IM REICH DES STEINBOCKS

26. Juni 2016

BUNDESHEER, REPORTAGEN

CAPRICORN 2016 - Österreichische MG-Stellung © BundesheerCAPRICORN 2016 – Österreichische MG-Stellung © Bundesheer

Im Juni 2016 fand am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen in Tirol die multinationale Übung CAPRICORN 2016 statt. Etwa 1.200 Soldaten, darunter 400 ausländische Soldaten, nahmen an der Übung der europäischen “Pooling & Sharing Mountain Training Initiative” teil.

Der ausgezeichnete Ruf der heimischen Gebirgsjäger führte dazu, dass Österreich im Rahmen der “Pooling & Sharing Initiative” der Europäischen Union für die Gebirgskampfausbildung europäischer Soldaten verantwortlich wurde – “Pooling & Sharing Mountain Training Initiative” (P&S MTI).
Im Rahmen dieser Initiative fand vom 06. bis 17. Juni 2016 an Österreichs zweitgrößtem Truppenübungsplatz, dem 50 km² großem TüPl Lizum/Walchen in den Tuxer Alpen (Tirol) die Übung CAPRICORN 2016 statt.

Etwa 1.200 Soldaten, darunter ca. 400 Angehörige der Streitkräfte aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, die Niederlande, Polen, die Schweiz und Slowenien nahmen am Übungsvorhaben teil. Das heimische Kontingent wurde von der 6. Jägerbrigade, dem Führungsunterstützungsbataillon 1 aus Villach und dem Kommando Luftunterstützung gestellt.

Der CAPRICORN 2016 lag ein Szenario zur Stabilisierung einer gebirgigen Krisenregion zugrunde. An die multinationale Truppe erging der Auftrag, ein fiktives, im Hochlager des TüPl auf 1.995 m Seehöhe eingerichtetes Flüchtlingslager zu verteidigen. Den Kern der Schutztruppe bildete das Jägerbataillon 23 aus Landeck und Bludesch.

Die Task Force 23 (TF 23) bestand aus 3 Kompanien: Die 1. Kompanie war in einem Zug österreichische Kaderpräsenzeinheiten (KPE), einem bulgarisch-slowenischen Zug und einem Zug der Schweizer Rekrutenschule Sankt Gallen untergliedert. Die 2. Kompanie wurde von belgischen Spezialeinsatzkräften kommandiert und bestand aus zwei belgischen Zügen und einem österreichischen KPE-Zug. Die 3. Kompanie wurde durch das deutsche Gebirgsjägerbataillon 232 gebildet. Verstärkt wurde die TF 23 durch einen belgisch-österreichischen Granatwerferzug. Im Bataillonsstab dienten auch polnische Stabs- und Unteroffiziere. Spezialeinsatzkräfte aus Niederlanden und deutsche Aufklärungstrupps operierten unter direktem Kommando der Exercise Control (EXCON).
Die heimischen Jägerbataillone JgB24 und JgB26 waren in die Übung eingebunden und organisierten zusätzlich die Übungseinlagen im scharfen Schuss.

In Woche 1 stand die Gebirgsausbildung im Mittelpunkt. Darüber hinaus stand die Lufttransportausbildung sowie das Gefechtsschießen im Hochgebirge am Lehrplan. In Woche 2 wurde ein Gefechtsschießen im Bataillonsrahmen inkl. Feuerunterstützung durch Granatwerfer und Luftnahunterstützung durchgeführt

IMPRESSIONEN

Die Übung wurde natürlich intensiv von den Fotografen des Bundesheeres begleitet. Die interessantesten Aufnahmen haben wir hier zusammengestellt.

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