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BeitragVerfasst: 20. Nov 2013, 22:50 

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In dieser Fotogalerie vom TdoT 2013 in Zwölfaxing sieht man das Testfahrzeug des Projekts "SafeCon" vor der Werkstätte des ARWT (Zwischen dem GMF Iveco und dem Hakenladesystem.):

Bild
    http://pzb33fotos.jimdo.com/galerie/2013/tag-der-offenen-tür/


Zuletzt geändert von theoderich am 11. Jan 2016, 03:43, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15. Dez 2013, 14:05 

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Project: Reliable Control of Semi-Autonomous Platforms (RelCon)


_________________________

Zitat:
SkyObserver

Bild
Gimbal CAD design

In our research project SkyObserrver we developed a 3-axis retractable gimbal. The integrated cam is an industrial daylight cam with integrated DSP and FPGA to be able to process video data onboard.

The weight of the cam only before integration was about 550g. Integrated to our 3-axis retractable gimbal for a fixed wing UAV the complete system has a weight of about 205g!


Gibt es auch Wärmebildkameras in dieser Größe?


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BeitragVerfasst: 01. Jan 2014, 18:17 

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AIRPLAN

Automatisierte räumliche Sicherheitsplanung aus Luftbilddaten zum Schutz von Großveranstaltungen

Zitat:
Ziel des Projektes ist die Ausnützung von Luftbildinformation in der Planung und Evaluierung von Großveranstaltungen zur Erhöhung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Um den bestmöglichen Schutz von großen Menschenmengen, oder auch öffentlich auftretenden Einzelpersonen zu gewährleisten, ist eine umfangreiche Planung notwendig, die auf die lokalen Gegebenheiten des Veranstaltungsortes abgestimmt werden muss. Es müssen Sicherheitsaspekte wie Platzangebot und Ausweichrouten ebenso berücksichtigt werden, wie Schutzaspekte (Beobachtung der Menschenmenge, Beobachtung der Umgebung). Dieser Bedarf an optimaler Beobachtung steht jedoch schnell im Gegensatz zu anderen Anforderungen wie Schutz von Privatsphäre, speziell von unbeteiligten Personen, sowie Sparsamkeit beim Einsatz von Ressourcen.


Zitat:
Die Gemeinsamkeit dieser Fragestellungen ist deren Bezug zu räumlicher Information. Wäre die komplette dreidimensionale Struktur eines urbanen Gebietes verfügbar, und könnte diese automatisch mit semantischer Information (Fenster, Türen, Gassen, Dächer, Vegetation, etc.) verknüpft werden, dann wäre auch eine Veranstaltungs- und Einsatzplanung auf digitalem Wege möglich.

Unser Projekt basiert auf der Überlegung, dass diese Information sehr wohl verfügbar ist, in Form von hochauflösenden, hochgradig überlappenden Luftbildern, aus denen bereits dreidimensionale Oberflächenmodelle gewonnen werden können. Unser Ziel in diesem Projekt ist es, die methodische Lücke zwischen Photogrammetrie und Einsatzplanung zu schließen und diese Information Einsatzplanern zugänglich zu machen, um einerseits deren Effizienz und Genauigkeit zu steigern und gleichzeitig Kosten zu sparen. Wir entwickeln Lösungen, die es ermöglichen, optimale Beobachtungpunkte zu berechnen, um tote Winkel zu vermeiden, dreidimensionale Sichtbarkeitsanalysen durchzuführen und die Ausbreitung von Menschenmengen zu beobachten und zu simulieren.

Auf diesem Wege wird den Bedarfsträgern eine neue Qualität an geografischer Information zugänglich gemacht, die sich nicht nur auf zweidimensionale Pläne beschränkt, sondern die volle dreidimensionale Struktur eines urbanen Raumes abdeckt.

Zitat:
ProjektleiterIn / Name und Institut/Unternehmen

    Dr. Matthias Rüther

    Institut für maschinelles Sehen und Darstellen

    Technische Universität Graz



Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

    Fa. Meixner Vermessung ZT GmbH

    Katastrophenschutz und Feuerwehr, Graz

    Stadtvermessung Graz

    Magistrat Stadt St. Pölten

    Bundesministerium für Landesverteidigung



AGETOR
Analyse von Bewegungsströmen von Personen in Echtzeit auf Basis von Daten aus Mobilfunk und sozialen Medien zur Gewährleistung der Sicherheit bei Großveranstaltungen im urbanen und nicht urbanen Raum.

Zitat:
Mit dem Projekt AGETOR soll die Sicherheit bei Großveranstaltungen erhöht werden, indem Einsatzkräfte und Veranstalter vor Ort bessere Informationen über Personenbewegungen erhalten. AGETOR erkennt Bewegungsströme in Echtzeit ohne zusätzliche temporäre zu installierende Kameras oder andere Sensorik. Zusätzlich ermöglicht AGETOR sowohl eine offline als auch online Analyse der ortsunabhängigen Daten. Im Online-Betrieb werden während einer Veranstaltung sicherheitsrelevante Daten übermittelt. Die offline Analyse ermöglicht vergangene Veranstaltungen zu untersuchen und Verbesserungsmöglichkeiten für die Planung nachfolgender Events abzuleiten.

Im Rahmen des Projektes wird ein Low Cost Monitoring System für Großveranstaltungen entwickelt, welches Bewegungsströme, speziell im Zu- und Abfluss zum Veranstaltungsgelände, auf Basis von Mobilfunkdaten und Social Media Data erkennt und analysiert. Da individuelle Informationen als Datenquelle genutzt werden, muss streng auf die Beibehaltung der Privatsphäre geachtet werden. AGETOR wird während der gesamten Projektdauer datenschutzrechtlich begleitet, um die Einhaltung aller einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen bei der Entwicklung und Umsetzung zu gewährleisten. Anhand jeweils einer repräsentativen Großveranstaltung im urbanen und im ländlichen Raum wird das System in enger Zusammenarbeit mit den Bedarfsträgern in der Praxis getestet und die Anforderungen konkretisiert. Für das Veranstaltungsteam wird ein einsatzfähiger Softwareprototyp entwickelt. Diese Software wird bei den Veranstaltungen „Airpower“ bei Zeltweg und „Aufsteirern“ in Graz getestet.


Zitat:
Bedarfsträger:

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
    ◾Bundesministerium für Inneres
    ◾iVENTS Kulturagentur



GASRESPONSE

Zitat:
Die von Einsatzkräften verwendeten Verfahren zur Eindämmung und Beseitigung von toxischen Gaswolken sind derzeit nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht bzw. sind deren Effektivität und ein mögliches Verbesserungspotential nur unzureichend bekannt. Eine Best Practice im Bereich der Abwehr von toxischen Gasen ist nicht vorhanden. Im Rahmen des Projektvorhabens GASRESPONSE sollen verfügbare Verfahren (Hydroschilder, Aerosolverfahren, Absorptionsverfahren, etc.) untersucht und die wissenschaftlichen Grundlagen für deren Einsatz geschaffen werden.

Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse können im Rahmen von Großversuchen mit moderner Gasmesstechnik (SIGIS II der Berufsfeuerwehr Wien) und durch den Einsatz von CFD (Computational Fluid Dynamics) Modellen gewonnen werden. Die Großversuche bieten den Bedarfsträgern darüber hinaus die Möglichkeit, realitätsnahe Szenarien unter kontrollierten Bedingungen zu beüben. Im Zuge der Forschungsarbeit werden sowohl technische als auch taktische Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Einsatzfall betrachtet. Vorversuche zum Beispiel zum Einsatz verschiedener Neutralisationsmittel wurden im Rahmen von Kleinprojekten mit der Berufsfeuerwehr Graz bereits durchgeführt.


Zitat:
Projektpartner

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS)

    Land Steiermark

    Landesfeuerwehrverband Steiermark (LFV Steiermark)

    Berufsfeuerwehr Graz (BF Graz)

    Berufsfeuerwehr Linz (BF Linz)

    Berufsfeuerwehr Wien (BF Wien)

    Betriebsfeuerwehr Chemiepark Linz (BTF CPL)

    Rosenbauer International AG

    Donauchemie

    Linde Gas

    Eisenberger Umweltrechtsconsulting



Re.M – Resilienz Monitor Austria

Entwicklung einer softwaregestützten Methode zur netzwerkbasierten Analyse und Messung von sozialer Kohäsion und Resilienz von kritischen Systemen



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BeitragVerfasst: 20. Mär 2014, 21:44 

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Militär Aktuell 1/2014 hat geschrieben:
Und dann öffnet Peschak die Tür zum Hof und zeigt uns die Zukunft: Science-Fiction am Parkplatz einer niederösterreichischen Kaserne. Im Hof steht der X58 SafeCon (Anm.: Der Projektname lautet Safe Convoying), ein selbstfahrender, autonomer Transportlastwagen als voll funktionsfähiger Prototyp. Was von außen wie ein gewöhnlicher Lkw aussieht, ist tatsächlich Hightech, wie sie nicht einmal Google hinbekommt - das ARWT aber (in Kooperation mit TU und Technikum Wien, Austrian Institute of Technology und privaten Kooperationspartnern) sehr wohl: Mit mehreren Stereokameras, darunter auch Wärmebildkameras für den Nachteinsatz, erstellt der X58 ein 3D-Modell seiner Umgebung und kann, ohne jegliche Fernsteuerung oder andere Signale von außen wie Funk oder GPS völlig autonom Einsätze fahren. Drei Jahre Forschung stecken in dem Gerät, Software im Wert von zig Millionen und ein unendliches Potenzial: ob zum unbemannten Einsatz in vermintem Gebiet, zur sicheren Versorgung lawinengefährdeter Gebiete oder schlicht zur Landschaftspflege im Artillerie-Zielgebiet des TÜPl Allentsteig. Ausländische Armeen haben übrigens schon reges Interesse an der Technologie gezeigt, die Industrie sowieso.


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BeitragVerfasst: 22. Mai 2014, 12:32 

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Katastrophenschutz: Heer übt mit zivilen Helfern für den Ernstfall

Bild

Bild

Zitat:
Modernste Technik liefert Luftaufklärungsbilder in die Einsatzzentrale

Die Forschungsgesellschaft Joanneum Research in Graz entwickelte unter Mitarbeit von Experten des Bundesheeres ein luftgestütztes Aufnahme- und Überwachungssystem, genannt "Airwatch", für sicherheitsrelevante Einsätze. Dazu zählen beispielsweise Überflutungen, Erdbeben, großflächige Waldbrände oder Vermurungen.

In eine Pilatus PC-6 des Bundesheeres wurde das Airwatch-System eingebaut und bei der Übung eingesetzt. Binnen 30 Minuten nach Anforderung durch den Krisenstab konnten von jeder angenommenen Schadstelle detaillierte Luftaufnahmen zur Schadensbeurteilung bereitgestellt werden.

__________________________________________

Hier ein dem SKILL sehr ähnliches Waffensystem:



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BeitragVerfasst: 01. Jul 2014, 18:03 

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Zitat:
Cooperation of robots and drone

The universal teleoperation console is able to control a wide array of vehicles: in addition to heavy trucks (Project RELCON) other vehicles such as drones can be controled. The “flying robots” not only deliver live aerial images, but also extend the radio range for robots and other vehicles on the ground.



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BeitragVerfasst: 01. Aug 2014, 13:37 

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3D-Vision. Vom autonomen Fahrzeug zum Dentalscanner - Safecon Proof-of-concept 2013



Das TARDEC der US Army hat vor einiger Zeit ein ähnliches Projekt durchgeführt:

_____________________________

SecuRescue

ECHTZEITLAGEERFASSUNG DER ÖRTLICHEN SITUATION FÜR EINSATZKRÄFTE BEI KATASTROPHEN UND KRISENEINSÄTZEN

Zitat:
Seitens der Sensorik wie auch der Robotik existieren individuelle und unterschiedliche Lösungen zur Erkennung von Gefahrenstoffen, jedoch gibt es weltweit kein System das ein Lagebild (visuell in 3D) in Echtzeit für die Einsatzkräfte in Anlassfällen rasch zur Verfügung stellt. Diese Lücke will SECURESCUE schließen.

Das Projekt SECURESCUE zielt darauf ab, durch technologische Unterstützung eine Verbesserung der Entscheidungsgrundlage, und hier vor allem durch laufende Erkundungsergebnisse, für die Einsatzplanung zu erreichen. Als wesentlicher Bestandteil werden dazu 3D-Geländedaten von einem hochwertigen Laserscanner und Daten von Sensoren, wie zum Beispiel Bilder einer neuartigen 3D 360° Panoramakamera oder Sensordaten über Gefahrenstoffe, fusioniert. Dabei kommt das luftgestützte Laserscanner System, optional erweitert durch eine (Wärmebild) Kamera, von einem unbemannten Luftfahrzeug aus zum Einsatz. Die anderen Sensoren sind auf einem mobilen Roboter montiert. Bei potentiellen Gefahrenquellen, wie z.B. Feuer, Austritt von Gefahrenstoffen oder Radioaktivität sollen das unbemannte Luftfahrzeug und der Roboter in semiautonomem Betrieb das Gelände erkunden, um die Erstellung einer interaktiven Lagekarte in Echtzeit zu ermöglichen. Die ermittelten Messwerte der Sensoren (z.B.: Gas- und Schadstoffkonzentrationen, Gamma-Strahlung, etc.) werden in dieser Karte als Hotspots dargestellt. Diese virtuelle Karte bietet dem Einsatzleiter einen Überblick über den Gefahrenbereich. Durch diese Informationen können der Einsatzleiter bzw. die Spezialisten des jeweiligen Fachgebietes eine bessere Lageeinschätzung vornehmen, bevor sich Einsatzkräfte in den Gefahrenbereich begeben.

Ergebnis des Projektes wird ein System sein, das den Einsatzkräften auf einem Tablet-PC interaktive Karten mit verschiedenen Inhaltsebenen (z.B.: Landkarte, Gebäudestockwerke, Ebenen inklusive der vorhandenen Schadstoffe wie z.B.: Gase, Radioaktivität,…) zur Verfügung stellt, um die Einsatzplanung zu erleichtern. Damit hat der Bedarfsträger (z.B.: Bundesheer oder Feuerwehr) erstmals eine effiziente Erkundungsmöglichkeit bei Einsätzen in einer potentiell lebensbedrohlichen Umgebung, ohne ihr Personal in Gefahr zu bringen.

Zitat:
Projektleiter

    DI Michael Hofstätter, AIT Austrian Institute of Technology GmbH


Projektpartner

    ◾Austrian Institute of Technology GmbH (Konsortialführer)

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, Österreichisches Bundesheer

    ◾Technische Universität Wien

    ◾Riegl Research Forschungsgesellschaft

    AERIE GmbH

    ◾Flammpunkt

    ◾CBRN Protection GmbH



Virtual Reality Training für ABC-Abwehr und Sicherheits-Einsatzkräfte

Zitat:
Durch den Einsatz von VR-Technologien im Training von Einsatzkräften lassen sich sowohl Effizienzsteigerungen im Sinne des Einsatzes selbst, aber auch ein effektiverer Ressourceneinsatz, ein verbessertes Reaktionsvermögen und das gezieltere Setzen von Maßnahmen erwarten. In dieser Studie soll auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche die aktuelle, internationale Situation im Bereich des VR Einsatzes beim Training von zivilen und militärischen Einsatzkräften erfasst werden. Parallel dazu findet eine Bedarfserhebung innerhalb der beiden beteiligten Organisationen ABC-Abwehrschule (BMLVS) und Rotes Kreuz Innsbruck statt. Darauf basierend werden aktuelle, und auch an der TU Wien in Entwicklung befindliche neue Hardware- und Softwarekomponenten auf Ihre Tauglichkeit für einen modernen VR-Trainingseinsatz umfassend evaluiert. Das natürliche, individuelle Gehen, Bewegen, Manipulieren und Zusammenarbeiten von Teams in großen virtuellen Welten, ein Forschungsfeld, in dem die VR-Gruppe der TU Wien weltweit führend ist, hat dabei Priorität. Die kosteneffiziente und rasche Erstellung neuer Inhalte und Trainingsszenarios ist ebenso wichtig wie die Kosteneffizienz, Flexibilität und Robustheit des gesamten Trainingssystems. Weiteres werden Methoden untersucht, um die Trainingsperformance (halb)automatisch auszuwerten und zu protokollieren. Safety & Security Experten (AIT und Xylem Technologies) werden eine Risikoanalyse der VR-Trainingseinheit hinsichtlich technischer Risiken mitsamt einer Sicherheitsanalyse der IT-Prozesse und Identifikation organisatorischer Risiken durchführen. Ein Ergebnis daraus ist die Grobkonzeption einer Security Architektur für den sicheren Einsatz der VR-Trainingseinheit. Die wesentlichen Erkenntnisse der Studie zum Einsatz von Virtual Reality Technologie für Trainingszwecke, zur Effizienzsteigerung von Einsatzorganisationen zum Schutze der Bürger werden in Handlungsempfehlungen für den Auftraggeber und für die beteiligten Organisationen zusammengefasst.

Zitat:
Projektpartner

    ◾Austrian Institute of Technology (AIT)

    ◾Xylem – Science and Technology Management GmbH

    Bundesministerium für für Landesverteidigung und Sport BMLVS (LVAk, ABCAbwS, ASZZ)

    ◾ Rotes Kreuz Stadt Innsbruck (RK)

____________________

ARGUS − luftgestütztes multisensorielles Führungsunterstützungssystem für Einsatzkräfte bei Naturkatastrophen



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BeitragVerfasst: 24. Apr 2015, 21:42 

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3D Vision – An enabling Technology for Advanced Driver Assistance and Autonomous Offroad Driving

AIT Austrian Institute of Technology
Safety & Security Department

Manfred Gruber
Safe and Autonomous Systems



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BeitragVerfasst: 02. Jun 2015, 11:04 

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Object Tracking by Combining Supervised and Adaptive Online Learning through Sensor Fusion of Multiple Stereo Camera Systems

David Spulak, Richard Otrebski and Wilfried Kubinger

Zitat:
As part of the project RelCon [1] an autonomous convoy of vehicles is in development. In order to identify and track the vehicle to follow computer vision is deployed. For this purpose thermal infra-red (IR) and visible-light (VL) stereo camera systems are available on the autonomous vehicle. In long-term tracking tasks changing object appearance due to dynamic lighting conditions of the outdoor Environment are challenging. This issue can be addressed by deploying adaptive tracking methods.



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BeitragVerfasst: 17. Jun 2015, 22:14 

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Der SAFECON-Prototyp (Der noch ein paar kleinere "Macken" hat, aber im Großen und Ganzen ausgezeichnet funktioniert.) wird kommendes Jahr bei der ELROB am Übungsplatz Tritolwerk erstmals öffentlich vorgeführt (Quelle: ARWT).

Zitat:
ELROB 2016

European Land-Robot Trial


    ◾9th European Land Robot Trials
    ◾6th Military ELROB
    ◾20 - 24 June 2016, Austria

The military ELROB, which takes place for the sixth time now, enables you to get a glance at the latest R&D in the area of unmanned outdoor/off-road ground systems. The scenarios have been developed in closest co-operation with the military users and reflect the up-to-date requirements of the forces. This event offers the fantastic opportunity to mingle with the international experts from the user community, the industry and the R&D sector.

ELROB is a strictly non-profit activity! The event is organized and carried out only by non-profit organisations. All participation fees are completely redistributed among the participants to cover travel expenses.



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BeitragVerfasst: 04. Aug 2015, 22:48 

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FSAA-NLW (Feasibility Study - alternative Antriebstechniken nicht-letale Waffensysteme)

Zitat:
1. Im Moment steht noch kein Verbringungssystem zur Verfügung, dass bei einem Einsatz mit einer hohen Verhältnismäßigkeit bei der Aufgabenerfüllung und mit einer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz effizient eingesetzt werden kann. Im Speziellen ist es noch nicht möglich bei „nicht tödlichen“ bzw. „weniger tödlichen“ Waffensystemen die Wucht, mit der ein Ziel getroffen werden soll, so zu dosieren, dass der Schutz für den betroffenen Bürger und unbeteiligte Dritte gegeben ist. In dem Ende März 2013 abgeschlossenen KIRAS-Projekt “SKILL“ entwickelte das Konsortium ein System, welches durch eine Kombination einer optronischen Zielvorrichtung und einer mechanischen Geschwindigkeitsregelung ein Ziel mit einer genau definierten Wirkung treffen kann. Eine gesicherte, nicht tödliche Wirkung auf sehr kurze Distanz sowie eine notwendige Treffergenauigkeit konnte wegen der Abbrandcharakteristik der im Anforderungskatalog („SKILL“, Arbeitspaket 2.1) festgelegten Munition noch nicht erreicht werden.

2. Ziel ist es daher in FSAA-NLW eine Feasibility Study mit folgenden Inhalten durchzuführen:

    ◾Es wird ein Kriterienkatalog im Zusammenwirken mit dem Bedarfsträger BMLVS durch Überprüfung der Qualitätsanforderungen der in Verwendung stehender Einsatzmittel und bei Bedarf durch Festlegung von neuen Qualitätskriterien erarbeitet.

    ◾Basierend auf den Ergebnissen des Vorgängerprojektes “SKILL“ werden hervorstechende Systeme (z.B. Beretta, FN) am Markt auf deren Schwächen hin untersucht.

    ◾Alternative Antriebssysteme werden auf deren Einsetzbarkeit und Verbesserungspotential getestet. Die dazu durchgeführte Machbarkeitsstudie untersucht, ob alternative Systeme, z.B. Gasantriebe, wie bei einem Impulsfeuerlöscher, für die Erfüllung definierter Qualitätskriterien eingesetzt werden können und unter welchen Bedingungen Gasantriebe für größere Munitionsdurchmesser angewandt werden können.

    ◾Die so erhaltenen Ergebnisse werden durch den Kriterienkatalog gewichtet und beurteilt und dienen damit als Grundlage für die weitere Forschungsarbeit für die Entwicklung von nicht letalen Verbringungssystemen.

3. Das Ergebnis dieser Studie ist

    ◾eine genaue Festlegung von Qualitätskriterien für Verhältnismäßigkeit und Effizienz eines einsetzbaren nicht-letalen Systems unter Berücksichtigung der Ergebnisse der vorliegenden GSK Studie aus “SKILL“ sowie

    ◾die Charakterisierung der untersuchten technischen Möglichkeiten in Hinblick auf die Qualitätskriterien ergänzend zu den technischen Erkenntnissen aus dem Projekt “SKILL“.

    ◾die Bewertung der untersuchten technischen Möglichkeiten für den effektiven und maßhaltigen Einsatz für Einsatzkräfte vor Ort um daraus richtungsweisende zukünftige Entwicklungen abzuleiten.



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BeitragVerfasst: 16. Sep 2015, 22:14 

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taurob lenkt Hilfsgüter-LKW (14. September 2015, VIDEO)

Zitat:
Im Rahmen des durch die FFG geförderten Projekts „Reliable Control of Semi-Autonomous Platforms (RelCon)“ wurde die Roboter Fernsteuerung von taurob angepasst, um damit schwere LKWs steuern zu können. Damit soll es bei Lawinen- oder Murenabgängen, Tunnelbränden oder radioaktiver Verseuchung möglich sein, Versorgungsfahrten zu machen, ohne die Besatzung des LKWs zu gefährden.

Gemeinsam mit den Projektpartnern Fachhochschule Technikum Wien, Bundesheer, AIT, PIDSO und Rheinmetall MAN Military Vehicles Österreich hat taurob am vergangenen Dienstag das abgeschlossene Projekt eindrucksvoll demonstriert. Der zehn Tonnen schwere MAN HX58 LKW wurde dabei teleoperiert, semi- und vollautonom über weite Strecken des Truppenübungsplatzes in Felixdorf gesteuert.



Hier gibt es noch ein älteres Video vom Oktober 2014 - ungefähr ab 1:56 ist der RelCon-Prototyp zu sehen:



Und in der folgenden Präsentation findet sich ein Foto des Testfahrzeugs (vor der Werkstätte der ARWT/FGT in Zwölfaxing):



Hier während einer Fahrt in Allentsteig:



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BeitragVerfasst: 11. Okt 2015, 11:46 

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Thema der aktuellen KIRAS-Ausschreibung sind auch Systeme zur Abwehr von UAS:

    KIRAS Sicherheitsforschung - Herbstausschreibung 2015/16

    Zitat:
    Kooperative F&E Projekte:

      Automatisierter Informationsaustausch zwischen militärischen, auf stringenten Informationsstrukturen basierenden Führungsinformationssystemen und zivilen Informationssystemen zur Herstellung eines gemeinsamen Lagebildes.

      • Cyber Sicherheit

      • Interoperabilitäts- und Effizienzsteigerung von Einsatzorganisationen (First Responder)

      • Schutz kritischer Infrastruktur - Modell eines Risikomanagements im Bereich Objektschutz


    Bilaterale Kooperative F&E Projekte:

      • Terrorismusbekämpfung nach einem Anschlag

      Gefährdungen durch unbemannte Flugsysteme (UAS): Entwicklung technischer Maßnahmen zur Detektion, Verifikation und Intervention zur Gefahrenabwehr

      • Gefährdungen durch Explosivstoffe und verbotene Feuerwaffen sowie technische Maßnahmen zur Intervention



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BeitragVerfasst: 13. Nov 2015, 14:41 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Bild

Bild



Hier gibt es noch eine Präsentation zum Projekt FlexDetect:



Frankreich und Deutschland entwickeln derzeit, im Rahmen eines Projekts der European Defence Agency, einen ähnlichen Demonstrator wie SafeCon:



Zuletzt geändert von theoderich am 29. Nov 2015, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20. Nov 2015, 21:08 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20766
CISA- Cyber Incident Situational Awareness

Zitat:
Zielsetzung des Projektes CISA ist daher die Erarbeitung und Definition des Begriffs der „Cyber Situational Awareness“ (Lageverständnis), d.h. eine konkrete Ausarbeitung welche Entscheidungen aufgrund einer erhobenen Lage getroffen werden können/müssen und wie die Informationen aus den technisch/operativen Datenquellen aufbereitet und dargestellt werden müssen, damit Behörden und Bedarfsträger optimal agieren können.

Zitat:
Projektpartner:

    T-System Austria

    Thales Austria

    Secure Business Austria

    REPUCO Unternehmensberatung GmbH

    Infraprotect GmbH

    Wiener Zentrum für Rechtsinformatik

    Bundesministerium für Inneres

    Bundesministerium für Landesverteidigung

    Bundeskanzleramt



FlashBang
In-situ Risikobeurteilung der akustischen Wirkung von Blendgranaten

Zitat:
Problematisch ist dabei, dass bis dato keine standardisierten Messverfahren zur Erstellung von Spezifikationen von Blendgranaten existieren.

Speziell die Wirkungen beim Einsatz von so genannten Blendgranaten (engl. auch flash-bang oder stun grenades genannt) sind derzeit nur sehr unzureichend untersucht. Dadurch kommen Einsatzkräfte Vorort immer wieder in die Lage, das Gebot der Verhältnismäßigkeit bzw. der Diskriminierung nicht entsprechend einschätzen zu können, wodurch Dritten Leid zugefügt werden kann und z.B. Kollateralschäden entstehen. Daraus folgt für Einsatzkräfte eine Rechtsunsicherheit, wodurch weitere rechtliche Folgen wie Schadenersatzansprüche, etc. unvermeidbar sind.

Ziel der Studie ist es, die akustische Wirkung von Blendgranaten beim Einsatz im Freien und in Räumen zu untersuchen und weiters die Grundlagen für ein Simulationswerkzeug zu schaffen, das es Einsatzkräften erlaubt, die akustische Wirkung einer Blendgranate auf Menschen in-situ vor dem Gebrauch abzuschätzen.

Zitat:
Projektpartner:

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS)



Foresight-Cockpit

Zitat:
STRATFÜSYS betonte wie andere KIRAS-Projekte (z.B. GÖPL-Projektfamilie) die Notwendigkeit des gemeinsamen Lagebewusstseins und -verständnisses als Grundlage der erfolgreichen Zusammenarbeit staatlicher und nicht-staatlicher Akteure. Ein dementsprechendes Führungsunterstützungssystem schafft vor allem auf der Stufe des in Österreich bereits etablierten gesamtstaatlichen Lagebildprozesses Mehrwert durch die Verdichtung, Aufbereitung und Verteilung geeigneter Informationen für die relevanten Entscheidungsträger. Die Studie kam dabei zum Ergebnis, dass es zwar verschiedene marktgängige Systeme gibt, die einen zukunftsorientierten Lagebildprozess unterstützten könnten, jedoch entspricht keines der verfügbaren Systeme den Anforderungen der österreichischen Bedarfsträger. Das kooperative Projekt zur Entwicklung einer kollaborativen softwarebasierten Entscheidungsunterstützung für ein Zukunftslagebild mit Hilfe eines „Foresight-Cockpits“ soll diese Lücke schließen. Dazu wird ein Konzept und eine prototypische Softwarelösung zur strategischen, kollaborativen sowie ressortübergreifenden Entscheidungshilfe zur Unterstützung des gesamtstaatlichen Lagebildprozesses gemeinsam mit den Bedarfsträgern entwickelt und umgesetzt.

Zitat:
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. Kooperationspartner/Innen:

    ◾Bundeskanzleramt, Abteilung Sicherheitspolitische Angelegenheiten

    ◾Bundesministerium für Inneres, Büro für Sicherheitspolitik

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

    ◾Repuco Unternehmensberatung GmbH

    ◾TU Wien, Fachbereich Rechtswissenschaften

    ◾Universität Salzburg, Fachbereich Politikwissenschaften und Soziologie



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