einsteht ist man gleich im rechten Eck! Zivildienst mitsamt allen Sozialorganisationen nur für die Klugen, wer dafür einsteht ist ein wahrlicher Gutmensch und kann sich über alle Anderen erhöhen!

Vor allem Deutsch-, Religions- - spreche hier vor allem von kath. und ev. -, Geschichtelehrer und Lehrer für Politische Bildung an, diese sind hier zum größten Teil extrem staatsfeindlich unterwegs, obwohl sie vom Staat bezahlt werden.
!


Das kann ich leider voll und ganz bestätigen. Und an der Uni wird's dann noch viel viel schlimmer. Da geht's erst recht los mit der 'korrekten' = linken Weltanschauung. Das ist fast schon zum fürchten was da so an Meinungsmache abgeht... Was hier viele in ihrer möchtegern akademischen Scheinwelt abliefern.... Ich war echt froh wo ich fertig war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 24. Nov 2016, 23:07 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Eco

Do, 24.11.2016 22.30 Uhr 10:08 Min

Österreich rüstet auf



Der Beitrag war leider sehr oberflächlich. Aber immer noch besser als der beinahe höhnische Bericht von "Puls 4" zur Übergabe der neuen Kampfhelme (s.o.).


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 25. Nov 2016, 12:59 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
Salzburg: Bundesheer stellt Justizwache Fahrzeuge zur Verfügung

Zitat:
“Wir wollen rechtzeitig Vorsorge treffen, um im Bedarfsfall vorbereitet zu sein”, erklärte Brandstetter. Einen konkreten Anlassfall für die neue Kooperation gebe es nicht. “Wir kommen hier einem Anliegen der Gewerkschaft nach, Justizwache-Beamte bestmöglich zu schützen.” Das gelte besonders für den Transport von terrorverdächtigen Personen.

Zitat:
Bisher wurden Verlegungen unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen vom Einsatzkommando Cobra übernommen. Das wird auch in Zukunft in den meisten Fällen so bleiben. “Wir wollten aber die Option, auf Spezialfahrzeuge des Bundesheeres zurückzugreifen, wenn wir sie einmal brauchen”, sagte Brandstetter.

Zitat:
Heer für äußeren Schutz, Polizei im Fahrzeuginneren

Basis der Kooperation ist ein Verwaltungsübereinkommen ohne finanzielle Gegenleistung. “Wir stellen Ressourcen wie Ausrüstung und Fahrzeugbesatzung zur Verfügung, übernehmen aber keine eingreifenden Kompetenzen”, betonte Doskozil. “Der Schutz der Häftlinge im Fahrzeuginneren bleibt weiter in der Zuständigkeit des Justizministeriums. Der äußere Schutz, etwa Absicherungen oder Straßensperren, sind weiterhin Aufgabe des Innenministeriums.”

“Hercules” für Gefangenentransporte in der Luft

Ein Teil der Kooperation betrifft auch den Transport von Häftlingen am Luftweg. So sollen in Zukunft Häftlinge aus EU-Ländern mit den C-130 “Hercules” Transportmaschinen in Gefängnisse in ihre Heimat verlegt werden. “Da geht es um Hunderte Personen, die vor allem nach Rumänien und Bulgarien gebracht werden sollen”, erklärte Brandstetter.

Zitat:
FPÖ-Kritik: “Nicht die Aufgabe des Heeres”

Kritik an der neuen Kooperation zwischen Justiz- und Verteidigungsministerium beim Häftlingstransport kommt von der FPÖ. “Das ist definitiv keine originäre Aufgabe des österreichischen Bundesheeres und kann nur ausnahmsweise als Assistenzeinsatz erfolgen”, befand der blaue Wehrsprecher und Vorsitzende des Landesverteidigungsausschusses, Reinhard Bösch, am Freitag in einer Aussendung.

Das Bundesheer soll in Zukunft für das Justizministerium bei Bedarf den Transport von besonders gefährlichen Häftlingen übernehmen. Diese Pläne seien unglaublich, meinte Bösch, es handle sich um “die verdächtige Suche der SPÖ nach weiteren ‘Aufgaben’ für das Heer im Bereich der inneren Sicherheit”. Er sei “gegen zusätzliche originäre Aufgaben des Bundesheeres” im Bereich der inneren Sicherheit, weil das Heer im Bereich Landesverteidigung, mit den Auslandseinsätzen und mit sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätzen aufgrund unvorhersehbarer Krisenlagen “mehr als ausgelastet” sei, erklärte Bösch.

Doskozil: Heer stellt nur Ausrüstung aber keine Kompetenzen

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) hatte bei dem Pressetermin in Salzburg betont, dass das Heer lediglich Ressourcen wie Ausrüstung und Fahrzeugbesatzung zur Verfügung stelle, aber “keine eingreifenden Kompetenzen” übernehme. “Der Schutz der Häftlinge im Fahrzeuginneren bleibt weiter in der Zuständigkeit des Justizministeriums. Der äußere Schutz, etwa Absicherungen oder Straßensperren, sind weiterhin Aufgabe des Innenministeriums.”



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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 25. Nov 2016, 17:33 

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Beiträge: 20766
Verkaufsgerüchte: Katz-und-Maus-Spiel um Kaserne in Vomp

Zitat:
Der Vomper Bürgermeister fiel Freitag aus allen Wolken: Die Frundsberg­kaserne in Vomp soll verkauft werden. Das behauptet zumindest FPÖ-LA Edi Rieger in einer Aussendung.

Die Meldung zum Verkauf der Vomper Kaserne schlug Freitag ein wie eine Bomb­e. Denn der Pressesprecher des Militärkommandos Tirol, Wilfried Tilg, zeigte sich darüber auf Anfrage der TT absolut überrascht. „Das wäre eine ganz neue Geschichte. In diese Richtung haben wir keine Informationen", sagte Tilg. Laut Rieger komme die Info direkt aus dem Ministerium. Das bekräftigte auch Parteikollege und NR Reinhard Eugen Bösch: Der Heli-Stützpunkt bleibt, aber die Kaserne soll veräußert werden. Der Verkauf soll im neuen Jahr in die Wege geleitet werden.Für Rieger wäre ein Verkauf eine „Riesenschweinerei", die man sich seitens der FPÖ nicht gefallen lassen wolle. „Nach langem Hin und Her scheint nun das endgültige Aus der Kaserne besiegelt", sagt Rieger. Er kündigt „heftigsten Widerstand" an, man plane bereits Protest­aktionen. „Nein, das war niemals Thema", stellt Ministeriumssprecher Michael Bauer klar. Man habe keine solchen Infos hinausgegeben. „Die Kaserne ist in einer Evaluierungsphase und diesem Ergebnis möchte ich nicht vorgreifen", sagt Helmut Marban, Pressesprecher des Bundesministers Hans Peter Doskozil. Fachleute würden derzeit prüfen, wie es mit der nun leer stehenden Kaserne weitergehen solle. „Die Lage ist unverändert. Da hat sich auch über Nacht nichts geändert", betont Marban. Ein klares Ja oder Nein wollte er auf Anfrage der TT jedoch nicht zum Verkaufsgerücht geben. Wie lange die Evaluierung noch dauere, könne er ebenso nicht sagen.

Klarere Worte findet da LA Klaus Gasteiger, der den Verteidigungsminister am Freitag bei der Verleihung „Militär des Jahres" persönlich in Innsbruck getroffen hat: „Mit Gerüchten rund um den Verkauf der Kaserne Vomp versucht die FPÖ Panik zu verbreiten." Laut ihm gibt es keine Faktengrundlage für ein­e solche Behauptung. Es sei reine Kaffeesud­leserei. „Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil hat mir in einem persönlichen Gespräch versichert, dass ein Verkauf derzeit kein Thema ist", bekräftigt Gasteiger. Rieger fühlt sich hingegen getäuscht und wittert einen Skandal. Denn es würden Spekulanten in den Startlöcher­n sitzen, um das geräumte Gelände günstig zu erwerben und sich eine goldene Nase zu verdienen.

Für diese Spekulation erntet er jedoch nur Kopfschütteln von Gasteiger (SPÖ) und BM Karl-Josef Schubert (ÖVP). Für Schubert klingt ein Verkauf absurd. Er vermutet einen Wahlkampf-Gag seitens der FPÖ. Auch Gasteiger spricht von einer Fake-­Meldung.

    http://www.tt.com/home/12304687-91/verkaufsgerüchte-katz-und-maus-spiel-um-kaserne-in-vomp.csp


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 26. Nov 2016, 02:42 

Registriert: 11. Mär 2012, 03:50
Beiträge: 449
Die (berechtigte) frage soll sein:
wieviele kasernen braucht ein zwergenland wie Tirol?
Waere es aus budgetaeren gruenden nicht besser alle Tiroler einheiten in einer groszkaseren zusammenzuziehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Medienberichte 2016
BeitragVerfasst: 26. Nov 2016, 10:43 

Registriert: 21. Mär 2006, 18:11
Beiträge: 248
Dann kannst aber auch gleich für alle Burgenländer nur 1 Kaserne in Wien machen und nach deiner Logik wäre dann für Salzburg und Kärnten auch nur 1 Kaserne nötig und für Wien gar keine weil die könnten dann nach NÖ?


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