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DOPPELADLER.COM • Golanhöhen
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Golanhöhen

Verfasst: 19. Jul 2012, 16:58
von Gebirgsjäger
Syrische Soldaten sind gerade in die demilitarisierte Zone auf den Golanhöhen eingedrungen.

Re: Golanhöhen

Verfasst: 19. Jul 2012, 17:17
von Raveman
Kämpfe auf Golan-Höhen ausgeweitet
19. Juli 2012, 16:39

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Syrische Kämpfer drangen in von Österreichern bewachte Zonen ein - Keine Gefechte mit UNO-Truppen
Wien/Damaskus - Die Kämpfe zwischen regierungstreuen Truppen und Aufständischen in Syrien betreffen nun auch österreichische Soldaten. Wie die "Kleine Zeitung" in ihrer Freitagsausgabe berichtet, sind zuletzt zweimal rund 400 bewaffnete Syrer, darunter 200 Soldaten, in die auch von Österreichern bewachte, demilitarisierte Zone eingedrungen. Die Soldaten seien offenkundig auf der Suche nach Rebellen gewesen, die sich in dem Gebiet verschanzt haben sollen.

Zu Zusammenstößen mit den UNO-Truppen sei es nicht gekommen, berichtet die "Kleine Zeitung". Die Blauhelme hätten ihre Patrouillengänge daraufhin eingestellt. Christian Segur-Cabanac, Leiter der Einsatzsektion im Verteidigungsministerium, bezeichnete den Vorfall als eine "schwere Verletzung des UNO-Mandats".



http://derstandard.at/1342139570151/Kae ... usgeweitet

Re: Golanhöhen

Verfasst: 19. Jul 2012, 18:52
von Grimreefer

Re: Golanhöhen

Verfasst: 20. Jul 2012, 01:39
von Rabe
Der nahezu 40-jaehrige weicheier 'einsatz' soll doch schnellstens eingestellt werden.
Nichts als geldverschwendung und drecksarbeit fuer dritte!

Re: Golanhöhen

Verfasst: 20. Jul 2012, 11:54
von Dr4ven
Ich bin jedes Mal wieder erfreut über deine wohlwollenden Aussagen in Form von Einzeilern.
Not.

Re: Golanhöhen

Verfasst: 20. Jul 2012, 17:02
von innsbronx
Das unterschreib ich, Dr4ven.

Re: Golanhöhen

Verfasst: 23. Jul 2012, 15:40
von Rabe
Wie oft seit ihr beide 'am Golan' gewesen?
Ich stehe zu meiner aussage!

Re: Golanhöhen

Verfasst: 23. Jul 2012, 20:06
von Dr4ven
Ja gut für dich.
Es ging bei meiner Aussage nicht um den Golan, hast eventuell nicht mitgekriegt.

Re: Golanhöhen

Verfasst: 23. Jul 2012, 22:09
von theoderich
Rabe hat geschrieben:Wie oft seit ihr beide 'am Golan' gewesen?
Ich stehe zu meiner aussage!


Dann begründe sie bitte ausreichend! Zu schreiben von wegen "40-jaehrige weicheier 'einsatz' " und "Nichts als geldverschwendung und drecksarbeit fuer dritte" ist wenig hilfreich.
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Schießereien statt Sunshine Mission (Der Panther. Truppenzeitung des Jägerbataillons 17, 1/2012)

Somit begann für mich am 17. Oktober 2011 die Einsatzvorbereitung an der Auslandseinsatzbasis in Götzendorf. Nach fünf Wochen waren rund 150 österreichische Peacekeeper bereit für den Einsatz bei AUTCON/UNDOF (Austrian Contingent/United Nations Disengagement Observer Force). Die Rotation in den Einsatzraum erfolgte Ende November 2011 mit zwei Chartermaschinen der Royal Jordan Airline von Wien nach Damaskus.

Einblick in den Einsatz

Nach mittlerweile zwei Monaten in meiner Funktion als Military Personnel Officer (S1) und Adjutant des Bataillonskommandanten im AUSBATT (Austrian Battalion) tätig, möchte ich Ihnen, verehrte Leser des Panthers, einen Einblick in diesen Einsatz geben.


Aktuell stehen 382 österreichische Soldaten bei UNDOF im Einsatz, wobei ein Milizanteil von 72 Prozent als Spitzenwert unter allen österreichischen Auslandsmissionen angesehen werden kann. Insgesamt versehen bei UNDOF 1052 Soldaten aus sechs Nationen ihren Dienst. Neben Österreich gehören Kroatien, Kanada, Indien, die Philippinen und Japan zu den truppenstellenden Nationen.

Arabischer Frühling

Bislang galt dieser Einsatz unter Insidern als „Sunshine Mission“, jedoch hat sich die Lage seit mittlerweile einem Jahr - mit Beginn des „Arabischen Frühlings“ - drastisch geändert. Neben zahlreichen Zwischenfällen seit März 2011 erschütterten zwei Bombenanschläge am 23. Dezember 2011 in der syrischen Hauptstadt Damaskus die vorweihnachtliche Stille. Insgesamt wurden alleine an diesem Tag 46 Menschen getötet und weitere 160 verwundet. Seit Beginn der Unruhen in Syrien sind bereits mehr als 5000 Menschen landesweit ums Leben gekommen. Diese Unruhen umfassen das ganze Land und so ist für UN-Soldaten die Bewegungsfreiheit in Syrien stark eingeschränkt und nur dienstlich notwendige Fahrten sind erlaubt.

Gliederung

In der Area of Separation (AOS = Trennzone zwischen Syrien und Israel) ist das österreichische Bataillon eingesetzt. Das Bataillon ist in ein Bataillonskommando, eine Stabskompanie (beide befinden sich im Camp Faouar), zwei österreichische und eine kroatische Kompanie gegliedert. Die Kompanien befinden sich in der AOS und sind auf insgesamt 15 Stützpunkten aufgeteilt. Von diesen Stützpunkten aus überwachen die Soldaten die AOS, führen Patrouillen durch und melden Verletzungen des Abkommens an das vorgesetzte Kommando. Bislang ist es in der AOS relativ ruhig, jedoch gab es bereits erste Schießereien in einer Ortschaft, welche sich nur wenige Kilometer entfernt vom Camp Faouar befindet.

Die bürokratischen Hürden, welche es im Zuge von Personal- bzw. Cargobewegungen von und nach Österreich zu überwinden gilt, werden immer schwieriger. Die syrischen Behörden wollen alles wissen und dies schon mindestens zwei Wochen im Voraus, ansonsten gibt es keine Genehmigung. Hier ist Verhandlungsgeschick gefragt. Die größten Probleme entstehen, wenn zum Beispiel kurzfristig Versorgungsflüge gestrichen werden oder Personal zu kurzfristig entsandt wird. Im Einsatzraum gilt es dann die bereits fristgerecht eingereichten Anträge abzuändern bzw. zu streichen. Dies stößt bei dem für sämtliche Genehmigungen zuständigen syrischen Offizier, dem SSAD (Senior Syrian Arab Delegate) auf wenig Verständnis und erschwert die Zusammenarbeit erheblich.

Wenig Gegenliebe

Wenn sich ein österreichischer Politiker mit dem syrischen Oppositionsführer trifft, stößt diese Aktion bei den syrischen Offiziellen, aber auch bei der regierungstreuen Bevölkerung auf wenig Gegenliebe und Verständnis. Für diesen Politiker hat es vermutlich keinerlei Auswirkungen. Für uns Blauhelme, die wir unseren in der aktuellen Lage ohnedies nicht einfachen Dienst fern der Heimat versehen, kann solch eine Aktion aber sehr gefährlich werden.


Capt Peter Schwarzinger, MPO u. Adj/AUSBATT/UNDOF


Re: Golanhöhen

Verfasst: 24. Jul 2012, 14:03
von Dr4ven
Mich interessiert ob die Mission am Golan aufrecht erhalten bleibt wenn Assad gegangen wurde.

Re: Golanhöhen

Verfasst: 24. Jul 2012, 15:01
von Raveman
Mich interessiert ob die Mission am Golan aufrecht erhalten bleibt wenn Assad gegangen wurde.


Das wird davon abhängen, was/wer nach Assad kommt.

Re: Golanhöhen

Verfasst: 26. Jul 2012, 01:37
von Prometheus
was hat das mit assad zu tun?

Re: Golanhöhen

Verfasst: 26. Jul 2012, 16:55
von Doppeladler
"Position 37" hätte es fast erwischt:

Die Truppen des Assad- Regimes schossen bei ihrer Jagd auf "Rebellen" mit Artillerie in die Ortschaft Jbatha al- Khashab in der von den Österreichern kontrollierten Zone. Die Artilleriegeschosse schlugen in der Pufferzone nur 100 Meter neben einem Beobachtungsposten unserer Blauhelm- Soldaten ein. Die 13 seit Beginn des Aufstandes in Syrien mit Splitterschutzwesten ausgerüsteten Bundesheerangehörigen blieben unverletzt. Sie zogen sich in den Schutzbunker der "Position 37" zurück.

Quelle: http://www.krone.at/Oesterreich/Granate ... ory-328598

Re: Golanhöhen

Verfasst: 03. Nov 2012, 23:54
von Doppeladler
Syrische Panzer sind in die Golanhöhen eingedrungen. Österreicher nicht direkt betroffen.
http://www.orf.at/stories/2149286/2149289/

Re: Golanhöhen

Verfasst: 29. Nov 2012, 16:58
von theoderich
Österreichische UN-Soldaten in Syrien verletzt

Heute Nachmittag, gegen 14:50 Uhr, kam es im Großraum Damaskus zu einem Zwischenfall. Ein österreichischer Konvoi wurde beschossen. Im Zuge dieses Vorfalls wurde ein österreichischer UN-Soldat am Arm und einer an der Schulter verletzt. Es besteht keine Lebensgefahr. Ein Fahrzeug des Konvois wurde schwer beschädigt.

Soldaten in Sicherheit

Die Erstversorgung wurde vom medizinischen Team, das zur Standard-Begleitung eines solchen Konvois gehört, durchgeführt. Die österreichischen UN-Soldaten des Konvois sind mit den beiden Verletzten bereits am Flughafen in Damaskus in Sicherheit. Die verletzten Österreicher kommen aus dem Burgenland und aus der Steiermark.


Zurzeit findet ein Austausch (Rotation) der österreichischen UN-Soldaten statt. Der Konvoi war zum Flughafen Damaskus unterwegs, um die neu ankommenden österreichischen Soldaten abzuholen und die auf den Golanhöhen stationierten Rotanten heimzufliegen.