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BeitragVerfasst: 03. Aug 2017, 17:29 

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Zuletzt geändert von theoderich am 18. Aug 2017, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 14. Aug 2017, 13:58 

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Weiß jemand, was das für eine Einheit ist?



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BeitragVerfasst: 14. Aug 2017, 20:52 

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Belgier-Kaserne?


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BeitragVerfasst: 22. Aug 2017, 07:44 
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So sieht leider die Realität aus!
http://milnews.at/2017/stellngn-oebh-komm/

_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)


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BeitragVerfasst: 25. Aug 2017, 13:55 

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Bundesheer-Umstrukturierung: Entscheidungen über Führungspositionen getroffen



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BeitragVerfasst: 25. Sep 2017, 21:28 

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GESCHÄFTSEINTEILUNG
der Zentralstelle
des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport

Stand 1. September 2017



Im Vergleich zum Stand vom 1. Jänner 2017 hat es ein paar Änderungen gegeben:

    Die Abteilung Kommunikation (Komm) und die Abteilung für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik (MFW) unterstehen nicht mehr dem Kabinett des Bundesministers, sondern wurden im Zentrum für Information und Wehrpolitik (ZIW) zusammengefasst und direkt dem Bundesminister untergeordnet.

    Die S I Zentralsektion heißt nun S I Präsidiale, Personal, Recht.

    Die S V Sport wurde zur S II Sport.

    Die S III Bereitstellung/Beschaffung wurde wieder zur S III Bereitstellung.

    Die Generalstabsdirektion hat keine Sektionsbezeichnung mehr (früher: S II).

    Das frühere Büro für Sicherheitspolitik (BürfSihPol) in der Direktion für Sicherheitspolitik (DionSihPol) heißt nun Abteilung Verteidigungspolitik (VPol).

    Die frühere Gruppe Programme und Budget (GrpProgBudg) heißt nun Gruppe Steuerung und Haushalt (GrpStrgHH).

    Die Abteilung Militärmedizin (MilMed) heißt nun Abteilung Militärisches Gesundheitswesen (MilGesW).

    Die Abteilungen Einsatzführung (EFü), Lagezentrum (LZ) und Militärluftfahrt (MLF) der Sektion IV Einsatz wurden in der neuen Gruppe Laufende Einsätze (GrpLE) zusammengefasst.


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BeitragVerfasst: 30. Okt 2017, 08:02 

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Mjr Jürgen Mayer, in: Der Gebirgsschütze. Truppenzeitung des Jägerbataillons 26 Spittal/Drau - Nr. 3/17 hat geschrieben:
In einer der letzten Ausgaben habe ich in meinem Vorwort erwähnt, dass wir mit 1. Oktober 2016 dem Militärkommando Kärnten – bis zur Aufstellung des Jägerbataillons 7 – unterstellt sind und anschließend wieder zum Kommando Gebirgskampf in Absam zugehörig sein sollten. Die Entscheidungen fallen schneller als gedacht und so werden wir wieder ab 1. Oktober 2017, obwohl das Jägerbataillon 7 noch in keinster Weise in Kärnten verfügbar ist, dem Kommando Gebirgskampf unterstellt sein. Die Verantwortung bezüglich des Jägerbataillons Kärnten (Miliz) bleibt vorerst bei den Spittaler Hochgebirgsjägern. So sind wir, zumindest bis auf Weiters, Befehlsempfänger von zwei vorgesetzten Kommanden. Aufgrund der derzeitigen Personalsituation und Auftragslage kann man hier, meiner Meinung nach, nicht gerade von einem Vorteil sprechen.

Obst Rudolf Kury, Kdt JgB26, in: Der Gebirgsschütze. Truppenzeitung des Jägerbataillons 26 Spittal/Drau - Nr. 3/17 hat geschrieben:
Die Rückführung in den Verbund des „Kommando Gebirgskampf“ war ja gemäß LV 21.1 eigentlich nach Aufstellung des Jägerbataillon 7 ohnedies immer vorgesehen; da aber bis dato noch keine Maßnahmen zur Aufstellung des neuen Kärntner Bataillons gesetzt wurden, kam für uns alle die Rückgliederung doch sehr überraschend.

[...]

Um auf Dauer als spezialisierter Jägerverband – nämlich als Hochgebirgsjägerbataillon – wirklich bestehen zu können, ist die Rückführung in die Gebirgsbrigade aus meiner Sicht einfach eine absolute Notwendigkeit. Nur so ist auf lange Sicht sichergestellt, dass wir am Entwicklungsprozess in allen Belangen teilnehmen können und auch als gleichberechtigtes Hochgebirgsbataillon akzeptiert und behandelt werden.


Und das ist mir auch neu:

    Kommando Logistik (MilizInfo 4/2017)

    Zitat:
    In den Kernprozessen Infrastruktur und Hotelmanagement wurde

      • das Militärische Immobilien Management Zentrum (Wien) als die zentrale Steuerungsstelle des Immobilienmanagements im ÖBH und der Betrieb der Wohnheime und Seminarzentren des MIMZ

    sowie in den Kernprozessen technologisches Nutzungsmanagement und Wehrtechnik & Forschung/Erprobung

      • das Amt für Rüstung und Wehrtechnik (Kommando in Wien) als zentraler Fähigkeitsträger für wehrtechnische Fragen mit ausgeprägter Expertise in Abnahme wehrtechnischer Produkte,

    dem KdoLog, da vorerst nicht unterstellt, auf Zusammenarbeit angewiesen.



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BeitragVerfasst: 30. Okt 2017, 14:52 

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theoderich hat geschrieben:
Mjr Jürgen Mayer, in: Der Gebirgsschütze. Truppenzeitung des Jägerbataillons 26 Spittal/Drau - Nr. 3/17 hat geschrieben:
In einer der letzten Ausgaben habe ich in meinem Vorwort erwähnt, dass wir mit 1. Oktober 2016 dem Militärkommando Kärnten – bis zur Aufstellung des Jägerbataillons 7 – unterstellt sind und anschließend wieder zum Kommando Gebirgskampf in Absam zugehörig sein sollten. Die Entscheidungen fallen schneller als gedacht und so werden wir wieder ab 1. Oktober 2017, obwohl das Jägerbataillon 7 noch in keinster Weise in Kärnten verfügbar ist, dem Kommando Gebirgskampf unterstellt sein. Die Verantwortung bezüglich des Jägerbataillons Kärnten (Miliz) bleibt vorerst bei den Spittaler Hochgebirgsjägern. So sind wir, zumindest bis auf Weiters, Befehlsempfänger von zwei vorgesetzten Kommanden. Aufgrund der derzeitigen Personalsituation und Auftragslage kann man hier, meiner Meinung nach, nicht gerade von einem Vorteil sprechen.

Ich nehme an, dass das keinen hier wundert!
Wir sind nicht mehr zu Zeiten von Wallenstein. Es geht nicht um primitive Jäger, es braucht diese zwar auch, aber daran haben wir noch am wenigsten Mangel. Es braucht Logistik, es braucht bewegliche und geschützte Truppen, es braucht Luftabwehr, ja Raketenabwehr, es braucht Jamming, es braucht Kommunikation und Aufklärung. Liste lässt sich lange fortsetzen, von moderner San zu Präzisionswaffen und erst irgendwann ganz am Ende der Liste braucht es weitere Jägerlein.
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BeitragVerfasst: 30. Okt 2017, 18:15 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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„Wir müssen das Budget-Pflänzchen zum Blühen bringen!“

Zitat:
Herr Brigadier, viele Leute haben den Eindruck, das Bundesheer hat keine Geldsorgen mehr. Ist das wirklich so?

    Bgdr Dieter Schinner (Ltr BMLVS/Bdgt): Nein, auch wenn viele Leute glauben, wir schwimmen im Geld. Tatsächlich sieht es anders aus. Es gibt ein zartes Budget-Pflänzchen, das vielleicht zum Blühen kommt. Nach vierzig Jahren Sinkflug hat unser Landesverteidigungsbudget 2015 mit 0,54 Prozent des BIP (Anm.: Bruttoinlandsprodukt) den absoluten Tiefpunkt erreicht. Jetzt haben wir ein Bundesfinanzrahmengesetz und sollten im Jahr 2020 auf 0,61 Prozent kommen. Wenn die Werte des Bundesfinanzrahmens bestätigt werden, dann kann der Trend nachhaltig werden. Vielleicht gelingt uns noch ein Sonderinvest, also etwas dazu.

Wie stellt sich das Budget im Großen und Ganzen dar?

    2,3 Milliarden stehen zur Verfügung, davon 1,25 Milliarden für Personal im engeren Sinn. Die Grundwehrdiener dazugerechnet, liegen die Personalkosten bei rund 60 Prozent. 30 Prozent laufen in den Betrieb und zehn Prozent bleiben für Investitionen. 142 Millionen für den Sport sind in den drei Bereichen auch dabei. Personal, Betrieb und Investitionen gleichen sich wie zusammenhängende Gefäße aus. Steigen die Gehälter, dann muss das bei Betrieb und Investitionen ausgeglichen werden. So einfach ist das. (lacht)


Ist es wirklich so einfach?

    Nein, natürlich nicht. Es gibt auch eine Reihenfolge. Zuerst sind die Beamtengehälter und die Grundwehrdiener zu bezahlen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Danach kommen die vertraglichen Verpflichtungen. 92 Prozent des Budgets sind im Vorhinein festgelegt. Da ist wenig disponibel und kaum Platz für Managementleistungen. Ich könnte zwar entscheiden, keine Leute mehr aufzunehmen, hätte dann aber mit einem Personalmangel zu kämpfen.

Wie liegen wir mit dem Budget im internationalen Vergleich?

    Die NATO-Standards für ein gesundes Heer sehen 50 Prozent der Ausgaben für das Personal vor, 30 Prozent für den Betrieb und 20 Prozent für Investitionen. Hätte ich ein vernünftiges Budget mit 3 Milliarden Euro, dann hätte ich 40 Prozent Personalkostenanteil und einen ansprechenden Investitionsanteil. Kämen andererseits weitere Reduktionen, dann hätte ich sogar 70 Prozent Personalkosten. Aber Vergleiche sind schwierig, weil die Armeen verschieden rechnen. Ist die Luftwaffe oder die Marine eingerechnet? Sind die Pensionen dabei? Es kommt genauso auf die Wehrform an. Habe ich ein Berufsheer oder eine Wehrpflichtigenarmee? Die Schweiz hat vergleichsweise geringe Personalausgaben, hat aber auch ein wesentlich höheres Budget und ein durchgehendes Milizsystem. Bei Vergleichen muss man daher vorsichtig sein.

Wie viel Geld würde das Bundesheer brauchen?

    Kalkulationen gehen von 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro aus. Zielrichtung muss ein Prozent des BIP sein, was 3,6 Milliarden entspricht.

Warum?

    Wir haben einen jahrelangen, massiven Investitionsrückstau. Alleine für dringende Investitionen in die Luftwaffe und die Luftraumüberwachung brauchen wir dringend einen dreistelligen Millionenbetrag. Investitionen müssten sogar sonderfinanziert werden, ansonsten würden die Vorbelastungen in die nächsten zehn Jahre reichen, was unseren Handlungsspielraum drastisch einengen würde. Wir verlieren jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag in unserer Vermögensrechnung, weil in Gebäude, Gerät und Fahrzeuge nicht ausreichend investiert wird. Wir sind mit einem erheblichen Substanzverlust konfrontiert. Die Erhöhung müsste schrittweise stattfinden. Wegen der langwierigen Beschaffungsprozesse könnte man das gar nicht auf einmal ausgeben.

Wie werden sich die Personalkosten weiterentwickeln?

    Die Pensionierungswelle rollt auf uns zu. Die Entscheidung, beim Personal aufzuwachsen, ist daher richtig. Wir stehen dabei im Wettstreit mit den drei exekutiven Organen Inneres, Justiz und Finanz, an denen uns die Interessenten messen. Wir müssen im Vergleich attraktiver sein. Die jungen Leute wollen anständige Unterkünfte, kompetente Ausbilder, interessante Übungen und internationale Einsätze, modernes Gerät und einen anständigen Verdienst. Das alles kostet zusätzlich Geld.

Zitat:
Wofür gibt das Bundesheer in den nächsten Jahren nun sein Geld aus?

    Mit Masse ist es der persönliche Schutz der Soldaten, besonders für den Auslandseinsatz. Es geht um moderne Helme, Schutzwesten, Bekleidung. Dann die Mobilität. Nach dem massiven Verkauf von alten Fahrzeugen sind Investitionen notwendig, altes Gerät muss ersetzt werden. Und dann sind da noch die Erhaltungsmaßnahmen bei den Gebäuden. Wir wissen alle, dass die Kosten in der Bauwirtschaft stetig steigen. Wir müssen aber herrichten, denn die nachträgliche Beseitigung von absehbaren Folgeschäden würde ein Vielfaches kosten. Immerhin steigt ein Gebäude im Wert, wenn ich darin investiere.

Wie sieht es denn unmittelbar im Jahr 2017 aus?

    Der finanzielle Mehrbedarf beträgt für heuer schon 122 Millionen Euro. Hier die größten Brocken: Energie mit Strom und Heizen 40 Millionen, Treibstoff für Kfz und Luftfahrzeuge zusammen 30 Millionen, wobei uns der niedrige Ölpreis zugutekommt, und Fremdreinigung durch Firmen 12,5 Millionen. Theoretisch hätten wir 2016 insgesamt 300 Millionen Euro mehr bekommen müssen, doch das Finanzministerium hat nur 220 Millionen freigeben. Überhaupt haben wir im Zeitraum 2009 bis 2017 gegenüber den ursprünglich in den jeweiligen Bundesfinanzrahmengesetzen festgelegten Budgetansätzen fast ein ganzes Jahresbudget durch Konsolidierungsmaßnahmen verloren. Das heißt wegen Kürzungen, die vorgenommen wurden, um das Gesamtbudget zu sanieren.

Wie kommt das?

    Der Finanzminister muss die Maastricht-Kriterien der Europäischen Union einhalten. Wir sind schon weit über dem vorgeschriebenen Verschuldungshöchstwert von 60 Prozent gemessen am BIP, nämlich bei 83,2 Prozent (Anm.: Stand Ende 2016). Wir stehen unter Beobachtung von Brüssel und unsere Neuverschuldung darf nur 0,45 Prozent sein. 0,35 Prozent vom Bund und 0,10 die Länder. Das nennt man bekanntlich das strukturelle Defizit. Österreich hat nun eine Schuldenbremse mit Wirksamkeit 2017 eingeführt. Motto: Wir halten das strukturelle Budgetdefizit ein und gehen nicht darüber. Der Finanzminister verteilt die 78 Milliarden so, dass die Defizitgrenze eingehalten wird. Die Schuldenbremse ist nicht im Verfassungsrang – noch nicht. Die Finanz zahlt nur monatlich aus und achtet darauf, dass nicht mehr ausgegeben als eingenommen wird. Passiert das dennoch, dann kann Geld zurückbehalten werden, es kann zu Budgetbindungen kommen. Unser Finanzminister sagt immer, dass wir kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem haben. Wir geben immer etwas zu viel aus, und das schon seit Jahrzehnten. Damit wird Schluss sein, auch wenn man derzeit auf dem Kapitalmarkt zinsenlos frisches Geld aufnehmen kann.

Muss das Bundesheer nicht rechnen, wie alle anderen, weniger Geld zu bekommen?

    Eigentlich schon. Es könnte insgesamt weniger werden. Außer die Wirtschaft springt an und die Einnahmen steigen. Die Auftragsbücher der Firmen für die nächsten Jahre sind voll. Die Österreichische Nationalbank erwartet aktuell eine Steigerung des BIP in diesem Jahr von rund 2,75 Prozent. Dann müsste unser Budget auch um 2,75 Prozent steigen. Doch ich befürchte, das wird nicht so sein. Alle Parteien sagen heute, wir werden 5 Milliarden in der Verwaltung sparen. Das Bundesheer ist ein Organ der öffentlichen Verwaltung. Es ist zu befürchten, dass der erhoffte Aufschwung nicht nachhaltig sein wird und das Pflänzchen welkt. Politiker und Parlament sollten erkennen, dass Sicherheit wichtig ist und dementsprechend dotiert werden muss.

Welchen Einfluss kann das Verteidigungsministerium darauf nehmen?

    Die Budgets der Fachressorts entstehen nur mit Zustimmung des jeweiligen haushaltsleitenden Organs, sprich des zuständigen Ministers. Sie gehen ja einstimmig durch den Ministerrat, bevor sie im Parlament behandelt werden. Es stimmt also auch der Verteidigungsminister zu. Das Budgetrecht gilt nebenbei als das älteste Parlamentsrecht. Es wäre möglich, dass ein Verteidigungsminister sagt, mein Budget ist mir zu wenig. Dann müssen Finanzminister, Bundeskanzler, Vizekanzler und Verteidigungsminister so lange verhandeln, bis ein Einvernehmen hergestellt ist. Auch der Nationalrat könnte sagen, das Geld für das Bundesheer ist viel zu wenig, nachdem ja der Nationalrat das Budget beschließt. Manches Mal hat es den Anschein, dass einigen Parlamentariern nicht bewusst ist, welch maßgebenden Einfluss sie auf die Budgetgestaltung haben.



Wohin marschiert das Bundesheer?



Zuletzt geändert von theoderich am 30. Okt 2017, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 30. Okt 2017, 18:49 

Registriert: 17. Sep 2016, 15:04
Beiträge: 63
theoderich hat geschrieben:
„Wir müssen das Budget-Pflänzchen zum Blühen bringen!“

Zitat:
Muss das Bundesheer nicht rechnen, wie alle anderen, weniger Geld zu bekommen?

    Eigentlich schon. Es könnte insgesamt weniger werden. Außer die Wirtschaft springt an und die Einnahmen steigen. Die Auftragsbücher der Firmen für die nächsten Jahre sind voll. Die Österreichische Nationalbank erwartet aktuell eine Steigerung des BIP in diesem Jahr von rund 2,75 Prozent. Dann müsste unser Budget auch um 2,75 Prozent steigen. Doch ich befürchte, das wird nicht so sein. Alle Parteien sagen heute, wir werden 5 Milliarden in der Verwaltung sparen. Das Bundesheer ist ein Organ der öffentlichen Verwaltung. Es ist zu befürchten, dass der erhoffte Aufschwung nicht nachhaltig sein wird und das Pflänzchen welkt. Politiker und Parlament sollten erkennen, dass Sicherheit wichtig ist und dementsprechend dotiert werden muss.
[/list]

Sollte Schwarz/Blau wirklich beim Bundesheer Sparmaßnahmen umsetzen, dann gute Nacht Sicherheit. Schon interessant, beide Parteien schmücken sich mit dem Thema Sicherheit und wurden u.a. auch deswegen von vielen gewählt (insb. die FPÖ), ergo sollten - nicht nur im Interesse des Landes sondern auch im eigenen - den Worten auch Taten folgen.

_________________
Alles läßt sich durch Standhaftigkeit und feste Entschlossenheit erreichen. (Prinz Eugen v. Savoyen)


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BeitragVerfasst: 31. Okt 2017, 12:23 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
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Im Interview ist von einer "Pensionierungswelle" die Rede. Jetzt könnte man die Gelegenheit nützen, um einmal Planstellen bei den oberen Kommanden, sprich Militärkommanden, zu streichen und die Militärkommanden endlich zu reduzieren.


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BeitragVerfasst: 01. Nov 2017, 12:07 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20731
› Maßnahmen 2016
› UG 14 Maßnahme 01.3


Zitat:
Umsetzung des Sonderinvestitionsprogramms.

    • Zielzustand: Alle Vorhaben für das Jahr 2016 sind eingeleitet

    • Istzustand: 19 (90 %) der Vorhaben sind eingeleitet


Erläuterung der Entwicklung

Wesentliche Vorhaben wie z. B. Avionik-Update für Mehrzweckhubschrauber S-70A, ballistische und CRC-Schutzwesten (Crowd and Riot Control), mobiles Dekontaminationssystem, Tanklöschfahrzeug für ABC-Abwehr, wurden 2016 planmäßig eingeleitet. Bei zwei Vorhaben (Beschaffung von minderletalen Wirkmittel, Systemdemonstratoren Fahrsimulatoren) ergab sich aufgrund von Ablagen zwischen Entwurf Pflichtenheft und auf dem Markt befindlichen Geräten eine Verzögerung. Die Einleitung dieser Vorhaben wird voraussichtlich 2017 erfolgen.



      Reform des Wehrdienstes - Bereitstellung neuer Ausbildungsmittel und Simulatoren (835/J) (Beantwortet am 25. April 2014)

      Zitat:
      11. Wie oft werden Fahrsimulatoren im Zuge der Grundausbildung eingesetzt?

      Zitat:
      14. Sollen noch weitere Simulatoren angeschafft werden?

      15. Wenn ja, wie viele und wann?

        Zitat:
        Zu 11, 14 und 15:

        Es werden zwei Fahrsimulatoren beschafft, die als Systemdemonstratoren vor allem in der Kraftfahrausbildung von Grundwehrdienst leistenden Soldaten zum Einsatz gelangen. Auf Basis dieser Erprobungsergebnisse ist in der Folge eine flächendeckende Ausstattung vorgesehen. Dieser Vorgang wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen.


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 06:24 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20731
ObstdG Mag. Shahim Baksh, Kdt JgB17, in: Der Panther. Die Zeitung des Jägerbataillons 17, 32. Jg., H 4 (2017), p. 5 hat geschrieben:
Neuerungen im Organisationsplan

Mit 1. November wurde für das Bataillon ein neuer Organisationsplan verfügt. Dabei erfolgt die Umgliederung in Bataillonskommando & Stabskompanie, 1. und 2. Jägerkompanie, 3. Jägerkompanie (mob) und eine Kampfunterstützungskompanie (KUKp). In den kommenden Wochen gilt es dabei die Schwächen der neuen Gliederung zu erkennen und darauf zu reagieren – die ersten Anträge wurden bereits gestellt. Aufgrund der Aussage des Herren Bundesministers, dass er keine Schlechterstellung für Personal duldet, ist die Erwartungshaltung diesbezüglich entsprechend hoch. Die neue Struktur führt auch zu einem erheblichen materiellen Zuwachs. So sollen in der Endausbaustufe ca. 75 geländegängige Kampf- und Gefechtsfahrzeuge (GKGF) unterschiedlicher Typen tatsächlich in Straß bereit stehen. Darüber hinaus behält das Bataillon die Mobilmachungsverantwortung für die selbständige Jägerkompanie (mob) Deutschlandsberg, die im September erstmals ihr Können in einer Waffenübung des sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes unter Beweis stellen konnte.



Zitat:
Gliederung

Das Jägerbataillon 17 gliedert sich in:

    Bataillonskommando,
    Stabskompanie,
    1. Jägerkompanie,
    2. Jägerkompanie,
    3. Jägerkompanie (als Kaderpräsenzeinheit).



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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 12:47 

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Beiträge: 1010
Wird, dadurch das die 3. Kp eine Mob-Kp. ist, die wahrscheinlich ein Papiertiger ist, das Bat. heimlich verkleinert?


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BeitragVerfasst: 07. Nov 2017, 14:01 

Registriert: 17. Jun 2016, 11:30
Beiträge: 195
iceman hat geschrieben:
Wird, dadurch das die 3. Kp eine Mob-Kp. ist, die wahrscheinlich ein Papiertiger ist, das Bat. heimlich verkleinert?

Für mich ist da irgendwo ein Fehler.
Kampfunterstützungskompanie, Kaderpräsenzkompanie und dann noch eine Mob-Kp.
Wenn ich zähle:
1. und 2. Jg Kompanie mit Rekruten
3. Jg Kompanie "Berufssoldaten", bezeichnet als Kaderpäsenzkompanie
4. Kompanie nur mob (vermutlich wie immer in Österreich ohne Gerät)
5. Kompanie als Kampfunterstützungskompanie (die alte Stabskompanie?)


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