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BeitragVerfasst: 11. Jun 2015, 12:22 

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Beiträge: 604
Servus Cop!

Im besten Falle wirken das Stoßelement mit seinen gepanzerten Fahrzeugen und das Feuerunterstützungselement zusammen. Beim Stoß in das Angriffsziel bilden die gepanzerten Fahreuge die Spitze der Stoßformation und bekämpfen solange wie möglich Feind im und rund um den Eindringpunkt!

Trotzdem empfehle ich jedem einmal, eine Duellsimulatorauswertung einer solchen Aktion zu studieren!


Beste Wünsche und kameradschaftliche Grüße

Weinviertler


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BeitragVerfasst: 11. Jun 2015, 13:00 
Servus @Weinviertler!

Ich kenne eure Auswertungen leider nicht. Wäre aber sicher interessant.
Ich denke, dass dieses Vorgehen ohne gepanzertes Fahrzeug aber dafür mit Sperrfeuer nur in Kriegsgebieten möglich ist.
In Österreich zur Terrorbekämpfung/Objektschutz/etc sicher nicht. Möglicherweise könnte es schon an den rechtlichen Voraussetzungen fehlen.
Grundsätzlich würde ich bei solchen Einsätzen das MG durch Scharfschützen ersetzen. Eindringen grundsätzlich nur mit ensprechender Deckung. Entweder durch gute Geländeausnutzung oder, wenn diese nicht vorhanden, dann mittels gepanzerten Fahrzeug. Vom Zulaufen über freies Gelände, wie dies trainiert wurde, würde ich ehrlichgesagt abraten. Braucht nur die Sicherung zB durch Hemmung ausfallen. Dann ist man nahezu schutzlos. Ganz abgesehen davon, dass die Sicherung nicht in alle Bereiche eines Raumes von Außen einsehen kann. Lediglich die Bewegung kann dann einem das Leben retten. Allerdings ist ein sinnvolles Verteidigen durch Schießen in der Bewegung nahezu ausgeschlossen. Wer schon einmal in der Bewegung geschossen hat, kann sicher bestätigen, dass das Treffen von manngroßen Zielen erst ab sehr geringer Distanz (~30 Meter, eher weniger) möglich ist. Und dies bedarf zudem regelmäßigen Trainings.
Und ohne SK4-Weste würde ich in kein Objekt eindringen.

Ganz abgesehen, Gebäudetaktik ist sehr schwer. Wie gut ist denn eure Ausbildung auf diesem Sektor?


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BeitragVerfasst: 11. Jun 2015, 13:02 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20960
COP hat geschrieben:
So wie ich generll der Meinung bin, dass Österreich in erster Linie eine Checkpoint-Force benötigt.
Sollte Europa nicht in lauter befeindete Staaten zerfallen, sehe ich keinen Auftrag für eine Combat-Force.
Vor allem, da sich Österreich nicht an Kampfeinsätzen im Ausland beteiligt.
Zumindest mir würde keine Aufgabe einfallen, wo ich ein solch strukturiertes Militär benötige. Selbst wenn wir ein Budget von 1% des BIP oder mehr hätten.

Die einzigen Gefahren aus dem Ausland, die mir jetzt spontan einfallen, sind Cyberangriffe und Flüchtlingsströme. Für beides kann ich eine Combat-Force nicht benötigen.


Im BMLVS sieht man das ein bisschen anders:

    FRANK Johann / Gustav GUSTENAU: Trendszenario 2015 für die österreichische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, in: Sicher. Und morgen? Sicherheitspolitische Jahresvorschau 2015 (Wien 2014)

    Zitat:
    Stärkung der Resilienz Österreichs durch eine Neuausrichtung der Landesverteidigung

    Unmittelbar steht für Österreich zwar die Bewältigung von technischen und natürlichen Risiken im Vordergrund, allerdings ist angesichts der zunehmenden Bedrohung der EU – und damit Österreichs – tendenziell und mit kurzer Vorwarnung mit den Folgen hybrider Konflikte zu rechnen. Damit können in naher Zukunft aufgrund der hohen Unsicherheiten im System sehr rasch Einsätze des ÖBH zur Landesverteidigung im Sinne der Abwehr von nichtkonventionellen Angriffen notwendig werden.

    Landesverteidigung als Kernaufgabe des ÖBH ist somit angesichts des Bedrohungswandels neu zu gestalten, wobei nunmehr die Bewältigung sogenannter hybrider Konflikte sowie generell der Schutz der Lebensgrundlagen Österreichs und der Funktionsfähigkeit des Staates im Vordergrund stehen. Es gilt im Falle des Auftretens von Extremereignissen oder in Folge von Angriffen von außen, die zu einer massiven Beeinträchtigung der Resilienz Österreichs führen würden, dem ÖBH jene Aufgaben zuzuordnen, die aufgrund spezifischer militärischer Alleinstellungsmerkmale und Fähigkeiten nur durch das ÖBH bewältigt werden können.

    Dabei kommt aber auch die Abwehr von Gefahren im Staatsinneren in Betracht, sofern diese im Zusammenhang mit von außen drohenden Gefahren stehen und eine wirksame Abwehr nur mit militärischen Mitteln möglich ist. Im Resilienzfall, d.h. bei der Überschreitung einer kritischen Schwelle der gesamtstaatlichen Gefährdung, sind der Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen, die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit sowie der Schutz der Lebensgrundlagen und der Funktionsfähigkeit von Staat und Gesellschaft Aufgabe der militärischen Landesverteidigung.

    Der aktuell fast europaweite Trend der Umschichtung von Ressourcen von den militärischen Kapazitäten zu den zivilen Sicherheitsbehörden wird sich damit als Fehlentwicklung erweisen. Bei katastrophalen Ereignissen kann die Resilienz von Staaten nur durch jene Organisationen gestützt werden, die per se krisenrobust sind und unter schwierigsten Verhältnissen ihre Funktionalität aufrechterhalten können: Das sind und bleiben zu allererst die Streitkräfte eines Landes.


    KAIM Markus: EU-Krisenmanagement im Lichte neuer Herausforderungen, in: Sicher. Und morgen? Sicherheitspolitische Jahresvorschau 2015 (Wien 2014)

    Zitat:
    Hybride Kriegsführung

    Neuartig für den europäischen Kontext sind Konflikte, in denen diese beiden Dimensionen zunehmend verschwimmen, wie in der Ukraine-Krise, in denen sich nicht nur die Akteurskonstellation, sondern auch die Form der Konfliktaustragung einer traditionellen Einteilung entzieht.

    Die Renaissance der irregulären oder „hybriden“ Kriegsführung, die geprägt ist von einem Zusammenspiel von Elementen traditioneller Militäroperationen, ökonomischen Drucks, der Nutzbarmachung nationaler Minderheiten und medialer Propaganda bis zu Guerillataktiken stellen die europäischen Staaten vor eine neuartige Herausforderung, denn die politischen und militärischen Institutionen des euro-atlantischen Raumes sind an der Einhegung entweder zwischenstaatlicher Konflikte orientiert oder an der Bekämpfung nicht-staatlicher Gewaltakteure wie Milizen o.a. Die EU muss ihre Planungen und Instrumente an diesen veränderten Rahmenbedingungen ausrichten.


    DENGG Anton: Hybrid Threats: A Future Threat Scenario and Implications for Small States, in: FEICHTINGER Walter / Benedikt HENSELLEK (Hrsg.): ISMS Annual Connference 2014. Armed Forces for 2020 and beyond Roles / Tasks / Expectations (= Schriftenreihe der Landesverteidigungsakademie 1, Wien 2015)



Zuletzt geändert von theoderich am 11. Jun 2015, 13:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11. Jun 2015, 13:14 
Die Frage ist, ob sich Österreich an solchen Einsätzen überhaupt beteiligen würde - und wenn ja, in welchem Umfang.
Einen direkten "hybriden Angriff" auf Österreich schließe ich ehrlich gesagt eigentlich aus.
Zumindest fehlt mir hier das notwendige Szenario.

Und für die inneren Bedrohungen brauche ich Checkpoint-Forces - d.h. Infantrie mit gepanzerten Fahrzeugen die ggf polizeiliche Befugnisse haben.


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BeitragVerfasst: 11. Jun 2015, 14:03 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3402
prefix hat geschrieben:
Nur nicht ins Streiten kommen!


Ach wir streiten doch nicht, es herrscht nur IMO eine gewisse Diskrepanz zwischen Plänen auf Papier und der derzeitigen Realität in Bezug auf Ausrüstung, Mannstärken und die notwendige regelmässige Ausbildung, gerade was das besprochene Thema des CQC angeht.

COP hat geschrieben:
Die einzigen Gefahren aus dem Ausland, die mir jetzt spontan einfallen, sind Cyberangriffe und Flüchtlingsströme. Für beides kann ich eine Combat-Force nicht benötigen.

Viel mehr sehe ich die Gefahren im Inland anwachsen. Die Spannung zwischen einzelnen ethnischen und religiösen Gruppierungen insbesondere der Ausländerhass wird immer größer.
Die Gefahr von Terroranschlägen ebenso. Nicht bewältigbare Flüchtlingswellen erreichen Österreich, der Zusammenbruch des Schengenraumes könnte bevorstehen, usw...


Je 1 Combat Brigade aus Jägern und mechanisierten Einheiten wirst schon auch in Zukunft noch brauchen, man geht derzeit ja ohnehin diesen Weg.
Ich würde mal den Balkan, speziell Bosnien mit den in den 90ern dort eingebürgerten und angesiedelten Salafisten die auch bei uns fleissig rekrutieren und zündeln noch nicht abschreiben, da kann jederzeit was losgehen das uns und die Truppen vor Ort sofort und direkt betreffen wird, aus dem Kosovo und aus Mazedonien kann auch innerhalb von Wochen ein failed State entstehen.
Tja und was das Thema Asyl angeht so dürfte den Politikern nach den Wahlen in Stmk und Burgenland der Popsch derzeit ohnehin auf Grundeis gehen...jetzt entsendet man Polizisten nach Ungarn an die serbische Grenze...dort wo ohnehin schon die Deutschen stehen (selbst gesehen).

Aber was redich, der Artikel sagt alles dazu:

http://diepresse.com/home/panorama/welt ... Leichtsinn


COP hat geschrieben:
Militärische Einsätze sind ja verpönt.


Nicht im Inland.

Und um nicht vollends OT zu sein, denke ich dass man den Weg gehen sollte den ein paar EU Staaten jetzt wieder gehen werden: Die Wehrpflicht behalten bzw. bei uns sollte man sie sogar auf 9-12 Monate verlängern sowie die verpflichtenden Übungen wieder einführen, nur ist das leider politischer Selbstmord in Bananien.
Sonst sehe ich leider kein Licht am Ende des Tunnels für die Miliz wenn in einigen Jahren die letzten Idealisten davongerannt bzw. ausgeschieden sind.
Dann hat man sozusagen dieses Problem seitens der Politik auch erfolgreich ausgesessen und die Diskussion über ein Berufsheer kommt wieder.


Zuletzt geändert von Dr4ven am 11. Jun 2015, 14:09, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11. Jun 2015, 14:07 

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COP hat geschrieben:
Einen direkten "hybriden Angriff" auf Österreich schließe ich ehrlich gesagt eigentlich aus.
Zumindest fehlt mir hier das notwendige Szenario.


Eine Analyse des Schweizer NDB, veröffentlicht am 4. Mai 2015:

    Lagebericht 2015 des Nachrichtendienstes des Bundes

    Zitat:
    Militärische Bedrohungen

    Im Kontext steigender Spannungen zwischen Russland und der Nato in Europa werden auch militärische Mittel wieder eine grössere Bedeutung erlangen. In den sich abzeichnenden Konfliktzonen ist zu erwarten, dass sich russische und westliche Interessen überschneiden und Ansprüche getestet und nicht kampflos aufgegeben werden. In diesen Räumen besteht ein besonderes Risiko einer unterschiedlich ausgeprägten, aber gegenüber der heutigen Lage wachsenden Destabilisierung: Einsatz von politischem
    Druck, von Propagandamitteln und schattenhaften Personennetzwerken, von wirtschaftlicher Erpressung und Gewalteinsatz – in Krisenlagen möglicherweise bis hin zum Aufmarsch und Einsatz von Streitkräften und der Verletzung der territorialen Integrität von Staaten.
    Ein derartiges Vorgehen, kombiniert mit dem Einsatz nicht-staatlicher bewaffneter Akteure, wird auch als „hybride Kriegführung“ bezeichnet. Diese ist kein grundsätzlich neues Phänomen, erhält aber mit dem Einsatz neuer Technologien zum Beispiel im Cyberbereich ein neues Gesicht. Im Kontext des Ringens um Einfluss dürfte die Destabilisierung ihrerseits eine stärkere Militarisierung dieser Regionen nach sich ziehen: Investitionen in die Fähigkeiten von Streitkräften, Nachrichtendiensten und Propagandainstrumenten, in die Entwicklung paramilitärischer Kräfte und in Aktivitäten im Cyberraum mit dem Ziel, Interessen auch mit gewaltsamen Mitteln durchsetzen zu können. In der Folge verkürzen sich die langjährigen Vorwarnzeiten, über die die Armeeplanung im Hinblick auf einen potenziellen Konflikt in Zentraleuropa bisher verfügte.



Das BMLVS hat 2011 im Zuge der Ausarbeitung der Sicherheitsstrategie eine Bedrohungsmatrix erstellt - damals wurde ein "innerstaatlicher Konflikt in europäischer Nachbarschaft" als schwerwiegende Bedrohung für die Sicherheit Österreichs, aber gleichzeitig mit "sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit" eingestuft - genau so ein Konflikt ereignet sich heute in der Ostukraine:

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BeitragVerfasst: 11. Jun 2015, 19:52 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
Beiträge: 1018
@Dr4ven: Für eine Verlängerung des Wehrdienstes auf 9 Monate, also gleich lang wie der Zivildienst, wäre ich auch bei dir.
6 Monate GWD, danach anschließend 3 Monate Truppenübung. Dem ÖBH würden 3 Monate voll ausgebildete Soldaten zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig Verschärfung der Tauglichkeitskriterien.
Warum eigentlich die Wehrpflicht nicht auch für Frauen, siehe Norwegen?
Verpflichtende Milizübungen werden auf Druck der Wirtschaftskammer eher nicht kommen.
Weitere Verringerung der Systemerhalter durch Einsatz von vorhandenen Beamten oder vorhandenes Zivilpersonal, auf ein neues Dienstrecht werden wir noch lange warten müssen.
@COP:
Das Stürmen von Häusern, die von Terroristen besetzt sind, ist wahrlich nicht die Aufgabe von der Miliz, wohl eher von Polizei, JaKo oder KPE:


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2015, 11:14 
theoderich hat geschrieben:
Das BMLVS hat 2011 im Zuge der Ausarbeitung der Sicherheitsstrategie eine Bedrohungsmatrix erstellt - damals wurde ein "innerstaatlicher Konflikt in europäischer Nachbarschaft" als schwerwiegende Bedrohung für die Sicherheit Österreichs, aber gleichzeitig mit "sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit" eingestuft - genau so ein Konflikt ereignet sich heute in der Ostukraine:
Also, die einzigen Auswirkungen aus dem Fall Ostukraine haben wir uns selbst zuzuschreiben. Stichwort Sanktionen. Militärisch sehe ich überhaupt keine Auswirkungen. Hätten wir damals MiGs statt Eurofighter genommen, hätten wir jetzt keine LRÜ mehr... :-))))) Aber so...
Militärischen Einsatz sehe ich für Österreich weit und breit keinen bei diesem Thema. Natürlich könnte der Fall Ukraine zu einem neuen kalten Krieg ausufern. Aber selbst da hat Österreich noch nie mitgemacht.

Servus Alex!
Natürlich wäre ich auch für die Beibehaltung von Combat-Forces. Schon alleine wegen des Fähigkeiterhaltes und als Notfalltruppe für Fälle wie der Jugoslawieneinsatz.
Auch würde ich aus der Checkpoint-Force keine reine schwere Wachtruppe machen. Das Jägerhandwerk sollte schon beibehalten werden. Ich würde nur eben im Bereich der Ausbildung nebenbei mehr in Richtung Objektschutz, Crowed and Riot Control und Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit trainieren. Zudem wäre es auch wichtig im Bereich der Prävention mehr auf sichtbare Präsenz zu setzen.

Allerdings ohne Einsatz von GWDs. Vielen von denen geht das alles am Allerwertesten vorbei. Deren Ausbildung halte ich persönlich für absolute Geldverschwendung. Militärische Ausbildung nur für die, die das auch wirklich interessiert und bereit sind, für Österreich und dessen Bürger den Hintern hinzuhalten. Und bei denen würde eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auch Sinn machen. Bei allen anderen eher nicht.

Gibt es eingentlich eine neuere Risikomatrix? Die alte ist ja schon seit langem überholt.


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2015, 11:54 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20960
COP hat geschrieben:
Militärischen Einsatz sehe ich für Österreich weit und breit keinen bei diesem Thema. Natürlich könnte der Fall Ukraine zu einem neuen kalten Krieg ausufern. Aber selbst da hat Österreich noch nie mitgemacht.


Das habe ich auch nicht behauptet, sondern nur eine BMLVS-interne Bedrohungsanalyse wiedergegeben. Und ob wir "mitmachen" oder nicht, würde im Ernstfall ohnehin keine Rolle spielen, denn Neutralität und Kriegsvölkerrecht sind heutzutage scheinbar nichts mehr wert (siehe Truppen ohne Abzeichen in der Ukraine).

COP hat geschrieben:
Ich würde nur eben im Bereich der Ausbildung nebenbei mehr in Richtung Objektschutz, Crowed and Riot Control und Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit trainieren. Zudem wäre es auch wichtig im Bereich der Prävention mehr auf sichtbare Präsenz zu setzen.

Allerdings ohne Einsatz von GWDs. Vielen von denen geht das alles am Allerwertesten vorbei. Deren Ausbildung halte ich persönlich für absolute Geldverschwendung. Militärische Ausbildung nur für die, die das auch wirklich interessiert und bereit sind, für Österreich und dessen Bürger den Hintern hinzuhalten. Und bei denen würde eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auch Sinn machen. Bei allen anderen eher nicht.


Darauf läuft es in etwa hinaus - siehe Wahlmodul "Militärische Spezialisierung" für jene, die sich länger verpflichten wollen. Der Rest wird großteils zu einer, wie Du es nennst, "Checkpointforce" ausgebildet:

    Zitat:
    Schutz und Hilfe: Diese Modul beeinhaltet die Inlandsaufgaben des Bundesheeres. Hier stehen Objektschutz, der Schutz kritischer Infrastruktur, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Hilfe im Katastrophenfall und die Grenzüberwachung im Vordergrund.

    Zitat:
    Militärische Spezialisierung: Für alle jene, die sich über den Grundwehrdienst hinaus verpflichten wollen oder einen Auslandseinsatz anpeilen.


Die klassischen Grundwehrdiener sind freilich die Rekrutierungsbasis für die Miliz. Verallgemeinernd von "Geldverschwendung" zu sprechen, finde ich hier wirklich unangebracht. Dieses Problem kann man einzig und allein der Politik und dem Generalstab anlasten, die nach der Verkürzung des Grundwehrdienstes ab 27. Jänner 2004 einfach nichts mehr getan haben, um Personal für die Miliz zu gewinnen. Man hat sich auf "Kommissionen", "Arbeitsgruppen" und nebulöse "Anreizsysteme" hinausgeredet. Norbert Darabos hat sich damit gerühmt "eingestellte Milizübungen wieder aufgenommen" zu haben - dabei waren diese nie eingestellt. Man hat bloß die Kaderübungen (ohne Mannschaften) im WRÄG 2005 ab 1. 1. 2007 zu "Milizübungen" umbenannt. Und der langjährige Milizbeauftragte Bgdr Hufler hat sich in erster Linie als Verteidiger des Verteidigungsministers ausgezeichnet.

Außerdem: Erfolgt nicht ein Minimum an militärischer Ausbildung der Grundwehrdiener, lässt sich die Allgemeine Wehrpflicht insgesamt nicht mehr rechtfertigen. Das ist aus dem Internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte ableitbar:

    Internationaler Pakt für bürgerliche und politische Rechte

    Zitat:
    Artikel 8

    [...]

    (3) a) Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten;

    [...]

    c) als “Zwangs- oder Pflichtarbeit” im Sinne dieses Absatzes gilt nicht:

    [...]

      ii) jede Dienstleistung militärischer Art sowie in Staaten, in denen die Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen anerkannt wird, jede für Wehrdienstverweigerer gesetzlich vorgeschriebene nationale Dienstleistung;


Es stellt sich natürlich die Frage, wie sich die Reformen bei Grundwehrdienst und Miliz auswirken werden. Aber so wie ich die österreichische Politik kenne, wird man das Ergebnis gar nicht erst abwarten, sondern spätestens in drei Jahren wieder eine Kampagne für ein Berufsheer beginnen.


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BeitragVerfasst: 12. Jun 2015, 14:32 

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Beiträge: 3402
theoderich hat geschrieben:
Außerdem: Erfolgt nicht ein Minimum an militärischer Ausbildung der Grundwehrdiener, lässt sich die Allgemeine Wehrpflicht insgesamt nicht mehr rechtfertigen. Das ist aus dem Internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte ableitbar.


Sowas nennt sich Salamitaktik.
Anstatt einen harten Wechsel zu vollziehen der bei Gegnern nur Unmut auslöst, nimmt man denen Scheibe für Scheibe was weg und kommt so auch ans Ziel.
Es wird immer ein bisserl was geändert und jeder denkt sich nur "ah is eh nicht so schlimm." Tja bis..


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2015, 12:13 
theoderich hat geschrieben:
Die klassischen Grundwehrdiener sind freilich die Rekrutierungsbasis für die Miliz. Verallgemeinernd von "Geldverschwendung" zu sprechen, finde ich hier wirklich unangebracht.
Du machst dir um die Miliz Sorgen. Und deine Aussage mag schon stimmen. Ich aber mache mir um die Sicherheit Sorgen. Der Schutz kritischer Infrastruktur ist grundsätzlich nichts, was man Amateuren überlassen sollten. Und sorry, GWDs, vor allem wenn sie unwillig und unreif sind (und in diesem Modul werden wohl die meisten zu finden sein), kann ich für solche Einsätze grundsätzlich nicht gebrauchen. Daher sehe ich keinen Sinn, solchen Leuten eine entsprechende Ausbildung zukommen zu lassen.

Ähnlich, nur nicht ganz so dramatisch, sehe ich das mit der Miliz. Ich weiß, jetzt werden gleich ein paar ordentlich schlucken - ist aber meine Meinung. Ein Milizler, sofern er nicht Zeitsoldat war und/oder in seiner Freizeit entsprechend trainiert, ist genauso auf Amateurbasis zu stufen. Da mag das Engagement noch so groß sein. Einmal im Jahr Waffenhandhabung, Techniken und Taktiken trainieren reichen hier meiner Ansicht nach nicht aus um zB gegen entschlossene und trainierte Dschihadisten zu bestehen.

So stellt sich das für mich als Außenstehender dar. Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren.

Nach jetzigen Stand der Dinge würde ich bei einer erneuten Befragung für ein Berufsheer stimmen.


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2015, 12:58 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20960
COP hat geschrieben:
Einmal im Jahr Waffenhandhabung, Techniken und Taktiken trainieren reichen hier meiner Ansicht nach nicht aus um zB gegen entschlossene und trainierte Dschihadisten zu bestehen.


Der derzeitige Stand sieht etwa so aus - BWÜs alle zwei Jahre:

    1. Jahr

      Sonderwaffenübung (SWÜ, 3 Tage - Kader)

      Vorbereitende Milizübung (VMÜ, 3 Tage - Kader)

    2. Jahr

      Beorderte Waffenübung (4 Tage BWÜ Vorstaffelung + 10 bis 11 Tage BWÜ - Kader & Mannschaft)

Außerdem gibt es noch fWÜs (freiwillige Waffenübungen), die jedes Jahr veranstaltet werden, jeweils nur wenige Tage dauern und für die man sich schriftlich melden muss. Aus finanziellen und vor allem aus politischen Gründen wurde die Zahl der Diensttage deutlich unter dem Niveau etwa der Schweiz angelegt:

    Wehrgesetz 2001

    Zitat:
    Milizübungen und vorbereitende Milizausbildung

    § 21. (1) Milizübungen sind auf Grund freiwilliger Meldung oder einer Verpflichtung sowie nach den jeweiligen militärischen Erfordernissen zu leistende Waffenübungen. Sie haben der Heranbildung von Wehrpflichtigen für eine Funktion in der Einsatzorganisation sowie der Erhaltung und Vertiefung der erworbenen Befähigungen zu dienen. Die Gesamtdauer der Milizübungen beträgt

      1. für Offiziersfunktionen 150 Tage,

      2. für Unteroffiziersfunktionen 120 Tage und

      3. für die übrigen Funktionen 30 Tage.

    Nach Leistung von Milizübungen in der jeweiligen Gesamtdauer können weitere Milizübungen auf Grund freiwilliger Meldung nochmals insgesamt bis zum doppelten Ausmaß der jeweiligen Gesamtdauer geleistet werden. Zu Milizübungen dürfen unselbständig Erwerbstätige ohne Zustimmung ihres Arbeitgebers jeweils nur für insgesamt höchstens 30 Tage innerhalb von zwei Kalenderjahren herangezogen werden, sofern nicht aus zwingenden militärischen Erfordernissen eine längere Heranziehung erforderlich ist.



    Bild

    Verordnung über die Militärdienstpflicht (MDV)

    Zitat:
    Art. 9 Ausbildungsdienste

    1 Angehörige der Armee mit Mannschaftsgraden leisten während der Dauer der Militärdienstpflicht höchstens 3 Tage Rekrutierung sowie:

      a. 145 Tage Rekrutenschule und 6 Wiederholungskurse zu 19 Tagen; oder

      b. 124 Tage Rekrutenschule und 7 Wiederholungskurse zu 19 Tagen.

    2 Leisten sie andere, längere oder kürzere Dienstleistungen als die in Absatz 1 festgelegten, so beträgt die Gesamtdienstleistungspflicht 260 Diensttage, für Grenadiere 285 Diensttage.

    Zitat:
    Wiederholungskurs (WK)

    Ausbildungsdienst der Formation. Das Schwergewicht der Ausbildung liegt neben der Wiederholung und Festigung der allgemeinen Grundausbildung in der Verbandsausbildung.



Letztes Jahr hat man versucht, hier mit einer Wehrgesetznovelle eine Änderung herbeizuführen. Die Verpflichtung für Mannschaftsdienstgrade wäre hier immer noch um 80 - 88 % unter der der Schweiz gelegen. Das ist vor allem am massiven Widerstand der Wirtschaftskammer gescheitert - im Ministerrat wurde dann der Passus zu den Milizübungen in der ursprünglichen Fassung ohne die geplante Erweiterung der Übungsverpflichtung beibehalten:



COP hat geschrieben:
Nach jetzigen Stand der Dinge würde ich bei einer erneuten Befragung für ein Berufsheer stimmen.


Genau dorthin wollen Politik und Medien die Bevölkerung meinungsmäßig bringen. Dass ein Berufsheer alleine aufgrund der österreichischen Mentalität schon in der Aufbauphase scheitern würde, wird bewusst verschwiegen. Ich sage nur: Verfassungsrecht, Dienstrecht, Personalaufwand, Investitionsaufwand, Begleitmaßnahmen zur Attraktivitätssteigerung, Rekrutierungsziele, Kostenstruktur und normalerweise 10 Jahre Umstellungszeitraum. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Heeresreform in Österreich beträgt seit 1992 lediglich 6 Jahre. Also kaum mehr als eine Legislaturperiode.

Man versucht das Heer durch parteipolitisch veranlasste Wehrdienstverkürzungen schon seit dem Jahr 1970 (Einführung einer Dienstzeit von 6 Monaten) bewusst umzubringen:



Und erfahrungsgemäß werden in Österreich - wie beim obigen Beispiel aus den 70er-Jahren - populistische Gesetzesnovellen durchgepeitscht, während man erforderliche Begleitmaßnahmen links liegenlässt (so auch beim WRÄG 2005). Und dann folgt der allgemeine Katzenjammer, dass nichts mehr funktioniert.


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2015, 21:49 

Registriert: 24. Jan 2013, 20:50
Beiträge: 1018
Man könnte also sagen, der Schutz kritischer Infrastruktur ist nicht nur die neue Aufgabe der Miliz sondern auch der GWD?

Wird dabei auch bei der Ausbildung Rücksicht genommen oder heißt es immer noch "Sprung vorwärts decken"?

Bei der Strukturanpassung ÖBH 2018 hätte man darauf noch mehr Rücksicht nehmen können. Und zwar eine klare Gliederung zwischen Miliz/GWD gemischt Verbände (checkpoint-force), welche diese große Mehrheit wäre und ein kleiner Teil aus combat force (ein Bat pro Brig.?), bestehend aus Kaderpersonal bzw. länger dienenden GWD.

COP: Ich schwanke auch immer zwischen Berufsheer und Wehrpflicht , muß aber Theoderich recht geben: Ein Berufsheer klingt zwar schön, ist aber Speziell in Österrreich von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Außerdem wurde vom Wähler der Zivildienst in Stein gemeißelt.
Das man GWD durchaus einsetzen kann hat man 20 Jahre an der burgenländischen Grenze gesehen. Sicher, gegen einen zu allem entschlossenen Terroristen hat der GWD keine Chance, ein Streifenpolizist aber auch nicht.


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BeitragVerfasst: 13. Jun 2015, 22:30 
iceman hat geschrieben:
Sicher, gegen einen zu allem entschlossenen Terroristen hat der GWD keine Chance, ein Streifenpolizist aber auch nicht.

Und genau darin liegt das Problem! Diese Aufgaben müssen Personen übernehmen, die weder über die notwendige Ausbildung, noch Ausrüstung sowie politische Unterstützung verfügen.

So etwas ist aber der typisch österreichische Weg - Show abziehen und hoffen, dass das Gegenüber darauf reinfällt und nichts passiert.

Und das geht mir am Sack!

Es stimmt schon, bei der Aufstellung eines Berufsheeres käme auch nichts besseres dabei raus. Nicht bei unseren Partein.

Darum heisst es Daumen drücken und beten, dass kein Extremist auf die Idee kommt, Österreich als Zielland zu wählen.


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BeitragVerfasst: 14. Jun 2015, 11:33 

Registriert: 12. Mai 2011, 11:05
Beiträge: 3402
COP hat geschrieben:
So etwas ist aber der typisch österreichische Weg - Show abziehen und hoffen, dass das Gegenüber darauf reinfällt und nichts passiert.

Und das geht mir am Sack!


Mir geht auch am Sack dass man medial auf die Geheimdienste hinhaut, man aber wissen sollte dass 99% der Prävention von ihnen kommt, denn wenn mal was passiert, hat bereits alles Andere der präventiven Aufklärung versagt und dann gibt's zu 100% immer Opfer, denn wenn wer wirklich dazu kommt etwas Geplantes aktiv durchzuführen, ist es immer zu spät.
Ausbildung der 'First Line of Defense' ist teuer und in Zeiten wo die Hälfte der neuen Polizisten nicht mal weiss wie man die G17 richtig hält, wird's schwer.
Dann kommt dazu dass in Österreich die Polizisten oder Soldaten seit ein paar Jahren irrsinnigerweise nicht mehr den Waffenpass bekommen, mir muss man mal erklären wieso sie 8 Stunden am Tag ihre dienstwaffen tragen dürfen und dafür verlässlich sind, für die restlichen 16 Stunden des Tages aber nicht.
Inzwischen gibt sogar ein VfGh Urteil dass auch den Waffenpass für Jäger im eigenen Revier verweigert...

Noch dazu arbeitet eine gewisse NGO in Brüssel daran den Privatleuten ihre Waffen wegzunehmen, wäre ja nicht auszudenken wenn diejenigen die die Attentäter von Paris dabei mit dem Handy filmten wie sie den Polizisten kaltblütig erschossen haben, ihre Waffen zur SV oder Nothilfe einsetzen hätten dürfen, dieses Recht gibt's in Frankreich nämlich nicht mehr, genauso wenig wie in DE.
So werden von der Politik immer mehr 'Gun-Free Zonen' errichtet wo diese ausser Kontrolle geratenen Wölfe in diesen Zonen fleissig Schafe reissen können ohne dabei Gefahr zu laufen sofort auf Gegenwehr zu stossen da es sich der Staat nicht dauerhaft leisten kann überall mehr als einen Polizisten oder Soldaten hinzustellen...der dann ohnehin als erstes Opfer fällt.
Dann werden 3 Wochen lang die Opfer betrauert, mit aufgesetzten Trauerminen "Je suis Charly" Schilder in die Kamera gehalten und dann aber schnell ab zum nächsten Tagesthema der Politik..dass danach eure Verwandten/Freunde oder gar ihr selbst immer noch tot seid, ist denen doch wurscht, sowas nennt man dann bei den Verantwortlichen einfach Kollateralschaden im Namen der Parteilinie und des Machterhaltes.

Deshalb wäre das Schweizer System für mich eindeutig zu bevorzugen...ein relativ kleines Standheer mit grosser Milizkomponente die in der Gesellschaft verwurzelt ist.
Alles Andere ist für mich in Zukunft zum Scheitern verurteilt und handlungsunfähig, aber dafür müsste man in Österreich mal über das Wirtschaftsministerium drüber fahren indem man endlich ordentliche Programme ausarbeitet die es Unternehmern attraktiver macht, (Miliz)Soldaten anzustellen bzw. sie zu unterstützen...Senkung der Lohnnebenkosten oder Steuererleichterungen zB etc etc.
Wenn man für die Bevölkerung seinen Dienst leistet hat man auch davon zu profitieren, ich würde das unterstützen.


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