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JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werden?

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 07. Mai 2016, 12:49

Bundesheer

    · 1 Std.

Den Verantwortlichen der Milizbefragung 2016 ist es ein Bedürfnis sich bei 6.833 Teilnehmern zu bedanken. "Eure Meinungen werden wesentlich dazu beitragen, die künftige Miliz auf eine solide Basis zu stellen." so Brigadier Stefan Thaller, der Leiter der Abteilung Einsatzvorbereitung. Eine Zusammenfassung des Ergebnisses werden wir euch hier im Sommer präsentieren.


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 24. Mai 2016, 20:33

Ein neuer Internetauftritt für die PiKp der Miliz:



Heeresbekleidungsanstalt
Jahresrückblick 2015


Bericht zur Situation WEBSHOP

2 Jahre nach Einführung des Webshops sollte diese Anwendung auch für die MILIZ-Angehörigen zur Verfügung gestellt werden.

Wie wir aber in Erfahrung gebracht haben, kann davon in absehbarer Zeit nicht die Rede sein, da die sicherheits- und EDV-technischen Probleme zurzeit nicht lösbar sind.

Da die Zuständigkeiten in den Einheiten nicht klar geregelt sind, wird die Bearbeitung von MILIZ-Anforderungen bezüglich Grundausstattung immer zeitraubender, außerdem ist die Nachvollziehbarkeit nur erschwert möglich.

Nach Erarbeitung eines Konzeptes - MILIZ-SB-Truppe - und unter Einbindung unserer fachvorgesetzten Dienststelle FGP - Oberst RITTER und des SKFüKdo - Oberst LEHNER haben wir den Auftrag erhalten, dieses umzusetzen. Durch intensive Zusammenarbeit mit FüUZ - Herr MAYER Markus - ist es uns gelungen, besagtes Konzept zu verwirklichen.

Die Einführung hängt nur mehr von der Veröffentlichung des Durchführungs-Erlasses ab.

Positiv sei genannt: Bei der Org-Plan-Evaluierung wurde festgestellt, dass für die Bearbeitung der Rechnungsrefundierungen insgesamt 5.000 Arbeitsstunden zu veranschlagen sind, worauf die HBA zwei zusätzliche Arbeitsplätze zuerkannt bekommen hat. Somit hat ein "Mann der 1. Stunde" seinen damals versprochenen Arbeitsplatz endlich erhalten.

Als Teamleiter möchte ich dieses Medium nutzen, mich bei den FEG-Mitarbeitern für ihr persönliches Engagement, welches die reibungslose Funktionalität des Webshops gewährleistet, zu bedanken.

    Autor: FOI Markus WAGANT/Ltr UO/O Bekl. FEG/MatWiAbt



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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 01. Jun 2016, 08:24

Nachwirkungen des "Pilotprojekts" von 2012?

    S95510/255-MIMZ/2016; 6113 Wattenberg, TÜPl LIZUM, Neuerrichtung von elektronisch gesteuerten Warn- und Hinweistafeln (Info-Points)

    II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrag oder Beschaffungsvorhabens

    Neuerrichtung von 3 Stk. elektronisch gesteuerten Warn- und Hinweistafeln in 3D-Panoramaübersichtsdarstellung mit integrierten Leuchtschriftmodulen und einzelne LED-Leuchtdiodenanzeigen, zentral vom PC sowie mobil über SMS gesteuert.

    II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen, falls zutreffend)

    3 Stk. Informationstafeln in 3D-Panoramaansicht (Größe 2x1,3 m), 3 Stk. Outdoor LED Laufschriftmodule, 3 Stk. einzeilige LED Displays, 3 Stk. Lawinenverschüttetengeräte-Checker, 3 Stk. Steuerungsmodems, 2 Stk. Steuerungs-PC, Leuchtdiodenanzeigen, Software für PC-Steuerung, Software für SMS-Steuerung



    Bild


    Sachausschreibung für 8750 Judenburg, Ossach 35, TÜPL Seetaler Alpe, Errichtung einer technischen Absperrung, Teilnahmeanträge (29. Juni 2012)


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 03. Jun 2016, 11:11

Ein sehr sinnvolles neues Feature des BMLVS:

    BMLVS Stammportal - Portalverbund (PVP)


    „Fernausbildung Bundesheer“

    Die Lernplattform

    Die bereits seit 2002 im Intranet des Österreichischen Bundesheeres eingesetzte Lernplattform mit der internen Bezeichnung @mil (e-learning militär) war mittlerweile in die Jahre gekommen und musste abgelöst werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt war, dass Wehrpflichtige des Milizstandes von einer Nutzung der Lernplattform in Intranet ausgeschlossen waren.

    Die neue Lernplattform „SITOS SIX“, das Nachfolgeprodukt derselben langjährigen österreichischen Partnerfirma, wird durch diese unter dem Titel „Fernausbildung Bundesheer“ als gehostete Lösung auf einem sicheren Server bereitgestellt. Die Lernplattform ist ein proprietäres Lernmanagementsystem zur gesamten Administration und Bereitstellung von Lernprogrammen. Ein elektronisches Testsystem zur Abnahme von Online-Prüfungen und ein Virtueller Klassenraum (Virtual Classroom, VC) komplettieren das System. Damit konnte die für das Österreichische Bundesheer kostengünstigste und wirtschaftlichste Lösung gefunden werden.

    Zugang zur Lernplattform

    SITOS SIX stellt keine frei und öffentlich zugängliche Plattform dar, sondern schafft die technischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Fernausbildung im Österreichischen Bundesheer.

    Der Zugang zur Lernplattform erfolgt daher für die aktiven Ressortangehörigen über das BMLVS-Stammportal, das dafür eine sichere Umgebung gewährleistet. Damit kann die Lernplattform sowohl vom Arbeitsplatzrechner als auch von privaten stationären und mobilen Endgeräten erreicht werden. Für die Wehrpflichtigen des Milizstandes wird hierzu ebenfalls eine Stammportalkennung inklusive Passwort generiert. Diese Zugangsdaten werden in einem Informationsschreiben, das dem Einberufungsbefehl zu einer Ausbildung oder Übung/Einsatz beiliegt, übermittelt.

    Nach einer Anmeldung mit den übermittelten Zugangsdaten im BMLVS-Stammportal ist keine weitere Anmeldung/Registrierung in der Lernplattform notwendig.

    Ausblick

    Zukünftig werden in SITOS SIX Kurse/Lehrgänge organisiert, die entweder zur Gänze über Fernausbildung erfolgen, Teile davon oder auch die Vorbereitung auf diese Kurse mit dieser modernen Ausbildungsmethode abgedeckt werden sollen. Dies wird durch, noch schrittweise auszubildende „Teletutoren“, erfolgen, die durch die Master-Teletutoren des Referates Fernausbildung der Heeresunteroffiziersakademie ausgebildet werden, wobei dieses Team auch die Administration und den First Level-Support der Lernplattform übernimmt.

    Dadurch wird die Fernausbildung auch in zukünftigen Laufbahnkursen und Lehrgängen verstärkt zum Tragen kommen. Sollte dies auf Wehrpflichtige des Milizstandes zutreffen, werden sie durch die ausbildungsverantwortlichen Stellen darüber informiert und eingebunden.

    Zusätzlich ist der Aufbau eines Zentrums Fernausbildung geplant, das, aufbauend auf einem bestehenden Kernteam und dem vorhandenen Know-How, die Produktion von militärischen Lernprogrammen und digitalen Inhalten übernehmen soll.

    Außerdem ist in einem weiteren Schritt auch die Verfügbarmachung der Dienstvorschriften in SITOS SIX vorgesehen.



In der Schweiz gibt es ein ähnliches System schon seit vielen Jahren:


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 21. Jul 2016, 06:12

Besprechung der Milizkommandanten in Hörsching

Am 8.7.2016 fand am Fliegerhorst Vogler in Hörsching die jährliche Milizkommandantenbesprechung statt. Teilnehmer waren die BKdt der Milizbataillone, die Kdt der selbständig strukturierten JgKp und der neun PiKp.

Unsere JgKp TU war durch den StvKpKdt Bernhard MÜLLER vertreten. Neben einer allgemeinen Vorstellung der geplanten Strukturreform wurden mit dem Milizbeauftragten Bgdr HAMESEDER, in seinem Zivilberuf Generaldirektor bei Raiffeisen, und seinem Büroleiter Obst GUGGENBERGER die „kleinen und großen Wehwechen“ der Miliz diskutiert.

Beklagt wurde vor allem die mangelnde und nicht zeitgemäße Ausrüstung der Milizsoldaten. Bgdr HAMESEDER erwies sich hier als guter Zuhörer und sicherte im Bereich der Mannesausrüstung rasche Abhilfe zu. Man sah, dass ihm die Anliegen „seiner Miliz“ wichtig sind und er einen direkten Draht zum Minister hat, was sich für die Durchsetzung der Anliegen der Miliz sicherlich positiv auswirken wird. Der Brigadier machte deutlich, dass es der ausdrückliche Wunsch des Herrn Bundesministers ist, dass die Mannesausrüstung, d.h. insbesondere Helm und Schutzweste, für die Miliz raschest beschafft und auch ausgegeben werden soll. Der Milizbeauftragte bat allerdings um Verständnis, dass dies etwas dauern kann. Auf Urgenz des StvKpKdt unserer Kompanie soll – dessen ungeachtet – das „Problem“ der Kampfwesten bei der JgKp TU kurzfristig gelöst werden. Einwänden von Vertretern des Ministeriums, selbst bei den Berufssoldaten wäre die Ausrüstung knapp, erteilte HAMESEDER eine klare Absage.

Er berichtete des weiteren, der Minister habe befohlen, dass sowohl die Präsenz- als auch die Milizorganisation künftig bei gleichem Auftrag zwingend die gleiche Ausrüstung haben soll. Das ist eine starke und wichtige Aussage, weil sie – wie auch Bgdr HAMESEDER betonte – das Ende der „Zweiklassenarmee“ einläutet!


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 05. Aug 2016, 22:50

Detaillierte Informationen zur Sensorausstattung der schwedischen Hemvärnet:


Zum Vergleich:

    Schweden

    Mörkerstridsutrustning grupp/pluton

      Lätt IRV-sikte [Leichter Restlichtverstärker] **
      En per grupp

      IRV-obsutr Lång räckvidd [Wärmebildgerät großer Reichweite] *
      En per pluton [Eines pro Zug]

      M/H IRV-sikte [Mittlerer Restlichtverstärker] **
      En per grupp

      Laser-AI [Laserzielbeleuchter]
      En per grupp

      Sökarlampa/stödbelysning Vitt [Taschenlampe]
      En per grupp


    Österreich



Aber auch in Schweden ist die Ausrüstung der Reservisten überwiegend veraltetes Material:

Zuletzt geändert von theoderich am 23. Okt 2016, 01:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 29. Sep 2016, 13:18

Der Milizbeauftragte: Ein offenes Ohr für die Milizsoldaten

Die Stabsoffiziere berichteten über den bisherigen Verlauf der Übung und über die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen. Der ständige Begleiter vieler Übungen - die eingeschränkte Verfügbarkeit von Fahrzeugen - könnte sich in den kommenden Jahren verbessern: Eine Sonderinvestition soll diesen Mangel beheben.

Bis 2018 müssen vier Milizbataillone gleichzeitig einsetzbar sein, weshalb neben Fahrzeugen auch in Ausrüstung, Funkgeräte und Nachtsichtgeräte investiert werde, sagte Hameseder.

Vor allem der Nachwuchs an Unteroffizieren ist für die Miliz derzeit ein Problem: Angehende Miliz-Unteroffiziersanwärter müssen sich für ein Jahr durchgehend verpflichten, nach weiteren sechs Monaten Fernstudium mustern sie dann als Wachtmeister aus.

Der Grundtenor war meist derselbe: Zehn Tage Übung sind für eine nachhaltige Ausbildung zu kurz. Diese Ansicht unterstrich Hameseder: "Für anspruchsvolle Szenarien muss man eine längere Übung haben", sagte er.


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 16. Dez 2016, 22:26

SCHULYOK Bernhard / Lukas BITTNER: Neustrukturierung der Miliz. Teil 2, in: Truppendienst. Magazin des Österreichischen Bundesheeres, Nr. 354, 55. Jg. (2016), p. 376 - 383

p. 378-379 hat geschrieben:Schutz darf sich gedanklich nicht auf den "bewaffneten Spaziergang" bzw. das "Posten-Stehen" beschränken. Er muss umfassend betrachtet werden. Der Einsatz gegen terroristisch vorgehende, irreguläre Kämpfer - als höchste und gefährlichste Herausforderung - erfordert ein vernetztes Denken und Handeln. Es stellt die Spitze militärischer Aktionen dar. Das bedeutet jedoch nicht, dass derjenige, der die klassischen Einsatzarten beherrscht, auch "alles andere" kann. Diese bilden vielmehr die Basis, auf der aufzubauen und zu schulen ist. Nach dem Vermitteln der Grundlagen in den "klassischen Einsatzverfahren und -arten" ist die Ausbildung der selbstständig strukturierten Miliz in ihren Hauptaufgabenbereich anzusiedeln: dem Schutz.

Schutz ist keine einfache Aufgabe. Er ist in seiner gesamten Bandbreite zu betrachten - als Herausforderung für jeden Soldaten, eingebettet in einem zivilen Umfeld. Nur proaktiver Schutz führt zum Erfolg. Demzufolge ist die Aussage, selbstständig strukturierte Miliz ist "zum stationären Schutz von Schutzobjekten" vorgesehen, möglicherweise die Ursache einer Fehlbeurteilung: Die Fähigkeit der selbstständig strukturierten Miliz zur mobilen Einsatzführung, was unter anderem Gefechtsfahrzeuge für Soldaten beinhaltet, wurde mit der Organisationsplanänderung 2016 gegen Null gesenkt.

Der Jägerzug hat nur noch ein Kleinfahrzeug im Zugtrupp. Man könnte zwar die Hälfte der Jägerzüge eines Jägerbataillons mit Lastkraftwagen (zwei Gruppen auf einem Fahrzeug) "mobil" zu halten, was jedoch nicht ständig möglich ist. Erstens muss auch Gerät transportiert werden und zweitens ist eine bewegliche Einsatzführung ohne Kleinfahrzeuge nicht sinnvoll. Diese Art der "Mobilität" gab es im ÖBH vor über 30 Jahren und sollte eigentlich der Vergangenheit angehören. Wie oben angeführt, ist der rein stationäre Schutz weder effektiv noch effizient.

Wenn man an mögliche Schutzobjekte, wie den Flughafen Wien-Schwechat oder das OMV-Areal bei Schwechat, aber auch an den Schutz von Räumen denkt (Zusatzaufgabe der selbstständig strukturierten Miliz), wird ersichtlich, dass ein entsprechender Schutz ohne Kleinfahrzeuge nicht machbar ist. Diese Erkenntnis wurde auch bei der Verbandsübung "Handwerk 15" der 4. Panzergrenadierbrigade gewonnen (vgl. TD-Heft 5/2015).

Der nicht zufriedenstellende Zustand wurde auch in der Zentralstelle erkannt. Als zwischenzeitliche Lösung sollen wieder Kraftfahrer (mit möglicher Doppelfunktion) in den Jägergruppen im Organisationsplan aufscheinen. Dies erlaubt es zumindest zu Übungszwecken, Fahrzeuge aus der Präsenzorganisation zu verwenden. Im Einsatz können darüber hinaus Fahrzeuge über das Militärleistungsgesetz requiriert werden.

p. 380-383 hat geschrieben:Anpassungen auf die hinkünftige Hauptaufgabe

Durch die schwergewichtsmäßige Ausrichtung der Ausbildungsinhalte auf die Thematik Schutz ist im Vorfeld die Adaptierung der Organisationspläne in personeller und materieller Hinsicht einhergegangen.

Doch: "Papier ist geduldig". Die "Orgplan-Wahrheit" im Zusammenhang mit dem Organisationsplan (Versorgungsgüter) ist beispielsweise bei der Doppelbewaffnung (Sturmgewehr und Pistole) nicht für alle Soldaten des Milizbataillons gegeben. Mit der aktuellen Munitionsgebühr ist es schwierig, die Grundschießfertigkeiten für alle Soldaten zu schaffen und zu erhalten. Solche Lücken sind derzeit bei vielen Positionen vorhanden und selbst die Sonderinvestition wird diese Lücken nur bedingt schließen können.

Neben der bereits angeführten Entwicklung im Fuhrpark, die zwischenzeitlich wieder korrigiert werden soll, wurden klare Entscheidungen im Bereich der schweren Waffen der Milizbataillone getroffen: Basierend auf potenziellen Gegnern, deren Ausrüstung und Bewaffnung, ist ebenfalls eine Anpassung der eigenen Ausrüstung und Bewaffnung erforderlich. Aus rechtlichen Gründen ist bei einem sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz - die wahrscheinlichste Aufgabe bei möglichen Einsatzszenarien - der Einsatz nur jener Waffen opportun, die auch für die Sicherheitsexekutive zulässig sind. Das sind in der Regel keine Panzerabwehrlenkwaffen oder Granatwerfer (vgl. Waffengebrauchsgesetz 1969, § 3 aber auch § 9), weshalb vermehrt der Soldat mit seiner Hand- bzw. Faustfeuerwaffe gefragt sein wird. Deshalb ist es logisch, die schweren Waffen aus den Organisationsplänen der Milizbataillone zu entfernen.

p. 381 hat geschrieben:Infolge der Terroranschläge in Paris und Brüssel im Jahr 2015 werden Überlegungen angestellt, die österreichische Polizei "aufzurüsten". Dies bedeutet, dass das ÖBH "später" zum Einsatz kommen könnte da sich die Fähigkeiten der Polizei den Bedrohungen entsprechend erhöhen. Das ÖBH wird in einem sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz demnach weiterhin vorrangig aufgrund der Durchhaltefähigkeit benötigt. Betreffend der zu verwendenden Mittel (Waffen) ist in einem solchen Einsatz das ÖBH von den anfordernden Behörden und deren Zugeständnis abhängig.

Neue Überlegungen

Argumente, wie "im Schutz können Granatwerfer auch zum Ausleuchten verwendet werden" oder "mit Panzerabwehrlenkwaffen können Gegner in Fahrzeugen auch auf große Entfernungen zum Stehen gebracht werden", sind obsolet, rechtlich bedenklich und alleine aus Kostengründe zum Erhalt bestimmter Waffensysteme in Milizbataillonen untauglich. Dennoch darf der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz nicht als strukturbegründend angeführt werden - er ist vielmehr das wahrscheinlichste Bedrohungsszenario.

Wesentlich sinnvoller erscheint es, nicht Begründungen für bestehende Waffensysteme zu suchen, sondern bessere Alternativen zu finden, die eher den gesetzlichen Grundlagen und vor allem der eigentlichen Zielerreichung genügen. So erfüllen Scharfschützen bis hin zu schweren und überschweren Elementen auf die notwendigen Distanzen eher die erforderliche Qualität im Sinne der Verhältnismäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Rechtmäßigkeit.

Die zeitintensive Ausbildung an ihrer Hauptbewaffnung fällt für die betroffenen Soldaten von schweren Waffen weg, und sie können sich auf ihre neue Aufgabe konzentrieren. Jenen Soldaten, die nicht in ihrer bisherigen Waffenverwendung in den Milizanteil präsenter Jägerbataillone wechseln wollen oder mangels Bedarfes und Umschulungsbereitschaft entordert werden (Versetzung in den Reservestand), sollte der unkomplizierte Verbleib in der Milizstruktur als Infanterist ohne diffizile Ausbildungsauflagen ermöglicht werden. Schließlich ist es auch für ausgebildete Jäger notwendig, sich der Ausbildung der spezifischen Gefechtstechniken im Schutz zu unterziehen.

Anstatt sich Gedanken über den Erhalt der schweren Waffen zu machen, sollten Überlegungen zum Schutz der eigenen Transporte, wie Versorgungstransporte und/oder ortsfester Einrichtungen, z.B. Gefechtsstände oder Versorgungseinrichtungen, angestellt werden. In militärischen Liegenschaften, die bevorzugt für ortsfeste Einrichtungen zu verwenden wären, ist der Schutz durch andere, beispielsweise territoriale Milizwachelemente, sichergestellt. Die organisatorische Implementierung von Sicherungselementen (für ein Jägerbataillon in Zugstärke als Teil der Stabskompanie) wäre ebenfalls erforderlich, damit nicht Teile von Jägerkompanien hierzu verwendet werden müssen. Klar ist, dass die eigenen (Versorgungs-)Transporte und der Umschlag von Waren bei derartigen Bedrohungsszenarien geschützt werden müssen. Die Implementierung eines vergleichbaren "Schutzelementes", beispielsweise als Mobilmachungsanteil aller präsenten Verbände, sollte darüber hinaus eine Überlegung wert sein.

Die unterschiedliche Struktur von präsenten Jägerbataillonen und Jägerbataillonen der Miliz begründet sich in der Anforderung für das gesamte Einsatzspektrum sowie in der bedarfsorientierten Wahrnehmung von Auslandseinsätzen durch präsente Verbände. Weiter oben wurde u. a. die aus Preis-Leistungs-Verhältnissen zu verwerfende Idee, Granatwerfer zum Ausleuchten zu verwenden, angeführt. Das Erfordernis, nicht nur nachtsicht-, sondern vielmehr nachtkampffähig zu sein, gilt für jeden Soldaten im Feld. Damit leitet sich aber nicht zwingend der Erhalt der Panzerabwehrlenkwaffe ab, nur weil diese Waffensystem über ein Wärmebildgerät verfügt.

Leistungssteigerung

Die Leistungssteigerung der Miliz, bei der jede Gruppe nur ein Nachtsichtgerät und jeder Zug sowie die Kompanie lediglich ein Wärmebildgerät erhält, ist nicht ausreichend. In Zeiten, in denen man sich Nachtsichtbrillen bzw. -geräte um wenig Geld im freien Handel beschaffen kann, ist es unverständlich, Soldaten nachtblind herumlaufen zu lassen. Jeder Soldat, der einen konkreten Schutzauftrag wahrnimmt oder diesbezüglich in Bereitschaft bzw. Reserve gehalten wird, muss in der Nacht voll einsatztauglich sein. Die zugesagte Nachtsichtbrille je Gruppe sowie das Wärmebildgerät im Zug und in der Kompanie tragen wenig zur Nachtsichtfähigkeit bei, ganz zu schweigen von der Nachtkampffähigkeit. Gerade im urbanen Umfeld, beispielsweise bei der Durchsuchung von Objekten, ist dies unabdingbar. Sich behelfsmäßig "vorzutasten" wie vor 30 Jahren, ist ein gravierender Nachteil gegenüber einem nachtsicht- und nachtkampffähigen Terroristen. Dem könnte jedoch durch die Zuweisung von Taktischen Laser- und Lichtmodulen (TLLM) Abhilfe geleistet werden.

Neben der Bewaffnung sowie der Nachtsicht- bzw. Nachtkampffähigkeit, sind passive Schutzmaßnahmen für alle eingesetzten Soldaten unabdingbar. Das gleiche gilt für die persönliche Grundausstattung mit schuss- und stichfester Schutzweste und den Kampfhelm.

Bezüglich dem Gerät für die zehn Miliz-Jägerbataillone stellen sich die folgenden Fragen: Wie viele Bataillone können gleichzeitig eingesetzt werden? Wie viele können als Ablöse oder Verstärkung mit Gerät auf den Einsatz vorbereitet werden? Welches Gerät davon ist im Auslandseinsatz oder wird als Umlaufreserve benötigt? Die Antwort darauf ist nicht zufriedenstellend. Lobenswert sei hier jedoch die "Sicherheitsmilliarde" für das ÖBH angeführt, die auch zu Abdeckung der angeführten Fehlstellen dienen soll.

Im IKT-Bereich stellt sich für die Milizbataillone die Frage, ob die Einbindung der Miliz in die Einsatzorganisation im erforderlichen Umfang sichergestellt ist bzw. ob genügend IKT-Material vorhanden ist? In diesem Bereich besteht dringender Aufholbedarf. Die Zeiten, wo die Milizsoldaten im Wald gesessen sind, zu Einsatzbeginn einen schriftlichen oder mündlichen Befehl erhalten haben und weitere Maßnahmen, wenn überhaupt, nur mittels Funk, Melder oder Feldtelefon übermittelt wurden, gehören der Vergangenheit an.

Eine moderne Einsatzführung bedingt eine digitale Datenübertragung, eingebettet in die Netzwerkstruktur des ÖBH. Das erfordert eine zeitgemäße Ausbildung und praktische Übung sowie die Verfügbarkeit der Applikationen für alle Bedarfsträger und Fachorgane im Einsatz und im Frieden. Nur was einsatznah geübt wird, wird im Einsatz beherrscht.

Kräftedisposition

Die Verschränkung präsenter Verbände als mobilmachungsverantwortliche Kommanden mit der selbstständig strukturierten Miliz unter gleichzeitiger gegenseitiger Einbindung von Schlüsselpersonal bringt Vor-, aber auch Nachteile. Als Vorteil kann die Implementierung der Miliz im präsenten Teil der Einsatzorganisation geltend gemacht werden. Der Mehrwert liegt in der gegenseitigen Anerkennung sowie Steigerung der Einsatzbereitschaft der selbstständig strukturierten Miliz durch wechselseitige Einbettung von Kaderangehörigen bei einer Mobilmachung.

Genau dieser Vorteil kann jedoch von Gegnern des Systems als Nachteil angeführt werden. Da das Schlüsselpersonal der Miliz erst nach der Mobilmachung und Einsatzvorbereitung zur Verfügung steht, könnte die Einsatzbereitschaft präsenter Verbände gemindert werden. Näheres wird in der Online-Version des Artikels ausgeführt.



Miliz NEU - Teil 2


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 24. Jan 2017, 12:27

Miliz NEU - Teil 2a

Änderung der Mobilmachungsverantwortung

Mit Jahreswechsel 2015/2016 wurde die Änderung der Mobilmachungsverantwortung für die selbständig strukturierte Miliz von den Militärkommanden zu präsenten Verbänden angestrebt. Bei der Garde unter dem Militärkommando Wien wurde dieses Vorhaben so vollzogen, in den Bundesländern einige Monate später. Im Rahmen der Neustrukturierung Landesverteidigung (LV) 21.1 wird nun jedem Militärkommando ein kleiner Verband (Jägerbataillon, in Wien unverändert die Garde) unterstellt, bei dem die Mobilmachungsverantwortung für die Milizbataillone bzw. auch selbständig strukturierten Milizjägerkompanien liegt, teilweise werden hierfür eigens neue Jägerbataillone der Präsenzorganisation aufgestellt, die u.a. auch für Grundwehrdienerausbildung verantwortlich sein sollen.

Durch die Verlagerung der Mobilmachungsverantwortung von den Militärkommanden zu den präsenten Jägerbataillonen wurden die Militärkommanden entlastet. Die kleinen Verbände wurden jedoch damit belastet, und haben nun neben ihren Aufgaben in der Präsenzorganisation auch noch ein Milizbataillon, die Garde sogar zwei. Dieses ist nach einer etwaigen Mobilmachung (Formierung) an die nächsthöhere Führungsebene zur Einsatzführung zu übergeben, aber nach dem Einsatz wieder selbst zu demobilisieren (s. Abb. 1).

Von der Durchführung von Ausbildungs-Waffenübungen und dergleichen sowie der Betreuung des Milizbataillons und des eigenen Milizanteils in allen Miliz-Angelegenheiten während des Jahres ganz abgesehen. Die Idee, in den präsenten Jägerbataillonen je eine Jägerkompanie (die in weiterer Folge als Milizanteil betrieben werden soll) gegen eine Kampfunterstützungskompanie (KUKp) auszutauschen, wurde im Zusammenhang mit der Neustrukturierung des Bundesheeres LV 21.1 nicht bei allen präsenten Jägerbataillonen umgesetzt. Nach dem Militärstrategischen Konzept (MSK) haben die Einheiten und kleine Verbände der selbstständig strukturierten Miliz andere Hauptaufgaben als ihr mobilmachungsverantwortliches Kommando und sind nicht Teil dessen Truppengliederung.


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 06. Apr 2017, 23:44

S95510/169-MIMZ/2017, 9020 Klagenfurt, Windisch Kaserne, Obj. 004, Attraktivierung Stellungskommission, Generalunternehmerleistungen (Hochbau, HKLS u. Elektro)

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrag oder Beschaffungsvorhabens

Teile des Stellungsgebäudes werden saniert, Sanierung von Aula, Behandlungsräume und Sanitärräume im Erdgeschoß, Klima-, Elektro- und Heizungsanlage adaptiert

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen, falls zutreffend)

im EG ein Ausmaß von ca. 1.100 m2



Generalsanierung Attraktiveren Stellungskommission, Generalunternehmerleistungen, Hochbau inkl. HT und Elektro

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrag oder Beschaffungsvorhabens

Teilweise Sanierung der Stellungskommission, Außen: Windfang, Vordach, Aufstellplatz Klimaaußengeräte, Fassadenrein., Fenster- Verschattung, Farradüberdach., Unterst. Raucher, Schalltechn. Bürotüren, San. WC-Gruppen, Ern. Brandschutzp. HKLS: Vollklimat. m. VRF-System, Neugestal. Aula

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen, falls zutreffend)

Leistungen des Bauhaupt- und Nebengewerbes sowie TGA für das Bauvorhaben KdoGeb FM HESS,

Zuletzt geändert von theoderich am 11. Apr 2017, 16:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 11. Apr 2017, 10:38

S95510/173-MIMZ/2017, 8052 Graz, Wetzelsdorf, Belgier Kaserne, Obj. 042, Generalsanierung Stellungskommession, Generalunternehmerleistungen

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrag oder Beschaffungsvorhabens

Generalsanierung Attraktivierung SteKo, Generalunternehmerleistungen,Außen: Windfang, Vordach, Aufstellplatz Klimaaußengeräte, Fassadenreinigung, Verschattungstausch, Fahrradüberdachung, Unterstand Raucher, Innen: Oberfläche Aula,Gang, Schalltechn. Bürotüren, abgehängter Decken, San. WC, Brandschutzportale, Innentüren, Gipswände, div. Malerarbeiten

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen, falls zutreffend)

EG Nutzfläche: 886,24 m2, Sanitärfläche 27,69m2, Verkehrsfläche 430,28m2, OG: Nutzfläche 784,26 m2, Sanitärfläche 140,16 m2, Verkehrsfläche 235, 42 m2


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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 02. Jun 2017, 17:24

AVISO: Doskozil und Hameseder präsentieren Maßnahmenpaket zur Stärkung der Miliz

Am Mittwoch, den 7. Juni 2017, um 10:30 Uhr, präsentieren Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und Milizbeauftragter Brigadier Erwin Hameseder, Maßnahmen für eine stärkere Miliz. Dazu gehören vor allem die Neuausrichtung der Struktur und Investitionen für den Schutz der Soldatinnen und Soldaten.


theoderich
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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 07. Jun 2017, 12:57

Doskozil und Hameseder präsentieren Maßnahmen zur Stärkung der Miliz


    Ab 2020 werden weitere 48 Millionen in moderne Führungsmittel (Gruppen- und Truppenfunkgeräte, Battlefield-Managementsysteme) sowie Aufklärungs- und Schutzsensoren investiert. Zusätzlich werden die Sturmgewehre modernisiert.


    Battlefield-Managementsysteme? Etwa Combat NG?

P.S.:

Zuletzt geändert von theoderich am 07. Jun 2017, 19:02, insgesamt 3-mal geändert.

Elo59
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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von Elo59 » 07. Jun 2017, 14:11

theoderich hat geschrieben:Doskozil und Hameseder präsentieren Maßnahmen zur Stärkung der Miliz


    Ab 2020 werden weitere 48 Millionen in moderne Führungsmittel (Gruppen- und Truppenfunkgeräte, Battlefield-Managementsysteme) sowie Aufklärungs- und Schutzsensoren investiert. Zusätzlich werden die Sturmgewehre modernisiert.


    Battlefield-Managementsysteme? Etwa Combat NG?


Leere Worthülsen, mehr nicht!

theoderich
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Re: JA ZUR WEHRPFLICHT! Aber wie soll diese reformiert werde

Beitrag von theoderich » 07. Jun 2017, 20:59

Bei dieser Lektüre wächst die Skepsis, ob die neuen Kampfhelme überhaupt bei den Milizverbänden eingeführt werden:

    Grenadierexpress. Truppenzeitung des PzGrenB35 - ein Verband der 4.Panzergrenadierbrigade, 35. Jg., Bd. 02/17 hat geschrieben:INFO-BOX

      • Aufgrund der Beschaffung von 20.000 Kampfhelmen 2015 wird die Miliz ab sofort permanent mit einem Kampfhelm 2004 (braungrau) ausgestattet. Die Ausgabe erfolgt bei den jeweiligen Einsätzen bzw. Übungsvorhaben (AssE, BWÜ etc.).


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