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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 10:41 
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Zitat:
Mikl-Leitner kündigt Sicherheitsoffensive an
12. Jänner 2015

Wien/Paris - Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) kündigte im Ö1-"Morgenjournal" am Montag eine Sicherheitsoffensive an. Sie habe an die Experten in ihrem Ressort den Auftrag für ein Maßnahmenpaket gegeben. Zum Schutz der Einsatzkräfte seien etwa schwergepanzerte Fahrzeuge nötig. Damit Spezialeinheiten schnell den Ort wechseln können, brauche es größere Hubschrauber.

Quelle: http://derstandard.at/2000010259638/Mik ... fensive-an

Zitat:
Die Kosten dafür dürften im dreistelligen Millionenbereich liegen, sagte Mikl-Leitner am Montag vor dem Bundesparteivorstand der ÖVP in Wien.

Quelle http://kurier.at/politik/inland/attacke ... 07.626.593

Mikl-Leitner dürfte Gefallen als Spiegelministerium zum Verteidigungsministerium finden und jetzt alles spiegeln. Eigentlich sollte das Bundesheer schwer gepanzerte Fahrzeuge und große Hubschrauber betreiben und nicht die Polizei ...
Macht auch wirtschaftlich mehr Sinn.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 11:43 
Doppeladler hat geschrieben:
Eigentlich sollte das Bundesheer schwer gepanzerte Fahrzeuge und große Hubschrauber betreiben und nicht die Polizei ...
Macht auch wirtschaftlich mehr Sinn.

Klares Jaein! ;-)
Wirtschaftlich auf jeden Fall, einsatztaktisch nach derzeitigen Vorgaben sicher nicht.
Hubschrauber müssten rund um die Uhr einsatzbereit BEI der Cobra stehen. Das tun sie nicht mehr. Derzeit wird meines Wissens nach alles über Langenlebarn angefordert.
Und speziell bei flüchtenden Tätern - egal ob Terroristen, Amokläufer oder sonstige Täter, die mit Schusswaffen gegen Einsatzkräfte und/oder Zivilpersonen vorgehen - zählt jede Sekunde.
Es dauert jetzt schon oft viel zu lange, bis die Cobra ausrückt. Diese Zeiten gehören auf jeden Fall verbessert. Wenn dann erst Hubschrauber vom Bundesheer angefordert werden müssen, vergeht wieder kostbare Zeit. Vor allem auch mit den ganzen BlaBla drumherum.
Flexibilität ist eben nicht das Ding der österreichischen Behörden.

Und bei gepanzerten Fahrzeugen ist das alles noch viel dramatischer, weil es oftmals eine Ewigkeit dauert, bis die vor Ort sind.

Wo ich mir hier ganz persönlich einmal die Frage stelle, woher nimmt man die entsprechenden finanziellen Mitteln?

Und was mir so am Keks geht - erst wenn etwas passiert, wachen die Poliltiker kurzfristig auf. Aber nur, um kurze Zeit später sofort wieder einzuschlafen und vom heiligen Schutzengerl zu träumen.
Beispiele dazu wären unter anderem die extrem lange Wartezeit auf Schutzwesten. Und den Vorschlägen im Evaluierungsbericht vom Huber Alois (Annaberg) wurde bislang auch so gut wie gar nicht Rechnung getragen.

Das so etwas passieren kann und wird, ist ja nicht erst seit ein paar Tagen bekannt - hat man darauf reagiert? NEIN!

Aber wozu auch? Ein paar tote Polizisten und Zivilisten sind unseren Politikern ja egal. Kurz trauriges Gesicht in die Kamera machen und dann ist auch damit schon getan. So kommt mir das persönlich vor.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 12:03 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
Beiträge: 1010
Bezgl. der finanziellen Mittel:
Der Klug muß aufpassen, das die Mikl-Leitner dem ÖBH das Wasser abgräbt. Hubschrauber und gepanzerte Fahrzeuge will das ÖBH auch haben, beides für jedes Ressort wird es nicht spielen.
Und da Terrorismusbekämpfung Aufgabe des BMI ist, kann es leicht passieren, daß das ÖBH wieder leer ausgeht.
Zumal Hubschrauber des BMI leichter angefordert werden können.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 12:18 

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Beiträge: 190
in die Richtung hab ich vor jahren schon mal gepostet ( & wurde mit antworten gesteinigt ) :
aigen und lale zusperren , dafür wr.neustadt als reinen hubschrauberfliegerhorst herrichten/etablieren(investieren !) weil ja dort jako UND cobra beheimatet sind. da schlägt man viele fliegen mit einem schlag......
Linz und Zeltweg nur mehr für flächenflieger und als HS Stützpunkte ( 2-3 maschinen in rotation für ass-einsätze ).


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 12:19 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3392
COP hat geschrieben:
Doppeladler hat geschrieben:
Eigentlich sollte das Bundesheer schwer gepanzerte Fahrzeuge und große Hubschrauber betreiben und nicht die Polizei ...
Macht auch wirtschaftlich mehr Sinn.

Klares Jaein! ;-)
Wirtschaftlich auf jeden Fall, einsatztaktisch nach derzeitigen Vorgaben sicher nicht.
Hubschrauber müssten rund um die Uhr einsatzbereit BEI der Cobra stehen. Das tun sie nicht mehr. Derzeit wird meines Wissens nach alles über Langenlebarn angefordert.
Und speziell bei flüchtenden Tätern - egal ob Terroristen, Amokläufer oder sonstige Täter, die mit Schusswaffen gegen Einsatzkräfte und/oder Zivilpersonen vorgehen - zählt jede Sekunde.
Es dauert jetzt schon oft viel zu lange, bis die Cobra ausrückt. Diese Zeiten gehören auf jeden Fall verbessert. Wenn dann erst Hubschrauber vom Bundesheer angefordert werden müssen, vergeht wieder kostbare Zeit. Vor allem auch mit den ganzen BlaBla drumherum.
Flexibilität ist eben nicht das Ding der österreichischen Behörden.

Und bei gepanzerten Fahrzeugen ist das alles noch viel dramatischer, weil es oftmals eine Ewigkeit dauert, bis die vor Ort sind.

Wo ich mir hier ganz persönlich einmal die Frage stelle, woher nimmt man die entsprechenden finanziellen Mitteln?

Und was mir so am Keks geht - erst wenn etwas passiert, wachen die Poliltiker kurzfristig auf. Aber nur, um kurze Zeit später sofort wieder einzuschlafen und vom heiligen Schutzengerl zu träumen.
Beispiele dazu wären unter anderem die extrem lange Wartezeit auf Schutzwesten. Und den Vorschlägen im Evaluierungsbericht vom Huber Alois (Annaberg) wurde bislang auch so gut wie gar nicht Rechnung getragen.

Das so etwas passieren kann und wird, ist ja nicht erst seit ein paar Tagen bekannt - hat man darauf reagiert? NEIN!

Aber wozu auch? Ein paar tote Polizisten und Zivilisten sind unseren Politikern ja egal. Kurz trauriges Gesicht in die Kamera machen und dann ist auch damit schon getan. So kommt mir das persönlich vor.


Dem ist nichts hinzuzufügen, oder warte, eins hab ich noch:

Bild

Sarkasmus beiseite, ich glaubs erst wenn die Ausschreibung steht und ein gemeinsamer Standort in Wr. Neustadt ist ja nicht so abwegig...allerdings müsste man die Helicopter und etwaige gepanzerte Mannschaftstransporter auf die 4 COBRA Standorte aufteilen, sonst ist es absurd und sinnlos weil das alles 24/7 sowie zeitnah bereitstehen muss.
Und dazu hat das Bundesheer das Geld nicht, ausser das BMI, dem ja Techniker und Personal dafür fehlt, zahlt.

Ich glaub eher dass die Johanna ihre Wunschträume laut von sich gibt, denn wenn das durchgeht werden sicher Stimmen lauter die das Bundesheer weiter infrage stellen werden, obwohl die Aufgabenverteilung eine ganz andere ist.
Dass das Ganze noch offensichtlicher ein PR Gag ist, muss sich doch jeder denken der weiss was damals am Annaberg wirklich vorgefallen ist, oder besser gesagt WARUM das passiert ist.

Mal ehrlich, die Kohle für gepanzerte KFZ, NACHTSICHTGERÄTE, Schutzwesten und Überstunden die man damals VOR dem Unglück in Annaberg zum Schutze der Beamten wollte sind nicht da weils die Mikl-Leitner verweigert hat, aber hunderte Millionen für Helicopter und gepanzerte Mannschaftstransporter schon?
Die Beamten müssen sich doch allesamt bei so einer Meldung jetzt komplett verarscht vorkommen!


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 12:36 

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Beiträge: 939
Wohnort: Graz
COP hat geschrieben:
Hubschrauber müssten rund um die Uhr einsatzbereit BEI der Cobra stehen. Das tun sie nicht mehr. Derzeit wird meines Wissens nach alles über Langenlebarn angefordert.


Bei allen Flugeinsatzstellen des BMI steht von Sonnenaufgang bis -Untergang ein Exekutivhuschrauber in Bereitschaft, an den FESt Klagenfurt, FESt Salzburg und der Außenstelle Schwechat steht ein FLIR-Hubschrauber (Libelle) 24/7/365 in Bereitschaft. Die Organisation der Polizei ist überaus schlank und sehr flexibel. Jeder Streifenpolizist kann via Handy nach eigenem (!) Ermessen einen Heli anfordern. Im krassen Gegensatz dazu steht das Bundesheer wo man via Teilstab Luft in Salzburg Luftunterstützung anfordern muss.

Dazu kommt das das Bundesheer nicht durchgehend mittlere Transporthubschrauber in Langenlebarn oder Hörsching bereithält. Dies wäre prinzipiell möglich ist aber auf Grund der Organisation des Bundesheeres mit erheblichen Kosten verbunden (neben der Besatzung und Technikern wäre der gesamte Fliegerhorst in Betrieb zu halten).

@ COP: Wie oft ergibt sich die Situation in der die Verbringung der COBRA via Hubschrauber in den Einsatzraum notwendig und sinnvoll wäre?

Eine Möglichkeit wäre es, die FESt Meidling aufzulösen und nach Wiener Neustadt zu verlegen. Den Raum Wien könnte man von der Außenstelle Schwechat betreuen. Auf Grund von massiven Lärmbeschwerden findet der Betrieb von Meidling nur mehr eingeschränkt statt. Derzeit fliegt man auch regelmäßig vom Flugplatz Vöslau.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 12:39 

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Beiträge: 190
wie gross ist eigentlich ein cobra (bzw. ein Jako ) einsatzteam ?


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 12:49 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
O.T.: Vor dem Landesgericht in Graz sind übrigens derzeit mehrere Gruppen von Polizisten mit Kugelschutzwesten und StG77 postiert.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 13:27 

Registriert: 06. Mär 2008, 16:58
Beiträge: 199
Ich glaube halt das die Sache so laufen wird, das das BH "überzählige" Hubschrauber (S-70, Bell 212) abgeben wird (muß), und diese einfach in schönem Silber/Blau/Rot umlackiert werden.
Das gleiche bei den gepanzerten Fahrzeugen (Iveco, Dingo)
Ohne Ersatzbeschaffung für das BH natürlich und die Wartung und der Betrieb wird weiter über das BH-Budget abgewickelt - ich glaub so stellt sich unserer Innenministerin das vor - vorallem kostet es ihr nichts!!! :-)


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 13:33 

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Beiträge: 3392
Dann sollens gleich die 2 Ministerien zusammenlegen, den Klug ins Kanzleramt stecken wo er hingehört und das Ganze dann Heimatschutzbehörde nennen.
Oh wait, das Wort Heimatschutz ist ja böse.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 14:50 
@Raveman - es geht nicht um die kleinen EC135 sondern um große Hubschrauber die in der Lage sind, einen entsprechenden Trupp von Cobra-Beamten in das Einsatzgebiet zu bringen bzw diese dort entpsrechend abzusetzen und unterstützen. Die von dir angesprochenen EC135 dienen lediglich der Unterstützung der Beamten bei Fahndungen mittels Flir oder sonstigen Überwachungsflügen.

Zudem sind von diesen Piloten nur ganz wenige ausgebildet, auch mit der Cobra Einsätze zu fliegen.

Früher stand immer eine AB212 und eine AB206 direkt am Cobra-Gelände in Bereitschaft. Das ist schon seit einiger Zeit nicht mehr der Fall (meinen Informationen zufolge)

Wie oft die Cobra die Hubschrauber im Einsatz nutzt? Meiste Zeit nur im Training denke ich - richtige Einsätze haben wir ja so gut wie keine.

Die Deutsche Polizei zeigt aber sehr gut, wie man Hubschrauber vernünftig einsetzt. Die setzen ihre Puma-Flotte sogar bei Demonstrationen im Umland ein (Beispiel Castor-Transport)

Ähnlich wäre auch bei solchen Einsatzlagen vorzugehen - die Cobra-Beamten werden schnellstmöglich in den Einsatzraum mit den Hubschraubern verbracht und können dort Sofortmaßnahmen setzen. Sogar Zugriff aus der Luft aus sind möglich. Ob die Cobra so etwas trainiert weiß ich nicht, aber viele Spezialeinheiten machen das. Sogar schon mit AW101 auf ein fahrendes Auto gesehen. Ggf können dann in weiterer Folge Fahrzeuge von den jeweiligen BPKs zur verübergehenden Verfügung bereit gestellt werden, bis die eigenen am Einsatzort eintreffen.

Wenn man möchte, dann geht viel... nur am Freitag um 16:00 Uhr schnell von Wr Neutstadt nach zB Korneuburg über den Straßenweg zu kommen, das sicher nicht! ;-)


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 15:21 

Registriert: 16. Okt 2007, 20:10
Beiträge: 199
Der nächste Schritt in Richtung "Sicherheitsministerium".


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 15:31 

Registriert: 26. Mär 2008, 08:28
Beiträge: 939
Wohnort: Graz
COP hat geschrieben:
Früher stand immer eine AB212 und eine AB206 direkt am Cobra-Gelände in Bereitschaft. Das ist schon seit einiger Zeit nicht mehr der Fall (meinen Informationen zufolge)


Bezüglich AB-212 glaube ich dass du dich täuschst. Soweit ich mich entsinne war eine AB-212 für den ASSE GRÜ im Abschnitt Nord abgestellt.

Zitat:
Die von dir angesprochenen EC135 dienen lediglich der Unterstützung der Beamten bei Fahndungen mittels Flir oder sonstigen Überwachungsflügen.


Die FLIR-Maschinen dienen ausschließlich diesem Zweck. Der Exekutiv-Maschinen können auch für Transportaufgaben eingesetzt werden. Es können ca. 6 Personen in der EC-135 aufgenommen werden.

Zitat:
Wie oft die Cobra die Hubschrauber im Einsatz nutzt? Meiste Zeit nur im Training denke ich - richtige Einsätze haben wir ja so gut wie keine.


Dann verstehe ich nicht wieso du eine Hubschrauberbereitschaft forderst. Die Cobra hat in den Ballungszentren Stützpunkte, hier ist die Einsatzwahrscheinlichkeit auch am Größten. Insofern müsste man einmal durchrechnen wie sehr sich ein mittlerer Transporthubschrauber für die Polizei wirklich rechnen würde.

Zitat:
Ob die Cobra so etwas trainiert weiß ich nicht, aber viele Spezialeinheiten machen das.


Ja, das kann sie:

Heute am 16.05.2011 hat geschrieben:
Polizeizugriff mitten im dichten Urlauberverkehr: Mehrere Cobra-Beamte, unterstützt von einem Scharfschützen im Hubschrauber, stoppten den Mordverdächtigen Christopher E. (24) auf der Westautobahn – bei seiner Flucht, die um 4.30 Uhr begonnen hatte. Die Chronologie: Nachbarn und der Polizei waren E. und seine Freundin Pia St. (21) bestens bekannt. Aus der Wohnung des Paars in Schwertberg war immer wieder lautstarker Streit zu hören. Dezember 2008: Nachdem er sie geschlagen hatte, stieß die Bäckerin den aggressiven Freund so heftig gegen eine Glastüre, dass er schwer verletzt ins Spital gebracht werden musste. In eineinhalb Wochen wären beide deswegen vor Gericht gestanden – und wahrscheinlich stritt sich das Pärchen in der Nacht zum Sonntag genau deshalb: Kurz vor Mitternacht soll Christopher E. auf die zierliche Frau eingeboxt haben. Als sie schon bewusstlos am Boden lag, soll er zu einem 18 Zentimeter langen Messer gegriffen, es ihr zwei Mal in den Hals gerammt haben – tot. Laut Kripo schleppte der Arbeitslose die Leiche ins Bad, fuhr später zur Mutter, beichtete: „Jetzt ist alles eskaliert!“ Danach flüchtete er nach Deutschland. Als er zurückfuhr, griff die Cobra zu – Haft!


http://www.heute.at/news/oesterreich/wi ... t931,54746


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 16:34 
@Raveman:
Also die 212er habe ich mit eigenen Augen gesehen - war ca im Jahr 2001 - von daher habe ich auch die entsprechende Information.
2013 war ich bei einer Sonderführung in Langenlebarn bei den Black Hawks und Kiowas - von daher habe ich die Info, dass nur noch aus Langenlebarn geflogen wird.

In eine EC135 bekommst sicher keine 6 vollausgerüstete Cobrabeamte hinein - bzw hinein schon, aber mit zwei Piloten, Treibstoff und evtl noch Equipment hebt dieser Hubschrauber dann vermutlich nicht mehr ab, denn ein Kraftpaket war dieser Huberer noch nie. Und in der Flir-Maschine ist hinten sowieso kaum Platz, da dort die Ausrüstung des Flir-Beobachters eingebaut ist.

Die Flir-Hubschrauber dienen nicht ausschließlich der Fahndung, sondern die erledigen sämtliche anderen Aufgaben genauso - als Beispiel: Fotogrametrie eines Unfall- bzw Tatortes. Auch selbst gesehen. ;-)

In Ballungszentren brauche ich auch keine großen Hubschrauber - habe ich nie behauptet.

Und nur weil derzeit kaum entprechendes Gerät benötigt wird, heisst das noch lange nicht, dass das auch in Zukunft so sein muss. Immerhin hatten wir in den letzten Jahren keinen einzigen Terroranschlag und dennoch leisten wir uns eine Vielzahl an Spezialisten, die das fast jeden Tag trainieren. Würden sie nicht von den Kriminalämtern öfters angefordert werden, hätten die fast überhaupt keine Aufgabe. Mitlerweile rücken sie schon zur Verhaftung eines mit einem Messer bewaffneten Täter aus, nur um Praxis zu bekommen. Aber, wenn etwas passiert, dann stehen sie bereit. Und ein entsprechender Hubschrauber wäre ein weiteres Hilfsmittel, das dann zur Verfügung stehen könnte.

Und zum von mir angesprochenen Zugriff mit Hubschrauber - ich meinte einen Zugriff, bei dem keine Beamten mit Fahrzeuge am Boden involviert sind. Fahrzeug wird mit Hubschrauber gestoppt, Beamte hupfen aus Hubschrauber und greifen zu. Hab diesbezüglich ein Trainingsvideo der Briten sowie Einsatzvideos aus Irak/Afghanistan der Rangers mittels Black Hawks und Little Birds gesehen.

Ob diese Hubschrauber nun das Bundesheer betreibt oder das BMI wäre im Prinzip egal, wenn diese entsprechend schnell verfügbar wären. Eben so wie früher, direkt am Gelände stationiert.


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BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 16:48 
Die Quelle ist zwar jetzt nicht toll, aber dennoch kurz ein Auszug daraus:
Mikl-Leitner hat geschrieben:
Folgende Punkte soll das Paket enthalten:

Schwergepanzerte Fahrzeuge zum Schutz der Einsatzkräfte sowie mehr Schutzausrüstung.
Größere Hubschrauber, denn die derzeitigen Helikopter sind nur für vier Personen geeignet. "In Frankreich hat man gesehen, wie notwendig ein schneller Ortswechsel sein kann", sagt Mikl- Leitner.
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Mehr Spezialisten für die Analyse sowie Experten mit "interkulturellem Hintergrund".

Die Kosten für die Sicherheitsoffensive schätzt die Ministerin auf einen dreistelligen Millionenbetrag. "Kanzler Faymann hat gesagt, dass Geld vorhanden sein werde, wenn man mehr Ausstattung brauche", betont die Ministerin. Möglich seien etwa Umschichtungen oder die Auflösung von Rücklagen, heißt es dazu aus dem Kanzleramt.

http://www.krone.at/Nachrichten/Paris-Terror_Ministerin_Mikl-Leitner_ruestet_auf-Sicherheitsoffensive-Story-434421


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