Aktuelle Zeit: 24. Nov 2017, 06:32

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 69 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 02. Jan 2017, 11:37 
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: 23. Mär 2005, 14:53
Beiträge: 1290
Forschung zu unbemannten Systemen - da hat das Bundesheer eine echte Bedarfslücke entdeckt - warum da noch niemand vorher drauf gekommen ist ;-)
Ist das wirklich notwendig, dass das kleine Bundesheer im Grundlagenbereich forscht? Ich wäre hier mehr für einen angewandten Ansatz.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 02. Jan 2017, 17:37 

Registriert: 11. Mär 2012, 03:50
Beiträge: 449
Planposten fuer parteisoldaten!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 02. Jan 2017, 18:59 

Registriert: 14. Dez 2011, 13:35
Beiträge: 595
Doppeladler hat geschrieben:
Ist das wirklich notwendig, dass das kleine Bundesheer im Grundlagenbereich forscht? Ich wäre hier mehr für einen angewandten Ansatz.


Die bisherigen Projekte, soweit ich das zumindest hier im Forum oberflächlich verfolgt habe, waren doch allesamt anwendungsorientiert. Ich glaube auch nicht, dass man jetzt groß Grundlagenforschung betreiben wird.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 02. Jan 2017, 19:10 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20791
Das ist richtig. Es gibt kaum Grundlagenforschung im BMLVS:

    Zitat:
    Forschung im ÖBH bedeutet systematische Wissensgenerierung (Gewinnung, Verarbeitung und Auswertung). Sie ist primär angewandte Forschung und umfasst auch experimentelle Entwicklung und Erprobung sowie, im unbedingt erforderlichen Ausmaß, auch Grundlagenforschung. Letztere ist im Bereich der Militärwissenschaften notwendig.


Aufschlussreich sind auch die Einträge in der Bundesforschungsdatenbank:


Hier zwei aktuelle Beispiele:

    Light weight ceramics for ballistic protection

    Zitat:
    Gegenstand des Projekts ist als Beitrag zur Verbesserung des ballistischen Schutzes des Soldaten die Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung feinstrukturierter Keramiken für ballistische Schutzanwendungen und Ermittlung der werkstoffwissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen der Mikrostruktur und den mechanischen und ballistischen Eigenschaften. Ein Schwerpunkt dabei ist die Entwicklung und Optimierung innovativer Keramikwerkstoffen mit verbesserter Schlagzähigkeit für Anwendungen als hart-ballistische Schutzwerkstoffe.




    Wabenkaminstrukturen – Waveguide Arrays – für TEMPEST Zwecke

    Zitat:
    Bisherige Untersuchungen zu Hohlleitern (Waveguide Beyond Cutoff, WBC) und der erreichbaren Schirmwirkung beziehen sich auf ebene Wellen die mit unterschiedlichen Einfallswinkeln auf die Hohhleiteröffnung auftreffen. Ein Hohlleiter alleine ist jedoch noch kein Wabenkamin mit praktisch brauchbaren Eigenschaften. Eine Aneinanderreihung mehrerer Hohlleiter ermöglicht die praktische Nutzung der Gesamtstruktur, jedoch gibt es Hinweise, dass sich die „Performance“ hinsichtlich der Gesamtdämpfung der ebenen Welle durch die Aneinanderreihung spürbar verschlechtert. Dies wäre quantitativ und qualitativ zu bis 10GHz untersuchen


Außerdem kann künftig das PADR für zusätzliche Mittel angezapft werden:

    EU Preparatory Action des European Defence Research Programme (PADR)

    Zitat:
    Aktuelle Entwicklung / kommende Ausschreibung

    Seit Herbst 2016 gibt es ein Scoping Paper (noch nicht veröffentlicht), das den Handlungsrahmen für die jährlichen Arbeitsprogramme beschreibt und einen Überblick in Form einer Matrix liefert, welche Bereiche beforscht werden sollen. Das Arbeitsprogramm wird mit einer Reihe von Strategischen Clustern und einer Gruppe von R&I&T Bereichen strukturiert sein, die dann mittels bekannter Instrumente (RIA, IA, CSA, Tender) umgesetzt werden.

    Voraussichtliche Themengebiete werden Autonomous Platforms, Command, Control, Communications, Computers Intelligence, Surveillance and Reconnaissance (C4ISR), Force Protection and Soldier Systems, Defence Research Demonstrator Projects, Critical Defence Technologies, Future and Emerging Disruptive Technologies, Standardisation and interoperability sowie Tech Watch sein.

    Für die Preparatory Action sind von der Europäischen Kommission 90 Mio. Euro veranschlagt.

    Voraussichtliche Verteilung:

      • 2017 = 25 Mio. Euro (bereits beschlossen)

      • 2018 = 35 Mio. Euro

      • 2019 = 30 Mio. Euro



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 17. Jan 2017, 18:22 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20791
WatchDog
Mobile Kommunikations- und Multi-Sensorlösung für Sicherheits- und Risikomanagement im Freiland und im Objektschutz

Zitat:
Das gegenständliche Projekt fokussiert deshalb auf die Entwicklung von innovativen technischen Lösungen für die permanente (24/7 Betrieb) Beobachtung von kritischen räumlichen Bereichen (Outdoor), sowie einer automatischen Situationsanalyse auf Basis eines multi-sensoralen Systemansatzes zur Unterstützung von zeitkritischen Entscheidungsprozessen. Die Definition der Systemanforderungen ergeben sich grundsätzlich aus einer fokussierten Analyse von Anwendungsszenarien, wobei für WatchDog folgende Szenarien wesentlich sind:

    a) Monitoring von Transitzonen und Grenzräumen

    b) Überwachung von Industrieanlagen und kritischer Infrastruktur

    c) Monitoring im Rahmen von Sicherungsaufgaben bei urbanen Plätzen und Großveranstaltungen

    d) Feldlagerschutz im Rahmen von humanitären Einsätzen des Bundesheeres

Zitat:
Ziel in WatchDog ist die Entwicklung eines flexiblen, mobilen, energie- und kommunikationsautarken multi-sensoralen Systemkonzepts für die angeführten Sicherheitsszenarien. Um einen flexiblen Einsatz zu gewährleisten, baut das WatchDog-Konzept auf innovative, energieautark betreibbare mobile Teleskopmastsysteme auf, die mit dem WatchDog Kommunikations- und Sensormodulen bestückt werden. Als Unterstützung für einzelne Sicherheitsaufgaben können innovative, LED-basierte Lichtsysteme und Lautsprecher integriert werden, um Sicherungsmaßnahmen zu unterstützen. Bei topographisch schwierigen Situationen werden die Sensormastsysteme mit einem UAV oder Ballon ergänzt, die den Bereich des Kommunikationsnetzwerk absichern, um die Module des Sensormasts gesichert steuern zu können und um die Daten an Einsatzkräfte und Leitzentralen stabil weiterzuleiten.

Als Ergebnis steht ein Proof-of-Concept Demonstrator, der den WatchDog-Ansatz auf Basis von definierten Nutzeranforderungen in labornahen Tests evaluiert und einen Funktions-, Performance- und Praxistauglichkeitsnachweis für die relevanten Szenarien erbringt. Hier baut WatchDog auf innovative, kommerziell existierende technologische Lösungen auf, integriert Ergebnisse von nationalen (EN MASSE, MONITOR, etc.) bzw. internationalen Forschungsprojekten (BRIDGE, etc.) und fokussiert auf Forschungsthemen wie multi-sensorale Daten- und Situationsanalyse und eine autarke, dynamische sowie stabile Breitbandkommunikationsentwicklung.

Zitat:
Projektleitung

    DI Alexander Almer, JOANNEUM RESEARCH Forschungsges.mbH, DIGITAL


Projektpartner

    Lakeside Labs Gmbh

    AIT - Austrian Institute of Technology GmbH

    Johannes Kepler Universität Linz

    IFR - Ing. Richard Feischl

    Kapsch BusinessCom AG

    INRAS GmbH


    Airborne Robotics


    WAGNER Sicherheit GmbH

    Karl-Franzens-Universität Graz; Institut für Soziologie

    Agentur für Europäische Integration und wirtschaftliche Entwicklung GmbH

Bedarfsträger

    Bundesministerium für Inneres

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport



INTERPRETER
Interoperabilität im Katastrophenmanagement der nächsten Generation

Zitat:
In Anknüpfung an den aktuellen Stand der Forschung wird das vorliegende Projekt mittels modernster Softwaredesignmethoden einen vollständig automatisierten Datenaustausch zwischen den zivilen und militärischen (Führungs-)Informationssystemen ermöglichen und somit die semantische Integrität derselben sicherstellen.



CERBERUS

Cross Sectoral Risk Management for Object Protection of Critical Infrastructures



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 07. Feb 2017, 15:26 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20791
DHS-AS
Detektion humaner Signaturen zur Aufdeckung von Schlepperei

Zitat:
Im Projekt " Detektion humaner Signaturen zur Aufdeckung von Schlepperei " (DHS-AS) wird ein tragbarer Prototyp zur Detektion menschlicher Spurengase, die über Atem, Haut oder andere Ausscheidungsorgane freigesetzt werden, weiterentwickelt und optimiert. Zudem kann das Gerät mit Hilfe einer Infrarotkamera die personengenerierte Wärme auch bei Dunkelheit visualisieren. Das Ziel des Projektes ist es, mit dem tragbaren Gerät ein typisches Signalmuster der detektierten flüchtigen Verbindungen zu erkennen, ähnlich einem Hund, der mit seiner Nase z.B. den Geruch verschütteter Menschen aufspüren kann.

Zitat:
ProjektleiterIn

    Dr.-Ing. Veronika Ruzsanyi,
    Institut für Atemgasanalytik, Universität Innsbruck


Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

    Jens Herbig / Ionicon Analytik Gesellschaft mbH

    Georg Aumayr / Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich (GSK Partner)

    Thomas Ußmüller / Institut für Mechatronik - Universität Innsbruck

    Bundesministerium für Inneres, BMI Abt. II/BK /3.4, Menschenhandel und Schlepperei

    letter of support von BMLVS Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport



DURCHBLICK
Detektion unterschiedlicher unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen mittels intelligenter analytischer Sensorik.

Zitat:
In dem Projekt DURCHBLICK planen wir die Untersuchung und Kombination von verschiedenen Sensortechnologien zur robotergestützten Analyse von verdächtigen Objekten (z.B.: Gepäckstücke, Mülleimer, ...) im öffentlichen Raum.

Zitat:
Ziel des Projekts DURCHBLICK ist es daher, den Einsatzkräften ein leistungsstarkes Sensorik-System zur Verfügung zu stellen, welches den aktuellen Stand der Technik übertrifft. Es soll robotergestützt an die potenzielle Gefahrenquelle herangesteuert werden können, um schnell detaillierte Informationen über das Objekt zu sammeln, die mit derzeitig verfügbaren Systemen so nicht zugänglich sind.

Basierend auf einer detaillierten Bedarfsdefinition durch die Sicherheitsorganisationen werden für diesen Anwendungszweck potenzielle Sensortechnologien evaluiert und verglichen. Durch die Kombination mit anderen Sensoren wie Infrarot-Kamera, optische Sensoren (Laserscanner, Fotokamera) für die Vermessung und Sensorik zur Detektion und Identifikation von Radioaktivität, Gasen und flüchtigen Gefahrstoffen (Proton Transfer Reaction – Mass Spectrometry PTR-MS) können umfangreiche Daten zur Gefahreneinschätzung und Beweismittelsicherung gesammelt werden. Mittels Datenfusion dieser verschiedenartigen Sensordaten und einer effizienten, eigens für die Einsatzkräfte in Stresssituation zu entwickelnder, Benutzerschnittstelle werden die Daten für die Einsatzkräfte schnell erfassbar. Damit wird eine zuverlässige Lageeinschätzung aus sicherer Distanz möglich. Durch Tests und Demonstrationen unter realitätsnahen Bedingungen mit Einbeziehung der Endanwender, auch bereits während der Projektlaufzeit, wird gewährleistet, dass ein leistungsstarkes, nutzbares System entwickelt wird, welches einen deutlichen Vorteil im praktischen Einsatz gegenüber der aktuell verfügbaren technologischen Unterstützung bietet. Die Einbindung ethischer, soziologischer sowie juristischer Experten bei der Auswahl, Optimierung und schließlich dem Einsatz der verwendeten Technologien stellt sicher, dass im Rahmen der Entwicklung des intendierten Systems gesellschaftliche und rechtliche Aspekte entsprechend berücksichtigt werden.

Zitat:
Projektleiter:

    Dipl.-Ing. Michael Hofstätter
    AIT Austrian Institute of Technology GmbH


Projektpartner:

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS)

    Johannes Kepler Universität Linz, Institute of Networks and Securityr

    Vienna Centre for Societal Security - VICESSE

    CBRN Protection GmbH

    Ionicon Analytik Gesellschaft m.b.H.

    IQSOFT Gesellschaft für Informationstechnologie m.b.H.

    DI Dr. Heinz Stanek - Stancon



Zuletzt geändert von theoderich am 27. Feb 2017, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 27. Feb 2017, 09:51 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20791
AMBOS
Abwehr von unbemannten Flugobjekten für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Zitat:
Die übergeordneten Ziele dieses Projekts sind:

    Entwicklung und Evaluierung von Technologiekomponenten insb. Methoden und Verfahren der Elektrooptik, Akustik und Kommunikationstechnik zur Erkennung und Abwehr potentieller Bedrohungen aus der Luft durch verhältnismäßige Mittel der Intervention sowie die Fusion unterschiedlicher Sensormodalitäten zur Gewährleistung einer robusten und zuverlässigen Sensorik.

    ◾Mitgestaltung der Benutzerprozesse und Benutzerschnittstellen für moderne zivile Abwehrsysteme für unbemannte Luftfahrzeuge, wobei die Interoperabilität mit vorhandenen Krisenmanagementsystemen und Entscheidungsunterstützung im Vordergrund stehen.

    ◾Untersuchung von legislativen Ansätzen, die eine rechtsstaatliche Intervention sowie die Anwendung der technologischen Maßnahmen entsprechend der rechtlichen Grundlagen ermöglichen.

    ◾Umsetzung und Validierung der ausgewählten behördlich-relevanten Szenarien der Bedarfsträger, wobei der Schutz von Personen und kritischer Infrastruktur im Vordergrund steht.

    ◾Untersuchung der gesellschaftlichen und ethischen Aspekte für den Einsatz solcher Technologien im zivilen Bereich.

    ◾Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Schaffung eines technologischen Mehrwerts der eingesetzten Technologien in Bezug zum Stand der Technik, sowie eines Betriebsleitfadens zur behördlichen Anwendung der Technologie und als Entscheidungsgrundlage für eine etwaige behördliche Anschaffung. Die Ergebnisse werden in Form eines funktionalen Technologieträgers, anhand der behördlich-relevanten Szenarien, gezeigt.

Zitat:
Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

    AIT Austrian Institute of Technology GmbH

    Frequentis AG

    CNS-Solutions & Support GmbH

    INRAS GmbH

    Austro Control Österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt mbH

    Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH

    Donau Universität Krems - Zentrum für Integrierte Sensorsysteme

    Bundesministerium für Inneres

    Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

    Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie



Dieses Projekt gehört nicht zu KIRAS, passt aber zum Forschungsbereich von AMBOS:

    Untersuchung der Grenzen für eine akustische Detektion von UAVs

    Zitat:
    Projektbeginn

    21.02.2017

    Zitat:
    Fördersumme

    97.812,00

    Zitat:
    beteiligte Personen/Organisationen

      Rolle

        Auftraggeber

      Lfnr

        1

      Name

        Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

      Rolle

        Auftragnehmer

      Lfnr

        1

      Name

        Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH

    Zitat:
    Abstract deutsch

    Ziel der Untersuchungen ist es, die physikalischen Grenzen einer Schallortung von UAVs unter realen Bedingungen (Meteorologie, Hintergrundschal, Geländeform, etc.) in Abhängigkeit von der technischen Auslegung eines UAV aufzuzeigen.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 03. Apr 2017, 15:10 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20791
Erbringung von Dienstleistungen an das BMLVS im Jahr 2016 (11623/J)

Zitat:
8. Welche Dienstleistungen im Bereich Forschung bzw Wissenschaft haben Sie, Ihr Ministerbüro bzw Ihr Ressort und nachgeordnete Dienststellen im Jahr 2016 jeweils in Anspruch genommen? Bitte um Aufgliederung nach Auftragsvolumen, Auftragnehmer, Art des Vertrages und genauem Vertragsinhalt.

    Zitat:
    Zu 8:

    Im Jahr 2016 hat mein Ressort Verträge über Dienstleistungen im Bereich Forschung und Wissenschaft mit folgenden Auftragnehmern und Vertragsinhalten abgeschlossen:

    [...]

    Thema/Vertragsinhalt: Traktor mit einem System zum autonomen Betrieb in kampfmittelbelasteten Zonen auf Basis der Forschungsergebnisse SAFECON und RELCON
    Auftragnehmer: Austrian Institute of Technology (AIT)
    Kosten: 114.000,-- Euro

    Thema/Vertragsinhalt: Teleoperiertes Fahrzeug MAN X-58 - Aufbau einer Grundfunktion
    Auftragnehmer: Dipl. Ing Manuel Rohrauer
    Kosten: 18.240,-- Euro


Auf dem Weg zum sicheren autonomen Fahrzeug der Zukunft

Christian Zinner
AIT Austrian Institute of Technology
Digital Safety & Security Department

Connected Cars – Sicheres Fahren im digitalen Zeitalter
14. Sicherheitskonferenz an der Donau-Universität Krems
20.10.2016



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 05. Apr 2017, 17:44 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20791
Zusammenarbeit mit der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA) – erstes Zusammenarbeitsprojekt mit Schweizer Beteiligung

Zitat:
An seiner Sitzung vom 5. April 2017 hat der Bundesrat das erste Zusammenarbeitsprojekt mit der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA) genehmigt, an dem die Schweiz teilnehmen wird. Dabei geht es um eine Studie zum Schutz autonomer Systeme vor feindlichen Zugriffen (Protection of Autonomous Systems against Enemy Interference, PASEI).

Zitat:
Beim Projekt PASEI handelt es sich um eine internationale Studie, an der die Schweiz (armasuisse – Kompetenzbereich Wissenschaft + Technologie) mitarbeiten soll. Auch ein Schweizer Industriepartner (RUAG) wird daran beteiligt sein. Das Engagement der Schweiz soll durch Sachleistungen konkretisiert werden, dank denen das Knowhow in einem wichtigen Bereich ausgebaut werden kann. Der vermehrte Einsatz automatisch gesteuerter Systeme erhöht die Wahrscheinlichkeit für äussere Einwirkungen auf diese Systeme. Die Studie PASEI soll nun die Schwächen solcher Systeme genauer beleuchten, Mittel zur Aufdeckung externer Zugriffe aufzeigen und Empfehlungen zu möglichen Schutzmassnahmen formulieren. Neben der Schweiz werden Deutschland, Finnland und Österreich am Projekt mitwirken. Die Beteiligung an diesem Forschungsprogramm wird sowohl dem Bund (armasuisse) als auch dem Industriepartner RUAG zugutekommen.



Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 69 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  


Link zu Doppeladler.com
Link zu The Modeller
Link zu den Freunden Historischer Schiffe
Doppeladler.com - Plattform für Österreichs Militärgeschichte
The Modeller - Österreichs Militärgeschichte durch die Modellbaubrille
FHS - Die Freunde Historischer Schiffe
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de