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Golanhöhen

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
Rabe
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Re: Golanhöhen

Beitrag von Rabe » 25. Jun 2013, 16:09

Die 'grossen' parteien brauchen (mehr) geld um ihr klientell zu zahlen.
Irgendwo muss es ja herkommen.
Der fisch faengt IMMER am kopf zu stinken an.

theoderich
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Re: Golanhöhen

Beitrag von theoderich » 26. Jun 2013, 17:16

AVISO: Ankunft UN-Soldaten am Flughafen Wien-Schwechat

Morgen, Donnerstag, um etwa 04:25 Uhr treffen weitere österreichischen UN-Soldaten, die bei der UNDOF-Mission am Golan im Einsatz waren, in Wien Schwechat ein. 96 österreichische Soldaten werden erwartet.


manfred
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Re: Golanhöhen

Beitrag von manfred » 27. Jun 2013, 08:25

Erwin Schmidt Thema = GOLAN

( Presse Artikel unten )meint das die Regierungsverantwortlichen Charakterlos sind

Wie würde er einige Politiker aus England und Frankreich bezeichnen und die von Katar und Saudi Arabien sowie Türkei und Jordanien. Jeder denkende Mensch weis, das dort aus Menschen Bestien gemacht werden die in Syrien zum Einsatz kommen. Diese Bestien kämpfen nicht nur gegen die syrischen Sicherheitskräfte, das sind nicht nur Kanibalen die gefallenen Soldaten Organe herausschneiden und essen, sondern viele Unbeteiligte und Unschuldige teilweise bestialisch ermorden.
Im Internet prahlen sie mir ihren Taten. Wo ist da die Genf Konf oder Haager Landkriegsordnung oder Regel bzw Gesetz
Die Medien Reuters , APA betreiben Manipulation bezahlt von den Auftraggeber.

Nicht nur Golanexperten
Die entweder die österr Regirung anpatzen oder loben, aus unterschiedlichen Absichten

Ein Freund ist gerade aus Brasilien zurückgekommen , er war beruflich 4 Monate dort , in den Medien wird von Proteste gesprochen. Dort ist ein Volksaufstand , das wird nicht berichtet.



Golan oder: Bert Brecht und die österreichische Außenpolitik

ERWIN SCHMIDT (Die Presse)

Mit dem Befehl zum überstürzten Abzug der Blauhelme zeigen die Regierungsverantwortlichen vor allem eines: Charakterlosigkeit.



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Aus dem Archiv:
USA enttäuscht von Österreichs Golan-Abzug (10.06.2013)
UN-Beobachter am Golan entführt (17.05.2013)
„Bis jetzt hatten wir sehr viel Glück“ (12.04.2013)
Kroatien zieht ab, Österreich bleibt am Golan (28.02.2013)


Call the Austrians“ war bei Auslandseinsätzen des Bundesheeres ein oft gehörter Hilferuf. Zu Recht: Die Österreicher haben in der Vergangenheit wiederholt bewiesen, dass sie entgegen der Wahrnehmung im Inland über eine achtenswerte und kampfkräftige Armee verfügen, die gerade in Krisengebieten wegen ihrer Fähigkeiten besonders gefragt ist.



Es blieb lediglich drittklassigen Politikern im Inland wie beispielsweise einem vergessenen Grün-Mandatar vorbehalten, das österreichische Kontingent in Bosnien als „Taxifahrer“ lächerlich zu machen. Im Ausland hingegen wusste man die Qualität unserer Soldaten stets zu schätzen.

Umso betrüblicher ist nun, dass Österreich als letzter Pfeiler der UNO-Mission auf dem Golan die Segel streicht. Und das überfallsartig: UN-Generalsekretär Ban-Ki-moon wurde von der Bundesregierung am vergangenen Donnerstag nicht einmal Zeit zum Nachdenken gegeben, als ihm der österreichische Rückzug mitgeteilt wurde.

Dabei hatte es der neue Generalstabschef Othmar Commenda einige Tage vorher in der „Presse“ noch richtig auf den Punkt gebracht: Wenn es nicht gefährlich wäre, wären wir ja nicht mit Soldaten dort, lautete seine Aussage. Die Bundesregierung ist offenbar anderer Meinung.



Überhaupt, die Neutralität . . .

Was ist eigentlich mit den besonderen Verpflichtungen gegenüber Israel, die Österreich aufgrund seiner Verstrickungen im Dritten Reich immer wieder zu Recht betont? Das israelische Volk hat ein Recht, auf Österreich als verlässlichen Mitgaranten seines Staatswesens zu bauen.

Natürlich ist es leichter, ein paar Kränze niederzulegen und „Nie wieder!“ zu murmeln. Kostet ja nix. Reicht Mauthausen nicht? Muss man erst selbst vor einem Supermarkt in Nordisrael stehen, dessen Kassiererin samt Regalen und Kunden soeben von einer Rakete der Hisbollah zerfetzt worden ist, um die besondere Lage dieses Landes zu verstehen?

Und dann die seit Jahrzehnten beteuerte Verbundenheit mit der arabischen Nation – wo ist die jetzt? Vom österreichisch registrierten Staatsflieger für Herrn Arafat bis zum Casino in Jericho – das offizielle Österreich hat sich immer bemüht zu zeigen, dass es Palästina ernst nimmt. Wo aber sind die österreichisch-syrische Gesellschaft und ihre Trabanten jetzt? Die Blechas, Scheibners und Konsorten, die sich noch bei Hafiz al-Assad wichtig gemacht hatten?

Der alte Assad hatte ja geschickt stets die Palästina-Frage zur Anstandsfrage aller Araber erhoben. Wann also, wenn nicht jetzt, brauchen die Syrer und unsere gemeinsamen Freunde, die Palästinenser, einen Fels in der Brandung? Einen neutralen Puffer quasi? Überhaupt, die Neutralität: Wann könnte man der Welt besser beweisen, dass Neutralität für Österreich nicht Trittbrettfahren auf Kosten uns umgebender und zahlender Nato-Länder bedeutet? Sondern dass Neutralität auch bedeutet, Hilfestellung zu leisten für zwei Länder, die seitens aller österreichischen Bundesregierungen – auch der jetzigen – als uns immer besonders verbunden bezeichnet wurden. Und eben zu bleiben, auch wenn's heiß wird. Deshalb ist man ja eigentlich dort.

UNDOF heißt „Disengagement Observer Force", also sinngemäß Truppenentflechtungbeobachtungs-S(streit)macht (Stelle nachträglich vom Autor korrigiert). Mit unserem fluchtartigen Abzug werden auch die beiden verfeindeten Armeen wieder Nase an Nase stehen. Mit ungewissem Ausgang. Und wenn die Lage dann eskalieren sollte, können die österreichischen Verantwortlichen sagen: Seht, wir haben recht gehabt. Ihren eigenen Beitrag zur Eskalation werden sie aber dezent verschweigen.



Keine Gefahr in Kaisermühlen

Das B-Gate, an dem der letzte Zwischenfall stattfand, ist nichts anderes als das einzige Tor an der fragilen Grenze Galiläas zum Niemandsland, eigentlich Syrien. Hinter dem bestgesicherten Maschendrahtzaun der Welt liegt Kuneitra, eine 1973 im Jom-Kippur-Krieg zerstörte syrische Stadt.

Wer je die Horden iranischer Zwangstouristen gesehen hat, wie sie dem zionistischen Satan auf den Trümmern der Stadt Jahr für Jahr Rache schwören, mit Blick auf die 500 Meter entfernt liegenden, bewaffneten israelischen Stellungen, kann erahnen, was passiert, wenn sich die schiitischen Aufständischen nach dem überhasteten Rückzug der UN-Truppen dort erst eingenistet haben.

Aber was soll's: Lieber ein Konferenzzentrum erhalten, das liegt wenigstens in Kaisermühlen, und von dort lauern keine Gefahren. Eingelullt ins angenehm-infantile Selbstbild der von allen geliebten, weil völlig harmlosen und daher auch nie bedrohten, herzigen Sisi-Nation präsentieren wir uns der Welt mit stolzgeschwellter Brust als dritter Hauptsitz der UNO. Einfach ehrlich, einfach Österreich.



„Wos brauch ma des?“

Besonders schlimm ist, dass eine Position der Ehrlichkeit und Geradlinigkeit gar nicht gefragt ist: Boulevard und Opposition jubeln, die Regierung mimt sowieso nur die Verantwortungsvolle. Dabei: Wenn sie verantwortungsvoll wäre, dann wären österreichische Soldaten zunächst einmal bestens ausgerüstet und schwerst bewaffnet – egal, ob im In- oder im Ausland.

Aber nun sind sich rechtes und linkes Lager einmal selten einig. Die ganz rechts fanden eh schon immer, dass die da unten sich ruhig die Schädel einschlagen sollen. Ganz links wiederum frönt man ohnedies ungebremst dem grotesken Weltbild, dass „Soldaten Mörder sind“, und sabotiert jede ernsthafte Bemühung um österreichische Sicherheitspolitik. Dazwischen grunzt der Stammtisch: „Wos brauch ma des?“

Ulrike Lunacek von den Grünen gab diesem zynisch-debilen Weltbild jüngst sogar ihr Gesicht, indem sie ernsthaft forderte, über Syrien eine No-fly-Zone einzurichten. Da schau her! Mit Einbahnschildern? Oder braucht man dazu vielleicht doch Abfangjäger?



Einfach nur zum Schämen

Egal – Faymann und Spindelegger punkten mit dem Rückzug landauf, landab ohnehin unter ihresgleichen: den Halbinformierten und Vorurteilsbeladenen. So kann sich Charakterlosigkeit als Verantwortung tarnen! Es ist einfach nur zum Schämen.

Größter Respekt gebührt österreichischen Soldaten, die jetzt im und nahe dem Feuer stehen und nicht einfach abhauen, wann es ihnen passt. Verachtung jedoch für unsere Volksvertreter, die eben das zu tun nun locker anordnen. Und sich dabei auch noch gut fühlen.

Egal, ob man als Österreicher Sympathien für Israel hat, für die Araber oder eher neutral wohlwollend für die ganze Region und ihre Menschen: Beim nächsten Betroffenheitsritual unserer Politiker anlässlich eines Holocaust-Gedenkens oder auch beim nächsten mutigen Votum Österreichs in New York für den Staat Palästina müsste jedem halbwegs charakterfesten Menschen eigentlich „das „Kotzen kommen – mehr, als man fressen kann“: Bert Brecht ist endgültig in der österreichischen Außen- und Sicherheitspolitik angekommen.


E-Mails an: debatte@diepresse.com

theoderich
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Re: Golanhöhen

Beitrag von theoderich » 27. Jun 2013, 09:47

Ein paar kritische Anmerkungen zur Form:

    1.) Stellen wir für die unter der Rubrik "Bundesheer Allgemein" angelegten Threads die Artikel aus Zeitungen oder von Fernsehsendern bzw. Mitschriften von TV-Beiträgen schon seit zwei Jahren nicht mehr direkt in die Diskussionssthreads, sondern in einen Jahr für Jahr neu eröffneten Thread für Medienberichte (Vor allem, weil sich gezeigt hat, dass durch die Anhäufung von Texten aus Zeitungen die Diskussionen völlig erlahmt sind.):


    Zur Verlinkung der dort geposteten Berichte einfach Rechtsklick - Eigenschaften - Adresse (URL) markieren - Rechtsklick - Kopieren . Funktion [url][/url] im jeweiligen Diskussionsthread einfügen - Link zum Bericht einfügen (Hier anhand eines beliebigen Medienberichts.):


    2.) Gibt es für Zitate die Quote-Funktion. Ich demonstriere es Dir mal anhand eines Ausschnitts aus dem obigen Artikel:

      Code: Alles auswählen

       [quote]Wenn sie verantwortungsvoll wäre, dann wären österreichische Soldaten zunächst einmal bestens ausgerüstet und schwerst bewaffnet – egal, ob im In- oder im Ausland.[/quote]

    Das sieht dann so aus:

      Wenn sie verantwortungsvoll wäre, dann wären österreichische Soldaten zunächst einmal bestens ausgerüstet und schwerst bewaffnet – egal, ob im In- oder im Ausland.


3.) Habe ich diesen Artikel hier schon einmal gepostet - und zwar unter:


Es würde also reichen, wenn Du im Fall dieses älteren Artikels die hier geschilderte Formatierung übernimmst und dafür den Volltext löschst.

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Re: Golanhöhen

Beitrag von theoderich » 30. Jun 2013, 13:22

39 Jahre Golan (Obst i.R. Walter Klinger)

In diesen 4 Jahrzehnten hat sich auf dem Golan und in der gesamten Region manches geändert, bis auf die Tatsache, dass sich die Streitparteien, einschließlich der Hisbollah im Südlibanon nach wie vor im gegenseitigen Kriegszustand befinden und das nicht erst sei dem Ausbruch des Aufstandes gegen das Assadregime. Das heißt, dass jeder, der sich zum Auslandseinsatz bei UNDOF oder UNIFIL meldet, einem mehr oder weniger großen Gefahrenmoment ausgesetzt ist.

Wenn nun wegen der möglichen Waffenlieferungen an die Aufständischen in Syrien, derzeit das Gefahrenpotential für unsere Soldaten, wie Regierung und Medien behaupten, so gestiegen ist, dass man an einen Abzug der Österreicher auf dem Golan spricht, dann stellt sich die Frage, warum nicht gleich auch an den Abzug der Österreicher aus dem Libanon gedacht wird.

Hatte schon Bundeskanzler Bruno Kreisky angesichts der Libanonkrise von 1978 eine Beteiligung bei UNIFIL - auch die feiert bald ihr Jubiläum - zu verhindern gewusst. Ob aus echter Besorgnis um die Soldaten oder aus politischem Kalkül, Österreich aus jeder Auseinander mit Palästinensern herauszuhalten, ist schwerlich zu beurteilen. Wer sich mit der Person Kreisky und seiner Politik näher befasst hat, wird wissen, wie wichtig ihm die Nahostpolitik war. Einen Vergleich mit den Ambitionen der gegenwärtigen Politik, ob seitens der Regierung oder der Parteien, möge der Beurteilung der Leser überlassen sein.

Abgesehen davon, dass es durchaus legitim ist, den runden Geburtstag von UNDOF zu würdigen, sehe ich mich anlässlich der aktuellen Situation veranlasst, festzustellen, dass das das Getue um die Sicherheit unserer Truppe auf dem Golan überzogen, wenn nicht gar schon zum Vorgeplänkel der Nationalratswahlen zu zählen ist. Diesen Verdacht hegt auch der Politikwissenschaftler Gengiz Günay im Standard vom 29. Mai 2013, wenn er meint dass es im Vorfeld der Nationalratswahl schwer fällt, das Kontingent auf den Golanhöhen zu lassen, sobald einer der Soldaten zu Schaden kommt. Nachdem man über Jahrzehnte über den Sinn der Mission diskutieren hätte können, die UN-Soldaten gerade dann abzuziehen, wenn die Präsenz von Bedeutung ist und es tatsächlich um die Wahrung des Friedens geht, wäre dann allerdings geradezu ironisch. Gab es vielleicht eine Diskussion, als alleine in den ersten Monaten, von Jänner bis Juni 1974, vier Soldaten ums Leben kamen und weitere vier schwere Verletzungen erlitten hatten. Abgesehen von einigen haltlosen Schuldzuweisungen, deren sich der Boulevard nicht enthalten konnte, blieb das Interesse auf die Angehörigen der Opfer beschränkt.

Jedenfalls stünde der ausgezeichnete Ruf auf dem Spiel, den sich die Österreicher gerade in dieser Zeit erworben hatten, wo neben dem sprichwörtlichen Improvisationstalent auch eine Portion Mut erforderlich war.

Wer damals in den Anfängen der Nahosteinsätze mit dabei war, wird wissen, was es heißt un-ter Beschuss eine Position zu errichten oder sich zwischen den Fronten unter ständiger Gefahr, eine Mine auszulösen, bewegen zu müssen. Dass wir trotz aller Schwierigkeiten und Gefahren unseren Job taten, und wie er ihn in den 40 Jahren erledigt wurde, hat uns den Ruf eingebracht, zu den verlässlichsten Truppen im Rahmen der Friedenserhaltenden Einsätze der Vereinten Nationen zu zählen. Peruaner, Iraner, Finnen, Polen, um nur einige Kontingente aufzuzählen, sind inzwischen abgezogen, die Österreicher halten noch immer die Stellung mit den stärksten Kontingent und schlossen die Lücke, die die anderen hinterlassen hatten. Ich er-innere mich an den spektakulären Abzug der Iraner, deren gesamten Abschnitt das österreichische Bataillon übernehmen musste, bis endlich nach mehreren Wochen die Finnen kamen.

Es ist wohl eine bekannte Tatsache, dass eine Organisation mit zunehmender Professionalität zum Routinebetrieb wird, und wenn sich dabei keine gravierenden Zwischenfälle ereignen, eine gewisse Monotonie breitmacht und mit dem Slogan Looking and cooking zum Ausdruck kam. Ist aber dadurch der Zweck der Mission in Frage gestellt, weil eben nichts passiert?

Wenn manche Medien feststellen, dass nun das Ende einer Ferienidylle angebrochen sei, haben sie sicher recht. Es tritt nun wieder jener Spannungszustand ein, der zur Einrichtung der Mission geführt hat.

Was soll daher das dumme Gerede um die Suspendierung von UNDOF? Das Sicherheitsbedürfnis Israels verlangt nach wie vor die Aufrechterhaltung der Mission - die geringschätzige Beurteilung ihrer Effizienz seitens der israelischen Presse entspricht der gleichen Neigung zur Polemik, wie sie auch unserem Boulevard zu eigen ist - Politologe Günay meint, sollte die UNDOF-Mission beendet werden, könnte Israel versuchen, diese Lücke selbst zu füllen. Inwieweit Israel damit in den Syrien-Konflikt hineinschlittert und welche langfristigen Auswirkungen das hätte, kann man noch nicht abschätzen. Die Gefahr, dass der Konflikt weiter eskaliert, ist aber gegeben. Schließlich ist mittlerweile klar, dass das Assad-Regime eine Politik verfolgt, die darauf abzielt, den Konflikt weit über die Grenzen Syriens hinauszutragen. Ein weiterer Kommentar zur Bedeutung von UNDOF ist wohl überflüssig. Genau so finde ich die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Koalitionspartnern über die Notwendigkeit als politisches Geplänkel der Vorwahlkampfperiode.

So weit ich mich meiner Tätigkeit im HQ UNDOF vom Dezember 1978 bis Dezember 79 erinnere, dürfte sich an den Alarmmaßnahmen für den Fall einer Eskalation in der Mission nichts geändert haben, was zusätzliche Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich machen sollte.

Der Einsatz bei UNDOF wird nur eben wieder brandgefährlich und nichts für Nahosttouris-ten. Und das hoffentlich mit der bewährten Beteiligung der Österreicher.

6. Juni 2013


Das Ende am Golan - Der Abzug der Österreicher

Nun hat man also doch ernst gemacht!

Eine Schießerei an der Bravoline hatte genügt, um das österreichische Bataillon aus der Gefahrenzone - zumindest die Bundesregierung glaubt eine solche auszumachen - in Sicherheit zu bringen:

Österreichs UN-Kontingent wird von den Golanhöhen abgezogen. Heftige Auseinandersetzungen zwischen syrischen Regierungstruppen und Rebellen an einem Grenzposten Donnerstag früh brachten das Fass zum Überlaufen, wie die "Krone" zu Mittag aus dem Verteidigungsministerium erfuhr. "Das Leben unserer Soldaten steht an erster Stelle", bekräftigte Bundeskanzler Werner Faymann dann am Abend den Entschluss, das österreichische Engagement am Golan aufgrund der "unkontrollierten und unmittelbaren Gefährdung" nach 39 Jahren zu beenden.

Diese Frohbotschaft verdanken wir der Kronenzeitung, die ihre Leserschaft schon informiert, noch ehe der Pulverdampf am Bravo Gate verraucht ist.

Was tatsächlich passiert war, berichtet der Sprecher im Verteidigungsministerium, Oberst Michael Bauer: Es wurde ein sogenannter Shelter- Alarm ausgelöst. Die Blauhelme zogen sieh daraufhin in die Bunker zurück. Bei den Einschlägen habe es sich aber um keinen gezielten Beschuss gehandelt, die Österreicher seien keiner unmittelbaren Gefahr ausgesetzt gewesen.

Weiters erfahren wir, dass einige Granaten im Camp Ziouani, dem Lager der Philipinos und Inder einschlugen und zwei Soldaten, ein Philipino und ein Inder, leicht verletzt wurden.

Im Mittagsjournal von Ö1 am Samstag dem 8. Juni, erklärte Außenminister Spindelegger, ausschlaggebend für die Abberufung sei gewesen, dass im Einsatzgebiet der UNO-Truppen mittlerweile "Kampfhandlungen ohne Rücksicht auf die UNO-Truppen stattfinden, dass die syrische Seite - sowohl bei den Rebellen als auch den Assad-Truppen - nicht mehr respektieren, dass die UNO unantastbar ist und einen Auftrag zu erfüllen hat".

[...]

Der letzte Zwischenfall geschah vor wenigen Wochen im Zuge der letzten Rotation, als ein Transport auf dem Weg zum Flughafen Damaskus unter Beschuss geriet. Das geschah bereits in der Folge des seit 3 Jahren tobenden Bürgerkriegs.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Weihnachtstag 1973, als ein vollbesetzter Mannschaftstransportwagen (MTW) auf der Fahrt nach Kairo unter Artilleriebeschuss geriet.

Es war die israelische Artillerie, die sich für einen Feuerüberfall der Ägypter am Vortag revanchierte Dass unser Fahrzeug keinen Treffer erhielt, war lediglich der Geistesgegenwart des Fahrers zu verdanken, der das Fahrzeug in einen Graben lenkte und die Mannschaft abspringen konnte. Außer der obligaten Meldung an den Sicherheitsrat in New York, nahm die Öffentlichkeit keinerlei Notiz. Es war ja schließlich nichts passiert und die betroffenen Soldaten konnten ihren Kurzurlaub in Kairo trotzdem antreten.

Wenn unsre Politiker, insbesondere die Regierung, trotzdem eine unverhältnismäßig hohe Gefährdung der Truppe sehen, dann haben sie entweder nicht begriffen, das die Rahmenbedingungen jedes Auslandseinsatzes nicht gerade dem Sicherheitsbedürfnis unserer Wohlstandsgesellschaft entsprechen.

Offenbar haben sie auch übersehen, dass sich noch einige Hundertschaften Österreicher in anderen Missionen befinden:
KFOR Kosovo 360, EUFOR Bosnien 320, UNIFIL Libanon 179.


Weitere 43 Offiziere sind in verschiedenen Missionen als Beobachter oder Instrukteure, wie die 9 Soldaten in Mali tätig.
Von all diesen Missionen ist UNIFIL in Libanon - sie besteht bereits seit 1978 - die gefährlichste mit 250 Gefallenen und unzähligen Verletzten. Diese 179 Soldaten bilden zwar nur eine Transporteinheit, was aber nicht heißt, dass der eine oder andere Transport nicht in die Kämpfe involviert werden könnte. Man erkläre mir daher, warum man diese Leute nicht auch in Sicherheit bringen sollte.

Wenn heute kein Zweifel mehr besteht, das der Abzug der Österreicher aus rein wahltaktischen Gründen verfügt wurde, um der Opposition und dem Boulevard den Wind aus den Segeln zu nehmen, müsste das logischerweise auch für die anderen Missionen gelten. Doch Logik ist in einem Wahlkampf nicht gefragt, wie der Wiener Bürgermeister Häupl selbst zugibt, dass Wahlkämpfe Zeiten fokussierter Unintelligenz wären. Im Klartext heißt das, dass dem für blöd verkauften Wähler nichts übrig bleibt, als sich seiner Politikverdrossenheit hinzugeben.

Nun aber scheint auch unsere ohnehin schwächelnde Außenpolitik ins Gerede gekommen zu sein, nachdem der Endkampf um das anonyme Sparkonto in den letzten Zügen liegt.

1973 hatte der damalige UN-Generalsekretär Kurt Waldheim auf österreichisches Krisenmanagement in einer heiklen Mission gesetzt und Recht behalten. Dass man uns die Golan-Mission anvertraut hat, war das Ergebnis einer professionellen Performance am Suezkanal. Denn sowohl am Kanal als auch auf den Golanhöhen wurde die Truppenentflechtung von den Österreichern im Alleingang durchgeführt, wie auch der Aufbau der heute bestehenden vorbildlichen Infrastruktur mit viel Energie und noch mehr Improvisationsvermögen betrieben. Dass dies alles durch viele Jahre unter der Leitung österreichischer Forcekommander erfolgte, war auch kein Zufall. Nicht ohne Grund bezeichnete Generalsekretär Ban-Ki-Moon die Österreicher als Rückgrat der Mission.

Wenn also Österreich innenpolitisch einem Kindergarten gleicht - siehe Kommentar des Standard vom 22./23. Juni…- sollte sich wenigstens der Außenminister um eine glaubwürdigere Position bemühen. Um einem Ban-Ki-Moon die Welt erklären zu wollen, bedürfte es zumindest eines Formats eines Bruno Kreisky und der grundlegenden Kenntnisse der Bestimmungen der UN-Resolution 350. Er müsste zumindest wissen, oder es sich von seinen Beamten erklären lassen, dass die UNDOF-Mission halbjährlich erneuert und modifiziert wird.

Der Entwurf über die nächste Mandatsverlängerung bis 31. Dezember 2013 liegt bereits im Text vor, dessen Punkt 5. der Sicherheitsrat aufgefordert wird, Maßnahmen zu prüfen, die die Stellung der UNDOF und deren Operationen verbessern, sowie die einschränkenden Bestimmungen der Selbstverteidigung einschließlich der Begrenzung der Einsatzstärke und der zur Selbstverteidigung erforderlichen Ausrüstung erleichtern solle.

(… to enhance the safety and security of UNDOF, including Observer Group Golan, personnel, and endorses in this regard the Secretary-General's recommendation to consider further adjustments to the posture and operations of the Mission, as well as to implement additional mitigation measures to enhance the self-defence capabilities of UNDOF, including maximizing the Force strength and improving its self-defence equipment, within the parameters set forth in the Protocol to the Disengagement Agreement;)

Anstelle der lächerlichen Drohungen im Zusammenhang mit der Aufhebung des Waffenembargos, wäre es daher sinnvoller gewesen, im Sicherheitsrat entsprechend Druck zur Erlangung eines robusteren Mandats zu machen. So aber versucht man das Mandat hinswichtlich seiner Wirksamkeit herunterzuspielen lediglich und der Öffentlichkeit weis zu machen, es ermögliche nur die Beobachtung und Meldung von Zwischenfällen.

Man könnte diese Aufstellung von absichtlicher oder leichtfertiger Publikumstäuschung beliebig fortsetzen - an der beschämenden Inszenierung des Vorganges wird sich nichts ändern. Ein Teil dieser Inszenierung ist das Begrüßungszeremoniell, das jedem heimkehrenden Grüppchen durch persönliche Anwesenheit des Verteidigungsministers zuteil wird. In früheren Zeiten stand da höchstens ein Großaufgebot an Zollfahndern, deren einziges Interesse den geschmuggelten Zigaretten und Spirituosen galt.

Ab heute, dem 27. Juni 2013 wissen wir auch, dass die Vereinten Nationen den Abzug der Österreicher akzeptiert und auf Sanktionen wegen Vertragsbruch verzichten werden. Ob das ein diplomatischer Erfolg der Regierung war, darf bezweifelt werden. Es war eher ein Zeichen des Respekts vor den Leistungen der österreichischen Blauhelme nach fast 40 Jähriger Präsenz auf dem Golan.

Geschrieben und abgeschlossen am 27. Juni 2013


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Re: Golanhöhen

Beitrag von manfred » 01. Jul 2013, 18:25

Die Medien schreiben des was die Leser gerne lesen wollen, die Hintergründe sind ihnen egal
Nebenbei versucht man noch ein Lagebild zu schaffen das der Realität nicht entspricht.
Durch die mil. Erfolge der syrischen Armee ist der Waffennachschub aus Richtung Libanon schwer gestört, etwa 80 000 bis 100 000 Soldaten und Gerätschaft wurden auch für Homs frei , der Aufmarsch hat ca 2- 3 Wochen gedauert , die Stadt ist eingeschlossen und die syrische Armee wird losschlagen, damit wird auch die Versorgung der Rebellen aus der Türkei erschwert.
Es bleibt ihnen noch Jordanien.
Der Golan war fast dicht , bis auf Schmuglerpfade wo man nicht viel transportieren kann.
Den syrischen Stützpunkt hatten die Rebellen ( Söldner) nicht lange , er wurde nach 3 Stunden von den Syrer zurückerobert, wichtig wäre für sie Kunetra und die leistungsfähigen Straßen. Da sind ihnen jedoch auch die UN Truppen im Weg
Das da UN Truppen die ihren Auftrag ernst nehmen nicht willkommen sind ist auch klar.
Die Rebellen bzw .Freiheitskämpfer ( aus 48 Nationen) und Lieblinge der Medien haben kürzlich 2 kath. Priester den Kopf abgeschnitten und das noch ins Internet gestellt. Die Aufrufe religiöser Führer die in Kathar in Sicherheit sind, zum Massenmord bringen sie auch nicht da schaut man lieber weg.

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Re: Golanhöhen

Beitrag von Dr4ven » 01. Jul 2013, 19:06

Syrien ist aber da nur ein Puzzleteil, man liest auch nichts mehr über Schweden, der Volksaufstand in Brasilien wird runtergespielt, Griechenland ist auch plötzlich alles Eitel Wonne, Spanien und Portugal sowieso.

Die Leute hier interessiert es auch nicht mehr, sie sind übersättigt, politikverdrossen und der jetzige angebliche (ich sage bewusst angeblich) NSA Skandal wo man doch eh weiss dass JEDER Innenminister zu 100% Bescheid wissen musste, geht auch kaum wen am Senkel weil man es insgeheim ohnehin ahnte...in 3-4 Wochen ist es aus den Medien verschwunden und das war's dann immer.
Ich muss halt lachen wenn man jetzt so scheinheilig Botschafter Eacho ins Aussenamt zitiert...der wird ihnen verbal durch die Blume den Mittelfinger zeigen weil jeder EU Staat weiss dass er wegen fehlenden eigenen Ressourcen auf die NSA angewiesen ist.
Mal ehrlich, wer heute noch glaubte dass Microsoft, Google und facebook keine weitergereichten Backdoors offen haben die nunmal keine Einbahnstrassen sind, lebt hinterm Mond.

Stell dir vor was in der Bevölkerung passiert wenn man alles 1:1 wahrheitsgetreu in den Massenmedien lesen könnte...es ist nicht ohne Grund so dass ein Grossteil der News entweder gefälscht, teilweise falsch oder zeitmässig 2 Monate hinten ist...das hat von jeher schon Methode und zwar von beiden Seiten...von Medien UND Verursachern, es geht nur noch darum wer Massenmedien am BESTEN zu seinem Vorteil manipulieren kann.

Massenmedien sind Heuchler und Instrumente, das trifft gerade im Syrien Konflikt massivst zu, sowas wie Pressefreiheit oder gar unabhängige Medien gibt es kaum noch, ein Anruf vom BVT, Kanzleramt oder HNA und der Artikel verschwindet wegen nationaler Sicherheit und/oder Parteiinteresse von jeder Webseite.

Ich kann halt nur hoffen dass die Leute nicht ganz so dumm sind wie sie von den Politikern gehalten werden, denn auch das gegenwärtige Konzept von "Brot und Spiele" befriedigt den Pöbel nicht auf Dauer, hat man ja schon vor 2000 Jahren erlebt. :-)

------

So, genug OT, back to Topic:

Da man jetzt ja quasi 400 Mann zu viel daheim sitzen hat, stelle ich die Frage in den Raum was als Nächstes kommt und vor allem was kommt nach EUFOR/KFOR....MALI?
Und nicht zu vergessen, alles was jetzt kommt wird zu 75% in Afrika stattfinden und das werden robuste Einsätze wo der Verlust an Menschenleben viel eher möglich ist.
Ich bin dann auf die Politiker und ihre Aussagen gespannt die aus kurzsichtiger dummer Denkweise den Golan gegen Afrika eintauschten.

innsbronx
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Re: Golanhöhen

Beitrag von innsbronx » 01. Jul 2013, 20:12

Wer keine Medien konsumiert ist uninformiert, wer sie konsumiert ist desinformiert. Alter Spruch, der immer wieder seine Gültigkeit beweist.

Orakel
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Re: Golanhöhen

Beitrag von Orakel » 01. Jul 2013, 20:36

Warum werde ich jetzt literarisch..?
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar (ab ca. 2:20):
http://atom.oaw.mediathek.at/atom/1571A ... 1836/?em=1
..stammt übrigens aus 1959

Dr4ven
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Re: Golanhöhen

Beitrag von Dr4ven » 02. Jul 2013, 08:37

Bei sowas fällt mir immer eine Konversation aus dem Film "Men in Black" ein als Tommy Lee Jones dem vor den Kopf gestossenen Will Smith erklärt warum man die Existenz von Ausserirdischen geheim hält:

"Erkläre es einem einzelnen Menschen und er wird es verstehen, sage es aber den Massen und du bekommst Panik."

Dazu braucht es eben Politiker mit Rückgrad und bei der heutigen Neidgesellschaft die den Politikern alles an Annehmlichkeiten und Verdiensten abspricht und sich dadurch jeder fähige Mann 3 mal überlegt in die Politik quer einzusteigen, bleiben eben nur Parteisoldaten und Mitläufer übrig.
Genau letzteres ist es nämlich was wir derzeit im Parlament sitzen haben.

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Re: Golanhöhen

Beitrag von theoderich » 02. Jul 2013, 10:14

Dr4ven hat geschrieben:Bei sowas fällt mir immer eine Konversation aus dem Film "Men in Black" ein als Tommy Lee Jones dem vor den Kopf gestossenen Will Smith erklärt warum man die Existenz von Ausserirdischen geheim hält:

"Erkläre es einem einzelnen Menschen und er wird es verstehen, sage es aber den Massen und du bekommst Panik."


Eigentlich lautet es ein bisschen anders:


Ändert nichts daran, dass diese Aussage der Wahrheit entspricht.

manfred
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Re: Golanhöhen

Beitrag von manfred » 02. Jul 2013, 10:43

Die Kosten die jährlich für den Golan Einsatz zur Verfügung standen ca 20 Mil € werden noch von der Finanzministerin mit 14 Mil € für die BH Reform verwendet, da werden sicher Aufträge an Firmen vergeben die die Arbeit der Systemerhalter erledigen.

Bezüglich Kosten die Österreich für die UNO trägt bzw was Österreich zurückbekommt , gibt es kaum verlässliche Quellen.
Durch Barbara Karlich und ob Schwule und Lespen bei der Kindererziehung gleichgestellt oder bevorzugt werden lenkt man auch ab wie viel die Banken Förderung bekommen und jene EU Länder die eine große EF Flotte und mehrere andere Fluggeräte haben, bzw die Griechen sogar US Fluggeräte kaufen , und die vielen € dankend annehmen.

Dr4ven
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Re: Golanhöhen

Beitrag von Dr4ven » 02. Jul 2013, 12:09

theoderich hat geschrieben:Eigentlich lautet es ein bisschen anders:


Habs aus dem Gedächtnis sinngemäss zitiert...der Film ist ja schon ne ganze Weile her.

theoderich
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Re: Golanhöhen

Beitrag von theoderich » 05. Jul 2013, 07:46

Austrian Bataillon UNDOF nach 39 Jahren zurück in Österreich

In den frühen Morgenstunden kehrten weitere Soldaten des österreichischen UN-Bataillons aus Syrien zurück. Bundesminister Klug begrüßte die 62 Soldaten und fünf Soldatinnen am Flughafen Wien. Damit hat das Austrian Bataillon nach 39 Jahren seinen Einsatz am Golan offiziell beendet. Rund 50 Soldaten, vor allem Stabsoffiziere und Sanitätspersonal, werden noch bis Ende Juli die UN-Kräfte am Golan unterstützen.


Milizler
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Re: Golanhöhen

Beitrag von Milizler » 05. Jul 2013, 08:34

Ist bekannt wann das verbliebene Großgerät, in erster Linie die Pandur zurückkommen?
Beordert bei 1./JgB NÖ

Antworten
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