ÜBERGABE PANDUR EVO

17. Januar 2019

BUNDESHEER, NEWS

Übergabe der PANDUR EVO © Bundesheer
Mannschaftstransportpanzer PANDUR EVO © Bundesheer

Am 14. Jänner 2019 wurden die ersten fünf Mannschaftstransportpanzer PANDUR EVO („Evolution“) von GDELS Steyr aus Wien-Simmering an das Jägerbataillon 17 in Straß übergeben.

Wie berichtet, handelt es sich beim PANDUR EVO um eine stark weiterentwickelte Version des beim Bundesheer ab 1996 eingeführten Fahrzeugs. Der PANDUR EVO bietet vor allem ein hohes Schutzniveau gegen Minentreffer und Beschuss. Der implementierte Schutzlevel ist vertraulich, soll aber über jenem des DINGO 2 liegen. Darüber hinaus bietet der EVO mehr Platz im Innenraum, mehr Fahrsicherheit (Anti-Blockier-System), eine ABC-Anlage sowie eine leistungsfähigere Elektronik.

Laut aktueller Planung werden dieser Einheit alle 34 bestellten PANDUR EVO zugeteilt. Der Zulauf soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein

BILDER VON DER ÜBERGABE

KÜNFTIGE PANDUR FLOTTE

Die bestehenden PANDUR A2 werden auf die  Jägerbataillone 19 (Güssing) und 33 (Zwölfaxing) aufgeteilt. Damit sind die Radpanzer in der 3. Jägerbrigade (Brigade Schnelle Kräfte) konzentriert.
Wenn der letzte PANDUR EVO wie geplant Mitte 2020 ausgeliefert worden ist, sollen 108 Mannschaftstransportpanter mit der Waffenstation WS4 Panther von ESL AIT sowie 4 geschützte Sanitätsfahrzeuge SAN-PANDUR vorhanden sein.

34 PANDUR EVO Neubeschaffung (Zulauf ab 2019)
68 PANDUR A2 als PANDUR MTPZ/UN 1994 bestellt, Zulauf ab 1996
6 PANDUR A2 wurden 2016 gebraucht aus belgischen Beständen erworben
108 Mannschaftstransportpanzer

3 SAN-PANDUR geschützte Sanitätsfahrzeuge (Zulauf 2003)
1 SAN-PANDUR wurde 2016 gebraucht aus belgischen Beständen erworben
4 SAN-PANDUR geschützte Sanitätsfahrzeuge

Für die bestehende Flotte an Mannschaftstransportpanzern PANDUR A2 erhielt der Schweizer Rüstungskonzern RUAG Defence bereits im Jahr 2015 einen Auftrag zur Entwicklung einer Zusatzpanzerung und eines Minenschutzes (Wir berichteten). Im Stammwerk GDELS Steyr kümmert man sich in Kooperation mit dem Amt für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) um die Anpassung von Fahrwerk und Bremsanlage an das dadurch erforderliche neue höchstzulässige Gesamtgewicht des Fahrzeuges. Um dieses Upgrade herum ist es im Moment recht still geworden.

Weiterführende Informationen:

Share

, , , , ,

BLEIBEN WIR IN VERBINDUNG!

Abonnieren Sie unsere Updates oder melden Sie sich [hier] für unseren eMail Newsletter an.