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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesheerreform ÖBH 2018
BeitragVerfasst: 10. Apr 2017, 10:33 

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AVISO: Doskozil präsentiert aktuellen Stand Wiederaufbau Militärmusik in Österreich


Laut der hysterischen Debatte vom letzten Jahr angeblich "überlebenswichtig" für das Bundesheer ...


Zitat:
Endlich angekommen!!!

13. Jänner 2017

Lang ersehnt - jetzt endlich da: acht Mannschaftstransportpanzer (MTPz) PANDUR! Die eingetroffenen MTPz kommen direkt aus dem Auslandseinsatzraum Kosovo und wurden durch das Kommando Einsatzünterstützung nach Güssing überstellt. Die Aufwertung der Fahrzeugflotte beim Jägerbataillon 19 ermöglicht nun auch eine effektive Auftragserfüllung im Rahmen des Kommandos Schnelle Einsätze.

“Weg vom Pinzgauer - hin zum Pandur!” lautet nun das Motto für die Soldaten in der Montecuccoli-Kaserne. Einerseits heißt das nun für die Soldaten Ausbildung am MTPz (Führerschein, Waffensystem, Verladeplan,...) und andererseits stellt die Modernisierung sicher auch eine spürbare Motivation bei den “19ern” dar.

Die ordnungsgemäße Übernahme erfolgte mit zwei Übernahmeteams, trotz umfangreichem Zubehör, problemlos.

Hauptmann Phillip Halwachs
(Technischer Offizier / Kraftfahr Offizier)



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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesheerreform ÖBH 2018
BeitragVerfasst: 21. Apr 2017, 10:51 

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Vielleicht sollte man den Threadtitel umbenennen, da ÖBH 2018 tot ist.

Derzeit läuft ganz offiziell ÖBH 21.1


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesheerreform ÖBH 2018
BeitragVerfasst: 21. Apr 2017, 11:48 

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Das mit der Militärmusik ist schon wichtig - das ist der Einstieg in die akustische Kriegsführung. Die konventionelle KF ist durch die Demilitarisierung des ÖBH kaum mehr möglich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesheerreform ÖBH 2018
BeitragVerfasst: 22. Apr 2017, 18:41 

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Dr4ven hat geschrieben:
Vielleicht sollte man den Threadtitel umbenennen, da ÖBH 2018 tot ist.

Derzeit läuft ganz offiziell ÖBH 21.1


Erledigt.


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BeitragVerfasst: 11. Mai 2017, 18:42 

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"LV 21.1" kann man jetzt wahrscheinlich endgültig abschreiben:



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BeitragVerfasst: 12. Mai 2017, 12:29 

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Nein nein, dabei muss es bleiben, es wurden ja Pandur bestellt und die Haubitzen sowie Leopard 2 verschenkt. :-)


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BeitragVerfasst: 09. Jun 2017, 10:54 

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KOMMANDO GEBIRGSKAMPF



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BeitragVerfasst: 11. Jun 2017, 09:47 

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BeitragVerfasst: 15. Jun 2017, 13:37 

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OBSERVER
LV-Budget:
Mehr, aber doch nicht ausreichend


Zitat:
Sieht man diesen Investitionsschub realistisch, werden überwiegend Rückstände aufgeholt. Man könnte damit sagen, dass das, was derzeit zufließt, nur den reduzierten Standard aufrechterhält, aber noch kein wirklicher Zuwachs erfolgt. Am Beispiel der Kraftfahrzeuge dargestellt, erfolgt ein Ersatz der derzeit auszuscheidenden Geräte, aber noch keine Auffüllung der früher entstandenen Fehlbestände.

Der Verteidigungsminister ist zufrieden, denn der Großteil des Anstiegs im Budget, insgesamt 223 Millionen Euro, umfasst Mittel, die „für die aktuellen Herausforderungen in sicherheits- und migrationspolitischer Hinsicht bereitgestellt werden“. Die budgetierten Mittel würden den Zielen, die man sich jetzt gesteckt habe, durchaus entsprechen. Fürs Erste stimmt das, aber reicht das? Ein Heeresausbau benötigt permanente Mittelzuführungen und langfristige Planungen. Und wenn man die vielen Sparpakete der letzten Jahre betrachtet, dürften diese Steigerungen noch immer zu wenig sein. Manche Oppositionspolitiker sind der Meinung, dass ein Anteil von 1,4 Prozent des BIP an Mitteln für das Heer jetzt und auf Dauer (?) angemessen wäre.

Das Personalproblem

Wie Leute mit Heereserfahrung wissen, ist ein Heer ohne geeignetes und bestens ausgebildetes Führungspersonal ungeeignet, seine Aufgaben wahrzunehmen. Das gilt für Offiziere und Unteroffiziere des Dienst- und des Milizstandes. Auch wenn man das Heer „attraktiver“ machen möchte, was zweifelsohne geboten ist, sind gute Führungskräfte unverzichtbar. Bei den Offizieren werden die quantitativen Mängel, die angesichts der Sparpakete aufgetreten sind und auftreten werden, unübersehbar. Die letzten ausgemusterten Offiziersjahrgänge des Dienststandes hatten etwa 20–22 Personen, anstatt, wie früher, das Dreifache oder zumindest das Doppelte. Bei den Unteroffizieren ist die Not am deutlichsten erkennbar: Mehr als 50 Prozent des Solls sind nicht vorhanden.

Nun gibt es eine dringend gebotene Personaloffensive, doch trotz dieser werden Frischzugänge frühestens in 2–3 Jahren der Truppe zur Verfügung stehen, bei Offizieren erst in vier Jahren. Dass dabei die Pensionierungen der starken Geburtsjahrgänge 1955 und 1956 stattfinden, macht die Situation besonders dramatisch.

Dass der Minister weiterdenkt als nur an das Notwendigste, erfordert Respekt. Sein Ansatz sei, erklärte er im Parlament, dass das Bundesheer grundsätzlich attraktiver gemacht werden müsse. Das bedeute, dass auch das Gehaltsschema neu betrachtet werden müsse. Überlegungen gebe es auch für den Bereich der Miliz, etwa welche Ausbildungen man anbieten könne, die auch in der Privatwirtschaft von Nutzen sein können.

So nützlich diese Überlegungen auch sind, in der aktuellen Lage werden sie kaum Abhilfe schaffen.



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BeitragVerfasst: 15. Jun 2017, 18:00 

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Beiträge: 195
theoderich hat geschrieben:
Nun gibt es eine dringend gebotene Personaloffensive, doch trotz dieser werden Frischzugänge frühestens in 2–3 Jahren der Truppe zur Verfügung stehen, bei Offizieren erst in vier Jahren.

Hmm, die Partei unseres Ministers sagt doch gerade:
zusätzliche 5.000 Lehrer bis 2020
Dabei haben die auch mindestens 3-4 Jahre, teilweise auch noch längere, Ausbildungszeiten.
So gesehen, wenn die SPÖ hier also durch die Hinterhand meint, die Lehrerausbildung, die gerade verlängert wurde, nun wieder auf 2 Jahre zu verkürzen, dann geht das beim Militär doch auch...
Oder sollte man so schreiben:
Respekt, immerhin erkennt der Minister, dass diese Veränderungen einige Jahre brauchen werden...
In jedem Fall ist schade, dass der Minister sich nicht proaktiv um ein neues Dienstrecht kümmert. Dies ist eine der Problembaustellen im Militär seit Jahren. Nicht, dass die ca 12 Jahre für Jungoffiziere in Deutschland das gelbe vom Ei wären, aber nun wieder 50 und mehr junge Offiziere jedes Jahr zu Beamten machen kann es wohl auch nicht sein.


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2017, 18:24 

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de10kcl hat geschrieben:
In jedem Fall ist schade, dass der Minister sich nicht proaktiv um ein neues Dienstrecht kümmert. Dies ist eine der Problembaustellen im Militär seit Jahren. Nicht, dass die ca 12 Jahre für Jungoffiziere in Deutschland das gelbe vom Ei wären, aber nun wieder 50 und mehr junge Offiziere jedes Jahr zu Beamten machen kann es wohl auch nicht sein.


Ein neues Dienstrecht war einmal im Gespräch. 2007 wurde ein Entwurf samt Motivenbericht ausgearbeitet. Acht Jahre später brachte die Bundesregierung die Dienstrechtsnovelle 2015 ein, die eine vermehrte Abstützung auf Zeitlaufbahnen bringen sollte.


Ich weiß nicht, ob dieses Gesetz jemals evaluiert worden ist. Letztes Jahr hat man dann jedenfalls wieder von geplanten "Lebenszeitanstellungen" geredet.


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BeitragVerfasst: 16. Jun 2017, 11:52 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3392
Zitat:
Wie Leute mit Heereserfahrung wissen, ist ein Heer ohne geeignetes und bestens ausgebildetes Führungspersonal ungeeignet, seine Aufgaben wahrzunehmen. Das gilt für Offiziere und Unteroffiziere des Dienst- und des Milizstandes. Auch wenn man das Heer „attraktiver“ machen möchte, was zweifelsohne geboten ist, sind gute Führungskräfte unverzichtbar. Bei den Offizieren werden die quantitativen Mängel, die angesichts der Sparpakete aufgetreten sind und auftreten werden, unübersehbar. Die letzten ausgemusterten Offiziersjahrgänge des Dienststandes hatten etwa 20–22 Personen, anstatt, wie früher, das Dreifache oder zumindest das Doppelte. Bei den Unteroffizieren ist die Not am deutlichsten erkennbar: Mehr als 50 Prozent des Solls sind nicht vorhanden.


Ja und was passiert, wenn so eine "Armee" in den Einsatz muss, sieht man seit 2011 live und in Farbe 700km östlich von uns in der Ukraine.


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BeitragVerfasst: 21. Jun 2017, 13:31 

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AVISO: Festakt zur Überleitung zum neuen Kommando Führungsunterstützung und Cyber Defence


Heißt das, die Orgpläne sind endlich abgesegnet worden?


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BeitragVerfasst: 23. Jun 2017, 15:44 

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Beiträge: 20720
Neustrukturierung des Bundesheeres: Führungsunterstützung vereint unter einem Dach



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BeitragVerfasst: 29. Jun 2017, 14:31 

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Beiträge: 20720
Parlamentskorrespondenz Nr. 825 vom 29.06.2017
Doskozil: Neuorganisation des Bundesheers soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein

Zitat:
Auf Fragen des Abgeordneten Otto Pendl (S) bezüglich der Umsetzung der Heeresgliederung NEU informierte der Minister darüber, dass Anfang 2017 provisorisch vier spezialisierte Kommanden (Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte, Logistik sowie Einsatzunterstützung und Cyberdefence) eingerichtet wurden. Die dafür vorgesehenen Spitzenpositionen werden in nächster Zeit ausgeschrieben. Um die Regionalität zu stärken, wurden zudem den Militärkommanden genaue Kompetenzen zugeordnet, wie etwa die Verantwortung für den Grundwehrdienst, die Miliz und den Katastrophenschutz. Grundsätzlich sei er aber der Auffassung, dass der Strukturreform noch weitere Schritte folgen müssen. Dabei gehe es etwa um die Optimierung der inneren Abläufe oder um Fragen bezüglich der Beschaffungsvorgänge. Auch der bereits beschlossene Ausbau der Miliz wird weiter fortgesetzt; bis 2025 soll es über 32.000 Milizangehörige geben.

Zitat:
Was die Höhe der Vergütung für Grundwehrdiener angeht, so gebe es durchaus Überlegungen, diese zu adaptieren, merkte Doskozil in Richtung des FPÖ-Mandatars Reinhard Eugen Bösch an. Dabei müsse man sich aber auch die Entschädigung für die Zivildiener mitdenken. Eine Erhöhung um 100 € im Monat würde etwa 11 Mio. € im Jahr kosten. Weitere Schritte müssen ihm zufolge auch noch bei der Entlohnung der Unteroffiziere und der Offiziere gegangen werden.



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