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Aufrüstung für die k.u.k. Artillerie

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The Modeller
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Aufrüstung für die k.u.k. Artillerie

Beitrag von The Modeller » 13. Okt 2007, 16:50

NEU: Die 42-cm-Haubitze M17 der österreich-ungarischen Armee im 1. Weltkrieg

Schwere Haubitze 42cm Skoda M17(t).
Ein neuer Modellbausatz von Hauler im Maßstab 1/35 aus Resin.
von diesem Geschütz wurden nur 2 Stück jemals gebaut.

Die Geschichte
Die 42-cm Haubitze war ursprünglich eine Weiterentwicklung der österr-ung. 38-cm Haubitze.
Die erste Ausführung M14 wurde z.B. in der Festung Gomila/Pola als Turmgeschütz in Dienst gestellt. Das Folge-Modell 16 war auf allen Fronten im Einsatz. Dafür wurden auch die benzin-elektrischen Transportsysteme System Porsche verwendet, die ursprünglich für die 38-cm-Haubitze und die 24-cm-Kanone entwickelt wurden.

Zuletzt wurde bei Skoda in Pilsen - gleichzeitig mit einer Nachbestellung von vier Stück M16 - auch 4 Stück M 17 bestellt.
M 17 war eine Weiterentwicklung der Haubitze, die den Transport (Weniger Transportvolumen = Wagen) und die Bedienung (Munitionszufuhr) erleichtern sollte.

Von dieser Bestelltranche wurden die M16 komplett ausgeliefert.
Vom M 17 kam noch ein Exempar zur Truppe, oder zumindest zum Probeschießen. Darüber streiten sich die Fachleute - wir haben jedoch ein eindeutiges Foto eines M17 mit k.u.k. Bedienung und entsprechende Hinweise in Truppenlisten gefunden, die eine Auslieferung glaubhaft machen.

Deutsche Wehrmacht: Schwere Haubitze 42cm Skoda M17(t).
Ein zweites Geschütz M17 wurde nach Kriegsende in der damaligen Tschechoslowakei bei Skoda fertiggestellt und von der Deutschen Wehrmacht angekauft, die dieses im 2. Weltkrieg gegen schwerste Befestigungen in Westen und Osten erfolgreich einsetzte.
Diesem Umstand haben wir es zu verdanken, daß dieses Modell jetzt aufgelegt wurde. Hat es aus dem gleichen Grund auch schon ein Modell in 1/72 von Extratech gegeben.
Und es ist ja auch keine Schande, das Modell im Einsatz der Deutschen Wehrmacht zu zeigen, auch wenn es österreichischen Ursprungs ist, was in der Baubeschreibung sogar erwähnt wird.

Zum Modell
Die Resinteile sind sehr schön gefertigt. Die Bauanleitung ist ausreichend, behandelt allerdings nur 2 Schemen der Deutschen Wehrmacht. Einige Details wurden nicht ganz richtig wiedergegeben - darüber kann ich allerdings erst berichten, wenn ich das Modell auch gebaut habe. Im "Trockenverfahren" sind mit einige Kleinigkeiten aufgefallen.

Umbau zum M16.
Wir sind gerade dabei, die Voraussetzungen für einen Umbau in die in der k.u.k. Armee weit verbreitete Variante M16 zu schaffen. Auch ein Bau des M14 wird angedacht.
Darüber werden ich gerne berichten.

Quellen:
Das Modell habe ich bei der Modellbaustube in Wien 19 gesehen und gekauft. Ebenso das unten angeführte Zubehör.

Das soeben vorgestellt Buch "Die österreichisch-ungarische Artillerie von 1867 bis 1918" enthält übrigens sehr gutes Text- und Bildmaterial über dieses Geschütz und seine Varianten.

Unser Freund Grestenberger bereitet ein Typenblatt über die schwere Artillerie vor. Wir sind gespannt und berichten, sobald es erscheint.

Zubehör:
Übrigens: Vor einiger Zeit kam ein damals völlig unmotiviert erscheinendes Zubehör auf den Markt: Der Geschoßtransportwagen zum M17 als Plastik-Spritzguß-Bausatz von RPM . Im Bausatz ist auch ein Geschoß und eine Treibladung mit sehr schönen Abziehbildern (Wehrmacht) enthalten.
Eine Rarität, auf die jetzt wohl ein "Run" entstehen wird.

Wenn sich jetzt noch ein Hersteller für die hochinteressanten Transporteinheiten zur Haubitze finden würde, wäre das Herz einen k.u.k. Modellbauers übervoll! Ich selbst habe das System allerdings bereits in 1/200 in ein Diorama umgesetzt.

Aber man darf nicht unbescheiden sein.
Meint Ihr

Robert A. Tögel
The Modeller - Österreichs Militärgeschichte durch die Modellbaubrille - http://www.doppeladler.com/themodeller

Schaller
Beiträge: 3
Registriert: 21. Mär 2007, 19:31
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Ein guter Resin Bausatz

Beitrag von Schaller » 14. Nov 2007, 21:43

Robert Tögel hat recht, es handelt sich in der Tat um einen sehr schönen Resinbausatz, der obendrein offenbar leicht zu bauen ist. Große Teile sind komplett in einem gegossen, es gibt kaum die gefürchteten Bläschen (denen bei manchen Bausätzen oft ganze Details zum Opfer fallen) und die Angüsse kann man leicht entfernen, ohne befürchten zu müssen, daß wichtige Details dabei beschädigt werden. Ein Bausatz also, den man auch den weniger erfahrenen Modellbauern empfehlen kann, dennoch sehr detailliert und mit Ätzteilen verfeinert. Ich habe den Bausatz allerdings noch nicht zusammengebaut (nur die Teile vorbereitet, um die Paßgenauigkeit zu sehen) weil ich eine österreichische Variante (wahrscheinlich M14 in Pola) bauen möchte. Gespannt warte ich auf die Umbauanleitung.

Antworten
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