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Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 15. Dez 2015, 10:46

SKIN - Schutz der Außenhaut kritischer Infrastrukturen

Ziel des Projektes SKIN ist es, den Schutz der Außenhaut gefährdeter Gebäude mittels eines intelligenten wissensbasierten Ereigniserkennungssystems mit multi-modaler Sensor- und Informationstechnologie wesentlich zu erhöhen. Dabei sollen mittels wissensbasierter Technologien antizipierte oder beobachtete kontextbedingte Umstände wie Wetter oder Ereignisse in und um das Gebäude berücksichtigt werden, um aus dem Datenbestand mittels Automated Reasoning und Information Fusion Methoden umfassendere Gefahreneinschätzungen abzuleiten.

Für eine flächige Überwachung von Fassaden eignen sich Flächensensoren, wie sie in Videokameras bzw. Bildaufnahmesensoren eingesetzt werden, besonders. Mit alternativen Technologien wie Fächerlasern, Ultraschall oder Radar ist es nur mit erheblichem Aufwand möglich, eine vergleichbare Abdeckung zu bewerkstelligen. Bei den Videokameras ist zwischen Kameras für den sichtbaren bis nahen Infrarotbereich (380 – 780nm Wellenlänge) und so genannten Wärmebildkameras (8 – 15 um Wellenlänge) zu unterscheiden. Die genannten optischen Kameras benötigen Lichtquellen, die in diesem Bereich strahlen. Während des Tages übernimmt dies die Sonne, doch in der Dämmerung und bei Nacht muss mit Kunstlicht im sichtbaren oder im Infrarotbereich gearbeitet werden. Darüber hinaus sind neue Technologien wie „Time-of-Flight“-Sensoren als zusätzliche Informationsquellen durch die dritte Raumdimension für Hochsicherheitsanwendungen in Betracht zu ziehen. Die Eignung speziell im Außenbereich muss dabei in Bezug auf Störlichteinflüsse und Witterung noch näher analysiert werden.

Die anfallenden großen Datenmengen sollen auch nachträglich auswertbar sein. Damit können Ereignisse im Videoarchiv gesucht werden, ohne dass die einzelnen Videos gesichtet werden müssen und ohne dass bei der Aufnahme schon festgelegt wird, welche Kriterien eine spätere Suche hat. Das System soll so ausgelegt sein, dass Datenschutz in das Design eingebaut ist und alle erforderlichen Vorgaben in diesem Bereich bei hoher Funktionalität erfüllt werden.

ProjektleiterIn / Project manager

    DI Werner Kloihofer
    PKE Electronics AG


Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen / List of other project and cooperation partners

    Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)

    Bundesministerium für Inneres (BMI)

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS)

    Vienna Centre for Societal Security (VICESSE)


Mir fällt es schwer, den Mehrwert so eines Projekts nachzuvollziehen.

Orakel
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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von Orakel » 15. Dez 2015, 11:51

In Zeiten knappen Personals ist das nicht so uninteressant, und die automatisierte Bilderkennung ist überhaupt nicht trivial. Vermutlich lösen "grüne Männlein" das Problem rund um Heereseinrichtungen schneller und einfacher, aber wo sind die Zeiten (ich bin als GWD auch Streife gegangen, halbgeladen und gesichert hatte sogar die Milstreife Respekt vor uns)

theoderich
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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 11. Jan 2016, 10:37

RELCON: Vorstellung eines autonom fahrenden LKW

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Am 8. September 2015 fand am Gelände des Schießplatzes Felixdorf die eindrucksvolle Vorstellung des Versuchsträgers statt.



KUBINGER W. / C. ZINNER: 3D-Sensorik für die zuverlässige Navigation autonomer Roboter im Outdoorbereich

Zuletzt geändert von theoderich am 11. Okt 2016, 07:29, insgesamt 1-mal geändert.

theoderich
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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 18. Jan 2016, 18:26

3F-MS

Multi-Level „ForestFireFighting - Management System“ zur optimierten Einsatzführung von Boden- und Luftkräften in Waldbrandsituationen

Im Rahmen des KIRAS Projektes AIRWATCH (http://www.kiras.at/gefoerderte-projekt ... /airwatch/) wurde das luftgestützte, multi-funktionale Führungs­­unterstützungssystem ARGUS entwickelt, welches auf Basis optischer und thermaler Bilddaten ein echtzeitnahes Monitoring bei Naturkatastrophen ermöglicht. Die luftgestützte Bilderfassung sowie die zeitnahe Prozessierung der Bilddaten ermöglichen die Erstellung eines aktuellen Lagebildes. Auf Basis von ARGUS erfolgen innovative Weiterentwicklungen zur optimierten Einsatzführung auf nationaler und internationaler Ebene. 3F-MS zielt auf die Entwicklung einer multi-level Managementlösung zur Koordination der Einsatzkräfte und der Steuerung aller 3F-MS Luftaufklärungs- und Prozessierungsmodule zur optimierten Einsatzführung in Waldbrand­situationen und die gezielte Datenverteilung an involvierte Bodenteams, Fahrzeuge, etc. sowie Organisationen. Weiters erfolgt die Entwicklung einer flächenoptimierten Steuerung des Thermalsensors sowie einer echtzeitnahen on-board Geo-Prozessierung von thermalen Bilddaten im 3F-MS Flugmodul zur Reduktion der benötigten Bandbreite. Neben einer echtzeit­nahen, automationsgestützten Datenanalyse zur Erstellung eines zeit- und situationsoptimierten Lagebildes ist auch die Integration eines Simulationsmoduls zur Entscheidungsunterstützung in Hin­blick auf die Planung und Evaluierung des Ressourceneinsatzes und der Effektivität durch­geführter Bekämpfungsstrategien ein wichtige Projektziel. Ein Entwicklungsschwerpunkt liegt in der Integration von körpergetragenen Assistenzsystemen für die Bodenteams sowie einer mobilen und fahrzeuggebundenen Informationslösung in innovative Kommando- und Waldbrandlöschfahrzeuge. Es ist geplant, die Entwicklungen in Folge in ein eigenständiges Forest Fire Assessment Team (FFAT) zu integrieren. Dieses Spezialteam wird dann die generierten Ergebnisse einem EUCP-Team, dem Emergency Response Coordination Centre (ERCC) in Brüssel, den EU Einsatzmodulen und den für die Koordinierung eines Einsatzes zuständigen nationalen oder internationalen Stellen zur Verfügung stellen.

Bedarfsträger

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

    Bundesministerium für Inneres- BMI; Sektion II

    Freiwillige Feuerwehr Gumpoldskirchen


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 11. Mär 2016, 06:45


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 20. Jun 2016, 18:17


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 21. Jun 2016, 16:35

Autonome Fahrzeuge im Konvoi: Elrob, die Leistungsschau der Militärroboter

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Das Team „Austrian Technology“, eine Kooperation des ARWT mit dem Technikum Wien und der Firma Taurob, hatte einen Traktor mitgebracht, der autonom einem MAN-X58 Lastwagen folgen sollte – was er im zweiten Anlauf auch tat, allerdings recht langsam und holprig.

Immer wieder musste das Führungsfahrzeug zurücksetzen, damit der Traktor den Kontakt wiederherstellen konnte. Nach wenigen hundert Metern brach das Team die Fahrt ab, wollte aber später am Nachmittag noch einmal antreten.

Zuletzt geändert von theoderich am 22. Jun 2016, 09:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 21. Jun 2016, 18:00

Austria: Russian engineers present MARS A-800, multi-purpose army vehicle (Inkl. Videoaufnahme des SafeCon-Fahrzeugs)


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 22. Jun 2016, 18:40


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 23. Jun 2016, 16:45

Autonomer Bundesheer-Traktor macht explosive Feldarbeit

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Im Gegensatz zum Lastwagen besitzt der autonome Traktor des Bundesheeres bereits eine Straßenzulassung. Durch eine Kooperation mit dem Hersteller Steyr ist es möglich, das Fahrzeug mit wenigen Handgriffen von manueller Steuerung auf Automatik umzustellen. Vorne und hinten blickt der Traktor mit jeweils drei Kameras in seine Umgebung. Drei Bordcomputer mit Intel Core i7-Prozessoren wandeln die Aufnahmen in ein 3D-Modell um. Dabei wird die Geländebeschaffenheit analysiert, um mögliche Fahrspuren zu ermitteln.

Scharfe Sicht

Die dreifache Kameraanordnung stammt vom AIT und erlaubt das scharfe Sehen im Nah- und Fernbereich. Zur Anwendung kommt dieses Prinzip auch bei einem Fahrassistenzsystem für Straßenbahnen, das etwa automatisches Bremsen vor Hindernissen ermöglicht. Für ELROB wurde der autonome Traktor zusätzlich mit einem Laserscanner ausgestattet. Mit Kameras und Laserscanner erkennt der Traktor ein Führungsfahrzeug, dem er dann selbstständig folgt. Diese ELROB-Disziplin nennt sich Convoying (Konvoifahren).

Angriffsziel

Wenn autonome Fahrzeuge einmal in Kampfeinsätzen verwendet werden, soll kein Laserscanner zum Einsatz kommen. Stattdessen werden passive Sensoren wie Kameras bevorzugt. Ihre Aktivität ist für Gegner schwieriger zu erkennen, meint Michael Janisch, der Leiter des ARWT. Er setzt große Hoffnungen auf autonome Fahrzeuge. In Zeiten der "asymmetrischen Kriegsführung" entzieht man Gegnern, etwa Terroristen, Angriffsziele: "Wenn Roboter zerstört werden, ist das vielleicht tragisch, aber wenn Menschen getötet werden, ist das eine Katastrophe."

GPS-Verzicht

Auf das Navigationssystem GPS will das Bundesheer von vornherein verzichten. "Wir können nicht mit Sicherheit auf diese Satelliten zugreifen. Die gehören nicht uns", meint Janisch. Außerdem sei es im gebirgigen Österreich auch wichtig, in Tunneln, Bergwerken und Bunkern zu navigieren.



Sicherheit bei autonomem Traktor


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 25. Jun 2016, 13:47


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 17. Nov 2016, 10:28

Automatisiertes Fahren Verordnung


    Entwurf

    2. Abschnitt – Anwendungsfälle

    [...]

    Selbstfahrendes Heeresfahrzeug

    § 7. (1) Im Sinne dieser Verordnung gilt als selbstfahrendes Heeresfahrzeug, ein Fahrzeug der Klassen N1, N2, N3, T1, T2, T3, T4 und T5 das mit einem System ausgerüstet ist, das in der Lage ist, alle Fahraufgaben selbst oder teleoperiert zu übernehmen.

    (2) Dieses System darf vom Amt für Rüstung und Wehrtechnik getestet werden.

    (3) Das System darf auf Straßen mit öffentlichem Verkehr nur getestet werden, wenn vorab mit dem System mindestens 300 Testkilometer zurückgelegt worden sind.

    (4) Mit dem System sollen folgende Funktionalitäten getestet werden:

      1. autonomes Fahren

      2. teleoperiertes Fahren

      3. Fahren im Folgemodus (autonomer Konvoi)

    In allen Fällen der Z 1 bis 3 muss ein Lenker in jedem Testfahrzeug anwesend sein und seine Lenkerpflichten gem. § 2 wahrnehmen.

    (5) Sobald der Lenker das System aktiviert, werden sämtliche Fahraufgaben auf das System übertragen. Das System muss daher in der Lage sein, alle Fahrsituationen automatisch zu bewältigen.

    (6) Wenn es zu einer kritischen Situation kommt, muss der Lenker die übertragenen Fahraufgaben unverzüglich wieder übernehmen.

    (7) Das System darf auf allen Straßenarten getestet werden.



6. KIRAS-Fachtagung – 18. Oktober 2016 | Wien

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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 20. Dez 2016, 13:27

Elektronischer Informationsaustausch für übergreifende Zusammenarbeit im Katastrophenmanagement

Beim aktuell unterzeichneten Vertrag für ein neues Forschungsprojekt im Rahmen der österreichischen Sicherheitsforschung geht es um den elektronischen Informationsaustausch zwischen zivilen und militärischen Leitzentralen sowie Führungsinformationssystemen im Katastrophenschutz. Im Krisenfall kann so auf der Basis eines gemeinsamen Lagebilds die Effektivität und Effizienz der Hilfsmaßnahmen erhöht werden.

Im vom BMVIT geförderten KIRAS-Forschungsprojekt „INTERPRETER“, das vom AIT Austrian Institute of Technology gemeinsam mit Frequentis durchgeführt wird, werden neue Technologien für den elektronischen Informationsabgleich erforscht.

Gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology, dem Koordinator des Projekts, arbeitet man bei INTERPRETER an der Interoperabilität im Katastrophenmanagement der nächsten Generation. Unterstützt werden soll damit z.B. das Österreichische Bundesheer, für das die rasche Hilfeleistung bei Katastrophenfällen neben der Landesverteidigung eine der wichtigsten verfassungsmäßigen Aufgaben darstellt.

Zur Verarbeitung der Datenfülle werden vom Österreichischen Bundesheer und den Landeswarnzentralen elektronische Systeme eingesetzt. INTERPRETER schafft nun die Möglichkeit, Lageinformationen zwischen diesen hoch abgesicherten Systemen elektronisch abzugleichen.

Basierend auf dem aktuellen Stand der Forschung wird bei INTERPRETER mit modernsten Softwaredesignmethoden an einem vollständig automatisierten Datenaustausch zwischen den zivilen und militärischen (Führungs-)Informationssystemen geforscht. Maßgeblicher Aspekt ist dabei die Konsistenz der Daten und die Möglichkeit der gemeinsamen, vernetzten Verarbeitung. Im Krisenfall kann so ein gemeinsames Lagebild gepflegt, Schadstelleninformationen synchronisiert und die Effektivität und Effizienz im Kriseneinsatz erhöht werden.

Der modulare Aufbau von INTERPRETER erlaubt die Erweiterbarkeit des Systems und seine nachhaltige Verwendung. Zusätzlich untersucht INTERPRETER die aktive IT-gestützte Einbindung der betroffenen Bevölkerung in den Prozess des Krisen- und Katastrophenmanagements, um die Gesamteffizienz des Krisenmanagements in Österreich weiter zu steigern.


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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von theoderich » 26. Dez 2016, 16:20

CybSiVerkehr

Die zugrunde liegende IT-Infrastruktur, wie beispielsweise C-ITS und Cyber-Systeme von autonomen Fahrzeugen sind ein Ziel von Cyber-Attacken. Aufgrund der zunehmenden Komplexität, Funktionalität und Konnektivität sind moderne Transportsysteme besonders anfällig. Diese komplexen Infrastrukturen sind sehr stark verteilt und schwer vor Angriffen zu schützen. Zudem birgt der Einsatz neuer Technologien auch neue Risiken und Gefahren, und führt zudem neue Abhängigkeiten ein. Cybersicherheit und Resilienz muss in den verschiedenen Arten von Transportsystemen schon beim Design und in der Konzeption fundamental berücksichtigt werden.

Die Studie „CybSiVerkehr“ stellt in Österreich einen ersten systematischen Ansatz dar, diese Fragen zu verstehen und zu beantworten. CybSiVerkehr wird dazu im Rahmen der globalen industriellen und technologischen Entwicklung eine eingehende Analyse der auf Österreich zukommenden Cyber-Herausforderungen durchführen. Die Studie wird auf die aktuellen Forschungstrends und Entwicklungen mit dem Fokus auf Cyber-Sicherheit Bezug nehmen, um so die spezifischen Herausforderungen und Auswirkungen auf die österreichische Gesellschaft zu identifizieren. Zudem wird die Studie versuchen, sowohl zu technischen als auch gesellschaftlichen Aspekten die Meinungen von Experten und Interessengruppen einzuholen. Ein Teil der Studie wird eine Reihe von umfassenden Handlungsempfehlungen an die entscheidenden Stakeholder sein, um so Österreich auf die kommenden Cyber-Herausforderungen künftiger Verkehrssysteme vorzubereiten.

Die Studie wird sowohl Leitlinien zu relevanten Themen wie Risikomanagement, Prävention, Cyber Situational Awareness, gesellschaftliche Bereitschaft oder Privatsphäre der Nutzer enthalten, als auch Hinweise geben, wie Österreich sich an die Spitze der EU im Bereich Cyber-Sicherheit von Transportsystemen stellen kann.

Projektleitung:

    AIT Austrian Institute of Technology GmbH

Projektpartner:

    Donau Uni Krems (DUK)

    Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ)

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMVLS)


Milizler
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Re: Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS

Beitrag von Milizler » 02. Jan 2017, 08:09

orf.at hat geschrieben:Bundesheer will Verteidigungsforschung ausbauen
Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) will die Forschungsaktivitäten des Bundesheeres ausbauen. Deshalb wird es dafür mehr Geld und mehr Personal geben, hieß es gegenüber der APA. Die Schwerpunkte sollen auf unbemannte Luft- und Landsysteme und die Abwehr von Angriffen über das Internet gelegt werden.

Das militärische Forschungsbudget wird kommendes Jahr auf rund 3,5 Millionen Euro und ab 2018 auf jährlich rund fünf Millionen Euro erhöht, also laut Ministerium mehr als verdoppelt.

Schwerpunkt bei unbemannten Systemen
Im Zentrum der Verteidigungsforschung stehe der Schutz der Soldaten, so Doskozil. Dementsprechend seien 2017 etwa Forschungsprojekte bei unbemannten Luft- und Landsystemen angedacht. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich von (semi-)autonomen Fahrzeugen - diese werden dort eingesetzt, wo Soldaten besonders gefährdet sind, also etwa bei der Räumung von Minen oder bei ABC-Bedrohung (atomare, biologische und chemische Kampfstoffe).

Im IT-Bereich sollen Warnsysteme und Gegenmaßnahmen entwickelt bzw. aufgebaut werden. Darüber hinaus soll die Forschung Systeme zum Führen und Koordinieren von Streitkräften weiterentwickeln.


DiePresse veröffentlicht den selben APA Artikel: http://diepresse.com/home/politik/innen ... e/index.do
Beordert bei 1./JgB NÖ

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