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Bundesheerreform LV 21.1 (ehem. ÖBH 2018)

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
Dr4ven
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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von Dr4ven » 26. Aug 2015, 20:36

theoderich hat geschrieben:Ich rechne damit, dass das "ÖBH der Zukunft/ÖBHdZ" die komplette Demilitarisierung Österreichs, samt Auflösung des BMLVS und des Österreichischen Bundesheeres, den Verkauf sämtlicher Vermögenswerte des Bundesheeres, Abschaffung der Wehrpflicht und Außerkraftsetzung aller Verfassungsbestimmungen und Gesetze im Zusammenhang mit Neutralität und militärischer Landesverteidigung beinhalten wird.


Davor gibts noch einmal Wahlen, wenn sich danach nichts tut wirst du Recht behalten, ausser die sich gerade aufbauenden sozialen Spannungen entladen sich vorher oder die EU einigt sich noch auf eine gemeinsame militärische Vorgehensweise zur Sicherung der Aussengrenzen und der Wahrung unserer Interessen unter Einbezug ALLER Armeen der Mitgliedsländer..

theoderich
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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 26. Aug 2015, 21:27

Wäre interessant, wie dieses Papier bei unseren Nachbarländern ankommt - speziell in Deutschland und in der Schweiz:

    Militärstrategisches Konzept hat geschrieben:Alle Waffengattungen werden in einer entwicklungsfähigen Größenordnung bei bestmöglicher Nutzung nationaler und internationaler Kooperationsmöglichkeiten beibehalten. Daher ist sowohl zum Zwecke des Fähigkeitserhalts als auch der Fähigkeitsentwicklung ein Höchstmaß an Kooperation anzustreben.

    [...]

    Ein Rekonstruktionskern setzt sich aus Kräften der Friedensorganisation und der Miliz zusammen. Er bildet den Grundstock für einen Aufwuchs zur vollständigen Verteidigungsfähigkeit gegen einen konventionellen Angriff auf österreichisches Territorium bzw. bei Bedarf für die Sicherstellung eines möglichen Solidarbeitrages im Rahmen einer sich allfällig entwickelnden europäischen Verteidigung. Zweckdienliche Kooperationen mit Partnern im In- und Ausland werden hierzu eingegangen.

    Militärstrategisches Konzept hat geschrieben:2.3.3. Nord-Atlantischen Vertragsorganisation

    [...]

    Die geografische Lage unseres Landes hat Auswirkungen auf die Ausrichtung bzw. die Kooperation mit der NATO im Bereich der Luftraumüberwachung und Luftraumsicherung.

    Militärstrategisches Konzept hat geschrieben:2.4.3. Einsatzambition

    [...]

    Die Einsatzambition des ÖBH 2018 ist die gleichzeitige Gewährleistung

    [...]

      - der militärischen Landesverteidigung zur permanenten passiven Luftraumüberwachung (LRÜ) und zur lageangepassten, zeitlich flexiblen aktiven LRÜ [Aufgrund von ressourcenbedingten Einschränkungen kann die aktive LRÜ nur zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang durchgeführt werden. Punktuell kann innerhalb dieses Zeitraumes auch in der Nachtzeit aktiv überwacht werden. Zusätzlich können zur Schwergewichtsbildung bis zu insgesamt 3 Wochen Luftraumsicherungsoperationen durchgeführt werden.] im integrierten Luftabwehrverbund,

    Militärstrategisches Konzept hat geschrieben:2.13.3. Kooperationsorientierung

    Kooperationen haben sich, unter strikter Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen, vornehmlich an der Fähigkeitsentwicklung für die einsatzwahrscheinlichen Aufgaben zu orientieren.

    Kooperation ist bereits bei der Streitkräfteplanung als Grundprinzip anzuwenden.

    National wird dies durch die disziplinenübergreifende Vernetzung umgesetzt. Darüber hinaus können die neuen Sicherheitsrisiken von Österreich kaum mehr im nationalen Alleingang bewältigt werden, sie erfordern daher bi- oder multinationale Koordination und Kooperation, nationale Alleingänge werden die Ausnahme darstellen.

    [...]

    Im internationalen Kontext sind Kooperationen mit Akteuren der internationalen Organisationen sowie mit bevorzugten Partnern vorwiegend mit konkretem Bezug zu den Auslandsaufgaben einzugehen. Dies sind die EU, die VN, die NATO und die OSZE bzw. diverse Kooperationsformate. Im bilateralen Bereich ist die Deutsche Bundeswehr, u.a. aufgrund der gemeinsamen Sprache, der gemeinsamen internationalen Einsätze der letzten Jahre und der vergleichbaren Militärkultur wichtiger Partner. Andere wichtige Partner sind im Rahmen der Regionalkooperation die Armeen unserer Nachbarstaaten.Weitere Partnerschaften können bei Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit eingegangen werden.

    Kooperationen dienen vor allem der Steigerung und Erhaltung von im Zuge der fähigkeitsbasierten Streitkräfteentwicklung abgeleiteten Fähigkeiten. Zu diesem Zweck ist ein konkretes militärisches Kooperationsportfolio zu erstellen. Dieses Kooperationsportfolio stellt die Summe aller vereinbarten Kooperationen dar.

    Kooperationen dürfen aufgrund der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen (Neutralität) nicht zu einer gänzlichen Aufgabe oder einem gänzlichen „outsourcing“ einer hoheitlichen Aufgabe führen. Es ist zumindest jenes Niveau der Fähigkeit aufrecht zu erhalten, welches aufgrund des aktuellen militärischen Bedarfs als notwendig beurteilt wird.

    Kooperationen können nicht nur zur Erreichung einer Soll-Fähigkeit eingegangen werden, sondern auch in Teilbereichen bei bereits bestehenden Fähigkeiten (die aktuell zur Gänze durch das ÖBH abgedeckt werden) erfolgen, wenn dies der Steigerung und Erhaltung der Fähigkeit oder der Ressourcenoptimierung dient.

    Aktive Kooperationen sind vornehmlich in jenen Bereichen, in denen das ÖBH besondere Expertise aufweist (z.B. Gebirgsausbildung), proaktiv anzubieten, so kann zugleich der Anschluss an multinationale Entwicklungen erhalten bleiben.

    [...]

    Die nationale und internationale Kooperation hat auch im Bereich der Ausbildung und Ausbildungsunterstützung der Steigerung, Erhaltung und Kompensation jener Fähigkeiten zu dienen, die nicht oder im nicht ausreichenden Umfang selbständig sichergestellt werden können, inhaltlich kompatibel sind und bi- oder multilateral, vor allem auch ressourcenmäßig, Synergieeffekte eröffnen. Die nachhaltige Anwendung und Vernetzung von zeitgemäßen Ausbildungsmitteln und -methoden wie Fernausbildung, Simulation und moderner Ausbildungsinfrastruktur sind zu forcieren und stellen einen integralen Bestandteil des Ausbildungswesens dar.

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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 02. Sep 2015, 11:20

Obst Karl-Heinz Tatschl, Kdt JgB18, in: Das Oberland. Nummer 3 (2015), p. 3 hat geschrieben:Auch innerhalb des Militärs befinden wir uns am Beginn der konkreten Umsetzungsmaßnahmen der ressourcenbedingten Mittelfristplanung bis 2018 und somit am Beginn der heißen Phase. Auch hier, glaube ich, stehen wir vor einer überdurchschnittlichen Belastungsphase für jeden einzelnen sowie für das Gesamtsystem Bundesheer.

[...]

Die tatsächliche Überleitung des Bataillons in eine neue Organisationsform stellt bei einem Besetzungsgrad von deutlich mehr als 80 Prozent der systemisierten Arbeitsplätze eine knifflige Herausforderung dar. Der Handlungsspielraum bei einer linearen Einsparung von 15 Prozent ist in diesem Licht betrachtet nicht wirklich vorhanden. Ich bin aber überzeugt, dass in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Dienststellenausschuss eine für alle tragfähige Lösung gefunden werden kann.


Wie das Sparpaket innerhalb und außerhalb des Heeres genannt wird: Intern "ressourcenbedingte Mittelfristplanung bis 2018", bei der Politik "Bundesheer-Paket", "Strukturpaket", ...

theoderich
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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 07. Sep 2015, 13:21

Schließung des Hubschrauberstützpunktes Annabichl (5803/J)

1. Wie soll seitens des Bundesheers die Aufgabe zur „Hilfe bei Naturkatastrophen oder Unglücksfällen“ ausreichend erfüllt werden, wenn Betriebsmittel weitestgehend gekürzt werden?

    Zu 1:

    In diesem Zusammenhang ist zunächst zu beachten, dass sich die Erfordernisse des Österreichischen Bundesheeres (ÖBH) ausschließlich aus militärischen Szenarien ableiten und sich demnach auch Beschaffungen diesem Grundsatz unterordnen. Dementsprechend werden Betriebsmittel auch in Zukunft Einsatzaufgaben zugeordnet. Allfällige Assistenzleistungen werden naturgemäß mit militärischen Ressourcen wahrgenommen.

2. Ist angesichts der jüngsten Katastropheneinsätze (bspw. Waldbrände) angedacht, die Schließung des Hubschrauber-Stützpunktes Annabichl zu überdenken?

3. Wenn nein, warum nicht?

4. Welche Einsparungen erwarten Sie sich durch die Schließung des Stützpunktes Annabichls?

5. Wie wird der Wegfall des Hubschrauber-Stützpunktes Annabichl kompensiert werden, um eine qualitativ gleichbleibende Katastrophenhilfe zu gewährleisten?

8. Aufgrund welcher Kriterien wurde beschlossen, den Hubschrauber-Stützpunkt Annabichl zu schließen?


    Zu 2 bis 5 und 8:

    Der Entscheidung, zukünftig keinen dezentralen militärischen Hubschrauberstützpunkt in Klagenfurt zu betreiben, ist ein gewissenhafter Entscheidungsprozess vorausgegangen, der zum Ziel hatte, die militärisch genutzte Infrastruktur so ökonomisch und effizient wie möglich zu definieren. Die Aufrechterhaltung von dezentralen, ständigen militärischen Hubschrauberstützpunkten in Österreich erübrigt sich, weil die benötigten Mittel aus den betriebswirtschaftlich zweckmäßiger betriebenen Fliegerhorsten ebenso rasch und sogar effizienter bereitgestellt werden können. Durch die zeitnahe Stilllegung wird jedenfalls eine Reduktion der Personal-, Infrastruktur- und Betriebskosten erwartet. Des weiteren wird der Helikoptertyp Alouette III nach einem Phasenplan aus den Fliegerverbänden ausgeschieden und durch neue leistungsstärkere Hubschrauber, die Außenlasten transportieren können und im alpinen Gelände einsatzfähig sind, ersetzt werden. Ausdrücklich betonen möchte ich, dass im Falle einer Assistenzanforderung bei Natur- und Umweltkatastrophen den Kärntnerinnen und Kärntnern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geholfen wird. Der großangelegte Assistenzeinsatz des ÖBH zur Waldbrandbekämpfung im April dieses Jahres im Raum Spittal/Drau hat die Leistungsfähigkeit und rasche Verfügbarkeit des ÖBH eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bis zu 8 ÖBH - Hubschrauber aus den Garnisonen LANGENLEBARN, HÖRSCHING, AIGEN waren im Einsatz. Für die Einsatzdauer erfolgte deren Stationierung in der TÜRK-Kaserne in Spittal/Drau. Das Österreichische Bundesheer kann jederzeit präventiv vorübergehend Hubschrauber auf zivilen Flugplätzen oder in Kasernen im gesamten Bundesgebiet – so auch in Kärnten – bereitstellen, um im Bedarfsfall effizient Assistenz zu leisten. Im Hinblick auf die fordernde Budgetsituation und die daher notwendigen Einsparungsziele wird ersucht, den Planungs- und Veränderungsschritten Verständnis entgegen zu bringen.

6. Welche Hubschrauber/Luftfahrzeuge waren in den Jahren 2010 – 2014 bei Katastrophenfällen in Kärnten im Einsatz?

7. Aus welchen Bundesländern/Regionen wurden die einzelnen Hubschrauber/Luftfahrzeuge in diesen Jahren herangezogen?

10. Wie schnell waren angeforderte Luftfahrzeuge bis 2014 in den einzelnen Bundesländern durchschnittlich im Katastrophenfall vor Ort, wie schnell werden sie ab 2018 bzw. 2020 sein?

    Zu 6, 7 und 10:

    Von den Einsatzflugplätzen HÖRSCHING in Oberösterreich, AIGEN in der Steiermark, LANGENLEBARN in Niederösterreich und vom Hubschrauberstützpunkt ANNABICHL in Kärnten wurden mit Hubschraubern und Luftfahrzeugen der Typen S-70A-42, AB 212, Al3 und Pilatus PC-6 Assistenzeinsätze absolviert. Die angeforderten Luftfahrzeuge waren durchschnittlich in allen Regionen Österreichs längstens drei Stunden nach Anforderung an Ort und Stelle.

9. Welche Nachfolgemodelle werden für die im Jahr 2020 auslaufenden Alouette-III-Hubschrauber angeschafft?

    Zu 9:

    Die Beschaffung neuer Mehrzweckhubschrauber wird Gegenstand eines Ausschreibungsverfahrens sein.

11. Glauben Sie, dass durch eine Reduktion des Hubschrauberbestandes in den nächsten 5 – 6 Jahren der Katastrophenschutz weiterhin auf gewohntem Niveau aufrechterhalten werden kann. Wenn ja, inwiefern? Wenn nein, warum nicht?

12. Welche Maßnahmen werden gesetzt, um den Katastrophenschutz auf gewohntem Niveau (trotz Rückgang des Hubschrauber-Bestandes) aufrechtzuerhalten?

    Zu 11 und 12:

    Mit der 24 Stunden - „Einsatzbereitschaft Luftunterstützung“ von je einem Hubschrauber samt Besatzung in HÖRSCHING und LANGENLEBARN und den zusätzlichen lageangepassten Bereithalten von Kräften bei entsprechend erhöhter Gefährdungslage können im Bedarfsfall auch künftig kurzfristig Assistenzleistungen abgedeckt werden.

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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 09. Sep 2015, 19:03

Obst Reinhard Koller, Kdt PiB3, in: Melker Pioniere. Truppenzeitung des Pionierbataillons 3, Herbst 2015 hat geschrieben:Kaderanwärterausbildung KAA/Pi:

Für die neue sogenannte Kaderanwärterausbildung (KAA) in unserer Waffengattung wird derzeit die Zuordnung der Ausbildungsverantwortung abgewogen, ob die Ausbildung wie bisher beim Kdo HTS/Inst Pi oder bei den Streitkräften erfolgen sollte. Diese Frage ist hierorts klar und eindeutig zu beantworten. Wir brauchen ein zentrales Ausbildungselement zur Vermittlung der Pioniergrundfertigkeiten. Diese Basisausbildung kann keinesfalls bei den drei Pionierbataillonen erfolgen.

Dagegen sprechen unter anderem:

    • Die Ausbildungssystematik der vier Einrückungstermine mit den zweckorientierten Teilkontingenten

    • Der sich verschärfende Mangel an Ausbildern/GrpKdt auf der Ebene Wachtmeister, da diese Personen durch die fortlaufende Spezialisierung größtenteils an ein komplexes Pioniergerät gebunden sind

    • Die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft zur qualifizierten Katastrophenhilfe quer durch die Fähigkeiten des PiB für den Zeitraum 24Std, 7Tage/Woche

    • Die mangelnde Infrastruktur bei allen PiB, besonders aber bei PiB1 und PiB3

    • Die zusätzliche Belastung der PiB mit der zukünftigen Verantwortung für drei Milizpionierkompanien

    • Eine damit verbundene individuell gefärbte Wissensvermittlung.

Aufbauend auf die Pionierbasisausbildung durch ein einheitlich zentrales Ausbildungselement kann weiterhin, so wie bisher bereits praktiziert, die eine oder andere Spezialausbildung bei den PiB (z.b. Pi-Brückenausbildung 2000) erfolgen. Dies ist effektiv, wirtschaftlich, zweckmäßig und kann durchaus mit den dazu erforderlichen Voraussetzungen weiter optimiert werden.


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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 29. Sep 2015, 19:19

Parlamentskorrespondenz Nr. 1018 vom 29.09.2015
Derzeit 1.450 SoldatInnen an den Grenzen im Assistenzeinsatz

Weitere Themen: Reform des Grundwehrdienstes, Dauerbrenner Militärmusik

Am Rande der Aussprache ging Klug auch auf die Reform des Grundwehrdienstes ein und teilte auf Fragen der SPÖ-Abgeordneten Andrea Gessl-Ranftl mit, dass bereits 80% der geplanten Maßnahmen umgesetzt wurden. Man befinde sich auf einem guten Weg und treffe auch auf positives Feedback seitens der jungen Burschen. Zur Kritik Christoph Hagens vom Team Stronach an den Einsparungen bei der Militärmusik bemerkte Klug pointiert, er würde ja einem "Sonderkulturbudget" des Heeres zur Weiterentwicklung der Militärmusik in Konzertstärke grundsätzlich positiv gegenüberstehen, dieser Bereich zähle aber eben nicht zu den militärisch einsatzwahrscheinlichen Aufgaben des Bundesheers.



Parlamentskorrespondenz Nr. 1019 vom 29.09.2015
Klug will Frauenquote beim Bundesheer auf 10 Prozent erhöhen

FPÖ warnt vor Einsparungen bei Kampfpanzern und schweren Waffen

Eine klare Absage erteilten die Freiheitlichen den Plänen des Ressorts, die Zahl der Kampfpanzer zu reduzieren. In einem Entschließungsantrag (978/A(E)), warnte Axel Kassegger vor dem Verlust von Kernfähigkeiten des Heeres und forderte, zwei vollständig ausgerüstete Panzer-Bataillone für die Panzergrenadierbrigaden zu erhalten. Ähnlich ablehnend steht die FPÖ dem Verkauf von schweren Waffen des Bundesheers gegenüber. Abgeordneter Kassegger bangt um die Selbstverteidigungsfähigkeit – dies insbesondere im Zusammenhang mit dem Schutz der kritischen Infrastruktur – sowie um die Glaubwürdigkeit des Milizgedankens und forderte Minister Klug auf, die Einsparungspläne zu stoppen (979/A(E)). Es habe lange und intensive Auseinandersetzungen zu diesem Thema gegeben, führte Klug dazu aus, es werden ausreichend Waffen behalten um den Schutz kritischer Infrastruktur zu gewährleisten. Die Anforderungen an das Bundesheer haben sich geändert, die Investitionen müssten daran angepasst werden. Beide Anträge wurden mit den Stimmen der Regierungsparteien vertagt.



"Ausreichend"? Diese bestenfalls symbolischen Stückzahlen von Kampfpanzern und MTPz?

    Dienstvorschrift für das Bundesheer (zur Erprobung)
    Schutz, Aufgaben und Techniken
    Wien, Oktober 2006

    Die Verteidigung aus Stellungen ist die stärkste Form des Schutzes. Die Verteidigung eines Schutzobjektes bedeutet, ab Beginn des Einsatzes die Stützpunkte im Objektbereich so stark auszubauen, dass Angriffe eingesickerter, luftgelandeter oder gepanzerter Gefechtsfahrzeuge, auch überlegenen Gegner zur Inbesitznahme, Lähmung oder Zerstörung des Schutzobjektes (soweit dies nicht durch Beschuss aus der Luft oder durch weitreichende Waffen erfolgt) abgewehrt werden können.

    In bestimmten Fällen können zum Schutz vor Angriffen aus der Luft zusätzlich Fliegerabwehrkräfte am Schutzobjekt eingesetzt werden. Werden Fliegerabwehrkräfte unterstellt oder auf Zusammenarbeit angewiesen, hat deren Raumbedarf Vorrang.

    Im Allgemeinen hat der Kommandant der eingesetzten Kräfte um das Schutzobjekt einen Kompaniestützpunkt oder – sofern das Schutzobjekt aus mehreren Einzelobjekten besteht – mehrere Stützpunkte einzurichten. Innerhalb der (des) Stützpunkte(s) haben die Gruppennester am oder im Schutzobjekt so zu liegen, dass der Objektbereich lückenlos durch Feuer beherrscht werden kann. Der Einsatz von Teilen der Einheit in Stützpunkten oder stationären Kontrollpunkten kann zur Beherrschung des Angeländes und der Annäherungsmöglichkeiten zum Schutzobjekt erforderlich sein.

    Der Dienst in der Stellung ist so zu regeln, dass nicht mehr als 1 Drittel der zur Verteidigung eingesetzten Teile gleichzeitig zur Sicherung und Aufklärung herangezogen wird. Die gepanzerten Gefechtsfahrzeuge sind so in die Verteidigung einzubinden, dass sie bei Bedarf aus Stellungen weitreichend gegnerische Kräfte bekämpfen können. Nicht benötigte Gefechtsfahrzeuge (ungehärtet) der Einheiten sind nach Möglichkeit im oder nahe dem Schutzobjekt gedeckt abzustellen und dürfen den Kampf nicht behindern.

    Zur Verteidigung werden grundsätzlich bis zu 3 Züge und 1 Zug als Reserve eingesetzt. Der Platz der Reserve ist so zu wählen, dass

      – innerhalb des Schutzobjektes das Kernstück zusätzlich geschützt werden kann,

      – günstige Stellen zum Abriegeln eines gegnerischen Einbruches ausgenutzt und

      – jederzeit Gegenstöße in die Objektbereiche der Züge geführt werden können.

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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 08. Okt 2015, 13:26

Die Einsparungen nehmen merkwürdige Züge an:

    TRUPPENDIENST, Folge 347, Ausgabe 5/2015 hat geschrieben:Editorial

    Während die Redaktion schon an der letzten Ausgabe dieses Jahres arbeitet, werfen markante Veränderungen des TRUPPENDIENST-Angebotes im Jahr 2016 ihre Schatten voraus.

    Zusätzlich zur Druckausgabe wird TRUPPENDIENST ab April mit einer eigenen Homepage weltweit verfügbar sein. Dies wird neben einer deutlichen Reichweitenerhöhung zusätzliche Vorteile mit sich bringen. Durch die Auslagerung tagesaktueller Meldungen wie der Rundschau, des Forums sowie von Berichten über laufende Einsätze etc. auf die Homepage wird eine zeitnahe Berichterstattung sichergestellt.

    Dies ermöglicht auch der Truppe vermehrt aktuelle Beiträge im TRUPPENDIENST online zu platzieren. Darüber hinaus werden Informationen wie im "Militär International" über eine leistungsfähige Suchmaschine leichter und für einen erweiterten Nutzerkreis zugänglich gemacht. Für die Redaktion stellt sich die Herausforderung, beide Informationsschienen crossmedial professionell zu betreiben. Dies erfordert einen erhöhten Planungs- und Rechercheaufwand und wird auch zu vermehrten Eigenbeiträgen der Redaktion TRUPPENDIENST führen. Bei gleichbleibendem Personalaufwand bedeutet dies, dass die dafür benötigte Zeit nur im Printbereich zu gewinnen ist. Ab 2016 wird es daher statt bisher sechs nur mehr vier Standardausgaben von TRUPPENDIENST geben. Spezialhefte werden weiterhin aufgelegt - für 2016 ist der zweite Teil zum Ersten Weltkrieg, gemeinsam mit dem Heeresgeschichtlichen Museum, geplant. Parallel zur Entwicklung von TRUPPENDIENST-Online wird derzeit ein Relaunch der Druckausgabe vorbereitet - das Heft 1/2016 wird dann am 1. März bereits im neuen Design erscheinen.
_______________

Bundesrechnungsabschluss 2014


    Bundesrechnungsabschluss für das Jahr 2014

    Textteil Band 2: Untergliederungen

    6.4 Finanzrahmen

    [...]

    Bis zum Jahr 2019 soll die Auszahlungsobergrenze für die UG 14 „Militärische Angelegenheiten und Sport“ um - 15,22 Mio. EUR (– 0,7 %) auf 2,165 Mrd. EUR sinken. Dies entspricht einer Veränderungsrate gegenüber den tatsächlichen Auszahlungen 2014 von – 0,1 % im Jahresdurchschnitt. Im Jahr 2014 betrug der Anteil der UG 14 „Militärische Angelegenheiten und Sport“ an den Gesamtauszahlungen 2,9 % und an den Auszahlungen der Rubrik 0,1 26,3 %. Der Anteil der UG 14 an der Gesamt–Auszahlungsobergrenze soll bis 2019 auf 2,7 % zurückgehen bzw. innerhalb der Rubrik 0,1 auf 25,2 % sinken.

    Laut Strategiebericht der Bundesregierung 2016 bis 2019 gäbe es in der UG 14 „Militärische Angelegenheiten und Sport“ insbesondere folgende laufende bzw. geplante Maßnahmen zur Zielerreichung:

      – Fortsetzung der Reform des Wehrdienstes;

      – Aufgabenorientierte Anpassung der Heeresorganisation unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen;

      – Vertiefung nationaler, bilateraler und internationaler Kooperationen zur gemeinsamen Aufgabenerfüllung und Erzielung von Synergien;

      – Fortführung der eingeschlagenen Strategie der Reform des Sportförderwesens mit Schwerpunkt auf eine effiziente und zielgerichtete Verwendung von Mitteln sowie effektive Abrechnungs- und Kontrollmechanismen.

    Zur Einhaltung der Auszahlungsobergrenzen führt der Strategiebericht der Bundesregierung 2016 bis 2019 erforderliche Steuerungs– und Korrekturmaßnahmen an:

      – Umsetzung „Strukturpaket ÖBH2018“ als Minimum zur strukturellen Bedarfsverringerung beginnend mit 2015 bis 2017 sowie weiterer Struktur- und/oder Betriebsreduktionen vorrangig außerhalb des Kernaufgabenbereichs;

      – Personalsteuerungsmaßnahmen zur Einhaltung der neuerlich abgesenkten Personalstandsziele;

      – an den neuen Budgetrahmen angepasster Konsolidierungsprozess ÖBH2018 durch Wirksamwerden von Infrastrukturmaßnahmen, Zulauf von neuer Ausrüstung und Gerät zur Herabsetzung des Betriebsaufwands und Aufrechterhaltung des Leistungsvermögens;

      – Reduktion der Nutzung der Liegenschaften des Österreichischen Bundesheeres, insbesondere hinsichtlich Unterbringung und Lagerhaltung, auf den zwingenden Minimalbedarf, Auflassung nicht mehr benötigter Liegenschaften und Infrastruktur und Sicherstellung des Zuflusses der Geldmittel aus dem Verkauf von nicht mehr benötigten militärischen Liegenschaften;

      – förderungsmäßige Kostendämpfungen ohne Infragestellung der Verbesserungen der Rahmenbedingungen des österreichischen Sports, der Professionalisierung des Spitzensports sowie des Ausbaus des Breiten- und Gesundheitssportangebotes.

    Die im BFRG 2016 bis 2019 vorgesehenen Auszahlungsobergrenzen für die Jahre 2016 bis 2018 wurden gegenüber dem bisher geltenden BFRG 2015 bis 2018 um insgesamt + 2,2 % bzw. um durchschnittlich + 45,17 Mio. EUR pro Jahr erhöht. Im Strategiebericht der Bundesregierung 2016 bis 2019 sind folgende für die Steigerung verantwortliche Faktoren angeführt:

      – In den Steigerungen seien zunächst insgesamt 350 Mio. EUR für die politisch bis 2019 vereinbarte Tranche des Sonderinvestitionsprogramms zum ÖBH2018 sowie notwendige Mittel zur Umsetzung der Anpassungen im Gehaltsgesetz (Vorrückungsstichtag) enthalten;

      – demgegenüber seien Abschläge im Ausmaß von jährlich 44,44 Mio. EUR (inkl. Anpassung an den realen Gehaltsabschluss) als „Kostendämpfung bei Verwaltung und Förderungen“ vorgegeben; zusätzlich erfolge weiterhin keine Indexierung der Aufwendungen bis 2018;

      – für 2019 werde gegenüber dem Basisjahr 2018 eine Erhöhung von 31,64 Mio. EUR (entspräche Gehaltserhöhung und Struktureffekt) veranschlagt.

    Im Folgenden wird ein Überblick über die Entwicklung der tatsächlichen Auszahlungen und der Auszahlungsobergrenzen von 2010 bis 2014 bzw. ein Vergleich der Auszahlungen zu den Auszahlungsobergrenzen des derzeit geltenden BFRG 2016 bis 2019 gegeben:

    [...]

    Während ursprünglich zwischen 2010 und 2014 eine Reduzierung der Auszahlungsobergrenze gemäß BFRG um insgesamt 164,03 Mio. EUR (– 7,3 %) vorgesehen war, erhöhten sich die Auszahlungen zwischen 2010 und 2014 tatsächlich um + 48,84 Mio. EUR (+ 2,3 %). Im Jahr 2014 lagen die tatsächlichen Auszahlungen um + 93,96 Mio. EUR (+ 4,5 %) über jenen, die in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen waren. Erhöht man die Auszahlungsobergrenze um die veranschlagte Rücklagenverwendung für die UG 14 (71,00 Mio. EUR, siehe auch TZ 6.3.3), liegen die tatsächlichen Auszahlungen immer noch um + 22,96 Mio. EUR darüber, wie auch aus der Voranschlagsvergleichsrechnung für den Finanzierungshaushalt ersichtlich ist (TZ 6.3.2).

    [...]

    Die durchschnittliche jährliche Veränderung der Auszahlungen belief sich von 2010 bis 2014 auf + 0,6 %. Laut mittelfristiger Finanzplanung bis 2019 soll sie – 0,1 % betragen und somit um - 0,7 Prozentpunkte zurückgehen.

    Trotz der Anhebung der Auszahlungsobergrenzen gegenüber dem bisher geltenden BFRG 2015 bis 2018 liegt die Auszahlungsobergrenze für 2019 unter den tatsächlichen Auszahlungen für 2014. Daher bedarf es der Umsetzung quantifizierter struktureller Steuerungs- und Korrekturmaßnahmen in der UG 14 „Militärische Angelegenheiten und Sport“, um die geplanten Auszahlungsobergrenzen bis 2019 einhalten zu können.

    In diesem Zusammenhang weist der RH insbesondere auf folgende im Jahr 2014 bzw. bis zum Juli 2015 dem Nationalrat vorgelegte Berichte hin:

      – Pilotprojekt Freiwilligenmiliz (Reihe Bund 2014/3)

      – Militärische Vertretungen im Ausland; Follow–up–Überprüfung (Reihe Bund 2014/5)

      – Ausgewählte Beschaffungsvorgänge im BMLVS; Follow–up–Überprüfung (Reihe Bund 2014/15)

      – Beschaffung des Truppenfunksystems CONRAD (Reihe Bund 2015/8)

    In Bezug auf das Pilotprojekt Freiwilligenmiliz stellte der RH fest, dass die Personalausgaben für die beiden Pionierkompanien für die drei Projektjahre zumindest rd. 4,4 Mio. EUR betrugen. Sie waren damit rd. 17–mal so hoch wie bei vergleichbaren Einheiten des herkömmlichen Milizsystems. Somit verursachen die zwei Kompanien der Freiwilligenmiliz im Verhältnis zu vergleichbaren Einheiten des herkömmlichen Milizsystems in drei Jahren um zumindest rd. 4,1 Mio. EUR höhere Personalausgaben.

    Das BMLVS setzte die Empfehlungen des RH, die dieser betreffend Militärische Vertretungen im Ausland veröffentlicht hatte, überwiegend um. Handlungsbedarf bestand noch bei maßgeblichen Empfehlungen, so insbesondere bei der Reduzierung des Personalstandes der Militärvertretung Brüssel und der Straffung der Zuständigkeiten im BMLVS für die Personalverwaltung.

    Die Empfehlungen des RH, die dieser betreffend ausgewählte Beschaffungsvorgänge — Beschaffung von 102 Stück handelsüblichen geländegängigen Kraftfahrzeugen („VW Touareg“) und von 150 Stück geschützten Mehrzweckfahrzeugen einschließlich Beobachtungs– und Aufklärungsausrüstung („IVECO“) — veröffentlicht hatte, setzte das BMLVS überwiegend um. Insbesondere erließ es neue Planungsrichtlinien, um die Transparenz von Beschaffungen zu erhöhen und deren Organisation und Abwicklung zu verbessern.

    Im Zusammenhang mit der Beschaffung des Truppenfunksystems CONRAD hatte das BMLVS im Jahr 2007 einen Kaufvertrag um rd. 76,02 Mio. EUR abgeschlossen. Der budgetäre Aufwand belief sich einschließlich Vertragsänderungen und Zusatzbeschaffungen auf mindestens rd. 85,87 Mio. EUR (Stand September 2013). Das BMLVS hatte darüber aber keinen Gesamtüberblick. Im März 2014, also rund eineinhalb Jahre nach dem ursprünglich vereinbarten Erfüllungstermin für den Kaufvertrag, waren noch nicht sämtliche vertraglich vereinbarten Leistungen erfüllt.

_______________________________

Keine Schließung der Radetzky-Kaserne Horn, Ltg.-629/A-3/60-2015


    Antwort der Landesregierung

    Das Bundeskanzleramt hat die Stellungnahme des zuständigen Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport vom 19. Juni 2015, GZ S91149/30-PMVD/2015 übermittelt, welche lautet:

      „Zu den Resolutionen des Niederösterreichischen Landtages vom 23. April 2015 betreffend „Zukunft von militärischen Einrichtungen und Institutionen in Niederösterreich, wie der Radetzky-Kaserne Horn und der Militärmusikkapelle“, und „Katastrophenschutz - Melker Birago-Kaserne sofort mit der notwendigen Infrastruktur ausstatten“ beehrt sich das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport Folgendes mitzuteilen:

      Ziel der „Strukturanpassung ÖBH 2018“ ist es, das Österreichische Bundesheer in angepasster Form auch weiterhin zur Bewältigung der Landesverteidigungs- und Assistenzaufgaben zu befähigen. Im Zuge der Verhandlungen des Strukturpakets ÖBH 2018 wurde Einigung über ein Ende der militärischen Nutzung der Radetzky- Kaserne in Horn bis zum 31. Dezember 2016 erzielt. Dieser Umstand bildet sich im von der Bundesregierung am 20. Jänner 2015 zur Kenntnis genommenen, diesbezüglichen Bericht ab. Die Stilllegung der Kaserne in Horn bewirkt eine Reduktion der Betriebskosten sowie Einsparungen bei Journaldiensten und langfristig erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen. Auch die vorgesehene Schließung des Militärrealgymnasiums in Wiener Neustadt ist im Sinne der vorstehenden Ausführungen zwingend erforderlich, da der Erhalt und Betrieb des Militärrealgymnasiums keine Kernaufgabe des Österreichischen Bundesheer betreffen und zudem die Zahl der Absolventinnen und Absolventen des BORG, die eine Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie beginnen, stark rückläufig ist. Ungeachtet dessen hat die Bundesregierung am 20. Jänner 2015 zur Kenntnis genommen, dass den bestehenden vier Jahrgängen des Militärrealgymnasiums Wiener Neustadt ein Abschluss im Klassenverband sowie ein Internatsbesuch ermöglicht werden. Durch die Schließung des Militärrealgymnasiums werden sich die anstehende Sanierung des Unterkunftsgebäude „Kornellhof“ (Kosten rund 1,5 Mio. Euro) und der erforderliche Neubau eines Unterkunfts- und Kursgebäudes (Kosten rund 10 Mio. Euro) erübrigen. Weiters betragen die mit der Schließung einhergehenden strukturellen Einsparungen unter Einberechnung des Personalaufwandes mittelfristig rund 1 Mio. Euro.

      Im Zusammenhang mit den Veränderungen bei den Militärmusiken in den Bundesländern ist auf den Rechnungshof zu verweisen, der bereits 2012 in seinem Bericht eine Verringerung der Anzahl der Militärmusiken gefordert hat. Den Empfehlungen dieses parlamentarischen Kontrollorgans ist im Sinne der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit nachzukommen. Die Militärmusiken werden daher zu einer Österreichischen Militärmusik mit Außenstellen in allen Bundesländern zusammengefasst werden, wobei der Personalstand um ca. 50 Prozent reduziert wird. Die jährliche Kosteneinsparung bei der Militärmusik beträgt rund sieben Mio. Euro. Diese ergibt sich aus der Verkürzung der Verpflichtungszeit, Reduktion des Betriebsaufwandes und Verwendung des Personals in anderen militärischen Bereichen im Sinne einer Ressourcenkonzentration zur Erfüllung einsatzwahrscheinlicher Aufgaben. Die „Österreichische Militärmusik“ wird auch im „neuen Gewand“ weiterhin jungen Musikern im Rahmen ihres Grundwehrdienstes die Möglichkeit zur Perfektionierung ihres musikalischen Könnens geben und auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil des Österreichischen Bundesheeres bleiben.

      Betreffend den Ausbau der Birago Kaserne in Melk darf auf die bereits zur selben Thematik zur Resolution der Niederösterreichischen Landtages vom 17. Juni 2014 (LAD1-VD-14051/036-2014) übermittelte Information vom 12. März 2015 (GZ S91149/7-PMVD/2015) verwiesen werden, deren Inhalt noch aktuell ist. Der Standort Birago Kaserne in MELK ist aus derzeitiger Planungssicht weder für eine Reduzierung der dort dislozierten Organisationselemente, noch für eine gänzliche Schließung vorgesehen. Hinsichtlich eines raschen Ausbaus des Standortes MELK muss wiederholt darauf verwiesen werden, dass der Ausbau der Birago Kaserne in MELK entsprechend den budgetären Rahmenbedingungen erfolgen wird.

      Im Hinblick auf die angespannte Lage und die damit verbundenen Einsparungsziele wird ersucht, den notwendigen Planungs- und Veränderungsschritten Verständnis entgegenzubringen.“

Zuletzt geändert von theoderich am 07. Apr 2016, 15:43, insgesamt 4-mal geändert.

theoderich
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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 10. Okt 2015, 19:21

Ein Überblick über die Ausdünnung der Heeresstandorte seit 1998 (HG STRAN):

1997

    Militärkommando Vorarlberg

    Das Militärkommando Vorarlberg ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug) in der RHOMBERG-Kaserne in LOCHAU und mit der Ergänzungsabteilung im Kommandogebäude OBST BILGERI in BREGENZ untergebracht. Die Einrückungstermine sind Oktober und April 1997

      RHOMBERG-Kaserne
      Lindaustraße 61
      6911 Lochau
      05574 - 4922

      Die Kaserne wurde 1910 als Hotel errichtet und 1945 adaptiert. Sport- und Freizeitangebote bietet der nahegelegene Bodensee.

      Kommandogebäude OBST BILGERI
      Reichstraße 20
      6901 Bregenz
      05574 - 4922


      2003

        RHOMBERG-Kaserne

    Jägerregiment 9

    Das Jägerregiment 9 ist in der WALGAU-Kaserne in BLUDESCH und in der RHOMBERG-Kaserne in LOCHAU untergebracht. Die Einrückungstermine sind Oktober und April 1997

      WALGAU-Kaserne
      Illsandstraße 22
      6712 BLUDESCH
      05525 - 6930

      Diese Kaserne wurde im Jahre 1989 eröffnet.


    Militärkommando Tirol

    Das Militärkommando Tirol ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug) in der EUGEN-Kaserne und mit der Ergänzungsabteilung und der Stellungskommission im Amtsgebäude FELDMARSCHALL CONRAD in INNSBRUCK untergebracht. Einrückungstermine sind Jänner, Februar, Juli und August 1997

        EUGEN-Kaserne
        General Eccher - Straße 2
        6020 Innsbruck
        0512 - 3317

      Die Kaserne wurde 1917 errichtet und 1984 erweitert. Das Sport- und Freizeitangebot ist mit einem Tennis- und Fußballplatz, Fitneßraum, Sauna, usw. überaus reichhaltig.

        Amtsgebäude FELDMARSCHALL CONRAD
        Dr. Glatz-Straße 13 a
        6020 Innsbruck
        0512 - 3327


    Jägerregiment 6

    Das Jägerregiment 6 ist in der ANDREAS HOFER-Kaserne in HALL in Tirol, in der ENRICH-Kaserne in KUFSTEIN und in der WINTERSTELLER-Kaserne in ST. JOHANN in Tirol untergebracht. Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997

        ANDREAS HOFER-Kaserne
        Jägerstraße 6
        6060 Hall in Tirol
        05223 - 5827

      Die Kaserne wurde 1945 errichtet und 1993 mit einem Neubau erweitert. In der Kaserne wird sowohl die Tradition "Tiroler Kaiserjäger" als auch der Kontakt zur Gemeinde und Bevölkerung gepflegt. Für die Freizeit stehen eine Sporthalle, ein Fitnessraum und eine Sauna zur Verfügung.

        ENRICH-Kaserne
        Salurnerstrasse 35
        6330 Kufstein
        05372 - 64913

      Die Kaserne wurde 1936 errichtet und 1992 baulich erneuert.

        WINTERSTELLER-Kaserne
        Wieshoferstraße 35
        6380 St. Johann in Tirol
        05352 - 62461

      Die Kaserne wurde 1936 errichtet und wird generalsaniert. Ein reichhaltiges Freizeitangebot mit Sporthalle, Tennisplatz, Fußballplatz und Billard steht zur Verfügung. Im Winter laden die Pisten zum Schifahren und Snowboarden ein.


      2005

        ENRICH-Kaserne


    Stabsregiment 6

    Das Stabsregiment 6 ist mit seinem Kommando, der Stabs-, der Fernmelde- und der Nachschubtransportkompanie in der STANDSCHÜTZEN-Kaserne in INNSBRUCK, mit der Aufklärungskompanie in der VERDROSS-Kaserne in IMST, mit der Pionierkompanie in der FRUNDSBERG-Kaserne in SCHWAZ und mit der Panzerjägerkompanie bzw. der Tragtierstaffel in der PONTLATZ-Kaserne in LANDECK untergebracht. Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997

        STANDSCHÜTZEN-Kaserne
        Kranebitter Allee 230
        6020 Innsbruck
        0512 - 2217

      Die Kaserne wurde erst 1986 erbaut. Unter dem Motto "Allzeit Voran" bietet sie unter anderem ein reichhaltiges Freizeitangebot vom Tennisplatz bis zur Sauna.

        VERDROSS-Kaserne
        Auf Arzill 62
        6460 Imst
        05412 - 61486

      Die Kaserne wurde 1937 errichtet und 1990 generalsaniert. Das Motto lautet "Erkennen und Handeln". Die Freizeiteinrichtungen sind großzügig: Tennisplatz, Fußballplatz, Tischfußball, Schwimmbecken, usw.

        FRUNDSBERG-Kaserne
        Innhöfe
        6130 Schwaz
        05242 - 62235

      Die Kaserne wurde 1954 erbaut 1995 baulich verbessert. Unter dem Motto "Stets Bereit" stehen die Pioniere der Bevölkerung mit Hilfeleistungen und bei Assitenzeinsätzen immer zur Seite.

        PONTLATZ-Kaserne
        Urichstraße 44
        6500 Landeck
        05442 - 62871


      1999

        VERDROSS-Kaserne

      2005

        ENRICH-Kaserne

      2016

        FRUNDSBERG-Kaserne

    Militärspital 2

    Das Militärspital 2 ist im Amtsgebäude DR.GLATZSTRASSE und in der STANDSCHÜTZEN-Kaserne in INNSBRUCK untergebracht. Einrückungstermine sind Oktober und April 1997.


    Jägerregiment LIENZ

    Das Jägerregiment LIENZ ist in der HASPINGER-Kaserne und in der FRANZ JOSEF-Kaserne in LIENZ untergebracht. Einrückungsterminen sind April und Oktober 1997

      HASPINGER-Kaserne
      Dolomitenstraße 38
      9900 Lienz
      04852 - 6695

    Die Kaserne wurde 1941 errichtet und wird seit 1996 baulich erneuert.

      FRANZ JOSEF-Kaserne
      Kärntnerstraße 31-33
      9900 Lienz
      04852 - 6695

    Die Kaserne wurde 1912 errichtet und wird seit 1996 saniert. Das Freizeitangebot reicht von Tennis und Fußball über Kletterturm, Kletterwand und Reiten.


      2014

        FRANZ JOSEF-Kaserne

    Militärkommando Salzburg

    Das Militärkommando Salzburg ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug) und mit der Ergänzungsabteilung im Kommandogebäude RIEDENBURG in SALZBURG untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner, April, Juli und Oktober 1997.

      Kommandogebäude RIEDENBURG
      Moosstraße 1 - 3
      5010 Salzburg
      0662 - 80988

    Die Kaserne besteht seit 1888 und wird ständig restauriert.


      2014

        Kommandogebäude RIEDENBURG

    Pionierbataillon 2

    Das Pionierbataillon 2 ist in der SCHWARZENBERG-Kaserne in WALS bei Salzburg untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, April, Juni und Oktober 1997.

      SCHWARZENBERG-Kaserne
      Siezenheim
      5071 Wals bei Salzburg
      0662 - 85988

    Die Kaserne wurde 1951 errichtet und wird laufend saniert. Für eine effektive Sport- und Freizeitgestaltung wurde eine "Freizeitbörse" eingerichtet, welche laufend aktuelle Angebote vermittelt. In der Kaserne selbst stehen neben einem Kino, eine Videothek, ein Fußballplatz, eine Kegelbahn und vieles andere zur Verfügung.


    Versorgungsregiment 2

    Das Versorgungsregiment 2 ist in der SCHWARZENBERG-Kaserne in WALS bei Salzburg untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      SCHWARZENBERG-Kaserne
      Siezenheim
      5071 Wals bei Salzburg
      0662 - 85988


    Aufklärungsregiment 2

    Das Aufklärungsregiment 2 ist in der SCHWARZENBERG-Kaserne in WALS bei Salzburg untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997.

      SCHWARZENBERG-Kaserne
      Siezenheim
      5071 Wals bei Salzburg
      0662 - 85988

    Die Kaserne wurde 1951 errichtet und wird laufend saniert. Für eine effektive Sport- und Freizeitgestaltung wurde eine "Freizeitbörse" eingerichtet, welche laufend aktuelle Angebote vermittelt. In der Kaserne selbst stehen neben einem Kino, eine Videothek, ein Fußballplatz, eine Kegelbahn und vieles andere zur Verfügung.


    Kommando- und Fernmeldebataillon 2

    Das Kommando- und Fernmeldebataillon 2 ist in der SCHWARZENBERG-Kaserne in WALS bei Salzburg untergebracht. Die Einrückungstermine sind Juni und Dezember 1997.

      SCHWARZENBERG-Kaserne
      Siezenheim
      5071 Wals bei Salzburg
      0662 - 85988

    Die Kaserne wurde 1951 errichtet und wird laufend saniert. Für eine effektive Sport- und Freizeitgestaltung wurde eine "Freizeitbörse" eingerichtet, welche laufend aktuelle Angebote vermittelt. In der Kaserne selbst stehen neben einem Kino, eine Videothek, ein Fußballplatz, eine Kegelbahn und vieles andere zur Verfügung.


    Kommando Luftraumüberwachung

    Das Kommando Luftraumüberwachung ist mit seinem Kommando, dem Radarbataillon und der Radarwerkstätte in der SCHWARZENBERG-Kaserne in WALS bei Salzburg untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      SCHWARZENBERG-Kaserne
      Siezenheim
      5071 Wals bei Salzburg
      0662 - 85988


    Fliegerabwehrregiment 3

    Das Fliegerabwehrregiment 3 ist in der SCHWARZENBERG-Kaserne in WALS bei Salzburg, in der Kaserne Fliegerhorst VOGLER in HÖRSCHING und in der TROLLMANN-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, März und August 1997.

      SCHWARZENBERG-Kaserne
      Siezenheim
      5071 Wals bei Salzburg
      0662 - 85988

      Fliegerhorst VOGLER
      4063 Hörsching
      07221 - 700


    Jägerregiment 8

    Das Jägerregiment 8 ist in der RAINER-Kaserne in SALZBURG und in der STRUCKER-kaserne in TAMSWEG untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      RAINER-Kaserne
      Halleiner Landesstraße 24
      5061 Elsbethen-Glasenbach
      0662 - 63988

    Die Kaserne wurde 1939 errichtet und wird laufend saniert. Das Sport- und Freizeitangebot ist vielfältig.

      STRUCKER-Kaserne
      Ramingsteinstraße 645
      5580 Tamsweg
      06474 - 6921

    Die Kaserne wurde neu gebaut und 1986 in Betrieb genommen. In der Kaserne selbst steht ein Sportplatz zur Verfügung. Die Region bietet darüberhinaus vielfältige Sport- und Freizeitangebote wie z.B. Schi, Bergsteigen oder Rafting.


      2005

        RAINER-Kaserne

      2016

        STRUCKER-Kaserne

    Heeresfernmelderegiment

    Das Heeresfernmelderegiment ist in der KROBATIN-Kaserne in ST. JOHANN im Pongau untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, April, Juni und Oktober 1997.

      KROBATIN-Kaserne
      Salzburgerstraße
      5600 St. Johann im Pongau
      06412 - 4988

    Die Kaserne ist sehr gepflegt. Das Sport- und Freizeitangebot in der Kaserne und in der Region ist überaus reichhaltig: Fußballplatz, Rafting, Canyoning, Schießen, Radsport, Fischen, usw.



    Jägerschule

    Die Jägerschule ist in der WALLNER-Kaserne in SAALFELDEN untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997

      WALLNER-Kaserne
      Ramseiderstraße
      5760 Saalfelden
      06582 - 74587

    Die Kaserne wurde 1938 errichtet und 1995 generalsaniert. Das Sport- und Freizeitangebot reicht von Fußball- und Tennisplätzen, Sporthalle über Kletterwände und Fitnessraum.



    Militärkommando Oberösterreich

    Das Militärkommando Oberösterreich ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug) auf dem Fliegerhorst VOGLER in HÖRSCHING und mit der Ergänzungsabteilung und der Stellungskommission im Amtsgebäude GARNISONSTRASSE in LINZ untergebracht. Die Einrückungstermine sind April, Juli und Oktober 1997

      Fliegerhorst VOGLER
      4063 Hörsching
      07221 - 700

    Der Fliegerhorst wurde 1938 errichtet und hieß von 1945 bis 1955 "Camp McCauley". Das Sport- und Freizeitangebot ist reichhaltig: Fußballplatz, Tennisplatz, Streetballanlage, Fitneßraum, usw.



    Stabsbataillon 4

    Das Stabsbataillon 4 ist mit seinem Kommando, der Stabs-, der Pionier- und der Aufklärungskompanie in der KREMSTAL-Kaserne in KIRCHDORF an der Krems und mit der Fernmeldekompanie in der TROLLMANN-Kaserne in STEYR untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und August 1997.

      KREMSTAL-Kaserne
      Garnisonstraße 26
      4560 Kirchdorf an der Krems
      07582 - 3243

    Die Kaserne wurde erst 1983 erbaut und bietet ein reichhaltiges Sport- und Freizeitangebot.

      TROLLMANN-Kaserne
      Roosevelt-Straße 6
      4400 Steyr
      07252 - 63266

    Diese Kaserne wurde 1905 erbaut und letztmalig 1995 baulich verändert. Ein Fußballplatz und ein Fitnessraum stehen zur Verfügung.


      2005

        TROLLMANN-Kaserne

      2008

        KREMSTAL-Kaserne


    Panzerstabsbataillon 4

    Das Panzerstabsbataillon 4 ist mit seinem Kommando, der Stabs-, der Panzerfernmelde und der Panzerpionierkompanie in der HILLER-Kaserne in LINZ-EBELSBERG, mit der Panzeraufklärungs- und der Nachschubtransportkompanie in der HESSEN-Kaserne in WELS und der Panzerfliegerabwehrkompanie auf dem Fliegerhorst VOGLER in HÖRSCHING untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, Juni und Dezember 1997.

      HILLER-Kaserne
      Ebelsbergschloßweg 28
      4030 Linz
      0732 - 307106

    Die Kaserne wurde 1938 bis 1940 erbaut und ab 1994 generalsaniert. das Sport- und Freizeitangebot ist reichhaltig.

      HESSEN-Kaserne
      Garnisonstraße 1
      4600 Wels
      07242 - 47151

    Die Kaserne wurde 1936 errichtet und in den letzten Jahren vollständig erneuert. Neben den Sport- und Freizeitangeboten, welche vielfältig sind, ist diese Kaserne auch für ihre Wahlmenüs und Salatbuffets bekannt.

      Fliegerhorst VOGLER
      4063 Hörsching
      07221 - 700

    Der Fliegerhorst wurde 1938 errichtet und hieß von 1945 bis 1955 "Camp McCauley". Das Sport- und Freizeitangebot ist reichhaltig: Fußballplatz, Tennisplatz, Streetballanlage, Fitneßraum, usw.


      2015

        HILLER-Kaserne


    Jägerregiment 4

    Das Jägerregiment 4 ist in der HILLER-Kaserne in LINZ-EBELSBERG und in der TILLY-Kaserne in FREISTADT untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      HILLER-Kaserne
      Ebelsbergschloßweg 28
      4030 Linz
      0732 - 307106

    Die Kaserne wurde 1938 bis 1940 erbaut und ab 1994 generalsaniert. das Sport- und Freizeitangebot ist reichhaltig.

      TILLY-Kaserne
      Lasbergerstraße 12
      4240 Freistadt
      07942 - 2494

    Die nach Feldmarschall Johann, Graf von Tilly, einem Feldherr des 30-jährigen Krieges benannte Kaserne, wurde 1935 bis 1937 erbaut. Durch bauliche Veränderungen wurde die Infrastruktur und damit die Unterbringung der Soldaten laufend verbessert.


      2016

        TILLY-Kaserne


    Panzergrenadierbataillon 13

    Das Panzergrenadierbataillon 13 ist in der ZEHNER-kaserne in RIED untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, Juni und Dezember 1997.

      ZEHNER-Kaserne
      Kasernstraße 10
      4910 Ried im Innkreis
      07752 - 82381

    Diese Kaserne wurde 1936 bis 1937 erbaut und seit 1969 laufend erneuert. Für Sport und Freizeit bieten sich Fußball- und Tennisplätze, sowie Sauna und Fitnessräume an.



    Panzerbataillon 14

    Das Panzerbataillon 14 ist in der HESSEN-Kaserne in WELS untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, Juni und Dezember 1997.

      HESSEN-Kaserne
      Garnisonstraße 1
      4600 Wels
      07242 - 47151

    Die Kaserne wurde 1936 errichtet und in den letzten Jahren vollständig erneuert. Neben den Sport- und Freizeitangeboten, welche vielfältig sind, ist diese Kaserne auch für ihre Wahlmenüs und Salatbuffets bekannt.



    Heeresunteroffiziersakademie

    Die Heeresunteroffiziersakademie ist in der TOWAREK-Schulkaserne in ENNS untergebracht.



    Militärkommando Kärnten

    Das Militärkommando Kärnten ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug) in der WAISENHAUS-Kaserne und mit der Ergänzungsabteilung und der Stellungskommission in der WINDISCH-Kaserne in KLAGENFURT untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner, April, Juli und Oktober 1997.

      WAISENHAUS-Kaserne
      Deutenhoferstraße 1
      9020 Klagenfurt
      0463 - 512470


      2009

        WAISENHAUS-Kaserne


    Jägerregiment 12

    Das Jägerregiment 12 ist in der TÜRK-Kaserne in SPITAL an der Drau untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      TÜRK-Kaserne
      Villacherstraße 26
      9800 Spital
      04762 - 4833

    Diese Kaserne bietet ein reichhaltiges Sport- und Freizeitprogramm, wie z.B. Kletterturm, Kletterwand, Sportplatz, Fitnessraum und Sauna. Die altösterreichische Militärmusik wird durch eine eigene Kärtner Gebirgsschützenkapelle gepflegt.



    Fernmeldebataillon 1

    Das Fernmeldebataillon 1 ist in der LUTSCHOUNIG-Kaserne in VILLACH untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, April und Oktober 1997.

      LUTSCHOUNIG-Kaserne
      Italienerstraße 47
      9500 Villach
      04242 - 42525



    Pionierbataillon 1

    Das Pionierbataillon 1 ist in der ROHR-Kaserne in VILLACH untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, April, Juni und Oktober 1997.

      ROHR-Kaserne
      Seebacherstraße 70 - 71
      9524 Villach
      04242 - 42525

    Diese Kaserne wurde als "Cavallerie-Kaserne" 1890 eröffnet. Bauliche Erneuerungen und Verbesserungen werden laufend durchgeführt. Die Sport- und Freizeitmöglichkeiten sind vielfältig: Tennis, Fußball, Videothek, usw.



    Jägerregiment 7

    Das Jägerregiment 7 ist in der KHEVENHÜLLER-Kaserne in KLAGENFURT untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      KHEVENHÜLLER-Kaserne
      Feldkirchnerstraße 280
      9020 Klagenfurt
      0463 - 4881

    Die Kaserne wurde 1940 in Betrieb genommen und ist nach dem Traditionstruppenkörper "k.u.k. Infanterieregiment Nr. 7 Graf von Khevenhüller" benannt. Für Sport und Freizeit stehen neben dem Wörtersee, in der Kaserne Tennisplätze und ein Sportplatz zur Verfügung.



    Artillerieregiment 2

    Das Artillerieregiment 2 ist in der WINDISCH-Kaserne in KLAGENFURT untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      WINDISCH-Kaserne
      Rosenbergerstraße 3
      9020 Klagenfurt
      0463 - 3861



    Stabsregiment 7

    Das Stabsregiment 7 ist mit seinem Kommando, der Stabs-, der Panzerjäger- und der Fernmeldekompanie in der WINDISCH-Kaserne in KLAGENFURT, mit der Pionierkompanie in der HERMANN-Kaserne in LEIBNITZ in der Steiermark und mit der Aufklärungskompanie in der GOIGINGER-Kaserne in BLEIBURG untergebracht. Die Einrückungstermine sind April 1997.

      WINDISCH-Kaserne
      Rosenbergerstraße 3
      9020 Klagenfurt
      0463 - 3861

      HERMANN-Kaserne
      Kapellenweg 1
      8430 Leibnitz
      03452 - 82925

    Diese Kaserne wurde 1961 in Betrieb genommen und wird seit 1996 generalrenoviert.

      GOIGINGER-Kaserne
      Loibacherstraße 13
      9150 Bleiburg
      04235 - 2104

    Die Kaserne wurde 1958 erbaut und 1989 baulich adaptiert.


      2007

        HERMANN-Kaserne

      2016

        GOIGINGER-Kaserne


    Fliegerregiment 2

    Das Fliegerregiment 2 ist auf dem Fliegerhort HINTERSTOISSER in ZELTWEG, dem Fliegerhorst FIALA-FERNBRUGG in AIGEN und auf dem Fliegerhorst NITTNER in GRAZ untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997

    Die Fliegerschule befindet sich ebenfalls auf dem Fliegerhort HINTERSTOISSER in ZELTWEG.

      Fliegerhorst HINTERSTOISSER
      8740 Zeltweg
      03577 - 22536

      Fliegerhorst FIALA-FERNBRUGG
      Ketten 1
      8943 Aigen im Ennstal
      03682 - 22245

      Fliegerhorst NITTNER
      Waldweg 6
      8401 Kalsdorf bei Graz
      0316 - 294909


      2013

        Fliegerhorst NITTNER


    Fliegerabwehrregiment 2

    Das Fliegerabwehrregiment 2 ist auf dem Fliegerhorst HINTERSTOISSER in ZELTWEG, dem Fliegerhorst FIALA-FERNBRUGG in AIGEN und in der AICHELBURG-Kaserne in WOLFSBERG in Kärnten untergebracht. Die Einrückungstermine sind Juni bzw. Juli (in Wolfsberg) und Dezember bzw. Jänner (in Wolfsberg) 1997

      Fliegerhorst HINTERSTOISSER
      8740 Zeltweg
      03577 - 22536

      Fliegerhorst FIALA-FERNBRUGG
      Ketten 1
      8943 Aitgen im Ennstal
      03682 - 22245

      AICHELBURG-Kaserne
      Paul Hackhoferstraße 3
      9400 Wolfsberg
      04352 - 4441


      2006

        AICHELBURG Kaserne


    Militärkommando Steiermark

    Das Militärkommando Steiermark ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug) und mit der Ergänzungsabteilung und der Stellungskommission in der BELGIER-Kaserne in GRAZ untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner, Februar, April, Juni, Juli und Oktober 1997.

      BELGIER-Kaserne
      Straßgangerstraße 171
      8052 Graz
      0316 - 5993



    Korpskommando I

      KdoGeb GLACISSTRASSE
      8010 GRAZ, Glacisstraße 39 - 41
      Tel. 0316/3633-0*
      Fax: 0316/3633-1710


      2000

        KdoGeb GLACISSTRASSE


    Jägerregiment 10

    Das Jägerregiment 10 ist in der Landwehrkaserne in ST. MICHAEL untergebracht. Die Einrückungstermine sind Oktober, April und Juli 1997

      Landwehrkaserne
      Brunn 13
      8770 St. Michael in der Obersteiermark
      03843 - 2324

    Die Kaserne wurde neu erbaut und 1980 bezogen. Entsprechend modern ausgestattet sind auch die Freizeitangebote.



    Panzerartilleriebataillon 4

    Das Panzerartilleriebataillon 4 ist in der HACKHER-Kaserne in GRATKORN untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, Juni und Dezember 1997

      HACKHER-Kaserne
      Kasernenstraße 6
      8101 Gratkorn
      0316 - 5993

    Die Kaserne wurde 1971 errichtet. Einzelnen Zubauten folgten 1986. Dementsprechend modern und vielfältig ist das Sport- und Freizeitangebot. Unter anderem stehen zur Verfügung: Sportplatz, Sporthalle, Kraftkammer und Kletterwand.



    Kommandobataillon 1

    Das Kommandobataillon 1 ist in der KIRCHNER-Kaserne in GRAZ und in der HACKHER-Kaserne in GRATKORN untergebracht. Die Einrückungstermine sind Oktober und April 1997

      KIRCHNER-Kaserne
      Kasernstraße 24
      8011 Graz
      0316 - 472501

    Diese Kaserne wurde in den Jahren 1987 bis 1990 generalsaniert. Das Sport- und Freiteitangebot umfaßt: Badmington, Squash, Kraftkammer, usw.


      2016

        KIRCHNER-Kaserne


    Militärspital 1

    Das Militärspital 1 befindet sich in der BELGIER-Kaserne in GRAZ. Die Einrückungstermine sind Juli und Jänner 1997.

      BELGIER-Kaserne
      Straßgangerstraße 171
      8052 Graz
      0316 - 5993

    Die Kaserne besteht seit 1939 und wird seit 1995 saniert. Das Sport- und Freizeitangebot ist vielfältig.



    Versorgungsregiment 1

    Das Versorgungsregiment 1 ist in der GABLENZ-Kaserne und in der HUMMEL-Kaserne in GRAZ untergebracht. Die Einrückungstermine sind Oktober und April 1997

      GABLENZ-Kaserne
      Straßgangerstraße 360
      8054 Graz
      0316 - 2503

    Die Kaserne wurde 1940 errichtet und hieß bis 1967 Jägerkaserne. 1990 erhielt die Kaserne den Umweltschutzpreis für die Errichtung eines Biotopes im Kasernenareal. An Sport- und Freizeitangeboten stehen unter anderem zur Verfügung: Fußballplatz, Volleyballplatz und Fitnessraum.

      HUMMEL-Kaserne
      Peter Roseggerstraße 36
      8054 Graz
      0316 - 5993

    Die Kaserne wurde 1821 errichtet und in den Jahren 1979 bis 1984 saniert. Das Sport- und Freizeitangebot umfaßt neben Fußball- und Tennisplätzen, einer Laufbahn auch eine Squashanlage.


      2011

        HUMMEL-Kaserne


    Aufklärungsregiment 1

    Das Aufklärungsregiment 1 ist in der BELGIER-Kaserne in GRAZ und in der HADIK-Kaserne in FEHRING untergebracht. Die Einrückungstermine sind Oktober und April 1997

      BELGIER-Kaserne
      Straßgangerstraße 171
      8052 Graz
      0316 - 5993

    Die Kaserne besteht seit 1939 und wird seit 1995 saniert. Das Sport- und Freizeitangebot ist vielfältig.

      HADIK-Kaserne
      Kasernstraße 2
      8350 Fehring
      03155 - 2206


      2016

        HADIK-Kaserne


    Artillerieregiment 1

    Das Artillerieregiment 1 ist in der VAN DER GROEBEN-Kaserne in FELDBACH und in der HADIK-Kaserne in FEHRING untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997

      VAN DER GROEBEN-Kaserne
      Gleichenbergerstraße 71
      8330 Feldbach
      03152 - 2581

    Die Kaserne wurde 1960 erbaut und 1995 bis 1996 baulich verändert. Das Sport- und Freizeitangebot ist vielfältig.



    Jägerregiment 5

    Das Jägerregiment 5 ist in der ERZHERZOG JOHANN-Kaserne in STRASS und in der MICKL-Kaserne in BAD RADKERSBURG untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997

      ERZHERZOG JOHANN-Kaserne
      Hauptstraße 75
      8472 Straß
      03453 - 2611

    Die Kaserne wurde 1852 erbaut. Unter dem Wahlspruch " Wenn die Guten nicht Kämpfen, so siegen die Schlechten" wurden ständig hervorragende Leistungen geboten. z.B. Preis für die beste Ausbildung im Bundesheer.

      MICKL-Kaserne
      Plaschenaustraße 1
      8490 Bad Radkersburg
      03476 - 2497


      2008

        MICKL-Kaserne


    Militärkommando Burgenland

    Das Militärkommando Burgenland ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug) und der Ergänzungsabteilung in der MARTIN-Kaserne in EISENSTADT untergebracht. Die Einrückungstermine sind Oktober und April 1997.

      MARTIN-Kaserne
      Sylvesterstraße 6
      7000 Eisenstadt
      02682 - 711

    Die Kaserne wurde 1858 erbaut. Unter dem Wahlspruch " PANTA REI !" (griechisch für "ALLES FLIESST") wird aber auch mit einem Regimentsschützenfest die Tradition gepflegt. Für Sport und Freizeit bieten sich an: Tennis, Fußball, Schießen mit der Luftdruckpistole, sowie Schwimmen, Surfen, Segeln und Fischen im Neusiedlersee.



    Stabsregiment 1

    Das Stabsregiment 1 ist mit seinem Kommando, der Stabskompanie, der Fernmelde- und der Panzerjägerkompanie in der MARTIN-Kaserne in EISENSADT, mit der Pionier- und der Nachschubtransportkompanie in der der BENEDEK-Kaserne in BRUCKNEUDORF und mit der Aufklärungskompanie in der SEE-Kaserne in OGGAU untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

    Informationen zur MARTIN-Kaserne: siehe MilKdo B

    Informationen zur BENDEK-Kaserne: siehe JgR 11

      SEE-Kaserne
      Seegasse
      7063 Oggau
      02685 - 7224

    Die Kaserne wurde 1993 errichtet. Durch die Nähe zum Neusiedlersee ist das Sport und Freizeitangebot umfangreich; Schwimmen, Segeln, Surfen, Tennis, Fußball, etc.

    Weiters werden in der Kaserne Luftzielschießen verschiedener Fliegerabwehrtruppen durchgeführt.


      2007

        SEE-Kaserne


    Jägerregiment 11

    Das Jägerregiment 11 ist in der BERGER-Kaserne in NEUSIEDL/SEE und in der BENEDEK-Kaserne in BRUCKNEUDORF untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      BERGER-Kaserne
      Untere Hauptstraße 99
      7100 Neusiedl
      02167 - 2571

    Die Kaserne bietet ein vielfältiges Freizeitangebot: Tennis, Fußball und Kleinkalibergewehrschießen. Der Neusiedlersee lädt zum Schwimmen, Surfen und Segeln ein.

      BENEDEK-Kaserne
      Bruckneudorf 165
      2460 Bruckneudorf
      02162 - 62526

    Die Kaserne ist seit der k.u.k. Zeit einer der bekanntesten Schiess- und Übungsplätze. Zusätzlich sind in der Kaserne das Kommando des Truppenübungsplatzes BRUCKNEUDORF, die Militärhundestaffel und eine spezielle Pionierkompanie untergebracht.


      2006

        BERGER-Kaserne


    Jägerregiment 1

    Das Jägerregiment 1 ist in der TURBA-Kaserne in PINKAFELD, in der SPORCK-Kaserne in OBERWART und in der MONTECUCCOLI-Kaserne in GÜSSING untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      TURBA-Kaserne
      Carl Vaugoinstraße 20
      7423 Pinkafeld
      0335 - 42371

    Die Kaserne wurde 1932 erbaut. Der Wahlspruch "Vorwärts mit frischem Mut !" wird auch in die Tat umgesetzt. Gute Sport- und Freizeitangebote

      SPORCK-Kaserne
      Prinz-Eugenstraße 6
      7400 OBERWART
      03352 - 32606

    Die Kaserne wurde 1932 erbaut und 1995 saniert.

      MONTECUCCOLI-Kaserne
      Kasernstraße 17
      7540 Güssing
      03322 - 42492

    Die Kaserne wurde 1962 erbaut und 1995 adaptiert.


      2014

        TURBA-Kaserne

        SPORCK-Kaserne


    Militärkommando Niederösterreich

    Das Militärkommando Niederösterreich ist mit seiner Stabskompanie (einschließlich dem ABC-Abwehr- und dem Militärstreifenzug), mit der Ergänzungsabteilung und der Stellungskommission im Kommandogebäude FELDMARSCHALL HESS in ST. PÖLTEN untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner, Februar, April, Juli, August und Oktober 1997.

      Kommandogebäude FELDMARSCHALL HESS
      Schießstattring 8
      3100 St. Pölten
      02742 - 892

    Die Kaserne wurde 1890 erbaut und letztmalig 1996 generalsaniert.



    Stabsbataillon 3

    Das Stabsbataillon 3 ist mit seinem Kommando, der Stabs-, der Pionier-, der Panzerjäger- und der Nachschubtransportkompanie in der OSTARRICHI-Kaserne in AMSTETTEN untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      OSTARRICHI-Kaserne
      Schönbichl 36
      3300 Amstetten
      07472 - 64661

    Diese Kaserne wurde erst 1982 eröffnet und bietet modernsten Standard.



    Panzerstabsbataillon 3

    Das Panzerstabsbataillon 3 ist mit seinem Kommando, der Stabs- der Panzerfernmelde-, der Panzerpionier- und der Panzerfliegerabwehrkompanie in der RAAB-Kaserne in MAUTERN, mit der Panzeraufklärungskompanie in der RADETZKY-Kaserne in HORN und mit der Nachschubtransportkompanie in der KOPAL-Kaserne in ST. PÖLTEN untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997.

      RAAB-Kaserne
      Kasernstraße
      3512 Mautern
      02732 - 805

    Die Kaserne wurde 1957 in Betrieb genommen. Das nahegelegene Krems und die Wachau bieten neben den Sportangeboten in der Kaserne, wie Tennis, Fußball, Basketball, vielfältige und abwechslungsreiche Freizeitangebote.

      KOPAL-Kaserne
      Mariazellerstraße 180
      3106 Spratzern
      02742 - 73314

    Das Kaserngelände war seit 1888 Exerzier- und Übungsplatz der k.u.k. Armee. Die Kasernengebäude wurden 1957 in Betrieb genommen.

      RADETZKY-Kaserne
      Riedenburgstraße 38
      3580 HORN
      02982 - 2338


      2006

        KOPAL-Kaserne

      2016

        RADETZKY-Kaserne


    Panzergrenadierbataillon 9

    Das Panzergrenadierbataillon 9 ist in der RADETZKY-Kaserne in HORN und in der KUENRINGER-Kaserne in WEITRA untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997

      RADETZKY-Kaserne
      Riedenburgstraße 38
      3580 HORN
      02982 - 2338

      KUENRINGER-Kaserne
      3970 WEITRA
      02856 - 211

    Beide Kasernen wurde 1937 errichtet und werden laufend saniert bzw. mit Neubauten erweitert.



    Panzergrenadierbataillon 35

    Das Panzergrenadierbataillon 35 ist in der JANSA-Kaserne in GROSSMITTEL untergebracht. Die Einrückungstermine sind Juni und Oktober 1997.

      JANSA-Kaserne
      Großmittel
      2603 Felixdorf
      02628 - 62239



    Jagdpanzerbataillon 1

    Das Jagdpanzerbataillon 1 ist in der BECHTOLSHEIM-Kaserne in WR. NEUSTADT untergebracht. Die Einrückungstermine sind Juni und Oktober 1997.

      BECHTOLSHEIM-Kaserne
      Pernerstoferstraße 44
      2700 Wr. Neustadt
      02622 - 391

    Die Kaserne wurde 1903 als Kaiser Franz Josef Kavallerie-Kaserne gegründet. Das Sport- und Freizeitangebot in der Kaserne und in der Stadt Wr. Neustadt ist vielfältig.


      2007

        BECHTOLSHEIM-Kaserne


    Panzerartilleriebataillon 3

    Das Panzerartilleriebataillon 3 ist in der LIECHTENSTEIN-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997.

      LICHTENSTEIN-Kaserne
      3804 Allentsteig
      02824 - 2247

    Diese Kaserne wurde 1939 erbaut und laufend baulich verbessert. Das Sport- und Freizeitangebot ist reichhaltig: Fußball, Volleyball, Fitnessraum, usw. zusätzlich wurde am nahegelegenen Truppenübungsplatz Allentsteig eine sogenannte "Freizeitbörse" eingerichtet, welche stets aktuelle Informationen über Freizeitmöglichkeiten bereithält und bei Bedarf auch Eintrittskarten zu diversen Veranstaltungen organisiert.



    Artillerieregiment 3

    Das Artillerieregiment 3 ist in der MAXIMILIAN-Kaserne in WR. NEUSTADT untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      MAXIMILIAN-Kaserne
      Fischauer Gasse 66
      2700 Wr. Neustadt
      02622 - 371

    Diese Kaserne wurde 1911 errichtet und wird laufend baulich verbessert. Sport- und Freizeitmöglichkeiten bieten u.a. ein tennisplatz, Beach-Volley, Kraftkammer, Laufparcour, usw.



    Aufklärungsbataillon 3

    Das Aufklärungsbataillon 3 ist in der BOLFRAS-Kaserne in MISTELBACH untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997.

      BOLFRAS-Kaserne
      Haydngasse 12
      2130 Mistelbach
      02572 - 2511

    Unter dem Motto "Einsatzbereit und Startklar" wird eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung durchgeführt. Der Traditionstag, am 21. August erinnert an das letzte große Reitergefecht am 21. 8. 1914.



    Pionierbataillon 3

    Das Pionierbataillon 3 ist in der BIRAGO-Kaserne in MELK untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar, April, Juni und Oktober 1997.

      BIRAGO-Kaserne
      Prinzlstraße 22
      3390 Melk
      02752 - 2400

    Die Kaserne wurde gegenüber dem berühmten Benediktinerstift in den Jahren 1912 und 1913 erbaut. Unter dem Motto "Pioniere wie immer" haben die Angehörigen des PiB 3 hervoragende Leistungen bei Katastrophen in ganz Österreich erbracht. Das Freizeitangebot in der Kaserne, in der Stadt Melk und in der Wachau ist vielfältig.



    Jägerregiment 3

    Das Jägerregiment 3 ist in der DABSCH-Kaserne in KORNEUBURG und in der RAAB-Kaserne in MAUTERN untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      DABSCH-Kaserne
      Leobendorferstraße 50
      2100 Korneuburg
      02262 - 72783

    Diese Kaserne war im 1. Weltkrieg ein Lager für das Telegrafenregiment. Der Traditionstag erinnert an das "k.u.k. Eisenbahn- und Telegrafenregiment von 1883". Sie wird laufend umgebaut. Das Sport- und Freizeitangebot umfaßt Tennisplätze, Kegelbahn und Kleinkaliberschießanlage.

      RAAB-Kaserne
      Kasernstraße
      3512 Mautern
      02732 - 805

    Informationen zur RAAB-Kaserne: siehe PzStbB 3



    Kommando- und Fernmeldebataillon 3

    Das Kommando- und Fernmeldebataillon 3 ist in der BABENBERGER-Kaserne in WÖLLERSDORF untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997.

      BABENBERGER-Kaserne
      Am Wasser 2
      2752 Wöllersdorf
      02633 - 42326


      1997

        BABENBERGER-Kaserne


    Versorgungsregiment 3

    Das Versorgungsregiment 3 ist in der BURSTYN-Kaserne in ZWÖLFAXING untergebracht. Die Einrückungstermine sind

      BURSTYN-Kaserne
      2320 Zwölfaxing
      0222 - 70165

    Die Kaserne wurde 1938 bis 1940 erbaut und ist nach dem Konstrukteur des ersten geländegängigen Panzer-Kampfwagen, des General Gaurat BURSTYN benannt. Das Sport- und Freizeitangebot umfaßt einen Sportplatz, Tennisplätze und Fitnessräume.



    Panzerstabsbataillon 9

    Das Panzerstabsbataillon 9 ist mit seinem Kommando, der Stabs-, der Panzerfernmelde-, der Panzeraufklärungs-, der Panzerpionier-, der Panzerfliegerabwehrkompanie und der Feldambulanz in der WALLENSTEIN-Kaserne und mit der Nachschubtransportkompanie in der BURSTYN-Kaserne in ZWÖLFAXING untergebracht. Die Einrückungstermine sind Juni und Oktober 1997.

      WALLENSTEIN-Kaserne
      Wienerstraße 360
      2434 Götzendorf
      02168 - 63130

    Die Kaserne wurde in den Jahren 1939 bis 1941 erbaut. Die bauliche Substanz wird laufend verbessert. Im Jahr 1995 wurde das neu errichtete Wirtschaftsgebäude mit den Speisesälen eröffnet.

      BURSTYN-Kaserne
      2320 Zwölfaxing
      0222 - 70165

    Die Kaserne wurde 1938 bis 1940 erbaut und ist nach dem Konstrukteur des ersten geländegängigen Panzer-Kampfwagen, des General Gaurat BURSTYN benannt. Das Sport- und Freizeitangebot umfaßt einen Sportplatz, Tennisplätze und Fitnessräume.



    Panzergrenadierbataillon 9

    Das Panzergrenadierbataillon 9 ist in der RADETZKY-Kaserne in HORN und in der KUENRINGER-Kaserne in WEITRA untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997

      RADETZKY-Kaserne
      Riedenburgstraße 38
      3580 HORN
      02982 - 2338

      KUENRINGER-Kaserne
      3970 WEITRA
      02856 - 211

    Beide Kasernen wurde 1937 errichtet und werden laufend saniert bzw. mit Neubauten erweitert.



    Panzerbataillon 10

    Das Panzerbataillon 10 ist in der KOPAL-Kaserne in ST. PÖLTEN untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997

      KOPAL-Kaserne
      Mariazellerstraße 180
      3106 Spratzern
      02742 - 73314

    Das Kaserngelände war seit 1888 Exerzier- und Übungsplatz der k.u.k. Armee. Die Kasernengebäude wurden 1957 in Betrieb genommen.


      2006

        KOPAL-Kaserne


    Panzerartilleriebataillon 9

    Das Panzerartilleriebataillon 9 ist ebenso wie die Artillerieschule in der MARTINEK-Kaserne in BADEN untergebracht. Die Einrückungstermine beim Panzerartilleriebataillon 9 sind Juni und Oktober 1997.

      MARTINEK-Kaserne
      Vöslauerstraße 106
      2500 Baden bei Wien
      02252 - 208

    Diese Kaserne wurde 1938 erbaut und wird laufend in der Bausubstanz verbessert. Unter dem Motto "fortiter - sapienter - fideliter (tapfer - klug - treu)" wird hier die Tradition gepflegt. Das Freizeitangebot in der Kaserne und in der Kurstadt Baden ist vielfältig.


      2013

        MARTINEK-Kaserne


    Zentrum Jagdkampf

      MAXIMILIAN-Kaserne
      2700 WR. NEUSTADT, Fischauergasse 66
      Tel. 02622-371-0*
      Fax: 02622-371-1730



    Pioniertruppenschule

    Das Pioniertruppenschule ist in der MAGDEBURG-Kaserne in KLOSTERNEUBURG untergebracht.

      MAGDEBURG-Kaserne
      Magdeburggasse 9
      3400 Klosterneuburg
      02243 - 37171

    Die Kaserne wurde 1855 erbaut und 1992 bis 1993 renoviert. Die Sport- und Freizeitangebote in der Kaserne und in der Stadt Klosterneuburg sind vielfältig.


      2006

        Marinekaserne TEGETTHOFF (Wien)

      2013

        MAGDEBURG-Kaserne


    Heereskraftfahrschule

    Die Heereskraftfahrschule ist in der MARTINEK-Kaserne in BADEN untergebracht.

      MARTINEK-Kaserne
      Vöslauerstraße 106
      2500 Baden bei Wien
      02252 - 208

    Informationen zur MARTINEK-Kaserne: siehe PzAB 9



    Kommando Truppenübungsplatz Allentsteig

      Kirchenplatz 13
      A-3804 ALLENTSTEIG
      Telefon: (02824) 210-2001
      Fax: (02824) 210-179
      Freizeitbörse Telefon: (02824) 210-3209



    Fliegerregiment 1

    Das Fliegerregiment 1 und das Fliegerfernmeldebataillon ist ebenso wie die Fliegerabwehrschule auf dem Fliegerhorst BRUMOWSKI in LANGENLEBARN untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      Fliegerhorst BRUMOWSKI
      3425 Langenlebarn
      02272 - 2308

    Der Fliegerhorst wurde 1938 erbaut. Neben Tennis- und Fußballplätzen und einer Sauna ist in der Kaserne eine sogenannt "Freizeitbörse" eingerichtet, welche über eine sinnvolle Freizeitmöglichkeiten berät und alle Freizeitangebot aktuell hält.



    Fliegerabwehrregiment 1

    Das Fliegerabwehrregiment 1 ist in der SMOLA-Kaserne in GROSS-ENZERSDORF, in der MARC AUREL-Kaserne in HAINBURG und auf dem Fliegerhorst BRUMOWSKI in LANGENLEBARN untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      SMOLA-Kaserne
      Wienerstraße 10
      2301 Großenzersdorf
      02249 - 2217

      MARC AUREL-Kaserne
      Hummelstraße 59 - 61
      2410 Hainburg an der Donau
      02165 - 62372

      Fliegerhorst BRUMOWSKI
      3425 Langenlebarn
      02272 - 2308


      2006

        SMOLA-Kaserne

        MARC AUREL-Kaserne


    Theresianische Militärakademie

    Die Theresianische Militärakademie residiert in der BURG in WR. NEUSTADT.

      BURG
      Burgplatz 1
      2700 Wr. Neustadt
      02622 - 381

    Die älteste Militärakademie der Welt wurde 1752 von Kaiserin Maria Theresia gegründet.



    Militärkommando Wien

    Das Militärkommando Wien ist im Kommandogebäude FELDMARSHALL RADETZKY, die Ergänzungsabteilung und die Stellungskommission Wien sind im Amtsgebäude VORGARTENSTRASSE untergebracht.

      Kommandogebäude
      FELDMARSCHALL RADETZKY

      Panikengasse 2
      1163 Wien
      0222 - 49161

      im Amtsgebäude VORGARTENSTRASSE
      Vorgartenstraße 225
      1024 Wien
      0222 - 72761


      2016

        Amtsgebäude VORGARTENSTRASSE


    Gardebataillon

    Das Gardebataillon ist in der MARIA THERESIEN-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner, April, Juni und Oktober 1997.

      MARIA THERESIEN-Kaserne
      Am Fasangarten 2
      1130 Wien
      0222 - 81161

    Die Kaserne wurde 1938 erbaut und von 1945 bis 1955 durch die Engländer betrieben. 1955 wurde sie wiederum dem Bundesheer zur Verfügung gestellt. Die Kaserne verfügt über einen Sportplatz, eine Sporthalle, Fitnessräume, usw. Die Freizeitangebote der Bundeshauptstadt Wien sind vielfältig.



    Jägerregiment 2

    Das Jägerregiment 2 ist in der MARIA THERESIEN-Kaserne und der CARL-Kaserne in WIEN, sowie in der PRINZ EUGEN-Kaserne in STOCKERAU untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      MARIA THERESIEN-Kaserne
      Am Fasangarten 2
      1130 Wien
      0222 - 81161

      CARL-Kaserne
      Maurichgasse 18 - 20
      1229 Wien
      0222 - 2032236

      PRINZ EUGEN-Kaserne
      Unter den Linden 30
      2000 Stockerau
      02266 - 63652


      1999

        CARL-Kaserne

      1999

        PRINZ EUGEN-Kaserne


    Kommandobataillon

    Das Kommandobataillon ist in der BIEDERMANN-HUTH-RASCHKE-Kaserne und in der CARL-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind Jänner und Juli 1997.

      BIEDERMANN-HUTH-RASCHKE-Kaserne
      Montleartstraße 1
      1142 Wien
      0222 - 98161

      CARL-Kaserne
      Maurichgasse 18 - 20
      1229 Wien
      0222 - 2032236



    Fernmeldebataillon 4

    Das Fernmeldebataillon 4 ist in der MARIA THERESIEN-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind Februar und August 1997.

      MARIA THERESIEN-Kaserne
      Am Fasangarten 2
      1130 Wien
      0222 - 81161



    Kommando Auslandseinsätze

    Das Kommando Auslandseinsätze ist in der VAN SWIETEN-Kaserne untergebracht.

      VAN SWIETEN-Kaserne
      Brünnerstraße 238
      1216 Wien
      0222 - 29116



    Heeresspital

    Das Heeresspital ist ebenso wie die Sanitätsschule in der VAN SWIETEN-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      VAN SWIETEN-Kaserne
      Brünnerstraße 238
      1216 Wien
      0222 - 29116



    Fernmeldetruppenschule

    Die Fernmeldetruppenschule und der Stab Fernmeldeführung sind in der STARHEMBERG-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind April und Oktober 1997.

      STARHEMBERG-Kaserne
      Gußriegelstraße 45
      1102 Wien
      0222 - 60167



    Heeresversorgungsschule

    Die Heeresversorgungsschule ist in der VEGA-PAYER-WEYPRECHT-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine 1997 sind April und Oktober 1997.

      VEGA-PAYER-WEYPRECHT-Kaserne
      Breitenseerstraße 61
      1142 Wien
      0222 - 98161



    ABC-Abwehrschule

    Die ABC-Abwehrschule ist in der WILHELM-Kaserne untergebracht. Die Einrückungstermine sind 1997

      WILHELM-Kaserne
      Vorgartenstraße 223
      1024 Wien
      0222 - 72761


      2005

        WILHELM-Kaserne


    Landesverteidigungsakademie

      Amtsgebäude STIFTGASSE
      1070 WIEN, Stiftgasse 2 a
      Tel. 01/52 00-0*
      Fax: 01/52 00-17 105
      e-mail: zentdok.lvak@bmlv.gv.at


    Heeresdatenverarbeitungsamt

      Amtsgebäude STIFTGASSE
      1070 WIEN, Stiftgasse 2a
      Tel. 01/ 52 00-0*
      Fax: 01/52 00-17 099



    Heeressportzentrum

      Mil Liegenschaft BREITENSEE
      1141 WIEN, Breitenseerstraße 116
      Tel. 01/98 161-0*
      Fax: 01/98 161-17764



    Federal Ministry of Defence
    Dampfschiffstrasse 2
    A-1030 WIEN, AUSTRIA



    Bundesministerium für Landesverteidigung
    Bürgerservicestelle

      1070 WIEN, Mariahilfer Straße 24
      Tel: 0810/200106
      (Mo-Fr von 8.00 bis 16.00 Uhr
      aus ganz Österreich zum Ortstarif)



    Heeresmaterialamt

      Amtsgebäude SCHWENKGASSE
      1121 WIEN, Schwenkgasse 47
      Tel. 01/5200-0*
      Fax. 01/5200-17 510



    Amt für Wehrtechnik

      Amtsgebäude VORGARTENSTRASSE
      1024 WIEN, Vorgartenstraße 225
      Tel. 01/72 761-0*
      Fax: 01/72 761-17 133


      2016

        Amtsgebäude VORGARTENSTRASSE


    Heeresbau- und Vermessungsamt

      Amtsgebäude ROSSAUER-Kaserne
      1090 WIEN, Rossauer-Lände 1
      Tel. 01/313 95-0*
      Fax: 01/313 95-17 064



    Heeresgebührenamt

    Amtsstunden und Parteienverkehr (werktags):
    Montag 07.30 - 19.00 Uhr, Dienstag bis Freitag 07.30 - 15.30

      Kommandogebäude FM RADETZKY
      1163 WIEN, Panikengasse 2:
      Amts- und Behördenleiter (Dienstaufsicht): 01/492 41 65
      Kundentelefon zum Ortstarif: 0810/242 811
      Fax: 01/492 45 68



    Heeresdruckerei

      ARSENAL
      1031 WIEN, Kelsenstraße 4
      Tel. 01/797 65-0*
      Fax: 01/797 65-17 706




Die Schließungsliste der HG STRAN (1998):

    Parlamentskorrespondenz Nr. 131 vom 18.03.1999
    JUSTIZAGENDEN PASSIEREN DEN BUNDESRAT

    Bundesrat Dr. LUDWIG (SP): Welche Kasernen bzw. Liegenschaften des Bundesheeres sind zum Verkauf vorgesehen?

    ---------------------------------------------------------------------

    Minister FASSLABEND macht auf den Verkauf von 60 Liegenschaften im Umfang von insgesamt 3.500 ha einschliesslich der Auflösung externer Mob-Lager aufmerksam. Die Verkaufsliste für Kasernen umfasst folgende Liegenschaften: Troyer-Kaserne in Spittal/Drau, Kaserngrund Völkermarkt, Industriegründe Schwarzenberg-Kaserne/Salzburg, Pulverturm Innsbruck, Kaserne Thalgauberg/Salzburg, Innerkofler-Kaserne in Wörgl und die militärische Liegenschaft in Simmering. Zum Verkauf freigegeben wurden die Speckbacher-Kaserne in Hall/Tirol, die Prinz Eugen-Kaserne in Stockerau, die Verdross-Kaserne in Imst, die Babenberger-Kaserne in Wöllersdorf, die Unterkunfts- und Ausbildungsgebäude in Gainfarn, die Carl-Kaserne in Wien und die Rhomberg-Kaserne in Lochau. Aus der militärischen Nutzung entlassen werden die Wilhelm-Kaserne in Wien und das Kommandogebäude in der Glacisstrasse in Graz.

    Mit dem Finanzminister sei vereinbart, dass 70 % der Verkaufserlöse des Jahres 1998 und 100 % der Erlöse des Jahres 1999 dem Bundesheer zugute kommen, teilt Minister Fasslabend mit.



Insgesamt betraf es bei ÖBH 2010 bzw. ÖBH 2018 8 Kasernen und Amtsgebäude in Westösterreich (Vbg, T, Sbg) und 32 im Osten, Norden und Süden. Nicht mitgezählt Standorte wie Munitionslager, Ausbildungsheime, Truppenübungsplätze, etc.

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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 16. Okt 2015, 13:51

Parlamentskorrespondenz Nr. 1095 vom 15.10.2015
FPÖ und Grüne kritisieren Förderung der Internationalen Schule Wien

Verkauf von Kasernen und Mietzinsverzicht bei Internationaler Schule Wien

Nicht mehr benötigte Kasernen, Botschafter-Residenzen und ein ehemaliges Konsulat werden mit Zustimmung des Nationalrats verkauft. Aufgrund der strategischen Ausrichtung des österreichischen Bundesheeres seien leider nicht alle Standorte zu halten, informierte Johannes Schmuckenschlager von der ÖVP. Reinhard Bösch (F) hingegen hob die Sicherheitsinteressen der österreichischen Bevölkerung in der Vordergrund und kritisierte das Vorgehen bei der aktuellen Flüchtlingssituation. Bruno Rossmann (G) problematisierte, dass die zum Verkauf stehenden Kasernen weiterhin für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt werden. Daher appellierte er an die anderen Abgeordneten, den Verkauf zu stoppen.


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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 17. Okt 2015, 16:16

Bundesoberstufenrealgymnasium an der Theresianischen Militärakademie (6311/J)

1. Aus welchen einzelnen Kosten genau setzen sich die angeblichen Einsparungen von 200.000,- € zusammen?

2. Wie hoch sind die laufenden Kosten, aufgegliedert auf die einzelnen Ausgaben, des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport für das BORG pro Jahr?

4. Wie hoch sind die laufenden Kosten, aufgegliedert auf die einzelnen Ausgaben, des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport für das Internat pro Jahr?

6. Wie hoch sind die Einnahmen durch das Internat?

13. Wie lautet das Ressortübereinkommen BMfU 101.526-111/2/65 vom 06. Oktober 1965?

    Zu 1, 2, 4, 6 und 13:

    Bei den angeführten Einsparungen von 200.000 € jährlich handelt es sich um unmittelbaren Betriebsaufwand für das Militärrealgymnasium. Im Übrigen verweise ich auf meine Anfragebeantwortungen im Jahr 2014, Nr. 1099/AB zu Nr. 1182/J und Nr. 2599/AB zu Nr. 2732/J, sowie meine Anfragebeantwortung aus Jänner 2015, Nr. 2850/AB zu Nr. 3000/J.

3. Welche Pläne gibt es hinsichtlich Beschäftigung des Personals in den nächsten Jahren und ist angedacht das Personal zu reduzieren? (Bitte um genaue Aufgliederung der einzelnen Funktionen und geplanten Schritte im Detail)

    Zu 3:

    Der Betrieb des Militärrealgymnasiums und des Internats ist bis 2018 sicherzustellen, sodass das in diesem Bereich beschäftigte Personal für den Zeitraum weiterhin benötigt wird. Bei auslaufenden Dienstverhältnissen wird keine Verlängerung oder Nachbesetzung erfolgen. Weitere erforderliche Personalmaßnahmen werden im Zuge der Neuorganisation der Theresianischen Militärakademie gesetzt und können derzeit noch nicht im Detail angegeben werden. Die Zuständigkeit für die weitere Verwendung des Lehrpersonals liegt im Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF).

5. Wie hoch sind die Einnahmen durch die Schule?

    Zu 5:

    Für den Besuch des Militärrealgymnasiums ist kein Schulgeld zu entrichten, aus dem Betrieb der Schule erwachsen daher keine Einnahmen.

7. Warum soll die Schule geschlossen werden, obwohl ein Schulversuch vorliegt, der ganz klar eine Kernaufgabe gemäß Teilstrategie Verteidigungspolitik, die IT & Cyber-Sicherheit, beinhaltet?

    Zu 7:

    Das Bundesheer muss sich in einer verkleinerten Organisation auf die Erfüllung der einsatzwahrscheinlichen Aufgaben konzentrieren. Der Erhalt und Betrieb des Militärrealgymnasiums ist keine einsatzwahrscheinliche Aufgabe. Darüber hinaus wird der ursprüngliche Zweck des Militärrealgymnasiums, die Gewinnung und Sicherstellung des Offiziersnachwuchses, im gewünschten Ausmaß deutlich nicht mehr erfüllt.

8. Gibt es ein Aufnahmeverbot für das BORG?

9. Wenn ja, von wem?

10. Wenn ja, wie lautet es genau?

    Zu 8, 9 und 10:

    Ja, das BMBF und das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) haben dies in der Ressortvereinbarung vom 9. Juni 2015 wie folgt festgelegt: „Ab dem Schuljahr 2015/2016 erfolgen keine Neuaufnahmen von Schüler/innen (in beiden Ressorts bereits umgesetzt).“

11. Welche Fehler wurden durch die Ressortführung und somit vom zuständigen Bundesminister für diese Bildungseinrichtung gemacht, dass der ursprüngliche Zweck der Schule, die Sicherstellung des Offiziersnachwuchses an der Theresianischen Militärakademie, nur mehr in geringem Maße erfüllt werden kann?

    Zu 11:

    Keine. Das Militärrealgymnasium (MilRG) wird seit 1965 auf Basis eines Ressortübereinkommens zwischen dem damaligen Bundesministerium für Landesverteidigung und dem damaligen Bundesministerium für Unterricht mit dem Zweck der Gewinnung und Sicherstellung des Offiziersnachwuchses betrieben. Der in früheren Zeiten gegebene durchschnittliche Offiziersbedarf von etwa 100 Personen pro Jahr wäre damals ohne MilRG kaum zu decken gewesen. Der derzeitige und zukünftige Offiziersbedarf von ca. 30 Personen jährlich kann mit den Freiwilligenmeldungen zur Berufsoffiziersausbildung gedeckt werden. In den letzten 10 Jahren traten jährlich nur mehr durchschnittlich fünf Absolventen des Militärrealgymnasiums in die Berufsoffiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie ein.

12. Wie lautet der Ministerratsbeschluss 46/17 zum Strukturpaket ÖBH 2018 und Sonderinvestitionen vom 20. Jänner 2015?

    Zu 12:

    Der diesbezügliche Passus im narrativen Teil des Ministerratsvortrags lautet: „Für die bestehenden vier Jahrgänge des Militärrealgymnasiums Wr. Neustadt wird ein Abschluss im Klassenverband ermöglicht sowie die Möglichkeit eines Internatsbesuches.“ Der Ministerrat hat beschlossen, den Bericht des Bundesministers für Landesverteidigung und
    Sport zur Kenntnis zu nehmen.

14. Was bedeutet der Punkt 3 des aktuellen Ressort-Übereinkommens vom Juni 2015, dass die vormilitärische Ausbildung sowie die Sportausbildung bedarfsorientiert angepasst werden?

    Zu 14:

    Mit der Reduzierung der Klassenanzahl und dem parallelen Abgang von Erzieheroffizieren wird automatisch eine Verringerung des Angebotes der vormilitärischen Ausbildung einhergehen. Das Angebot an Sportausbildung wird unter Berücksichtigung der Interessen der Schüler und Schülerinnen sowie der Verfügbarkeit von qualifiziertem Ausbildungspersonal angepasst.

15. Ist es richtig, dass man bereits ab dem Herbst schulfremde Personen im Gebäude des MilRG unterbringen möchte?

    Zu 15:

    Ja.

16. Wenn ja, welche schulfremden Personen möchte man unterbringen?

    Zu 16:

    Es ist die Unterbringung von Teilnehmern an Kursen, Seminaren und Lehrgängen im Rahmen der Offiziersfort- und -weiterbildung beabsichtigt.

17. Wenn ja, wann und in welcher Form werden bauliche Maßnahmen gesetzt, um die erforderlichen räumlichen Abtrennungen zwischen Schule/Internat, sowie (Burschen und Mädchen) und Fremdunterbringung sicherzustellen?

    Zu 17:

    Es werden die für eine bedarfsgerechte räumliche Trennung erforderlichen Baumaßnahmen vorgenommen.

18. In welcher Form werden am MilRG die zurzeit immer noch fehlenden Räumlichkeiten (Besprechungsräume für Lehrerpersonal, zeitgemäß ausgestattete Freizeit- und Rückzugsräume für die rund 120 Internatsschüler, Lernräume etc.) zur Verfügung gestellt?

    Zu 18:

    Zu dieser Frage ist festzuhalten, dass sowohl den Internatsschülerinnen und -schülern als auch dem Lehrpersonal die entsprechenden Räume zu Verfügung stehen. Schülerinnen und Schülern stehen an Freizeit- und Rückzugsräumen ein großer und ein kleinerer Gemeinschaftsraum für TV, Spiele und Freizeitaktivitäten, Teile der Unterkunftsbereiche (voneinander getrennte, geschlossene Räume) als Lernorte, die Sportanlagen der Theresianischen Militärakademie (Turnhalle, Krafttrainingsraum etc.) und eine Küche zur Zubereitung kleinerer Mahlzeiten zur Verfügung. Für das Lehrpersonal gibt es ein Lehrerzimmer, einen Besprechungsraum, einen PEER-Raum für Gespräche mit Schulpartnern und eine Teeküche.

19. Auf welcher Grundlage wird die „Entlassung“ von Schülern stattfinden, die auf Grund einer Klassenwiederholung den Abschluss bis 2017/18 nicht schaffen?

    Zu 19:

    Dies zu regeln obliegt dem BMBF.

20. Wie hoch sind die Kosten für den Umbau der Daunkaserne?

21. Wie hoch ist die geplante Kapazität in der Daunkaserne?

22. Wäre es möglich die geplanten Räumlichkeiten in der Burg unterzubringen?

23. Wenn nein, warum nicht?

24. Für wie viele Personen sind diese nur ausgelegt?

27. Werden die 60 neuen Einheiten (aus 2013/14) im neuen Plan weiter verwendet?

28. Wenn ja, in welchem Umfang?

    Zu 20 bis 24, 27 und 28:

    Alle in diesen Fragen angesprochenen Maßnahmen und Umstände haben sich nach dem noch zu erstellenden Konzept für die zukünftige Ausbildung der Berufs- und Milizoffiziere zu richten. Diese Fragen können daher derzeit nicht beantwortet werden.

25. Wie viele m² stehen in der Burg insgesamt zur Verfügung?

    Zu 25:

    Die Burg hat eine Nutzfläche von ca. 14.500 m².

26. Wie hoch waren die Kosten für den bisherigen Umbau 2013/14 für das MilRG?

    Zu 26:

    Die Kosten betrugen ca. 80.000 €.

29. Wie hoch ist der geplante Erlös des Kornellhof?

30. Welche Gutachten gibt es zum geplanten Verkaufserlös?

31. Mit welchen Nebenkosten ist zu rechnen?

32. Gibt es bereits konkrete Kaufangebote?

    Zu 29 bis 32:

    Für den Verkauf des Kornellhofes wird ein Erlös von ca. 900.000 € erwartet. Das
    Verkaufsverfahren wird von der Strategischen Immobilien Verwertungs-, Beratungs- und
    EntwicklungsgesmbH (SIVBEG) geführt.

33. Wenn sich der geplante Verkaufspreis des Kornellhofs nicht erzielen lässt, sondern laut Experten nur einen Bruchteil einbringen wird, ist dann eine Schließung des BORG aus wirtschaftlichen Gründen zu rechtfertigen?

34. Wenn ja, wie rechnen Sie diesen Ertrag dem Bildungsangebot entgegen?

35. Ab welchem Betrag ergibt sich für Sie der Ertrag gegenüber der Ausbildung als gerechtfertigt?

    Zu 33 bis 35:

    Eine Gegenüberstellung von Verkaufspreis und Bildungsangebot kann und sollte nicht angestellt werden. Wie vorstehend dargelegt, kann der Bedarf an Offiziersanwärtern auch ohne das Militärrealgymnasium gedeckt werden. Die Entscheidung zur Auflassung des Militärrealgymnasiums war unter den Gesichtspunkten einer Kostenreduzierung und einer Konzentration auf die militärisch einsatzwahrscheinlichen Aufgaben zu treffen. Die allgemeine Bereitstellung eines Bildungsangebotes ohne Bezug auf die Aufgaben und die Bedürfnisse des Bundesheeres ist nicht Aufgabe meines Ressorts.

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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 29. Okt 2015, 10:46

Obstlt Peter Nuderscher, Kdt StbB6, in: Der Adler. Truppenzeitung des Stabsbataillons 6, Jg. 31, Ausgabe 2/2015, p. 3 hat geschrieben:ÖBH 2018

Obwohl genaue Details zur Umsetzung für das „Stabsbataillon 6 ÖBH 2018“ immer noch fehlen, an dieser Stelle einige Eckdaten für die künftige Struktur: Wir werden 2 Einheiten (NTKp und WkstKp) an das Kommando Einsatzunterstützung abzugeben haben. Somit verlieren wir, und somit die gesamte Brigade nicht nur Instandsetzungs-, sondern auch wesentliche Transportkapazitäten. Diese sollen künftig durch ein Servicemanagement (geführt durch das Kommando Einsatzunterstützung) kompensiert und abgedeckt werden. Zudem werden wir ab 2016 für die Aufstellung und Ausbildung einer Milizjägerkompanie „OBERLAND“ verantwortlich sein.



Und die größte Fehlbesetzung unter den Wehrsprechern österreichischer politischer Parteien hat sich wieder einmal genötigt gefühlt, eine verlogene Wortspende abzuliefern:

    OTS0143, 28. Okt. 2015, 12:48
    Schönegger: Weckruf von VfGH-Präsident Holzinger ernst nehmen und rasch handeln

    In jedem Unternehmen stellt man seine Strategie um, wenn sich entscheidende Umfeldbedingungen ändern. Dies betrifft auch das Bundesheer, betonte ÖVP-Wehrsprecher Abg. Bernd Schönegger und führt aus: Die Ereignisse der letzten Monate und Wochen haben gezeigt, dass das aktuelle Strukturpaket des Österreichischen Bundesheers unter gänzlich anderen Voraussetzungen erstellt und beschlossen wurde. Jetzt haben wir eine völlig andere Situation - das müsste sich auch auf die "Marschrichtung" des österreichischen Bundesheeres auswirken, fordert Schönegger den Verteidigungsminister zum Handeln auf.

    Schönegger bezog sich damit auch auf jüngste Aussagen von VfGH-Präsident Holzinger, der auf die Lage und Herausforderungen des Bundesheeres angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation in Österreich und Europa hingewiesen und einen "pfleglichen Umgang" mit dem Bundesheer eingefordert hatte. "Dieser Weckruf des Präsidenten ist ernst zu nehmen", so Schönegger heute, Mittwoch.

    Schönegger weiter: "Die Realität hat uns eingeholt. Klar ist: Das Bundesheer bräuchte jetzt dringend jede einzelne verkaufte Feldküche, jedes einzelne ausgeschiedene KFZ, jede einzelne geschlossene Kaserne, jede stillgelegte Tankstelle - diese Liste ließe sich noch endlos fortsetzen. Was nützt es also, wenn man in 15 Jahren modernes Gerät kaufen möchte, aber bereits jetzt klar ist, dass man die 'alte' Ausrüstung aktuell dringend zur Aufgabenbewältigung braucht?"

    Der ÖVP-Wehrsprecher zieht daraus den Schluss, dass es höchst an der Zeit sei, ein "alles Halt" anzuordnen:

      - keine Auflösung von Verbänden,

      - kein weiterer Fähigkeitsverlust,

      - keine Verkäufe und Verschrottung von Gerät und Waffen,

    und das zumindest, bis Klarheit über die Lage herrscht.


theoderich
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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 06. Nov 2015, 19:39

Neuorganisation der Zentralstelle des BMLVS
Stand: 1. Oktober 2015

Im Zuge dieser Reform wird die Zentralstelle von derzeit zirka 900 auf 660 Arbeitsplätze verschlankt. Mit der Detailplanung zur neuen Organisation des Ministeriums wurde der Generalstabschef General Mag. Othmar Commenda beauftragt. Anfang Oktober 2015 ist bereits eine Änderung der Geschäftseinteilung in Kraft getreten, die endgültige Struktur soll bis Jahresmitte 2016 stehen.

Zukünftige Organisationsstruktur

In Zukunft sollen etwa alle Personalagenden an einer Stelle zusammengefasst werden. Das betrifft die Verwaltung des aktuellen Personals, die Personalplanung und das Personalmarketing. Damit soll künftig besser auf entstehenden Personalbedarf reagiert werden können, etwa durch gezieltere Personalwerbung. Auch die Verantwortung für Einsätze und Ausbildung – vom Grundwehrdienst leistenden Soldaten bis zum Offizier – soll an einer Stelle zusammengeführt werden. So können Einsatzerfordernisse und Ausbildungsinhalte besser aufeinander abgestimmt werden.

Der gesamte IKT-Bereich – Planung, Beschaffung, Entwicklung – wird gebündelt. Die Stellen für Budget und Controlling werden vorerst in einer eigenen Stabsstelle organisiert.

________________________

Mitteilungsblatt OG Niederösterreich Nr. 2/2015 hat geschrieben:Bericht über den Vortrag von Brigadier Günter Hofbauer über die 3. Panzergrenadierbrigade in Mautern am 26. Februar 2015

    Kommando und Instandhaltung (diese soll „ausgegliedert“ werden) in Mautern.

    PzB33 in Zwölfaxing wird nach dem nächsten ET ihre Panzer abgeben müssen (werden verkauft!). Diese Umstrukturierung zu Infanteristen wird ein sehr steiniger Weg werden.

    PzGrenB35 in Grossmittel: Ulan; sGrW wurden abgeschafft [...].

    JgB19 in Güssing in toller neuer (wenn auch teuer finanzierter) Kaserne; infanteristisch ausgezeichnet.

    Aufklärungs- und Artilleriebataillon in Mistelbach: Sollen Ivecos als Fahrzeuge bekommen; gutes aber kompliziert zu bedienendes Gerät (kein Pinzgauer), auch teuer bei den Fahrkosten (Es zeichnet sich ab, daß die Fahrten beschränkt werden).

Drohnen kommen nicht zum Aufklärungsbataillon sondern zur Artillerie nach Allentsteig (einfach deshalb, weil sie dort „freier“ fliegen können). Steilfeuer-Expertise muß in der Brigade erhalten bleiben. Horn sollte schon abgesiedelt werden, bleibt aber (politische Intervention) jetzt einmal zumindest für die nächsten 2 Jahre bestehen. Pioniere haben zuletzt recht gutes Gerät bekommen (teilweise über die „Katastrophen-Schiene“) und sollen in Melk demnächst auch Zubauten bekommen. Sind ihm aber etwas zu wenig „kampforientiert“ und sehr auf „Katastrophenschutz“ hingetrimmt.

Personal in der gesamten Brigade 4500(?), davon 1150 Kaderpersonal mit unbefristeten Dienstverträgen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Teilnahme an einer EU-Battlegroup-Übung 2016. Das ist für die Brigade sehr wichtig, weil Battlegroups der einzig verbliebene Grund für Ausrüstungsmodernisierungen sind.

Ausbildungs-Ziele für die GWD: Katastrophenschutz (mehr als nur ein „Truppen-Pi-Dienst/“Neu“), er sieht da einige positive Effekte (Zusammenarbeit mit zivilen Einsatzorganisationen). Sicherheits-Assistenzeinsatz-Aubildung in Zusammenarbeit mit der Exekutive. 4000 Rekruten werden jedes Jahr ausgebildet. Große Übungen gibt es weit weniger als früher. Anstatt dessen teilweise Simulator-Übungen. Das ist gut für die Kommandanten-Ausbildung, auf unterer Ebene aber problematisch. Nur bei der realen Übung sieht man an welchen Details (z.B. mangelnde Ortskenntnis der Garde bei einer Übung in Güssing – im Gegensatz zu den dort „ortsansässigen“ JgB19-Soldaten) etwas scheitern kann. Am Simulator passieren derartige Fehler nie. Bei realen Übungen sieht man daß Baons-Kdten immer mehr Aufgaben haben und sehr viel wissen müssen. Bei den Soldaten kann das gefechtsmäßige Verhalten im Gelände nur bei einer Übung überprüft werden.

Zukunft: Dingo und Iveco (der noch keinen eigenen BH-Namen hat) als „gehärtete“ Fahrzeuge, sowie als Spz(?) der Pandur(?). Keine Leopard, keine M-109, und keine Pinzgauer mehr! Was die Miliz betrifft sollen alle Standorte eine Miliz-Komponente haben. Aber es gibt in manchen Fällen vorprogrammierte Probleme. Z.B: Das JgB „Burgenland“ soll in Schwechat eingesetzt werden! Auch sollen alle als Miliz-Komponente „Jäger“ ausbilden, was nicht alle Verbände in entsprechender Qualität machen können. Generelles Problem mit den vorhandenen Mitteln das Know-How im Kampf der verbundenen Waffen zu erhalten. Eine Priorität für die Zukunft ist der Kampf/Einsatz im urbanen Raum (auch für die Aufklärung). Weitere ständig aktuelle Sorge: Management der immer knapper werdenden Ressourcen, sowie die Reform des Grundwehrdienstes.

Personalproblem: Generell sehr schlechte Bezahlung, da Überstunden praktisch nicht mehr gegeben. In der Wehrpflicht-Diskussion bekommt das Ausbildungs-Kaderpersonal (wobei ihm natürlich bewusst ist, daß nicht unbedingt alle immer so „super“ sind) von 2 Seiten Kritik: Die „negativen“ sagen daß das Ganze total sinnlos sei und sowieso abgeschafft gehört. Aber auch die „positiven“ sagen, dass die Ausbildung reformiert gehört. Keiner sagt dem Kader-Personal, daß es mit der schlechten Bezahlung, die es bekommt, einen super-Job machen. Da ist nicht verwunderlich, dass es starke Abwanderungs-Tendenzen (z.B. zur Exekutive) gibt.

Resümee: Wir haben in Niederösterreich in den letzten Jahren sehr viele Standorte und Verbände verloren. Weiters rollt in den Jahren bis 2018 eine Pensionierungswelle auf uns zu. Nicht zuletzt auch in den Kommanden auf höchsten Posten, die dann aus der Truppe nachbesetzt werden (was dieser weiteres Personal entzieht).


Mitteilungsblatt OG Niederösterreich Nr. 2/2015 hat geschrieben:Informationsvortrag am 28.5.2015 „Das JgB 12 - Aufgaben - Struktur - Abläufe“
Referent: Kdt JgB12, Obstlt Halbartschlager

[...]

Zum Inhalt: Die relativ moderne Ostarrichi-Kaserne (die nach rd. 30 Jahren allmählich einer umfassenden Renovierung bedürfte...) bedeckt eine Fläche von 17 ha und ist in der einmalig glücklichen Lage, unmittelbar anschließend über einen eigenen GÜPL von 8 ha samt Schießanlage für die Basis-SchießAusb zu verfügen. In rund 15 km Entfernung befindet sich noch der GÜPL HENGSTBERG mit 23 ha Fläche.

Das JgB 12 hat dzt. eine - laufend veränderte - Gesamtstärke von 516 Mann (davon 6 Frauen: 3 UO und 3 PiAD) d.s. 18 Offz – 146 UO – 32 Pers iAD - und 320 Rekruten.

Der Besetzungsgrad beträgt rund 80 %, das Durchschnittsalter 37,1 Jahre. Das FEHL betrifft 3 Offz (= der S 3 und der KO ) und 37 UO. Im Durchschnitt werden 750 GWD ausgebildet und ein Vollkontingent von 238 Mann einberufen.

Die AUSBILDUNG im Baon gliedert sich in 3 Bereiche:

    klassische GefechtsAusb zur mil LV

    im multinationalen Rahmen (Einschränkungen durch die ROE )

    Kampf gegen Irreguläre Kräfte („Schutzoperation“ für Infrastruktur)

[...]

ÄNDERUNGSPRINZIP der JÄGERTRUPPE: 10-15 % Einsparung!

    2014

      StbKp + 3 JgKpen
      KampfunterstützungsKp (12 PAL)

    2015

      StbKp + 2 JgKpen
      3. JgKp (mob /MILIZ)
      KampfunterstützungsKp mit nur 1 PAL-Zug …..

Sehr interessant waren die Erklärungen, warum statt der geländegängigen Kleinfahrzeuge (vornehmlich die PINZGAUER und PUCH G ) nur mehr „zivile“ Pick-ups angeschafft (wir sahen das kürzlich bei der Dynamic Response am TÜPL A, wo zwischen den LEO's und ULANEN diese Kfz am Gefechtsfeld fuhren) und eingesetzt werden:

    Echte „Gefechts“fahrzeuge seien PINZGAUER und PUCH G ja nie gewesen, da müssten schon die geschützten IVECO und DINGO an deren Stelle treten.

    Man wolle im „EINSATZ“ gegenüber der Bevölkerung (aha?) die Situation und Abwehrhaltung nicht eskalieren lassen und „gleich“ abschreckende GEFECHTS-Fahrzeuge einsetzen ….. ! Dabei beruft man sich auf praktische Erfahrungen am Balkan.

[...]

Dr. Heinz GERGER, ObstdIntD a.D.


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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 19. Nov 2015, 20:31

Parlamentskorrespondenz Nr. 1288 vom 19.11.2015
Klug: Erstmals wieder Steigerung des Verteidigungsbudgets

Wie der Ressortleiter den Abgeordneten Hubert Fuchs (F) und Andrea Gessl-Ranftl (S) gegenüber präzisierte, könne das Bundesheer nun auf ein Sonderinvestitionsprogramm in der Höhe von 616 Mio. € bauen, dessen ersten Tranche von 350 Mio. € bis 2019 zur Verfügung steht. Eine zweite Tranche von 266 Mio. € beginne ab dem Jahr 2020, wobei politisch ausdrücklich vereinbart wurde, dass mit diesem Betrag bereits jetzt geplant werden darf. 75 Mio. € aus dem Sonderinvest fließen derzeit in Maßnahmen der Infrastruktur, 79 Mio. € gehen in die Bereiche Schutz und Mobilität, für die Attraktivierung des Grundwehrdienstes wiederum sind 30 Mio. € vorgesehen. Die Ausgaben für die Ausbilderprämie schließlich werden von einer Million auf 2,7 Mio. € erhöht.


Verbleiben stolze 164,3 Mio. EUR, von denen nicht bekannt ist, in welche Bereiche sie fließen werden.

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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 26. Nov 2015, 16:21

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll:


Dass hier angeblich sogar die Grünen mitgezogen haben, wundert mich sehr. Ich muss mir heute Abend mal die Nationalratssitzung ansehen - ich kaufe diese Meldung der APA nicht wirklich ab. Wahrscheinlich geht es um Forderungen nach einer Militärmusik für jeden Landeskaiser und eine Kaserne für jede Gemeinde ab 500 Einwohnern ...

Edit.:


Edit.:

    Parlamentskorrespondenz Nr. 1334 vom 26.11.2015
    Klug sieht Trendwende beim Heeresbudget

    Die Entschließung zum "Strukturpaket 2018" des Bundesheers wurde einstimmig angenommen, ein weitergehender Antrag der FPÖ fand keine Mehrheit. Gemäß dem Beschluss sollen Verteidigungsminister Gerald Klug und die Regierung prüfen, ob die aufgrund der knappen Budgetmittel eingeleitete Strukturanpassung beim Heer mit einer Schwerpunktsetzung auf die Bereiche Infanterie, Spezialeinsatzkräfte, Pioniere und ABC-Abwehr angesichts der geänderten Sicherheitslage durch die jüngsten Terroranschläge in Frankreich, den Ukraine-Konflikt und die Flüchtlingsbewegung einer Adaptierung oder Ergänzung bedarf. Die FPÖ mahnte vergeblich einen sofortigen Umsetzungsstopp des Pakets ein.



    Otto Pendl: [...] Ich weiß schon, dass wir jetzt beim Bundesheer sind, aber Sicherheit beinhaltet halt einen weit größeren Bereich als nur den klassischen Bereich des Bundesheeres. Aber jetzt bleiben wir budgetmäßig da. Und daher glaube ich, bei der Gesamtbeurteilung, was sich in Europa, rund um Österreich, aber auch international abspielt derzeit, ist es für uns eine Verpflichtung - und ich bedanke mich bei allen Fraktionen, dass wir einen Allparteien-Entschließungsantrag heute hier vornehmen werden. Ich darf ihn auch einbringen. Der Abgeordneten Pendl, Schönegger, Bösch, Hagen, Alm und Pilz. Aufgrund der außenpolitischen und vor allem sicherheitspolitischen Sicht, bis hin zum Terror, ob's uns gfreut' oder nicht; es ist eh traurig genug, dass wir solche Erscheinungsbilder haben. Aber ich glaub' wir müssen d'rauf reagieren, dass wir also folgenden Entschließungsantrag hier einbringen:

      Der Nationalrat wolle beschließen,

      die zuständigen Mitglieder der Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, werden ersucht, dem Nationalrat einen akkordierten Bericht zuzuleiten, inwiefern die Auswirkungen der in der Begründung der dargestellten Entwicklungen Änderungen und Ergänzungen des Strukturpaketes ÖBH 2018 notwendig sind.


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Re: Bundesheerreform ÖBH 2018

Beitrag von theoderich » 28. Nov 2015, 21:04

Ein Fingerzeig oder ein Placebo?

Die IGBO hat wiederholt gefordert, dass in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein breiter Konsens innerhalb der politischen Parteien anzustreben sei. Nunmehr hat erstmals ein Initiativantrag von 6 Parlamentsklubs den Verteidigungsminister aufgefordert, dessen Sparprogramm zu überdenken. Die Abgeordneten dokumentierten damit, der Meinung der Bundesregierung und vor allem des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport nicht zuzustimmen.

Das ist aus Sicht der IGBO einerseits ein deutlicher Fingerzeig an die Bundesregierung, die Interessen des Nationalrates in dieser Angelegenheit besser zu berücksichtigen. Andererseits stimmten die (gleichen) Abgeordneten danach aber dem Budget für das kommende Jahr zu und zwar ohne, dass der Verteidigungsminister Änderungen vorgenommen oder zumindest in Aussicht gestellt hat.

Daher kann aus Sicht der IGBO die Vorgehensweise der Abgeordneten einerseits ein Fingerzeig an die Bundesregierung, andererseits aber auch als ein Placebo für den Verband der wehrpolitischen Vereine gesehen werden, weil sich ja nichts geändert hat.

Vorerst beurteilt der Vorstand der IGBO dies aber positiv und bedankt sich bei den Wehrsprechern und den Parlamentsklubs für ihren Konsens und die wohl für alle nachvollziehbare kluge Vorgehensweise. Hoffen wir, dass dieser Aufruf zu Einigkeit und Vernunft verstanden wird und künftig eine seriöse Vorgehensweise hinsichtlich unserer Sicherheit Platz greifen kann.

Unverständlich aber war und ist die Reaktion des Verteidigungsministers, der sich über den erstmals gezeigten breiten politischen Konsens im Nationalrat absolut nicht erfreut zeigte, darauf mit keinem Wort einging. Wohl deshalb, weil es seiner (persönlichen?) Intention völlig widersprach. Klug wäre es gewesen, die Abgeordneten und deren Sorgen um die Landesverteidigung ernst zu nehmen und sich mit Respekt für den breiten politischen Konsens der Abgeordneten über alle Parteigrenzen hinweg zu bedanken.


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