Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

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Elo59
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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von Elo59 » 23. Nov 2011, 20:09

Da wird doch von unseren Soldaten nur der Betrieb einer Spedition, eines Pannendienstes und eines Taxiunternehmens simuliert und das alles für viel Geld!

theoderich
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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 15. Dez 2011, 12:28

Weltjournal: Libanon – In heikler Mission


Ein sehr interessanter Beitrag. Obst Erkinger erklärt u.a. warum es bis dato keine Fotos aus dem Einsatzgebiet gibt - wer im Libanon fotografiert gilt automatisch als Spion.

29. November 2011

      The Steyr AUG/A3 is now in service for Lebanese internal security special units.

      Bild

      At the SMES 2011, international defence and security exhibition of Middle East, the Company Steyr presents the STEYR AUG/A3, the civilian version of the world-famous assault rifle STEYR AUG, who is now used by special units of the Internal Security forces of Lebanon.


      The AUG/A3 SA USA is made in America, as its name suggests, using a variety of domestic and Austrian parts, with production supervised by engineers from Steyr. Its basic design is familiar in its unfamiliarity, with its bullpup configuration, translucent magazine, distinctive pistol grip and quick-change barrel.

      Some modifications to make it more appealing to modern shooters are included, like a rail section atop the receiver for mounting optics superior to the original AUG’s integral, miniscule, fixed-power scope. There’s also a small section of rail opposite the charging handle for attaching an accessory like a flashlight or laser-aiming device.


        http://www.armyrecognition.com/smes_2011_defense_
        exhibition_news_pictures_uk/the_steyr_aug_a3_is_now_in_
        service_for_lebanese_internal_security_special_units_2911113.html

theoderich
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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 02. Jan 2012, 14:08

Das Verteidigungsministerium hat über großformatige Anzeigen, die optisch Artikeln ähnelten, den Einsatz im Libanon beworben und die Boulevardzeitung "Österreich" quersubventioniert:


Geldverschwendung par excellence.

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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 01. Feb 2012, 17:16

Interessant womit sich die Franzosen momentan im Libanon engagieren:

French armed forces equipment and combat vehicles in the UNIFIL mission in Lebanon.

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The French are the only members of the UNIFIL to be equipped with heavy artillery weapons. In the beginning, after the 2006 Israel-Lebanon conflict and following the cease-fire, the UNIFIL received vast reinforcement, up to 15,000 men, and heavy equipment. France is committed to increase its troops from 400 to 2,000 soldiers and sent Leclerc main battle tanks, AMX 30 AuF1 self-propelled artillery howitzer and AMX-10P armoured infantry fighting vehicle.

Tracked vehicles have shown that they had difficulties to move in mountainous areas, where roads are narrow, and in small villages. This type of vehicle is also seen by the population more much more aggressive than wheeled armored vehicles. French command decided to replace the tanks and tracked howitzers with wheeled vehicles such as Nexter ‘s VBCI and wheeled self-propelled howitzer CAESAR.

The French force in Lebanon also has for mission to provide artillery support if necessary for all other members of UNIFIL, with its wheeled artillery howitzer CAESAR which is very mobile and can quickly be put in a battery in a very short time.


    http://www.armyrecognition.com/armies_in_the_world_analysis_
    focus/french_army_armed_forces_equipment_and_combat_vehicles_in_
    the_unifil_mission_in_lebanon.html

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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 11. Feb 2012, 11:48

UNIFIL-Mission (10097/J)

2. Welche Truppenkörper stellt dabei das Bundesheer-Kontingent für diese UNIFILMission? (bitte um genaue Auflistung der Truppenkörper, der Gerätschaft und Fahrzeuge)
3. Wie viele Soldaten stellt das Bundesheer für diese UNFIL-Mission?
4. Wie hoch sind die Kosten für diesen Einsatz?
5. Können Sie ausschließen, dass sich die Kosten für diesen UN-Einsatz erhöhen?


      Zu 2 bis 5:

      Die sogenannte FORCE MULTI ROLE LOGISTIC COMPANY ist eine Logistikeinheit, die hauptsächlich Transportaufgaben wahrnimmt. Die Gerätebeistellung erfolgt nach Bedarf durch die Vereinten Nationen. Zum Stichtag 14. Dezember 2011 befanden sich 153 Soldaten im Einsatz. Die Kosten dieses Einsatzes werden voraussichtlich rund acht Millionen Euro pro Jahr betragen, die Kosten hängen naturgemäß von der jeweiligen Lage im Einsatzgebiet ab.


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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 12. Dez 2012, 12:23

Bild
19.7.: Die Ausrüstung des österreichischen UN-Kontingents im Libanon.


Eine Logistikeinheit mit Golfwagen???

Milizler
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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von Milizler » 12. Dez 2012, 12:59

Und nur sehr wenig gepanzertes dabei.
Beordert bei 1./JgB NÖ

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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von Dr4ven » 12. Dez 2012, 13:15

theoderich hat geschrieben:Eine Logistikeinheit mit Golfwagen???


Wenn ich den dort an der Ecke stehen sehe geh ich hin und frag nach 2 Kugeln Erdbeer- und 2 Kugeln Zitrone Eis im Becher.

Rabe
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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von Rabe » 13. Dez 2012, 02:41

Wieder ein Darabos geldverschwendung drueckeberger , adabei "einsatz"!

Wieder drecksarbeit fuer dritte auf kosten der Oesterreichischen steuerzahler!

Was hat da BH im Libanon zu suchen, NICHTS!!!

theoderich
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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 13. Dez 2012, 05:20

Rabe hat geschrieben:Wieder ein Darabos geldverschwendung drueckeberger , adabei "einsatz"!

Wieder drecksarbeit fuer dritte auf kosten der Oesterreichischen steuerzahler!

Was hat da BH im Libanon zu suchen, NICHTS!!!


Was ist die Alternative? In Österreich herumhocken, sich auf den "Tag X" vorbereiten und zuschauen, wie die Politik dem Heer nach und nach das Wasser abgräbt? Gäbe es die Auslandseinsätze nicht, versichere ich Dir, dass das Heer schon seit zumindest 22 Jahren nicht mehr existieren würde. Das hat schon mit Ende des Kalten Krieges begonnen:

      Stenographisches Protokoll
      89. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich
      XVII. Gesetzgebungsperiode Donnerstag, 15. Dezember 1988


      Abgeordneter Dr. Pilz (Grüne): Ich gehe davon aus und bin zutiefst davon überzeugt, daß das österreichische Bundesheer eine milliardenschwere Fehlinvestition darstellt und gerade in Zeiten einer schlechten Beschäftigungslage, gerade in Zeiten, in denen die wirtschaftliche Zukunft nicht sicher und die soziale Zukunft mehr als unsicher ist, eine unverantwortlich. unverantwortliche Ausgabe in dieser Größenordnung darstellt.

      Man kann natürlich jetzt eine gutwillige I nterpretation angesichts all dieser Mängel, angesichts DRAKEN, angesichts jeder Verschwendung wählen und kann sagen: Da gibt es halt e inen Bundesminister, der nicht viel Ahnung von der ganzen Sache hat, aber weil in der ÖVP nicht alle strammstehen und gehorchen, haben solche Leute gern so etwas wie ein Bundesheer. Da schafft man an, da stehen alle stramm, da wird geputzt. Alles, was sich nicht bewegt, wird geputzt, alles, was sich bewegt, das grüßt, und damit hat sich die ganze Sache.

      Da gibt es ab und zu riesige Manöver, da kracht es fürchterlich. Da kann man mit großen Waffen ausländische Militärattaches beeindrucken. Da vollführen gut dressierte Soldaten ihre Dienste, und nebenbei gibt es ein paar Flurschäden, und es gibt einen Minister, der sich dabei ordentlich in Szene setzen kann.


      Viertens: der ganze Punkt Bewaffung. Während Miliz, Landwehr ausgehungert werden - was ich persönlich nicht bedauere , weil mir gar keine Miliz und gar keine militärischen Strukturen noch lieber sind -, gibt es auf der anderen Seite das, was die Amerikaner seit Jahren predigen. Was haben wir immer gehört von der amerikanischen Seite: Kauft M 1 09, macht Kampfwertsteigerung der amerikanischen Kampfpanzer in Österreich, führt endlich Abfangjäger und Kampfflugzeuge ein. (Abg. Roppert: Sie sind beim M 109 leider oder Gott sei Dank nicht am letzten Stand!)

      Was ist gemacht worden? Die amerikanische M 109 wird zu einem Freundschaftspreis der Amerikaner angekauft , NATO-kompatibel, Kampfwertsteigerung M 60, Kampfwertsteigerung Schützenpanzer durchgeführt; und jetzt noch das System IFMIN, das Kommunikationssystem, mit dem erstmalig sichergestellt wird, daß die technischen Voraussetzungen da sind, daß alles, was Führung, Aufklärung, Lagebeurteilung, Feuerleitung und so weiter betrifft, vo n einem Zentrum aus erfolgen kann . Dieses Zentrum muß jetzt tec hnisch nicht mehr in Österreich liegen , seit dieses 2,6 Milliarden Schilling teure System begonnen worden ist.Zentrum (Abg. Roppert: Verdächtigen Sie Bundesminister Rösch, daß er damals IFMIN gestartet hat?) Das wird jetzt eingeführt, und erstmals ist es technisch möglich, diese ganzen zentralen militärischen Aufgaben nicht mehr von Wien, von Graz oder von Innsbruck, sondern von Brüssel aus zu leiten. Mit Ihrer Hilfe, Herr Abgeordneter Roppert, werden die technischen Infrastrukturen für die - ich sage es jetzt sehr positiv - Europareife des österreichischen Bundesheeres geschaffen. Dafür tragen Sie und die Sozialistische Partei die politische Verantwortung.

      Und daß da noch ein DRAKEN dazukommt, das ist halt dann immer der schlechte Witz, mit dem schlechte Geschäfte meistens enden; ein D RAKEN, von dem sich jetzt langsam herausstellt, daß es fast keine Wetterlage gibt, bei dem er einsatzfähig ist. Einmal regnet es zuviel, einmal ist es zu kalt, dann ist wieder ein bissei Eis da, dann gibt es wieder einmal einen Nebel. Ich vermute, daß der Verteidigungsminister hinter den Kulissen mit den Nachbarländern Österreichs schon längst Verhandlungen über Schönwettervereinbarungen für den DRAKEN-Einsatz führt.


      Abg. Dr. Roppert (SPÖ): [...] Herr Bundesminister! Der Ruf nach mehr Geld für die Landesverteidigung ist nur dann glaubhaft, wen n dieser Ruf nach mehr Geld für die Landesverteidigung, der populär sein mag, begleitet ist von Signalen von Ihnen, daß auch ressortinterne Sparmaßnahmen im Bundesheer gesetzt werden. Herr Bundesminister! Wir glauben nicht, daß Geld allein in der Landesverteidigung selig macht.


      Herr Bundesminister! Solange von Ihnen nicht Signale kommen, solange Sie nicht eingreifen, solange Sie nicht sparen, ist der Ruf nach mehr Geld, da sonst die Heeresgliederung 87 nicht erfüllt werden kann, für mich ein Ruf, den man nicht so ernst nehmen muß, wie dies vielleicht geschehen sollte . (Beifall bei der SPÖ. Abg. Staudinger: Der Roppert hat mir schon einmal mehr imponiert!)


      Bundesminister Dr. Lichal (ÖVP): [...] Ich spreche hier als Verteidigungsminister, bitte, und ich bin dafür verantwortlich, daß diese militärische Landesverteidigung funktioniert. Ich bin nicht dafür verantwortlich, wie Herr Abgeordneter Dr. Pilz meint, daß dieses Bundesheer und die militärische Landesverteidigung entgegen unserem Verfassungsauftrag beseitigt werden. Sie haben auch einen Eid auf die Verfassung abgelegt! Lesen Sie einmal nach, was da drinsteht! (Beifall bei ÖVP und SPÖ.)


Beschaffungen wie den "Pandur", die drei "Dingo"-Versionen, LMV, C-130K "Hercules" oder S-70 "Black Hawk" hätte es ohne Auslandseinsätze wahrscheinlich kaum gegeben. Die Produktion des SOF-Fahrzeugs "Sandviper" hätte nie stattgefunden. Statt dem "Black Hawk" hätte man auch irgendeinen x-beliebigen Zivilhubschrauber auswählen können. Der Kauf des Mannschaftstransportpanzers "Pandur" legitimierte sich Mitte der 90er-Jahre (nach ca. 15 Jahren Planung) ausschließlich aus der damals erfolgten Aufstellung von "Vorbereiteten Einheiten - VOREIN" für Auslandseinsätze.

      Stenographisches Protokoll
      114. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich
      XVIII. Gesetzgebungsperiode Mittwoch, 21., und Donnerstag, 22. April 1993


      Bundesminister Dr. Fasslabend: [...] Schwergewicht und erste Priorität hat die Anschaffung von Radpanzern . Es sollen in der ersten Phase im Frieden insgesamt vier Bataillone beziehungsweise Regimenter beziehungsweise in der Einsatzorganisation Brigaden damit ausgestattet werden, und zwar mit je 62 Stück, sodaß die erste Tranche der Ausstattung eine Größenordnung von zirka 250 Stück ausmacht. Das Investitionsvolumen dieser 250 Stück wird - wenn man davon ausgeht, daß der Preis pro Stück wahrscheinlich in der Größenordnung von 8 bis 10 Millionen Schilling liegen wird - in der Größenordnung von 2,5 Milliarden Schilling liegen. Das wird sich auf mehrere Jahre verteilen.


        Abgeordneter Roppert: Herr Bundesminister! Meine Anfrage lautet:

          371/M
          Wann gedenken Sie, die längst überfalligen Radpanzer für das österreichische Bundesheer zu beschaffen?

      Präsident: Bitte, Herr Bundesminister.

        Bundesminister Dr. Fasslabend: Sehr geehrter Herr Abgeordneter! Wie Sie wissen, haben wir im vorigen Jahr den Beschluß gef aßt, im Zuge der Heeresgliederung-Neu die Anschaffung von Radpanzern mit Priorität zu versehen. Ich kann Ihnen heute mitteilen, daß wir wesentlich schneller als im internationalen Durchschnitt die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen haben, um mit der ersten Projektstufe, nämlich Anschaffung von Radpanzern, die auch für den UN-Einsatz verwendet werden können, voranzukommen.

        Wir haben diesbezüglich bereits ein Pflichtenheft hergestellt. Wir erwarten, daß in der nächsten Zeit eine entsprechende Beschlußfassung durch den Ministerrat erf olgen wird. Dann können wir in den Anschaff ungsvorgang hineingehen,
        wobei zu sagen ist, daß von der Bestellung bis zur ersten Anlieferung mit einem Zeitraum von zirka 16 Monaten zu rechnen sein wird.

      Präsident: Zusatzfrage? - Bitte.

        Abgeordneter Roppert: Herr Bundesminister! Im Landesverteidigungsausschuß wird seit Jahren die Anschaff ung eines Radpanzers gef ordert, und ich höre mit großer Befriedigung, daß durch die aktuelle Situation dieser Wunsch verwirklicht werden kann.

        Wir haben in Österreich ein Produkt, das unter anderem auch bei der Polizei im Einsatz ist, den Pandur, und ich frage Sie gezielt, Herr Bundesminister: Wie bewerten Sie die Eignung dieses Radpanzers für das österreichische Bundesheer?

      Präsident: Herr Bundesminister.

        Bundesminister Dr. Fasslabend: Man muß sicherlich aufgrund der Beschaffungsprioritäten unterscheiden zwischen einem Gerät, das in erster Linie für den international en Einsatz und in zweiter Linie für alle möglichen Formen des nationalen Einsatzes verwendet werden soll .

        Aufgrund der Erfahrungen, die bis jetzt mit diesem Radpanzer gemacht wurden, kann man sagen, er ist eine denkbare Variante, und es wird selbstverständlich eine Einladung zur Angebotslegung erfolgen, nicht zuletzt unter dem Aspekt der inländischen Wertschöpf ung, was in der derzeitigen Situation sicherlich von großem Interesse für uns alle ist.

        Eine endgültige Bewertung und Beurteilung kann noch nicht erfolgen, weil es nur einzelne Prototypen gibt. Die Spezifikation, die in der Endform erreicht werden muß - die Panzerung, die daraus resultierenden Fahreigenschaften und -verhaltensweisen im Gelände - , ist noch keinem lang andauernden Test unterzogen worden, daher kann ich auch noch kein endgültiges Urteil abgeben.

        Ich glaube, daß im Zuge der Angebotslegung Gespräche darüber stattf inden werden, wie schnell und wie rasch eine derartige Testung durchgeführt werden kann .


      Das Jägerregiment 5 (31. Juli 1998)

      Seit dem Jahreswechsel 1996/97 verfügt das Jägerregiment 5, das grundsätzlich ein Infantrieverband ist, über gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ Pandur. Somit ist in der Südsteiermark der einzige gehärtete (gepanzerte) Jägerverband des Bundesheeres stationiert. Das Jägerregiment 5 ist der Prototypverband für eine mit der Strukturanpassung des Bundesheeres bevorstehende Aufstellung einer gehärteten Jägerbrigade. Zusätzlich zum Pandur, der als Gefechtsfahrzeug in voller Stärke eine Besatzung von 10 Mann hat, verfügt das Jägerregiment 5 für Transportaufgaben über einen Fuhrpark von ca. 300 Fahrzeugen.


      Vorbereitete Einheiten des österreichischen Bundesheeres

      Sechs Infanterieeinheiten, die stationär und beweglich eingesetzt werden können. Davon sind drei mit Radpanzern ausgestattet und drei weitere auf den Einsatz im Gebirge vorbereitet


      Eine Aufklärungseinheit mit Radpanzern und technischen Aufklärungsmitteln

Zuletzt geändert von theoderich am 13. Dez 2012, 11:27, insgesamt 6-mal geändert.

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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von Milizler » 13. Dez 2012, 10:57

@Rabe, deine Beiträge sind völig wertlos und überflüssig.
Beordert bei 1./JgB NÖ

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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von Rabe » 27. Dez 2012, 22:36

Milizler, glaubst du wirklich das so eine weicher geldverschwendung was bringt?
Dem BH fehlt 'richtige' einsatzerfahrung (vom JaK einmal abgesehen).
Wenn schon Libanon 'einsatz' dann an der speerspitze und nicht weit hinten mit kasernenbetrieb!

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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 27. Dez 2012, 23:10

Rabe hat geschrieben:Wenn schon Libanon 'einsatz' dann an der speerspitze und nicht weit hinten mit kasernenbetrieb!


Nach allem was ich über die Entstehung des österreichischen UNIFIL-Einsatzes weiß (Was freilich aus den Medien und anderen Open Sources stammt.), wurde Österreich von der UNO ausdrücklich um die Entsendung einer Logistikeinheit ersucht - weil Belgien sein Kontingent aus dem Libanon zurückziehen wollte. Die Vereinten Nationen fragten Ende 2010 sogar um Helikopter an. Das wesentliche steht in diesem Thread:


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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 27. Mär 2013, 16:34

Wer kommt denn auf solche Schnapsideen?

      Parlamentarische Bundesheerkommission
      JAHRESBERICHT 2012

      „Großglockner“:

      Um einen wenig ansehnlichen Teil im Bereich des österreichischen Antreteplatzes im Camp Naqoura zu verschönern, wurde im Mai 2012 über Veranlassung des vormaligen Kommandanten AUTCON ein ca. eineinhalb Meter hoher und in etwa gleich breiter Steinhaufen aufgetürmt, ein Projekt mit dem Namen „Großglockner“. Die Basis dieser Erhebung wurde mit Betonziegeln aufgemauert, und darüber und davor wurden Steine als Außenfassade angebracht. An der Rückseite ist der Ziegelaufbau gut erkennbar.

      Dieser von Soldaten zum Teil auch in der dienstfreien Zeit errichtete „Berg“ wurde - im Zusammenwirken mit der intensiven dienstlichen Inanspruchnahme in der Zeit der Einarbeitung in die Belange UNIFIL – für einige Chargen zum Symbol für eine angeblich übertriebene Selbstdarstellung des Kommandanten und löste Unverständnis aus.


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Re: Neuer Beitrag: Bundesheer vor Libanon Einsatz

Beitrag von theoderich » 21. Nov 2013, 09:56

Soldaten üben für Libanon-Einsatz

Seit September bereiten sich die Soldaten des nächsten UNIFIL-Kontingents darauf vor, ihre Kameraden im Libanon abzulösen. Unter Führung des Versorgungsregiments 1 trainieren sie in der Hackher-Kaserne in Gratkorn für ihren Einsatz im Nahen Osten.

Bei einer mehrtägigen Abschlussübung in der Steiermark haben die insgesamt 133 Soldaten diese Woche ihre Einsatzbereitschaft bewiesen. Im Bezirk Weiz übten sie das Durchführen von Transporten, das richtige Verhalten bei Demonstrationen und an illegalen Straßensperren, die medizinische Hilfe nach Minenunfällen sowie die Selbstverteidigung bei bewaffneten Anschlägen.

Einsatzerfahrene Soldaten

Das neue Libanon-Kontingent setzt sich zu 60 Prozent aus Berufssoldaten und zu 40 Prozent aus Milizsoldaten zusammen. 90 Prozent konnten bereits Erfahrungen in Auslandseinsätzen sammeln.


Das Ablösekontingent "AUTCON5 UNIFIL" wird unter dem Kommando der Vereinten Nationen ab Dezember 2013 für sechs Monate seinen Dienst im Libanon leisten. Die feierliche Verabschiedung findet am 28. November um 10:30 Uhr in der Hackher-Kaserne in Gratkorn statt.


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