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BeitragVerfasst: 24. Jun 2009, 08:31 
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Landesverteidigungsausschuss 23.06.2009: Beim Thema Liegenschaftsverkäufe erfuhren die Abgeordneten, dass keines der bisher verkauften 73 Objekte unter seinem Wert veräußert wurde. Die Summe der bisherigen Erlöse betrage 108,2 Mio. €.

Das sind rund 1,5 Mio Euro pro Objekt. Darabos erwartet insges. 400 Mio. € an Erlösen aus Liegenschaftsverkäufen (statt den rund 800 Mio zur Finanzierung der Heeresreform)


Vielleicht kann man die alten Threads hier im Sinne eines Sammelthreads vereinen:

Kasernenneubauten verzögern sich immer mehr
viewtopic.php?f=3&t=1829
Kaserne Arsenal wird verkauft
viewtopic.php?f=3&t=1845


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BeitragVerfasst: 18. Jul 2009, 13:01 

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Stadt Graz will die Hummel-Kaserne kaufen


Zur Orientierung: Die Hummel-Kaserne (unten in der Mitte) und die Reininghausgründe:


In Villach werden die Pioniere aus der Hensel- und der Rohr-Kaserne zum x-ten Mal auf später vertröstet, weil man noch nicht einmal den Grund für den Ausbau angekauft hat. Laut dem Artikel gibt es neue Planungen, die Kaserne in Zauchen anzulegen, auf einem Grundstück von ca. 224000 m² (Vgl. Hensel-Kaserne: 25135 m²; Rohr-Kaserne: 13303 m²), das direkt am Autobahnknoten liegt. In der Nähe befindet sich eine Flussschleife bei der man womöglich einen Wasserübungsplatz einrichten könnte.

Großkaserne wartet auf den Marschbefehl



Und in Salzburg ist ein neues Verkaufshemmnis geschaffen worden, das die Veräußerung der Rainer-Kaserne definitv kippen könnte:

Rainerkaserne zum Teil unter Schutz

Der erste Auftrag zum Ausbau der Montecuccoli-Kaserne wird bereits ausgeschrieben:


Das neue Institutsgebäude für die Heerestruppenschule in Bruckneudorf wird von folgenden Firmen realisiert (Bautermin offen):

    Arch. DI Franz Bernhart
    Atelier Kordon & Roth ZT GmbH , St. Pölten
    ISP ZT GmbH – Monarth
    Tatzber & Partner, Wien
    B18 Architekten ZT GmbH, Wien

___________________________________________________________

Energieeffiziente Kasernen. Endbericht (2005)


___________________________________________________________

widersprüchliche Informationen zu geplanten Kasernen-Verkäufen (1735/J-BR/2000)

Zitat:
7. Welche Kasernen und Liegenschaften des Bundesheeres sind nun tatsächlich zum Verkauf vorgesehen, bzw. wurden seit Ihrer Amtsübernahme bereits veräußert ? Sie werden in diesem Zusammenhang ersucht, hinsichtlich sämtlicher Liegenschaften, die in der oben angefragten Übersicht aufscheinen, jetzt aber nicht zum Verkauf vorgesehen sind, anzugeben, welche neue Überlegungen seit April angestellt wurden, sowie in gleicher Weise die allfällige Aufnahme von Liegenschaften, die oben nicht aufscheinen, in die nunmehrige Liste der zum Verkauf stehenden Liegenschaften zu begründen.


      Zitat:
      Zu 7:

      Zunächst ist nochmals festzuhalten, dass meine seinerzeitigen Anfragebeantwortungen den Tatsachen entsprechen.

      Um nunmehr jeglichem Mißverständnis über die zum Verkauf (oder zur Weitergabe) stehenden bzw. über die bereits vor meiner Amtsübernahme veräußerten Kasernen und Liegenschaften vorzubeugen, darf ich in der Anlage das aktuelle Kasernenkonzept des Bundesministeriums für Landesverteidigung (Stichtag 26. September 2000) anschließen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass bis zum 31. März 2000 die Zuständigkeit für Liegenschafts - und Kasernenverkäufe und deren Umsetzung zum Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten ressortierte.

      Beilage zu Zahl 10 072/169-1.6/00

        Kasernenkonzept

        (Stand: 26. September 2000)

        1. Liegenschaften und Kasernen, die aufgrund der HG - Neu (nunmehr HG 92) aufgelassen wurden bzw. deren Verkauf erfolgt ist:

          TROYER - Kaserne, SPITTAL/Drau
          Zweckgebunden verkauft.

          Kasernengrund VÖLKERMARKT
          Zweckgebunden verkauft.

          Industriegründe SCHWARZENBERG - Kaserne, SALZBURG - SIEZENHEIM
          Verkauft. Zwei Teilflächen bereits übergeben, Übergabe der 3. Teilfläche bis 2001, nach Neubau der Ersatzinfrastruktur, für die der Verkaufserlös zweckgebunden ist.

          Liegenschaft PULVERTURM, INNSBRUCK
          Das Objekt wurde geräumt und zur Nachfolgenutzung durch die Universität INNSBRUCK freigegeben.

          Kaserne THALGAUBERG, SALZBURG
          Zweckgebunden verkauft.

          INNERKOFLER - Kaserne, WÖRGL
          Zweckgebunden verkauft.

          Mil. Liegenschaft SIMMERING - HAIDESTRASSE, 1110 WIEN
          Die Liegenschaft wurde zum Verkauf freigegeben. Die Teilfläche 1 zweckgebunden verkauft. Die Teilfläche 2 auf der sich die Labors des AWT befinden, kann erst nach Schaffung der Ersatzinfrastruktur in BRUNN/Gebirge verkauft werden.

          SPECKBACHER - Kaserne, HALL/Tirol
          Zweckgebunden verkauft.

          BABENBERGER - Kaserne, WÖLLERSDORF
          Wurde mit 30. Juni 1999 an die BIG übergeben.

          Kommandogebäude GRAZ
          Das Objekt wird bis Oktober 2000 geräumt und zur universitären Nachfolgenutzung freigegeben.

          Teilfläche der HBA BRUNN/Gebirge
          Zweckgebunden verkauft.

          Teilfläche der KOPAL - Kaserne SPRATZERN
          Zweckgebunden verkauft. Da der Käufer bisher nicht in der Lage war, eine für ihn adäquate Flächen - und Bebauungswidmung bei der Kommune zu erwirken, ist die Finalisierung des Verkaufes voraussichtlich erst 2001 erreichbar.


        2. Aus der mil. Nutzung entlassen wurden:

          CARL - Kaserne, 1210 WIEN mit 28. Februar 2000.
          Verkaufsaktivitäten wurden durch das BMwA eingeleitet.

          PRINZ - EUGEN - Kaserne, STOCRERAU mit 24. Jänner 2000.
          Eine erste Interessentensuche durch die BBD für W, NÖ und B, die mit Jahresende 1999 befristet war, blieb vorerst ohne Erfolg. Die Verkaufsaktivitäten werden fortgeführt.

          Unterkunfts - und Ausbildungsgebäude GAINFARN
          Bestbieter wurde ermittelt. Die Zustimmung zum Verkauf durch das BMF liegt vor.

          VERDROSS - Kaserne, IMST
          Für ca. zwei Jahre, für die Zeitdauer der Generalsanierung von zwei Bundesschulen, dem BMUK zur Verfügung gestellt. Danach Verkaufseinleitung.

          RHOMBERG - Kaserne, LOCHAU
          Verkaufsaktivitäten wurden durch das BMwA eingeleitet. Es muss aufgrund der in der Kaserne befindlichen 16 Naturalwohnungen ein sozialverträglicher Modus gefunden werden!


        3. Zum Verkauf vorgesehen sind:

          Kommandogebäude RIEDENBURG, SALZBURG
          Das MilKdo S ist mittelfristig in die RAINER - Kaserne zu verlegen. Die erforderlichen Zwecksanierungen in der RAINER - Kaserne können aufgrund der restriktiven Budgetsituation nur schrittweise erfolgen.

          WILHELM - Kaserne, 1020 WIEN
          Die Kaserne wird nach Verlegung der ABCAbwS in die DABSCH - Kaserne, KORNEUBURG, geräumt. Budgetabhängig, voraussichtlich Jahresende 2001. Danach Verkaufseinleitung.

          TROLLMANN - Kaserne, STEYR
          Vorerst bis Jahresende 2000 temporär für zwei Grundausbildungslehrgänge des LGKdo OÖ in Nutzung. Danach Verkaufseinleitung.


Zuletzt geändert von theoderich am 12. Jul 2013, 02:45, insgesamt 8-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06. Aug 2009, 13:27 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Zitat:
Darabos: Baubeginn der Musterkaserne 2009
Die Montecuccoli-Kaserne soll zur Musterkaserne des Bundesheeres werden. Der Spatenstich soll im Herbst 2009 erfolgen, sagte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) am Donnerstag.

Für mehr als 700 Personen
Nach der Fertigstellung werden mehr als 700 Personen auf der Liegenschaft Dienst versehen. "Damit ist die Kaserne auch ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor im Burgenland", so Darabos.

Neue Finanzierungsform
Das Bauprojekt wird als Pilotprojekt im Rahmen, einer für das Verteidigungsministerium neuartigen Finanzierungsform, der "Alternativen Finanzierung von militärischen Bauwerken", realisiert. Unterstützung komme dabei von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG).

Spatenstich im Herbst bestätigt
Daher seien zunächst umfangreiche Vorbereitungsarbeiten notwendig gewesen, so Darabos. Ende Juli nun konnte die Ausschreibung der Bauleistung veröffentlicht werden.

Der Spatenstich sei noch im Herbst 2009 möglich. Der Ausbau selbst wird drei bis vier Jahre dauern.


Mehr als 40 Millionen Euro
In den nächsten Jahren werden laut Darabos mehr als 40 Millionen Euro in den Ausbau und in die Modernisierung der Kaserne in Güssing investiert. Das steigere die Effizienz der Arbeitsabläufe und schaffe "ein strukturierteres und schlagkräftigeres Bundesheer".



Die Neubauten für die Montecuccoli-Kaserne sind schon so oft angekündigt und wieder verschoben worden, dass man selbst diese Ankündigung mit erheblicher Skepsis betrachten muss. Weiß zufällig irgendjemand, was mit den anderen Kasernenneubauten passiert ist? Beispielsweise der Birago-Kaserne, Hensel-Kaserne, Erzherzog Johann-Kaserne, Van der Groeben - Kaserne, Wiener Neustädter Flugfeld-Kaserne (dort sollten die Einheiten aus der Maximilian-Kaserne untergebracht werden.)? Denn man hört immer nur von Darabos' burgenländischem "Lieblingsprojekt".

P.S.: Hier sind übrigens die Verkaufsunterlagen für den "Alpinen Übungsplatz Oberfeld/Obertraun". Kann mir jemand plausibel erklären, warum das Bundesheer, das sich seiner alpinen Kapazitäten so sehr rühmt, einen sicher noch brauchbaren Übungsplatz einfach verkauft? Sollte man ein derartiges Gelände einmal wieder benötigen, steht fest, dass man nie wieder die Möglichkeit haben wird einen neuen Übungsplatz zu etablieren und zwar nirgends in Österreich. Für das Bundesheer wäre bestimmt eine "Sleeping Base Oberfeld" vorteilhafter. Es gab wahrscheinlich Druck von Seiten der Anrainergemeinden, die dort sicher ein Schiegebiet, statt eines "unproduktiven" Truppenübungsplatzes etablieren wollen.


Es erinnert mich an den Aufbau unserer sehr beschränkten Luftstreitkräfte, als man nach dem Krieg nichts unternahm um sich die erforderlichen Fluplätze zu sichern (es waren insgesamt 11 Flugplätze und 20 kleinere Notplätze und Pisten, außerdem ein Bombenabwurfplatz.).


P.P.S.: Auf der Homepage der SIVBEG scheint nun auch ein der GÜPl Vorderfager auf, unter dem Deckmantel eines Bauernhofes:

Zitat:
Gehöft Fagerreit, 5061 Elsbethen, Vorderfager 29
Grundstücksfläche laut Grundbuch 137.532 m²

Elsbethen ist südlich von Salzburg gelegen, direkt am Fuße des sanft abfallenden Gaisberges. Der Ortsteil Vorderfager liegt auf etwa 650 m Seehöhe und weist eine geringe Entfernung zur Landeshauptstadt Salzburg auf. Vorderfager zeichnet sich insbesondere durch seine landschaftliche Schönheit, die unberührte Natur, sowie die infrastrukturelle Nähe zum Ballungsraum Salzburg aus.



Außerdem soll der TÜPl Glainach verkauft werden. Sicher ein herber Verlust für die Kärnter Soldaten, denn der Übungsplatz ist phänomenal ausgestattet, mit Ortskampfanlage, Schießplatz und Grabensystem. Das kann man beim TOPl Aualm eher nicht sagen, aber der Verkauf könnte erheblich höhere Kosten verursachen, weil es der einzige Übungsplatz auf Salzburger Landesgebiet ist. Weitere GOPl die zum Verkauf stehen, befinden sich in Korneuburg, Völtendorf, Oberwart und Pinkafeld.


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BeitragVerfasst: 25. Aug 2009, 06:26 

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Zitat:
Kaserne unter zivilem Kommando

Leibnitz.Knapp zwei Jahre nach dem Rückzug des Bundesheeres aus der Leibnitzer Hermann-Kaserne hat sich die Stadtgemeinde die Liegenschaft gesichert. 1,3 Millionen Euro waren dafür nötig - Geld, das aus dem Sparkassen-Verkauf stammt. Der Gemeinderat hat diesen Kauf einstimmig abgesegnet. Was allerdings auf dem Areal künftig passieren soll, ist noch völlig offen. Ausgeschlossen wird jedenfalls ein weiteres Einkaufszentrum.

Quelle: Kleine Zeitung, 25.8.2009


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BeitragVerfasst: 25. Aug 2009, 13:20 

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Totgesagte leben länger - Neues aus der Martinek-Kaserne

Zitat:
Mitte 2006 stand dann fest, dass der Standort um über 70 Millionen Euro verkauft werden soll. Allein bis heute ist es nur bei der Absicht geblieben, der Kaufpreis wurde mittlerweile kräftig nach unten revidiert. Der Umstand, dass große Teile des Gebäudes unter Denkmalschutz stehen, dürfte potentielle Käufer abschrecken


Zitat:
Mit 1. Juni wurde aus der ehemaligen Kraftfahrschule das Institut für Kraftfahrwesen. Der Untersched liegt vor allem im organisatorischen Bereich, aber auch das Angebot der Ausbildung wird verstärkt.


Traiskirchen: Semperit-Areal soll Heeres-Zentrum werden

Die Idee mit einem neuen Heereslogistikzentrum ist vielleicht nicht die schlechteste, vor allem durch das mehr als großzügige Platzangebot am Traiskirchner Semperit-Gelände. Dieses verfügt außerdem über eine direkte Eisenbahnanbindung, die Autobahn A2 ist ungefähr 1km entfernt. Bekanntermaßen soll ja die Kaserne im Wiener Arsenal verkauft werden - man ist immer noch auf der Suche nach einem Ersatzstandort.
Das Hauptproblem sind wie immer die Kosten. Diese dürften schon aufgrund der Lage und der Ausmaße des Geländes etliche Millionen verschlingen. Das Ausbaupotential ist jedenfalls enorm.
Der große Unterschied zum Standort im Arsenal ist: Man müsste, wenn man auch die Standorte im Norden von Niederösterreich oder im Burgenland beliefern wollte, riesige Umwege, die durchwegs über Wien gingen, in Kauf nehmen. Und das ist nicht gerade eine Empfehlung. Doch Bauplätze dieser Größe sind in Wien rar und teuer und liegen wahrscheinlich am Stadtrand. Die Errichtung des Zentrums in Wien würde Bürgerinitiativen und Proteste provozieren und nur schleppend vorankommen.
Die nächste Frage ist, ob in Wien überhaupt ein brauchbares Grundstück gefunden wird. Vermutlich ist eine Autobahnanbindung und der Anschluss an das Eisenbahnnetz erforderlich. Im Zentrum der Stadt, aber auch in der näheren Umgebung, sind mögliche Bauplätze die diese Kriterien erfüllen kaum vorhanden. In Traiskirchen ist das womöglich etwas einfacher. Und: Wann lädt eine Gemeinde das Bundesheer schon freiwillig ein, eine neue Kaserne in der Stadt zu bauen ? Das kommt selten genug vor.
Der folgende Bericht aus der "Presse" lässt aber eher darauf schließen, dass die SPÖ, die dort seit Jahrzehnten mit absoluter Mehrheit regiert, durch die eventuelle Ansiedelung des Bundesheeres ihren Hals retten will und zu diesem Zweck vorhat sich ihres Parteikollegen im Verteidigungsministerium zu bedienen:


P.S.: Brief des Salzburger LH-Stv. Wilfried Haslauer an Norbert Darabos über die desolaten Zustände der Schwarzenberg-Kaserne:

Zitat:
    Im Bauprogramm 2009 wurde dem PiB 2 der Ausbau des ObjektesNr. 51, der wegen total desolater Inneninfrastruktur gesperrt ist, für das Jahr 2009 avisiert; dort sollen für das Jahr 2010 die für die Pioniertruppe freigegebenen zusätzlichen 32 Arbeitsplätze untergebracht werden.

    das Objekt 58 weist für die Soldaten keinesfalls mehr zeitgemäße Unterkünfte auf (48 Mann Zugszimmer!), die Sanierung wurde für das Jahr 2010 avisiert.

Gegenüber den ursprünglichen Vorhaben wurde die Sanierung dieser Objekte nach meinen Informationen über das Jahr 2011 hinaus zurückgereiht.



Das Land Salzburg will, wie aus dem Brief hervorgeht, 300000 Euro zur Sanierung beitragen, wenn diese in den Jahren 2009 und 2010 erfolgen, dies allerdings unter der Voraussetzung, dass es nicht zur Rückreihung anderer Sanierungsprojekte im Bundesland Salzburg kommt.


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BeitragVerfasst: 15. Sep 2009, 19:06 

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Der Truppenübungsplatz Aualm wurde geschlossen. Die OG Salzburg titelte wie folgt:

    Zitat:
    Der Kampf um den Erhalt des Truppenübungsplatzes ist verloren!

    Frau LH Dr. Burgstaller hat sich nicht für den Erhalt eingesetzt.
    Ein Gespräch mit ihr blieb ergebnislos.

Verkauft wurde er allerdings noch nicht (Status auf der Homepage der SIVBEG: Alpinliegenschaft im Lammerthal/Lungötz
5523 Lungötz, TÜPl Aualm geplanter Verkauf 2009 ). Zumindest für Salzburg ist es sicher ein herber Verlust: Da auch der Übungsplatz Vorderfager verkauft wird, gibt es im ganzen Bundesland keine Truppenübungsplätze mehr.

Neue Objekte auf der Liste der SIVBEG sind:

    Bürogebäude Straußengasse

    Sportplatz Schwarzenbergkaserne

    Bauträgerliegenschaft Simmering (= Laboratorium des Amtes für Rüstung und Wehrtechnik)

Ein Ersatzbau für das ARWT-Labor, das vor allem bei möglichen Anschlägen mit biologischen und chemischen Waffen (wie bei den Anthrax-Briefen, die bekanntlich von einem Wissenschaftler des Laboratoriums für biologische Kampfstoffe der US Army in Fort Detrick verschickt worden waren.) scheint nicht vorgesehen zu sein (Ich finde, dass ein eigenes Zentrum in Großmittel in dem alle Laboratorien zusammengefasst sind, möglicherweise viel Geld ersparen könnte. Nur ist das Geld für einen Neubau sicher nicht vorhanden.
Die Nutzungsdauer für das Amtsgebäude Vorgartenstraße wurde inzwischen um einige Jahre verlängert, konkret bis 2012/2013. Auch dafür fehlt ein Ersatzbau, der ursprünglich ein Gebäude der Pensionsversicherungsanstalt werden sollte.
In Großmittel existiert übrigens bei der Abteilung Munitionstechnik eine "Labor- und Untersuchungsstation Lenkflugkörper" *
Daneben gibt es bekanntlich eine Werkstätte in Zwölfaxing, die zur Abteilung "Fahrzeug- und Gerätetechnik" gehört. Neben dem TÜPl Grossmittel scheint das ARWT auch andere Übungsplätze zu nutzen:

Schießplatz Ramsau-Molln
Zitat:
Unverändert geblieben ist die Schießbahn "Panzerbasis" mit einer Zielentfernung von 1,2 Kilometern, die für Schießvorhaben bis zum Kaliber 105 Millimeter dient. Größere Kaliber dürfen in der Hopfing nur vom Amt für Rüstung- und Wehrtechnik (ARWT) verschossen werden.



Vgl.: Testeinrichtungen der Schweizer armasuisse

Elektronik, Optronik, Munitionstechnik:

Labor Spiez

Über die Flugversuchsinfrastruktur gibt es seit neuestem keine Informationen mehr auf der Homepage der armasuisse. Es handelt sich um ein Flugvermessungsradar des Typs ADOUR.

* Quelle:


Zuletzt geändert von theoderich am 05. Dez 2009, 22:15, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18. Sep 2009, 13:45 

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Reiterkaserne ist verkauft



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BeitragVerfasst: 07. Okt 2009, 15:46 

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Polit-Donnerwetter nach Aus für Spital

Zitat:
Wie mehrfach berichtet, hätten Militär- und Bezirksspital eng miteinander verflochten werden sollen. Jedoch mache ein „Prüfbericht zum Sanitätswesen im Bundesheer" durch den Bundesrechnungshof eine „Weiterverfolgung dieser Kooperationsbestrebungen unmöglich", wie gestern aus dem Verteidigungsministerium verlautbart wurde.

Auch habe man es nicht geschafft eine weitere Voraussetzung, nämlich die Angleichung des Dienstrechtes, umzusetzen. Alle Verhandlungen würden mit sofortiger Wirkung beendet.



Zukunft des Militärspitals bleibt offen

Zitat:
Vorerst bleibt das Militärspital an seinem angestammten Standort in Innsbruck. Jedoch scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass nun Tirol als Standort in Evaluierung stehe. Das in die Jahre gekommene Tiroler Militärspital mit seinen 50 Notfallbetten brauche dringend Investitionen, hieß es gestern aus gut unterrichteten Kreisen. Mit Argwohn wird vernommen, dass zwar die Übersiedlung abgeblasen wurde, jedoch kein Wort zur (Investitions-)Zukunft des Innsbrucker Standortes abgegeben wurde. Zudem soll im Prüfbericht der schlechte Auslastungsgrad der Militärspitäler im Allgemeinen angesprochen werden. Strukturprobleme, die neu überdacht und gelöst werden sollen. So wurde gestern auch der Verdacht laut, Tirols Militärspital könnte möglicherweise lediglich auf eine Art Feldambulanz zurückgestuft werden. Ebenso geht die Angst um, Tirol könnte das Militärspital zur Gänze verlieren


Zitat:
Boykott gegen Darabos

Abseits davon gibt es noch eine zweite Lesart für das Aus in Schwaz: Die VP-Personalvertreter im Heer haben die notwendige Änderung des Dienstrechts torpediert und so die Kooperation mit den Bezirksspital verhindert. Auch um dem roten Verteidigungsminister Darabos zu zeigen, wer der Herr beim Heer ist.



Militärspital bleibt weiter in Innsbruck


Damit ist auch das Weiterbestehen des Hubschrauberstützpunktes in der Frundsberg-Kaserne fraglich. Dieser sollte ursprünglich in eine andere Kaserne verlegt werden.

P.S.:
Zitat:
Aviso: Spatenstich für Neubau Kaserne Güssing=
Festakt mit Landeshauptmann Niessl und Verteidigungsminister Darabos****

BMLVS (OTS) - Am kommenden Samstag, den 10. Oktober 2009, findet
in der Montecuccoli-Kaserne in Güssing der Spatenstich zum Bau der
neuen Musterkaserne des Bundesheeres statt. In den umfassenden Umbau
der Kaserne werden mehr als 40 Mio. Euro investiert. Am militärischen
Festakt werden Landeshauptmann Hans Niessl und Verteidigungsminister
Norbert Darabos sowie hohe Vertreter des Bundesheeres und des
Burgenlandes teilnehmen.

Im Anschluss an die Feierlichkeit wird zu Kostproben aus der
Feldküche gebeten.

Die Bevölkerung und Medienvertreter sind herzlich zur Veranstaltung
eingeladen.
Zeit: 10. Oktober 2009, Beginn Platzkonzert: 15:00 Uhr; Beginn
Festakt: 15:30 Uhr
Ort: Montecuccoli Kaserne, Kasernenstraße 17, 7540 Güssing



Ist hier im Forum irgendjemand aus Güssing?

P.P.S.:


Zuletzt geändert von theoderich am 10. Nov 2009, 19:46, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08. Okt 2009, 18:10 

Registriert: 14. Apr 2009, 12:38
Beiträge: 23
Ja, ich bin aus Güssing.
Der Spatenstich wurde aber für 10 Oktober abgesagt.
Grund ist der tödliche Unfall am TüPl A. Da der gestorbene Soldadt, auch aus dieser Region(südl. Burgenland) ist.
Der Spatenstich wird zu einem späterem Zeitpunkt nachgeholt, termin steht aber noch keiner fest.
Erste vorbereitente Baumassnahem sind schon im Gang.

http://www.bmlv.at/journalist/pa_body.php?id=2103&timeline=


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BeitragVerfasst: 08. Okt 2009, 22:42 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
Kasernenprojekt in Villach definitiv ad acta gelegt !!

Kein Kasernenbau in Villach: Proteste


Erst vor einem Jahr wurde von einem Architektenbüro, das für die meisten der Neubauprojekte im Bundesheer verantwortlich zeichnet, eine "Städtebauliche Entwurfsstudie" durchgeführt. Konkret scheinen die meisten größeren Bauvorhaben (Villach, Straß, Feldbach, Wiener Neustadt, Melk), die im Zuge der Zusammenlegung von Kasernen notwendig geworden wären und sind, wegen der leeren Kassen aufgegeben oder um mehrere Jahre verschoben zu worden sein. In Melk gibt es seit über drei Jahren immerhin schon ein heereseigenes Grundstück, auf dem der Neubau erfolgen kann. Dieser soll ab Mitte / Ende 2010 beginnen (Stand: März 2009). In Feldbach ist der Beginn der Bauarbeiten bis 2014 vorgesehen, die Einheiten aus der Hadik-Kaserne in Fehring werden aber schon ab 2010 auf der Straße stehen, weil ihre Kaserne ab diesem Zeitpunkt zum Verkauf freigegeben werden soll. Ähnliches gilt für Villach, obwohl die Situation in diesem Fall noch prekärer sein wird. In Straß ist der Ausbau auf frühestens 2010 verschoben, die Mickl-Kaserne in Bad Radkersburg wird bis Ende 2012 betrieben werden - eigentlich hätten die Soldaten längst ihre Quartiere in der Erzherzog Johann-Kaserne beziehen sollen. Auch die Verlegung von Amtsgebäuden ist scheinbar auf dem besten Wege zu scheitern.
Und Anfang des Jahres wurde noch hinausposaunt, dass das Heer investiere sooo viel Geld in die Kasernen, mit der Bemerkung "in vielen Kasernen finden die Soldaten des Bundesheeres schon jetzt optimale Bedingungen vor". Die Realität gestaltet sich völlig anders. Bis auf ein paar Kasernen, die in den 70er oder 80er-Jahren mit Kreuzbauten ergänzt wurden, sind die meisten Gebäude in ihrer Bausubstanz noch aus der Monarchie, der Zwischenkriegszeit oder der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Eine ähnliche Situation gibt es auf einigen Garnisonsübungsplätzen. Ein Beispiel: Der GÜPl der Garnison Straß, ist mit einer vollkommen baufälligen Hindernisbahn ausgestattet - diese liegt direkt neben dem Murradweg R2 und ist deswegen auch für Zivilisten gut einsehbar, trotz des militärischen Sperrgebietes.

P.S.: Kasernen - Neubau in Villach gestrichen

Zitat:
Noch im August präsentierte man sich zuversichtlich bei der Heeresleistungsschau im Atrio. Doch nun bleiben die Pioniere in ihrer alten, beengten Rohrkaserne. "Es ist sehr schade", bedauert der Kärntner Militärkommandant Gunther Spath. "Die Unterbringung in der alten Kaserne ist ausreichend. Sie bleibt wie alle anderen Villacher Kasernen bestehen." Die Entscheidung aus Wien bedauern nicht nur die Soldaten - ihnen hätte der Neubau viele Verbesserungen und vor allem den dringend notwendigen Platz gebracht. Auch Gewerbetreibende sind enttäuscht, sie haben bereits mit dem hochwertigen Industrie-Gewerbegrund der Rohrkaserne geliebäugelt.



Der Verkauf der Rohr-Kaserne ist immer noch für nächstes Jahr vorgesehen.

P.P.S.: Infos zum Ausbau der Birago-Kaserne (Dieser besteht aus dem Projekt BIRAGO I, auf dem Grundstück das vom Stift Melk angekauft wurde - und dem Projekt BIRAGO II - einem Gebäudekomplex mit Sportanlagen, Büros und Unterkünften, der direkt bei der heutigen Biragokaserne entstehen soll.):



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BeitragVerfasst: 13. Okt 2009, 14:52 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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Zur "Bauträgerliegenschaft Simmering" gibt es übrigens eine neue Sachlage: Entgegen den Informationen auf der SIVBEG-Homepage ist nun geplant "diesen Standort für Teile des Ressorts weiter zu nutzen bzw. nach Maßgabe der verfügbaren Ressourcen weiter auszubauen." (Quelle: BMLV).

P.S.: Der Verkauf dieses Areals war schon 1998 unter dem damaligen Minister Fasslabend vorgesehen (Die zwei Laboratorien wurden damals in Simmering zusammengefasst.):

Anfrage


Anfragebeantwortung

Zitat:
Wie den Anfragestellern bekannt ist, werden derzeit im Zuge der Verwaltungsreform die dem Bundesministerium für Landesverteidigung nachgeordneten Ämter überprüft. Dabei wurden u.a. auch Ist - Zustand und Auslastungsgrad des Chemischen und des Physikalischen Labors im Bereich des Amtes für Wehrtechnik untersucht. Es obliegt nunmehr einer
Projektgruppe, Rationalisierungsmöglichkeiten, wie etwa die Zusammenlegung der beiden genannten Labors sowie der Zentralen Werkstoff - und Lehrenprüfstelle, zu erarbeiten und - da das Areal in Wien - Simmering zum Verkauf vorgesehen ist - auch Vorschläge für eine Verlegung der Labors zu unterbreiten. Nähere Details können erst nach Abschluß dieser
Untersuchungen bekannt gegeben werden.




Zuletzt geändert von theoderich am 24. Nov 2009, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15. Okt 2009, 16:35 

Registriert: 14. Apr 2009, 12:38
Beiträge: 23
Neuer Termin für den Spatenstich in Güssing ist der 31.10.09 um 10.00 Uhr.

Mfg Odin


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BeitragVerfasst: 19. Okt 2009, 19:12 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
Beiträge: 20734
Bundesheer-Immobilien sind für private Investoren wenig attraktiv

Zitat:
Heeresimmobilien zu verkaufen, sei keine leichte Übung, sagt Eichinger. Private Investoren werden oft abgeschreckt.

Die Liegenschaften sind für militärische Nutzung gewidmet. Wenn gekauft wird, hängt eine Umwidmung vom guten Willen der Kommunalpolitik ab. Außerdem stehen viele Objekte unter Denkmalschutz. Böden könnten kontaminiert sein. „Das versuchen wir aber schon immer im Vorfeld, auszuschließen“, sagt Eichinger.




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BeitragVerfasst: 23. Okt 2009, 21:45 

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In Hochfilzen wird für die Haflinger momentan ein neuer Stall errichtet:



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BeitragVerfasst: 30. Okt 2009, 22:09 

Registriert: 09. Sep 2008, 22:29
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St. Pölten kauft Übungsplatz Völtendorf

Zitat:
Von den 140 Hektar bleiben nach Abzug der Fläche, die für die künftige Schnellstraße S34 dienen wird, knapp 100 Hektar übrig,
die als Naherholungsgebiet im Süden genützt werden sollen, als eine Art Gegenstück zu den Seen im Norden, sagt ein Sprecher der Stadt. Eine Umwidmung als Wohngebiet sei derzeit kein Thema.

Das Areal der Kopalkaserne, die einer der größten Brocken im SIVBEG-Angebot ist, ist von diesem Kauf nicht betroffen.




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